Der Kalkulor von Hewa

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

DER KALKULOR VON HEWA

Die ehemalige Piratin Yoshiko Nehla und ihre Tochter Iliyana wollen sich eine gemeinsame Zukunft aufbauen. Doch der Moment könnte nicht ungünstiger sein: Das Sprungtor-Netzwerk steht vor dem Kollaps, und ganze Sternensysteme drohen in der Isolation zu versinken. Ist Iliyana stark genug, dem Chaos zu trotzen und ihre Mutter erneut zu retten?

Erzkalkulor Varasimanckvst sieht sich vor eine Entscheidung gestellt, die das Schicksal seines Volks bestimmen wird: Ist das Gottesreich von Paranid reformierbar, oder muss es vollständig abgerissen werden? Was als philosophische Frage beginnt, eskaliert zu einem bewaffneten Konflikt zwischen unversöhnlichen Fraktionen.

Die langlebige Historikerin Myrna Rae Chandrashekhar folgt mysteriösen Hinweisen - und gerät in kosmische Umstürze, die selbst den Horizont einer Langlebigen übersteigen. Warum eröffnen die friedfertigen Boronen das Feuer? Und was ist das Geheimnis der Ozeanwelt Wen?

Drei Schicksale, verknüpft vor der gewaltigen Kulisse des X-Universums - eine Geschichte über Glaube, Verrat und über die Frage, ob Liebe allein ausreicht, den Untergang einer Zivilisation zu überstehen.
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Rock Man Zero »

HelgeK wrote: Thu, 19. Feb 26, 12:36 Und was ist das Geheimnis der Ozeanwelt Wen?
Die Wenendra!
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Thu, 19. Feb 26, 19:40 Die Wenendra!
Sehr plausibel. Aber vielleicht hat Wen ja mehr als ein Geheimnis...

Wir werden es herausfinden ;-)

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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Rock Man Zero »

Ich könnte mir Vorstellen, dass man auch auf die Helfer trifft oder zumindest Spuren von ihnen. Die einst den Boronen halfen. Wäre vlt. eine logische Annahme, weil die Wenendra einen ähnlichen Pfad vor sich haben wie die Boronen.
Evtl. könnte man aber auch auf die Sohnen treffen, weil die Wenendra auch übersehen worden sind.
Möglichkeiten gäbe es sicherlich einige.
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Sat, 21. Feb 26, 18:17 Ich könnte mir Vorstellen, dass man auch auf die Helfer trifft oder zumindest Spuren von ihnen. Die einst den Boronen halfen. Wäre vlt. eine logische Annahme, weil die Wenendra einen ähnlichen Pfad vor sich haben wie die Boronen.
😮

Wow. Du kennst dich echt gut in der Lore aus, jetzt muss ich mir was neues überlegen :-) Nein, mache ich natürlich nicht, das ist ja nur ein Teil des neuen Romans :-)

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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Rock Man Zero »

Ja, die Lore ist ziemlich umfangreich, aber auch ... inkonsistent. Vielleicht auch wegen dem Umfang.

Aber ich bin nicht nur ein großer Fan von X (leider nur bis X3, alles danach ist subjektiv steil bergab gegangen), sondern auch von dir als Person.
Deswegen habe ich nicht nur alle Bücher aus dem X-Universum von dir gelesen, sondern auch Die Sagittarius-Verschwörung, aus dem Yager-Universum (sehr gutes Buch, schade, dass da nicht mehr nachkam).
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Sun, 22. Feb 26, 15:09 Ja, die Lore ist ziemlich umfangreich, aber auch ... inkonsistent. Vielleicht auch wegen dem Umfang.
Das liegt meines Erachtens daran, dass die Lore bei X-btf recht dünn und nicht all zu tief durchdacht war. Das habe ich mit meinen Büchern zu verbessern versucht, habe aber selbst Mist gebaut und ein paar neue Inkonsistenzen verursacht. Während meiner langen Abwesenheit vom Projekt haben andere Autoren den Plot der Spiele weitergeführt, die sich aber mit der Lore nicht in der Tiefe auskannten (Bücher nicht gelesen), was wiederum zu neuen Inkonsistenzen führte. Das ist bei einem 25-jährigen Projekt, das lange Zeit keinen hauptamtlichen Lore-Master hatte, fast unvermeidlich.

