Victoria - Legends of Phoenix

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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Arget
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Post by Arget » Sun, 6. Feb 05, 15:38

Schönes Kap, auch wenn der Kampf etwas... nunja, kurz? war. :D
Und wie immer, viel gelacht!
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Guest

Post by Guest » Mon, 7. Feb 05, 16:58

Im alten Xbtf-Style sieht die Färbung am besten aus. ;)







Zeit... ist... relativ... zeitlos...



...abwegige Wege...



Kapitel XLVI.

Eternal Destination

„Da wären wir“, sagte Zahida, der Turbo stoppte, sie hielten mitten im Nichts. „Hier ist angeblich das Hauptquartier der Kryptonen, zumindest nach Aussage des mortanischen Geheimdienstes.“
Roger scannte mehrfach die Umgebung, nichts war zu sehen oder auf andere Art und Weise zu erfassen.
„Victoria, was sagt der Geheimdienst eigentlich über ‚Project Black Sun’?“, fragte Steve.
„Einiges“, meldete sie. „Zusammengefasst handelt es sich dabei um eine übergroße Waffe mit ebenso gewaltiger Zerstörungskraft. Die Kryptonen sollten sozusagen das Bedienungspersonal darstellen und erst freigelassen werden, wenn die Waffe gestartet werden soll, sie sind sozusagen auf das Abfeuern programmiert. Die Mortaner hatten wohl nicht ernsthaft vor, die Waffe zu benutzen, doch da ein Intelligenzbolzen sie freigesetzt hat, eifern sie jetzt ihrer Bestimmung entgegen, die Waffe einzusetzen und damit, so steht es zumindest in meinen Daten, das Universum zu zerstören.“
„Ahja, super“, bemerkte Luna.
„Hat dieser Ort irgendeine Besonderheit?“, fragte Steve weiter.
„Nun, exakt auf der anderen Seite der Sonne in gleicher Entfernung zur Sonne liegt Pegasus Prime“, sagte Roger.
„Dann ist das Gegenstück zu Pegasus Prime wohl getarnt“, spekulierte Steve.
Weit entfernt blitzte ein grelles Licht auf. Es war nicht einfach nur irgendein Blitzen ohne Bedeutung, es war jenes Blitzen, das Raum- und Zeitverzerrungen ankündigte.
Lichter schossen durch weit entfernte Gebiete, kamen immer näher, überall waren die grellen und äußerst augenschädlichen Lichter zu sehen, sodass man nicht mehr die Hand vor Augen sah, zu grell flackerte das Licht.
„Letztes Mal hat sich das nicht so schnell ausgebreitet...“, bemerkte Hendrik, hielt die Arme verschränkt vor dem Gesicht. Die Phänomene hatten in Sekundenbruchteilen auch dieses Sonnensystem überrannt. „Was auch immer das verursacht, es ist besser geworden...“
Ein rundes, kleines Leuchten tauchte aus dem Nichts vor der Victoria auf, ein anderes hinter ihr. Noch bevor dies jemand realisieren konnte, schoss ein Schlag vom vorderen zum hinteren Glühen, dann verschwanden beide wieder.
Die Victoria war ebenfalls fort, gleichzeitig verstärkte sich die Intensität der anormalen Phänomene, auf Stationen, Raumschiffen, Planeten herrschte Verwirrung, da plötzlich irgendwas oder irgendwer fehlte, irgendwas oder irgendwer auftauchte, man davon aufgrund des Grellen ohnehin kaum etwas sah...
Man erinnerte sich an das letzte Mal, als dies geschehen war, und man verfluchte sich (oder vielmehr die zuständigen Behörden) dafür, dem nicht nachgegangen zu sein.
Unfälle fanden statt.
Scharmützel brachen aus.
Plünderer rannten blind durch die Innenstadt und gegen Laternen.
Polizisten rannten blind durch die Innenstadt und gegen Laternen.
Auf den Straßen fanden Demonstrationen gegen Licht statt, doch meist verschwanden die Straßen dabei einfach mitsamt den Demonstranten.
Die Halblinge versteckten sich unter ihren Decken.
Die Welt versank in Chaos.
Der Schulunterricht fiel aus.
Salems neue Reisfarm materialisierte sich inmitten einer Stadt auf einem anderen Planeten, nämlich Boron. Zu seinem Glück konnte er schwimmen. Die Farm konnte es nicht.

