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Victoria - Legends of Phoenix
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Arget





Joined: 22 Aug 2006



PostPosted: Sat, 22. Jan 05, 12:37    Post subject: Reply with quote Print

WAAAS?!? Du fängst JETZT erst an?!?
Dann sag' mir doch wenigstens, wie dir das Bild gefällt! Rolling Eyes


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PostPosted: Sat, 22. Jan 05, 15:04    Post subject: Reply with quote Print

Wie prophezeit:
Fortsetzung 34

Kapitel XLIII.
Bills Prime

Die Victoria befand sich mitsamt der Halblingsflotte im Orbit von Aisorbus. Allein. Außer ihnen fanden sich nur Trümmer in der Umlaufbahn.
„Scans wiederholen!“, befahl Steve ernst.
„Gleiches Ergebnis“, teilte Victoria hörbar niedergeschlagen mit.
„Wiederholen!“
„...zum zehnten Mal das gleiche Ergebnis“, sagte Victoria.
„Ich könnte schwören, es wäre das hundertste Mal“, flüsterte Luna.
Steve ließ den Kopf sinken und starrte ein Schuhwerk an.
„Dann wiederhole das Ergebnis...“, sagte er, in der Hoffnung, es falsch verstanden zu haben.
„Planetenoberfläche zu sechzig Prozent verbrannt, keine Lebenszeichen.“
Steve konnte es nicht begreifen... das Sonnensystem war am Ende, wie konnte jemand noch genug Waffen haben, um eine solche Zerstörung anzurichten?
„Wir haben einige Logbücher der Wracks geborgen“, mischte sich Jonathan ein. „Die Piratenclans, die diesen Planeten beherrschten, hatten offenbar gerade einen Frieden vereinbart, um gegen die Mortaner vorzugehen. Zumindest ist von den Feiern darüber berichtet. Dann ist, zumindest in einigen Logs, noch eingetragen, dass sich ein unbekanntes Schiff näherte, ein einziges. Das ist alles, sonst nur Statusangaben und Reparatureintragungen.“
Steve nickte mitgenommen. „Ein einziges?“
„Vermutlich war der Rest der Flotte getarnt“, schätzte Andrew. „Mit einem Schiff, egal welcher Größe, kann man keinen Planeten derartig zurichten.“
„Und wohin jetzt?“, fragte Hendrik. Er trug immer noch zerrissene Kleidung, in der Waschmaschine wurden gerade einige von Leroys älteren Hemden gewaschen, die er dann tragen sollte.
„Nun... Hades IV.“, sagte Steve. „Wenn hier wirklich alles leer ist, dann können wir nur noch bergen, nicht retten. Zum nächsten Planeten...“
Jonathans Flotte ging in Formation, John startete den Turbo, sobald sie in entsprechender Position waren. Hinter ihnen blieb Aisorbus, das größte Brikette der Galaxie, zurück.

„Dann müssen wir wohl auf Hades einkaufen gehen“, murmelte Luna.
„Hoffentlich finden wir mehr als Holzkohle“, meinte John nachdenklich.
„Ich frage mich nur, warum die gleich den ganzen Planeten verbrennen“, sagte Steve in Gedanken versunken. „Da gab es ohnehin nichts zu holen.“
„Testgebiet, vielleicht“, schätzte Hendrik.
„Oder sie haben uns verfehlt“, munkelte Luna.
Während die Crew weiter darüber nachdachte, wer das wann warum und wie gemacht hatte, donnerte die Flotte weiter in Richtung Hades IV., alle vier Schlachtschiffe mitsamt der Victoria.
Dann waren es plötzlich nur noch vier Schlachtschiffe.

„Klonk!“, schallte ein lautes metallenes Geräusch. Keines der Crewmitglieder konnte darauf reagieren, denn plötzlich knallten sie alle gegen die Decke und der Weltraum draußen drehte sich mit anormaler Geschwindigkeit, als würden sie durchgehend nach unten lenken.
„Was war das?“, fragte Bill verwirrt. Nicht nur, dass er an die Decke gepresst wurde, was an sich schon fatal genug war, er hatte auch seine Brille verloren, die irgendwo wild durch die Gegend geschleudert wurde.
„Turbo ausschalten!“, kreischte Roger, der mitten in die Deckenbeleuchtung eingeschlagen war.
Hendrik versuchte, aufzustehen, sich gegen den enormen Druck zu wehren, doch es klappte nicht. Er wurde wieder platt gegen die Decke gedrückt, die G-Kraft war zu stark.
„Ziemlich eng hier“, beschwerte sich Jarob. Er war in einer Ecke gelandet und John, Leroy und Andrew auf ihm.
Hendrik griff sich sein Zepter, versuchte, es auf den Turboknopf auszurichten, auch wenn alle Physik dagegen arbeitete. Er nahm seinen zweiten Arm zur Hilfe und stützte seinen ersten, doch noch immer schaffte er es nicht. Steve kam über die Decke zu ihm gekrochen, half ihm – Hendriks Zepter war auf den Turboknopf ausgerichtet.
„Los!“, schrie Steve mit letzten Kräften.
Hendrik dachte einen Moment lang nach – er hatte keine Ahnung, was er jetzt machen sollte, das Zepter donnerte an die Decke zurück und schlug dabei auch noch Steve bewusstlos.
Victoria versuchte, das Gravitationsfeld zu verstärken, doch es gelang nicht. Eigenständig konnte sie den Turbo nicht abschalten, der war rein mechanisch über mehrere Zahnräder verlinkt.
„Und jetzt?“, fragte Bill. Seine Brille war gerade auf Andrews Schädel eingeschlagen, der bewusstlos zu Boden fiel. Somit war er schon einmal der einzige, der nicht an der Decke klebte. Die Brille schoss weiter wie ein Flummi in alle Richtungen. Puschel begann aus Spaß damit, auch wie ein Flummi durch die Gegend zu schießen und Hubert schien ohnehin aus Gummi zu sein, ballerte wild durch die Gegend.
Hendrik stützte sich auf dem Zepter ab, stand langsam auf, schließlich stand er aufrecht, nahm sein Schwert mit der anderen Hand, versuchte mit ihm den Turboknopf auszuschalten... dann, kurz bevor er ihn berührte, ging der Antrieb aus. Die Schraube eines Zahnrades hatte sich bei al den Drehungen langsam gelöst und war herausgefallen, das Zahnrad wurde locker, fiel aus seiner Position. Aufgrund seiner enorm schnellen Drehung schoss es aus dem Maschinenraum durch die Wand nach vorn, durch die Wasserleitung, durch den Lagerraum, durch die nächste Lampe, durch die nächste Wand, durch das Schlafzimmer, durch alle Bettdecken, tausende Federn wehten durch den Raum, durch die nächste Wand, durch das Sofa, durch die nächste Wand, gegen Hendriks Schädel, wodurch Hendrik bewusstlos umfiel, das Zahnrad selbst knallte gegen den Boden, schoss zurück in Richtung des Turbos, setzte sich an seine ursprüngliche Position und blockierte die Maschinen.
Jetzt, wo der Turbo aus war, löste Victoria den Bremsmechanismus aus. Urplötzlich stand die Victoria still, alle Crewmitglieder klebten an der Frontscheibe, ausgenommen Bill, der keine Ahnung von Physik hatte und schlicht auf den Boden knallte.

„Lebt noch jemand?“, fragte Bill nachdenklich, als er seine Brille wieder aufgesetzt hatte. Hubert hatte sich an der Decke festgesetzt, Puschel ballerte noch immer wild durch die Gegend. Vermutlich war er tatsächlich ein Flummi, und zwar einer mit hoher Durchschlagskraft.
Bill sah sich um, konnte zuerst niemand anders entdecken, bis er sie alle an der Frontscheibe wiedererkannte. Offenbar hatte der enorme Druck sie irgendwie an dem Glas befestigt. Bemerkenswertes Glas, dachte Bill.
Nachdem er nacheinander alle von der Scheibe abgelöst hatte, stellte er fest, dass niemand außer ihm mehr bei Bewusstsein war. Merkwürdig, dachte er, und blieb zehn Minuten tatenlos im Raum stehen.
„Victoria?“, fragte er schließlich.
Es erfolgte keine Antwort, vermutlich war sie ausgefallen.
Jetzt wusste er nicht mehr, was er machen sollte. Es war verwirrend, warum sich das Raumschiff plötzlich so schnell gedreht hatte. Warum wohl?, fragte er sich.
Langsam trottete er zum Radar und zoomte auf die Victoria, sah sich das Schiff genauer an. Offenbar klebte eine metallene Kapsel an der Unterseite des Schiffes, direkt an der Frachtluke.
Ohne sonderlich nachzudenken ging er in den Lagerraum und öffnete sie, tatsächlich war die Kapsel beinahe ordnungsgemäß daran angedockt. Bill sprang hinunter und klopfte an der rundlichen Tür unter seinen Füßen.
„Hallo?“, fragte er.
Plötzlich ging die Tür auf, er knallte hinunter auf den Boden des anderen Raumschiffes. Es handelte sich offenbar um eine Art Discoverer ohne Flügel, also eigentlich nur um ein Cockpit.
Ein Argone half ihm beim Aufstehen, es handelte sich offenbar um einen Piraten. Das konnte man nicht nur an den Waffengurten, den Waffen und der Augenklappe, sondern auch an dem Satz „Geld oder Leben?“ erkennen.
Bill sah ihn verwirrt an.
„Wie, Geld oder Leben?“
„Na, entweder gibst du mir all dein Geld oder ich bringe dich um“, sagte der Pirat.
„Aber wenn du mich umbringst, dann nimmst du das Geld doch trotzdem?“
„Öh... ja, eigentlich schon.“
Die beiden sahen sich verwirrt an.
„Dann kannst du aber nicht ‚Geld oder Leben?’ sagen“, meinte Bill.
„Na dann, Geld oder Geld und Leben?“
„So kann man das auch nicht sagen“, meinte Bill. „Also wenn ich jetzt kein Geld habe, dann kann ich auf die Frage ja gar nicht antworten.“
Der Pirat wurde langsam skeptisch. „Geld oder Leben oder Geld und Leben?“, fragte er.
„Na ja, immer noch komisch gefragt. Müsste es nicht ‚Geld oder Tod oder Geld und Tod?’ heißen?“
„Nein, es geht ja darum, was ich dir wegnehme“, erklärte der Pirat.
„Stimmt, stimmt“, gab Bill zu. „Also?“
„Ja, also, Geld oder Leben oder Geld und Leben?“, wiederholte der Pirat.
„Nein“, sagte Bill.
„Das war keine Ja/Nein-Frage...“, zweifelte der Pirat.
Bill dachte einen Moment lang nach.
„Aber...“

...

