PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

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linolafett
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by linolafett »

Tenoso wrote: Fri, 15. Aug 25, 10:56 Kann ich bei meinem AM4 Bord eine M2 gen 4 oder 5 einbauen? Habe ein X570E Gaming von Asus. Bin am überlegen meine alte auszuwechseln.
Und eine andere frage ich habe eine Sata ssd verbaut zwecks Sicherung
Ich habe gehört wenn eine M2 und Sata verbaut ist dann soll die M2 langsamer laufen. Stimmt das? :?
Du kannst eine m2 einbauen.
Ich meine, dass AM4 kein pcie 5 unterstützt (wenn du das mit gen 4/5 meinst).
Eine Pcie5 m2 würde dann auf gen4 geschwindigkeit laufen, aber funktionieren.
Im normalbetrieb eigentlich kein unterschied.

M2 sollte immer schneller als sata sein.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Homerclon »

Tenoso wrote: Fri, 15. Aug 25, 10:56 Kann ich bei meinem AM4 Bord eine M2 gen 4 oder 5 einbauen? Habe ein X570E Gaming von Asus. Bin am überlegen meine alte auszuwechseln.
Wie linolafett schon geschrieben hat, unterstützt AM4 kein PCIe 5.0, aber PCIe ist Abwärtskompatibel. Eine entsprechende SSD hätte dann eine geringere maximale Transferrate - alles andere bliebe unbeeinflusst.

Bei deinem Board gibts 2x M.2, je nach verwendeter CPU Unterstützt der obere (näher an der CPU) entweder bis PCIe 4.0 oder nur bis PCIe 3.0. Dieser ist direkt an die CPU angebunden.
Der Untere unterstützt immer bis PCIe 4.0, da dieser am X570 angebunden ist.*
Mit einem Ryzen 1000, 2000 oder 3000G bzw. 5000G wäre man immer auf PCIe 3.0 beschränkt.
Bei den 5000 ohne G-Suffix ist meist PCIe 4.0 möglich. Ausgenommen: 5700, 5500 und 5100, alle drei ohne jeglichen Suffix, diese unterstützen nur PCIe 3.0.

Abgesehen vom lesen / schreiben sehr großer Datenmengen, bemerkt man in den meisten Anwendungsfällen eh keinen Unterschied - selbst der Unterschied zu SATA-Modelle fällt in der Anwendung nur eher selten auf.
Ich würde die (erste) M.2 SSD immer in den M.2 stecken, der näher an der CPU ist, auch wenn es in seltenen Fällen der langsamere ist. Erklärung, siehe Unten.
Und eine andere frage ich habe eine Sata ssd verbaut zwecks Sicherung
Ich habe gehört wenn eine M2 und Sata verbaut ist dann soll die M2 langsamer laufen. Stimmt das? :?
Das hängt vom genauen Mainboard ab, und dann meist davon welchen jeweiligen Anschluss genau man nutzt. In deinem Fall ist das unbeeinflusst, du kannst beide M.2 und alle 8 SATA gleichzeitig nutzen, ohne das es eine Auswirkung hätte.
Streng genommen, gibt es eine potentielle Einschränkung. Da der X570 nur über 4 PCIe Lanes - je nach CPU über PCIe 3.0 oder 4.0 - an die CPU angebunden ist, könnte diese Verbindung theoretisch zum Flaschenhals werden.
Das ist bei AM5 und den Intel-Plattformen aber genauso, auch dort kann der Verbindung von CPU zum Chipsatz zum Flaschenhals werden. Und das auch ganz ohne das man dazu SATA mitnutzen müsste.


* Der Vollständigkeit halber, für Mitlesende.
Es gab auch Boards mit X570, bei denen der M.2 am X570 nur in PCIe 3.0 angeschlossen ist. Eigentlich müsste bei einem X570-Boards gar nichts auf PCIe 3.0 beschränkt sein, alle Lanes des X570 beherrschen PCIe 4.0.
Oder eben wenn man eine CPU nutzt, die kein PCIe 4.0 beherrscht.
Nur wenn SATA-Ports deaktiviert werden um zusätzliche PCIe Lanes zu erhalten (1:1), sind diese auf PCIe 3.0 beschränkt - das gilt auch noch bei AM5, auch dort sind anstelle der SATA-Ports alternativ weitere PCIe 3.0 Lanes nutzbar, doch das ist eine Entscheidung der Board-Hersteller.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by FritzHugo3 »

Ist das für den normalen Betrieb nicht onehin fast egal (wenn man nicht täglich terabyte verschieben muss, was kein normaler Mensch muss).
Wenn ich heutige Geschwindigkeiten von ssd mit HDD vergleiche. M2 sind brutal schnell und für jeden normalen auch noch shcnell genug, egal in welcher Kombination.
Eine "schlecht" M2 ist immer noch brutal schnell. Selbst noch die anderen SSD's per Sata. Allerdings sind die M2 teils sogar günstiger als die Sata, obwohl sie noch Mal schneler sind.

Der größte Nachteil an M2, man hat meist nur 1-2 Steckplätze am Board, wenn man aufstocken möchte. Mehr Steckplätze geht zwar per Karten aber die sidn gar nicht Mal so günstig. Wer wirklich viel Speicher braucht für Datensicherungen, Videos, MP3, 3d Assets (ich bin gerade bei 1,5 Terrabyte aber entwickle halt auch nen Game), der kommt eh nicht um eine zusätzliche HDD als Datengrab herum (110MB/s per US, da weiß man, was man an eienr M2 hat :lol: ).
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Homerclon »

Hab ich ja geschrieben, in den meisten Anwendungsszenarien bemerkt man keinen Unterschied zwischen den SSDs, ob SATA oder NVMe die per PCIe 1.0, 2.0, 3.0, 4.0 oder 5.0 angebunden sind.
In den meisten Szenarien sind die geringen Zugriffszeiten das ausschlaggebende, und die erhält man eben bereits mit einer SATA-SSD. Bei einer HDD dauerte es noch mehrere ms, bei SSDs sind es nur wenige ns. Ob es dann aber 10 oder 1ns sind, das merkt man nicht.

Auch bei den Ladezeiten eines Spiels oder Programms, gibts zwischen den SSDs selten einen merklichen Unterschied - es gibt SATA-Modelle, die in diesem Punkt kaum langsamer als die schnellsten NVMe-Modelle sind. Weil die SSDs nur sehr selten der limitierende Faktor sind, da spielen CPU und RAM eine größere Rolle.

