Dann schreib ich es halt nochmal ...
Vorschau --> "Terraner-Überprüfung" --> von mir geschriebenes gelöscht ...
EGO_Aut wrote: ↑Fri, 3. Oct 25, 16:04
.Arbeitsspeicher Patriot Viper Venom 64GB KIT DDR5 6400MHz CL32 - angeblich braucht es keine 6400 MHz
"Brauchen" ist so eine Sache ...

Ich hatte mich auch für DDR5 6400 MT/s entschieden

(
goodram IRDM BLACK SILVER UDIMM 32GB Kit, DDR5-6400, CL32-38-38-78;
der letzte verbliebene europäische Hersteller von RAM; gut, die kaufen die Chips auch nur ein ...), aber auch nur deshalb, weil es nicht viel teurer als vergleichbarer mit 6000 MT/s war.
Außerdem will ich später auf Zen6 mit 3D-V-Cache (10800X3D / 11800X3D, oder wie auch immer AMD es nennen wird) umsteigen, und erwarte das diese mit besseren Speichercontroller ausgestattet werden, so spare ich mir den RAM zu ersetzen.
Man sollte jedoch folgendes beachten: Nicht alle Ryzen 7000 & 9000 machen die 6400 MT/s mit, bzw der Speichercontroller in der CPU.
6000 MT/s wird von fast jedem Ryzen geschafft, es ist Pech wenn nicht. Darüber hinaus ist es Glück, und über 6400 MT/s ist schon sehr großes Glück, und eine absolute Ausnahme.
Wer daran glaubt, könnte es als Omen betrachten schauen ob das Glück bspw. auch im Lotto einem holt ist.
Wichtiger ist jedoch:
Stellt man den Speicher auf >6000 MT/s bzw. >3000 MHz (Takt *2 = MT/s) ein, was auch durch Laden von XMP / EXPO erfolgen kann, wird automatisch der Takt des Speichercontroller halbiert (Teiler von 1:1 auf 1:2 gesetzt).
Damit man dann von dem schnelleren Speicher profitiert, muss dieser mit sehr deutlich über 6000 MT/s arbeiten.
Dem kann man entgegenwirken, in dem man anschließend den Teiler des Speichercontrollers wieder auf 1:1 setzt. Da das eben nicht garantiert stabil funktioniert, sollte man das System anschließend auf Stabilität prüfen - idealerweise steigert man es Schrittweise (Speicher-Takt), und überprüft nach jedem Schritt auf Stabilität.
Memtest86+ eignet sich hervorragend dafür. Wenn sich binnen einer halben Stunde kein Fehler gezeigt hat, kann man weiter anheben. Hat man es bis zum Zieltakt ohne Fehler geschafft, sollte man es ein paar Stunden laufen lassen.
Wenn es mit mehr als 6000 MT/s nichts wird, kann man das Potential eines Speichers der mit höherem Takt beworben wird aber meist nutzen, um im Betrieb mit niedrigerem als den beworbenen MT/s, die Latenz weiter abzusenken. Niedrigere Latenzen tragen auch zu einer besseren Leistung bei.
Der Vollständigkeit halber: Auch Intel CPUs haben einen Punkt, ab dem der integrierte Speichercontroller nicht mehr mitmacht, und man daher den Speichertakt überproportional anheben muss, um den geringeren Takt des Speichercontoller auszugleichen. Spontan könnte ich jedoch kein typischen Wert nennen, ab dem die Controller bei Intel an ihre Grenzen kommen, sondern müsste ich erst nachschlagen.
.Motherboard ASROCK X870 Riptide WIFI - hat Optischen PDIF Ausgang für AUDIO, war mir wichtig. Asrock hatte angeblich Probleme mit abgefackelten 9800 X3D CPU´s
Bei X870 sollte man bedenken, das diese effektiv 4 Lanes weniger haben als die B850, weil 4 der 24 nutzbaren CPU-Lanes für den von AMD vorgeschriebenen USB4-Controller reserviert sind - die "unbenutzbaren" Lanes (4x) werden genutzt um CPU und Chipsatz miteinander zu verbinden.