„Nanu?“, bemerkte Bill, nachdem er die Augen wieder geöffnet hatte. Die Victoria war nicht mehr irgendwo im Weltraum, sie war auf einem Planeten materialisiert worden, sie befanden sich an irgendeinem Ort, an dem es nicht blitzte wie verrückt, nur am blauen Himmel konnten sie zwischen den leicht grünlichen Wolken Andeutungen dieser Lichter sehen.
„Victoria, wo sind wir?“, fragte Steve ein wenig erleichtert.
„Ich weiß nicht, wo wir sind, aber ich weiß, dass ich in einem Sumpf gelandet bin und fest hänge. Ich glaube nicht, dass wir das Schiff hier ohne Turbo rausbekommen, aber zumindest sinken wir nicht...“
„Ich weiß, wo wir sind...“, sagte Luna bitter, nachdem sie einen Blick aus dem Fenster geworfen hatte. Die Gegend war trotz starkem Pflanzenwuchs relativ übersichtlich, es gab sogar Wege, und am Horizont stand ein riesiger Turm.
Es war nicht einfach irgendein Turm, es war ein Kitsch-Horror-Turm mit allem drum und dran. Oben kreisten Raben, unten kreisten Goblins, oben donnerten Blitze (realistische Blitze, kein Teleportzeugs) aus einem schwarzen Wolkenkreis, unten kreisten dunkle Sümpfe die dunkle Erde unter dem Turm ein, der an sich auch dunkel war, als hätte man ihn aus Onyxgestein geschlagen.
„Wir sind in Mordor auf Mittelerde...“, hauchte Johannes.
„Nein, Trottel, da stehen zwei Türme“, widersprach Luna.
„Hogwarts?“, fragte Johannes weiter.
„Nein.“
„Nordhyrule, und in dem Turm wartet Ganondorf?“, lautete der dritte Versuch.
„Nein“, lautete die dritte Antwort. „Wir sind auf Yxoilantium, einem Planeten, der eigentlich eher nur ein Mythos ist...“
„Erzähl“, forderte John sie auf.
„Vor langer, langer Zeit...“, begann sie.
„Kurzform, bitte“, warf Johnny ein.
„Nun, einige haben den Planeten gesehen, einige andere halten die, die den Planeten gesehen haben, für Idioten, alles in allem gibt es nur ein paar Berichte über einen schwarzen Turm, und da nur wenige dumm genug sind, mitten im Sumpf einen schwarzen Turm zu bauen, stehen wir vermutlich den Kryptonen gegenüber. Ich nehme einfach mal an, dass die Mortaner diesen Planeten als Waffenstützpunkt eingerichtet und mit Schilden aller Art umhüllt haben, auch mit Tarnschilden.“
„Wie lautet der Plan?“, fragte Andrew an Steve gewandt. Natürlich hatte Steve noch keinen Plan, aber es würde nur Sekunden dauern, bis er sich irgendeinen Kram zusammengesponnen hatte.
„Mhmhm...“, mhmhmte Steve nachdenklich. „Also, wir gehen da rein, machen sie fertig, kommen wieder raus und haben gewonnen.“
„Das wird ein langer Spaziergang“, bemerkte Roger, während er zum Turm in weiter Entfernung schaute.
„Turbo anschalten“, befahl Steve schulterzuckend.
John drückte auf seinen Knopf, das Turbomechanismusritual wurde knallhart durchgezogen, und während der Sumpf hinter ihnen noch am Verdampfen war, schoss die Victoria in hohem Bogen durch die Luft, um dann ein paar Kilometer weiter ins nächste Matschloch zu plumpsen.
„Noch vierzig Meter bis zum Turm“, sagte Roger mit prüfendem Blick aufs Radar.
„Gut“, sagte Steve. „Victoria, schipper mit dem normalen Antrieb bis an den Rand des Matsches, wir werden von da aus zu Fuß weitergehen. Alle sammeln und bewaffnen, es geht los.“
Mit mehr oder weniger passender Ausrüstung hatte sich die Truppe kurz darauf vor dem Turm versammelt, die Victoria selbst hatte den Auftrag bekommen, sich mit ihren Drohnen freizuschaufeln und dann auf ihre Rückkehr zu warten.
Der Weg zum Eingang des Turmes war nicht weit, aber unwegsam. Zwar gab es einen alten ausgetretenen Pfad, doch war dieser teils matschig, teils mit großen Steinen blockiert und mit Löchern gesät, sodass sie nur sehr langsam voran kamen. Einzig und allein die Halblinge konnten problemlos passieren, da sie einfach unter den Hindernissen durchliefen und dabei fröhlich den Zwergenmarsch sangen.
Hendrik trug seine Standardrüstung mit Standardbewaffnung, wie er es immer und zu allen Situationen tat, ob Krieg oder Hochzeit, Beerdigung oder Tanznacht.
Jonathan und Johnny hatten sich aus Steves Waffenkiste von Hades IV. einige passende Utensilien herausgesucht, sie trugen je einen runden Holzschild mit ebenso rundem Metallknopf vorne daran und je ein kurzes Breitschwert. Diese Bewaffnung war für Halblinge relativ typisch, zumindest auf Paraden und Festen, in Realität hatten sie allgemein wenig mit Waffen zu schaffen, und wenn, dann sniperten sie eher.
Andrew hatte sich nichts mitgenommen, in der Waffenkiste waren keine Gewehre, Steve hatte wahllos und schlecht die Dinge ausgesucht, sodass Andrew nur mit seinem Metallarm antrat und Hubert auf die Innenseite seiner Jacke geklebt hatte, der war meist zu irgendetwas zu gebrauchen. Roger, John, Chrew, Werch und Arsaneus waren nicht unbedingt kräftig, also hatten sie sich eher leichte Waffen ausgesucht – Speere. Mit diesen konnten sie einigermaßen umgehen, die klobigen Langschwerter hingegen hätten sie nicht ordentlich verwenden können.
Tim und Leroy mitsamt Puschelperücke hatten sich nichts mitgenommen – all dieser antike Kram erschien ihnen relativ unsinnig und sie verließen sich lieber auf ihre Fäuste.
Bill, Zahida und Luna vertraten die Sanitäter, sie hatten den Erste-Hilfe-Koffer der Victoria mitgenommen, viel mehr stand ihnen nicht zur Verfügung, generell war in Steves Plan einbegriffen, sich nicht verletzen zu lassen.
Steve selbst schleppte einen kleinen Umzugskarton mit sich herum, in dem alle möglichen und unmöglichen Dinge vor sich hin schepperten.
Nachdem der Erzähler all dies beschrieben hatte, erreichten sie endlich das Tor des schwarzen Turmes. Aus der Nähe sah er noch viel größer und bedrohlicher aus, sogar der Himmel hatte sich hier verfinstert. Das Material, aus dem der Turm bestand, war relativ solide und glatt, glänzte in den Blitzen, die ab und zu aus den Wolken schossen, die, wenn man genau hinsah, an den Turm anmontiert waren.
Leroy klingelte.
„Hallo?“, fragte ein kleiner Lautsprecher. „Wer da?“
„Pizzaservice“, meinte Leroy schulterzuckend.
„Wir haben vor vier Jahren das letzte Mal eine Pizza bestellt“, meinte der Lautsprecher skeptisch.
„Hab´ mich verflogen“, meinte Leroy schulterzuckend. „Das Essen ist aber noch warm.“
„Das will ich für dich hoffen“, murrte der Lautsprecher.
Ein Surren machte kenntlich, dass man die Tür jetzt öffnen konnte. Andrew und Hendrik stemmten sich gegen das mächtige Holztor und schoben es langsam auf.
Das gesamte Erdgeschoss schien einen menschenleeren Warteraum darzustellen, überall an den Wänden waren Plastikstühle und billige Dekorationspflanzen aufgestellt, der Boden war gekachelt und von der Decke leuchteten runde Lampen, irgendwo in der Mitte befand sich ein Fahrstuhlschacht. Alles in allem war der Raum relativ steril.
„Oberstes Stockwerk bitte“, hallte es noch aus dem Lautsprecher, als alle in die Wartehalle stürmten.
„Sieht doch relativ nett aus“, meinte Johnny. „Setzen wir uns?“
„Na, wir fahren direkt ins oberste Stockwerk“, sagte Steve und marschierte zum Fahrstuhl, alle quetschten sich in ihn hinein und Leroy wollte gerade auf die 100 drücken, als Luna eine Plakette ins Auge fiel.
„Maximal vierzehn Personen“, las sie vor. „Wir sind fünfzehn, wenn man den Köter und die Schnecke mitzählt sogar siebzehn!“
„Einer muss hier bleiben...“, sagte Jonathan melodramatisch. „Wer wird von uns scheiden, wer wird diesen Sieg über das Böse verpassen, wer wird den heutigen Tag in der größten Wartehalle des Universums verbringen und einsam auf die Rückkehr der Helden warten?“, philosophierte und dramatisierte er weiter.
„Immer der, der fragt“, meinte Leroy achselzuckend.
Jonathan drückte auf die 100, die Fahrstuhltür schloss sich.
„Ziemlich eng...“, bemerkte Werch.
„Was soll ich erst sagen, du stehst mir auf den Füßen“, meckerte Andrew.
„Und was soll ich erst sagen, du wiederum stehst auf meinen Füßen“, ergänzte John.
„Ich sage besser mal gar nichts...“, murmelte Zahida. „Aber ich fühle mich bedrängt...“
„Oh, keine Angst, das ist nur ein Schwert“, beruhigte sie Johnny.
„Wo ist eigentlich Leroy?“, wunderte sich Arsaneus.
„Mhpfmhhmpfmhpfmhpff“, sagte Leroy.
Langsam setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung, kurzzeitig wurden alle durch den Start nach unten gedrückt, dann normalisierte sich dies wieder.
„Der Sauerstoff wird knapp“, bemerkte Tim.
„Das Kohlendioxid wird knapp“, bemerkte Chrew. „Nein, halt, das bringt mich auf eine Idee...“
Und abermals zeigte die Symbiose zwischen Mensch und Borone vollen Erfolg.
„In welchem Stockwerk sind wir?“, fragte Jonathan.
„Achtung, Kurbel überlastet...“, unterbrach ein Lautsprecher das Gespräch. „Sie stürzen jetzt ab. Beehren sie uns bald wieder, die Sogoefft-Corporation freut sich auf ihren Besuch.“
Mit einem Male fühlten sie sich befreit, schwerelos, dann klebten sie an der Decke.
„Die Kryptonen sind ein Witz gegen solche Bedrohungen“, stellte Jonathan fest.
Hätte sich Hendriks Zepter nicht selbstständig gemacht, wären sie alle ein wenig toter als zuvor gewesen, doch sie kamen unbeschadet im Erdgeschoss an und standen wieder allein in der riesigen Wartehalle.
„Und jetzt?“, fragte Chrew.
„Immer der, der fragt“, antwortete Zahida.
„Die Treppen...“, meinte Chrew kreideweiß. Langsam marschierte der Tross auf das Monster zu. „Einhundert Stockwerke...“, flüsterte er.