Der Pirat nickte.
„Geld sowie Raumschiff oder Leben sowie Geld sowie Raumschiff oder Geld sowie Raumschiff sowie Sklaven oder... was war das noch mal?“

...

„Ich glaube nicht, dass man den Fernseher gesondert erwähnen muss.“

...

Puschel, der sich immer noch wie ein Flummi auf Drogen verhielt, schlug den Piraten versehentlich bewusstlos. Es dauerte ein wenig, bis er wieder aufwachte.

...

„Nein, eigentlich will ich nur Geld... Perverser...“

...

„Was ist denn hier los?“, fragte Tim, als er auch in die Piratenkapsel gesprungen kam. Er war als erster aufgewacht.
„Na, was soll schon los sein?“, fragte Bill. „Dieser Pirat hat mit seiner Enterkapsel an der Victoria angedockt, obwohl die im Turbo war, so hat sich unsere Flugbahn verändert und uns im Kreis geschleudert, bis der Turbo ausging. Und jetzt verhandeln wir.“
„Äh... klar, was sonst“, stimmte Tim verwirrt zu.
„Also“, begann der Pirat, an Tim gewandt, „ich würde gerne all euer Geld haben und euer Raumschiff und alles darin und ein paar Sklaven hätte ich auch gerne.“
„Da könnte ja jeder kommen“, mischte sich Luna ein. Offenbar war sie auch wieder bei Sinnen. „Wir hätten dann auch gern dein Schiff, dein Geld und dich als Sklaven.“
„Jetzt wird´s aber ganz besonders diffizil...“, meinte der Pirat.

...

„Nein, Schiffstausch ausgeschlossen“, lehnte Luna ab. „Und Geld haben wir keines.“
„Und war ist mit Andrews Tresor?“, fragte Bill.
„Idiot“, zischten Tim und Luna.
Die Augen des Piraten blitzten auf.

...

Mittlerweile hatte man den Tisch aus dem Esszimmer im Lagerraum aufgestellt, Bill, Tim, Werch, Luna, der Pirat, ein unbekannter Betrunkener und zwei teladianische Händler saßen daran und verhandelten. Niemand konnte rekonstruieren, wie es dazu gekommen war.
Hendrik sah sich finster um. Überhaupt sahen sich alle am Tisch finster an.
Plötzlich hob Hendrik seine Hand, schmetterte etwas auf den Tisch.
„Will sehen!“, rief er.
Ächzend legten alle anderen auch ihre Karten auf den Tisch.
„Ein Full House!“, thronte Hendrik auf und nahm alle Chips an sich.

...

„..., daraus schließe ich, dass man mit den vergangenen Strategien in der heutigen Situation schlicht nicht mehr siegen kann, es müssen neue Denkweisen her!“, rief Steve.
Das gesamte Auditorium applaudierte, sogar die Split auf diesem Trägerschiff ließen sich mitreißen. „Würstchen, heiße Würstchen!“, kreischte Andrew und ging durch die Reihen.
Steve bedankte sich vielmals für den Applaus und wies noch einmal auf die Würstchen hin, kehrte später auf die Victoria zurück.
Eine Handelsflotte von zweihundert Transportern und mehreren TL näherte sich ihnen, neue Stationen wurden aufgebaut.
Gleichzeitig entschied die Regierung auf Pegasus Prime dazu, ein paar Flotten zum Schutz des neu gegründeten Sektors „Bills Prime“ zu entsenden.

...

„Wo bleiben die Erzlieferungen?“, fauchte Andrew ins Telefon. „Verdammt, woraus sollen wir die Energiezellen herstellen?“
Er wandte sich seinem Sekretär zu. „Du, sofort alle Blechdosen in die Recyclinganlage!“

...

„Und hiermit verkünde ich feierlich die Neueröffnung der größten Schiffswerft des bekannten Universums!“, rief Werch strahlend aus und zerschoss von seinem Discoverer aus die rote Schleife vor dem Andockring.

...

Der neue Sektor wuchs schneller als erwartet, schon bald waren alle Völker hier vertreten, wenn auch nur in sehr geringer Zahl, hauptsächlich handelte es sich um Privatbauten und um paranidisches Staatseigentum. Nach neuesten Zählungen lebten vier Millionen Wesen in dem Sektor, sogar das alte Volk hatte sich gemeldet und vorgeschlagen, hier ein paar neue Sprungtore zu bauen. Als Gegenleistung wollten sie auch hier leben.

...

„Wenn du die rote Pille schluckst, gibst du mir all den Geld, wenn du die blaue Pille schluckst, kratzt du ab und ich nehme mir all dein Geld“, sagte der Pirat zu Bill, beide waren immer noch in der kleinen Enterkapsel.
„Ich glaube nicht, dass das deine Idee war“, zweifelte Bill.

...

Seit langem hatten sich wieder alle Crewmitglieder auf der Victoria versammelt, dauernde Neueröffnungen, Neubauten und der Handel hatten alle Crewmitglieder sehr lange beschäftigt, doch nun hatten sie mehrere Millionen Credits auf dem Konto und waren stolze Besitzer mehrerer Stationen, Bill war mittlerweile als Sektorleitung bestimmt worden, da letztendlich sein Gespräch mit dem Piraten all dies ausgelöst hatte.
Jener Pirat hatte übrigens eine Planktonfarm bekommen und sich dort mit seiner Enterkapsel zur Ruhe gesetzt.
Große Flotten bewegten sich hier, der Handel florierte, immer mehr Wesen aller Art wanderten ein, immer mehr Unternehmen bauten Stationen auf, einige Firmen hatten sogar rohstoffreiche Asteroiden eingeflogen, deren Ausbeute sich hier gut verkaufen würde.
Alles lief bestens und schon bald wäre die Victoriacrew die reichste im gesamten Universum gewesen, wenn nicht plötzlich vier gigantische Schlachtschiffe aufgetaucht wären...
„Wo zum Teufel bleibt ihr?“, fragte Jonathan genervt.
„Wir, äh... wir haben ein Imperium gegründet“, sagte Steve lächelnd.
„Sieht doch super aus?“, fragte Bill grinsend.
„Und deswegen lasst ihr uns auf Hades IV. warten?“, schrie Jonathan.
„Ach, das war doch nicht so lange...“, widersprach Hendrik.
Jonathans Augen weiteten sich. „Ganze fünf Stunden!“, schrie er. „Also entweder kommt ihr jetzt endlich oder wir fliegen wieder nach Hause! Die Stationen sind doch sowieso gescriptet, das sehe ich doch von hier!“
„Jaja...“, murrte Steve. „Gerade dann, wenn es Spaß macht.“
„Nichts ‚Jaja’, beeilt euch gefälligst!“, wütete Jonathan.
„Aye Aye Kaeptn“, nuschelte Steve.
Alle Handelsvertreter wurden von der Victoria geworfen und Bill übergab die Sektorleitung dem alten Volk, das hier eine hervorragende Sammelkartendruckerei führte. Kurz darauf gingen die Schlachtschiffe wieder in Formation mit der Victoria, die Flotte startete und verließ den Sektor Bills Prime.
Viele regten sich über Steve auf, da er mitten in den Verhandlungen verschwunden war, aber so konnten sie wenigstens erneut darum ringen, wer der reichste Mann im Sektor werden würde.
Und alles lief weiter seinen gewohnten Gang...

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Arget





Joined: 22 Aug 2006



PostPosted: Sat, 22. Jan 05, 15:19    Post subject: Reply with quote Print

*obermegariesenLOL* Rolling on the floor laughing Man, das ist ja nicht zum aushalten! *geruhigtsich* Super, Mayor, einfach super!


