Der einzige auftretende Nebeneffekt ist, daß bis etwa 90 Minuten nach der Anwendung die Realität dem Behandelten um den im Beschleuniger eingestellten Faktor langsamer vorkommt. LOL, Ihr solltet mal jemanden 3D-Shooter spielen sehen, dessen letzte Behandlung erst wenige Minuten her ist. Gottgleich, im wahrsten Sinne des Wortes
Story: Fast ein Jahrtausend
Moderators: HelgeK, TheElf, Moderatoren für Deutsches X-Forum
-
Preacher0815
- Posts: 117
- Joined: Wed, 2. Jun 04, 18:40

Ach Quatsch, der Accelerator ist bei richtiger Einstellung der Geschwindigkeit völlig harmlos, der Mensch als solches bleibt vollkommen intakt und kann jederzeit wieder davon gelöst werden. Ich bin vielleicht ein Gewaltmensch, jedoch kein Schlächter. Hier ist ein Bild von dem Ding, so kann sich jeder selbst davon überzeugen: hier.
Der einzige auftretende Nebeneffekt ist, daß bis etwa 90 Minuten nach der Anwendung die Realität dem Behandelten um den im Beschleuniger eingestellten Faktor langsamer vorkommt. LOL, Ihr solltet mal jemanden 3D-Shooter spielen sehen, dessen letzte Behandlung erst wenige Minuten her ist. Gottgleich, im wahrsten Sinne des Wortes
Der einzige auftretende Nebeneffekt ist, daß bis etwa 90 Minuten nach der Anwendung die Realität dem Behandelten um den im Beschleuniger eingestellten Faktor langsamer vorkommt. LOL, Ihr solltet mal jemanden 3D-Shooter spielen sehen, dessen letzte Behandlung erst wenige Minuten her ist. Gottgleich, im wahrsten Sinne des Wortes
-
James T.
- Posts: 660
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 01:25

-
Preacher0815
- Posts: 117
- Joined: Wed, 2. Jun 04, 18:40

-
Collossus-Fan
- Posts: 848
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 17:43

Dann ist dieser Effekt bei mir Naturgegeben: Wenn ich mich auf etwas konzentriere, dann fokussiert sich meine Sicht darauf und ich kann nichts anderes mehr wahrnehmen, ausser mich stubbst jemand an.
Ich hatte zum Beispiel zwölf Zeilen in einer halben Minute im Editor geschrieben, bis das Telefon geklingelt hat. Auch in Shootern kann mir das passieren, dann krieg ich nen starren Blick und spiele ohne zu zucken.
Ich hatte zum Beispiel zwölf Zeilen in einer halben Minute im Editor geschrieben, bis das Telefon geklingelt hat. Auch in Shootern kann mir das passieren, dann krieg ich nen starren Blick und spiele ohne zu zucken.
-
Preacher0815
- Posts: 117
- Joined: Wed, 2. Jun 04, 18:40

-
Collossus-Fan
- Posts: 848
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 17:43

