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[Story] Auferstehung
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Profitgier





Joined: 07 May 2010
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PostPosted: Tue, 20. Sep 11, 16:41    Post subject: Reply with quote Print

Moin.

Lange hat es gedauert bis das nächste Kapitel fertig ist, aber nun ist es vollendet. Nach dem recht spannenden letzten Kapitel wird es nun etwas ruhiger. Allerdings werden jetzt Dinge erreicht bzw bereitgestellt, welche den Fortgang der Geschichte beeinflussen werden. So wird der Grundstein für eine !erste! Brücke zu X-Rebirth geschlagen. Aber nun das sechste Kapitel.
Viel Spaß beim Lesen!

6. Kapitel – Das Abkommen

Nach und nach landeten die Jäger und Korvetten auf dem Colossusträger. Währenddessen kamen auf der Brücke die ersten Schadensberichte an.
Dan Runge verkündete: „Wir haben den Verlust von zwölf Leben zu bedauern. Desweiteren gibt es auf unserer Seite fünfundzwanzig Verletzte. Acht Schiffe wurden zerstört, davon zwei Korvetten. Zehn Schiffe sind fluguntauglich, weitere sieben beschädigt. Die Bergung wird noch einige Stazuras dauern, der Luftraum um den Planeten ist wieder freigegeben. Herr Senator Sie können das Schiff verlassen, wenn Sie wollen.“
„Danke für die Information Herr General. Ich werde mich auf Ihrem Schiff noch erholen bevor ich von Bord gehe. Ich wollte Sie noch fragen, ob unter den Toten auch der Waffenoffizier Kalvin Urako ist?“
Der General schaute schnell die Besatzungsliste durch und sagte: „Nein er ist nicht unter den Toten, er wurde aber leicht verletzt, sein Schiff hat einen Totalschaden erlitten und wird gerade geborgen. Er sollte in etwa zwei Stazuras auf der Krankstation eingetroffen sein.“
„Vielen Dank, ich werde mich dann zurückziehen. Guten Tag Herr General.“
Braks verließ die Brücke, er fühlte sich immer noch unwohl. Er konnte aber nicht sagen, ob dies noch an dem Kampf lag oder damit, dass er sich in der Nähe von Militärs nicht wohlfühlt. In seiner Unterkunft angekommen legte sich auf das Bett und schlief ein.