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PostPosted: Sun, 23. Jan 05, 21:27    Post subject: Reply with quote Print

Hiermit verkünde ich stolz, dass Gen im nächsten Kapitel mitspielen wird. Very Happy
(Zumindest ziemlich wahrscheinlich. Wink )

Außerdem muss man L33t lernen, um alles zu verstehen. D'oh

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Arget





Joined: 22 Aug 2006



PostPosted: Sun, 23. Jan 05, 22:15    Post subject: Reply with quote Print

Äh, was bitte, Mayor? Ich versteh' nur, dass Gen mitspielen wird, den Rest aber nicht?! Confused


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PostPosted: Sun, 23. Jan 05, 22:44    Post subject: Reply with quote Print

Ach, du wirst schon sehen. Wink

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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 15:59    Post subject: Reply with quote Print

Fortsetzung Nummer 35

Kapitel XLIV.
Die letzte Tankstelle vor der Wüste


„Erreiche Hades IV.“, meldete Victoria, der Turboantrieb wurde mit einem Rattern ausgeschaltet, die vier Halblingsschlachtschiffe stoppten etwa zeitgleich, sodass die Formation erhalten blieb.
Kaum waren sie wieder auf normaler Geschwindigkeit, blinkten alle verfügbaren roten Lampen wild auf, bei den Halblingen sprangen Alarmsirenen an, die Marschmusik spielten.
„Offenbar war schon jemand vor uns da“, sagte Jonathan über Funk, um darauf aufmerksam zu machen, dass er auch noch da war, ungern, aber noch da.
Hades IV. stand unter Feuer. Zwar war der Planet noch nicht annähernd so geröstet wie Aisorbus, aber vermutlich sollte es darauf hinauslaufen.
Riesige Zerstörer der Xenonart kreisten in der Umlaufbahn, feuerten ab und zu in die startenden Abfangjäger des Planeten, mehrere Divisionen von kleinen Xenonjägern hielten den niedrigen Orbit sauber.
Durchgehend starteten Schiffe vom Planeten, einige setzten Geschütztürme aus, die meisten griffen direkt die Xenon an. Horden von TS und TM sammelten sich in tieferliegenden Gefilden, um dann durchzubrechen, zu fliehen. Letztere wurden kaum beachtet, teilweise machten die Xenon gar Platz, um sie durchzulassen – zu sehr waren sie mit den Jägern beschäftigt. Zwar handelte es sich bei Hades IV. um einen Piratenplaneten, allerdings beherbergte er auch sehr viele sehr erfolgreiche Händler, Schmuggler und Diebe, die andauernd Waren von anderen Orten herbrachten. So hatte sich eine grandiose anarchische Zivilisation gebildet – und das spiegelte sich nun im Grad der Verteidigung wider. Dennoch, auf Dauer würden die Verteidiger nicht standhalten können, da sich die Jäger nicht sammelten, offenbar gab es keine Organisation, die für Kriegsfälle zuständig war, es handelte sich um nicht ausgebildete Privatleute.
„Kurs setzen auf...?“, fragte Jonathan. „Wohin verschwinden wir?“
„Wir bleiben“, sagte Steve.
Jonathan sackte in sich zusammen, er hatte so etwas schon erwartet.
„Warum? Ich meine, meine Flotte sprengen kann ich auch selber...“
„Ich muss da unten noch etwas einkaufen, etwas sehr Wichtiges“, sagte Steve.
„Kein Toast mehr?“, scherzte Jonathan. Eine einschlagende Rakete ließ ihn seinen Humor wieder vergessen.
„Wenn du willst, kannst du fliehen, aber ich muss da runter“, sagte Steve.
Jonathan öffnete den Mund, rollte mit den Augen und schloss ihn wieder. Er dachte einige Sekunden lang nach, dann wurde ihm bewusst, dass es dadurch auch nicht besser wurde.
„Ausschwärmen“, befahl er. „Und schickt ein Landeschiff zur Victoria.“
„Danke“, lächelte Steve ihm entgegen.
„Ich bereue es jetzt schon...“
Die Unterseiten der Schlachtschiffe klappten von der Mitte her auf, jeweils vier Großkorvetten machten sich von den Verankerungen los und stürzten synchron hinunter, klappten dabei wiederum ihre Heckschleusen auf und warfen während des Sturzfluges jeweils zehn Jäger aus. Innerhalb einer halben Minute war die gesamte Flotte in Position und die Schleusen waren wieder geschlossen. Halblinge waren noch nie bekannt dafür, lange zu fackeln.
„Andrew, ich muss mir ein klein wenig Geld von dir borgen“, hüstelte sich Steve.
Der Teladi sah ihn düster an, jeder andere seiner Artgenossen hätte laut losgelacht.
„Wie viel diesmal?“, fragte er bitter.
„Ähm...“, stammelte Steve nachdenklich. „Alles.“
Andrews Mund klappte auf, als wollte er etwas sagen, doch vermutlich war er nur schockiert oder erstaunt oder beides.
„Kann auch ein wenig mehr sein,“, setzte Steve nach, „nur schnell brauche ich es.“
Andrew küsste seine Geldbörse, streichelte sie noch ein paar Mal und warf sie dann schluchzend zu Steve hinüber... er hatte wohl keine andere Wahl, in dieser Situation sollten sie das Geld ausnutzen, denn Hades IV. war der letzte Stop vor der mortanischen Raumgrenze. Vermutlich konnten sie sonst nirgends mehr einkaufen.
Leroy klopfte ihm auf die Schulter. „Mutig“, sagte er. Andrew brach in Tränen aus. Ein wenig Wut kam in ihm auf... vernichten...
„Ah, unsere Xenonfreunde erkennen uns wieder“, bemerkte Roger. „Einige der Jägerflotten sind auf dem Weg zu uns. Und alle anderen Schiffe auch...“
Andrews Tränen versiegten urplötzlich, Flammen loderten in seinen Augen auf. In drei Sekunden waren die Laser neu kalibriert, in weiteren drei Sekunden hatte er ein Ziel erkoren. Zumindest würde er seine Wut ablassen können.
„Hendrik, Leroy, John, ihr drei kommt mit mir runter einkaufen“, befahl Steve. „Der Rest sorgt dafür, dass die Victoria noch da ist, wenn ich zurückkomme.“
Ein lautes Krachen machte darauf aufmerksam, dass die Halblinge auf ihre Art angedockt hatten, die vier machten sich sofort auf den Weg zur Frachtschleuse.
„Bringt mir was mit!“, schrie Zahida hinterher.
„Wir brauchen neues Haarshampoo!“, kreischte Luna.
„Und Pizza! Jede Menge Pizza!“, rief Arsaneus. „Spaghetti! Mexican Food!“
Nachdem Steve all das und noch viel mehr notiert hatte, kam auch er in den Laderaum. Drei Halblinge hatten sich hier bereits wohnhaft eingerichtet.
„Na dann, fliegt uns runter“, sagte Steve.
Die Halblinge stellten sich in eine Reihe, streckten ihre rechten Arme aus, knickten sie ein und tickten mit ihren Zeigefingern an ihre Köpfe. Kein Halbling würde je auf einem Planeten unter Beschuss landen...
Leroy, Hendrik, John und Steve sprangen durch die Schleuse ins Landeschiff hinunter und flogen allein los, während die Halblinge die allerletzten Nahrungsvorräte beseitigten... um Platz zu schaffen, natürlich.

„Feuer!“, rief Jonathan, um Steve den Weg freizuschießen. Kaum hatte er die Schusserlaubnis gegeben, kamen die Xenon in Reichweite. Andrew hatte in wenigen Sekunden die Hälfte der Vorhut abgeschossen. Dann war die Laserenergie alle.
Das Landeschiff raste direkt durchs Trümmerfeld hindurch in Richtung Planet, die Xenon ignorierten es, ihr Ziel war die Feindflotte. Wenige Sekunden später brach der Kampf los.
Hunderte Jäger fetzten blind in die Halblingsformation hinein, einer nach dem anderen wurde Opfer der Laser. Offenbar scherten sich die Xenon nicht um Ausweichmanöver, sondern flogen einfach nur blind in den Feind hinein, während die Halblinge geschickt den meisten Schüssen ausweichen konnten, sodass die Zahl der Xenon trotz Übermacht schnell zurückging... nun, was soll man auch anderes von Bots erwarten?

Ein Metallklumpen donnerte auf eine Kreuzung in der Hauptstadt.
Steve war gelandet.
Die Seitenklappe des Gefährtes klappte auf, die Einkäufer schritten hinaus.
„Wohin?“, fragte Leroy.
„In den Underground“, antwortete Steve. Er sah sich um.
Dichter Smog lag über der Stadt, obwohl schon alle Fahrzeuge landwärts geflohen waren, Rauchschwaden zogen durch die Gassen, in weiter Ferne hörte man das Knistern eines überdimensionalen Feuers, Diebesbanden zerschlugen Schaufenster und Postkästen, Schatten schlichen an den Wänden entlang, neun von zehn Laternen waren ausgefallen oder gestohlen.
„Wir sind im Underground“, bemerkte Hendrik. „Außerdem hat jemand unser Landeschiff geklaut...“
Steve drehte sich überrascht um – tatsächlich war es weg. Er holte tief Luft und pustete, Staub wirbelte auf. Das Landeschiff war immer noch an Ort und Stelle, es hatte sich nur der Umgebung angepasst...
„Gehen wir einkaufen...“, flüsterte John überrascht.