Bzgl. Anzahl M.2: Auch bei günstigeren Mainboards, findet man inzwischen welche die 3x M.2 bieten. In etwas höheren Preisregionen sind 3x Standard, und man findet oft welche mit 4x, seltener sind 5x aber auch das gibts. Zumindest wenn man zu einem ATY-Board greift, bei kleineren ist es aufgrund des geringer werdenden Platzes schwierig, aber es gibt selbst ITX mit 3x M.2 - 1-2 sind dann auf der Rückseite, da muss man aufgrund der Temperaturen dann bei der Gehäusewahl aufpassen.

Apropos Temperaturen:
Diese brauchen keine riesigen Kühler, schon gar nicht solche die aussehen als hätte diese CPU-Kühler werden sollen, und einen eigenen Lüfter brauchen sie ebenso wenig.
Diese dünnen "Kühlbleche" die Mainboards häufig beiliegen, sind auch bei Modellen die etwas heißer werden ausreichend. Unterhalb einer GraKa montiert ist auch nicht schädlich, sondern sogar besser als an einer Stelle ohne Luftzug.
Es gibt aber auch noch Modelle, die man ohne Kühler betreiben kann. Dann muss man jedoch Tests lesen / ansehen. Solche SSDs müsste man dann schon längere Zeit mit andauernder Schreiblast "quälen", das es passieren kann das diese sich drosseln.

HDDs sind noch bestens geeignet, ...
  • wenn man sehr große Datenmengen zu einem guten Preis je TB speichern will.
  • Für Backups die man in einen Schrank oder dergleichen legt, denn Flash-Speicher (SSDs, USB-Sticks, SD-Karten etc.) können Daten nicht unbegrenzt lange Speichern, wenn sie nicht mit Strom versorgt werden.
    Es ist natürlich nicht so extrem wie beim RAM - bei denen bei Stromverlust im Bruchteil einer Sekunde alle Daten verloren sind -, aber bereits nach wenigen Jahren muss man damit rechnen, das Datenverlust vorliegt. Das können nur wenige Bits sein, die man wahrscheinlich wiederherstellen kann. Aber auch mehrere Bytes, und so bereits manche (kleinere) Dateien unwiderruflich weg sein

Noch eine allgemeine Empfehlung:
Man sollte beim SSD-Kauf darauf achten, das TLC-Speicher genutzt wird, und nicht QLC.
TLC = Triple Level Cell; QLC = Quad Level Cell. Das heißt, das je Speicherzelle 3 bzw. 4 Bits gespeichert werden können.
Beide Arbeiten mit einem Pseudo-SLC-Cache (SLC = Single Level Cell), dabei werden die Zellen nur mit 1 Bit beschrieben. Sobald dieser Cache voll ist, wird auf den TLC- bzw. QLC-Modus umgeschaltet, und dabei fällt die Schreibleistung, und Modelle mit QLC fallen dabei stärker als jene mit TLC.
QLC verkraftet zudem weniger Schreibzyklen als TLC.
SSDs mit QLC-Speicher sind dann in Ordnung, wenn die Schreibleistung nicht besonders wichtig ist, bzw. man eh nur selten große Datenmengen am Stück speichert. Aber dann sollte sie dennoch wenigstens eine merkliche Preisersparnis bieten, wenn man schon den Kompromiss eingehen muss. Diese Preisersparnisse finde man aber erst ab 4TB, meist gar erst ab 8TB.

Steht bei einem SSD-Modell in den Spezifikationen nicht dabei welcher Speichertyp verwendet wurde, dann deshalb weil der Hersteller sich nicht festgelegt hat, und dies bei jeder Produktionscharge geändert werden kann - je nachdem was sie günstiger im Einkauf bekommen haben, wird verbaut.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by FritzHugo3 »

Ich ergänze noch die sehr gute Erklärungen von Homerclon.

alle 1-2 Jahre Mal nachschauen, was die S.M.A.R.T Wete der SSD's sagen (schadet bei HDD auch nicht). Anders als bei HDD's, wo sich oft schon an verändernden Geräuschen ein Ausfall ankündigt, fallen SSD's still und heimlich aus.
Also imemr schön Backupen auf HDD und eben die Selbsttest auslesen - da stehen dann Betriebsdauer, Zustand des Speichers und so weiter drinnen. Tolls gibts im Netz.


In Sachen Kühler - es kommt bissle drauf an, was im Gehäuse an Lüfter verbaut sind und wie allgemein die Abwärme ist im System.
Allerdings bei USB M2 Geäusen spielt die Wärme durchaus eine Rolle. Da gibt es sehr gute und sehr schlechte. Hier fehlen eben Lüfter und die Wärme muss passiv ans gehäuse abgegeben werden. Je besser also das Gehäuse aufnimmt, desto besser für den Speicher und Leistung. (natürlich bremst hier UBS, aber ich hatte schon den Fall, das dann kopierzeit von 5 Stunden auf ein JAHR rauf ging, weil zu warm - dieses Gehäuse ging dann auch zurück an den Verkäufer ^^ )
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Captain Jo »

Einen guten Tag in die Runde.

Mir macht X4 seit einem halben Jahr so viel spaß das ich mir jetzt einen dafür optimierten PC zusammen bauen möchte.

Diese Komponenten habe ich mir raus gesucht: https://geizhals.de/wishlists/4681375

Ich möchte jetzt in die runde Fragen ob ihr noch Verbesserungsvorschläge habt? vor allem was die RAM und die GraKa betrifft.
Ich kann nicht einschätzen wie relevant der RAM bei X4 ist und ob mehr als 32GB überhaut etwas bringen.

In Bezug auf GraKa (9070XT) stellt sich mir die frage ob ich mir lieber eine 5070ti holen sollte? Ich möchte gerne frame gen. nutzen und das geht mit NVIDIA ja jetzt direkt aus dem spiel heraus und bei AMD nur über die Treiber Einstellungen. Ist fram gen. über den Treiber eingeschaltet in irgendeiner Hinsicht schlechter, bzw. gibt es in Bezug auf 2x frame gen. überhaupt einen unterschied im vergleich zu NVIDIA, zumindest was X4 betrifft? 3x oder noch mehr frame gen. möchte ich eh nicht benutzen denke ich.

