(Story) X-Universum - Nichts ist Unmöglich

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

Moderators: HelgeK, TheElf, Moderatoren für Deutsches X-Forum

Pro G4m3r
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Post by Pro G4m3r »

Nur ein kleiner Zeitfehler:
Der eigentliche Gerichtssaal war sehr schlicht gehalten, außer ein paar Tischen und Stühlen gibt es hier kaum etwas.
Alles Vergangenheit, nur hier Präsens.

Dann noch:
Dass ihre kleine Flugshow ohne jegliche Schäden ausging, war ich Glück, aber trotzdem sieht die Bestrafung dafür 1 weiteren Punkt und 10.000 Credits vor, wegen Ablenkung anderer Piloten und Gefährdung von Objekten in der Nähe.
Sonst kann ich nur sagen: Weiter so!
AP Nova
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Post by AP Nova »

Habe es korrigiert.

Nächstes Kapitel kommt vermutlich noch vor 20 Uhr (was bei mir um spätestens 16 Uhr bedeutet^^)
AP Nova
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Post by AP Nova »

Ist vielleicht ein wenig kurz geraten, aber ich hatte die Idee und die wollte ich auch umsetzen... Ist immerhin noch länger als die ersten paar Kapitel.


Kapitel 21 - Forschungsmission


Gestresst von den Strapazen der letzten Tage stand Ban auf. Die Nachricht dass nun knapp 730.000 Credits abgebucht wurden, stellte auch nicht gerade den Übergang in den Tag dar, den man sich wünschen würde.
Wenigstens war er heute früh genug wach geworden, endlich hatte er wieder die Zeit ein wenig an der Arouse zu basteln, in den meisten Punkten ist das Schiff zwar perfekt abgestimmt, aber einige Schweißnähte mussten kontrolliert werden, der zweite Reaktor brauchte mehr Anteil am Kühlsystem und die beiden Raketenabwehr Türme erzeugen manchmal Komplikationen mit der eigentlichen Geschützkanzel einer Falke Angreifer.
Dann machte er sich auf den Weg zur Arbeit. Heute gab es auch wieder einen Auftrag für ihn, er sollte ein Forschungsschiff auf den Planeten in Menelaus Grenze bringen, dort für einen sicheren Aufenthalt sorgen und wieder zurück eskortieren.
„Wird sicher leicht, wer greift schon ein Forschungsschiff an?“
Dachte sich Ban, dann machte er sich auf den Weg in sein Schiff, um nach Drei Welten zu fliegen, dort sollte er auf das Forschungsschiff treffen.
Als er sein Ziel sah, wurde ihm direkt klar, dass diese Mission nicht so schnell erledigt ist. Das „Forschungsschiff“ war ein interessant umgebauter Express, wobei die Geschwindigkeit unter den Umbauten sehr zu leiden hatte.
Sektor für Sektor schlichen sie so durch das Borongebiet, welches zwar ganz schön anzusehen war, aber schnell langweilig wird.
Nach sicher weitaus mehr als einer Stazura kamen sie endlich an, zumindest in Menelaus Grenze, bis auf den Planeten würde sicher auch noch eine Stunde vergehen.
Schon einige Kilometer vor dem Zielort konnte man allerdings klar erkennen wieso sie hier waren. Dort unter ihnen lag eine ungefähr einen halben Kilometer große komplett unbewachsene Stelle, auf der einige Ruinen standen.
Die Forscher sagten ihm, sie müssten hier einige Stazuras bleiben, damit sie ausreichende Informationen haben, um später mit spezialisierteren Geräten und Werkzeugen noch einmal zu kommen.
In der Zeit schaute sich Ban ein wenig in den Ruinen um, er verstand allerdings nicht was hier so wertvoll sein soll.
Mittlerweile waren sie schon seit über zwei Stazuras auf dem Planeten und die ganze Zeit ist Nichts, rein gar Nichts, spannendes passiert.
Gerade als Ban fast eingenickt wäre, wurde er von Explosionen zurück geholt.
Dann sah er alle Forscher aus der Richtung eines Gebäudes zum Schiff rennen, einer stütze sich auf einem anderen ab, da er anscheinend ein gebrochenes Bein hatte. Sofort kam Ban zu Hilfe, kurz bevor sie das Schiff erreichten, hörten sie metallische Geräusche, Surren und Quietschen hinter sich. Als sie den Verletzten sicher an Bord gebracht hatten, schaute Ban zurück. Dort waren nun nur noch komplett zerstörte Ruinen, kein Stein stand mehr auf dem anderen und etwas Merkwürdiges. Dieses Merkwürdige blendete ihn, denn es reflektierte die Sonne. Dann fing es plötzlich an zu schießen, ein roter Strahl traf einen der Forscher, die gerade noch versuchten einiges an Ausrüstung zu retten. Die anderen brachen nun in Panik aus und versuchten auch in den rettenden Express zu kommen, doch einer stolperte und wurde nur wenig später ebenfalls von einem der Strahlen getroffen.
In der Zwischenzeit hatte Ban sich schon in die Arouse gesetzt, er musste den Abflug sichern, es durfte nicht noch mehr Opfer geben. Mittlerweile hatte der Express die Triebwerke schon gestartet und war einige Meter über dem Boden am schweben, als er von einem der Strahlen getroffen wurde. Die 75 Megajoule Schildenergie sank direkt auf nur noch 70 Prozent, und das von nur einem Treffer.
Jetzt hatte Ban auch die Arouse in der Luft und begann auf dieses Metall-Monster zu feuern, seine Schüsse brauchten einen Augenblick bis sie es erreichten, allerdings wurden sie dann von einer Art Schild, welches rund um das Objekt war, absorbiert und erzeugten so keinen Schaden.
Aber der Albtraum sollte gerade erst angefangen haben, denn kurz darauf schossen einige kleinere Flugobjekte aus Öffnungen, deren Zweck vorher nicht festgestellt werden konnte. Sie begannen ebenfalls anzugreifen, diesmal aber Ban. Anscheinend war das mal ein Außenposten, der sich selbst verteidigen konnte, naja, kann.
Die Express war nun schon am beschleunigen, noch zwei Treffer und die Hülle würde brechen. Die Waffen der Drohnen konnten Ban allerdings nur wenig anrichten, ungefähr fünf Prozent Verlust pro Anflug einer Drohne, was bei vier Stück zu verkraften war. Das Forschungsschiff hatte nun schon ungefähr zwei Drittel zur Grenze der Anlage zurück gelegt und war ungefähr 300 Meter von der Maschine und 150 Meter von der Arouse entfernt. Kurz bevor sie die imaginäre Grenze überschritten hätten, wurde die komplette Rodung von einer Art Kraftfeld umschlossen, dass sich von unten nach oben aufbaute. Nur noch knapp 30 Meter für den Express, dann wären die Forscher sicher, Ban hatte da nicht so gute Aussichten.
Knapp hinter ihnen schloss sich das Kraftfeld nun endgültig, es gab kein Entkommen, Ban war dort mit noch einer Drohne und dem anderem Objekt gefangen.
Als das Forschungsschiff etwas über zwei Kilometer entfern war, ereignete sich eine gewaltige Explosion an der Fundstelle, das konnte Ban nicht überlebt haben.