Im Weltall war mittlerweile die Hölle los, es wurde wild umhergefeuert. Während sechs der sechzehn Korvetten aufgrund von Schäden wieder an den Schlachtschiffen angedockt waren, mähten die übrig gebliebenen nach und nach alle Kleinkampfschiffe nieder.
Den Halblingsjägern ging es auch nicht besser, ein Drittel war aus dem Gefecht geflohen, um die Schilde nachzuladen, sodass die Feuerkraft der Halblinge enorm geschwächt war.
Die Schlachtschiffe hielten Stellung, Victoria blieb immer irgendwo in ihrem Schatten und schoss angreifende Xenon ab.
„Die Schlachtschiffe sind zu groß... wir stehen unter Dauerfeuer...“, meckerte Jonathan.
„Solange die Schilde halten“, antwortete Zahida achselzuckend.
Jonathans Augen weiteten sich. „Schilde hochfahren!“
Massenhaft Xenonschiffe, die den Schiffen zu nahe gekommen waren, verbrutzelten nun in den Schilden, ein weiteres Wunder geschah: Knapp fünfzig Kampfschiffe vom Planeten hatten sich gesammelt und eine Keilformation gebildet, sie rieben jetzt die wenigen Formationen auf, die die Xenon bildeten, sodass diese noch leichtere Ziele wurden.
„Läuft doch soweit ganz gut“, sagte Zahida – Jonathan hingegen heulte fast.
„Der... der Lack... Blau Metallic... das war so sauteuer...“, schluchzte er.
Plötzlich versiegten seine Tränen, Flammen loderten in seinen Augen.
„Die Geheimwaffe...“, flüsterte er zornig, schließlich hatte man sein Flagschiff zerkratzt.
„Wir haben keine Geheimwaffe“, widersprach ein Offizier.
„Dann baut eine!“, keifte Jonathan.

Die Einkaufstruppe marschierte durch die dunklen Gassen... Hendrik war doppelt so groß und schwer geworden, er schleppte mehrere Kisten auf seinen Schultern und trug Tüten in seinen Händen. Sie hatten die meisten Einkäufe erledigen können, indem sie Plünderer ausraubten. Es ist praktisch, einen Übermenschen dabei zu haben, äußerst praktisch.
Steve blieb plötzlich stehen, sah nach rechts in eine dunkle Gasse.
„Pro Shop“, blinkte eine halbwegs defekte Neonröhre vor sich hin.
„Wartet hier auf mich“, flüsterte Steve und ging die Gasse hinunter.
Hendrik stellte seine Sachen ab, Leroy und John legten sich auf die Straße. Kaum, dass sie jemand ausrauben wollte, sprang Hendrik hinter den Kisten hervor und machte die Täter zu Opfern. Dieses Spielchen wiederholten sie in Steves Abwesenheit mehrfach...
Steve war an der Ladentür angekommen, sie war aus dünnem Holz und hatte eine undurchsichtige Glasscheibe eingesetzt. Er klopfte... knartschend ging sie auf.
Steve betrat den Laden, drückte die Tür hinter sich zu. Er befand sich in einem beinahe ausnahmslos finsteren Raum, nur eine kleine Kerze auf einem Schreibtisch beleuchtete das Zentrum spärlich, wo die Wände waren konnte man nicht erahnen.
Auf jenem Schreibtisch, den das warme flackernde Licht ein wenig ausleuchtete, lagen mehrere Benutzerhandbücher, eine Ausgabe der CBS, eine RADEON® X600 sowie mehrere Plastikschädel, kurzum, Steve war in einem heruntergekommenen Computerfachwarengeschäft gelandet.
Steve schritt näher zum Tisch hin, ein alter Mann mit langem Bart und dreckiger Lumpenkleidung wurde dämmerig sichtbar.
„Ich brauche ein Computerprogramm mit der Bezeichnung 78439782-A“, sagte Steve. „Haben sie so etwas im Angebot?“
„l0l w4$ gl4µb$t е w0 е h13r b1$t türl1(h h4b 1(h Ð4$“, lachte der Alte.
„Büdde was?“
„1(h $pr3(h3 l337, Ð13 $pr4(h3 Ð3$ 4l73n V0l|{3$...“, erklärte er mit düsterer Stimme.
„Ahja, interessant“, sagte Steve. „Nun, ich habe keine Zeit, aber viel Geld, verstehst?“
„Wie viel Geld?“
„Schon mal was vom Universum gehört?“
„Ja...?“
„Ich könnte es kaufen. Und jetzt zack.“
Der alte Mann nickte ein paar Mal verwirrt, warf alle seine Sachen vom Tisch und holte ein kleines Paket unter ihm hervor.
„Das ist sie... war ziemlich schwer, an so was zu kommen...“, betonte er.
Steve legte einen Zweitausendcreditschein auf den Tisch, nahm sich das Kästchen und prüfte den Inhalt.
„Beehren sie und bald wieder“, sagte der Alte und starrte das Geld an. Steve war schon wieder verschwunden.

„Haben wir jetzt alles?“, fragte Hendrik, der gerade ein paar Diebe durchrüttelte, während Leroy die herunterfallenden Wertgegenstände einsammelte.
„Wir brauchen nur noch ein paar Nahkampfwaffen oder ähnliches. Bald werden wir auf die Kryptonen treffen und nur mit Fäusten schaffen wir sie vielleicht nicht.“
Nachdem die letzten Diebe ausgenommen waren und heulend wegrannten, marschierte die Karawane weiter. Mittlerweile hatten sie alles auf vier kleine Bollerwagen geladen, die unter der Last ächzten und kaum voran kamen.
Langsam kehrten sie zum Landeplatz zurück und hofften darauf, unterwegs einen Waffenladen zu finden. Die Umgebung wurde nicht schöner, im Gegenteil, die Straßen waren aufgerissen und man hörte ab und zu Schreie, die sich langsam im Quietschen der Bollerwagen verloren...
„Ziemlich gefährliche Gegend“, bemerkte Leroy.
„Aber die Mieten sind sicher niedrig“, warf John ein.
Ein lauter Knall unterbrach ihr Gespräch, Lichtblitze zuckten aus dem Steingebäude rechts von ihnen, dann sprangen Teile der Mauer hinaus und krachten ins gegenüberliegende Gebäude, verfolgt von Feuerstrahlen.
Gleiches geschah kurz darauf noch in anderen Gebäuden, rote Energiestrahlen donnerten mitten auf die Straße und ließen geschmolzenen Asphalt zurück.
„Sie bombardieren!“, rief Leroy. „Lauft!“
Es ist unglaublich, wie schnell sich Bollerwagen bewegen können.

„Fünfzig Prozent der Flotte ist wieder gelandet, zu schwere Schäden – Verluste keine, aber ob das noch lange andauert...“, meldete ein Halblingsoffizier, der mit seinem Laptop schon in einer Rettungskapsel Platz genommen hatte.
„Schwere Schäden an der Giggles Explore“, meldete ein Kapitän.
„Die Joker Jeff hat fast keine funktionalen Laserbänke mehr!“, schrie ein anderer.
„Auf der Random Peach ist soweit alles kaputt“, vervollständigte der letzte Kapitän.
„Die Trevor Forevor hat nur noch sehr wenige Ersatzreifen“, fügte Jonathan hinzu. Die Lage war ernst, die bloße Überlegenheit der Xenon hatte alle Vorteile ihrer Widersacher zunichte gemacht. Die Xenonzerstörer hatten sich aus dem Kampfgebiet entfernt, flogen in tiefem Orbit und feuerten auf die Planetenoberfläche.
„Jetzt brauchen wir ein Wunder...“, murmelte Luna.
Plötzlich blieben alle Xenonschiffe stehen.
„Ein nachvollziehbares Wunder“, korrigierte sich Luna.
Der Kampf ging weiter.

Steve hechtete in einen kleinen Laden am Straßenrand, Hendrik, John und Leroy luden derweil alle Einkäufe an Bord des Landeschiffes.
„Schnell, ich brauche neue Bewaffnung für meine Crew!“, rief Steve.
Der Laden, in dem er sich befand, sah einem Schmuckgeschäft nicht unähnlich, doch statt Ketten und Ringen gab es Dolche und Gewehre.
„Was darf es sein?“, fragte der Verkäufer. „Na? Dolche, Schwerter, Laser, Phaser, Blaster, Zahnbohrer, Raketenwerfer, Panzer, Blasmusik – ich habe alles auf Lager.“
„Dann zeig mal was her.“
Draußen donnerten einige weitere Energieladungen auf die Straße und in die Gebäude, der Händler schien sich nicht daran zu stören, er holte gelassen ein paar besonders schöne Schwerter hervor, während Steve ziemlich hibbelig mit seiner Geldbörse spielte.
„Hier, ein Zweiklingenschwert, vorne für den Feind und hinten zum Notfallharakiri. Kostet kaum zehntausend Credits. Der Handgriff ist aus...“
„Was anderes“, sagte Steve.
Der Händler legte das Schwert achselzuckend weg und holte ein Zanbatou hervor. Dabei handelte es sich um einen langen Holzstab mit einer scharfen Klinge am einen Ende. Draußen brannte mittlerweile die halbe Stadt.
„Ich, äh... habe es eilig“, hastete Steve. „Bitte zehn Knarren mit Munition, und zwar etwas zügig.“
„Schwerter sind viel stilvoller, würde ich sagen, aber meinetwegen...“
Er klappte einen Schrank auf, in dem alles Mögliche aufgehängt war, und holte einige Bajonetten daraus hervor.
„Sehr schön gearbeitet, sechs Schuss pro Sekunde und...“
Über ihnen donnerte es laut, beide sahen nach oben. Steve drehte um und rannte hinaus, jener blieb hinter seinem Tresen stehen.
Ein roter Strahl durchbrach die Decke und schlug auf dem Teppich ein, der sofort Feuer fing und den ganzen Raum in Brand setzte. Steve kam langsam wieder herein.
Des Verkäufers Haare waren ein wenig angebrannt, seine Kleidung teils zerrissen, aber er selbst schien unbeschadet davongekommen zu sein, dennoch war er sichtlich wütend.
„Ich kaufe den ganzen Laden“, sagte Steve hektisch und drückte ihm die Geldbörse in die Hand, griff sich, was er tragen konnte, möglicherweise auch ein wenig mehr, und rannte sofort weiter zum Landeschiff. Hier gebraten zu werden war kein sonderlich schöner Gedanke.