Nach einer guten Stunde lagen sie erschöpft nebeneinander in einem weiteren Warteraum, überhaupt schienen alle Zimmer hier Warteräume darzustellen, nur in einigen waren abgesperrte Bereiche, die von Maschinen der absonderlichsten Arten gefüllt waren, nur eines hatten sie alle gemeinsam: unglaubliche Lautstärke und Benzingestank. Kurzzeitig kam die Theorie auf, dass es sie hier um einen Bohrturm handelte, aber dafür war das Gebilde schlicht zu groß.
„In welchem Stockwerk sind wir?“, keuchte Roger.
Leroy trabte zu einer Wand, sah sich das Schild daran an.
„Im Zehnten.“
Alle sackten in sich zusammen.

„Im Zwanzigsten.“
Johnny schmiss sein Schwert deprimiert in die Ecke, brach dann zusammen.

„Im Dreißigsten.“
Andrew und John ließen deprimiert den bewusstlosen Roger fallen.

„Im Vierzigsten.“
Zahida und Bill hatten ein Lazarett aufgebaut, versorgten die Verwundeten.

„Im Fünfzigsten.“
Sie hatten ein Nachtlager aufgeschlagen, schliefen unter dem Sternenhimmel auf einer Terrasse.

„Im Sechzigsten.“
„Ach halt´s Maul!“, schrie Luna.

„Im Siebzigsten.“
„Da fällt mir ein...“, bemerkte Johnny.

„Im Zwanzigsten.“
Johnny hob sein Schwert auf.
Erschöpft sanken alle zu Boden, es ging einfach nicht mehr weiter.
„Seien wir mal ehrlich – wir kommen nie ganz oben an“, sagte Werch. „Zwecklos.“
„Es sei denn...“, meinte Chrew nachdenklich.

„Erdgeschoss.“
„Das war eine schlechte Idee“, meckerte Werch und putzte sich den Staub von seiner Kleidung. Was auch immer Chrew getan hat, es ist nach hinten los gegangen und hat ein Loch in der Decke hinterlassen.
„Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben, da hoch zu kommen...“, grübelte Steve.
„Warum nehmen wir nicht einfach die Victoria?“, schlug John vor.

„Neunundneunzigstes Stockwerk“, sagte Leroy glücklich. Die Victoria war draußen auf einem Balkon gelandet, bis hoch in den Hundertsten schaffte sie es nicht, weil...
„Gleich sind wir am Ziel“, unterbrach Steve den Erzähler. „Seid ihr bereit?“
„Jaja“, rief der Chor.
Sie nahmen die letzte Treppe in Angriff, die direkt auf das Dach führte.
Steve, der voran ging, sah sich überrascht um. Sie standen auf einer Art runden Steinplatte, an dessen Rand sich mehrere meterhohe Felswände reihten. Ein scharfer Wind wehte hier zu allen Seiten zugleich, die dicke Wolkendecke schwebte um die Platte herum, drehte und wandte sich nach allen Richtungen, Donner zuckten immer wieder nach unten und erhellten auch die Plattform für einen kurzen Moment.
Es regnete. An sich konnte es gar nicht regnen, sie waren über der Wolkendecke, doch es regnete trotzdem, vielleicht war die Luftfeuchtigkeit auch einfach nur extrem hoch, das spielte keine Rolle.
Im Zentrum der Platte war ein Gerät aufgestellt, das einem nach oben gerichteten Bohrer glich, jedoch lief das Ding spitzer zu als normale Bohrer und stand auf einem kleinen Holzpodest, die Spitze saß auf einer Art Steintisch, der durch das Podest hindurch mit der Platte verbunden war. Am Rande dieses massiven Tisches, der fast schon einem Berg glich, waren elf Aushöhlungen, in zehn von ihnen waren Kugeln, die wie aus Glas wirkten, eingesetzt, vermutlich war es auch Glas, mehr konnte man sich bei den Preisen heutzutage nicht mehr leisten.
Fünf der zehn Kugeln glänzten, waren von einem mystischen Licht umhüllt, kleine Schweife umflogen sie.
„Da bist du also“, sagte der Kryptone, der mit weit ausgebreiteten Flügeln auf der Spitze des Bohrers stand und ihn ganz offensichtlich erwartet hatte.
„Jupp“, sagte Steve.
„Ganze vier Jahre habe ich gewartet, voller Hoffnung, Leiden, tagtäglich habe ich vom Turm geschaut und auf dich gewartet... und jetzt her mit der verdammten Pizza!“
„Ich bin Steve Freeman.“
„Und wenn du der heilige Geist bist, ich hab Hunger!“
„Ich gebe dir was zu essen, wenn du Project Black Sun abbrichst.“
Der Kryptone dachte ein wenig nach. „Warte... Steve Freeman... das sagt mir was...“
„Genau der“, bestätigte Steve. „Wo sind eigentlich die anderen Kryptonen? Da müssten doch noch sieben Stück sein...“
„Einer wollte meutern, den haben wir aufgehängt, einer wollte aufgeben, den haben wir dazu gehängt, einer meinte, wir wären zu brutal, den haben wir aufgehängt, einer hat sich nach dem Essen die Hände nicht gewaschen, den haben wir aufgehängt, einer wollte gegen das Hängen protestieren, den haben wir erschossen. Drei weitere haben du und deine Konsorten abgemurkst.“
„Der Neunte bist du, was ist mit dem Zehnten?“, fragte Steve.
„Der hat die Seile gemacht, konnte kein Blut sehen...“
„Und wo ist er jetzt?“
„Er sagte, er wollte schnell ein paar Zigaretten holen gehen... ich dachte immer, er wäre Nichtraucher. Wahrscheinlich findet er keinen Automaten, ist schon ein paar Wochen weg.“
Irgendwo auf Pegasus Prime, in einem abgeschotteten Büro, saß ein Paranide mit Flügeln und schuppiger Haut. Alleinig das aufgemalte dritte Auge machte den kurzsichtigen Paraniden glaubhaft, dass er einer von ihnen war, also hatten sie ihm ein Stempelkissen und einen Ausweis in die Hand gedrückt.
„Also nur du und ich...“, sagte Steve leise.
„Nein, du, deine Crew und ich“, korrigierte der Kryptone.
„Also“, sagte Steve.
„Also“, sagte der Kryptone.
Sie sahen sich einen Moment lang an.
„Hast du eine Rede vorbereitet?“, fragte der Kryptone.
„Wollte es gestern Abend machen...“
„Ich wusste ja nicht, dass ihr schon kommt. Der Fernsehempfang ist wegen der Schilde sehr schlecht, man hört ja sonst nichts und die Briefträger kommen nie lebendig an...“
„Improvisieren wir?“, schlug Steve vor.
„Jo, passt schon“, sagte der Kryptone achselzuckend und räusperte sich.
Der Wind wurde härter, das Donnern lauter, der Regen dichter, Nebelschwaden tauchten auf, die Luft wurde drückend und kalt.
„Er hat Talent...“, gab Jonathan zu.
Ein greller Blitz schoss aus dem Bohrer auf, der Kryptone war in seinem Glanze sichtbar, breitete seine Flügel nochmals aus, um ein wenig Eindruck zu schinden, und sprach mit donnerrollenden Worten.
„Ich, Hydra du Súndavar Garjzla, werde dir heute dein Ende bereiten und den letzten Plan verwirklichen, der jemals verwirklicht werden wird“, krächzte er.
„Wo Licht ist, ist auch Schatten, und du hast einen ganz gewaltigen Schatten“, argumentierte Steve.
„Dein Schicksal findet seine Bestimmung, du wirst zugrunde gehen durch meine Hand...“
„Du verwechselst mich.“
„Dein Ende naht, noch heute Abend wird das Universum mit dir vernichtet werden... ich werde dich töten!“
„Eher werde ich sterben!“
„Sihrta Dunval sen thrysta! (Die letzte Stunde hat geschlagen!) Jetzt wird sich zeigen, wer dieses Spiel gewinnt!“
„Alea iacta sunt! Die Würfel sind geworfen! Lasst uns sehen, wie sie fallen...“
„Eka waíse ono jierda... (Ich werde dich vernichten...)“
„Crasse ad rictum? (Digga aufs Maul?)“
Hydra hatte genug von seinen Sprachspielchen, holte eine Pfeife heraus und ein schriller Ton ließ den Erdboden erzittern. Der Kampf begann... würde es der letzte sein?