Dankbar für seine Aufopferung, aber niedergeschlagen wegen den Opfern, machten sie sich auf den Weg zurück.
Am Osttor angekommen trauten sie ihren Augen nicht, dort war die Arouse.
„Wie kann das sein, da war doch diese Explosion?“
„Ja, die war zwar von mir, aber nicht ich, das war eine Rakete. Die machen so schnell keinem mehr Ärger.“
„Aber wie kamen Sie dann da raus?“
„Wofür gibt es Sprungantriebe?“
„Da hätten wir eigentlich auch selbst drauf kommen müssen.“
„Tja, es gibt halt Sachen, die kann man nicht an der Uni lernen.“
Der Rückweg war genau so langweilig, wie der Hinweg, nur dass Ban jetzt schon alles kannte und so noch nicht einmal fünf Mizuras abgelenkt war.
Wieder zurück in Argon Prime fragte er sich, wieso er es nicht ein mal schafft, einen Einsatz zu beenden, ohne dass direkt seitenweise Arbeit ansteht, aber da musst er jetzt durch.
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DeiNaGoN
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Post by DeiNaGoN »

Gefällt mir. Irgendwie erinnert es mich an BBS Nachrichten in denen es heißt, die Goner hätten Xenonstrukturen gefunden.

Greetz, DeiNaGoN
Ban
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Post by Ban »

Ist vielleicht ein wenig kurz geraten, aber ich hatte die Idee und die wollte ich auch umsetzen.
In der Kürze liegt die Würze, soll heißen: gefällt mir.
Irgendwie erinnert es mich an BBS Nachrichten in denen es heißt, die Goner hätten Xenonstrukturen gefunden.
Die entpuppen sich aber immer als Steinklumpen oder werden vom Militär zerstört. :lol:

Greetz Ban
AP Nova
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Post by AP Nova »

War auch bisschen an diese BBS (Wofür steht das "S"?) Nachrichten angelehnt, aber ich denke mal eher nicht, dass die Xenon Kraftfelder von 500 Meter Durchmesser erzeugen konnten.

Wegen der Länge der Kapitel: Im Vergleich zu den meisten anderen Storys und ihrer Kapitellänge sehe ich alt aus, aber ich versuche schon immer extra noch möglichst viel reinzustopfen, nur wenn es in dem Kapitel hauptsächlich um den Fund der Ruinen geht, schreibe ich auch nur dadrüber. Nur hier ist das Problem, man kann es nicht zu sehr übertreiben, weshalb das Kraftfeld am Ende auch schon fast weggelassen worden wäre. Und "Ban atmet einmal tief ein." interessiert wohl auch nicht wirklich...
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DeiNaGoN
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Post by DeiNaGoN »

BBS= Blackboard Sytem :wink:
Wegen der Länge der Kapitel: Im Vergleich zu den meisten anderen Storys und ihrer Kapitellänge sehe ich alt aus,
Zum Beispiel im Vergleich zu meiner :D :roll: :P
Na, aber behalt sowohl deinen Schreibstil als auch deine Kapitellänge bei...oder auch nicht. Solang es gut ist lesen wir alles!
Wie lang Du deine Kapitel schreibst, ist allein deine Sache...
(Nun ja Einzeiler solltens zwar nicht werden, aber sonst....:D)

Greetz, DeiNaGoN
Pro G4m3r
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Post by Pro G4m3r »

Heute nichts?
Schade - Hab mich schon so drauf gefreut :cry:
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DeiNaGoN
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Post by DeiNaGoN »

Heute nichts?
Schade - Hab mich schon so drauf gefreut
Warts ab, am Ende postet er um ein Uhr Nachts :D

Greetz, DeiNaGoN
AP Nova
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Post by AP Nova »

Nein, heute kommt leider nichts... Ich hatte zwar erst eine Idee, aber die wäre abgesehen von dem Grund, weshalb es stattfindet schon mal vorgekommen.