„Das war´s“, sagte Jonathan. „An alle: Rückzug auf die Schlachtschiffe! Fluchtmanöver in sechzig Sekunden!“
„Und Steve?“, rief Zahida. „Lässt du ihn einfach zurück?!“
„Jo. Das heißt... ja.“
Zahida sah ihn über den Bildfunk skeptisch an.
„Und wenn ich ja sage, meine ich nein...“, ächzte er und gab wieder den Angriffsbefehl.
„Habt ihr eigentlich keine Raketen?“, wunderte sich Roger, der auf dem Radar bisher nur feindliche geortet hatte.
Jonathan schreckte auf. „Hornissen scharf machen!“

„So, alles drin?“, fragte Hendrik.
„Alles drin“, sagte Steve und schloss die Seitentür, der gesamte Innenraum des Landeschiffes war ausgepolstert mit Brot, Butter, Shampoo, Gewehren, Pizzas, Schwertern, Granaten und Eiern.
„Starten!“, befahl Steve.
John sah sich nachdenklich das Armaturenbrett vor sich an.
„Wir haben drei rote Knöpfe und einen Joystick“, meldete er.
Einige rote Blitze donnerten durch den Smog auf die Straße neben ihnen, der Asphalt schmolz dahin, die Feuerrate verstärkte sich enorm. Plötzlich tauchte eine längliche Form aus den grauen Nebeln auf, sank langsam hinunter, rauchte und dampfte aus allen Löchern, die es hatte.
„Schießen die jetzt mit Zerstörern auf uns?“, wunderte sich John.
Leroy drückte panisch alle roten Knöpfe, der Antrieb startete und sie hoben ab, zischten erst einige Meter vorwärts, dann zog John hoch und sie flogen senkrecht in den Himmel. Schwerkraftgeneratoren gab es nicht, sodass ein Großteil der Eier wild umher ballerte und die gesamte Einrichtung versaute.
John hatte dem abstürzenden Zerstörer ausweichen wollen, doch stattdessen flog er direkt auf ihn zu, das Joypad hatte etwas Honig abbekommen und klebte fest. Das schwarze Ungetüm stürzte weiter, sie flogen immer schneller.
„Festhalten...“, flüsterte Steve und krallte sich an Hendrik fest, Hendrik krallte sich an Leroy fest und Leroy krallte sich an Steve fest.
Das Landeschiff donnerte in die Unterseite des Schlachtschiffes, alle drei wurden in einen Haufen Butter geschleudert, John klammerte sich am Pilotensessel fest. Sie durchbrachen den Zerstörer, der nun in zwei Teile zerriss, schossen dann weiter gen Himmel, aus der Smogmosphäre hinaus in die Wolken.

Ein Lichtblitz, dann war auch der letzte Zerstörer abgeschossen. Wenige Feindjäger flogen noch umher, aber die meisten ergriffen die Flucht anhand der Übermacht von Halblingen, von der Victoria ganz zu schweigen. Die Schlacht war gewonnen, das Landeschiff näherte sich der Flotte, doch einige Fragen blieben offen...
Wie sollten die Halblinge ihre Flotte reparieren?
Wie sollte Steve jemals wieder freiwillig Butter essen können?
Und warum zum Teufel ist Gen doch nicht aufgetaucht?
...
Nun ja, die Halblinge reparierten ihre Flotte mit Hilfe der Trümmer innerhalb von dreißig Minuten, nur der schöne Lack war auf ewig verloren, Steve stieg von Butter auf Margarine um und... zur letzten großen Frage... die Antwort ist irgendwo da draußen...

„Kurs setzen auf Teufelsberg. Und schickt mir ein paar Reinigungskräfte rüber.“

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Arget





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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:22    Post subject: Reply with quote Print

*lolololol*
Super, wie immer, Mayor. Very Happy


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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:23    Post subject: Reply with quote Print

Bald kommt das Finale.^^

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Arget





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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:33    Post subject: Reply with quote Print

Mit mir? Rolling Eyes


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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:35    Post subject: Reply with quote Print

Hydras Schreck [ESS] wrote:
Mit mir? Rolling Eyes


Es wird ein ziemlich feines Duell geben. Very Happy
Achja, eine Anfrage, kannst du mir einige Sätze auf diese *merkwürdige* Sprache übersetzen? Es wird einige sehr interessante Dialoge geben.^^

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Arget





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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:36    Post subject: Reply with quote Print

Klar, jederzeit, per PM oder hier im Forum? Haste ICQ?


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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:37    Post subject: Reply with quote Print

Haste´s dir also endlich besorgt?^^
177363121 Rolling Eyes

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Arget





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PostPosted: Sun, 30. Jan 05, 16:40    Post subject: Reply with quote Print

Meine ist 282135961.


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PostPosted: Fri, 4. Feb 05, 22:13    Post subject: Reply with quote Print