Arsaneus, Chrew, Werch, Roger und John, also die Speerträgerbande, stellten sich als schützende Phalanx vor die Gruppe, zugegebenermaßen als ärmliche Phalanx, aber es wurde klar, welche Funktion sie einnahmen oder zumindest einnehmen wollten.
Der Rest der Truppe versammelte sich kampfbereit hinter der Wand aus Speeren, die Sanitäter hielten sich in knapper Entfernung und Steve suchte irgendetwas aus seinem Karton heraus, baute ein kleines Zelt auf und lagerte dort vorerst seinen Kram.
„Vorrücken!“, rief Steve und langsam setzten sie sich in Bewegung, kamen Schritt für Schritt näher an die absonderliche Maschine, die jetzt merkwürdig zu knarren und zu begonnen hatte, als würden sich Zahnräder und ganze Uhrwerke in ihr befinden.
Hydra blickte von dort oben nur schmunzelnd auf sie hinab, erwartete ihre Ankunft.
Der Regen verdichtete sich, der Sturm wurde stärker, farbenfrohe winzige Kometen schienen um die Plattform zu fliegen, warum auch immer.
Die Speerwand schritt immer weiter vorwärts, doch bis zur Maschine fehlten noch einige Meter. Hydra erhob seinen Arm, die rote Kugel im Tisch begann zu leuchten, die Speere wurden heiß, heißer, fingen Feuer.
Sie ließen ihre Waffen sofort fallen, der Regen löschte die Überreste kurz darauf, nur John war geistesgegenwärtig genug, seine brennende Lanze auf den Feind zu schleudern, verfehlte jedoch knapp und hatte sich bei dem Unterfangen lediglich die Flossen verbrannt.
Steve, der das sah, stürmte sofort vor zum Tisch, suchte die Oberfläche ab, fand jedoch nicht, was er suchte.
„Das ist nicht zufällig ein Computer...?“
„Nein, das ist Project Black Sun.“
„Öhm... hat das ein Diskettenlaufwerk?“
„Nein, wird mit Magie betrieben.“
Steve sah enttäuscht zu Boden. Die Wystystyer Forschungsdrohne erneut einzusetzen wäre auch irgendwie zu leicht gewesen, er hatte sogar die Beta besorgt, aber so was... enttäuscht nahm er die Diskette, riss das metallene Teil ab, klappte die dünnen Metallstangen um neunzig Grad nach hinten um, winkelte ebenso die breiten Laschen ab, deren Ende er noch einmal nach oben klappte, den vorderen Teil knickte er ebenfalls ab, legte das rundliche Metallteil darauf und befestigte es mit Hilfe der losen Zwischenstücke, warf den Rest weg.
Er hatte eine Miniatur der Enterprise gebaut, holte aus und schleuderte sie auf den Feind. Hydra sah ihn perplex an, das kleine Metallteil traf ihn auf der Nase und er kippte überrascht hinten über. Steve rannte zurück zum Zelt, um den nächsten Angriff vorzubereiten, Jonathan, Johnny und Andrew übernahmen den Kampf.
Die Halblinge rannten um das merkwürdige Ding herum, Andrew kletterte auf es, sprang ab und wollte den Feind in den Boden rammen, Hydra rollte im letzten Moment zur Seite und Andrew schlug auf dem Steinboden auf, Johnny holte mit dem Schwert aus, doch Hydra konnte zurückrollen, lag jetzt auf Andrew, das Schwert kerbte den Boden ein.
Nun holte Jonathan aus, wollte zuschlagen, Hydra rollte abermals zur Seite, Andrew konnte das Schwert wenige Zentimeter vor seiner Kehle mit seinem Metallarm blocken.
Der Kryptone sprang auf, flatterte hinauf und warf sich mit voller Wucht gen Boden, wollte seine Krallen in Andrew rammen, der entriss Jonathan das Schwert und hielt es nach oben, sodass der Gegner mitten in die Klinge sprang.
Hydra richtete sich wieder auf, krächzend, doch schon sprang Johnny auf seinen Rücken und prügelte mit dem Schwert auf ihn ein.
Die weiße Kugel auf dem Tisch begann wild zu leuchten und zu blinken, ein harter Wind erfasste den Halbling und schleuderte ihn über das gesamte Kampffeld gegen eine Steinwand, etwas benommen fiel er zu Boden. Jonathan hatte rammte Hydra seinen Schild in die Magengegend, die braune Kugel leuchtete auf und der Boden unter den Füßen des Halblings schien förmlich zu explodieren, schleuderte ihn im hohen Bogen fort, direkt vor Bills Füße.
Hydra wollte wieder abheben, doch Andrew hatte ihn am Bein gepackt, wurde mit in die Lüfte gezogen, wo er abrutschte und hart auf den Boden prallte, vorerst liegen blieb.
Nun preschte der Kryptone auf die schutzlose Phalanx zu, ließ im Flug einen Feuerball auf das Zelt zuschnellen, in dem Steve seine Angriffswaffen lagerte, es ging in Flammen auf, Steve konnte nur wenig retten, seine ausgeklügelten Waffensysteme brannten aus, Bilderrahmen, Seile, Klorollen, alles verschwand im Feuer – einen Moment sahen ihn alle skeptisch an, was zum Teufel hatte der Kerl vorgehabt?
Chrew und Werch waren ob des Angriffes wie erstarrt, Roger holte aus und wollte zuschlagen, doch der anstürmende Feind wich elegant aus und riss ihn mit sich über den Boden, ließ ihn erst später los und über den Boden weiter gleiten, Roger knallte gegen die Felswand und blieb regungslos liegen.
Hydra hatte gewendet, schoss auf die Boronen zu, die sich eng zusammenstellten und den Angriff erwarteten. Chrew und Werch wurden allein aufgrund der Geschwindigkeit weggefegt wie Kegel, flogen meterweit und blieben am Rande der Arena wir betäubt liegen, Arsaneus hatte auf den Kryptonen im Tiefflug springen können, riss an den Flügeln des Untieres, vernichtete einen Teil der Gefieders, doch Hydra drehte sich um und schrammte den Angreifer über den Boden, verwundet blieb auch Arsaneus liegen, konnte nichts mehr ausrichten. Die Sanitäter waren maßlos überfordert, noch immer mit Andrew beschäftigt.
John war zu Tim und Leroy hinübergerannt, Steve versuchte einige weitere seiner selbstgebauten Waffen aus den Flammen zu retten, doch viele seiner Strategien verbrannten in dem Feuer, das Hydra gesendet hatte.
Erneut stellte er sich auf die Maschine, stolz, wenn auch etwas zerzaust.
Tim hielt es nicht mehr aus – er stürmte blind los und kletterte das Gerät hinauf, sprang von der Spitze aus auf Hydras Höhe, schlug mit der Faust auf sein Gesicht ein, doch der Kryptone wich dem ersten Schlag geschickt aus, griff beim zweiten Schlag die Faust und zog sie nach hinten, rammte Tim sein Knie in den Bauch, sodass er wie ein nasser Sack hinunterfiel, über die leuchtenden Glaskugeln auf den Boden abrollte.
Hydra grinste breit, der Regen wurde stärker, die brennenden Trümmer des Zeltes glühten blau auf, auf diesen Moment hatte der Kryptone gewartet, stürzte auf die Flammen zu.
Hendrik sprang ihm in den Weg, wollte ihn aufhalten, doch der Kryptone war zu schnell, flitzte an ihm vorbei und holte eine blaue Kugel hervor – jene, die Andrew vor Ewigkeiten auf dem Meeresgrunde Pandoras geborgen hatte.
„Ihr habt mir meinen Schatz also mitgebracht...“, flüsterte er, flog los. Hendriks schlug ihn im Flug mit dem Schwert, doch er registrierte das kaum, war versessen darauf, die letzte der elf Kugeln einzusetzen, tat es.
Die Maschine glühte auf, die blaue Kugel glühte auf, der Bohrer begann zu beben. Weiße Strahlen, wie Adern, breiteten sich auf ihm aus, dann wurde er wieder still.
„Magiesphären also“, sagte Andrew, der sich wieder aufgerafft hatte.
„In dem Fall fehlen dir noch vier Teile zum Puzzle“, sagte Hendrik. „Und an die kommst du nicht so leicht...“