Aber deinen Post habe ich gleich mal gebookmarked, der kommt auf meine TODO-Liste, wir wollen uns ja auch auf der Lore-Seite verbessern :-)

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PS: Falls du Boro Pis Roman "Nod - Jenseits der Erde" noch nicht kennst - ich kann ihn empfehlen. Einige der Ereignisse daraus wurden in den Kanon übernommen.
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Rock Man Zero »

HelgeK wrote: Sun, 22. Feb 26, 16:13 Das ist bei einem 25-jährigen Projekt, das lange Zeit keinen hauptamtlichen Lore-Master hatte, fast unvermeidlich.
Da ist was dran. Und X ist nicht das einzige Spiel bzw. Reihe, die so ein Problem hat.
HelgeK wrote: Sun, 22. Feb 26, 16:13 Aber deinen Post habe ich gleich mal gebookmarked, der kommt auf meine TODO-Liste, wir wollen uns ja auch auf der Lore-Seite verbessern :-)
Würde mich freuen, wenn wir uns zu dem Thema austauschen könnten.
Für einige der Inkonsistenzen habe ich sogar schon Lösungen ausgearbeitet (z.B. für Aldrin).
HelgeK wrote: Sun, 22. Feb 26, 16:13 PS: Falls du Boro Pis Roman "Nod - Jenseits der Erde" noch nicht kennst - ich kann ihn empfehlen. Einige der Ereignisse daraus wurden in den Kanon übernommen.
In der Tat kenne ich den nicht. Mal sehen wann oder ob ich Zeit dazu finde mir den zu Gemüte zu führen.
Aktuell bin ich ja mit meinem eigenen Projekt [Isekai no Xistence] voll beschäftigt. Wobei ich da eine andere Herangehensweise genutzt habe, was mir etwas mehr literarischen Freiraum gibt. Da arbeite ich nicht nur die angesprochenen Inkonsistenzen auf, sondern gehe auch tiefer in die Struktur. Beispielsweise die Gesellschaft und Biologie der Argonen.
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Sun, 22. Feb 26, 21:18 Würde mich freuen, wenn wir uns zu dem Thema austauschen könnten.
Für einige der Inkonsistenzen habe ich sogar schon Lösungen ausgearbeitet (z.B. für Aldrin).
Sehr gerne. Ich arbeite ja nebenbei weiterhin an Update und Erweiterung der Enzyklopädie des X-Universums, dafür würde ich gerne auf dich zurückkommen. Dauert aber etwas, weil das derzeit eine relativ niedrige Prio hat. Format der neuen Enzyklopädie wird übrigens voraussichtlich ein Obsidian-Vault mit interaktiven Features sein, z.B. Zeitstrahl, verkknüpfte Ereignisse, welcher Charakter kennt welche anderen, uvm. Obsidian Vaults kann man self-contained exportieren, sodass man sie im Browser öffnen kann, ohne irgendeine Software zu installieren - das ist ideal für Offline-Useage.

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Re: Der Kalkulor von Hewa

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Wenn die Wenendra aufgegriffen werden, werden dann auch die [Won] und [Schwarmrassen] aufgegriffen?
Weil in die Spiele haben sie es bis jetzt nicht geschafft. Naja, nur die Kha'ak von den Schwarmrassen.
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Private Hudson »

Rock Man Zero wrote: Sun, 22. Feb 26, 15:09 Deswegen habe ich nicht nur alle Bücher aus dem X-Universum von dir gelesen, sondern auch Die Sagittarius-Verschwörung, aus dem Yager-Universum (sehr gutes Buch, schade, dass da nicht mehr nachkam).
Das Buch "Die Sagittarius-Verschwörung" war in Ordnung( Helge :) ), aber das Spiel "Yager" war seiner Zeit voraus. Da sich das Spiel über verschiedenen Ebnen darstellte waren auch die Anforderungen am Equipment sehr hoch und das in einer Zeit wo man mit der Konsole spielte und konkurierte.