Jetzt wird´s á bissel ernster... Rolling Eyes

Kapitel XLV.
Freemans Versprechen


„Das ist also Teufelsberg“, sagte Jonathan.
„Überrascht mich auch ein wenig“, stimmte Steve zu.
Die Oberfläche des Planeten vor ihnen bestand zu zwei Dritteln aus Wasser, der Rest war grün oder bräunlich. Es schien keine orbitalen Abwehranlagen mehr zu geben, nur noch Trümmer wurden von den Scannern entdeckt, es hatte vermutlich Kämpfe um den Planeten gegeben. Ursprünglich hatte man sich den Planeten als dunklen, schwarzen Bunker mit tausenden von Geschütztürmen vorgestellt, aber es schien hier doch recht nett zu sein, geradezu einladend.
Jarob sah bedeutungsvoll zu Steve hinüber, der nickte.
„Und was machen wir jetzt Schönes hier?“, fragte Jonathan.
„Wir stürzen die Regierung“, sagte Steve. „Wenn wir das gemacht haben, übernehmen wir die Herrschaft. Ich sehe keinen anderen Weg, die Koordinaten der kryptonischen Hauptbasis herauszufinden, außerdem will ich etwas über dieses ‚Project Black Sun’ erfahren... und das geht nun mal am besten, wenn wir den Planeten regieren.“
Eine etwas konfuse Aussage, ein Spionageakt hätte auch zum Ziel geführt, aber Jonathan ging nicht weiter darauf ein. „Das ist ja alles schön und gut,“, sagte er, „aber was ist unser Part hier? Die Flotte ist relativ stark beschädigt und wenn ihr wisst, wo die Kryptonen sind... nun, wir werden nicht gegen sie antreten.“
„Das verlangt auch keiner“, sagte Steve.
Jonathan schaute verblüfft, er hatte erwartet, dass Steve ihn überreden wollte, und er wäre auch dazu bereit gewesen, sich überreden zu lassen.
„Alles, was ich noch von euch verlange, ist, mir Feuerschutz zu geben, wenn die Victoria im Hauptquartier auf dem Planeten landet. Dann kehrt ihr nach Gadeein zurück, repariert eure Flotte und verteidigt den Planeten.“
Jonathan schüttelte sich. „Du willst alleine den Planeten übernehmen?! Ich meine, wir Halblinge sind Soldaten, nicht sonderlich stark, aber geschickt... wir könnten das ganze Unterfangen deutlich vereinfachen.“
„Ich will keine Verluste verursachen, noch lebt ihr alle, mit Glück, es wäre Unsinn, jetzt gegen die Mortaner zu kämpfen“, sagte Steve. „Fliegt heim.“
„Nein“, widersprach Jonathan. „Wir sind nicht den ganzen verfluchten Weg geflogen, um jetzt wieder kehrt zu machen und euch auf Teufelsberg abkratzen zu lassen. Wir werden mit euch angreifen und mit euch siegen, oder wir fliegen alle wieder nach Hause, ihr auch. Ich hab´ keinen Bock drauf, dass...“
„Andrew, mach zwei Libellen scharf. Ziele auf ihre Waffensysteme“, befahl Steve.
„Du meinst es ernst...“, sagte Jonathan langsam.
„Ihr habt eure Aufgabe hier erfüllt“, wiederholte Steve. „Ohne euch wäre ich nicht soweit gekommen. Der Rest ist meine Sache...“
Jonathan atmete laut ein, tausende Gedanken schossen ihm durch den Kopf. „Aber...“
„Wir sehen uns wieder“, versprach Steve.
„In fünf Minuten“, fügte Jonathan hinzu.
Nun war Steve der Verwirrte.
„Na, ich und mein erster Offizier kommen mit euch. Denkst du etwa, wir lassen uns das Spektakel entgehen?“, lachte Jonathan, nahm ein Mikro zur Hand. „Achtung, Achtung, an alle Crewmen. Der Chef macht Landurlaub, Jack Sparrow von der Random Peach übernimmt das Flottenkommando und geleitet euch in meinem Namen zurück nach Gadeein. Wir sehen uns wieder.“
Steve musste lachen, er würde also zwei weitere Leute zu ernähren haben. Nun, irgendwer würde sicher ein paar Schuhkartons zu Betten für die Halblinge umbauen, es würde nicht weiter problematisch werden.
Ein Landeschiff brachte Jonathan und seinen ersten Offizier hinüber zur Victoria, flog dann zurück. Dies dauerte nicht sonderlich lange, nach knapp fünf Minuten startete die Halblingsflotte in Richtung Gadeein. Viele der Besatzungsmitglieder waren kurzzeitig wütend, sie hätten sich alle zu gern einen Namen in dieser Schlacht gemacht, doch da sie nicht sonderlich kampflustig waren und meist ohnehin schon einen Namen hatten, vergaßen sie ihre Wut schnell wieder und konzentrierten sich auf ihr Alltagsleben – Party.
„Da sind wir“, grüßte Jonathan, als er auf die Brücke kam. Tim stand auf und holte ein paar weitere Stühle vom Esstisch herüber.
Jonathan selbst war ein relativ durchschnittlicher Halbling, seine Größe entsprach seinem Volksnamen, er ging John bis zur halben Höhe. Seine Kleidung entsprach nicht dem, was man von einem Halbling erwarten würde, er trug ein weißes T-Shirt, ein blaues Hemd und eine weiße Sporthose, dunkelblaue Sportschuhe.
Sein erster Offizier, John O´There, war noch etwas knapper geraten und trug seine Uniform – Hut mit weißer Feder, hellgrüner Ganzkörperanzug, dunkelgrünes Oberhemd, weiße Strumpfhosen und unechte Lederschuhe. Er war etwas jünger als Jonathan, sah aber trotzdem auf irgendeine Art ziemlich erfahren aus. Da es nun zwei Johns an Bord der Victoria gibt, wird John fortan Johnny genannt, John hingegen bleibt John.
(Der Halbling ist Johnny, der andere Halbling ist Jonathan, und John ist kein Halbling.)
Nachdem dies alle verstanden hatten, also eine halbe Stunde später, gingen sie auf ihre Positionen. Die Schlachtschiffe waren mitsamt ihren Großkorvetten und Jägern auf dem Weg nach Gadeein und schon weit entfernt, Feuerschutz brauchte die Victoria nicht, denn es waren zur Überraschung aller keine Geschütze in Sicht, auch nicht nach tiefergehenden Scans.
„Das Schiff ist ziemlich überfüllt“, stellte Jonathan fest. „Ihr könntet einen ganzen Zerstörer belegen...“
Und das sagte er, als er noch nichts von den Haustieren wusste.
„Ähm... wohin?“, fragte Zahida und steuerte ein wenig im Kreis.
„Im feindlichen Hauptquartier landen“, befahl Steve.
Zahida tat überhaupt nichts... hatten die Mortaner denn überhaupt ein HQ?
Leroy öffnete auf Steves Befehl hin einen Funkkanal.
„Guten Tag“, grüßte Steve den gesamten Planeten. „Mein Name ist Steve Freeman und ich beginne gerade eine Invasion auf eure Heimatwelt. Keine Angst, ich komme in Frieden. Wo ist euer Regentschaftspalast oder was auch immer?“
Innerhalb von zehn Sekunden antworteten einige Widerstandskämpfer und schickten ihnen die Koordinaten, ein paar Anti-Monarchie-Bildschirmschoner und den Wunsch, doch bitte auf ihre Website zu verlinken. Der Mortanerplanet wurde denen der Menschen immer ähnlicher, trotz aller Erwartungen.
„Na dann – landen“, sagte Steve achselzuckend und schnallte sich an seinem Stuhl fest.
„Ähm...“, stammelte Johnny. „Ihr wollt mit der Victoria auf einem Planeten landen? Habt ihr überhaupt Hitzeschilde, die nötige Software und Landesteuerdüsen?“
Chrew und Werch sahen ihn fragend an.
„Vergesst es...“, flüsterte Johnny. „Halb so wild...“
Die Crew bereitete sich auf den Absturz... die Landung vor. Zahida verließ sich darauf, in ihren Sitz gedrückt zu werden, Chrew und Werch zogen sich Hemden über, welche sie an ihre Sitze klebten, Roger wickelte sich in eine Decke ein, John krallte sich schlicht an seine Armlehnen, Arsaneus und Tim legten sich unter den Tisch und verschränkten die Arme über ihren Köpfen, Luna verkroch sich in Hendriks Hosentasche, der sein Schwert in den Tisch rammte und sich daran klammerte.
Bill, Johnny, Jonathan, Andrew und Steve hielten sich an Jarob fest, der schlicht stehen blieb. Die Victoria näherte sich dem Planeten ungemein schnell, die Gravitation zeigte langsam ihre Wirkung und beschleunigte das Schiff permanent.
„Alle bereit?“, fragte Zahida.
„Heute ist ein guter Tag zum Sterben...“, flüsterte Jonathan.
„Ach, die Mortaner schaffen wir schon“, beruhigte ihn Steve.
„Vor den Mortanern habe ich auch keine Angst“, erklärte Jonathan.
Bevor noch jemand ein Wort sagen kann, wurde der Abfahrtspunkt überschritten. Man kann es mit einer Achterbahn vergleichen – erst geht es langsam hoch, weiter, weiter, irgendwann ist man am höchsten Punkt und dann – ZACK! – abwärts geht´s mit einem Mordstempo.
Die Victoria trat in die Atmosphäre ein, sofort wurde die Außenhülle hellrot, all der Schmutz und Dreck darauf verglühte. Nicht nur Jonathans Magen drehte sich um, er selbst wirbelte durch die Gegend.
Das Raumschiff donnerte durch die Wolkendecke, Zahida stellte es waagerecht, um abzubremsen, wodurch die Unterseite erheblich erhitzt wurde. Der neue Lack, den sie auf der Em´Ti´Wye bekommen hatten, verflüssigte sich wieder und verwehte, die alte graue Victoria kam darunter zum Vorschein.
Nun stand das Raumschiff senkrecht nach oben, Zahida startete die Antriebe, um den Fall abzubremsen. Ein lautes Rattern ertönte, sie fielen aus... Chrew zog das festgeklebte Hemd aus und wollte sich hinunter in den Maschinenraum stürzen, doch aufgrund der Fallgeschwindigkeit klebte er bald oben an der Frontscheibe.
Zahida startete die Antriebe wieder und wieder, sie wollten nicht, waren überhitzt.
Jonathan drückte den Panic-Button, der Turbo lud und startete. Meterlange Flammen bohrten sich in den Boden unter ihnen, die Victoria stand still in der Luft und Chrew donnerte durch alle Türen hindurch in den Maschinenraum.
Der Turbo fiel aus, aber das machte nichts, denn sie befanden sich keine zwölf Zentimeter über dem Boden. Die Victoria, deren Heck immer noch nach unten zeigte, fiel diese kurze Strecke und steckte dann zu drei Vierteln im Erdloch fest, das der Turbo gebrannt hatte. Victoria fuhr alle Systeme herunter, es funktionierte vorerst ohnehin nichts mehr, es war zu heiß.
„Alle noch am Leben?“, fragte Steve.
Ächzen und Knurren von allen Seiten war die Antwort – noch lebten alle.
Durch die Frontscheibe konnten sie direkt nach oben sehen, ein blauer Himmel mit weißen Wolken erstreckte sich über ihnen, nur wo sie auf dem Planeten gelandet waren, konnten sie nicht erahnen.
„Naja... die Landung war doch ganz nett“, meinte Steve. „Ich glaube, wir müssen hier nichts reparieren, wenn wir ein paar Eiswürfel machen reicht das. Alle raus, Außeneinsatz.“
„Noch fünf Minuten...“, jammerte Jonathan.