Ich freue mich auf eure Antworten.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by EGO_Aut »

Captain Jo wrote: Wed, 1. Oct 25, 22:06 Einen guten Tag in die Runde.

Mir macht X4 seit einem halben Jahr so viel spaß das ich mir jetzt einen dafür optimierten PC zusammen bauen möchte.

Diese Komponenten habe ich mir raus gesucht: https://geizhals.de/wishlists/4681375

Ich ..........

Ich freue mich auf eure Antworten.
Ich habe das selbe System, nur mit 64GB 6400, 3 oder. 4 TB :gruebel: M2, AIO Wasserkühlung.
Ich bin mit der 9700XT bis jetzt sehr zufrieden und mit vergleichbaren Monitor unterwegs. 3440x1440

Alle meine Spiele sind auf Max auch X4, in Cyberpunk das selbe mit FSR4 und Path+Ray Tracing. In letzterem Spiel saugt die GPU 330W, in X4 je nach Sonnensystem zw. 80-330W dank Nebel. Ich habe mehrere YT Videos mit dem System, auch ein Benchmark Vergleich Out of the Box (mittlerweile bessere Grafik Einstellung FSR3 :gruebel: ) https://youtu.be/ZR-ObdcEGQk?si=0LMp3T2QbC0Ymhic
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Homerclon »

Captain Jo wrote: Wed, 1. Oct 25, 22:06 Diese Komponenten habe ich mir raus gesucht: https://geizhals.de/wishlists/4681375

Ich möchte jetzt in die runde Fragen ob ihr noch Verbesserungsvorschläge habt? vor allem was die RAM und die GraKa betrifft.
Ich kann nicht einschätzen wie relevant der RAM bei X4 ist und ob mehr als 32GB überhaut etwas bringen.
Für dieses System ist ein 1000W NT völlig überdimensioniert. Ein 750W würde genügen, wenn du dich dann sicherer fühlst, nimm eines mit 850W.
Oder ist das mit Blick auf noch stromhungrigere Hardware für zukünftige Aufrüstaktionen ausgewählt?

Persönlich würde ich ein anderes GraKa-Modell als die Sapphire Nitro nehmen. Aus einem einzigen Grund: 12V-2x6 (alias 12VHPWR), das Ding ist eine Fehlkonstruktion.
Es gibt bei den 9070 XT noch genug Modelle mit dem PCIe 6+2-Pin (alias 8-Pin), auch Sapphire bietet welche, und so eine würde ich nehmen.

Dir ist bekannt, das bei dem Board der dritte M.2 und der unterste PCIe-Slot sich die Lanes teilen? Man kann nur eines von beiden nutzen, nicht beide gleichzeitig.
Wenn dich das nicht stört, hab ich keine objektive Kritik an der Wahl.
In Bezug auf GraKa (9070XT) stellt sich mir die frage ob ich mir lieber eine 5070ti holen sollte? Ich möchte gerne frame gen. nutzen und das geht mit NVIDIA ja jetzt direkt aus dem spiel heraus und bei AMD nur über die Treiber Einstellungen. Ist fram gen. über den Treiber eingeschaltet in irgendeiner Hinsicht schlechter, bzw. gibt es in Bezug auf 2x frame gen. überhaupt einen unterschied im vergleich zu NVIDIA, zumindest was X4 betrifft? 3x oder noch mehr frame gen. möchte ich eh nicht benutzen denke ich.
Ins Spiel integriertes Frame Generation ist dem Treiber-Frame-Generation grundsätzlich vorzuziehen.
Sowohl bzgl. Optik - u.a. Artefakte - als auch der technisch bedingten zusätzlichen Eingabelatenz, ist integriertes FG überlegen.
Es gibt jedoch Tools, mit denen kann man ins Spiel integriertes NVIDIAs Frame Gen gegen das von AMD austauschen. Funktioniert nicht immer ohne Probleme, und qualitativ auch nicht identisch mit einer offiziellen Integration, aber meist besser als FG über den Treiber. Nach den Tools und wie diese zu nutzen sind, müsstest du aber selbst suchen.

Persönlich würde ich FG aber niemals als ausschlaggebendes Kriterium heranziehen, und davon auch abraten dies zu tun. FG ist keine Möglichkeit um aus unspielbaren FPS spielbare zu machen.
Hat man 20 FPS und schaltet FG hinzu, werden einem zwar 35+ FPS angezeigt, aber es fühlt sich eher wie mit 15-18 FPS an - bestenfalls bemerkt man keinen Unterschied zu den 20 FPS ohne FG.
FG ist da nutzbar, wo man eh schon genügend FPS hätte, + einem kleinen zusätzlichen Puffer, um die zusätzlichen Eingabeverzögerung abzufangen die FG immer erzeugt, weil man gerne noch mehr FPS sehen will.
Wer ohne / mit FG vergleicht, darf dabei nicht vergessen bei abgeschaltetem FG, Reflex (NVIDIA) bzw. Anti-Lag (AMD) manuell zuzuschalten, denn mit aktivieren von FG wird Reflex / Anti-Lag automatisch aktiviert. Es wäre ein unfairer Vergleich, wenn man Reflex / Anti-Lag deaktiviert lässt, wenn man die Eingabeverzögerung mit/ohne FG vergleicht.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Captain Jo »

EGO_Aut wrote: Thu, 2. Oct 25, 17:56 Ich habe das selbe System, nur mit 64GB 6400, 3 oder. 4 TB :gruebel: M2, AIO Wasserkühlung.
Ich bin mit der 9700XT bis jetzt sehr zufrieden und mit vergleichbaren Monitor unterwegs. 3440x1440
Ja cool. Ich erinnere mich das ich dein Video hier in einem Beitrag schon gesehen habe und mich das zu Meier Komponenten Auswahl inspiriert hat 😅
Danke sehr!
Magst du deinen RAM, SSD und Monitor mit mir teilen?
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by EGO_Aut »