Schade, daß seit dem nicht mehr in so vielen Computerspielen investiert wird wie es damals war.
Vielleicht reicht heute der "Einheitsbrei" wie in der Musik. Allen gefällts und alle sind zufrieden. Man darf natürlich die Werbeindustrie nicht vergessen die einen beachtlichen Teil der Summe frist was manche kleine Entwicklerstudios nicht zahlen können.
Die Zeiten ändern sich stetig, mal sehen wo es demnächst hingeht, wir alten X-Spieler und X-Leser werden sehen wo es "Uns Helge" hinführt.
X-BFT, XT, X²,X³ bringen dich in eine andere Welt.....genieße es !!!!!
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Private Hudson wrote: Fri, 27. Feb 26, 23:19 Das Buch "Die Sagittarius-Verschwörung" war in Ordnung( Helge :) ), aber das Spiel "Yager" war seiner Zeit voraus.
Freut mich, dass der Roman dir gefällt, aber ich persönlich halte ihn für meinen schwächsten Roman. Der hätte noch ein oder zwei Überarbeitungen benötigt, wenn nicht sogar drei.

Als Bezahlung habe ich damals von THQ einen Lampenschirm-iMac für den privaten Gebrauch gestellt bekommen, die waren damals neu. Nach ein paar Jahren war er abgeschrieben und gehörte mir. Denke, das war angemessen :-)

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Re: Der Kalkulor von Hewa

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Wie siehts mit den Rechten aus?
Könnte man 'Die Sagittarius-Verschwörung' neu auflegen oder sogar fortsetzen?
Würd ich sofort kaufen!
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Mon, 2. Mar 26, 18:04 Wie siehts mit den Rechten aus?
Könnte man 'Die Sagittarius-Verschwörung' neu auflegen oder sogar fortsetzen?
Würd ich sofort kaufen!
Die Firma Yager Development existiert noch, THQ nicht mehr. Yager Dev hat definitiv die Rechte an der IP, ob sie daran noch interessiert sind, ist eine andere Sache. Soweit ich weiß, haben sie ihren Fokus auf eine ganz andere Art von Spielen verlegt. Nichtsdestotrotz ist es aber trotzdem deren IP - einfach neu verlegen ist rechtlich nicht möglich.

Ich habe letztes Jahr tatsächlich darüber nachgedacht, im Roman einfach alle relevanten Namen zu ändern, sodass die Story nicht mehr an die IP gebunden ist. Aber dann habe ich den Roman noch mal gelesen und festgestellt, dass er überarbeitet werden müsste. Als "Frühwerk" kann ich mit seiner Schattenexistenz leben, aber er reicht nicht an meine heutigen Qualitätsansprüche heran, daher würde ich ihn in der vorliegenden Form ohnehin nicht neu auflegen wollen.

Aber: Da mein Herz nicht an diesem Roman hängt (im Gegensatz zu den Romanen aus dem X-Universum, an denen mein Herz tatsächlich hängt), ist es wahrscheinlich besser, für eine Überarbeitung keine Zeit aufzuwenden.

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Re: Der Kalkulor von Hewa

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HelgeK wrote: Tue, 3. Mar 26, 10:38 Aber: Da mein Herz nicht an diesem Roman hängt (im Gegensatz zu den Romanen aus dem X-Universum, an denen mein Herz tatsächlich hängt), ist es wahrscheinlich besser, für eine Überarbeitung keine Zeit aufzuwenden.
Ich hätte da einen Vorschlag:
Wie wäre es, wenn du "Die Sagittarius-Verschwörng" ins X-Universum adaptierst?
Designtechnisch sehen sich die Sagittarius / LR 4004 Archer und das Xperimental ähnlich, zumindest meiner Meinung nach.
Das wäre schon mal ein Ansatzpunkt, um zu erklären, dass die Kolonie von der Erde abstammt und weshalb sich die Designs ähneln.