Jetzt habe ich eine andere dünne Idee, aber ich darf in dem Kapitel nicht zu viel verraten aber es muss trotzdem lang genug sein. Morgen werde ich es mal versuchen.
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jorganos
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Post by jorganos »

Die Sache entwickelt sich. :thumb_up:

Kleinere Haarspaltereien:

Ein Paranide heißt immer soundso-manck-irgendwie, dein im Prozess genannter Auftraggeber klang eher wie ein Teladi.


Planetenlandungen: Abgesehen davon, dass das im Spiel nur in der Story funktioniert: wie sieht die Technologie dafür im X-Universum aus?

In X2 hatte man den Eindruck, dass TLs als Planetenshuttle fungierten. Allerdings konnte man da auch noch mit TS andocken.

Die Form eines TP in X2 schien für atmosphärische Einsätze gebaut zu sein (X3 ist da eher unspezifisch).


Sprung von der Planetenoberfläche: Guter Dreh für die Story. Wäre aber eine ziemlich Energiesparende Methode, die Schwerkraft auszutricksen. Natürlich könnte die Benutzung des Sprungantriebs in der Atmosphäre katastrophale Auswirkungen auf die Umgebung haben - in diesem Fall (unter dem Schild) eher nebensächlich.
silenced
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Post by silenced »

das tolle an science-fiction ist, es ist fiktion, nicht muss, alles kann


erdenbasierten physikalischen/chemischen/sonstigen gesetzen zum trotz


wie gesagt, das nicht vergessen
... what is a drop of rain, compared to the storm? ... what is a thought, compared to the mind? ... our unity is full of wonder which your tiny individualism cannot even conceive ... I've heard it all before ... you're saying nothing new ... I thought I saw a rainbow ... but I guess it wasn't true ... you cannot make me listen ... I cannot make you hear ... you find your way to heaven ... I'll meet you when you're there ...
AP Nova
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Post by AP Nova »

Der Paranide hieß schon in einem der ersten Kapitel so, ich werde das jetzt sicher nicht mehr ändern ;)

Vor 20 Uhr solltet ihr aber heute wirklich mit keinem Kapitel mehr rechnen, muss meine Idee erst noch ausbauen.
AP Nova
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Post by AP Nova »

Leider ist mir auch heute nichts wirklich sinnvolles eingefallen, also stellt euch einfach mal darauf ein dass die nächsten Tage kein neues Kapitel mehr kommt.
AP Nova
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Post by AP Nova »

Ist mein Thread weit nach unten gerutscht :(

Aber ich kann euch endlich mal wieder gute Nachrichten bringen:
Eventuell schaffe ich heute wieder ein weiteres Kapitel, hatte eben einen Einfall der wesentlich leichter umzusetzen ist. Wenn nicht kommt spätestens Sonntag eins.
AP Nova
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Post by AP Nova »

So, hier wäre dann das nächste Kapitel, ist auch wieder mal ein längeres.

Kapitel 22 - Ödland


Unsanft wurde Ban vom Piepen seines Kommunikators aus dem Schlaf gerissen.