Captain Jo wrote: Fri, 3. Oct 25, 15:05
EGO_Aut wrote: Thu, 2. Oct 25, 17:56 Ich habe das selbe System, nur mit 64GB 6400, 3 oder. 4 TB :gruebel: M2, AIO Wasserkühlung.
Ich bin mit der 9700XT bis jetzt sehr zufrieden und mit vergleichbaren Monitor unterwegs. 3440x1440
Ja cool. Ich erinnere mich das ich dein Video hier in einem Beitrag schon gesehen habe und mich das zu Meier Komponenten Auswahl inspiriert hat 😅
Danke sehr!
Magst du deinen RAM, SSD und Monitor mit mir teilen?
.Arbeitsspeicher Patriot Viper Venom 64GB KIT DDR5 6400MHz CL32 - angeblich braucht es keine 6400 MHz
.SSD-Festplatte WD BLACK SN850X NVMe 4TB - hatte gutes P/L damals
.Prozessor AMD Ryzen 7 9800X3D - ich wollte den Besten
.Motherboard ASROCK X870 Riptide WIFI - hat Optischen PDIF Ausgang für AUDIO, war mir wichtig. Asrock hatte angeblich Probleme mit abgefackelten 9800 X3D CPU´s
.PC-Netzteil GIGABYTE UD1000GM - 1000W mit alte Stecker war mir wichtig, weil ich bei getakteten Netzteile lieber Leistungsüberschuss habe damit Spannung/Strom konstant bleibt. Und es war billiger wie so manches 750W Netzteil.
.PC-Gehäuse Montech KING 65 PRO Black - schaut gut aus, wie mein Aquarium. Hat viel Platz, aber mir fehlt eine dezente Power LED damit ich die Taste leichter finde beim Einschalten.
.Grafikkarte GIGABYTE Radeon RX 9070 XT GAMING OC 16G - bin zufrieden, ohne Schnörksel wie unzählige LED. Habe gelesen das die Wärmeleit Pad´s nicht ideal sind, bin aber ohne Probleme über den Sommer gekommen. Hab sie gekauft, weil angeblich kein Spulen Fiepen bei Gigabyte, und ja ist sehr leise.
.Wasserkühlung Cooler Master MasterLiquid ML360R RGB - nie mehr ohne AIO Wasserkühlung (zzt. evtl ändere ich meine Meinung in ein paar Jahren :)
.Monitor MSI Optix MAG341CQ - mein alter, treue Seele. War echt günstig und reicht mir soweit.
.Monitor CRUA 27inch 1440p, 144Hz - war billig und mein alter 1080p zweit Monitor hatte schon länger den Dienst verweigert.
.Joystick VKB Gladiator NXT EVO - Geiles teil, nicht zu vergleichen mit meinem Logitech Wingman bei dem die Poentiometer schon schlecht waren.

Edit:
3D-Mark alles 3440x1440
Steel Nomad 7.293 - kein Spulenfiepen
Solar Bay 122.590 - kein/sehr sehr leises Fiepen
Solar Bay Extreme 21.412 - kein Fiepen
Time Spy 26.808 - kein Fiepen (CPU Test 51.76 FPS)
Spoiler
Show
Profil EGO2 26.752 - 51.28 FPS
PS: @Homerclon :wink: ich bin kein Profi und möchte nicht übertakten, ich hoffe die Werte des Benchmarks sind dementsprechend :)

Ich hatte mich für die 9070XT (~800€) entschieden, weil die 5070TI (~1000€) damals sau teuer war, und die 9070 gerade auf den Markt gekommen ist.
Ich wollte eigentlich das WLAN des Mainboards exclusiv für mein VR Pico4 Headset nutzen, nur leider stockt die Übertragung in Spielen zeitweise - zumindest ist Half-Life Alyx nur über meinen W-LAN Router möglich und nicht über Hotspot?

Anm. in meinen Videos sieht es ruckeliger aus als es wirklich ist, X4 ist im grossen und ganzen wirklich flüssig.
Last edited by EGO_Aut on Mon, 13. Oct 25, 17:12, edited 2 times in total.
Homerclon
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Homerclon »

Dann schreib ich es halt nochmal ...
Vorschau --> "Terraner-Überprüfung" --> von mir geschriebenes gelöscht ... :evil:
EGO_Aut wrote: Fri, 3. Oct 25, 16:04 .Arbeitsspeicher Patriot Viper Venom 64GB KIT DDR5 6400MHz CL32 - angeblich braucht es keine 6400 MHz
"Brauchen" ist so eine Sache ... :D Ich hatte mich auch für DDR5 6400 MT/s entschieden :) (goodram IRDM BLACK SILVER UDIMM 32GB Kit, DDR5-6400, CL32-38-38-78; der letzte verbliebene europäische Hersteller von RAM; gut, die kaufen die Chips auch nur ein ...), aber auch nur deshalb, weil es nicht viel teurer als vergleichbarer mit 6000 MT/s war.
Außerdem will ich später auf Zen6 mit 3D-V-Cache (10800X3D / 11800X3D, oder wie auch immer AMD es nennen wird) umsteigen, und erwarte das diese mit besseren Speichercontroller ausgestattet werden, so spare ich mir den RAM zu ersetzen.

Man sollte jedoch folgendes beachten: Nicht alle Ryzen 7000 & 9000 machen die 6400 MT/s mit, bzw der Speichercontroller in der CPU.
6000 MT/s wird von fast jedem Ryzen geschafft, es ist Pech wenn nicht. Darüber hinaus ist es Glück, und über 6400 MT/s ist schon sehr großes Glück, und eine absolute Ausnahme.
Wer daran glaubt, könnte es als Omen betrachten schauen ob das Glück bspw. auch im Lotto einem holt ist.

Wichtiger ist jedoch:
Stellt man den Speicher auf >6000 MT/s bzw. >3000 MHz (Takt *2 = MT/s) ein, was auch durch Laden von XMP / EXPO erfolgen kann, wird automatisch der Takt des Speichercontroller halbiert (Teiler von 1:1 auf 1:2 gesetzt).
Damit man dann von dem schnelleren Speicher profitiert, muss dieser mit sehr deutlich über 6000 MT/s arbeiten.
Dem kann man entgegenwirken, in dem man anschließend den Teiler des Speichercontrollers wieder auf 1:1 setzt. Da das eben nicht garantiert stabil funktioniert, sollte man das System anschließend auf Stabilität prüfen - idealerweise steigert man es Schrittweise (Speicher-Takt), und überprüft nach jedem Schritt auf Stabilität.
Memtest86+ eignet sich hervorragend dafür. Wenn sich binnen einer halben Stunde kein Fehler gezeigt hat, kann man weiter anheben. Hat man es bis zum Zieltakt ohne Fehler geschafft, sollte man es ein paar Stunden laufen lassen.