„Ich werde dich zerstören!“, rief Hydra.
„Nur über meine Leiche!“, entgegnete Hendrik siegessicher, hielt sein Schwert kampfbereit, begann leicht zu glühen, vertrieb die Dunkelheit um sich herum. Er bereitete einen Zauber vor, wusste selbst nicht, wie er dies tat. Es war... instinktiv.
Steve, Leroy, Andrew, John und die beiden Halblinge, die den Schlag offenbar doch ganz gut verkraftet hatten, stellten sich schützend um Hendrik herum auf, Zahida, Luna und Bill trugen die Bewusstlosen nahe des Zeltes zusammen, versorgten notdürftig und hektisch ihre größten Wunden.
Hydra streckte seinen Arm in Hendriks Richtung, die grüne Kugel leuchtete, Pflanzen schossen unter jenem auf, fesselten ihn, Dornen zerschrammten seine Haut auf... kurz darauf ging das braune Gestrüpp wieder in Flammen auf, Hendrik stand brennend und kraftlos da, das Licht breitete sich nichtsdestotrotz um ihn herum aus.
Es ließ nach. Sein Schwert loderte in weißen Flamme, er selbst war gelöscht.
Langsam schritt er durch die Verteidigungsmauer auf den Kryptonen zu, seine Kleidung war zerrissen, dunkelrotes Blut strömte aus seinem Körper, doch alles in allem schien er noch ganz vital zu sein, sprang zum Kryptonen hinauf und holte aus, schlug zu.
Hydra hatte es abwehren wollen, konnte jedoch nicht, wurde gegen die Felswand, die weit entfernt stand, geschleudert, sodass der Teil aus der Wand herausbrach, eine dünne Wolkenschicht breitete sich auf dem Arenaboden aus, Hydra stand zitternd am Rande der Plattform.
Hendrik brach ächzend zusammen, lag regungslos am Boden, seine Kräfte hatten versagt.
Immer weniger Widersacher blieben übrig.
Hydra preschte wieder vor, war in Sekunden bei John angelangt und wollte ihn greifen, doch John war geschickt ausgewichen, hatte ihm eine von Steves Bomben in die Hand gedrückt, die kurz darauf hochging und dem Wesen erheblich zusetzte.
Er stand wieder auf, rannte diesmal über den Boden auf John zu anstatt zu fliegen, griff ihn mit ausgestreckter Hand und rammte ihn gegen die Maschine, sodass die Kugeln erzitterten, John selbst blieb bewusstlos liegen.
Andrew packte den Kryptonen von hinten, schlug mit seiner Metallfaust auf ihn ein, der Kryptone hob abermals vom Boden ab, trug Andrew weit in die Höhe und ließ ihn dann fallen, der Teladi schlug knapp neben John auf, diesmal würde er liegen bleiben...
Luna, die bisher nur hilflos umhergeflogen war, musste landen, sie konnte den Winden nicht mehr standhalten, war doch im Endeffekt nur eine kleine vorlaute Fee.
Jonathan und Johnny schlugen ihre Schilde gegeneinander, stürmten dann gemeinsam auf den Kryptonen zu, der etwas weiter entfernt gelandet war, um zu verschnaufen.
„Nieder!“, rief Johnny im Rennen und sprang auf, rammte sein Schild schlicht in den Rücken des Kryptonen, der vornüber fiel, Jonathan war vorgerannt, rutschte etwas auf dem aalglatten Boden, rammte seinen Schild von vorne in den Gesichtbereich, sodass die Physik gar nicht wusste, wohin sie den armen Kryptonen schleudern sollte.
Ein Windstoß breitete sich um den Kryptonen aus, die Halblinge wurden einige Meter zur Seite gedrückt, er stand wieder aufrecht, doch sie stürmten sofort wieder an.
Johnny warf sein Schwert wie einen Speer, Jonathan tat es ihm gleich, sodass der Kryptone dort stehen bleiben musste, wo er war, eine Bewegung zur Seite hätte ihm ein Schwert in der Brust beschert.
Er stand kurz wie angewurzelt da, Johnny sprang wieder durch die Lüfte, doch Hydra hob ab, flog über seinen Kopf hinweg und trat den Halbling zu Boden, der stöhnend auf dem Stein auftraf. Jonathan warf seinen Schild hoch, sprang auf ihn und von dort auf den Kryptonen zu.
„Für die Freiheit, für die Legende!“, schrie er, verpasste Hydra eins, wurde Sekundenbruchteile später niedergeschlagen, landete knapp neben Johnny.
Er wollte wieder aufstehen, schaffte er jedoch nicht.
„Für die Legende...“, flüsterte auch Johnny, ebenso regungslos. Sie konnten nichts mehr ausrichten, waren wie gelähmt vor Schmerz, würden ausruhen... nur einen Moment, bildeten sie sich ein... dann würde es weitergehen.
Hydra stellte sich wieder auf Project Black Sun, war bereit für den nächsten Schlagabtausch.
„Was soll das eigentlich? Was hast du vor?“, fragte Steve.
„Oh, ganz einfach“, lachte Hydra – er nutzte die Erklärungszeit, um sich etwas auszuruhen. „Dieses Gerät hier kann in Betrieb gesetzt werden, wenn alle elf Magiesphären darauf angereiht sind, alle elf Magieelemente. Als Zwölftes braucht die Aktivierung der Riesenwaffe Langeweile – da diese nicht als Magiesphäre existiert, habe ich die Warteräume gebaut, die langsam Langeweile generierten. Dann kann man mit ihm feuern, es hat genug Macht, eine Sonne zu sprengen... eine Sonne wie Juja, eine Sonne wie unsere Sonne, die dieses schwache Licht auf uns wirft, für ihre letzten Minuten... ihr erinnert euch an die Blitze? Natürlich tut ihr das... sie werden verursacht, wenn die Magiesphären sich allesamt zu nahe kommen. Wenn wir nun die Sonne sprengen, und die Explosionen durch die Raumzeitlöcher in alle Epochen und an alle Orte weitergebracht werden, weitere Sonnen und Planeten aller Epochen und Galaxien sprengen – eine Kettenreaktion. Das Ende des Universums. Nichts wird übrigbleiben als Gesteinstrümmer, man wird nicht mehr erkennen können, dass hier jemals etwas war, alle Universen, Paralleluniversen, alles, was existiert, wird vernichtet...“
„Auch du“, fügte Steve hinzu.
„Das ist nur ein kleiner Preis für die Ausführung meiner Mission...“
„Willst du nicht lieber leben?“
„Niemand wird mehr leben. Versuch gar nicht erst, mich zu überreden. Kryptonen sind Fanatiker, durch nichts abzuhalten.“
„Einen konnte ich überzeugen. Glaube daran, Frieden schaffen zu können...“
„Ach halt das Maul“, riefen Hydra und Luna. „Das wird wirklich ein wenig kitschig, knall die Sau endlich ab“, fügte Luna hinzu. Ein starker Windhauch wehte sie fort, sie konnte bei Andrew landen, versteckte sich unter ihm – hier im Sturm verloren zu gehen war nicht in ihrem Sinne, kämpfen konnte sie ohnehin nicht. Hubert, die Schnecke, kroch besorgt auf ihrem Besitzer herum und schleimte auf seine Wunden, vermutlich hatte das einen heilenden Effekt, auf jeden Fall aber stoppte es die Blutungen Andrews, später auch der umliegenden Verletzten.
Bill und Zahida hatten soweit alle Verletzten zusammengetragen, jedoch keine Medizin oder Verbandszeug mehr – sie stellten sich kampfbereit zur Angriffstruppe.
„Diese Schlacht ist entscheidend“, sagte Hydra. „Sie muss ausgetragen werden... ein für alle Mal...“
„Wohl leider“, sagte Steve bedauernd. „Nun, dann lass es uns beenden. Ich esse zeitig.“
Er ging einen Schritt vorwärts, zog zwei Langschwerter aus seinen Ärmeln. Jarob hatte ihm das beigebracht, es ist ganz einfach, wenn man weiß, wie es geht.
Leroy und Bill stellten sich links von ihm auf, Zahida rechts von ihm.
Bill hüstelte sich etwas, trat vor den Kryptonen, die anderen warteten dahinter ab – hatte er einen Plan, eine rettende Idee?