Etwa zehn Stazuras später wurde Braks durch das Schrillen seines Kommunikators geweckt. Kulo Hi wollte ihm die aktuellen Informationen der Untersuchungen vorlegen. Er solle in die Wissenschaftsabteilung kommen. Dies tat Braks dann auch, nachdem er sich umgezogen und frisch gemacht hatte. Zum Verlassen seines Quartiers betätigte er den Türöffner. Erschrocken zuckte er zusammen, als eine Person beim Öffnen der Tür sichtbar wurde.
Es war Jako Brano. „Was willst du denn hier?“ sagte Braks erstaunt.
„Ich wollte dich darüber informieren, dass wir heute Abend eine große Sitzung im Senat einberufen haben. Die Verhandlungen zwischen Argonen und Terranern sind beim Thema Landeerlaubnis auf Argon Prime zu einem Ergebnis gelangt. Desweiteren geht es um einen neuen Vertrag mit den Terranern. Es wird die neue Planetenverteidigung vorgestellt und ab Morgen dann nach und nach aufgebaut. Ich würde dich bitten Informationen zur Untersuchung des Tores und zum Fortschritt des Sprungschiffes vorzutragen.“
„In Ordnung, das werde ich machen. Ich muss aber jetzt los, wir reden dann heute Abend weiter.“
„Schönen Tag noch!“ „Dir auch Jako.“
In der Wissenschaftsabteilung angekommen, sah Braks alle Wissenschaftler um eine Anzeige herum stehen. Doch jemand fehlte.
„Wo ist denn Sendy Sahkarna?“
Kulo Hi antwortete sofort: „Frau Sahkarna ist auf den Planten geflogen, um bei der Untersuchung des unfokussierten Sprungantriebes zu helfen.“
„Und zu welchen Ergebnissen sind Sie bei der Auswertung der Messdaten gekommen?“
„Leider nicht soweit, wie wir es gerne hätten, Herr Senator. Wir konnten das empfangene Signal weder mit Computern noch selbst entschlüsseln. Wir haben deswegen eine Gruppe von Informatikern, Naturwissenschaftlern und Sprachwissenschaftlern gebildet, die das Signal entschlüsseln sollen. Wir haben in der Zwischenzeit auch die Daten der Messstation auf Argon Prime ausgewertet und konnten das gleiche Signal mehrmals wiederfinden. Es wurde teilweise modifiziert, so viel konnten wir herausfinden. Vermutlich wurden verschiedene Inhalte mit dem Signal übermittelt, deswegen die Änderung. Es wurde während die Tore aktiv waren etwa alle zwei bis sieben Jazuras regestiert. Seit die Tore abgeschaltet sind hat sich der Informationsaustausch stark erhöht. So wurde seit dem Ausfall der ersten Tore das Signal etwa alle drei bis neun Tazuras aufgenommen. Es scheint also eine direkte Verbindung zwischen der Zunahme der Signale und dem Ausfall der Tore zu bestehen. Wir arbeiten gerade daran, ein solches Signal künstlich zu erzeugen, um mit dem Tor Kontakt aufzunehmen. Stecken dabei aber noch in den Anfängen.“
„Das heißt, Sie können noch nicht sagen, wann wir eine Kontaktaufnahme versuchen können? Welche andere Möglichkeit hätten wir denn noch herauszufinden, warum die Tore nicht funktionieren?“
„Einen Zeitpunkt kann ich Ihnen überhaupt noch nicht nennen, es kann noch Wochen dauern. Dies wäre außerdem die letzte Möglichkeit, die uns zur Verfügung stehen würde.“, fiepte der Borone fast schon traurig.
Braks nickte und verließ den Raum und wünschte beim Verlassen den Wissenschaftler viel Erfolg. Anschließend organisierte sich Braks ein Schiff, mit dem er auf Argon Prime landen konnte, da das Forschungsschiff mittlerweile zur Schiffswerft gebracht wurde. Der Bordcomputer sagte ihm, dass der nächste Flug zur Planetenoberfläche in drei Stazuras starten würde. Somit hatte er genügend Zeit, um Kalvin Urako auf der Krankenstation zu besuchen.

Auf der Krankenstation angekommen erfuhr Braks, dass sein Waffenoffizier bereits entlassen und Kalvin Urako ein Zimmer zu geteilt wurde. Es herrschte reger Betrieb. Viele verletzte Piloten wurden verarztet und operiert, einige Lagen auf Betten und waren an Geräte angeschlossen. Braks verließ die Krankenstation sichtlich mitgenommen und suchte das Zimmer von Urako auf.
Kalvin freute sich sehr, dass Braks ihm einen Besuch abstattete. Braks setzte sich an sein Bett in dem Urako lag. Er berichtete dem Senator, dass er beim Kampf eine Gehirnerschütterung und eine Rippenprellung erlitten habe und noch zwei Tage im Bett liegen müsse, bevor er wieder einsatzbereit ist. Sie kamen ins Gespräch. Kalvin erzählte Braks, wie er beim Kampf mit den Terranern den Geschossen auswich. Wie er versuchte die Raketen abzuschießen, bevor sie ihn trafen oder den Großkampfschiffen gefährlich werden konnten. Außerdem hatte er einen terranischen Jäger zerstört. In einem Ausweichmanöver achtete er einen Moment nicht auf die Raketen, dies wurde ihm zum Verhängnis. Sie traf sein Schiff von der Seite, sodass er mit dem Kopf gegen die Außenwand des Jägers schlug. Desweiteren hat sich ein Teil der Innenverkleidung des Jägers auf der Seite des Einschlages gelöst und Urako durch seine Beschleunigung hart im Brustbereich getroffen und somit eine Rippe geprellt. Danach war die Steuerung ausgefallen und die Lebenserhaltung beschädigt. Er versuchte nur noch aus der direkten Schussbahn zu fliegen, soweit es mit defekter Steuerung möglich war. Dann sah er auf beiden Seiten noch einige Jäger explodieren bevor der Waffenstillstand ausgerufen wurde. Übrig blieb jede Menge Schrott. Aber Urako hat zum Glück keine Freunde bei der Schlacht verloren.
Nun erzählte Braks die Situation von seiner Seite aus und verriet ihm dem Grund für den Waffenstillstand. Jener setzte den Waffenoffizier und Piloten, wie er Braks noch sagte, in Erstaunen. Sie redeten noch eine ganze Weile, bis Braks die Nachricht erhielt, dass das Raumschiff bereit steht mit dem er auf den Planeten fliegen kann.