Ein ähnliches Konzept verfolge ich in meiner FanFiction. Da möchte ich näher auf das Schicksal der "anderen verlorenen" Kolonien der Erde eingehen.
Aktuell habe ich mir da den Handlungsstrang als "Das Konzil der 11 Sonnen" tituliert (vorerst). Das soll ein eigenes Tornetzwerk aus 11 Sonnensystem darstellen, wo sich 11 verschiedene menschliche Kolonien -unabhängig von der Erde- nach den verheerenden Terraformerangriffen erholt haben.
Tatsächlich hab ich da auch vor das Yager'verse zu implementieren und dann 800 Jahre in die Zukunft zu denken.
Diese "Yager-Kolonie" hat sich zu einer Korporatokratie entwickelt, wo jeder Bewohner (vom Kind bis zum Greis) einem meritokratischem Prinzip unterliegt.
Spoiler
Show
Acht Jahrhunderte nach der Isolation hat sich die ehemalige Yager-Kolonie zu einer hochentwickelten, autarken Zivilisation transformiert, deren politische Ordnung als korporative Meritokratie beschrieben werden kann. Der Staat im klassischen Sinn existiert nicht mehr; seine Funktionen wurden vollständig von einem Geflecht aus Megakonzernen übernommen, die gemeinsam die Souveränität über Territorium, Bevölkerung, Infrastruktur und Flotte ausüben. Die Legitimation ihrer Herrschaft leitet sich nicht aus Tradition, Abstammung oder demokratischer Repräsentation ab, sondern aus nachweisbarer Leistungsfähigkeit.
An der Spitze steht der Konzernrat, ein strategisches Direktorium aus den führenden Unternehmensverbünden der Kolonie. Jeder Konzern kontrolliert definierte Kernbereiche – Energiegewinnung, orbitaler Bergbau, Schiffbau, Sicherheit, Forschung, Logistik oder Nahrungsproduktion. Die Sitze im Rat sind nicht erblich und auch nicht dauerhaft garantiert. Sie sind an periodische Leistungsbewertungen gekoppelt, die anhand klar definierter Kennzahlen erfolgen: ökonomische Effizienz, Stabilität der Versorgungsnetze, Innovationsrate, militärische Einsatzbereitschaft und Beitrag zur Gesamtsicherheit des Systems. Ein Konzern, der dauerhaft unter die festgelegten Schwellenwerte fällt, verliert seinen Ratsstatus zugunsten eines aufstrebenden Konkurrenten.
Die Meritokratie manifestiert sich vor allem im Personalaufstieg. Zugang zu Führungspositionen erfolgt über ein mehrstufiges Qualifikationssystem. Technische Exzellenz, strategische Entscheidungsfähigkeit, Risikomanagement und Innovationsbeiträge werden kontinuierlich erfasst. Künstliche Intelligenzen evaluieren Karrierepfade anhand objektivierter Leistungsdaten. Militärische Verdienste, erfolgreiche Expeditionen, Patentanmeldungen oder profitable Expansionen erhöhen den individuellen Rang. Gesellschaftlicher Status ist somit nicht an Herkunft gebunden, sondern an messbare Produktivität und Kompetenz.
Die Bevölkerung ist vertraglich in Konzernstrukturen eingebunden. Staatsbürgerschaft im klassischen Sinne wurde durch Vertragszugehörigkeit ersetzt. Jeder Bürger steht in einem primären Leistungs- und Versorgungsverhältnis zu einem Konzern. Rechte und Privilegien – Wohnraum in Kernhabitaten, Zugang zu Bildungsressourcen, Beteiligung an Forschungsvorhaben, Offizierslaufbahnen – steigen mit dem individuellen Leistungsindex. Ineffizienz oder anhaltende Minderleistung führen zu Statusverlust, Versetzung in periphere Arbeitssektoren oder Vertragsdegradierung.
Das Militär ist integraler Bestandteil des Systems. Es handelt sich nicht um eine nationale Armee, sondern um eine konsolidierte Flottenstruktur aus den Sicherheitsdivisionen der Großkonzerne. Offiziersränge werden ausschließlich leistungsbasiert vergeben. Feldbeförderungen sind üblich, wenn operative Kompetenz unter Gefechtsbedingungen nachgewiesen wird. Strategische Kommandopositionen unterliegen regelmäßiger Evaluierung. Versagen führt unmittelbar zur Ablösung. Diese Struktur erzeugt eine hochprofessionelle, effizienzorientierte Streitmacht, deren Loyalität primär der Systemstabilität gilt.
Die Justiz basiert auf Vertragsrecht und Effizienzschutz. Verstöße werden nicht moralisch, sondern funktional bewertet: Jede Handlung wird danach beurteilt, ob sie die Systemleistung beeinträchtigt. Wirtschaftssabotage, Datenmanipulation oder Ressourcenverschwendung gelten als schwerste Delikte. Strafen reichen von Rangreduktion über Vertragsauflösung bis hin zu Exil in Randsektoren des Systems.
Außenpolitisch agiert die Kolonie pragmatisch und risikoavers. Isolation während der Jahrhunderte nach dem Kontaktverlust hat eine sicherheitszentrierte Doktrin hervorgebracht. Expansion dient nicht ideologischen Zielen, sondern der Ressourcensicherung und Redundanzbildung. Diplomatie mit anderen verlorenen Kolonien erfolgt auf Vertragsbasis; Allianzen sind stets konditional und leistungsorientiert.
Trotz der formal offenen Meritokratie entstehen langfristig strukturelle Eliten. Zugang zu besseren Ausbildungsressourcen, genetischer Optimierung oder strategischen Netzwerken verschafft bestimmten Gruppen systemische Vorteile. Offiziell bleibt das System jedoch durchlässig: außergewöhnliche Leistung kann jederzeit Aufstieg ermöglichen. Dieses Spannungsfeld zwischen idealer Leistungsgesellschaft und faktischer Machtkonzentration bildet die zentrale innere Dynamik der Zivilisation.
Im Ergebnis ist die Yager-Kolonie des 30. Jahrhunderts eine hochorganisierte, technologisch fortgeschrittene Konzernzivilisation, in der Effizienz zur politischen Moral geworden ist. Macht ist nicht ererbt, sondern verdient – jedoch stets unter der Prämisse, dass individuelle Exzellenz dem kollektiven Fortbestand des Systems dient.