Wenn sich jetzt hieraus schon eine eigenständige Story ergibt, dann muss ich ja mal wieder was einbringen. Viel Spass beim Lesen:
Thorsten setzte sich wieder in seinen alten Sessel, alle seine Gäste hatten ihre Behausung und durch seine Sensoren konnte er erkennen, dass sie fleissig dabei waren, sie einzurichten. Er erstellte mit seinen Naniten eine Fussbank und legte seine Beine hoch. Ah, Entspannung. Sämtliche Projekte, die Waffen oder Gerätschaften erzeugen würden die viel Leid verursachen könnten, waren weit von der Fertigstellung entfernt, er musste also noch nicht einschreiten. Er verband sich wieder mit dem Nachrichtennetz von Terra. Er hatte etwas übersehen! Die Frau eines einflussreichen Milliardärs war von der Yakuza entführt worden. Seltsamerweise hatten sämtliche mafia-artigen Organisationen den großen Terra-Former-Krieg überstanden. Nicht eines dieser Syndikate hat in der Not der Menschheit die Kriminalität erliegen lassen. Thorsten scannte nach dem Aufenthaltsort der Frau, seine Naniten in Japan brachten das Ergebnis: Sie wurde in einem Geheimversteck festgehalten, welches in einer Tropfsteinhöhle gebaut worden war. Er überprüfte die Nachrichten, die auf den Kommunikator des Firmenchefs eingegangen waren. Eine war mehrfach codiert, er durchbrach den Code und las die Nachricht: "Wenn sie ihre Frau lebend wiedersehen wollen, dann übergeben sie uns den 250MW-Schildprototypen und sämtliche unterlagen, ansonsten schicken wir ihnen ihre Frau in Teilen zu." Thorsten hasste solche grausamen Gangster, er beschloss, die Frau zu retten, mit allen Mitteln. Und er wollte den Yakuzas noch eine Abreibung erteilen. Er sprang zum Fusse des Berges, in dem die Höhle war. Langsam und phasenverschoben schwebte er zu dem Eingang der Höhle. Zwei Wachen, schwer bewaffnet, standen an dem Eingang. Er veränderte seine Tarnung: Er hob die Phasenverschiebung auf und liess nun die Photonen um sich herum fliessen. Zwar war er jetzt noch unsichtbar, aber er konnte nun Objekte nicht nur durch die Gerätschaften in seinen Naniten bewegen, sondern auch mit seinem bloßen Körper. Er näherte sich dem rechten Verbrecher, dann hob er ihn hoch und schleuderte ihn gegen den anderen. Er sah sich den Haufen elend an: Jeder hatte mindestens zwei gebrochene Rippen, Thorsten hatte die Verletzungen zwar schmerzhaft, jedoch nicht gefährlich gemacht. Weiterhin hatte er dem Geworfenen die Schulter ausgekugelt, dem anderen wurden durch den Kopf des Geworfenen drei Zähne ausgeschlagen. Beide waren bewusstlos. Thorsten ging weiter, er gelangte in einen dunklen Teil der Höhle. Seine Sensoren meldeten ihm Kameras, er jagte einen elektromagnetischen Impuls durch die Leitungen, die Kameras fielen aus.
Nun aktivierte er wiederum seine Nachtsicht und sein Sonar. Eine schwarz-grau-grüne Welt erstrahlte vor seinen Augen. Er schaltete noch die erweiterten Sensoren seiner Naniten hinzu und erhielt so ein Farbbild. Drei Wachleute, ebenfalls schwer bewaffnet, kamen aus einer Tür hinter einem Felsvorsprung hervor. Sie hatten Nachtsichtgeräte auf, um die Kameras zu überprüfen. Sie hätten ihn nicht sehen können, jedweges Licht wurde um ihn herum geleitet, ob nun infrarot oder normal. Ein weiteres System änderte Schallwellen ab, so dass diese ihn auch auf einem Sonar sichtbar machen würden. Die Männer kamen näher, er hob sie hoch und rammte ihre Gürtelschnallen in die Felswand und liess das Gestein schmelzen, da würden si nicht mehr rauskommen. Als nächstes verpasste er jedem einen Schlag ins Gesicht, der sie bewusstlos machte. Da hingen die drei Wachen, sanft schlummernd. Er ging weiter. Die Tür hinter dem Vorsprung war simpler Stahl, dahinter stand niemand. Er schlug die Tür ein und hob seine Tarnung auf, jetzt wollte er den Verbrechern den Schock ihres Lebens verpassen. Das Licht der Leuchtstaffröhren erhellte den Korridor. Etwas angemessenere Kleidung brauchte er schon, um bereits einen Angsteffekt auszulösen: Er färbte mit seinen Nano-Bots seine Klamotten in Sekunden schwarz, dann setzte er einen grausamen kalten Gesichtsausdruck auf.
Zwölf Männer eröffneten das Feuer auf ihn, die Energieladungen erstarben an seinem Körper. Die Männer rissen die Augen auf, schrien und warfen Handgranaten auf ihn. Die Sprengkörper detonierten um ihn, Wolken aus Feuer, Staub und Felssplittern hüllten ihn ein. Er trat unversehrt aus dem Nebel der Verwüstung. Einer der Verbrecher nässte sich ein, offenbar ein Neuzugang, ein anderer stürmte mit einem Messer auf ihn zu. Thorsten drehte seine linke Handfläche zu dem anstürmenden Verbrecher. Der Mann rammte die Klinge gegen Thorstens Körper, sie glitt zur Seite hin ab, als sie nicht durch seine Haut kam. Thorsten bewegte seine Hand zum Bauch des Mannes und erzeugte eine Schockwelle in der Luft. Der Mann wurde weggewirbelt und schlug gegen eine Fels-Säule. Eine Prellung am Rücken, eine angeknackste Rippe und eine mittlere Gehirnerschütterung. Gut, nichts gefährliches. Die anderen Männer feuerten wieder auf ihn, anscheinend um ihren Kollegen zu rächen. Gut, Thorsten wurde langsam wütend. Er erzeugte eine Spannung in seinem Körper und feuerte diese in einem Meer aus Blitzen auf die Männer ab. Es war keine starke Ladung, jeden Mann erreichte nur ungefähr die Spannung eines normalen Elektroschockers. Die blitze zuckten über die Verbrecher, sie schrien und brachen zusammen. Sie waren bewusstlos, jedoch nicht verletzt. Gut. Weiter ging es. Thorsten erreichte einen Korridor, dutzende von Männern kamen aus den Türen an den Wänden des Gangs. Thorsten ballte die Fäuste:"Na gut, wenn ihr es unbedingt wollt. Ihr habt es euch ausgesucht. Jeder, der jetzt geht und die Yakuza verlässt, wird nicht weiter behelligt." Die Männer lachten hämisch, einer spuckte nach ihm. Thorsten hielt den Speichel-Tropfen mit seinen Naniten in der Luft auf, die Männer sahen geschockt auf den schwebenden Tropfen, dann liess Thorsten den Speichel zurück ins Gesicht des Mannes fliegen. Dieser war wutentbrannt und begann auf Thorsten zu feuern, seine Kollegen taten es ihm gleich. Als Gegenmaßnahme erzeugte er eine Schockwelle in der Luft und liess einen elektrischen Blitz mit eingehen. Die Männer flogen rückwärts durch die Luft und Blitze tobten zwischen ihnen. Bewusstlos lagen die Verbrecher auf einem Haufen, Blitze zuckten vereinzelt noch über ihre Körper. Nur ein paar Knochenbrüche, die nicht gefährlich waren, nein, eine Rippe hatte sich bei einem Mann durch eine Lunge gestochen, Thorsten behob die Verletzung. Ein paar Prellungen, Verstauchungen und leichte Gehirnerschütterungen. Thorsten ging weiter, ein Mann mit einer Gauss-Pistole kam aus einer Tür und feuerte ihm mit einem teuflischen Grinsen ins Auge.
Der Augapfel blieb unversehrt, aber Thorsten hasste es, etwas im Auge zu haben. Er blinzelte kurz und der Mann sah ihm geschockt ins Gesicht, als die Lider vor dem unversehrten Auge die erbsengroße Eisenkugel zerquetschten. Der Mann taumelte rückwärts, als er ängstlich wimmerte. Thorsten hob ihn mit der Rechten an und warf ihn rund zehn Meter weit, wobei der schreiende Mann zweimal vom Boden abprallte. Der Verbrecher hatte einen gebrochenen Oberarm-Knochen, mehrere Prellungen und Abschürfungen und blieb bewusstlos liegen.
Joshimitsu sah auf den schwarzen Bildschirm im Hauptraum. Vor einer Minute waren alle Systeme ausgefallen und er hörte die Schreie seiner Männer. Anscheinend hatte dieser pazifistische Firmenboss eine Einsatztruppe zusammengestellt, die seine Frau befreien sollte. Er sah verächtlich auf die Gefängnistür in der behauenen Felswand, hinter der das Weinen der Frau zu hören war. Ein weiterer Schrei drang durch die Gänge, dann absolute Stille. Wäre Joshimitsu nicht ein Ninja gewesen, dann hätte ihn das beunruhigt. Er sah auf seine Hände, er hatte sich kleine Laserklingen für die Fingerkuppen entwickeln lassen, die seinem Kampfstil zu gute kamen. Natürlich wurde der Erfinder kurz danach liquidiert. Er spürte die brennende Wärme der getunten Implantate. Er konnte gut eine halbe Tonne heben. Ein leises Klopfen war an der Panzertür zu hören: Was für ein Idiot klopft an eine Panzertür?! Er hörte das schreiende Kreischen von Metall, etwas drang aus der Oberfläche der Tür. Wieder ein Kreischen und die Tür bekam einen großen Riss: Etwas riss die Tür auf! Er erwartete einen Söldner mit einer hydraulischen Kralle, aber es trat ein Mann mit schwarzer Kleidung hindurch, sein Blick war eiskalt.
Thorsten sah auf den Mann japanischer Herkunft. Seine Bewegungen waren geschmeidig und Präzise. Er konnte insgesamt 15 Implantate erkennen: Jeweils eines pro Extremität, eines im Kopf, anscheinend ein Funkgerät, und jeweils eine Laserklinge im Finger. Für einen normalen Menschen wäre das sicher tödlich gewesen, aber dieser kleine Mafiosi wusste ja nicht, was da auf ihn zu kam, er konnte sich ein dreckiges Lächeln nicht verkneifen.