Würde man also bei diesem Board einfach auf B850 umstellen und somit den USB4-Controller entfernen - X870 ist nichts anderes als ein B850 mit einen USB4-Controllerchip -, könnte es bspw. ein weiteren M.2 4x anbinden - in dem Fall also 4x M.2 anstatt nur 3x, und davon 2 mit bis zu PCIe 5.0.
Wer kein USB4 braucht, sollte eher zu einem B850 greifen - oder eines der sich im Abverkauf befindlichen B650(E) bzw. X670E.
Bei X870E werden zwar ebenso 4 Lanes für den USB4-Controller reserviert, aber durch ein zweiten Chip (2x B850 + 1x USB4-Controller = X870E) stehen 8 weitere Lanes zur Verfügung.
Es gibt aber auch X870(E) Boards, bei denen kann man wahlweise den USB4-Controller zugunsten eines M.2 abschalten oder beide auf je 2 Lanes umstellen.
Während man bei Nutzung von USB4 kaum eine Einschränkung durch nur 2 Lanes bemerken würde, würde bei M.2 die mögliche Bandbreite halbiert - was sich beim spielen jedoch nicht bemerkbar macht.
MSI erlaubt es bei fast jedem ihrer X870(E) wahlweise zwischen USB4 und M.2 umzuschalten. Neben diesen gibts bisher afaik ein weiteren Hersteller der solche Boards anbietet, aber nicht bei allen ihren Modellen.
Abstand sollte man von Boards nehmen, die 3 oder gar 4 M.2 mit PCIe 5.0 bewerben - auch bei Intel -, denn das geht immer auf Kosten des PCIe 16x für die GraKa.
So ein Board sollte man nur in Betracht ziehen, wenn man 3-4x PCIe 5.0-SSDs braucht, und zugleich nur eine GraKa mit 8x nutzt, oder die (meist) geringe Leistungseinbußen der GraKa akzeptieren kann.
Aber auch bei Boards die 2x M.2 PCIe 5.0 bewerben, sollte man prüfen, denn die meisten Hersteller binden es so an, das bei Nutzung des zweiten M.2 dann die Grafikkarte auf 8 Lanes beschränkt wird - und 4 Lanes ungenutzt bleiben.
Normalerweise steht auf den Produktseiten der Hersteller-Seiten, ob irgendein Lane Sharing vorliegt, ansonsten sollte man im Handbuch (als download beim Hersteller verfügbar) fündig werden.
Steht weder auf der Seite noch im Handbuch etwas, gibts 99%er Sicherheit auch kein Sharing. Gibts doch ein Sharing, würde ich es aufgrund eines Mangel reklamieren - der Händler kann zwar auch nichts daran ändern, aber die Schuld des Kunden ist es am allerwenigsten; evtl. gibts einen Preisnachlass, ansonsten gegen ein anderes Modell ersetzen lassen.
.PC-Netzteil GIGABYTE UD1000GM - 1000W mit alte Stecker war mir wichtig, weil ich bei getakteten Netzteile lieber Leistungsüberschuss habe damit Spannung/Strom konstant bleibt. Und es war billiger wie so manches 750W Netzteil.
"
getaktete Netzteile"?
Die Spannung muss sowieso konstant bleiben, das ist eine strikte Anforderung - es gibt strenge Toleranzen, die meisten Netzteile nutzen diese nicht mal ansatzweise aus. Doch mit zunehmendem Alter der Netzteile, sinkt auch die Fähigkeit die Spannung konstant zu halten.
Bei Netzteile sollte die Qualität wichtiger als der Preis sein. Was nicht heißt, das man ein möglichst teures nehmen sollte, aber man sollte eben auch nicht zu billig kaufen.
Eine falsche Entscheidung kann nicht nur dazu führen dass das NT auch die teure Hardware mit in den tot reißt, sondern ebenso einen Brand verursachen. Außerdem entscheidet es mit darüber, wie hoch die Stromrechnung ausfällt.
Gigabyte ist nicht als Anbieter großartiger Netzteile bekannt, aber auch nicht als gefährlicher Schrott. Solide Mittelklasse, würde ich mal sagen.