Auf dem Weg zum Hangar traf er dann das Wissenschaftlerteam um Kulo Hi. Auch sie wollten auf den Planeten, um dort die besseren Labore zu nutzen. Im Hangar angekommen wartete ein Passagiertransporter der Express Klasse auf sie. Dieses Schiff ist ausschließlich für den Transport von Personen bestimmt. Dadurch ist es im Innenraum, im Gegensatz zu vielen anderen Schiffen, sehr komfortbetont. Dieses Schiff war für kurze Strecken ausgelegt. Braks erkannte dies sofort, als er das Schiff betreten hatte. Denn es gab statt vielen Unterkünften große Decks, die als Aufenthaltsräume ausgelegt waren, es gab auch eine Kantine, sowie viele kleine offene Kabinen mit Fenster. Hier konnte man ungestört einen Blick in den Weltraum werfen. Braks ließ sich mit den Wissenschaftlern an einem Tisch in der Kantine nieder. Sie aßen und redeten über die vergangen Tage als plötzlich ein starkes Rucken und Knarren durch das Schiff fuhr. Sogleich ertönte über die Lautsprecher der Kapitän des Schiffes.
„Sehr geehrte Gäste und Passagiere, wir bitten Sie sich zu setzten, da wir in wenigen Sezuras die Atmosphäre erreichen. Außerdem befindet sich unser Ziel, Argonia City, im Bereich eines kräftigen Sturmes. Es kann deshalb zu Turbulenzen kommen, die Crew bittet dies zu entschuldigen. Kapitän Ende!“
Sofort setzten sich alle, während die Bedienung noch schnell die Tische abräumte. Dann ging es schon los. Das Schiff schaukelte und schwankte nur leicht, aber mehr als üblich. Nach etwa fünf Mizuras meldete der Kapitän, dass die Landung erfolgreich war und alle das Schiff verlassen können. Beim Verlassen des Schiffes sah Braks durch die Glasscheiben, dass noch Teile der Landefläche des Flughafens Argonia City gesperrt waren. Auch in der Wartehalle war man noch dabei die beschädigten Bereiche zu reparieren. Braks verabschiedete sich von den Wissenschaftlern und setzte sich am Ausgang des Flughafens in ein Fahrzeug, welches ihn zum Senat bringen sollte. Das Fahrzeug ist mit Ionentriebwerken und Trägheitsdämpfern ausgerüstet und wird über einen Computer ferngesteuert durch die Lüfte Argon City geflogen.
Braks genießt immer diese Art von Fortbewegung, da man viele bekannte Gegenden aus einem völlig anderen Blickwinkel zu sehen bekommt. Er fliegt in halber Höhe an Hochhäusern vorbei, über belebte Plätze und Parkanlagen und hoffte eigentlich mehr zu sehen, aber der starke Regen und Wind machten dies fast nicht möglich. Der Flugplatz liegt etwas außerhalb der Stadt, sodass Braks eine ganze Weile unterwegs ist.