Wenn es mit mehr als 6000 MT/s nichts wird, kann man das Potential eines Speichers der mit höherem Takt beworben wird aber meist nutzen, um im Betrieb mit niedrigerem als den beworbenen MT/s, die Latenz weiter abzusenken. Niedrigere Latenzen tragen auch zu einer besseren Leistung bei.


Der Vollständigkeit halber: Auch Intel CPUs haben einen Punkt, ab dem der integrierte Speichercontroller nicht mehr mitmacht, und man daher den Speichertakt überproportional anheben muss, um den geringeren Takt des Speichercontoller auszugleichen. Spontan könnte ich jedoch kein typischen Wert nennen, ab dem die Controller bei Intel an ihre Grenzen kommen, sondern müsste ich erst nachschlagen.

.Motherboard ASROCK X870 Riptide WIFI - hat Optischen PDIF Ausgang für AUDIO, war mir wichtig. Asrock hatte angeblich Probleme mit abgefackelten 9800 X3D CPU´s
Bei X870 sollte man bedenken, das diese effektiv 4 Lanes weniger haben als die B850, weil 4 der 24 nutzbaren CPU-Lanes für den von AMD vorgeschriebenen USB4-Controller reserviert sind - die "unbenutzbaren" Lanes (4x) werden genutzt um CPU und Chipsatz miteinander zu verbinden.

Würde man also bei diesem Board einfach auf B850 umstellen und somit den USB4-Controller entfernen - X870 ist nichts anderes als ein B850 mit einen USB4-Controllerchip -, könnte es bspw. ein weiteren M.2 4x anbinden - in dem Fall also 4x M.2 anstatt nur 3x, und davon 2 mit bis zu PCIe 5.0.
Wer kein USB4 braucht, sollte eher zu einem B850 greifen - oder eines der sich im Abverkauf befindlichen B650(E) bzw. X670E.
Bei X870E werden zwar ebenso 4 Lanes für den USB4-Controller reserviert, aber durch ein zweiten Chip (2x B850 + 1x USB4-Controller = X870E) stehen 8 weitere Lanes zur Verfügung.

Es gibt aber auch X870(E) Boards, bei denen kann man wahlweise den USB4-Controller zugunsten eines M.2 abschalten oder beide auf je 2 Lanes umstellen.
Während man bei Nutzung von USB4 kaum eine Einschränkung durch nur 2 Lanes bemerken würde, würde bei M.2 die mögliche Bandbreite halbiert - was sich beim spielen jedoch nicht bemerkbar macht.

MSI erlaubt es bei fast jedem ihrer X870(E) wahlweise zwischen USB4 und M.2 umzuschalten. Neben diesen gibts bisher afaik ein weiteren Hersteller der solche Boards anbietet, aber nicht bei allen ihren Modellen.
Abstand sollte man von Boards nehmen, die 3 oder gar 4 M.2 mit PCIe 5.0 bewerben - auch bei Intel -, denn das geht immer auf Kosten des PCIe 16x für die GraKa.
So ein Board sollte man nur in Betracht ziehen, wenn man 3-4x PCIe 5.0-SSDs braucht, und zugleich nur eine GraKa mit 8x nutzt, oder die (meist) geringe Leistungseinbußen der GraKa akzeptieren kann.
Aber auch bei Boards die 2x M.2 PCIe 5.0 bewerben, sollte man prüfen, denn die meisten Hersteller binden es so an, das bei Nutzung des zweiten M.2 dann die Grafikkarte auf 8 Lanes beschränkt wird - und 4 Lanes ungenutzt bleiben.

Normalerweise steht auf den Produktseiten der Hersteller-Seiten, ob irgendein Lane Sharing vorliegt, ansonsten sollte man im Handbuch (als download beim Hersteller verfügbar) fündig werden.
Steht weder auf der Seite noch im Handbuch etwas, gibts 99%er Sicherheit auch kein Sharing. Gibts doch ein Sharing, würde ich es aufgrund eines Mangel reklamieren - der Händler kann zwar auch nichts daran ändern, aber die Schuld des Kunden ist es am allerwenigsten; evtl. gibts einen Preisnachlass, ansonsten gegen ein anderes Modell ersetzen lassen.
.PC-Netzteil GIGABYTE UD1000GM - 1000W mit alte Stecker war mir wichtig, weil ich bei getakteten Netzteile lieber Leistungsüberschuss habe damit Spannung/Strom konstant bleibt. Und es war billiger wie so manches 750W Netzteil.
"getaktete Netzteile"? :?

Die Spannung muss sowieso konstant bleiben, das ist eine strikte Anforderung - es gibt strenge Toleranzen, die meisten Netzteile nutzen diese nicht mal ansatzweise aus. Doch mit zunehmendem Alter der Netzteile, sinkt auch die Fähigkeit die Spannung konstant zu halten.

Bei Netzteile sollte die Qualität wichtiger als der Preis sein. Was nicht heißt, das man ein möglichst teures nehmen sollte, aber man sollte eben auch nicht zu billig kaufen.
Eine falsche Entscheidung kann nicht nur dazu führen dass das NT auch die teure Hardware mit in den tot reißt, sondern ebenso einen Brand verursachen. Außerdem entscheidet es mit darüber, wie hoch die Stromrechnung ausfällt.
Gigabyte ist nicht als Anbieter großartiger Netzteile bekannt, aber auch nicht als gefährlicher Schrott. Solide Mittelklasse, würde ich mal sagen.

Persönlich würde ich eher in ein hochwertiges NT mit weniger Nennleistung investieren, als in ein günstigeres mit mehr Nennleistung. Aber solange man nicht knausrig wird, und meint ein 1,x KW NT für <50€ wäre genau das richtige, um damit den neuen >=3000€-PC zu betreiben, nur weil das NT nicht zu höheren FPS beiträgt ...
3D-Mark alles 3440x1440
Steel Nomad 7.293 - kein Spulenfiepen
Solar Bay 122.590 - kein/sehr sehr leises Fiepen
Solar Bay Extreme 21.412 - kein Fiepen
Time Spy 26.808 - kein Fiepen (CPU Test 51.76 FPS)