Persönlich würde ich eher in ein hochwertiges NT mit weniger Nennleistung investieren, als in ein günstigeres mit mehr Nennleistung. Aber solange man nicht knausrig wird, und meint ein 1,x KW NT für <50€ wäre genau das richtige, um damit den neuen >=3000€-PC zu betreiben, nur weil das NT nicht zu höheren FPS beiträgt ...
3D-Mark alles 3440x1440
Steel Nomad 7.293 - kein Spulenfiepen
Solar Bay 122.590 - kein/sehr sehr leises Fiepen
Solar Bay Extreme 21.412 - kein Fiepen
Time Spy 26.808 - kein Fiepen (CPU Test 51.76 FPS)
PS: @Homerclown ich bin kein Profi und möchte nicht übertakten, ich hoffe die Werte des Benchmarks sind dementsprechend

Streng genommen hast du übertaktet, es sei denn du hast den DDR5-6400 zwar gekauft, betreibst ihn aber nicht so.
Offiziell sind die Ryzen 7000 und 9000 bis DDR5-5600 freigegeben - bei 2 Riegel, bei 4 Riegel nur noch bis DDR5-3600 (sic!). DDR5-6400 zu nutzen ist damit ein Betrieb außerhalb der Spezifikation, und somit streng genommen eine Übertaktung der CPU.

Die Mainboardhersteller nehmen auch gerne noch automatisch eine Übertaktung des Infinity Fabric (IF) - ist für die interne Kommunikation der CPU zuständig, damit auch vom Speicher(-Controller) zu den Kernen - vor, wenn man XMP / EXPO lädt. Standard sind 1600-1800 MHz, übertaktet wird hingegen meist auf 2000 MHz oder auch etwas darüber. Die 2000 MHz machen die allermeisten Ryzen 7000 & 9000 mit, darüber nimmt die Wahrscheinlichkeit ab. Ein instabiler Betrieb bei RAM mit 6400 MT/s und Controller mit 1:1-Teiler, kann also auch an einem zu hohen automatisch gesetztem IF-Takt liegen.
Zu den Benchmarks kann ich nichts sagen, da ich von synthetischen Benchmarks wie u.a. 3DMark nichts halte, kann ich ohne Vergleichswerte damit nichts anfangen.
Man kann mit synthetischen Benchmarks zwar die
theoretische Leistungsunterschiede feststellen, aber daraus lässt sich nicht auf die
praktische Leistung schließen.
Daher nutzen seriöse Redaktionen die berufliche Hardware testen auch Benchmarks mit praktischem nutzen. Bei Spiele suchen sie anspruchsvolle - für die Hardware natürlich, aber nicht unbedingt die anspruchvollste - Szene, und spielen diese wiederholt durch, in einer exakt festgelegten weise. In Spiele integrierte Rolling Demos sind eben auch nur eingeschränkt tauglich, da die Szene(n) in der Regel nicht den Anforderungen entsprechen, denen man auch beim spielen begegnet.
Dadurch sind Multiplayer-Spiele auch nur schwierig zu testen, da man dort ja das verhalten der Mitspieler nicht bestimmen kann.
Anm. in meinen Videos sieht es ruckeliger aus als es wirklich ist, X4 ist im grossen und ganzen wirklich flüssig.
Ist nicht ungewöhnlich, das aufgezeichnete Spiele ruckelig wirken. In Videos hat man eben eine exakt vorgegebene Zeitspanne zwischen jedem einzelnen Bild, bei Videospiele werden die Bilder aber nicht in ein exakt vorgegeben Abständen ausgegeben. Es ist aber möglich, die Ruckler in Videos zu minimieren, wenn man bei der Aufzeichnung ein paar Dinge achtet.
Zum einen sollten die FPS von Video und Spiel übereinstimmen, oder aber ein vielfaches davon sein - 30 FPS-Video dann auch mit 30, oder aber mit 60, 120, 240 ... FPS spielen. CPU und vor allem die GraKa sollten währenddessen auch nicht voll ausgelastet sein.
Let's Player / Streamer könnten sicherlich noch ein paar weitere Tipps nennen.
PS: Ich bin kein Clo
wn.
Ich sollte das vielleicht tatsächlich mal in meine Signatur schreiben ...