Im Senat angekommen, setzte er sich schnell neben seinen Freund Jako Brano, da die Sitzung vor wenigen Minuten begonnen hatte. Der Premierminister stand am Rednerpult und fasste die aktuelle Situation zusammen.
„Nachdem ich mich mit einigen Astronomen unterhalten habe, kann ich Ihnen versichern, dass der Weltraumschrott für die Bevölkerung keine Gefahr darstellt. Der Schrott wird vollständig in der Atmosphäre verglühen. Stücke, die gefährlich werden könnten, werden im jetzigen Moment mittels Traktorstrahl eingesammelt. Desweiteren muss ich feststellen, dass wir einer Nahrungsmittelrationierung nicht entgehen können. Der Bau von Agrartürmen kommt voran, dauert aber ein wenig länger als erwartet. Dies führt dazu, dass wir die Grundnahrungsmittel auf achtzig Prozent pro Person reduzieren müssen. Alles was darüber hinausgeht, regelt der Verkaufspreis. Gleiches gilt für alle anderen Völker, wobei Paraniden und Split bei ihren Nahrungsmitteln keine Einschnitte zu befürchten haben. Bevor wir nun zum Abkommen mit den Terranern kommen, möchte die militärische Abteilung eine neue Waffe im Kampf gegen die Xenon vorstellen.“
Der Premierminister trat zurück und übergab das Wort dem militärischen beauftragten Emeil Shank.
„Das Militär arbeitete seit längerem an einer planetaren Verteidigung von Argon Prime. Vor sechs Mazuras sind wir zu einem Ergebnis gekommen, dass sich sehen lassen kann. Tests haben ergeben, dass die Schifferkennungslaserkanone (SELK) effektiv jede uns bekannte Art von Schiffen zerstören kann. Die SELK scannt mit einem Infrarotlaser die Planetenumlaufbahn nach Schiffen ab und kann an der Art der Reflexion der Strahlung erkennen, um welche Art von Schiff es sich handelt und das Schiff einem Volk zuordnen. Ist dies geschehen und das Schiff als Feind eingestuft, schießt die SELK mit einem grünen Laser auf die Schiffe. Dieser Laser ist so energiereich, dass er innerhalb von Millisezuras ein Loch im Schutzschild hervorruft und zur Hülle des Schiffes vordringt. Das Schiff wird dann in wenigen Sezuras in zwei Hälften zertrennt. Um den ganzen Planeten zu schützen, brauchen wir vierunddreißig solcher Kanonen. Die ersten acht sind bereits fertig und wurden auf die größten Städte des Planeten verteilt, aber wegen der politischen Spannungen zuletzt, nicht aufgestellt. Da der Energieverbrauch dieser Waffen sehr hoch ist, werden drei weitere große Sonnenkraftwerke und entsprechende Energiespeicher benötigt. Der Bau neuer Sonnenkraftwerke sollte aber das geringste Problem darstellen.
In einer neuen Forschungsabteilung wird seit wenigen Tazuras an einer neuen Technik gearbeitet. Dabei handelt es sich um das Beamen von Menschen und Gegenständen. Nachdem die Wissenschaft es bereits geschafft hatte einzelne Atome und kleine Moleküle zu beamen, soll dieses Verfahren jetzt für das Militär und die gesamte Bevölkerung nutzbar gemacht werden. Die Forschung wird aber noch mehrere Jahre dauern.“
Der Beauftragte wurde von lautem Applaus unterbrochen, welcher mehrere Mizuras anhielt. Währenddessen setze er sich wieder in die Reihen der Senatoren und Premierminister trat an das Pult und verkündete das Eintreffen der terranischen Delegation. Die Terraner, Braks schätze die Zahl auf fünfundzwanzig, kamen durch den Haupteingang hinein und gingen die Treppe hinauf zu den Plätzen in der darüber liegenden Etage. Dieser Bereich ist eigentlich nur für die Presse und Zuschauer vorgesehen. Es dauerte einige Zeit bis alle Platz genommen hatten und Ruhe eingekehrt war.
Dann fuhr der Premierminister fort: „Ich möchte die terranischen Vertreter herzlich im argonischen Senat willkommen heißen. Zunächst möchte ich noch einmal auf die vergangen Monate zurückblicken.“
Braks sprach nun leise Jako an: „Was meinst du, sind das nur Militärs der Terraner oder handelt es sich auch um Zivilisten?“
„Nach den strengen Militärgesetzen der Terraner glaube ich eher, dass es sich bei der Delegation um die ranghöchsten Militärs handelt. Diese Tatsache hatte mich bei dem erzielten Ergebnis der Verhandlung stutzig gemacht.“