PS: @Homerclown ich bin kein Profi und möchte nicht übertakten, ich hoffe die Werte des Benchmarks sind dementsprechend :)
Streng genommen hast du übertaktet, es sei denn du hast den DDR5-6400 zwar gekauft, betreibst ihn aber nicht so.
Offiziell sind die Ryzen 7000 und 9000 bis DDR5-5600 freigegeben - bei 2 Riegel, bei 4 Riegel nur noch bis DDR5-3600 (sic!). DDR5-6400 zu nutzen ist damit ein Betrieb außerhalb der Spezifikation, und somit streng genommen eine Übertaktung der CPU. :)
Die Mainboardhersteller nehmen auch gerne noch automatisch eine Übertaktung des Infinity Fabric (IF) - ist für die interne Kommunikation der CPU zuständig, damit auch vom Speicher(-Controller) zu den Kernen - vor, wenn man XMP / EXPO lädt. Standard sind 1600-1800 MHz, übertaktet wird hingegen meist auf 2000 MHz oder auch etwas darüber. Die 2000 MHz machen die allermeisten Ryzen 7000 & 9000 mit, darüber nimmt die Wahrscheinlichkeit ab. Ein instabiler Betrieb bei RAM mit 6400 MT/s und Controller mit 1:1-Teiler, kann also auch an einem zu hohen automatisch gesetztem IF-Takt liegen.

Zu den Benchmarks kann ich nichts sagen, da ich von synthetischen Benchmarks wie u.a. 3DMark nichts halte, kann ich ohne Vergleichswerte damit nichts anfangen.
Man kann mit synthetischen Benchmarks zwar die theoretische Leistungsunterschiede feststellen, aber daraus lässt sich nicht auf die praktische Leistung schließen.
Daher nutzen seriöse Redaktionen die berufliche Hardware testen auch Benchmarks mit praktischem nutzen. Bei Spiele suchen sie anspruchsvolle - für die Hardware natürlich, aber nicht unbedingt die anspruchvollste - Szene, und spielen diese wiederholt durch, in einer exakt festgelegten weise. In Spiele integrierte Rolling Demos sind eben auch nur eingeschränkt tauglich, da die Szene(n) in der Regel nicht den Anforderungen entsprechen, denen man auch beim spielen begegnet.
Dadurch sind Multiplayer-Spiele auch nur schwierig zu testen, da man dort ja das verhalten der Mitspieler nicht bestimmen kann.
Anm. in meinen Videos sieht es ruckeliger aus als es wirklich ist, X4 ist im grossen und ganzen wirklich flüssig.
Ist nicht ungewöhnlich, das aufgezeichnete Spiele ruckelig wirken. In Videos hat man eben eine exakt vorgegebene Zeitspanne zwischen jedem einzelnen Bild, bei Videospiele werden die Bilder aber nicht in ein exakt vorgegeben Abständen ausgegeben. Es ist aber möglich, die Ruckler in Videos zu minimieren, wenn man bei der Aufzeichnung ein paar Dinge achtet.
Zum einen sollten die FPS von Video und Spiel übereinstimmen, oder aber ein vielfaches davon sein - 30 FPS-Video dann auch mit 30, oder aber mit 60, 120, 240 ... FPS spielen. CPU und vor allem die GraKa sollten währenddessen auch nicht voll ausgelastet sein.
Let's Player / Streamer könnten sicherlich noch ein paar weitere Tipps nennen.


PS: Ich bin kein Clown.
Ich sollte das vielleicht tatsächlich mal in meine Signatur schreiben ...
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by EGO_Aut »

@Homerclon: Danke

Zum Thema PSU: "Getaktete" oder Schaltnetzteile verwenden keine Transformatoren in herkömmlichen Sinn. Da wird mit viel Elektronik die Eingangsspannung zerhackt und in kleine Portionen wieder zur Verfügung gestellt. Es gibt zwar einen kleinen Trafo mit Spule, der dient aber m.W. mehr als elektronische Last und Trennung vor gefährliche Spannungen :gruebel:

Das sagt Chat GPT über 1000W vs 750W:
Spoiler
Show
Sehr gute und praxisnahe Frage — das Thema „Netzteil (PSU) Leistung vs. Effizienzklasse“ ist beim PC-Bau tatsächlich wichtiger als viele denken. Schauen wir uns das einmal systematisch an:


---

🔌 1. Grundprinzip

Ein PC-Netzteil (PSU) wandelt die Wechselspannung aus der Steckdose (230 V AC) in verschiedene Gleichspannungen (DC) für Mainboard, GPU, CPU usw. um.
Dabei entsteht Verlustwärme, die von der Effizienz abhängt.


---

⚙️ 2. Effizienzklasse („80 Plus“ usw.)

Effizienz = (abgegebene Leistung / aufgenommene Leistung) × 100 %

Beispiel:
Wenn dein PC 500 W braucht und das Netzteil 600 W zieht → 500 / 600 = 83 % Effizienz.

Es gibt offizielle 80 PLUS-Zertifizierungen (bei 20 %, 50 % und 100 % Last gemessen):

Zertifizierung Effizienz (230 V, typisch) Verlustleistung

80 Plus Bronze ~85 % 15 % geht verloren
80 Plus Gold ~90 % 10 % Verlust
80 Plus Platinum ~92 % 8 % Verlust
80 Plus Titanium ~94 % (bei mittlerer Last) 6 % Verlust



---

⚡ 3. Beispiel: Gaming-PC mit 500 W realem Verbrauch

Netzteil Nennleistung Effizienz (Gold) Effizienz (Bronze) Strom aus Steckdose

750 W (Gold) 90 % — 500 / 0.9 = 555 W
1000 W (Bronze) — 85 % 500 / 0.85 = 588 W


➡️ Differenz: ca. 33 W mehr Stromverbrauch bei gleicher Last!
Das ist dauerhaft mehr Abwärme und Stromkosten.


---

🧠 4. Wirkungsgrad hängt von der Auslastung ab

Netzteile haben ihr Effizienzmaximum bei 40–60 % Last.

Unter 20 % Last (Idle, Standby) sinkt der Wirkungsgrad deutlich.

Ein zu großes Netzteil (z. B. 1000 W für 500 W System) läuft oft unter 50 % → weniger effizient, vor allem im Idle.


Beispiel:

Gaming-PC Idle: 100 W Verbrauch

1000 W PSU → 10 % Auslastung → Effizienz z. B. nur 70–80 %

750 W PSU → 13 % Auslastung → Effizienz eher 80–85 %

Gold oder Platinum → bleibt auch bei niedriger Last effizienter.




---

💤 5. Standby-Verbrauch

Gute Netzteile (neuere ATX 3.0 / 80 Plus Gold/Platinum) verbrauchen < 0,5 W im Standby.