„Melden Sie sich umgehend an Bord der Argon Eins in ihrem zuständigen Besprechungsraum.“
So schnell wie er konnte wusch er sich, zog sich an und flog los. Auf dem Schiff herrschte ein ziemliches Chaos, andauernd kamen andere kleine Schiffe an und flogen auch schnell wieder ab, in den Gängen selbst war nicht weniger Verkehr, sogar die eigentlich groß ausgelegten Transportpunkte waren überfüllt.
Sein Besprechungsraum war bereits fast komplett belegt mit anderen Piloten und Pilotinnen, er schien einer der Letzten zu sein.
„RUHE!“
Schrie der Mann neben dem Pult, der Geräuschpegel im Raum senkte sich allerdings erst nach einigen weiteren Rufen. Dann fing ein Mann hinter dem Pult an zu reden, Ban hatte ihn noch nicht so oft gesehen, er muss ein ziemlich hohes Tier sein.
„Schön dass Sie alle sich nun endlich entschlossen haben, mir zuzuhören. Der Anlass weshalb ist allerdings nicht so schön, vor knapp 40 Mizuras meldete einer unserer Außenposten in Ödland einige Feindkontakte, wenig später stellte es sich allerdings nur als ein Cluster der Kha’ak raus. Vor 25 Mizuras verloren wir dann den Kontakt zum Außenposten, außerdem wurde von den umliegenden Sektoren bestätigt dass kein Schiff aus Richtung des Sektors kommt.
Ein Pilot schaffte es jedoch noch vor seiner Zerstörung den Sprungantrieb zu aktivieren, wodurch er uns einen Einblick in die aktuelle Sektorlage ermöglichte.“
Der Redner nickte nun zu dem Mann neben dem Pult, daraufhin verschwanden die Zeichen der argonischen Regierung auf den Bildschirmen, auf einigen erschienen Karten vom Sektor, auf anderen Videoaufnahmen, außerdem wurden passend zu dem Video auf dem Hauptbildschirm noch Funksprüche abgespielt.
Man sah zuerst eine zerstörte Station, dann schwenkte die Kamera zu einem einige Kilometer entfernten Merkur um, der gerade von einem Cluster angegriffen wurde. Nur wenig später war ein Kha’ak Zerstörer im Bild, der gerade die nächste Station angriff. Parallel dazu zeigten die Sektorkarten immer mehr rein springende Feindschiffe, kurz bevor der Pilot den Sprungantrieb aktivierte, waren es zwei Zerstörer, ein Träger, sieben Bomber und noch weit über 100 Scouts.
„Sie können sich wohl denken, was ihre Aufgabe ist. Sie bekommen jeweils einen der Drei umliegenden Sektoren zugeteilt, dort springen Sie über dass Ödland abgewandte Tor hinein und treffen sich mit den bereits versammelten Truppen. Ab dann unterliegen Sie dem Kommando des Trägers oder Zerstörers im Sektor. Wenn genug Piloten vorhanden sind, durchfliegen sie das Tor nach Ödland und versuchen zu retten was noch zu retten ist.

Besprechung Ende.“

Zusätzlich zu den ungewöhnlich vielen Menschen an Bord, kam jetzt noch die Nervosität von jedem dazu, was es fast unmöglich machte sich zum Transporter zu begeben. Nach einigen quälenden Mizuras des Drängens und Schubsens, er hat sich wie in einer Kindertagesstätte wenn es Süßigkeiten gibt gefühlt, erreichte Ban endlich die Arouse. Einer der Monitore zeigte ihm nun dass er in Nathans Reise springen sollte.
„Super, das heißt dann wohl erstmal Energie tanken.“
Doch dann fiel ihm die Anzeige des Laderaums auf, sie hatten ihm genug Energie für den Hinsprung mit gegeben.
„Also entweder gehen die davon aus, dass sowieso niemand zurück kommt oder dass wir siegreich sind, sonst hätten fünf weitere Zellen durchaus helfen können.“
Nachdem endlich kein Schiff mehr vor ihm war, flog er ebenfalls raus und aktivierte den Sprungantrieb.
„Erreiche System - Nathans Reise.“
Hier bot ihm sich ein Anblick, den es sonst so nur in Argon Prime gab, im Sektor befanden sich ein Colossus, eine Titan, drei Zentaur, über 20 Nova und noch eine Menge Buster und Discoverer, wobei der Colossus vermutlich noch weitere Schiffe an Bord hatte.
„Wenn es in jedem Sektor so aussieht, dürften die Kha’ak kein Problem werden.“
Nun wurde er vom Träger angefunkt und über seinen Durchflugszeitpunkt unterrichtet.
„Da Sie sich als ein guter Pilot bewiesen haben, werden sie unmittelbar nach Erlaubnis nach Ödland fliegen, bitte positionieren sie sich fünf Kilometer vor, zwei Kilometer über und 500 Meter nördlich vom Tor.“
Mittlerweile brachten sich die beiden Großschiffe in Position, um möglichst schnell durch das Tor fliegen zu können. Neben und hinter ihnen befanden sich auf einer Strecke von knapp über einem Kilometer noch weitere Novas, dahinter flogen dann die ganzen Buster wild durcheinander, anscheinend hatte sie niemand wirklich eingewiesen. Über die Discoverer sollte man besser gar nicht reden, die flogen alles, nur keine Formation.
Seitdem Ban eingetroffen ist, waren noch 15 weitere Novas und zwei weitere Zentaur angekommen, als der Großteil davon sich auch noch eingereiht hatte kam die Durchflug Aufforderung.
Da Ban nicht ganz lebensmüde war, ging er nicht auf vollen Schub, sonst wäre er über einen Kilometer vor den ersten anderen Schiffen im Sektor gewesen.
„Erreiche System – Ödland.“ Kam zeitgleich mit einer Begrüßung der Kha’ak, die angesichts der sieben Schiffe die schon durch waren allerdings nicht sehr lange andauerte.
Plötzlich fing in Bans Cockpit eine Warnleuchte an zu blinken, begleitet von einem richtig nervigen Ton.
Er fuhr zusammen, wunderte sich im nächsten Augenblick aber, wieso der Fehlermonitor keine Probleme anzeigt. Dann wurde er aber ziemlich schnell von der Colossus abgelenkt, die gerade ungefähr zehn Meter an seiner Seite vorbei rauschte.
„Ah, genau! Das ist die Warnung wenn ein größeres Schiff durch’s Tor kommt, wann kann ich mir das endlich merken.“
In dem kurzen Augenblick der Stille betrachtete er die Sektorkarte, über die Hälfte der Stationen war zerstört, überall flogen Cluster und über fünf Großschiffe zerstörten alles was in ihre Nähe kam. Eines davon nahm auch schon Kurs auf die eintreffende Unterstützung vom Südtor und zerstörte zwei Schiffe bevor diese begreifen konnten was los ist.
„Hier Kommandant der Einsatzgruppe West, zerstören Sie den Zerstörer der gerade auf uns zu kommt.“
Ban, 50 weitere Schiffe, überwiegend Novas und zwei Zentaur nahmen Kurs auf den nahe gelegenen Zerstörer. Die Zentaur feuerten ununterbrochen schwere Raketen auf den Zerstörer, einige der Begleitschiffe lenkten die Geschütze des Feindes mit kleineren Raketen und auch einigen Kampfdrohnen ab.
Nun war ihr Verband in Reichweite gekommen, hatte aber noch eine kurze Schonfrist, da der Zerstörer mit den Raketen beschäftigt war. Als allerdings die ersten Schiffe anfingen auf den Zerstörer zu feuern, dessen Schilde bereits auf 40 Prozent gesenkt waren, fing dieser an ebenfalls auf die Argonen zu feuern.
Ban hatte es nun geschafft sich bis in Waffenreichweite zu nähern, wurde dann allerdings von den Kyonenemittern getroffen. Der nächste Schuss der Kha’ak streifte ihn nur noch, zum Unglück eines Busters der sich auf der Linie zwischen Kanzel und Arouse befand und nun kurz vor der Explosion stand.
Die Titan brachte sich auch endlich in Reichweite, was dazu führte dass vom Feind nach einer weiteren Mizura nichts als lila glühende Trümmerteile übrig blieben.
Doch viel Zeit zum verschnaufen blieb nicht, es waren immer noch zwei Träger, ein Zerstörer und reichlich Cluster übrig, wobei ein Träger bereits auf Abfangkurs war, von den Cluster die die ganze Zeit ankamen mal ganz zu schweigen.
Obwohl es anfangs so gut für die Argonen aussah, wendete dass Glück sich langsam gegen sie, unter dem Feuer der Zerstörer waren sogar einige Zentaur zerstört worden und eine Titan, die jetzt schon wieder in einen Kampf mit einem der beiden Träger verwickelt war, hatte nur noch 30 Prozent Schilde.
Aber einen Vorteil hatten sie noch auf ihrer Seite, die ganzen Schiffe die seit Beginn des Kampfes von den zwei Colossus starteten, konnten die Anzahl der fallenden ohne Probleme übersteigen, auch wenn nun schon fast alle im Raum waren.
Im Moment der Zerstörung des einen Trägers fielen jedoch auch die Schilde der Titan und einige der letzten, eher zufällig getroffenen, Schüsse legten den Antrieb lahm.
Schon nach wenigen Sezuras wurde der Zerstörer von fast allen Schiffen der Einsatzgruppe Süd umschlossen und beschützt, ohne Antrieb wäre ein Zerstörer ein viel zu leichtes Ziel.