„Wieso das, Jako?“
„Das erzielte Ergebnis entspricht eigentlich nicht der terransichen Militärangewohnheiten, da es die zivilen Angelegenheiten betont. Und wenn dieses Ergebnis nur von einer Person beschlossen wurde, kann ich mir nicht vorstellen, dass alle Terraner mit einverstanden sind. Aber der terransiche General Pico Cruise versicherte uns, dass alle Terraner dem Ergebnis zugestimmt haben. Belege oder Ergebnisse der Umfrage wollte er uns nicht zeigen.“
„Falls dem so sein sollte, dass er die Entscheidung alleine getroffen hat, steht das neue Abkommen auf sehr wackligen Beinen. Ich hoffe wir tun das Richtige.“
„Ja Nil, das hoffe ich auch.“
Nun kam der Premierminister zum eigentlichen Thema, dem Abkommen.
„Die Voraussetzung für die Verhandlungen mit den Terranern war eine Umfrage unter der Bevölkerung Argons. Diese sollte das Vertrauen zwischen unseren Völkern wieder verbessern, auch wenn wir das Ergebnis vorher schon einschätzen konnten. Die Abstimmung ergab eine deutliche Ablehnung, der bis dahin geltenden Regelungen. In langen Verhandlungen mit der Regierung Argons, Vertretern der Demonstranten und dem terranischen General Pico Cruise sind wir zu einer Einigung gekommen. Die Terraner dürfen den Planeten uneingeschränkt betreten, müssen aber überwacht werden. Da wir nicht genug Personal zur Verfügung haben, wird jedem Terraner ein Chip unter die Haut gepflanzt und seine Bewegungen überwacht. So sind die Sicherheitsdienste bei Vorfällen sehr schnell vor Ort. Gleiches gilt auch für Raumstationen im Sektor. Ausgeschlossen sind die beiden Nahrungsmittelproduktionen und die Handelsstation. Gleiches gilt auch für Argonen, die terranische Schiffe betreten wollen. Die Grundnahrungsmittelversorgung für die Terraner wurde sichergestellt. Außerdem wird jedes Volk einen Abgesandten entsenden, der bei Entscheidungen zu informieren ist. So wird der terranische Abgesandte bei jeder Ratssitzung dabei sein, genauso wie ein Argone auf der terranischen Flotte. Desweiteren konnten wir erneut einen Friedensvertrag aushandeln, der jegliche Waffengewalt verbietet. Die Terraner sind außerdem in der Pflicht bei Xenonangriffen den Planeten bei der Verteidigung zu unterstützen. Ich denke wir konnten auf diese Art und Wiese beide Parteien zufrieden stellen und hoffe somit auf eine gute Zusammenarbeit.“
Nach den letzten Worten gab es lauten Applaus von den argonischen Senatoren. Doch bei den Terranern gab es größere Zurückhaltungen, einige teilten augenscheinlich wüste Beschimpfungen aus. Aber die Situation beruhigte sich schnell, als der Premierminister in seinen Ankündigungen fortfuhr.
„Um unseren Bestrebungen Ausdruck zu verleihen, haben wir einige terranische Wissenschaftler in ein Projekt eingeführt, in dem es um einen unfokussierten Sprungantrieb geht. Dieser kann ein Schiff in einen entfernten Sektor springen lassen ohne ein Tor zu benutzen. Nur ist es noch nicht möglich das Schiff an eine genaue Position springen zu lassen. Unsere Wissenschaftler versuchen den Antrieb zu fokussieren, um die verloren gegangen Sektoren zu erreichen. Ihre Wissenschaftler werden mit unseren an der Lösung des Problems arbeiten. Das Projekt bleibt unter argonischer Kontrolle, es dürfen keine Daten weitergereicht werden. Das Abkommen beruht auf beiderseitigem Einverständnis und gilt ab sofort. Ich danke Pico Cruise für gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des Abkommens.“
Erneut begannen alle argonischen Senatoren zu klatschen, während einige Terraner offenbar handgreiflich wurden. Sofort schritten die Sicherheitsbeamten ein und führte die tätigen Terraner nach draußen. Nun konnte die allgemeine Diskussionsrunde zum Thema beginnen. Es wurde noch etwas mehr als eine Stazura über die Themen diskutiert, dabei kam auch Sendy Sahkarna zu Wort, um über den aktuellen Stand des Experimentellen Sprungschiffes zu sprechen.