Image
[klicken zum vergrößern]

SONNENSYSTEM: Yatawa
Regionale Inspiration: Nordamerika

Zentralstern:
Spektralklasse: K1V
Masse: 0,83 M☉
Leuchtkraft: 0,36 L☉
Effektive Temperatur: ca. 5.000 K
Alter: 6,2 Mrd. Jahre
Charakteristik: Orangefarbener Hauptreihenstern mit sehr stabiler Strahlungsleistung und geringer Flare-Aktivität.

Habitable Zone:
0,55–0,80 AU

Planetensystem:
1. Takar – 0,18 AU
Heißer, metallreicher Gesteinsplanet mit dünner Exosphäre.
2. Hoshena – 0,41 AU
Dichter Felsplanet mit vulkanischer Aktivität, schwache CO₂-Atmosphäre.
3. Nayeli – 0,67 AU
Terrestrischer Planet in der habitablen Zone. 48 % Ozeanbedeckung, ausgeprägte Gebirgsketten, stabiles Magnetfeld.
4. Aponi – 0,92 AU
Kühler Super-Erde-Typ mit dichter Atmosphäre, periodische Eiszyklen.
4 ½. Asteroidengürtel bei 1,6–2,2 AU.
Langfristig dynamisch stabil. Geringe Einschlagsrate auf Nayeli.
5. Kitcha – 3,4 AU
Gasriese mit 0,7 Jupiter-Massen. Stabilisiert das innere System gravitationell.
6. Wicara – 6,8 AU
Eisriese mit schwachem Ringsystem und mehreren irregulären Monden.
Aber vielleicht schieße ich gerade übers Ziel hinaus ...
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Tue, 3. Mar 26, 18:39 Aber vielleicht schieße ich gerade übers Ziel hinaus ...
Darüber würde ich mir keine Gedanken machen... Die Handlung meines Entwurfs für "Tausend mal Tausend Tage" geht noch ein paar Schritte weiter.
Spoiler
Show
Sie spielt in ~2700 Jahren, der Jupiter ist nun eine Nirin-Sonne und wird von einer terranischen Proto-Computronium-Wolke umkreist; alle Menschen des Solsystems stehen mit ihr in Verbindung, und Regierungen gibt es auf der Erde nicht mehr (aber auf Eris). Die Erde hat zwei Orbitalringe, Leot und Geot. Die Split und Paraniden formen nun die so genannte "Split-Paranidische Gemengelage" (wie konnte das geschehen? Nun, Lho-Ingtar spielte eine Rolle dabei, weniger das Patriarchat). Boronen und Wenendra haben ein Bündnis namens "Wir" ("wir" im Sinne von "gemeinsam sind wir stark"). Prioradmiral Tebathimanckatt wird rematerialisiert und findet sich in der Gesellschaft einer ebenfalls rematerialiserten Person, die mit einem schweren Trauma aus der fernen Vergangenheit zu kämpfen hat. Irgendwas-irgendwas Außenseiter :-)
Vong daher - sofern alles Hand und Fuß hat und Sinn ergibt, schießt du auch nicht übers Ziel hinaus :-)

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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Rock Man Zero »