Nach zehn weiteren Mizuras war, unter Kosten von insgesamt fünf Zentaur, über vierzig Discoverern, dreißig Bustern und fast zwanzig Novas, endlich auch der letzte Kha’ak im Sektor zerstört. Ein viertel der Stationen konnte auch noch gerettet werden.
Als nach vier Tazuras alle Schiffstrümmerteile, auch die der Kha’ak, aufgesammelt und so weit es ging wiederverwertet waren, gab es eine Gedenkfeier.

„Liebe Mitbürger,
Sie haben sich hier versammelt, um den Piloten, die sich für die Rettung dieses Sektors gegen die Kha’ak geopfert haben, die letzte Ehre zu erweisen. Vor vier Tazuras starben 198 unserer Mitbürger, doch sie retteten damit Tausenden das Leben. Wir sollten ihre Taten nie vergessen, aber trotzdem in die Zukunft blicken. Der Feind wird nicht auf uns warten, sondern plant vielleicht schon jetzt einen weiteren Angriff.“
AP Nova
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Post by AP Nova »

Wow... 5 Posts hintereinander nur von mir, das ist absoluter Rekord :D

Aus den fehlenden Kommentaren darf ich wohl schließen, dass ist die nette Art von euch zu sagen "So ein Mist!" ?
Falls ja, auch schlechte Kritik ist eigentlich gut, perfekt ist niemand, aber mit Hinweisen auf Fehler kann man es versuchen.

Weil mich jetzt wieder das Schreibfieber gepackt hat, veröffentliche hier auch schon Kapitel 23, ist zwar deutlich kürzer als dass davor, aber dafür werden 23 u. 24 ein Zweiteiler *An Länge der Kapitel rumtricks*