Nach der Senatssitzung trafen sich Brano und Sahkarna, während alle anderen ihres Weges zogen. Beide haben in den letzten Tagen, auf Grund des Sprungschiffes, viel miteinander zu tun gehabt. Sie beschlossen noch ein wenig an der Küste entlang zu gehen, da sich das Wetter in der Nacht deutlich gebessert hatte. Sie unterhielten sich über die vergangen Tage und deren Geschehnisse, sowie über Dinge, die in den nächsten Tagen und Wochen bevorstanden. Nach einer ganzen Weile entschieden sie sich dann auf eine Bank an der Promenade mit Meerblick zu setzten. Die Promenade war menschenleer. Es war dunkel und es wehte ein angenehm warmer Wind vom Meer, die Sterne funkelten. Ab und zu sah man, dass Metallteile von der Schlacht über dem Planeten in der Atmosphäre verglühten. Man könnte denken, es handle sich um Sternschnuppen in verschiedenen Farben. Die Anzahl der verglühenden Objekte nahm langsam zu, über dem Meer sah es aus wie leichter Regen, der in vielen verschiedenen leuchtenden Farben vom Himmel fiel.
Nach einiger Zeit sagte Sendy: „Die verschiedenen Farben entstehen durch das verglühen von verschiedenen Metallarten. Jede Art gibt bei Erhitzen eine andere Farbe des Spektrums ab. Aber ein faszinierendes Schauspiel. Nicht wahr Jako? Ich darf doch du sagen?“
Brano sah sie an und nickte, während sie sich ansahen. Sie kamen sich immer näher. Sie küssten sich. Man hörte leise das Rauschen der Wellen. Beide sahen dem Schauspiel schweigend zu, die Vielfalt der Farben faszinierte beide.
______________