„Ich ergebe mich“, sagte Bill. „Hast du ein paar Schmerzmittel für unsere Leute?“
„Im Warteraum unter uns, zweiter Schrank von links“, sagte Hydra. Bill bedankte sich vielmals, rannte hinunter. Er war kein Krieger, hatte auch nicht vor zu kämpfen. Mit dem, was er da tat, half er der Crew mehr als durch eine Faust. Auch er verschaffte sich einen Platz als Legende, mitten im Kampf wandte er sich seinen Verletzten Mitstreitern zu, um ihnen zu helfen – Hydra hätte ihn ebenso gut töten können, als er aufgab.
„Noch drei von uns also“, sagte Steve.
„Fünf“, korrigierte Jonathan ächzend. Er und sein Offizier hatten ihre Schilde zur Hand genommen, sich auf Knien schützend vor ihn gestellt. Steve sah sie bewundernd an, doch seine Ablenkung nutzte Hydra aus – ein Windstoß beförderte ihn ans andere Ende der Arena, die Halblinge rannten ihm hinterher.
Leroy und Zahida blieben zurück.
Der Kryptone nutzte aus, dass sie nur zu zweit waren, stürzte von oben auf sie hinab, griff zuerst Zahida an, doch Leroy warf sich ihm in die Seite, sodass beide ein paar Meter über den Boden rollten. Leroy lag oben – der Kryptone schlug ihn mit seiner Faust, Leroy wurde mehrere Meter nach oben geschleudert, schlug dann auf dem Boden auf.
Der Kryptone grinste, richtete seinen Arm auf ihn aus, Funken sprühten, dann schoss ein Feuerball auf den Schutzlosen. Als die Flammen wieder wichen, sah er mit Erstaunen, dass Leroy verschont geblieben war – Zahida hatte mit gekreuzten Armen das Feuer abgewehrt, kniete zitternd und mit zerfetzter Kleidung, verbrannter Haut vor ihrem Mann, hatte die Flammen abgehalten. Erschöpft brach sie über Leroy zusammen, dem vor Rührung und vor Schmerz Tränen in den Augen standen.
Hydra wandte sich ab, diese beiden würden keine Bedrohung mehr darstellen, er würde se später mit den anderen Bewusstlosen töten, vorerst waren ihm die, die noch im Weg standen, ein größerer Dorn im Auge.
Er ließ das Paar zurück, marschierte auf Steve zu.
Der war wieder aufgestanden, obwohl ihm der Kopf dröhnte. Jonathan und Johnny rannten auf den Kryptonen zu, diesmal jedoch konnten sie nichts mehr ausrichten, wurden schlicht zur Seite geschleudert und blieben dann halbtot liegen. Auch die Kräfte der zähen Halblinge mussten irgendwann versiegen...
„Nur noch zwei“, stellte Hydra fest. „Du und ich.“
Steve war bereit für den Kampf, trug in jeder Hand ein Langschwert.
„Die Kampftechnik deiner Erschaffer“, sagte er bedeutungsvoll. „Sie wird dich auch wieder vernichten.“
Langsam, aber sicher, schritt er mit gekreuzten Schwertern auf seinen Kontrahenten zu.
Hydra fuhr seine Klauen aus, ließ Regen, Feuer, Erde und Wind von allen Seiten auf Steve einpreschen, sodass er kaum noch standhalten konnte. Nur sein Mut hielt ihn noch aufrecht.
Er erreichte Hydra, holte aus, schlug zu, wurde jedoch problemlos pariert. Er warf ein Schwert weg, es war wohl doch zu schwer, und schlug dann mit dem anderen noch mal zu, die gekreuzten Krallen Hydras hielten die Klinge ab – das Schwert zerbrach unter der Wucht das Aufpralls, nicht viel mehr als ein stumpfer Griff blieb zurück.
Hydra packte Steve am Kragen, hielt ihn hoch.
„Das war es“, sagte er.
„Hm...“, meinte Steve nachdenklich, wurde dann hinüber an das Geschütz geschmettert, wo er regungslos liegen blieb.
Hydra sah sich um. Nur Bill rannte noch umher, um alle notdürftig zu versorgen, sonst lagen alle im Nebel versunken auf dem Boden, es regnete heftiger, bald würde die Waffe zum Einsatz kommen.
„Sieht so aus, als hättet ihr verloren“, meinte Hydra lachend.
Niemand antwortete.
Johnny und Jonathan hatten sich hingekniet, saßen dort zitternd und dachten an alles, was sie wiedersehen wollten, doch es half nichts, sie konnten nicht aufstehen, ihre Kraft war wie weggepustet.
Andrew lag regungslos mit Chrew, Arsaneus und Werch nahe des Zeltes, sie konnten sich kaum rühren, jede Bewegung schmerzte, doch sie konnten sich ebenso wenig mit einer Niederlage abfinden. Bill gab ihnen gerade eine weitere Dosis Schmerzmittel, sie waren jetzt am Limit des medizinisch Möglichen.
Leroy und Zahida lagen Hand in Hand nebeneinander, atmeten schwer.
Roger hing noch immer bewusstlos an der Felswand, John lag besiegt neben der Waffe, ebenso wie Tim, der mittlerweile von ihr heruntergerollt war.
Luna fluchte leise.
Hendrik und Steve standen zitternd vor Project Black Sun, konnten sich kaum oben halten. Hydra schritt gemächlich auf sie zu.
„Ein Plan?“, fragte Steve.
„Du mich auch“, sagte Hendrik. Der Kryptone ließ sich Zeit, um ihnen ihre schlechte Situation bewusst werden zu lassen.
„Was tun wir? Kannst du nicht irgendetwas mit deiner Magie anstellen?“
„Ich weiß noch immer nicht, wie es geht...“
„Denk einfach daran, was auf dem Spiel steht... nicht nur einfach ein Leben, nicht nur einfach ein Planet, nicht ein System, nicht eine Galaxie, nicht einmal nur ein Universum... zum ersten Mal kann jemand mit Recht behaupten: Alles oder nichts.“
„Ich spüre etwas...“, sagte Hendrik. „Eine übernatürliche Präsenz...“
„Angeber“, pfiff Steve.
„Nein, nicht ich, nichts aus diesem Kampf... da ist noch jemand... sehr viele... KOMMT HER!“, schrie Hendrik aus Leibeskräften, begann zu glühen. Die gesamte Arena war in alle Richtungen von Wolken und Nebeln eingezäunt, doch plötzlich brach ein Licht durch die Schatten, etwas erschien... die Medic I. und die Memorial Blizzard brachen aus der Wolkendecke hinab, landeten krachend auf der Kampfplattform. Das war unlogisch, diese Plattform war nicht fähig, so große Schiffe landen zu lassen, sie war zu klein, zu dünn... langsam lösten sich die Raumschiffe auf, wurden transparent, verschwanden dann wieder.
Doch etwas war verblieben.
Captain Verat, Leutnant Johnson und T. Walker standen stolz vor einer kleinen Gruppe von etwa fünfzig geisterhaften Soldaten, sie allesamt waren gewissermaßen... durchsichtig.
„Männer!“, rief Verat. „Vor Äonen sandte uns die Föderation, um die geheime Xenonwaffe zu finden und zu vernichten! Dieser Mann, Steve Freeman, versprach uns, sie zu zerstören!“
„Das ist keine Xenonwaffe ihr Döspaddel“, rief Luna.
Verat sah sich verwirrt nach der Stimme um, zuckte dann mit den Schultern.
„Jener Freeman kämpfte für Recht und Ordnung, und heute will er sein Versprechen einlösen. Werden wir ihm helfen, unsere und seine Mission zu erfüllen?!“, kreischte er.
Die Soldaten hoben ihre Gewehre in die Luft, schrien laut, es waren Kampfschreie.
„Ihr... ihr seid schon tot!“, rief Hydra schockiert. „Man hat euch vernichtet, noch bevor ihr in dieses System springen konntet, es geschah auf Befehl meiner Erschaffer! Ihr liegt gefälligst zwei Meter unter der Erde auf Sandwell, verstanden?“
Verat schritt gemächlich auf ihn zu, trotz seiner langsamen Geschwindigkeit war er nach wenigen Sekunden direkt vor ihm, wie von Zauberhand.