Kapitel 23 - Ein neuer Sektor I


Mit einem leichten Seufzen ließ Ban sich in den Pilotenstuhl sinken und ging nochmal die gesamte letzte Zeit durch.
„Oh man… Hätte mir jemand vor einem halben Jazura gesagt dass ich mit so einem Schiff rumfliege, für den Geheimdienst arbeite und in Schlachten gegen die Kha’ak mitkämpfe, hätte ich ihn einfach ausgelacht. Wie weit hätte ein kleiner Argone an Bord eines Tukan normalerweise schon kommen können. Doch dann das Ersatzteil, der Paranide, die merkwürdige Fracht und der ein oder andere kleine Kampf, als wir dachten alles ist überstanden die gestohlene Fracht, das Piratennest und die Falke als Belohnung. Ja, da fing dann alles richtig an, wo wäre ich nur hätte mich Phoenix nicht um Hilfe gebeten. Man, fast sechs Wozuras ist’s jetzt her.“
Doch die Ruhe die er sich jetzt versprochen hatte, konnte er sich ziemlich schnell wieder abschreiben, er blickte auf seinen blinkenden Kommunikator.
„Super, mal wieder war natürlich kein anderer Pilot zur Verfügung, gab es ja auch schon so lange nicht mehr.“

„Sicherheitsstufe: 5
Kategorie: Erkundung / Eskorte
Gefahrenstufe: Niedrig

Hallo Herr Gusta, bitte springen Sie sobald es ihnen möglich ist nach Polar Stern, wir benötigen dringend noch Begleitschiffe für eine Expedition in einen vor einigen Tagen entdeckten Sektor. Ihre Aufgabe ist ganz einfach, in Polar Stern melden sie sich bei dem Großraumtransporter und eskortieren ihn bis in den Sektor, wo er eine Handelsstation aufstellen wird. Dann warten Sie bitte solange, bis weitere Truppen eintreffen, um den Sektor gründlicher zu untersuchen.“

Auch wenn die letzten Tage nicht besonders aufregend waren, hatte Ban trotzdem kaum Freizeit gehabt und gehofft, dass sie bald mal wieder keine Mission für ihn hätten, wobei jetzt genau das Gegenteil passierte, gerade war die eine beendet, durfte er schon für die nächste antanzen.
„Erreiche System - Polar Stern.“
Wie es ihm befohlen wurde, meldete er sich sobald es möglich war dem TL, ein älteres Mammut Modell mit dem Namen Explorer, welchen Ban besonders einfallsreich fand, in der Hoffnung, wenn er früher da ist, ist er auch früher wieder weg.
Als neben dem TL noch elf schwere Jäger, reichlich mittlere und ein paar Erkundungsschiffe anwesend waren, darunter auch boronische Schiffe, begann die Explorer sich Richtung Westen zu wenden und mit knapp über 100 Metern die Sekunde auf eine Anomalie zuzufliegen. Als Ban mal Entfernung und Geschwindigkeit verglich, freute er sich schon auf fast zwanzig Mizuras Flug.
Irgendwie verging diese endlos scheinende Zeit dann aber doch und sie erreichten den bisher unbekannten Sektor, der stolzer Besitzer von null Asteroiden und drei Planeten war.
Auf dem Weg einige Kilometer vom Tor wegzufliegen, blieben sie aber nicht ungestört, nach und nach erschienen ein paar Piratenschiffe, Geschütztürme und letztendlich eine dieser aus Schrott gebauten Stationen auf dem Gravidar.
„Tja Jungs, die werden uns hier sicher nicht einfach so eine Station hinstellen lassen und dadurch für regelmäßige Patrouillen sorgen, also los, machen wir sie zu Raumstaub.“
Mit den Worten wandte Ban sich den Piraten zu, die nun ebenfalls Kurs in Richtung Explorer nahmen. Dann erhielt Ban einen Funkspruch.
„Hallo Mr. Gusta, vielleicht werden Sie jetzt endlich einsehen, dass es ein Fehler war uns auf die Schliche zu kommen.“
„Wer zur Hölle seid ihr?“
„‘Tschuldigung, man kann sich ja nicht jeden Piraten merken, von dem man einen Komplex und kurz darauf einen ganzen Sektor auffliegen lässt, da hätte ich dran denken sollen.“
Jetzt fiel Ban wieder ein wer es sein muss. Anscheinend hatte er es geschafft, bevor die Boronen alles zerstören konnten woanders hin zuspringen und sich hier wieder eingenistet. Doch jetzt würde er nicht fliehen können, dreißig gegen zehn ist einfach aussichtslos.
Fünf der Feinde drehten allerdings schnell vom TL ab und flogen auf Ban zu, wahrscheinlich um sich an ihm zu rächen. Die Harrier unter ihnen durfte jedoch schon schnell Bekanntschaft mit der Partikelbeschleunigerkanone in der Hauptgeschützkanzel der Arouse machen, was die anderen aber nicht davon abhielt es weiter zu versuchen, Ban endlich für immer aus dem Weg zu räumen. Mit einigen geschickten Manövern schaffte er es eine Nova ins Visier zu bekommen, die nach 45 Prozent Schildverlust auf Bans Seite einen kompletten Hüllenverlust vermelden durfte.
Von den zehn Piraten waren schon nur noch fünf übrig, auf Seiten der Eskorte fiel dafür lediglich eine Oktopus.
Nach knapp einer weiteren Mizura schickte die Explorer den Geschütztürmen und der Station noch einige Raketen hinterher, die für das Ergebnis Operation gelungen - Patient tot sorgten.
Sie flogen noch einige weitere Kilometer, bis sie endlich in einem sicherem, für Ban übertrieben hohen Abstand, den Aufbau der Handelsstation begannen.
Vergnügt betrachtete er das Schauspiel, dass die hunderten kleinen Baudrohnen boten und fragte sich, wie sie es schafften, trotz teilweise ziemlich hoher Geschwindigkeiten und nur sehr wenig Distanz zu einander, nicht auch nur ein mal zu kollidieren oder sich wenigstens zu streifen.
Nach fünf Mizuras stand schon das Grundgerüst der Station, nach weiteren vier war sie komplett verkleidet ,begann zu rotieren und nur wenig später waren die Temperatur- und Gaswerte im grünen Bereich. Alles was jetzt noch fehlte waren Pflanzen und individuelle Innenaustattung, was sich aber mit den ersten hier ankommenden Frachtern und zukünftigen Geschäftsbesitzern von selbst erledigen sollte.
„Hier Jo Hew, danke für ihre tatkräftige Unterstützung, Sie können sich nun zurück legen und warten bis die ersten Sektorwachen ankommen.“
Dann legte sich Ban auch schon hin, das Stasissystem auf „Aufwachen im Notfall“ gestellt und schlief ausnahmsweise mal normal ein, das war doch vollkommen anders als der künstliche Schlaf.
Ban
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Post by Ban »