Wieso lächelte dieser jämmerliche Mann. Und wo war der Rest, der ein paar der besten Männer der Yakuza aus dem Weg geräumt hatte. Anscheinend war dieser Mann ein Spezial-Agent wie er, der geschickt wurde um ihn auszulöschen. Doch das hatten schon viele versucht. Joshimitsu streckte die Finger durch, bis sie knackten, dann rannte er auf den Eindringling zu. Mit einem satten Zischen drangen die Energieklingen unter seinen Fingernägeln hervor. Die rund 5 CM langen Lichtstrahlen hatten bisher noch jeden Mann aufgeschlitzt. Er rannte auf den schwarz Gekleideten zu und führte einen Schlag auf das Gesicht des Mannes aus. Der Schlag war perfekt, aber der Mann wich dem Hieb mit einer Atemberaubenden Geschwindigkeit aus, indem er sich einfach unter den Klingen hinwegduckte. Joshimitsu holte mit der anderen Hand aus und wollte diese von unten wie eine Raubtierkralle in die Brust des Mannes treiben. Der Mann machte einen Rückwärtssalto und trieb ihm dabei einen Tritt ins Kinn, dem Joshimitsu nicht mehr ausweichen konnte. Ein Tritt dem Joshimitsu nicht ausweichen konnte? Er? Der schwarze Todesschatten des Windes konnte jemanden nicht ausweichen? Joshimitsu war wutentbrannt: Seine Ehre als Ninja stand auf dem Spiel. Er schlug mit der Rechten erneut zu, die Klingen gingen auf die Brust unter dem schwarzen Hemd los...WAS?...Die Lichtstrahlen drangen nicht in die Brust ein, sie wurden einfach nur kürzer. Die Implantate überhitzten wegen der nicht entweichenden Energie und brannten in seinen Fingerkuppen. Er schaltete die Geräte aus, langsam kühlten sie ab. Wie war das möglich? Diese Laserklingen konnten selbst Raumschiffpanzerung zerschneiden, wenn die Schilde nicht an waren. Der Mann lächelte ihn an, mit einem eiskalten Blick. Joshimitsu holte mit der anderen Hand aus und trieb sie gegen das Gesicht des schwarz Gekleideten. Wieder! Die Klingen gingen nicht in das Fleisch! Joshimitsu holte mit dem rechten Fuss aus um die Kniescheibe des Eindringlings zu brechen, es knackte. Joshimitsu verzog schmerzerfüllt eine Augenbraue, als sein großer Zeh brach. Es war als würde er gegen einen Diamanten treten, sogar Stahl verbog sich unter seinen Hieben. Er holte wieder mit dem Bein aus, dieses mal mit dem Linken, der Mann griff das heranrasende Bein mit einer Geschwindigkeit und Kraft, die Joshimitsu für kurze Zeit den Atem nahm. Dann drehte er Joshimitsu am Fuss, so dass Joshimitsu sich mit drehte und dann mit einem dumpfen Fall-Geräusch auf dem Boden landete. Er wirbelte hoch und begann mit einer Geschwindigkeit, dass die Luft zischte, auf den Mann einzuschlagen. Fünf Minuten lang versuchte Joshimitsu den Eindringling zu treffen, doch dieser wich den Schlägen anscheinend mit Leichtigkeit aus, ohne von der Stelle zu weichen. Dann schlug Joshimitsu wieder zu, sein Arm schoss dank der Implantate mit der Geschwindigkeit eines Pfeils auf den Eindringling zu, doch dieser ergriff seinen Unterarm und drückte mit dem Daumen seitlich gegen den Knochen, bis er brach. Joshimitsu stöhnte, dieser Schmerz. Es schien ein fast chirugisch glatter Bruch zu sein...aber diese Kraft! Es war als wäre sein Arm in einer hydraulischen Presse gebrochen worden. Jetzt zog der Eindringling Joshimitsu an seinem gebrochenem Arm zu sich, ein Lichtimpuls verliess dessen andere Hand und schleuderte Joshimitsu gegen die hintere Wand der Höhle. Der Mann lächelte ihn an, wie ein Krokodil seine Beute, bevor es sie zerreisst, aber der Eindringling drehte sich zur Zellen-Tür um. Joshimitsu wollte aufstehen, doch anscheinend hatte er sich vier Rippen gebrochen, die ihn zu stark behinderten. Der Eindringling hob den Arm in Richtung der gepanzerten Gefängnistür, diese löste sich in Nichts auf. Die geknebelte Frau des Firmen-Chefs wollte schreien, doch dann verschwand sie in einem blauen Energieblitz. Nun ging er auf Joshimitsu zu, und der Ninja verspürte etwas, was er seit langem nicht mehr gespürt hatte. Die blauen Augen des Wesens blitzten kurz hell auf. Joshimitsu konnte sich vorstellen mit wem er es zu tun hatte: Dem Teufel! Der Mann kniete sich zu ihm herunter und hob ihn am Kinn hoch, so dass er nur höchstens zwei Centimeter unter seiner Augenhöhe war:"Du...du wirst nie wieder einen Menschen verletzen, sonst komme ich wieder und dann bringe ich dir die Hölle auf Erden. Ich töte aus Prinzip nicht, aber du würdest dich wundern, was dein Körper alles überleben kann." Der Teufel liess ihn los, richtete sich auf und verschwand in einem blauen Blitz. Joshimitsu wollte lieber nicht herrausfinden, ob dieses Monster seine Drohung wahr machen würde. Er rappelte sich hoch um von diesem verfluchten Ort zu verschwinden, langsam schlurfte er auf den Gang hinaus, wobei er seinen schmerzenden Brustkorb hielt. Er sah seinen Bruder mit glasigen starren Augen auf dem Boden liegen, zehn Meter von ihm entfernt lag seine Gauss-Pistole. Sein Bruder wiederholte immer wieder die selben Worte: "Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel..." Joshimitsu half ihm hoch, um die Höhle zu verlassen, Berge von verletzten bewusstlosen Männern zierten seinen Weg. Eines war nach diesem Erlebnis für Joshimitsu klar: Er würde nie wieder jemanden verletzen. Ob sein Vater ihm noch die Reis-Plantage überlassen würde? Und warum konnte er sich nicht an das Gesicht des Teufels erinnern?
Thorsten materialisierte in seinem Sessel. Die Frau des Konzern-Chefs hatte er in ihr Zimmer zurückteleportiert, den Verbrechern einen Schrecken eingejagt, das sie es wohl nicht mehr wagen würden jemanden zu verletzen, geschweige denn zu entführen. Besonders die letzten beiden Ganoven schienen besonders beeindruckt worden zu sein. Als kleinen Zusatz hatte er den Hauptrechner der Yakuza durchbrennen lassen, wobei sämtliche Daten verloren gingen. Er überprüfte seine heutige Weiterentwicklung: Er war um 15% schneller geworden und seine gesamte Denkfähigkeit hatte sich wieder einmal mit zwei potentiert. Die Reichweite seiner Sensoren hatte um ein Fünftel des vorigen Wertes zugenommen. Er lehnte sich zurück und liess den Computer Musik abspielen, während er die schönsten Weltraum-Phänomene beobachtete.
Thorsten setzte sich wieder in seinen alten Sessel, alle seine Gäste hatten ihre Behausung und durch seine Sensoren konnte er erkennen, dass sie fleissig dabei waren, sie einzurichten. Er erstellte mit seinen Naniten eine Fussbank und legte seine Beine hoch. Ah, Entspannung. Sämtliche Projekte, die Waffen oder Gerätschaften erzeugen würden die viel Leid verursachen könnten, waren weit von der Fertigstellung entfernt, er musste also noch nicht einschreiten. Er verband sich wieder mit dem Nachrichtennetz von Terra. Er hatte etwas übersehen! Die Frau eines einflussreichen Milliardärs war von der Yakuza entführt worden. Seltsamerweise hatten sämtliche mafia-artigen Organisationen den großen Terra-Former-Krieg überstanden. Nicht eines dieser Syndikate hat in der Not der Menschheit die Kriminalität erliegen lassen. Thorsten scannte nach dem Aufenthaltsort der Frau, seine Naniten in Japan brachten das Ergebnis: Sie wurde in einem Geheimversteck festgehalten, welches in einer Tropfsteinhöhle gebaut worden war. Er überprüfte die Nachrichten, die auf den Kommunikator des Firmenchefs eingegangen waren. Eine war mehrfach codiert, er durchbrach den Code und las die Nachricht: "Wenn sie ihre Frau lebend wiedersehen wollen, dann übergeben sie uns den 250MW-Schildprototypen und sämtliche unterlagen, ansonsten schicken wir ihnen ihre Frau in Teilen zu." Thorsten hasste solche grausamen Gangster, er beschloss, die Frau zu retten, mit allen Mitteln. Und er wollte den Yakuzas noch eine Abreibung erteilen. Er sprang zum Fusse des Berges, in dem die Höhle war. Langsam und phasenverschoben schwebte er zu dem Eingang der Höhle. Zwei Wachen, schwer bewaffnet, standen an dem Eingang. Er veränderte seine Tarnung: Er hob die Phasenverschiebung auf und liess nun die Photonen um sich herum fliessen. Zwar war er jetzt noch unsichtbar, aber er konnte nun Objekte nicht nur durch die Gerätschaften in seinen Naniten bewegen, sondern auch mit seinem bloßen Körper. Er näherte sich dem rechten Verbrecher, dann hob er ihn hoch und schleuderte ihn gegen den anderen. Er sah sich den Haufen elend an: Jeder hatte mindestens zwei gebrochene Rippen, Thorsten hatte die Verletzungen zwar schmerzhaft, jedoch nicht gefährlich gemacht. Weiterhin hatte er dem Geworfenen die Schulter ausgekugelt, dem anderen wurden durch den Kopf des Geworfenen drei Zähne ausgeschlagen. Beide waren bewusstlos. Thorsten ging weiter, er gelangte in einen dunklen Teil der Höhle. Seine Sensoren meldeten ihm Kameras, er jagte einen elektromagnetischen Impuls durch die Leitungen, die Kameras fielen aus.
Nun aktivierte er wiederum seine Nachtsicht und sein Sonar. Eine schwarz-grau-grüne Welt erstrahlte vor seinen Augen. Er schaltete noch die erweiterten Sensoren seiner Naniten hinzu und erhielt so ein Farbbild. Drei Wachleute, ebenfalls schwer bewaffnet, kamen aus einer Tür hinter einem Felsvorsprung hervor. Sie hatten Nachtsichtgeräte auf, um die Kameras zu überprüfen. Sie hätten ihn nicht sehen können, jedweges Licht wurde um ihn herum geleitet, ob nun infrarot oder normal. Ein weiteres System änderte Schallwellen ab, so dass diese ihn auch auf einem Sonar sichtbar machen würden. Die Männer kamen näher, er hob sie hoch und rammte ihre Gürtelschnallen in die Felswand und liess das Gestein schmelzen, da würden si nicht mehr rauskommen. Als nächstes verpasste er jedem einen Schlag ins Gesicht, der sie bewusstlos machte. Da hingen die drei Wachen, sanft schlummernd. Er ging weiter. Die Tür hinter dem Vorsprung war simpler Stahl, dahinter stand niemand. Er schlug die Tür ein und hob seine Tarnung auf, jetzt wollte er den Verbrechern den Schock ihres Lebens verpassen. Das Licht der Leuchtstaffröhren erhellte den Korridor. Etwas angemessenere Kleidung brauchte er schon, um bereits einen Angsteffekt auszulösen: Er färbte mit seinen Nano-Bots seine Klamotten in Sekunden schwarz, dann setzte er einen grausamen kalten Gesichtsausdruck auf.