„Manche Situationen“, sagte er philosophierend und kratzte sich am Bart, „erfordern einfach, noch am Leben zu sein. Zumindest am Scheinleben... vielleicht riskieren wir unser Seelenheil, indem wir die ewigen Gesetze von Leben und Tod brechen, vielleicht werden wir auf ewig leiden, aber diese Mission ist derartig wichtig – niemand wird uns aufhalten. Wir sind die Sisyphos der Moderne, eventuell zu anderen Zwecken auferstanden, doch immerhin...“
Er wandte sich seinen Männern zu. „Seid ihr bereit?!“, schrie er.
„Aye Aye Kaeptn!“, schrie sie zurück, stürmten allesamt los.
Die Schatten der Toten versammelten sich um den Kryptonen, griffen von allen Seiten an, schwach, aber durchgehend, und wie bitte soll man einen Schatten zurückschlagen?
„Cheater!“, schrie Hydra. Er versuchte, sich seine Macht zu Nutze zu machen. Wasser spritzte von der bebenden Erde auf, Steine fielen vom Himmel, die Luft brannte, Pflanzen schossen empor und verschwanden im selben Augenblick, ein heißer Wind wehte, doch er wurde die Plagegeister nicht los. Er breitete seine Flügel aus, schlug nach allen Seiten, doch er schaffte nichts, konnte nichts ausrichten.
Doch nach und nach, er griff immer wieder blind an, schienen die Schatten weniger zu werden, die Krieger verschwanden Stück für Stück, Hydra hatte keine gefährlichen Verletzungen davon getragen, im Gegenteil, die Schläge der Toten waren bestenfalls ein Kitzeln gewesen.
Irgendwann stand nur noch Verat vor ihm, auch er ging ein paar Schritte zurück, verschwand bei Steve. Der Boden glimmte auf, Energie wallte umher.
Alle elf Kugeln glänzten. Hendrik hatte die Ablenkung durch die Geister der Verstorbenen genutzt, um die Magie, die einst seinem Körper entsprang, in die Magiesphären zu bannen.
„Ihr habt die Waffe aktiviert...“, sagte Hydra fassungslos. Noch mehr erschreckt erkannte er, dass sie alle sich auf dem runden Tisch bei den Kugeln versammelt hatten, alle Krieger standen dort, selbst Bill.
„Was zum...“
„Es gibt mehr als eine Möglichkeit, Macht zu nutzen...“, sagte Verat, blieb jedoch unsichtbar, seine Stimme hallte von den Steinwänden wider.
Kleine Lichter schossen umher, sie wurden immer mehr, verhüllten alles, beinahe wie ein Vorhang aus buntem Konfetti, das nie zu Boden fiel. Der Felsrand leuchtete auf, über den Boden kroch das Licht auf die Waffe zu, kreisförmig, immer enger zogen sich die Bahnen, erreichten das Holzpodest, stiegen auf zu den Kugeln, die alle gleichzeitig zerplatzten und ihre Energie freigaben, das gesamte Farbspektrum glänzte in alle Richtungen, das Licht schob sich bis an die Spitze des Bohrers, auf der Hydra so oft posiert hatte, nun hätte ein Strahl zur Sonne schießen und alles vernichten sollen.
Doch es war nicht so.
Es kam anders.
Das Licht erlosch, das Konfetti fiel zu Boden, nichts als Glasscherben blieben von der Waffe übrig. Die Victoriacrew war verschwunden, auch die Begleiter.
Stattdessen stand dort nun ein Wesen, über zwei Meter groß, humanoider Form.
Die Schuhe waren wie von braunem Leder, sie glichen Wanderstiefeln, an den Beinen war eine enge Hose angelegt, das Wesen trug einen weißen überlangen im Wind wehenden Arztkittel, die Arme waren lang und dünn, es trug ein Schwert in seinen schwarz gekleideten Händen.
Goldenes Haar wehte im Wind, die schwarzen Wolken verschwanden.
Das Gesicht war durch eine venezianische Maske verborgen, nur die hellgrünen Augen blinkten darunter hervor.
„Was´n das für eine Freakshow?“, fragte Hydra verblüfft.
„Das würde mich auch mal interessieren“, hallte Lunas Stimme wieder. „Ich habe nie eingewilligt, mit euch einen Körper zu teilen, verdammt! Das ist pervers! Ähm... halt, was ist das da hinten?“
Gigantische weiße Flügel breiteten sich aus.
„Okay, eigentlich ist es ganz cool...“, meinte Luna.
„Nun... tatsächlich, wie du gesagt hast, Hydra, es ist vorbei“, hallte Steves Stimme wieder, ohne dass man einen Ursprung erahnen konnte.
„Auf auf, die Mission wartet“, schrien die Stimmen von fünfzig Marinesoldaten. Die letzten Wolken waren verzogen, ein blauer Himmel strahlte über ihnen, die Sonne Juja warf ihr Licht wie eh und je und wird es auch noch Billionen von Jahren tun.
Das riesige Wesen holte zu einem letzten Hieb aus.
Hydra wich zurück, bangte um sein Leben.
Der Hieb galt nicht ihm. Mit einem saubern Schnitt wurde die Maschine zweigeteilt, brach auseinander, zerfiel zu Staub. Der Turm begann zu wanken.
„Die Magiesphären sind zerstört...“, sagte Hendrik aus dem Körper heraus. „Niemand wird sie mehr nutzen können, deine Waffen sind nutzlos geworden, alles, was die Mortaner einst aus meinem Körper gewannen, ist vernichtet und es wird Millennien dauern, bis sie wieder die Chance haben, einen wie mich zu finden. Kryptone, du hast versagt, das gesamte Sein ist noch, ergib dich.“
Hydra sah ihn zornig an, ballte seine Faust und wollte angreifen, doch dann beruhigte er sich und lockerte seine Haltung, klappte seine Flügel ein und dachte einen Moment lang nach.
„Hmm... na ja... ich bin darauf programmiert, diese Waffe abzufeuern, aber da es keine Waffe mehr gibt... tschö, ich geh was essen.“
Mit diesen Worten wandte er sich ab, nahm sich ein Raumschiff aus dem Hangar zwei Stockwerke tiefer und verschwand auf nimmer Wiedersehen.
Die Blitze waren verschwunden, nur in einem letzten Feuerwerk verschwand der unbekannte Hüne wieder, die Victoriacrew und ihre Mitstreiter respawnten.
„Gerade, wo´s Spaß macht...“, meckerte Luna.
„Hmm... interessante Sache...“, sagte Hendrik, griff seinen Waffengürtel und schleuderte ihn vom Turm, sein Repertoire ging unten im Sumpf unter, nur sein selbstgeschmiedetes Schwer behielt er. Die Waffen waren zu Gebrauchsgegenständen geworden, zu alten und beinahe versteinerten, er brauchte sie nicht mehr, die Erinnerung an sie sollte vergehen wie ein Alptraum – so wie die Magie es getan hatte. Es gab keine majoranischen Zauberkräfte mehr, an diesem Tage waren sie alle verschwunden.
„Jo, goil...“, freute sich Johnny. Offenbar hatte ihre kurze Vereinigung den Vorteil, dass sie alle wieder geheilt waren.
„Wie steht´s jetzt eigentlich mit Magie?“, fragte Steve.
„Alles weg“, sagte Verat. Sein Schatten fiel kaum noch auf. „Nun, war lustig. Ich und meine Männer werden jetzt unsere Ruhe finden... macht´s gut, so, wie ihr kämpft, sehen wir uns wohl früher im Jenseits wieder als uns allen lieb ist.“
Mit diesen Worten lösten sich die Schatten auf.
„Hm... haben wir also die Welt gerettet“, sagte Chrew und hakte es langsam und genüsslich auf seiner Lebensliste ab. „Und was jetzt?“, fragte er.
„Eigentlich haben wir alles gemacht, was man machen kann, alles gesehen, was man sehen kann, und berühmt genug sind wir auch“, sagte Leroy.
„Wir folgen dem Kryptonen“, sagte Steve mit sicherer Stimme. Alle sahen ihn schockiert an, wollte Steve etwa schon wieder einen Krieg beginnen? Waren die beendeten Schlachten nicht genug, sollte nicht endlich Frieden herrschen? Warum wollte er Hydra verfolgen?
„Was zum Teufel“, sagte Luna, um zu formulieren, was alle dachten.
„Nun“, sagte Steve. „Er ist was essen gegangen. Und danach ist mir auch zu Mute. Wir müssen nur noch herausfinden, wie wir ohne Geld etwas zu essen bekommen...“´