1.
Aus den fehlenden Kommentaren darf ich wohl schließen, dass ist die nette Art von euch zu sagen "So ein Mist!" ?
Falls ja, auch schlechte Kritik ist eigentlich gut, perfekt ist niemand, aber mit Hinweisen auf Fehler kann man es versuchen.
Ich hab nichts geschrieben, weil ich nicht viel mehr hätte schreiben können, als dass es mir gefällt.
Aber wenn du schon fragst, kommentier ich mal wieder: :D
Die Story gefällt mir soweit.

2.
Vergnügt betrachtete er das Schauspiel, dass die hunderten kleinen Baudrohnen boten und fragte sich, wie sie es schafften, trotz teilweise ziemlich hoher Geschwindigkeiten und nur sehr wenig Distanz zu einander, nicht auch nur ein mal zu kollidieren oder sich wenigstens zu streifen.
Bei der KI der NPCs ist das wirklich ein Wunder, vielleicht sollte man mal darüber nachdenken, die KIs der Baudrohnen in die NPCs einzubauen. :D

3. Westlich von Polarstern ist doch der Sektor Ödland, oder?

Greetz Ban
AP Nova
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Post by AP Nova »

Ödland - Polar Stern - Aguilars Gürtel (hier sind wir jetzt)

Falls sich jemand daran stört, dass in der Beschreibung von AG was von "kurz nach Invasion der Kha'ak entdeckt" steht aber ich mittlerweile schon zwei weitere richtig große Angriffe hatte, "kurz" danach ist relativ ;)

Generell sollte ich sicherheitshalber auch nochmal sagen, meine Story spielt zwischen X2 und X3, wobei ich warscheinlich noch vor X3 völlig von der Handlung abweichen werde. (Falls ich jemals so weit komme)
AP Nova
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Post by AP Nova »

So, hier Kapitel 24, ob es jetzt ein Dreiteiler wird oder ich dem neuen Kapitel einen anderen Namen gebe weiß ich nicht, aber warschienlich bekommt das nächste einen neuen Namen, der alte trifft ja nicht mehr wirklich zu.

Ich hoffe mit dem Ende kann ich hier ein bisschen Spannung aufbauen ;)