Zwölf Männer eröffneten das Feuer auf ihn, die Energieladungen erstarben an seinem Körper. Die Männer rissen die Augen auf, schrien und warfen Handgranaten auf ihn. Die Sprengkörper detonierten um ihn, Wolken aus Feuer, Staub und Felssplittern hüllten ihn ein. Er trat unversehrt aus dem Nebel der Verwüstung. Einer der Verbrecher nässte sich ein, offenbar ein Neuzugang, ein anderer stürmte mit einem Messer auf ihn zu. Thorsten drehte seine linke Handfläche zu dem anstürmenden Verbrecher. Der Mann rammte die Klinge gegen Thorstens Körper, sie glitt zur Seite hin ab, als sie nicht durch seine Haut kam. Thorsten bewegte seine Hand zum Bauch des Mannes und erzeugte eine Schockwelle in der Luft. Der Mann wurde weggewirbelt und schlug gegen eine Fels-Säule. Eine Prellung am Rücken, eine angeknackste Rippe und eine mittlere Gehirnerschütterung. Gut, nichts gefährliches. Die anderen Männer feuerten wieder auf ihn, anscheinend um ihren Kollegen zu rächen. Gut, Thorsten wurde langsam wütend. Er erzeugte eine Spannung in seinem Körper und feuerte diese in einem Meer aus Blitzen auf die Männer ab. Es war keine starke Ladung, jeden Mann erreichte nur ungefähr die Spannung eines normalen Elektroschockers. Die blitze zuckten über die Verbrecher, sie schrien und brachen zusammen. Sie waren bewusstlos, jedoch nicht verletzt. Gut. Weiter ging es. Thorsten erreichte einen Korridor, dutzende von Männern kamen aus den Türen an den Wänden des Gangs. Thorsten ballte die Fäuste:"Na gut, wenn ihr es unbedingt wollt. Ihr habt es euch ausgesucht. Jeder, der jetzt geht und die Yakuza verlässt, wird nicht weiter behelligt." Die Männer lachten hämisch, einer spuckte nach ihm. Thorsten hielt den Speichel-Tropfen mit seinen Naniten in der Luft auf, die Männer sahen geschockt auf den schwebenden Tropfen, dann liess Thorsten den Speichel zurück ins Gesicht des Mannes fliegen. Dieser war wutentbrannt und begann auf Thorsten zu feuern, seine Kollegen taten es ihm gleich. Als Gegenmaßnahme erzeugte er eine Schockwelle in der Luft und liess einen elektrischen Blitz mit eingehen. Die Männer flogen rückwärts durch die Luft und Blitze tobten zwischen ihnen. Bewusstlos lagen die Verbrecher auf einem Haufen, Blitze zuckten vereinzelt noch über ihre Körper. Nur ein paar Knochenbrüche, die nicht gefährlich waren, nein, eine Rippe hatte sich bei einem Mann durch eine Lunge gestochen, Thorsten behob die Verletzung. Ein paar Prellungen, Verstauchungen und leichte Gehirnerschütterungen. Thorsten ging weiter, ein Mann mit einer Gauss-Pistole kam aus einer Tür und feuerte ihm mit einem teuflischen Grinsen ins Auge.
Der Augapfel blieb unversehrt, aber Thorsten hasste es, etwas im Auge zu haben. Er blinzelte kurz und der Mann sah ihm geschockt ins Gesicht, als die Lider vor dem unversehrten Auge die erbsengroße Eisenkugel zerquetschten. Der Mann taumelte rückwärts, als er ängstlich wimmerte. Thorsten hob ihn mit der Rechten an und warf ihn rund zehn Meter weit, wobei der schreiende Mann zweimal vom Boden abprallte. Der Verbrecher hatte einen gebrochenen Oberarm-Knochen, mehrere Prellungen und Abschürfungen und blieb bewusstlos liegen.
Joshimitsu sah auf den schwarzen Bildschirm im Hauptraum. Vor einer Minute waren alle Systeme ausgefallen und er hörte die Schreie seiner Männer. Anscheinend hatte dieser pazifistische Firmenboss eine Einsatztruppe zusammengestellt, die seine Frau befreien sollte. Er sah verächtlich auf die Gefängnistür in der behauenen Felswand, hinter der das Weinen der Frau zu hören war. Ein weiterer Schrei drang durch die Gänge, dann absolute Stille. Wäre Joshimitsu nicht ein Ninja gewesen, dann hätte ihn das beunruhigt. Er sah auf seine Hände, er hatte sich kleine Laserklingen für die Fingerkuppen entwickeln lassen, die seinem Kampfstil zu gute kamen. Natürlich wurde der Erfinder kurz danach liquidiert. Er spürte die brennende Wärme der getunten Implantate. Er konnte gut eine halbe Tonne heben. Ein leises Klopfen war an der Panzertür zu hören: Was für ein Idiot klopft an eine Panzertür?! Er hörte das schreiende Kreischen von Metall, etwas drang aus der Oberfläche der Tür. Wieder ein Kreischen und die Tür bekam einen großen Riss: Etwas riss die Tür auf! Er erwartete einen Söldner mit einer hydraulischen Kralle, aber es trat ein Mann mit schwarzer Kleidung hindurch, sein Blick war eiskalt.
Thorsten sah auf den Mann japanischer Herkunft. Seine Bewegungen waren geschmeidig und Präzise. Er konnte insgesamt 15 Implantate erkennen: Jeweils eines pro Extremität, eines im Kopf, anscheinend ein Funkgerät, und jeweils eine Laserklinge im Finger. Für einen normalen Menschen wäre das sicher tödlich gewesen, aber dieser kleine Mafiosi wusste ja nicht, was da auf ihn zu kam, er konnte sich ein dreckiges Lächeln nicht verkneifen.
Wieso lächelte dieser jämmerliche Mann. Und wo war der Rest, der ein paar der besten Männer der Yakuza aus dem Weg geräumt hatte. Anscheinend war dieser Mann ein Spezial-Agent wie er, der geschickt wurde um ihn auszulöschen. Doch das hatten schon viele versucht. Joshimitsu streckte die Finger durch, bis sie knackten, dann rannte er auf den Eindringling zu. Mit einem satten Zischen drangen die Energieklingen unter seinen Fingernägeln hervor. Die rund 5 CM langen Lichtstrahlen hatten bisher noch jeden Mann aufgeschlitzt. Er rannte auf den schwarz Gekleideten zu und führte einen Schlag auf das Gesicht des Mannes aus. Der Schlag war perfekt, aber der Mann wich dem Hieb mit einer Atemberaubenden Geschwindigkeit aus, indem er sich einfach unter den Klingen hinwegduckte. Joshimitsu holte mit der anderen Hand aus und wollte diese von unten wie eine Raubtierkralle in die Brust des Mannes treiben. Der Mann machte einen Rückwärtssalto und trieb ihm dabei einen Tritt ins Kinn, dem Joshimitsu nicht mehr ausweichen konnte. Ein Tritt dem Joshimitsu nicht ausweichen konnte? Er? Der schwarze Todesschatten des Windes konnte jemanden nicht ausweichen? Joshimitsu war wutentbrannt: Seine Ehre als Ninja stand auf dem Spiel. Er schlug mit der Rechten erneut zu, die Klingen gingen auf die Brust unter dem schwarzen Hemd los...WAS?...Die Lichtstrahlen drangen nicht in die Brust ein, sie wurden einfach nur kürzer. Die Implantate überhitzten wegen der nicht entweichenden Energie und brannten in seinen Fingerkuppen. Er schaltete die Geräte aus, langsam kühlten sie ab. Wie war das möglich? Diese Laserklingen konnten selbst Raumschiffpanzerung zerschneiden, wenn die Schilde nicht an waren. Der Mann lächelte ihn an, mit einem eiskalten Blick. Joshimitsu holte mit der anderen Hand aus und trieb sie gegen das Gesicht des schwarz Gekleideten. Wieder! Die Klingen gingen nicht in das Fleisch! Joshimitsu holte mit dem rechten Fuss aus um die Kniescheibe des Eindringlings zu brechen, es knackte. Joshimitsu verzog schmerzerfüllt eine Augenbraue, als sein großer Zeh brach. Es war als würde er gegen einen Diamanten treten, sogar Stahl verbog sich unter seinen Hieben. Er holte wieder mit dem Bein aus, dieses mal mit dem Linken, der Mann griff das heranrasende Bein mit einer Geschwindigkeit und Kraft, die Joshimitsu für kurze Zeit den Atem nahm. Dann drehte er Joshimitsu am Fuss, so dass Joshimitsu sich mit drehte und dann mit einem dumpfen Fall-Geräusch auf dem Boden landete. Er wirbelte hoch und begann mit einer Geschwindigkeit, dass die Luft zischte, auf den Mann einzuschlagen. Fünf Minuten lang versuchte Joshimitsu den Eindringling zu treffen, doch dieser wich den Schlägen anscheinend mit Leichtigkeit aus, ohne von der Stelle zu weichen. Dann schlug Joshimitsu wieder zu, sein Arm schoss dank der Implantate mit der Geschwindigkeit eines Pfeils auf den Eindringling zu, doch dieser ergriff seinen Unterarm und drückte mit dem Daumen seitlich gegen den Knochen, bis er brach. Joshimitsu stöhnte, dieser Schmerz. Es schien ein fast chirugisch glatter Bruch zu sein...aber diese Kraft! Es war als wäre sein Arm in einer hydraulischen Presse gebrochen worden. Jetzt zog der Eindringling Joshimitsu an seinem gebrochenem Arm zu sich, ein Lichtimpuls verliess dessen andere Hand und schleuderte Joshimitsu gegen die hintere Wand der Höhle. Der Mann lächelte ihn an, wie ein Krokodil seine Beute, bevor es sie zerreisst, aber der Eindringling drehte sich zur Zellen-Tür um. Joshimitsu wollte aufstehen, doch anscheinend hatte er sich vier Rippen gebrochen, die ihn zu stark behinderten. Der Eindringling hob den Arm in Richtung der gepanzerten Gefängnistür, diese löste sich in Nichts auf. Die geknebelte Frau des Firmen-Chefs wollte schreien, doch dann verschwand sie in einem blauen Energieblitz. Nun ging er auf Joshimitsu zu, und der Ninja verspürte etwas, was er seit langem nicht mehr gespürt hatte. Die blauen Augen des Wesens blitzten kurz hell auf. Joshimitsu konnte sich vorstellen mit wem er es zu tun hatte: Dem Teufel! Der Mann kniete sich zu ihm herunter und hob ihn am Kinn hoch, so dass er nur höchstens zwei Centimeter unter seiner Augenhöhe war:"Du...du wirst nie wieder einen Menschen verletzen, sonst komme ich wieder und dann bringe ich dir die Hölle auf Erden. Ich töte aus Prinzip nicht, aber du würdest dich wundern, was dein Körper alles überleben kann." Der Teufel liess ihn los, richtete sich auf und verschwand in einem blauen Blitz. Joshimitsu wollte lieber nicht herrausfinden, ob dieses Monster seine Drohung wahr machen würde. Er rappelte sich hoch um von diesem verfluchten Ort zu verschwinden, langsam schlurfte er auf den Gang hinaus, wobei er seinen schmerzenden Brustkorb hielt. Er sah seinen Bruder mit glasigen starren Augen auf dem Boden liegen, zehn Meter von ihm entfernt lag seine Gauss-Pistole. Sein Bruder wiederholte immer wieder die selben Worte: "Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel.Der Teufel..." Joshimitsu half ihm hoch, um die Höhle zu verlassen, Berge von verletzten bewusstlosen Männern zierten seinen Weg. Eines war nach diesem Erlebnis für Joshimitsu klar: Er würde nie wieder jemanden verletzen. Ob sein Vater ihm noch die Reis-Plantage überlassen würde? Und warum konnte er sich nicht an das Gesicht des Teufels erinnern?
Thorsten materialisierte in seinem Sessel. Die Frau des Konzern-Chefs hatte er in ihr Zimmer zurückteleportiert, den Verbrechern einen Schrecken eingejagt, das sie es wohl nicht mehr wagen würden jemanden zu verletzen, geschweige denn zu entführen. Besonders die letzten beiden Ganoven schienen besonders beeindruckt worden zu sein. Als kleinen Zusatz hatte er den Hauptrechner der Yakuza durchbrennen lassen, wobei sämtliche Daten verloren gingen. Er überprüfte seine heutige Weiterentwicklung: Er war um 15% schneller geworden und seine gesamte Denkfähigkeit hatte sich wieder einmal mit zwei potentiert. Die Reichweite seiner Sensoren hatte um ein Fünftel des vorigen Wertes zugenommen. Er lehnte sich zurück und liess den Computer Musik abspielen, während er die schönsten Weltraum-Phänomene beobachtete.
-
Preacher0815
- Posts: 117
- Joined: Wed, 2. Jun 04, 18:40