The End


The Beginning

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Arget
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Post by Arget » Mon, 7. Feb 05, 22:13

*lol*
Sehr schönes letztes Kapitel. Und du hast mich sogar am Leben gelassen, wie überaus freundlich von dir!*g*
Treff' ich eigentlich irgendwan nochmal auf die ganze Manschaft? War witzig das Ganze, würde ich jederzeit nochmal machen.*megalol*
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Guest

Post by Guest » Mon, 7. Feb 05, 22:49

Nicht umsonst habe ich Victoria den Beititel "Legends of Phoenix" gegeben. ;)

Es wird schon noch weitergehen, nur wann, das steht in den weißen Punkten am Nachthimmel.

gsl
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Post by gsl » Sat, 12. Feb 05, 15:10

Wow, genial!
Ich hatte gedacht, dass sie den Abschuss der Waffe verhindern, in dem sie in den Warteräumen eine Party veranstalten und dadurch die Langeweile aufhalten ;)

Wahnsinnig genial!
#include <funnysig>

Borone
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Post by Borone » Sat, 12. Mar 05, 19:55

Hi
Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet hab, dachte nach Detektei Jakson wäre Schluss. Habs mir jetzt runtergesaugt werd wohl heut Abend anfangen zu lesen, von Anfang an. *auf den nächsten Teil freu*
:boron:
Ein :) sagt mehr als tausend worte.
Meine Posts werden wohl nie mehr als 10000 Wörter lang sein :heuldoch: :tuichdoch:
:boron:
***modified*** und stolz drauf!

Guest

Post by Guest » Sat, 12. Mar 05, 23:30

Ob´s einen nächsten Teil geben wird, steht noch in den Sternen... aber langsam sammeln sich Ideen, muss ich zugeben. :roll:
Ich schreibe demnächst erst mal "The Happy Life" zu Ende, evtl. wird dann hier wieder in die Tasten geklimpert. :D

gsl
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Joined: Wed, 17. Dec 03, 19:55

Post by gsl » Mon, 11. Apr 05, 22:05

Mayor, wann gibt's was neues von dir?
Vorschlag:
Schreib einfach ganz viele Ein-Seiten-Stories. Und die ,die dir dann am Besten gefällt, baust du weiter aus!

Ich brauch neuen Lesestoff und bin selbst mangels Ideen nicht fähig welchen zu beschaffen :(
#include <funnysig>

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Arget
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Post by Arget » Mon, 11. Apr 05, 22:09

Sternentänzer, ist auch sowas in der Richtung. Oder probier mal meine. :D
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Guest

Post by Guest » Mon, 11. Apr 05, 22:12

gsl wrote:Mayor, wann gibt's was neues von dir?
Vorschlag:
Schreib einfach ganz viele Ein-Seiten-Stories. Und die ,die dir dann am Besten gefällt, baust du weiter aus!

Ich brauch neuen Lesestoff und bin selbst mangels Ideen nicht fähig welchen zu beschaffen :(
Da schwirrt ein Topic namens "Sternentänzer" herum. ;)
Ansonsten schau mal hier nach, vielleicht hast du ja was übersehen.

Im Moment herrscht leichter Zeitmangel, letzte Woche und heute Morgen waren mündliche Prüfungen (bestanden :D ), nächste Woche schreibe ich dann auch noch drei Arbeiten, außerdem habe ich Nopileos an einem Tag für eine schulische Buchbeschreibung durchlesen müssen und ... und so weiter halt. ;)

Ist aber schon das nächste Kapitel der Sternentänzer im Anmarsch, wird wahrscheinlich spätestens Freitag fertig werden.

Edit:
Da ist mir doch wirklich einer zuvorgekommen. :roll:
Du bist den ganzen Tag da, was? :D

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Arget
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Post by Arget » Mon, 11. Apr 05, 22:14

Ne, hab' nur grade noch Kap III reingestellt. :roll:

Naja, eigenlich doch. :D
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-Bejex-
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Joined: Fri, 31. Mar 06, 14:58

Post by -Bejex- » Thu, 9. Jul 15, 07:41

ich weiss das herauskramen ältrer threads nicht gern gesehen ist!
aber die story ist es wert mal wieder nach oben zu kommen!

meine meinung B.
So Leute.. dann lasst uns mal aufstossen und ins Horn brechen.

Farmer Fran
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Joined: Tue, 3. Aug 10, 21:50

Post by Farmer Fran » Thu, 23. Jul 15, 20:22

Ich habe ganz schön gestaunt, als gerade seit Monaten mal wieder reingeschaut und meine Geschichte oben entdeckt habe. :D
Mit µ und ¬

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-Bejex-
Posts: 150
Joined: Fri, 31. Mar 06, 14:58

Post by -Bejex- » Thu, 30. Jul 15, 17:31

gern geschehen :P :D :D
deine story gefällt mir sehr gut! irrsinn gepaart mit humor :lol:

besten dank sagt:
Bejex

tante edit meint:
meine freundin kennt die geschichte von x auch seit den anfängen.
die ist beim lesen der pdf manchmal vorlachen beinah von der couch gefallen!
:o :roll: :D :D

(selbstzerstörung in einer sekunde)... selbstzerstörung... nicht installiert! :lol: :lol:
So Leute.. dann lasst uns mal aufstossen und ins Horn brechen.

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