Kapitel 24 - Ein neuer Sektor II


Ban wurde, von allen möglichen Warngeräuschen begleitet, langsam wach. Zuerst hatte er überhaupt keine Ahnung, was hier los ist, da er vergessen hatte dass er nicht wie sonst an irgendeiner Station in einem sicheren Sektor gedockt ist. Doch dann fiel ihm sein Auftrag wieder ein.
Mit noch halb geschlossenen Augen schaukelte er auf die Steuerkonsole zu. Neben allen möglichen Anzeigen, zum Beispiel die für Feinde in Umgebung und Gefahr für das Missionsziel, zeigte die Karte eine ganze Menge Kha’ak an. Ban sah, dass die anderen Piloten gerade ihre Maschinen hoch fuhren, womit er auch anfing als er alles realisiert hatte.
Nachdem er sich in Richtung der Kha’ak gewendet hatte, sah er nicht nur wie erwartet die gewöhnlichen Scouts und Bomber, sondern auch zwei etwas größere Objekte, ungefähr so groß wie ein Superfrachter, die um etwas flogen, dass kein Schiff zu sein schien.
„Einer deckt den Anderen, erst gucken ob einer in Bedrängnis ist bevor ihr euch ein neues Ziel sucht. Auch wenn das nur zwei Bomber und zehn Scouts sind, unterschätzt die nicht. Auf geht’s!“
Die Kha’ak schienen jedoch nur auf dieses merkwürdige Gebilde konzentriert zu sein, denn sie waren nun schon fast in Waffenreichweite, doch die Kha’ak hörten nicht auf es zu umkreisen.
Eine erste Rakete beendete jedoch die Friedlichkeit der Kha’ak, nicht zuletzt weil sie gleich zwei der zehn Scouts in den Tod riss.
Nachdem es eindeutig fest stand, dass die Völkerseite hier gewinnen würde, freuten sich schon alle auf eventuell wertvolle Trümmerstücke. Doch gerade als sie Kurs auf die drei übrig gebliebenen Ziele nahmen, wurde der Vorfreude ein jähes Ende gesetzt, denn es tauchten drei weitere Cluster auf, die angesichts geschwächter Schilde auf Völkerseite nicht mehr ganz so leicht zu besiegen wären.
„Tja Jungs, die bekommen wohl nicht genug von uns, aber natürlich sind wir so nett und geben es ihnen.“
Nach dieser Welle gab es einen Discoverer weniger und eine Buster hätte es auch fast erwischt. Doch auch die hohen Verluste seitens der Kha’ak hielten diese nicht davon ab, noch mehr Cluster zu schicken, eine weitere Welle war kein Problem, bei der vierten sah es dann allerdings schon schlecht aus, wenn ihnen nicht bald etwas einfallen würde.
„Explorer, hat die Handelsstation schon Schilde?“
„Positiv.“
„Na also, ihr habt es gehört, fliegt zurück in Richtung Handelsstation und“
„Und wartet bis die Kha’ak alles zu Kleinholz verarbeitet haben?“
Warf ein noch recht neuer Pilot dazwischen.
„Nein, wir fliegen in den Zylinder, da sind wir relativ sicher und die Schilde werden das auch verkraften. Da warten wir dann auf einen günstigen Augenblick. Außerdem knallen die Kha’ak vielleicht gegen die Ausleger, bei dem Tunnelblick.“
Die Heckgeschütze der noch übrigen neun M3 feuerten aus allen Rohren, in der Hoffnung durch Zufall einen der Scouts zu treffen. Teilweise gelang das auch, doch meistens waren die Mistdinger einfach zu schnell und wendig.
Dann erreichten sie die Station, kurz darauf sah Ban ein paar hundert Meter neben ihm eine Feuerspur gegen die Stationswand prallen, die dann unter leichtem Aufflackern der Schilde zu einer ungefähr zwanzig Meter großen Explosion wurde.
„Verdammt, ich sagte, vielleicht knallen die Kha’ak gegen den Ausleger und nicht ihr! Passt gefälligst besser auf!“
Eng an der Stationswand wartete jeder darauf, dass sich eines der Feindschiffe in den Zylinder verirrte, was tatsächlich einem Bomber und drei Scouts zum Verhängnis wurde.
„Beim nächsten zerstörten Ziel fliegt ihr alle wieder zu unterschiedlichen Richtungen raus, jeder nimmt sich den nahesten Feind vor.“
Nach weniger als zwei Mizuras waren alle Kha’ak Kampfschiffe beseitigt.
„Gut Leute, jetzt aber endlich auf zu dem Ding da drüben.“
Die vermeintlichen Frachter fügten immer mehr zu dem Objekt hinzu, dass grundsätzlich auf den sechs-eckigen Verbindungskörpern, wie sie auch in den Kampfschiffen zu sehen sind, basierte und zusätzlich noch einige längere Auswüchse aufwies, die aber nicht wie Waffen schienen. Beim Angriff der Frachter kam endlich kein weiterer Cluster mehr, auch nicht bei der Zerstörung des einen und kurz darauf des nächsten.
„Dann machen wir mal die Station, oder was immer das da ist platt.“
Die Zerstörung stellte sich aber als schwerer als erwartet raus, denn egal wie nah die Waffen an der Station dran waren, ab einem Abstand von 100 Meter zur Hülle fingen sie langsam an bis spätestens 20 Meter vollkommen zu verschwinden.
„Kann mal jemand eine Moskito drauf feuern?“
Gleich vier M5 schossen nun auf die Station, die Raketen kamen auch bis zur Hülle durch, explodierten da aber ohne Schaden anzurichten.
„Da hilft dann wohl nur schweres Geschütz.
Explorer, bitte feuern Sie ein paar ihrer Schmuckstücke auf die Station.
Alle anderen gehen auf Sicherheitsabstand und verschießen nach Eintreffen der ersten Rakete alles was sie haben.“
Über die große Entfernung zwischen Explorer und Objekt brauchten die Raketen eine Weile, bei dem ersten Treffer wurde die Station dafür sogar um fast 50 Meter verschoben, die darauf folgende Bombardierung sorgte dafür, dass langsam aber sicher alles anfing auseinander zu fallen.
Dann passierte etwas unglaubliches, in letzer Sekunde vor endgültigem Zerfall der Station, öffnete sich ein Sprungereignis von ungewöhnlicher Größe und riss alle Schiffe in einem 300 Meter Radius mit sich, darunter waren die meisten der Eskortenschiffe und auch Ban.
Sie wurden in einem System mit einer sehr schwachen Sonne, fünf Planeten und einem Asteroidengürtel wieder rematerialisiert. Anhand der Sterne in der Umgebung konnte man auch nicht ordentlich navigieren, das einzige was helfen könnte war die große Haufengalaxie in 500 Lichtjahren Entfernung. Sie, das waren Ban, vier Novas, zwei Barrakuda, sieben Buster, drei Mako, fünf Aufklärer und noch die Trümmer der Kha’akstation.
„Ich denke, wir haben jetzt ordentlich verkackt.“ Meldete sich einer der Piloten.

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