-
Collossus-Fan
- Posts: 848
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 17:43

-
gsl
- Posts: 297
- Joined: Wed, 17. Dec 03, 18:55

-
Collossus-Fan
- Posts: 848
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 17:43

Na, will mir da jemand drohen? Würde ich nicht empfehlen...
huarhuarhuar... Naja, ihr kriegt trotzdem euer neues Stück.
Kurze frage: Hat mich schon wer gefunden?
Ich hoffe es gefällt euch, denn es kann sein, dass mir morgen nicht so nach schreiben zumute ist, weil ich wie ein Hamster aussehen werde(Dann habt ihr es einfacher mich zu finden
).
Trotzdem: Viel Spass beim Lesen.
Shaarahn, Botschafter des Alten Volkes glitt durch den prunkvollen Korridor eines Ratsgebäudes der Alten. Dieses Jahr wurde die Versammlung in einer Galaxie nur 500.000 Lichtjahre vom Rande des Universums entfernt abgehalten. Der Planet war schön, grüne Ozeane und blaue Pflanzen bildeten die natürlichen Merkmale, Städte aus einem Gestein Namens Marmor waren der Unnatürliche. Der Gang war auch aus diesem Material, der Boden war im Muster von konzentrischen Kreisen verziert, die ineinander übergingen. Seine Ausläufer aus Licht tanzten durch die Luft. Er selbst war das Standard-Bild eines Mitglieds des Alten Volkes: Ein Körper aus blendend weißem Licht, ein langes friedvolles Gesicht mit Augen, die noch friedvoller waren und fast wie die eines Rehs aussahen. Glatte Ausläufer aus Licht zogen um seinen Körper und spendeten Frieden wie das Muster des Wassers. Neben ihm schwebten die beiden Sohnen, die als Unterpartei der Milchstraße mit im Rat saßen und so ihr Volk vertraten. Ihre Körper waren von ihnen für diesen Zweck ausgesucht worden:
Eine humanoide Gestalt mit voller Gestik- und Mimik-Funktion, ein gelber Energiegenerator leuchtete im Brust-Segment. Dünne Oberarme und -schenkel verbanden den eleganten Torso mit der dünnen Tailie mit den kräftigen Unterarmen und -schenkeln. Die Hände waren in den Unterarmen versenkt. Mit ihrer weißen Legierung passten sie farblich perfekt zu ihren Schöpfern.
Sie gingen an ihren Platz und sahen auf das Versammlungs-Zentrum, welches die Größe einer großen Stadt aufwies. Über 8,5 Millionen verschiedene Spezies waren hier vertreten, jede einzelne Art war so weit entwickelt, dass sie sich ihre Aufnahme verdient hatte. Oben, auf einem gigantischen Podest, stand ein Mitglied der Ersten: Die Spezies existierte bereits 11 Milliarden Jahre, das vorsitzende Wesen in der Versammlung war 5 Milliarden Jahre alt. Niemand wusste, ob die Form, in der es hier erschien, seine wahre Gestalt war, oder ob es diese nur hier annahm. Man wusste nur eines: Diese Wesen waren schon auf der astralen Ebene, als das erste Leben auf dem Heimatplaneten des Alten Volkes gerade erst entstand. Das Wesen war in dunkle Materie gehüllt, die wie eine Kutte den gesamten Körper bedeckte. Die Gastgeber eröffneten die Diskussion: "Verehrte Alte. Wir sind hier zusammengekommen um über wichtige Ereignisse im Universum zu diskutieren. Heutiger erster Punkt ist der biomechanische Mensch. Jeder der etwas zu dem Thema beitragen möchte, sollte seine Meldung in den Computer eintragen." Eine Tafel mit der entsprechenden Zahl an roten Lichtpunkten wurde an den Himmel projeziert. Acht millionen der roten Punkte leuchteten grün auf, also wollte diese Anzahl etwas sagen. Der Computer nahm per Zufall Meldungen an, als erstes nahm der Computer den Botschafter des Volkes der Jiin:"Dieses Wesen stellt eine Gefahr für das gesamte Universum da. Es entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die es unkontrollierbar macht. Die kleinen Maschinen, die in ihm existieren, beinhalten nicht nur seine Seele, sie bestehen aus einer unbekannten Materie. Mein Votum ist beendet." Der Computer nahm den nächsten Botschafter an die Reihe, der Vertreter des Volkes der Akame, berühmt für ihre fortgeschrittene Sensortechnologie:"Dieses Wesen ist viel zu fortgeschritten für die geringe moralische Entwicklung seines Volkes. Selbst auf unseren Sensoren verschwindet es des öfteren." Ein endloses Raunen ging durch die Halle, der Gastgeber klopfte mit seiner Chitingepanzerten Hand auf das Pult vor ihm, der Computer verstärkte das Geräusch. Das Rauschen im Raum erstarb. Nun musste Shaarahn eingreifen, er nutzte sein Vorrecht, als Wesen der einzigen Spezies, die neben den Ersten die astrale Ebene erreicht hatte:"Ich muss wiedersprechen! Wann immer einer unseres Volkes ihm begegnet war und während der psychischen Gespräche mit ihm seine Gedanken las, konnten wir keinerlei Willen zum Tod erkennen. Er ist eine moralische Zier für seine Art." Ein Getuschel ging durch die Ränge, wieder unterbrach der Vorredner die Störungen. Der Computer nahm den nächsten Vertreter zu Wort, er gehörte zu den K'Talir:
"Wir müssen dem ehrenwehrten Botschafter Shaarahn zustimmen. Wer von uns allen kann behaupten, dass dieses Wesen bereits einen von uns bedroht hat?" Wieder kurzes Raunen und wieder wurde es unterbrochen. Der Botschafter der Siklortar meldete sich über eine Eil-Votum-Funktion zu Wort, seine Spezies die einem transparenten Insekt auf zwei Beinen glich, war wie alle hier, im Grunde friedlich: "Wir liegen im Kreis der Galaxien, der der Milchstraße am nächsten ist. Jeden Tag wird der Radius in dem das Wesen auftaucht größer. Wir müssen es aufhalten, bevor es sich zu weit entwickelt hat, als das wir einschreiten können. Woher wissen wir denn auch, dass dieses Wesen in einem Krieg nicht für seine Art Partei ergreift und somit die Menschheit unnatürlich schnelle Entwicklung erfahren würde?" Ein endloses Gerede erklang durch die gigantische Halle, was der Gastgeber erst nach zwei Minuten beilegen konnte. Shaarahn überblickte die Astral-Körper der Wesen, eine Fähigkeit, die sein Volk seit langem beherrschte. Es war eine Art Telepathie, nur viel höher entwickelt: Gefühle und Gedanken äusserten sich in der Farbe des Astralkörpers. Shaarahn sah durch die endlos erscheinenden Reihen, ungefähr in der Hälfte war das Feld geteilt in Aggressiv und Friedlich. 50% wollten das Wesen aufhalten und es zur Not auch vernichten, ihre Astralkörper waren von Angst und Unverständnis durchzogen. 25% waren wütend über die Äusserungen, dem Wesen etwas anzutun und die letzten 25% waren traurig darüber. Es meldete sich ein Vertreter des Volkes der Naaa'un, ihre Zeit-Technologie war im Universum ohne Vergleich:"Wir sind dafür, dem Wesen Einhalt zu gebieten. Wir bieten unsere Hilfe an. Ich würde empfehlen, dass der Rat eine Abstimmung abhält, um sich in die Pro- und Kontra-Angriffs-Partei aufzuteilen. Jeder der mit in den Kampf ziehen möchte, kann helfen. Jeder der nicht aggressiv gegen das Wesen vorgehen will, kann tun und lassen was er möchte, dies ist ein freies Universum. Denkt bitte nicht, wir wollten nur ein konkurrierendes Wesen aus dem All tilgen, wir haben nur Angst, dass etwas primitives uns auslöscht, weil es noch primitive Gewalt kennt. Wir wissen wohl um die Gewalt unserer Entscheidung, doch handelt es sich hier um ein einzelnes Wesen und nicht um Billiarden und mehr."
Die Abstimmung begann, auf der Tafel zeichnete sich das ab, was Shaarahn schon gesehen hatte. Ein wildes Gerede brach aus. Die Sohnen, obwohl eigenständig in ihrem Denken, waren gegen den Kampf, auch wenn sie von dem Menschen innerhalb einer Woche komplet hätten ausgelöscht werden könnten, doch auch sie kannten dessen friedliches Wesen. Ein wildes Gerede war seit der Abstimmung im Raum, dann stand der Botschafter der Ersten auf und alle wurden still: In einer ausladenden Geste, mit dem Mantel-Arm aus dunkler Materie, wies er auf jedes Wesen im Versammlungsgebäude: "Wir, die wir seit Milliarden von Jahren existieren, werden dem Kampf nicht beitreten. Unser Volk hat seit 10,5 Milliarden Jahren nicht mehr getötet und wir wollen damit nicht wieder anfangen. Wie auch immer ihr euch entscheidet, euer Gewissen soll es tragen können. Und das Töten eines Wesens ist bei weitem die größte Last. Denn bedenkt, ein jedes Wesen hat sein Recht, zu leben." Der Botschafter drehte sich um und verschwand im Nichts. Die Geister der Wesen waren nun mit Verwirrung, Selbstzweifel und Trauer erfüllt.
Das Alte Volk war in der Sprungforschung führend und genoss dementsprechend bei den anderen Völkern ein hohes Ansehen, der Botschafter der Nuihn meldete sich bei ihm über das Kommunikationssystem des Gebäudes:"Großer Shaarahn, ehrwürdiger Vertreter des Alten Volkes. Ich weiss um eure Bedenken wegen unserer Entscheidung und ich selbst bedauere auch, dass wir diesen Weg gehen müssen. Aber ihr wisst um den gefährlichen Charakter der Menschen, und wir können uns leider nicht vollständig darauf verlassen, dass dieses Individuum eine Ausnahme bildet. Wir haben einfach nur Angst um unsere Familien." Shaaran war innerlich in tiefste Trauer gestürzt, dass die Alten wieder in den Kampf ziehen würden:"Ich kann verstehen, warum ihr Angst habt, aber ich versichere euch bei meiner Ehre, dass ihr von dem Wesen nichts zu befürchten habt. Ich empfinde tiefe Trauer über die Entscheidung zum Kampf, doch wir werden nicht eingreifen. Ihr sollt uns nicht vorwerfen können, wir hätten eure Meinungsfreihet eingeschränkt." Shaarahn kappte die Verbindung und verschwand in einem weißen Lichtblitz in seinen Heimatsektor, seine mechanischen Sitznachbarn taten es ihm gleich. Er glitt durch den Sektor, der, erfüllt von Licht, einen Wunderschönen kalten Stern formte. Auch wenn das Leben aus diesem Licht zu strömen schien, Shaarahn konnte sich nicht freuen.