HelgeK wrote: Wed, 4. Mar 26, 10:57 Die Handlung meines Entwurfs für "Tausend mal Tausend Tage" geht noch ein paar Schritte weiter.
~2700 Jahren
2739Jahre 265 Tage 1 Minute und 22,08 Sekunden um genau zu sein. ^^
HelgeK wrote: Wed, 4. Mar 26, 10:57 Außenseiter :-)
Ich habe das ganze Internet nach Informationen zur Lore abgesucht und bin schlußendlich wieder hier gelandet. Ausser in den Romanen gibt es kaum Informationen zum Alten Volk, den Sohnen und den Outsidern. Hochgeladene Bilder von Fans sind schon längst wieder gelöscht worden. Ich hab mich selber mal an einem Outsider versucht, nach den verfügbaren Informationen: [klick]. Meine Idee dahinter ist, dass die "Körper" der Outsider aus Qomputronium (Qanten-Computronium auf Qbit-Basis) bestehen. Denn wer sagt, dass die Form (wie beim Alten Volk) eine Kugel sein muss. Wenn die Outsider nach Kardashevs erweiterter Skala Typ 5 sind (Typ 4 definiere ich als Nutzung aller Energie des eigenen Universums, nicht eines beliebigen) oder zumindest auf dem Weg zu Typ 5 sind, wäre meinen Vorstellungen nach die "Körper" der Outsider komplett aus Qomputronium (das wollte ich mit meinem Bild einfangen / ausdrücken). Das würde aus meiner Sicht die Outsider gegenüber dem Alten Volk überlegen machen.Sie wären dem Bit-basierten Computronium Alten Volk um Qubits zwar nicht absolut überlegen, aber bedingt durch Effizienz und Qualität, was quasi exponentiell bedeutet. Deswegen konnte das Alte Volk auch nur unter großen Verlusten ein paar Millionen Outsider gefangen nehmen und in temporale Stase versetzen, aber ich schreibe dem Alten Volk das eher als numerische Überlegenheit mit einer guten Prise Glück zu. Warum? Weil das Alte Volk nur zufällig entdeckt hat, dass die Entropieerhöhung im X-Universum daher kommt, weil die Outsider ihre Qörperwärme ins X-Universum ableiten. Was im Prinzip bedeutet, wenn die Outsider ihre Qörperwärme aus ihren Qomputronium-Körpern ins X‑Universum ableiten, entstehen dort Entropie- und Energieanomalien. Diese Anomalien liefern den Outsidern nutzbare Energie. Wobei sie mehr Energie entziehen, als sie zugeführt haben.


* Qomputronium, weil es quantenbasiertes, Computronium ist
* Qörperwärme, weil ihre Körper aus Qomputronium bestehen (also nicht mehr biologisch)
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by HelgeK »

Rock Man Zero wrote: Wed, 4. Mar 26, 18:36 [klick]
Sieht cool aus - ist auf jeden Fall ein Anfang.

Informationen neben den Romanen kommen vor allem aus der Enzyklopädie des X-Universums von 2010 - die übrigens jetzt im Downloadbereich für alle frei runterladbar ist. Ich überarbeite und ergänze die derzeit, aber bis zur Fertigstellung dauert es noch.

Cheers
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Re: Der Kalkulor von Hewa

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HelgeK wrote: Thu, 5. Mar 26, 09:04
Rock Man Zero wrote: Wed, 4. Mar 26, 18:36 [klick]
Sieht cool aus - ist auf jeden Fall ein Anfang.
Per se ist das Aussehen eigentlich eh egal. Denn mit Qomputronium können die Outsider ihren Körper nach belieben optimieren und anders aussehen lassen. Egal ob eine Kugel mit einem 1m Durchmesser oder ein Würfel mit einer 1km Kantenlänge oder als Baumstruktur. Man könnte höchstens sagen, dass sie es vorziehen ihre Qörper so zu gestalten, dass sie ihren natürlichen gleichen.
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Re: Der Kalkulor von Hewa

Post by Private Hudson »

HelgeK wrote: Wed, 4. Mar 26, 10:57
Die Handlung meines Entwurfs für "Tausend mal Tausend Tage" geht noch ein paar Schritte weiter.

Ich hätte es mir denken können, schließlich kannst du den Prioradmiral Tebathimanckatt sich nicht einfach einspinnen lassen und Tausen mal Tausend Tage warten lassen.
Er war der Fuß in der Tür zum Sol-System und da lässt sich immer eine Geschichte finden um "Ihn" und seine Crew zu reaktivieren (rematerialisieren). :thumb_up:
Ich bin gespannt..... Ideen haste ja
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