Ältere oder Billigmodelle bis zu 2–5 W – das summiert sich über das Jahr.

Unterschied zwischen 750 W und 1000 W ist nicht direkt entscheidend – Effizienzklasse und Elektronikqualität sind wichtiger.



---

🔈 6. Lautstärke & Kühlung

Ein größer dimensioniertes Netzteil (z. B. 1000 W) läuft unterhalb seiner Belastungsgrenze → Lüfter kann langsamer drehen → leiser.

Aber: moderne Gold/Platinum 750 W-Modelle haben semi-passive Lüftersteuerung → ebenfalls flüsterleise im Idle.



---

🧩 7. Lebensdauer & Reserve

Gute Idee: Netzteil nicht dauerhaft über 80 % belasten.

Also bei 500 W realem Verbrauch sind 650–750 W ideal dimensioniert.

1000 W lohnt sich nur, wenn du:

extrem starke GPU/CPU nutzt (z. B. RTX 4090 + i9 14900K OC)

später aufrüsten willst

oder Multi-GPU-Setups planst (selten bei Gaming-PCs).




---

🧾 8. Fazit

Kriterium 750 W (Gold) 1000 W (Bronze)

Effizienz bei 500 W Last ✅ Besser (~90 %) ❌ Schlechter (~85 %)
Stromverbrauch & Wärme ✅ Niedriger ❌ Höher
Lautstärke ✅ / Gleich gut ✅ / evtl. leiser
Preis ✅ Meist günstiger ❌ Teurer
Zukunftssicherheit ⚖️ Ausreichend ✅ Etwas mehr Reserve
Idle-Verbrauch ✅ Geringer ❌ Etwas höher


📊 Empfehlung:
Für einen Gaming-PC mit 500 W Volllast → 750 W 80 Plus Gold oder besser (Platinum) ist optimal.
Ein 1000 W Bronze-Netzteil wäre ineffizienter und teurer, ohne praktischen Vorteil.
PS: Mein Netzteil ist nicht das Beste sollte aber "Efficiency: 80 PLUS Gold" sein , unter Last habe ich schon leisere gehört. Aber ich denke P/L war gut, und hoffe das es +10Jahre hält. PLUS mit höherer Leistung verbrauchen nicht unbedingt (siehe GPT) mehr als welche mit niedriger, das ist abhängig vom Verbraucher also der Leistung die momentan abgegeben wird.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Tamina »

Bringt so eine AIO Wasserkühlung was? Sieht für mich irgendwie nach einer normalen Luftkühlung mit Extraschritten aus. Am Ende sitzen da ja auch wieder 2 oder 3 Lüfter auf einem Radiator.

Code: Select all

Und wenn ein Forenbösewicht, was Ungezogenes spricht, dann hol' ich meinen Kaktus und der sticht sticht sticht.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Captain Jo »

Genau das wollte ich auch noch fragen, was deiner Meinung nach die Vorteile einer AIO sind? Für mich wäre die Lautstärke am relevantesten. Ich ging bis jetzt davon aus, dass ich mit einem großen Luftkühler und vielen Gehäuse Lüftern, auf mittleren, bis niedrigen Drehzahlen das leiseste Gesamtkonzept bekomme.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by EGO_Aut »

Tamina wrote: Sat, 4. Oct 25, 12:53 Bringt so eine AIO Wasserkühlung was? Sieht für mich irgendwie nach einer normalen Luftkühlung mit Extraschritten aus. Am Ende sitzen da ja auch wieder 2 oder 3 Lüfter auf einem Radiator.
Habe ich mir auch gedacht, ich hatte auch Bedenken wegen Dichtheit und Haltbarkeit bis ich mich überzeugen ließ.
Es wurde in etwa so argumentiert:

1. Temperatur Spitzen werden durch die Kühlung und CPU-Nähe besser abgefangen und die CPU drosselt sich weniger/später.
2. In den Aquariengehäusen sieht es zusammengeräumter aus.
3. Weit weniger Gewicht am CPU-Sockel, und schöne LED´s oder sogar OLED Anzeigen^^
4. Gezielte Wärmeabfuhr, weil die meisten Gehäuse schon Montagepunkte für 2/3 Lüfter Systeme haben.
5. AIO ist aus einem Guss und sehr sicher gegenüber Lecks.
6. Lautstäre kaum wahrnehmbar, trotz max einstellung der Pumpe, nicht der Lüfter die regeln
7. Preis zum Teil wesentlich günstiger, Kupferpreis?
8. :gruebel:
Captain Jo
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Captain Jo »

Mega vielen Dank für die Auflistung
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Homerclon »

EGO_Aut wrote: Sat, 4. Oct 25, 07:57Zum Thema PSU: "Getaktete" oder Schaltnetzteile [...]
Ah, ja, Schaltnetzteile, als "getaktet" war es mir nicht geläufig.
Das sagt Chat GPT über 1000W vs 750W:
Danke das du auf ChatGPT hinweist, dann kann ich mir die Zeit sparen es zu lesen.
PLUS mit höherer Leistung verbrauchen nicht unbedingt (siehe GPT) mehr als welche mit niedriger, das ist abhängig vom Verbraucher also der Leistung die momentan abgegeben wird.
Ist schon richtig, das man von der Nennleistung des NTs nicht auf die Leistungsaufnahme schließen kann.
Deshalb schrieb ich aber auch hochwertigeres, also u.a. mit einer (noch etwas) besseren Effizienz. Bei der Effizienz aber nicht einfach ein höheres Effizienz-Label, da diese nur bestimmte Lastszenarien testen - 80+ bewertet nur 20%, 50% und 100%, erst ab Titanium auch noch 10% Auslastung. Die Labels dienen da gut zur Eingrenzung.
Mir ist zudem die Lautstärke des NTs wichtig, da man sich jegliche Mühe bei der Wahl von CPU-Kühler und Gehäuselüfter ruinieren kann, wenn das NT alles übertönt.
Tamina wrote: Sat, 4. Oct 25, 12:53 Bringt so eine AIO Wasserkühlung was? Sieht für mich irgendwie nach einer normalen Luftkühlung mit Extraschritten aus. Am Ende sitzen da ja auch wieder 2 oder 3 Lüfter auf einem Radiator.
Wasserkühlungen können durchaus einen Vorteil haben, aber es gibt auch AiO-WaKüs die schlechter kühlen als Top-Luftkühler. Und das sind nicht nur (kleine und) günstige WaKüs, da gibts welche die (deutlich) mehr als selbst die teuersten Luftkühler kosten, und trotzdem nicht mit der Kühlleistung von Top-LuKüs mithalten können.
Wenn man Lautstärke-Empfindlich ist, sollte man auf die Pumpe achten, da gibts durchaus Modelle, die man auch durch herunter regeln nicht leise (genug) bekommt. Im ungünstigen Fall, gibts auch mit einem Modell mit eigentlich leiser Pumpe Lärm, weil es zu Resonanzen mit Mainboard und Gehäuse kommt. Passiert selten, ist aber möglich. Ist die Pumpe am Schlauch / Radiator, ist das unmöglich bzw. durch Nachrüstbare Entkopplung behebbar, aber es gibt nur wenige WaKüs die das so machen - am Radiator beansprucht es auch mehr Platz am Gehäuse.
Laute Lüfter auf den Radiatoren könnte man ersetzen, bei einer AiO kann man in der Regel die Pumpe nicht tauschen. Also sollte man das bei der Wahl berücksichtigen.