Kurze frage: Hat mich schon wer gefunden?
Ich hoffe es gefällt euch, denn es kann sein, dass mir morgen nicht so nach schreiben zumute ist, weil ich wie ein Hamster aussehen werde(Dann habt ihr es einfacher mich zu finden
Trotzdem: Viel Spass beim Lesen.
Shaarahn, Botschafter des Alten Volkes glitt durch den prunkvollen Korridor eines Ratsgebäudes der Alten. Dieses Jahr wurde die Versammlung in einer Galaxie nur 500.000 Lichtjahre vom Rande des Universums entfernt abgehalten. Der Planet war schön, grüne Ozeane und blaue Pflanzen bildeten die natürlichen Merkmale, Städte aus einem Gestein Namens Marmor waren der Unnatürliche. Der Gang war auch aus diesem Material, der Boden war im Muster von konzentrischen Kreisen verziert, die ineinander übergingen. Seine Ausläufer aus Licht tanzten durch die Luft. Er selbst war das Standard-Bild eines Mitglieds des Alten Volkes: Ein Körper aus blendend weißem Licht, ein langes friedvolles Gesicht mit Augen, die noch friedvoller waren und fast wie die eines Rehs aussahen. Glatte Ausläufer aus Licht zogen um seinen Körper und spendeten Frieden wie das Muster des Wassers. Neben ihm schwebten die beiden Sohnen, die als Unterpartei der Milchstraße mit im Rat saßen und so ihr Volk vertraten. Ihre Körper waren von ihnen für diesen Zweck ausgesucht worden:
Eine humanoide Gestalt mit voller Gestik- und Mimik-Funktion, ein gelber Energiegenerator leuchtete im Brust-Segment. Dünne Oberarme und -schenkel verbanden den eleganten Torso mit der dünnen Tailie mit den kräftigen Unterarmen und -schenkeln. Die Hände waren in den Unterarmen versenkt. Mit ihrer weißen Legierung passten sie farblich perfekt zu ihren Schöpfern.
Sie gingen an ihren Platz und sahen auf das Versammlungs-Zentrum, welches die Größe einer großen Stadt aufwies. Über 8,5 Millionen verschiedene Spezies waren hier vertreten, jede einzelne Art war so weit entwickelt, dass sie sich ihre Aufnahme verdient hatte. Oben, auf einem gigantischen Podest, stand ein Mitglied der Ersten: Die Spezies existierte bereits 11 Milliarden Jahre, das vorsitzende Wesen in der Versammlung war 5 Milliarden Jahre alt. Niemand wusste, ob die Form, in der es hier erschien, seine wahre Gestalt war, oder ob es diese nur hier annahm. Man wusste nur eines: Diese Wesen waren schon auf der astralen Ebene, als das erste Leben auf dem Heimatplaneten des Alten Volkes gerade erst entstand. Das Wesen war in dunkle Materie gehüllt, die wie eine Kutte den gesamten Körper bedeckte. Die Gastgeber eröffneten die Diskussion: "Verehrte Alte. Wir sind hier zusammengekommen um über wichtige Ereignisse im Universum zu diskutieren. Heutiger erster Punkt ist der biomechanische Mensch. Jeder der etwas zu dem Thema beitragen möchte, sollte seine Meldung in den Computer eintragen." Eine Tafel mit der entsprechenden Zahl an roten Lichtpunkten wurde an den Himmel projeziert. Acht millionen der roten Punkte leuchteten grün auf, also wollte diese Anzahl etwas sagen. Der Computer nahm per Zufall Meldungen an, als erstes nahm der Computer den Botschafter des Volkes der Jiin:"Dieses Wesen stellt eine Gefahr für das gesamte Universum da. Es entwickelt sich mit einer Geschwindigkeit, die es unkontrollierbar macht. Die kleinen Maschinen, die in ihm existieren, beinhalten nicht nur seine Seele, sie bestehen aus einer unbekannten Materie. Mein Votum ist beendet." Der Computer nahm den nächsten Botschafter an die Reihe, der Vertreter des Volkes der Akame, berühmt für ihre fortgeschrittene Sensortechnologie:"Dieses Wesen ist viel zu fortgeschritten für die geringe moralische Entwicklung seines Volkes. Selbst auf unseren Sensoren verschwindet es des öfteren." Ein endloses Raunen ging durch die Halle, der Gastgeber klopfte mit seiner Chitingepanzerten Hand auf das Pult vor ihm, der Computer verstärkte das Geräusch. Das Rauschen im Raum erstarb. Nun musste Shaarahn eingreifen, er nutzte sein Vorrecht, als Wesen der einzigen Spezies, die neben den Ersten die astrale Ebene erreicht hatte:"Ich muss wiedersprechen! Wann immer einer unseres Volkes ihm begegnet war und während der psychischen Gespräche mit ihm seine Gedanken las, konnten wir keinerlei Willen zum Tod erkennen. Er ist eine moralische Zier für seine Art." Ein Getuschel ging durch die Ränge, wieder unterbrach der Vorredner die Störungen. Der Computer nahm den nächsten Vertreter zu Wort, er gehörte zu den K'Talir:
"Wir müssen dem ehrenwehrten Botschafter Shaarahn zustimmen. Wer von uns allen kann behaupten, dass dieses Wesen bereits einen von uns bedroht hat?" Wieder kurzes Raunen und wieder wurde es unterbrochen. Der Botschafter der Siklortar meldete sich über eine Eil-Votum-Funktion zu Wort, seine Spezies die einem transparenten Insekt auf zwei Beinen glich, war wie alle hier, im Grunde friedlich: "Wir liegen im Kreis der Galaxien, der der Milchstraße am nächsten ist. Jeden Tag wird der Radius in dem das Wesen auftaucht größer. Wir müssen es aufhalten, bevor es sich zu weit entwickelt hat, als das wir einschreiten können. Woher wissen wir denn auch, dass dieses Wesen in einem Krieg nicht für seine Art Partei ergreift und somit die Menschheit unnatürlich schnelle Entwicklung erfahren würde?" Ein endloses Gerede erklang durch die gigantische Halle, was der Gastgeber erst nach zwei Minuten beilegen konnte. Shaarahn überblickte die Astral-Körper der Wesen, eine Fähigkeit, die sein Volk seit langem beherrschte. Es war eine Art Telepathie, nur viel höher entwickelt: Gefühle und Gedanken äusserten sich in der Farbe des Astralkörpers. Shaarahn sah durch die endlos erscheinenden Reihen, ungefähr in der Hälfte war das Feld geteilt in Aggressiv und Friedlich. 50% wollten das Wesen aufhalten und es zur Not auch vernichten, ihre Astralkörper waren von Angst und Unverständnis durchzogen. 25% waren wütend über die Äusserungen, dem Wesen etwas anzutun und die letzten 25% waren traurig darüber. Es meldete sich ein Vertreter des Volkes der Naaa'un, ihre Zeit-Technologie war im Universum ohne Vergleich:"Wir sind dafür, dem Wesen Einhalt zu gebieten. Wir bieten unsere Hilfe an. Ich würde empfehlen, dass der Rat eine Abstimmung abhält, um sich in die Pro- und Kontra-Angriffs-Partei aufzuteilen. Jeder der mit in den Kampf ziehen möchte, kann helfen. Jeder der nicht aggressiv gegen das Wesen vorgehen will, kann tun und lassen was er möchte, dies ist ein freies Universum. Denkt bitte nicht, wir wollten nur ein konkurrierendes Wesen aus dem All tilgen, wir haben nur Angst, dass etwas primitives uns auslöscht, weil es noch primitive Gewalt kennt. Wir wissen wohl um die Gewalt unserer Entscheidung, doch handelt es sich hier um ein einzelnes Wesen und nicht um Billiarden und mehr."
Die Abstimmung begann, auf der Tafel zeichnete sich das ab, was Shaarahn schon gesehen hatte. Ein wildes Gerede brach aus. Die Sohnen, obwohl eigenständig in ihrem Denken, waren gegen den Kampf, auch wenn sie von dem Menschen innerhalb einer Woche komplet hätten ausgelöscht werden könnten, doch auch sie kannten dessen friedliches Wesen. Ein wildes Gerede war seit der Abstimmung im Raum, dann stand der Botschafter der Ersten auf und alle wurden still: In einer ausladenden Geste, mit dem Mantel-Arm aus dunkler Materie, wies er auf jedes Wesen im Versammlungsgebäude: "Wir, die wir seit Milliarden von Jahren existieren, werden dem Kampf nicht beitreten. Unser Volk hat seit 10,5 Milliarden Jahren nicht mehr getötet und wir wollen damit nicht wieder anfangen. Wie auch immer ihr euch entscheidet, euer Gewissen soll es tragen können. Und das Töten eines Wesens ist bei weitem die größte Last. Denn bedenkt, ein jedes Wesen hat sein Recht, zu leben." Der Botschafter drehte sich um und verschwand im Nichts. Die Geister der Wesen waren nun mit Verwirrung, Selbstzweifel und Trauer erfüllt.
Das Alte Volk war in der Sprungforschung führend und genoss dementsprechend bei den anderen Völkern ein hohes Ansehen, der Botschafter der Nuihn meldete sich bei ihm über das Kommunikationssystem des Gebäudes:"Großer Shaarahn, ehrwürdiger Vertreter des Alten Volkes. Ich weiss um eure Bedenken wegen unserer Entscheidung und ich selbst bedauere auch, dass wir diesen Weg gehen müssen. Aber ihr wisst um den gefährlichen Charakter der Menschen, und wir können uns leider nicht vollständig darauf verlassen, dass dieses Individuum eine Ausnahme bildet. Wir haben einfach nur Angst um unsere Familien." Shaaran war innerlich in tiefste Trauer gestürzt, dass die Alten wieder in den Kampf ziehen würden:"Ich kann verstehen, warum ihr Angst habt, aber ich versichere euch bei meiner Ehre, dass ihr von dem Wesen nichts zu befürchten habt. Ich empfinde tiefe Trauer über die Entscheidung zum Kampf, doch wir werden nicht eingreifen. Ihr sollt uns nicht vorwerfen können, wir hätten eure Meinungsfreihet eingeschränkt." Shaarahn kappte die Verbindung und verschwand in einem weißen Lichtblitz in seinen Heimatsektor, seine mechanischen Sitznachbarn taten es ihm gleich. Er glitt durch den Sektor, der, erfüllt von Licht, einen Wunderschönen kalten Stern formte. Auch wenn das Leben aus diesem Licht zu strömen schien, Shaarahn konnte sich nicht freuen.
-
Preacher0815
- Posts: 117
- Joined: Wed, 2. Jun 04, 18:40