Vögel sangen Lieder, ein sanfter Wind wehte. Die Victoria war mitten auf dem Versammlungsplatz eingeschlagen, einem riesigen Feld aus winzig kleinen beschfarbenen Fliesen. Um den Platz herum standen eher niedrige antike Gebäude, das alles ließ sich ziemlich gut mit der verbotenen Stadt in China vergleichen, die leider mitsamt der Erde hochgegangen war. Überraschend war, dass die Mortaner hier gar Laubbäume gepflanzt hatten und ein Fluss in Kanälen um den Versammlungsplatz herum führte, Rundbrücken aus Holz stellten die Übergänge dar.
„Ganz nett...“, meinte Jonathan nachdenklich. „Eigentlich sogar ziemlich nett...“
Johnny kam als letzter aus dem glühenden Wrack gekrochen, er war der einzige, der sich eine Waffe besorgt hatte, einen Hünendolch, den Steve auf Hades IV. erstanden hatte. Das, was die Hünen allgemein als Dolch bezeichneten, hielt Johnny für ein Langschwert, etwa so musste es für alle seiner Statur gewirkt haben.
„Bereit?“, fragte Steve die komplette Truppe.
„Aye Aye“, murmelten einige.
„Na dann, in Zweierreihen aufstellen und los“, kommandierte Steve.
Da sie mittlerweile sechzehn Personen waren(, von denen die meisten durchgehend nichts sagten), konnte man sie schon als eine größere Angriffstruppe ansehen. Hätten sie ausreichend lange Speere gehabt, hätten sie eine Phalanx bilden können. Gewiss hätten alle Speere in eine andere Höhe gezeigt und da es an Uniformen mangelte (eigentlich wollten sie diese nur nicht anziehen), hätte das ganze eine denkbar merkwürdige Phalanx ergeben, aber auf jeden Fall eine Phalanx.
Mit Steve als Anführer marschierte die Truppe ungeordnet los, in Richtung jenes Gebäudes mit weiß gekalkten Wänden und einem Dach aus langen grünlichen Platten. Bei diesem Gebäude schien es sich um das Hauptgebäude zu handeln, es war am reichsten verziert und man konnte durchaus behaupten, dass es akzeptabel aussah.
„Merkwürdig, wir haben uns sogar angekündigt... irgendwer sollte uns doch schon erwarten...“, bemerkte Roger ein wenig skeptisch.
„Ein Hinterhalt“, meinte Steve schulterzuckend, ohne stehen zu bleiben oder sich umzusehen, er ging einfach strikt weiter auf das vermeintliche Hauptquartier zu, stieß das schwere Holztor auf und blieb ein wenig weiter im Raum stehen, der Rest der Mannschaft trottete dicht hinterher.
Tatsächlich, dies musste der Raum sein, in dem sich der Commander befand. Er war von innen so ausgekleidet worden, dass er wie eine dunkle feuchte Höhle wirkte, die Decke war hoch und Stalaktiten hingen von ihr herab, weiter hinten führte eine in Stein geschlagene Treppe auf ein Podest, auf dem ein ebenso steinerner Thron stand.
Allerdings schien kein Commander anwesend, nur ein Mortaner aus einer niedrigen Kaste wischte den Boden sauber.
„Ist der Chef da?“, fragte Steve.
Das Tor hinter ihnen fiel zu, der Saubermann schrak auf und rannte durch eine der niedrigen Gänge hinaus, die in den Stein führten, Fallgitter schlossen sie kurz nach ihm, der Thronsaal war vollständig abgeriegelt.
Kurzzeitig war es absolut dunkel, dann begann Licht, den Raum auszufüllen, es stammte von einem Kronleuchter, der langsam aus der Decke fuhr. Laute Bassschläge im regelmäßigen Takt ließen einem nicht nur das Blut in den Adern gefrieren, sondern auch ein paar Stalaktiten von der Decke fallen.
„Geile Show...“, flüsterte Jonathan.
Ein Zittern durchfuhr den Raum, Bill verneigte sich und ging dezent ein paar Schritte rückwärts, bis das Tor einen weiteren Rückzug verhinderte.
„Offenbar doch kein Hinterhalt“, sagte Steve. „Sie haben sich auf uns vorbereitet, um uns ein wenig Angst zu machen.“
„Macht Kino, keinen Krieg!“, schrie Luna aus – ein direkter Feind stand ihnen nicht gegenüber, aber irgendwo hier musste sie jemand beobachten und dementsprechend die Spezialeffekte einsetzen.
Ein dunkles Grölen durchfuhr den Boden, er erzitterte.
„Langsam ist gut...“, bemerkte Johnny.
Der Thron auf der Plattform fuhr hinab, tauchte wenige Sekunden später wieder aus dem Boden auf. Diesmal war er von einer der Gestalten besetzt, die braune Mäntel mit Kapuzen trugen, sodass man nichts bis auf die humanoide Körperform erkennen konnte.
„Name? Rang? Gibst du auf?“, fragte Steve kurz.
„Ich bin Commander“, ächzte das Wesen mit Bassstimme, ließ allein durch seine Worte den Raum beben. „Ich werde keinesfalls kapitulieren...“, rief er. „Ich bin Maximilian Diamond Phoenix!“
„Der Maximilian Diamond Phoenix, den ich neulich auf Subrosia umgebracht habe?“, spottete Hendrik.
„Jupp, genau der“, sagte das Wesen und schlug seine Kapuze zurück. Ein Mortaner an sich war ein schuppiges Wesen mit doch recht menschlicher Form. Auch das Skelett ähnelte den Menschen, wie man an diesem Beispiel gut sehen konnte. Bill fiel ohnmächtig um.
„sch****, was bist du?!“, rief Jonathan.
Ihnen stand ein Skelett gegenüber, rotes Leuchten drang aus seinen Augenhöhlen.
Selbst Steve erstarrte für einen Moment – das sah dermaßen real aus, das konnte einfach keine optische Täuschung sein. „Warum lebst du?“, fragte Steve wie betäubt.
„Die Magiesphäre des Todes, ein wirklich großer Schatz, schlug auf meiner Leiche auf... ich lebe nicht, doch tot bin ich auch nicht. Ich bin ein Wandler mit der Macht, jedes Leben zu beenden und jeden Toten in eine halblebendige Form auferstehen zu lassen...“
„Super“, bemerkte Steve. „Aber das hilft dir auch nicht. Wir haben die Magiesphäre des Lebens, kann man mit einem Wiederbelebungszauber vergleichen. Und bei uns gibt´s keine halben Sachen.“
„Große Worten für einen toten Mann...“, raunte Maximilian. „Ich habe mit der Macht den ganzen Planeten wieder unter meine Kontrolle bringen können, da werdet ihr mir nicht im Weg stehen. Schon bald ist meine Flotte wieder bereit, schon bald wird das System in einem weiteren Krieg untergehen und wir, die Mortaner, werden herrschen über alles, was sich regt, auch die Kryptonen wieder unter unsere Macht bringen...“
„Große Worte für einen toten Mann“, lachte Steve. „Und zumindest bei dir sind wir uns ja einig, dass du tot bist. Aber genug der Worte, let´s rock du Vollspaten.“
In Richtung des Tores gingen alle in Kampfposition, ausgenommen Bill, der bewusstlos in der Ecke lag, ein durchaus nachvollziehbares Verhalten, nicht nur ihm war dazu zu Mute.
Maximilian schritt langsam von seinem Podest hinab zu ihnen, Jarob stellte sich derweil zu Steve.
„Du weißt?“, fragte er.
„Ja, mein Part“, bestätigte Steve. „Du hast dich als Gefangener für die Hünen hingegeben, ich werde mein Versprechen nicht brechen, und wenn es mich das Leben kostet...“
„Danke“, sagte Jarob. Man könnte meinen, dass er zum ersten Mal lächelte. Nach der kurzen Unterredung mit Steve stellte er sich schützend vor jenen, warf seine Kapuze zurück.
Das Gebiss des Toten klappte auf. „Ein Kevatt“, schallte es von den Wänden her. „Ein Kevatt, ein Drittkastler, will gegen einen Vy, einen geborenen Anführer, antreten? Ist die Achtung vor der Führung im Volk schon so gering? Dein Leichnam wird aus dem Fenster baumeln...“
„Ich würde dir ja ein blaues Auge schlagen, aber das ist bei dir anatomisch unmöglich“, zischte Jarob und ging ein paar Schritte vorwärts auf seinen Feind zu.
Maximilian hob seinen rechten Arm, eine im wahrsten Sinne des Wortes knochige Hand kam zum Vorschein. Dunkelheit breitete sich in diesem ohnehin schlecht beleuchteten Raum aus, das Licht um Maximilian schien zu verschwinden.
Schatten tanzten an den Wänden – der Kampf begann.
Schwarzes Licht schoss aus Phoenix´ Arm in Jarobs Richtung, der verschränkte die Arme vor seinem Gesicht, hielt die Welle auf, dunkle Ringe schossen vom Einschlagspunkt nach allen Seiten. Kälte breitete sich aus, Wind durchfuhr den Raum.
Johnny hielt sein Schwert schützend vor den Körper, wollte die Welle zerhacken, doch sie fuhr durch die Klinge hindurch, fuhr durch ihn hindurch, hinterließ aber nichts als unangenehmen Frost. Offenbar wusste Jarob, wie man jene Strahlen abwehren, zumindest abschwächen konnte.
„Auf auf!“, schrie Johnny, rannte auf das Skelett zu, Hendrik folgte ihm dicht und zog ebenfalls sein Schwert.
Mit einem Kampfschrei sprang der Halbling gut zwei Meter hoch, holte aus und donnerte die Klinge auf den Toten, der den Schlag mit seinem Oberarmknochen zur Seite wendete, Johnny traf nur den Boden, es knallte laut, Hendrik hatte mitten in das Skelett gestochen, die Kleidung zerfetzt, Maximilian war durchbohrt – es schien ihm relativ egal zu sein, er holte aus und donnerte seine Stahlfaust auf Hendriks Schädel, der zu Boden fiel.
Steve grätschte dem Mortaner in die Beine, er stürzte und fiel auf ihn. Jarob griff sich die Arme des am Boden liegenden, schleuderte ihn von Steve herunter an das Tor.
Maximilian drehte sich in der Luft, stieß sich mit den Füßen vom Tor ab und flog zurück in Jarobs Richtung, streckte ihn mit einem Faustschlag nieder und landete dann selbst auf der Schnauze.
Roger und John preschten gemeinsam vor, warfen sich auf den Mortaner und versuchten, ihn in irgendeiner Form zu verprügeln, doch es gelang nicht, ihr Feind war knochenhart.
Maximilian erhob sich, griff die beiden und schleuderte sie auf Steve, der gerade aufgestanden war und nun wieder rumkippte.
Jarob stürmte auf ihn zu, schlug ein paar Mal zu und sprach einige Zauber, doch nichts schien Wirkung zu haben. Funken sprühten aus seinen Ärmeln, zumindest wurde der Raum übersichtlicher.
Chrew, Werch und Arsaneus rannten gleichzeitig auf ihn zu, Maximilian katapultierte Jarob mit einem Zauber auf sie zu, gleichzeitig sprang ihm Andrew auf den Rücken und versuchte, dem Knochengerüst irgendetwas abzureißen, während Tim und Leroy ihn vorne beschäftigten, Zahida hektisch alle nach Verletzungen überprüfte.
Der Kampf ging noch einige Zeit lang so weiter, wild flogen alle durch die Gegend, doch sah es immer schlechter für Steves Crew aus. Zwar war der tote Mortaner nicht mehr so stark und gelenkig wie früher, doch im Gegensatz zu ihnen spürte er keinen Schmerz, kannte keine Angst und verlor nicht an Stärke...
Sie standen einem relativ unbesiegbaren Feind gegenüber... Jonathan biss ihm ins Bein, Johnny hackte auf selbiges ein, doch alle Schläge verpufften wie im Nichts, allenfalls ihre eigenen Knochen taten langsam weh.
„Rückzug!“, schrie Steve.
Alle sahen ihn einen Moment lang verwirrt an, hatten eigentlich weiterkämpfen wollen, doch Steve schien einen Plan zu haben, zumindest hofften sie das, denn dieses Rumgehacke war relativ sinnlos geworden.
Hendrik rannte zum Holztor, stieß sein Schwert in es hinein und schnitt durch das morsche Holz wie durch warme Butter. Lange hielt die Blockade nicht stand, das Tor kippte nach außen um.
„Jarob, Hendrik, ihr bleibt hier, der Rest macht die Victoria klar!“, befahl Steve.
Teils widerwillig, doch unverzüglich folgte man seinem Befehl, Leroy und Zahida schleppten Bill mit sich, Maximilian sprang hinauf auf seinen Thron. Nach wenigen Sekunden waren sie nur noch zu viert im Raum.
„Ach, flieht der kleine Freeman vor Phoenix? Wie erbärmlich... nun denn, mal sehen, wie weit ihr kommt... lauft“, lachte das Skelett.
„Ohoho, ich werde nicht von der Stelle weichen“, lachte Steve zurück. „Allerdings habe ich meine Crew nicht auf einen solchen Kampf gedrillt, sie sollen der Gefahr fern bleiben. Die, die du hier vor dir siehst, werden dich heute schon wieder töten.“
Jarob nahm sich Hendriks Sichel, Steve griff sich die Axt, Hendrik selbst blieb bei seinem bewährten Schwert.
Maximilian griff in seine Ärmel, holte zwei Langschwerter hervor, wie es für Mortaner üblich war. Ohne weitere Worte, er hielt sie für unsinnig, sprang er von der Erhöhung auf die drei hinunter.
Sie wehrten seine Schläge ab, wichen aus, doch niemand schlug zurück. Gut drei Minuten lang kämpften sie weiter, langsam war Steve erschöpft, Jarob atmete schwer, Hendrik ließ sich nichts anmerken, doch auch seine Kräfte schienen endgültig zu schwinden.
„Es ist vorbei!“, rief Phoenix und stach in Steves Richtung, er konnte nur knapp ausweichen, sein Hemd war zerrissen und etwas Blut tropfte hinab, er war gestreift worden. Jarob holte mit der Sichel aus, hämmerte sie in den Totenkopf hinein, gleichzeitig parierte Hendrik das Schwert und entriss es ihm dann mit bloßen Händen.
Da stand das Skelett unbewaffnet, mit zerfetzter Kleidung und einer Sichel im Schädel.
„Und jetzt?“, fragte Phoenix. „Seht´s ein, ihr habt keine Chance gegen mich...“
Steve rollte mit den Augen. „Jetzt habe ich aber langsam wirklich die Schnauze voll... Jarob, renn zur Victoria und hol eine Schaufel, grab ein Loch, Hendrik, lauf los und besorg uns irgendeinen großen Stein.“
Jarob und Hendrik rannten sofort los, Steve blieb allein mit dem Mortaner, der sich gerade die Sichel aus den Schädelknochen entfernte und sie dann fort warf.
„Was hast du vor?“, fragte Phoenix. „Du kannst einen Untoten nicht besiegen, nur jene mit der Macht des Todes können das... ich bin der Einzige, und ich werde meinen Siegeszug nicht aufhalten. Sieh es ein, ergib dich, jetzt bin ich noch gewillt dir einen sanften Tod zu...“
Weiter konnte er nicht sprechen, denn Steve donnerte ihm die Faust ins knochige Gesicht, sodass es splitterte, Phoenix drehte sich mehrmals in der Luft und prallte dann auf dem Boden auf. Steve nahm seine Beine und schleifte ihn nach draußen, Phoenix´ Finger krallten sich am Boden fest, doch konnte er Steve nicht aufhalten, hinterließ zehn tiefe Rillen im Boden.
Jarob hatte draußen derweil ein Loch neben einem der Bäume ausgehoben und Hendrik hatte eine riesige steinerne Platte besorgt, die ehemals ein Teil der Wand des Regierungspalastes gewesen war.
Steve schleifte den Untoten bis zum Loch, warf ihn hinein, Jarob kippte mit einem Windzauber die gesamte Erde zurück und Hendrik donnerte den Stein auf das ehemalige Erdloch, sodass von der Grabung an sich nichts mehr zu sehen war.
Steve nahm sich Hendriks Schwert und gravierte „Maximilian Diamond Phoenix – möge er diesmal ewig ruhen“ in den Stein und sah sich sein Werk dann an.
„Ich glaube, wir haben gewonnen“, meinte er nachdenklich.
Jarob zuckte mit den Schultern, Hendrik steckte sein Schwert und die Axt ein, begab sich im Tunnel auf die Suche nach der Sichel.
„Faszinierende Kampftechnik...“, bemerkte Jarob.
„Kann sein“, sagte Steve, immer noch etwas genervt vom Kampf. „Ich erkläre diesen Planeten für eingenommen und dich zum neuen Commander. Damit wäre mein Versprechen eingelöst...“
Jarob sah ihn überrascht an. „Ich habe mir nicht gewünscht, dass du mich zum Commander machst...“
„Tatsächlich“, sagte Steve, „hast du dir gewünscht, dass ich Frieden nach Teufelsberg bringe. Nun, ich habe dich hierher gebracht, und ich gehe davon aus, dass ich damit den von dir gewünschten Frieden gebracht habe.“
Jarob sah ihn etwas verwirrt an. „Hmm... ich soll das machen?“
„So schwer sollte das nicht sein, ich bezweifle, dass die Bevölkerung hier sonderlich kriegslüstern ist – hast du irgendwen gesehen, der uns von unserem Vorhaben abbringen wollte?“, fragte Steve.
Jarob sah bedeutungsvoll zur Steinplatte hin. „Einen.“
Steve konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Wir fliegen dann bald wieder ab, morgen früh würde ich sagen, bis dann wird die Victoria durchgehend die neuesten Nachrichten funken. Eine letzte Bitte, besorg mir bis dahin alle Informationen über ‚Project Black Sun’ und die Koordinaten zu... den... krypt...“
Er fiel bewusstlos um. In all der Hektik hatte er wohl seine schwere Verwundung vergessen. Jarob schleppte ihn zur Victoria, wo Zahida ihn sofort verarztete, und teilte Leroy die Botschaft von der neuen Regentschaft mit, der sofort eine Funknachricht verfasste und auf allen Frequenzen sendete.