Gerade die großen Radiatoren mit der 360 / 420er Klasse können eine Fläche bieten, die kein klassischer Luftkühler bieten kann, oder nur unter strengen limits. Weil es sonst schnell zur Kompatibilitätsprobleme bekommt. Solch große Radiatoren bieten aber eigentlich nur bei CPUs mit sehr hoher Abwärme einen Vorteil. Bei bspw. einem 9800X3D ist damit eine kaum höhere Kühlleistung als mit einer 240/280er zu erwarten, evtl. wenn man übertaktet.

Und es sind 1-6 Lüfter.
Es gibt kleine 120er / 140er - gar 92er - die entweder einfach oder im Sandwich mit 2 Lüfter betrieben werden könne. Die haben gegenüber Luftkühlern aber in der Regel nur dann einen Vorteil, wenn man ein sehr kleines Gehäuse nutzt, in dem man keinen größer Turmkühler unterbringen kann, und auch wo aufgrund der engen Platzverhältnisse keine direkte Wärmeabfuhr möglich wäre - was sich dann gerade in Kombination mit einem Top-Down-Kühler negativ ist.
Dann eben die 240er bis 420er, mit 2 bis 6 Lüftern, auch hier einseitig oder im Sandwich.


@EGO_Aut:
Es gibt auch CPU-Luftkühler mit Display, und selbstverständlich auch mit Weihnachtsbeleuchtung.
Wenn man so etwas unbedingt haben will, muss man nicht zwingend zu einer WaKü greifen.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by SchlachtSchiff »

Moin,

ich will grad keinen neuen thread aufmachen...

ich bin was Notebooks und Daten angeht echt weitestgehenst momentan ausm Game....
deshalb die frage an die community, ich hab bei Saturn nen Notebook gefunden und wollt wissen ob es was für den Preis taugt...

meine anwendungen sind Bildbearbeitung (Astrophotografie stacking ect)
und halt X4 und möglicherweise andere games ... aber games sind nichtmal so der fokus....
das Stacking und die bildbearbeitung sind da schon höher zu bewerten... aber auch X4 xD

https://www.saturn.de/de/product/_asus- ... 26026.html

oder kennt jemand bei saturn vielleicht noch nen besseren...? das ding is, es sollte nen Notebook sein weil ich mitm Teleskop oder auch urlaubstechnisch oft unterwegs bin.... bearbeite oder zocke
Homerclon
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by Homerclon »

Bei Notebooks gilt: Die Hardware-Spezifikationen sind nahezu Wertlos.
Warum? Weil die - meist verschwiegene - TDP-Konfiguration sowie auch Kühlung großen Einfluss auf die Leistung haben.
So ist es möglich und auch schon vorgekommen, das ein Notebook mit der vermeintlich stärkeren Hardware - welche auch meist teurer sind -, Leistungsmäßig von einem Modell mit vermeintlich schwächerer Hardware geschlagen wird.

Zur effektiven Kühlung braucht es Fläche, daher sind gerade dünne Notebooks mit einer schwachen Kühlung ausgestattet bzw. niedrigen TDP konfiguriert.

Was tun? Tests lesen und anschauen, sowie noch mehr Tests lesen und anschauen.
Im zweifel muss man vom 14-tägigen Rückgaberecht im Versandhandel Gebrauch machen, und das Notebook selbst testen. Aber das sollte man nicht zu oft beim selben Händler machen, sonst nehmen diese sich das Recht heraus einen nicht mehr als Kunden zu akzeptieren.

Eine gute und seriöse Quelle für Notebook-Tests ist notebookcheck.com (mehrsprachig, darunter Deutsch und Englisch).


Das verlinkte Notebook ist ein Paradebeispiel.
Leistungsstarke Hardware in einem kleinen Gehäuse. Wenn man nur die Hardware betrachtet sollte diese mit X4 zurechtkommen, aber ob die Kühlung ausreicht das die Leistung auch gehalten werden kann, bzw. nicht schon vorher von einer niedrigen TDP-Konfiguration ausgebremst wird? Das lässt sich ohne Tests nicht beantworten.
Bzgl. Leistung von Astrophotografie-Stacking: Keine Ahnung wie die Anforderungen da aussehen. Bildbearbeitung ist jedenfalls breit gefächert, das kann auf einem >10 Jahre alten Low-End PC wunderbar laufen, oder aber auch einen aktuellen High-End-PC an seine Grenzen bringen.
Soll heißen: Da bräuchte ich mehr Informationen, wie die Anforderungen genau aussehen.

Mit Stacking meinst du Focus stacking? Hab ich noch nie gemacht, und auch in keinem von mir gelesenen Hardware-Test gab es ein Benchmark dazu. Das macht es mir sehr schwer einzuschätzen, wie die Anforderungen aussehen.
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Re: PC Aufrüstungs- bzw. Kaufberatung

Post by EGO_Aut »

Mir würde da als Alternative noch,

eGPU
https://www.stern.de/digital/technik/ex ... 73860.html

Oder Remote Play Streaming einfallen :gruebel:

PS: Ich hab damit keine Erfahrungen, hatte vor zig Jahren einen "Gaming Laptop", der recht schnell zu langsam war, besonders für moderne Spiele war. Seitdem aufrüstbaren Desktop 4ever.

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