-
AP Hunter [ABK]
- Posts: 1339
- Joined: Thu, 3. Jun 04, 20:41

-
Collossus-Fan
- Posts: 848
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 17:43

Hier, frisch aus dem Editor, kommt ein neues kleines Stück Story.
War alles nicht so schlimm wie ich gedacht hatte, deswegen bin ich jetzt eiffrig am schreiben. Ich hoffe das Stückchen gefällt euch, viel Spass beim lesen:
Thorsten hatte eben eine Stunde Musik gehört, ihm war langweilig. Es geschah ziemlich oft, dass ihm langweilig war, bei einem Lebensalter von 947 Jahren auch nicht weiter verwunderlich. "Pfffffffhhh...Ich hab nichts zu tun. Ach, ich tu mal wieder was Gutes." Thorsten erfasste das Haupt-Kinderkrankenhaus auf Argon Prime und sprang in eine Abstellkammer. In wie vielen verschiedenen Abstellkammern er schon gewesen war, es war unglaublich. Oh...das war etwas unangenehm, eine Supernova, zweihundert Lichtjahre entfernt, erhitzte den Raum um seine Nano-Bots. Unangenehm, jedoch nicht verletzend. Er öffnete mit seinen Naniten das elektrische Schloss der Abstellkammer und ging aus dem kleinen Raum. Der Flur war wenig belebt, er lief in den Fahrstuhl und fuhr einen Stock höher: Hier war der Flur reich belebt. Er ging durch den Korridor und scannte die Datenspeicher der Krankenakten, während er in die Doppel-Zimmer sah. Heutzutage gab es nur noch Zweier-Zimmer, er sah in das erste Zimmer: Ein Beinbruch und eine Blindarm-OP, also nichts Bedrohliches. Einen Raum weiter: Blindarm-Entzündung, bereits operiert, also auch nichts bedrohliches. Ein gebrochener Oberarm, Thorsten fand aber noch etwas: Einen unentdeckten Krebs, den er sofort behob. Er scannte die restlichen Zimmer, wobei er nichts weiteres fand. Er bewegte sich zu der Intensiv-Station, die Sicherheitstür öffnete sich für ihn, nachdem er den Computer gehackt hatte. Er liess das Licht um sich fliessen und verschwand optisch. Ein Blick in das rechte Zimmer eröffnete ihm ein furchtbares Bild, er scannte die Kranken-Akte: Ein kleiner Junge, Unfallopfer bei einem Gleiter-Absturz. Laut Akte waren 85% der Haut total verbrannt, laut Thorstens Analyse, waren es 87%. Hinzu kamen tiefere Gewebe-Schäden, unter anderem war eine Flamme in die Lunge eingedrungen. Die Eltern saßen weinend daneben. Thorsten las die Krankenakte weiter: Die Überlebenschance war gleich null. Zum Glück fehlten dem Jungen keine Finger oder Zehen, oder ein Auge, die hätte Thorsten nämlich nicht, ohne Aufsehen zu erregen, heilen können. Er las die DNS das Jungen aus und liess eine neue Haut unter der Verbrannten von seinen Naniten aufbauen. Der Lungenflügel war ebenso schnell wiederhergestellt. Der Kleine würde noch etwas brauchen, bis er sich erholt haben würde, aber schaffen würde er es nun ganz bestimmt. In zwei bis drei Stunden würde das Gehirn auch wieder auf die neuen Nervenbahnen in der Lunge reagieren und die künstliche Beatmung würde nicht mehr notwendig sein. Einen Schritt weiter und Thorsten sah ein kleines Mädchen, leichenblass. Ein kurzer Blick in die Krankenakte brachte auch hier Klarheit über das Problem: Wie Thorsten bereits erkannt hatte, brauchte das Mädchen eine neue Leber, doch stand kein passendes Spenderorgan zur Verfügung. Auf der Erde hätte man ihr einfach eine neue Leber gezüchtet, doch hier gab es diese Technologie noch nicht. Eigentlich wäre das aus Thorstens Sicht auch nicht nötig gewesen, er kannte milliarden von Heilsubstanzen, von denen ein "Unbekannter" jedes Jahr jeweils zehn an die Pharma-Konzerne schickte. Er synthetisierte die Substanz direkt in der Leber der Kleinen, drei Tage und sie würde wieder spielen und lachen können wie zuvor. Die restlichen zwölf Zimmer erhielten ähnliche Aufmerksamkeit. Er durchsuchte das Krankenhaus nun komplett mit seinen Naniten und heilte tötliche Krankheitsbilder, ohne das es zu stark auffiel. Er fasste nun sein Spektrum "etwas" weiter: Jedes Krankenhaus der Split, Argonen, Terraner, Teladi, Boronen und Paraniden wurde abgesucht und schlimme Erkrankungen oder Verletzungen soweit geheilt, dass für die Patienten keinerlei Todes-Gefährdung bestand. Es war zwar wieder der Natur, aber Thorsten machte so etwas nur ein bis zwei mal im Jahr. Seine Arbeit war getan und er sprang mit einem wohlig warmen Gefühl im Herzen zurück in seinen Sessel. Nun tat er etwas, was er immer tat wenn er neue Mitglieder in der Gemeinschaft hatte, er gab ihnen ihre Arbeitsplätze. Die Labore auf seinem Forschungsplaneten waren so gut ausgestattet, wie es sich keiner der Wissenschaftler je hätte vorstellen können und wenn etwas nicht da war, dann stellte Thorsten es halt her. Er bereitete für jeden eine Wegbeschreibung zu dem Labor mit seinem Fachgebiet vor, nur Simaneas liess er aus, sie würde in anbetracht der Situation Ruhe brauchen. Der Forschungsplanet war vom geologischen und topographischen Aufbau mit dem Wohnplaneten identisch, nur die Bebauung war anders. Er stellte für jeden, der keines hatte, ein Schiff bereit.
Den Mako von Nume und den Perseus rüstete er etwas auf: Er erhöhte die Höchstgeschwindigkeit auf 100.000 M/s, damit sie ihren Arbeitsplatz schnell genug erreichen konnten, ausserdem erhöhte er die Schildstärke auf ein TerraWatt. Das dürfte genügen, er sandte die Nachrichten ab.
War alles nicht so schlimm wie ich gedacht hatte, deswegen bin ich jetzt eiffrig am schreiben. Ich hoffe das Stückchen gefällt euch, viel Spass beim lesen:
Thorsten hatte eben eine Stunde Musik gehört, ihm war langweilig. Es geschah ziemlich oft, dass ihm langweilig war, bei einem Lebensalter von 947 Jahren auch nicht weiter verwunderlich. "Pfffffffhhh...Ich hab nichts zu tun. Ach, ich tu mal wieder was Gutes." Thorsten erfasste das Haupt-Kinderkrankenhaus auf Argon Prime und sprang in eine Abstellkammer. In wie vielen verschiedenen Abstellkammern er schon gewesen war, es war unglaublich. Oh...das war etwas unangenehm, eine Supernova, zweihundert Lichtjahre entfernt, erhitzte den Raum um seine Nano-Bots. Unangenehm, jedoch nicht verletzend. Er öffnete mit seinen Naniten das elektrische Schloss der Abstellkammer und ging aus dem kleinen Raum. Der Flur war wenig belebt, er lief in den Fahrstuhl und fuhr einen Stock höher: Hier war der Flur reich belebt. Er ging durch den Korridor und scannte die Datenspeicher der Krankenakten, während er in die Doppel-Zimmer sah. Heutzutage gab es nur noch Zweier-Zimmer, er sah in das erste Zimmer: Ein Beinbruch und eine Blindarm-OP, also nichts Bedrohliches. Einen Raum weiter: Blindarm-Entzündung, bereits operiert, also auch nichts bedrohliches. Ein gebrochener Oberarm, Thorsten fand aber noch etwas: Einen unentdeckten Krebs, den er sofort behob. Er scannte die restlichen Zimmer, wobei er nichts weiteres fand. Er bewegte sich zu der Intensiv-Station, die Sicherheitstür öffnete sich für ihn, nachdem er den Computer gehackt hatte. Er liess das Licht um sich fliessen und verschwand optisch. Ein Blick in das rechte Zimmer eröffnete ihm ein furchtbares Bild, er scannte die Kranken-Akte: Ein kleiner Junge, Unfallopfer bei einem Gleiter-Absturz. Laut Akte waren 85% der Haut total verbrannt, laut Thorstens Analyse, waren es 87%. Hinzu kamen tiefere Gewebe-Schäden, unter anderem war eine Flamme in die Lunge eingedrungen. Die Eltern saßen weinend daneben. Thorsten las die Krankenakte weiter: Die Überlebenschance war gleich null. Zum Glück fehlten dem Jungen keine Finger oder Zehen, oder ein Auge, die hätte Thorsten nämlich nicht, ohne Aufsehen zu erregen, heilen können. Er las die DNS das Jungen aus und liess eine neue Haut unter der Verbrannten von seinen Naniten aufbauen. Der Lungenflügel war ebenso schnell wiederhergestellt. Der Kleine würde noch etwas brauchen, bis er sich erholt haben würde, aber schaffen würde er es nun ganz bestimmt. In zwei bis drei Stunden würde das Gehirn auch wieder auf die neuen Nervenbahnen in der Lunge reagieren und die künstliche Beatmung würde nicht mehr notwendig sein. Einen Schritt weiter und Thorsten sah ein kleines Mädchen, leichenblass. Ein kurzer Blick in die Krankenakte brachte auch hier Klarheit über das Problem: Wie Thorsten bereits erkannt hatte, brauchte das Mädchen eine neue Leber, doch stand kein passendes Spenderorgan zur Verfügung. Auf der Erde hätte man ihr einfach eine neue Leber gezüchtet, doch hier gab es diese Technologie noch nicht. Eigentlich wäre das aus Thorstens Sicht auch nicht nötig gewesen, er kannte milliarden von Heilsubstanzen, von denen ein "Unbekannter" jedes Jahr jeweils zehn an die Pharma-Konzerne schickte. Er synthetisierte die Substanz direkt in der Leber der Kleinen, drei Tage und sie würde wieder spielen und lachen können wie zuvor. Die restlichen zwölf Zimmer erhielten ähnliche Aufmerksamkeit. Er durchsuchte das Krankenhaus nun komplett mit seinen Naniten und heilte tötliche Krankheitsbilder, ohne das es zu stark auffiel. Er fasste nun sein Spektrum "etwas" weiter: Jedes Krankenhaus der Split, Argonen, Terraner, Teladi, Boronen und Paraniden wurde abgesucht und schlimme Erkrankungen oder Verletzungen soweit geheilt, dass für die Patienten keinerlei Todes-Gefährdung bestand. Es war zwar wieder der Natur, aber Thorsten machte so etwas nur ein bis zwei mal im Jahr. Seine Arbeit war getan und er sprang mit einem wohlig warmen Gefühl im Herzen zurück in seinen Sessel. Nun tat er etwas, was er immer tat wenn er neue Mitglieder in der Gemeinschaft hatte, er gab ihnen ihre Arbeitsplätze. Die Labore auf seinem Forschungsplaneten waren so gut ausgestattet, wie es sich keiner der Wissenschaftler je hätte vorstellen können und wenn etwas nicht da war, dann stellte Thorsten es halt her. Er bereitete für jeden eine Wegbeschreibung zu dem Labor mit seinem Fachgebiet vor, nur Simaneas liess er aus, sie würde in anbetracht der Situation Ruhe brauchen. Der Forschungsplanet war vom geologischen und topographischen Aufbau mit dem Wohnplaneten identisch, nur die Bebauung war anders. Er stellte für jeden, der keines hatte, ein Schiff bereit.
Den Mako von Nume und den Perseus rüstete er etwas auf: Er erhöhte die Höchstgeschwindigkeit auf 100.000 M/s, damit sie ihren Arbeitsplatz schnell genug erreichen konnten, ausserdem erhöhte er die Schildstärke auf ein TerraWatt. Das dürfte genügen, er sandte die Nachrichten ab.
-
wuif
- Posts: 44
- Joined: Wed, 4. Feb 04, 16:30