Zehn Minuten später trudelten zehntausend mortanische Soldaten ein.
Weitere zehn Minuten später waren alle Bühnen aufgebaut und man feierte den Sieg, Jarob wurde auf jenen Feiern zum neuen Commadore gekürt, der alte Titel ‚Commander’ wurde auf ewig gestrichen.
De Nacht schritt schnell voran, einige Berater vertrauten Jarob in einem Crash Course schnell mit allen Regierungsangelegenheiten, trotz seiner niederen Kaste wurde er von beinahe allen akzeptiert, für das Volk war der Sieg wie eine Befreiung und positive Presse am nächsten Morgen festigte Jarobs Herrschaftslegitimation endgültig.
Nur einige Vy rebellierten, doch da sie zahlenmäßig unterlegen waren, mussten sie sich der neuen Regierung fügen.
Jarobs Agenten verpackten alle Geheimdaten auf eine Festplatte und gaben sie an Steve weiter, der mitsamt seiner Mannschaft als Ehrenbürger Grünbergs eingetragen wurde, nachdem Jarob den Planeten umgetauft hatte.

Schon kurz nach dem Sonnenaufgang startete die Victoria unter Jubelrufen der Bevölkerung, Zahida konnte sich nicht verkneifen, einige Runden in den Städten zu drehen, um all die Freudenrufe zu empfangen. Der Planet war befreit von der Herrschaft eines unsterblichen Tyrannen, schon lange hatten Widerstandkämpfer einen Umsturz geplant, Jarob hatte ihn herbeigeführt und stand somit als Volksheld da. Es blieb zu hoffen, dass er seine Sache gut macht.
Die Victoria schoss mit langem Feuerschweif gen Himmel.
Ein schwarzer Strahl schoss von einem Grabe her auf sie und traf, Hendriks Sichel glühte. Maximilian hatte seine Macht aufgegeben, sie war nun im Besitz des rechtmäßigen Urhebers – die Knochen des Untoten blieben auf ewig unter dem Stein gebannt.

Angespannt war die Crew auf der Brücke versammelt, Jarob war nicht mehr dabei, damit hatten sie einen ihrer mächtigsten Krieger verloren.
Nichtsdestotrotz gab Steve seinen letzten Steuerbefehl an.
„Victoria, berechne die Position der Kryptonenbasis.“
Innerhalb von Sekunden war der Navigationspunkt festgelegt.
„Zahida – Kurs setzen auf den Zielpunkt.“
„Aye Aye...“, sagte sie nachdenklich. „Letzte Haltestelle: Mitten im Nichts.“



Die Legende neigt sich ihrer Erfüllung zu...

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