Huiiiii
Ich muss sagen, die Story hat sich seit dem Anfang gewaltig gewandelt.
Nur weiter so!
UND Falls Sie Dich finden,
meld dich bei mir.
Ich werd Sie verjagen, damit der Meister in Ruhe weiterschreiben kann!!
Jawohl Ja
Ich muss sagen, die Story hat sich seit dem Anfang gewaltig gewandelt.
Nur weiter so!
UND Falls Sie Dich finden,
Ich werd Sie verjagen, damit der Meister in Ruhe weiterschreiben kann!!
Jawohl Ja
"Gibt es hier eigentlich nur Choleriker, Fanatiker und LSD-Konsumenten?"
"Nein Captain. Es gibt auch noch die Teladi"
"Nein Captain. Es gibt auch noch die Teladi"
-
Preacher0815
- Posts: 117
- Joined: Wed, 2. Jun 04, 18:40

-
gsl
- Posts: 297
- Joined: Wed, 17. Dec 03, 18:55

-
Collossus-Fan
- Posts: 848
- Joined: Wed, 10. Mar 04, 17:43

Ich schreiben, du lesen
. Naja, wieder ein neues Stück Lesestoff. Langsam bildet sich auch das Polster an Zeilen wieder aus, so dass ich euch demnächst vielleicht mal wieder ein längeres Stück posten kann.
Ich hoffe wie immer, das es euch gefällt. Viel Spass beim Lesen:
Shaarahn las in der Bibleothek seines Volkes, er liebte die alten Schriften. Er war fast fertig damit, die planetengroße Datenbank zu ergründen, schliesslich hatte er die letzten 1,5 milliarden Jahre seines Lebens damit zugebracht. Er stiess über eine alte Datei, älter als das Archiv. Er öffnete sie, dann las er woher es kam: Es war der Scan eines Buches, das geschrieben wurde, als sein Volk gerade 2000 Jahre bestand. Das Schriftstück trug den Titel: "Die Weisssagungen des Gaherahn" Er war ein Wesen seines Volkes gewesen, das alte Legenden zusammengesammelt und aufgeschrieben hatte. Er las die ersten Zeilen der Seite:"Und sehet, da die Wesen des schwarzen Nebels sich niederliessen aus dem Dunkel des Alls, uns ihre Erzählungen zu verkünden, da horchten wir den Worten und maßten uns an, sie niederzuschreiben. Lest diese Worte, erfahrt einen Teil der alten Weissheiten und versucht die allmächtigen Worte der Nebel-Wesen zu ergründen, wie wir es nie vermochten." Diese uralte Sprache...es war schwer sie zu lesen und zu verstehen. Er las trotzdem weiter:"Höret die erste Erzählung, die unsere Ohren erreichte, sei sie euch ein Zeichen: Es wird ein Wesen entstehen, welches nicht das sein wird, was es war, und nicht gewesen sein wird, was es dann einmal sein wird. Aus dem jungen Schoß seines Volkes wird es sich erheben über alle anderen seiner Art. Das Volk, aus dem das Wesen kommen wird, gleicht einem der uralten Völker und wird sich erheben zu des schwarzen Nichtes Lichtern. Aus diesem Volke werden zwei, und eins werden sie wieder werden, zu kommen in ihrem uneinen Wesen um den Frieden zu erlernen. Und das Wesen, Unzählige und doch Einer, dessen Weg Licht und Blut zeichnet, jedoch nicht der Tod, wird zum Frieden gelangen. Über die Völker die vor ihm waren wird es sich erheben. In einer Schlacht, zu beenden des Wesens Leben, wird es fallen oder obsiegen und wenn es obsiege, wird der Weg sich teilen, zu Tod und Leid, oder zu unendlichem Licht und Frieden. Und das Volk, das dem Lichte treu, entsendet einen, zu beobachten des Schicksals Spiel, wird es den Schlüssel bringen, zu der Gabelung des Weges." Shaarahn hatte nicht ein Wort entziffern können. Es war zu diffus. Er löste sich von dem Datenpult und flog in den Raum um seine Heimatwelt, jedoch die Worte hallten noch immer durch seinen Verstand.
Nume sah die Nachricht, die auf einmal von seinem Armband gezeigt wurde:Hallo Nume. Ich hoffe, es geht dir und deiner Familie gut. Anbei findest du eine Wegbeschreibung zu dem Labor, wo du arbeiten kannst. Ich kann dich nicht zwingen, aber es wäre schön, du würdest weiterforschen, schliesslich hast du dann eine gute Arbeit. Sie wird auch bezahlt, nicht sehr üppig, das gebe ich zu, aber für den Markt reicht es allemal. Dein Mako steht im Raumhafen bereit, wenn du ihn brauchst, sage es einfach dem Computer in deinem Haus, dein Schiff wird dann zu dir gebracht. Falls du dich zur Arbeit entschliessen solltest, würde ich mich sehr freuen, du könntest in einer Woche anfangen.
Nume wollte gerne wieder weiterforschen, der Sprungantrieb, so hatte er in einer Datenbank gelesen, war hier schon länger verfügbar, die Forscher arbeiteten nun an weiteren Anwendungsmöglichkeiten und der Verbesserung des Systems. Nalo stubbste ihn an, gefolgt von etwas anderem. Er drehte sich um und erschrak: Vor ihm war eine Art Fisch, mit einem Loch am Kopf. Das Wesen sah nicht sonderlich gefährlich aus, das Maul hatte ähnlichkeit mit einem menschlichen Lächeln. Nalo lächelte auch:"Papa, guck mal, der hat mit mir gespielt. Und sieh mal was diese komische Uhr noch kann." Nalo richtete das Armband auf den seltsamen Fisch, der sich auf den Rücken drehte, während er Nume beobachtete. Aus der Uhr kam ein dreidimensionales Hologramm, und das Armband begann zu sprechen:"Delphin, auch Tümmler genannt. Marines Säugetier von der Erde. Kurzes Info: Dieses Tier ist äusserst intelligent und hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben in Gruppen, Schulen genannt. Ihre Hauptnahrung besteht aus Fisch und Tintenfischen. Für Boronen besteht keine Gefahr, jegliches Tier in der Gemeinschaft trägt aus Sicherheitsgründen ein neurales Implantat, das ihnen jegliches zivilisierte Wesen als Freund und nicht genießbar zeigt. Bei den meisten Wesen ist dieses Implantat eigentlich schon nicht mehr nötig, da dieses Verhalten in ihr natürliches Verhalten aufgenommen wurde." Der Delphin hob Nume an, ganz sanft, dann begann es ihn mit seiner Schnauze zu drehen. Er lachte klickernd, das Wesen klickerte auch. Anscheinend war ihre Verständigung der boronischen Muttersprache sehr ähnlich in den verwendeten Lauten, nur benutzten sie Töne, die so in der Sprache der Boronen nicht vorkamen. Es war ein interessantes Tier und Nume und sein Sohn spielten noch eine weitere halbe Stazura mit ihm, bis es sich klickernd verabschiedete.
Lasmios sah auf das kleine Armband, darauf war eine Nachricht eingegangen:Hallo Lasmios, ich hoffe es geht euch gut. Falls ihr Lasa besuchen möchtet, ihr Haus ist im Wasser hinter dem Strand. Ich hoffe, du möchtest arbeiten, es wäre zumindest sehr zu begrüßen. Ich habe für dich eine Stelle besorgt. Du kannst als Designer in einem Labor arbeiten. Arbeit wird hier zwar nicht sehr hoch bezahlt, aber für den Markt reicht es mehr als aus. Du kannst in einer Woche anfangen, bis dahin können du und Simaneas vielleicht etwas für den Markt herstellen. Ach übrigens, für Simaneas habe ich noch keine Arbeit. Lasmios ging zu Simaneas, sie saß auf der wunderbar harten Sitzbank, die die beiden sich geordert hatten, und sah Fernsehen. Seltsamerweise konnte man hier auch alle Kanäle empfangen, die es in den Sektoren seines Volkes auch gab. Sie wirkte müde, anscheinend war der Tag ziemlich viel für sie gewesen. Er setzte sich zu ihr und sie lehnte sich an seine Schulter, ihre Rückenfinnen stellten sich auf.
Thorsten überblickte das Geschehen bei seinen neuen Gästen: Alle waren äusserst zufrieden damit, wieder eine Arbeit zu haben. Während alle anderen sich auf friedliche Forschung freuten, wollte Roskt die Geheimnisse der Capital-Schiffe ergründen, besonders ihre Waffen. Das würde noch etwas von Thorstens Aufmerksamkeit bedürfen. Es war normal für Split, das sie sich für Waffen interessierten, doch meistens gaben sie sich schon damit zufrieden, die Kenntnis über deren Funktion zu besitzen. Frei nach dem Motto: Ich könnte es, aber ich tue es nicht. Thorsten musste sich darum aber noch keine Sorgen machen, bis Roskt allein die erweiterten Grundregeln der Physik kannte, die die Basis-Mechanismen des Schiffes nutzten, würden gut und gerne zwanzig Jahre vergehen.
Ein kurzer Blick zu Simaneas Zustand, war beruhigend, den fünf ging es optimal, keinerlei Komplikationen, die Thorstens Eingreifen erfordert hätten. Die Eier an sich entstanden bei Teladi im Körper ziemlich schnell, so hatten die Kleinen schon die Größe eines kleinen Fingernagels, dementsprechend zeigte Simaneas' Organismus gewisse Ermüdungserscheinungen.Bisher hatte es insgesamt 3028 Geburten/Schlüpfungen in der Gemeinschaft gegeben, auf 50 Jahre gesehen war es ungefähr ein Durchschnittswert. Thorsten lehnte sich in seinem Sessel zurück, er genoß die Sonnenstrahlen die durch sein Fenster fielen.
Ich hoffe wie immer, das es euch gefällt. Viel Spass beim Lesen:
Shaarahn las in der Bibleothek seines Volkes, er liebte die alten Schriften. Er war fast fertig damit, die planetengroße Datenbank zu ergründen, schliesslich hatte er die letzten 1,5 milliarden Jahre seines Lebens damit zugebracht. Er stiess über eine alte Datei, älter als das Archiv. Er öffnete sie, dann las er woher es kam: Es war der Scan eines Buches, das geschrieben wurde, als sein Volk gerade 2000 Jahre bestand. Das Schriftstück trug den Titel: "Die Weisssagungen des Gaherahn" Er war ein Wesen seines Volkes gewesen, das alte Legenden zusammengesammelt und aufgeschrieben hatte. Er las die ersten Zeilen der Seite:"Und sehet, da die Wesen des schwarzen Nebels sich niederliessen aus dem Dunkel des Alls, uns ihre Erzählungen zu verkünden, da horchten wir den Worten und maßten uns an, sie niederzuschreiben. Lest diese Worte, erfahrt einen Teil der alten Weissheiten und versucht die allmächtigen Worte der Nebel-Wesen zu ergründen, wie wir es nie vermochten." Diese uralte Sprache...es war schwer sie zu lesen und zu verstehen. Er las trotzdem weiter:"Höret die erste Erzählung, die unsere Ohren erreichte, sei sie euch ein Zeichen: Es wird ein Wesen entstehen, welches nicht das sein wird, was es war, und nicht gewesen sein wird, was es dann einmal sein wird. Aus dem jungen Schoß seines Volkes wird es sich erheben über alle anderen seiner Art. Das Volk, aus dem das Wesen kommen wird, gleicht einem der uralten Völker und wird sich erheben zu des schwarzen Nichtes Lichtern. Aus diesem Volke werden zwei, und eins werden sie wieder werden, zu kommen in ihrem uneinen Wesen um den Frieden zu erlernen. Und das Wesen, Unzählige und doch Einer, dessen Weg Licht und Blut zeichnet, jedoch nicht der Tod, wird zum Frieden gelangen. Über die Völker die vor ihm waren wird es sich erheben. In einer Schlacht, zu beenden des Wesens Leben, wird es fallen oder obsiegen und wenn es obsiege, wird der Weg sich teilen, zu Tod und Leid, oder zu unendlichem Licht und Frieden. Und das Volk, das dem Lichte treu, entsendet einen, zu beobachten des Schicksals Spiel, wird es den Schlüssel bringen, zu der Gabelung des Weges." Shaarahn hatte nicht ein Wort entziffern können. Es war zu diffus. Er löste sich von dem Datenpult und flog in den Raum um seine Heimatwelt, jedoch die Worte hallten noch immer durch seinen Verstand.
Nume sah die Nachricht, die auf einmal von seinem Armband gezeigt wurde:Hallo Nume. Ich hoffe, es geht dir und deiner Familie gut. Anbei findest du eine Wegbeschreibung zu dem Labor, wo du arbeiten kannst. Ich kann dich nicht zwingen, aber es wäre schön, du würdest weiterforschen, schliesslich hast du dann eine gute Arbeit. Sie wird auch bezahlt, nicht sehr üppig, das gebe ich zu, aber für den Markt reicht es allemal. Dein Mako steht im Raumhafen bereit, wenn du ihn brauchst, sage es einfach dem Computer in deinem Haus, dein Schiff wird dann zu dir gebracht. Falls du dich zur Arbeit entschliessen solltest, würde ich mich sehr freuen, du könntest in einer Woche anfangen.
Nume wollte gerne wieder weiterforschen, der Sprungantrieb, so hatte er in einer Datenbank gelesen, war hier schon länger verfügbar, die Forscher arbeiteten nun an weiteren Anwendungsmöglichkeiten und der Verbesserung des Systems. Nalo stubbste ihn an, gefolgt von etwas anderem. Er drehte sich um und erschrak: Vor ihm war eine Art Fisch, mit einem Loch am Kopf. Das Wesen sah nicht sonderlich gefährlich aus, das Maul hatte ähnlichkeit mit einem menschlichen Lächeln. Nalo lächelte auch:"Papa, guck mal, der hat mit mir gespielt. Und sieh mal was diese komische Uhr noch kann." Nalo richtete das Armband auf den seltsamen Fisch, der sich auf den Rücken drehte, während er Nume beobachtete. Aus der Uhr kam ein dreidimensionales Hologramm, und das Armband begann zu sprechen:"Delphin, auch Tümmler genannt. Marines Säugetier von der Erde. Kurzes Info: Dieses Tier ist äusserst intelligent und hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Sie leben in Gruppen, Schulen genannt. Ihre Hauptnahrung besteht aus Fisch und Tintenfischen. Für Boronen besteht keine Gefahr, jegliches Tier in der Gemeinschaft trägt aus Sicherheitsgründen ein neurales Implantat, das ihnen jegliches zivilisierte Wesen als Freund und nicht genießbar zeigt. Bei den meisten Wesen ist dieses Implantat eigentlich schon nicht mehr nötig, da dieses Verhalten in ihr natürliches Verhalten aufgenommen wurde." Der Delphin hob Nume an, ganz sanft, dann begann es ihn mit seiner Schnauze zu drehen. Er lachte klickernd, das Wesen klickerte auch. Anscheinend war ihre Verständigung der boronischen Muttersprache sehr ähnlich in den verwendeten Lauten, nur benutzten sie Töne, die so in der Sprache der Boronen nicht vorkamen. Es war ein interessantes Tier und Nume und sein Sohn spielten noch eine weitere halbe Stazura mit ihm, bis es sich klickernd verabschiedete.
Lasmios sah auf das kleine Armband, darauf war eine Nachricht eingegangen:Hallo Lasmios, ich hoffe es geht euch gut. Falls ihr Lasa besuchen möchtet, ihr Haus ist im Wasser hinter dem Strand. Ich hoffe, du möchtest arbeiten, es wäre zumindest sehr zu begrüßen. Ich habe für dich eine Stelle besorgt. Du kannst als Designer in einem Labor arbeiten. Arbeit wird hier zwar nicht sehr hoch bezahlt, aber für den Markt reicht es mehr als aus. Du kannst in einer Woche anfangen, bis dahin können du und Simaneas vielleicht etwas für den Markt herstellen. Ach übrigens, für Simaneas habe ich noch keine Arbeit. Lasmios ging zu Simaneas, sie saß auf der wunderbar harten Sitzbank, die die beiden sich geordert hatten, und sah Fernsehen. Seltsamerweise konnte man hier auch alle Kanäle empfangen, die es in den Sektoren seines Volkes auch gab. Sie wirkte müde, anscheinend war der Tag ziemlich viel für sie gewesen. Er setzte sich zu ihr und sie lehnte sich an seine Schulter, ihre Rückenfinnen stellten sich auf.
Thorsten überblickte das Geschehen bei seinen neuen Gästen: Alle waren äusserst zufrieden damit, wieder eine Arbeit zu haben. Während alle anderen sich auf friedliche Forschung freuten, wollte Roskt die Geheimnisse der Capital-Schiffe ergründen, besonders ihre Waffen. Das würde noch etwas von Thorstens Aufmerksamkeit bedürfen. Es war normal für Split, das sie sich für Waffen interessierten, doch meistens gaben sie sich schon damit zufrieden, die Kenntnis über deren Funktion zu besitzen. Frei nach dem Motto: Ich könnte es, aber ich tue es nicht. Thorsten musste sich darum aber noch keine Sorgen machen, bis Roskt allein die erweiterten Grundregeln der Physik kannte, die die Basis-Mechanismen des Schiffes nutzten, würden gut und gerne zwanzig Jahre vergehen.
Ein kurzer Blick zu Simaneas Zustand, war beruhigend, den fünf ging es optimal, keinerlei Komplikationen, die Thorstens Eingreifen erfordert hätten. Die Eier an sich entstanden bei Teladi im Körper ziemlich schnell, so hatten die Kleinen schon die Größe eines kleinen Fingernagels, dementsprechend zeigte Simaneas' Organismus gewisse Ermüdungserscheinungen.Bisher hatte es insgesamt 3028 Geburten/Schlüpfungen in der Gemeinschaft gegeben, auf 50 Jahre gesehen war es ungefähr ein Durchschnittswert. Thorsten lehnte sich in seinem Sessel zurück, er genoß die Sonnenstrahlen die durch sein Fenster fielen.
-
wuif
- Posts: 44
- Joined: Wed, 4. Feb 04, 16:30