Wie schon geschrieben, war der Teil recht lang, aber hoffentlich nicht langweilig. Richtig spannend wird es dann im nächsten Kapitel. Wie gewohnt kommt es in etwa zwei bis drei Wochen.

Grüße Profitgier.


_________________
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Wie geht es nach X3TC weiter? Eine Fortsetzung: http://forum.egosoft.com/viewtopic.php?t=298871
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Profitgier





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Und weiter gehts im Geschehen. Wink Vorsicht spannend! Very Happy

7. Kapitel – Rückschlag


Die nächsten beiden Tazuras hat sich Braks frei genommen. Es standen keine neuen Sitzungen an und er hatte endlich die Gelegenheit sich von der anstrengenden Zeit zu erholen. Für Morgen war ein Treffen mit den Wissenschaftlern angesetzt, in dem es um die Fortschritte der Entzifferung des Signals gehen soll und welche Maßnahmen als nächstes angegangen werden können. Bis dahin wollte Braks aber Freunde treffen, die er länger nicht mehr gesehen hatte.
Vorher wollte er aber in einer Gaststätte sein Mittagessen zu sich nehmen, als er eine dringende Botschaft über seinen Kommunikator erhielt.

„Hier ist Jako, wir haben gerade die Nachricht erhalten, dass es auf dem terransichen Flaggschiff zu einer Schießerei gekommen ist. Komm so schnell wie möglich in den Senat!“
Er blieb erst fassungslos sitzen. Sprang dann aber auf, noch bevor die Kellnerin ihm sein bestelltes Essen bringen konnte. Er lief zügig zum Senat, welcher nur wenige hundert Meter entfernt war. Dort hatten sich bereits einige Senatoren zur einberufenen Sitzung versammelt und weitere kamen hinzu.
Auch die vierunddreißigjährige Wissenschaftlerin Sahkarna war anwesend, sowie Leute vom Geheimdienst und vom Militär. Wenige Mizuras später begann der Premierminister im Senat zu sprechen.
„Wir sind zu einer kurzfristigen Sitzung zusammengekommen, um über die veränderten Bedingungen zu beraten. Es soll uns um die weitere Verfahrensweise mit den Terranern und um das Sprungschiff gehen. Ich übergebe das Wort dem Sprecher des Geheimdienstes. Er wird sie über die Umstände auf dem Schiff der Terraner aufklären.“

Nun trat ein Geheimdienstler an das Pult und begann zu erklären, was passiert war: „Heute früh ist es auf dem terranischen Flaggschiff zu einem schweren Zwischenfall gekommen, wie der militärische Beauftragte Emeil Shank mir berichtete. Nachdem Pico Cruise und sein stellvertretender Offizier nicht zum Dienst erschienen sind und beide auch später über Funk nicht zu erreichen waren, öffnete man von außen die geschlossenen Türen ihrer Quartiere. Beide lagen tot direkt hinter Tür. An ihrer Kleidung steckten noch die Elektroden der Elektroschocker, die Kabel zum Abschussgerät seien abgeschnitten worden. Der argonische Beauftragte und terransiche Ärzte versuchen seit dem die Vorfälle aufzuklären, werden von den Militär aber stark an der Arbeit gehindert. Wir gehen davon aus, dass die Militärs eine Revolte unter den Terranern angezettelt haben, um die militärischen Forderungen durchsetzen zu können. Wir müssen auch auf die eigenen Leute schauen, denn nach einigen Informationen, die der Geheimdienst gesammelt hat, gibt es die Terrorgruppe immer noch. Diese war für den Bombenanschlag auf das terranische Schiff verantwortlich und die Festgenommenen drohten weitere Attentate dieser Gruppe an. Wir arbeiten noch daran andere Mitstreiter aufzuspüren. Es wird sich um Terraner und Argonen handeln, die während des Krieges übergelaufener Argonen handeln.“

Er übergab das Wort an Jako Brano: „Es ist davon auszugehen, dass die Terraner versuchen werden den Krieg fortzusetzen, wir sind deshalb gezwungen Verteidigungsmaßnahmen einzuleiten. So wird heute Nachmittag ein erster Test der Schifferkennungslaserkanone stattfinden. Es wurden sechs der Kanonen auf dem Planten platziert. Diese werden dann auf ein altes argonisches Schiff abgefeuert. Sollte der Versuch gelingen, wird die Produktion hochgefahren, um eine ausreichende Verteidigung gegen die Terraner und Xenon zu haben. Außerdem werden gerade Schiffe gestartet, die den Planeten umkreisen, wir wollen damit den Terranern Stärke zeigen. Nun möchte Frau Sahkarna noch etwas zum experimentellen Sprungschiff sagen.“

Sie trat aus den Reihen der Senatoren hervor und ging zum Rednerpult.
„Die Arbeiten am Experimentellen Sprungschiff machen Fortschritte. So haben wir jetzt Solarmodule auf der Schiffshaut installiert, um den notwenigen Energiebedarf ausreichend zu decken. Aktuell wird daran gearbeitet den Innenraum den Anforderungen für vier Personen anzupassen. Diese vier Personen werden nach den Testsprüngen in diesen Kabinen wohnen. Im hinteren Schiffsbereich werden noch Energiespeicher und der Sprungantrieb installiert, sowie alle möglichen Sensoren eingebaut. Wir liegen damit im vorgegeben Zeitplan, obwohl wir die drei terranischen Wissenschaftler einarbeiten mussten. Ich empfehle nach Absprache mit Herrn Brano, diese Wissenschaftler unter verstärkte Beobachtung zu stellen und ihnen die Ausreise zu verweigern. Sie besitzen nun ausführliche Informationen über das Projekt und diese sollen und dürfen nicht in terranische Hände fallen. Desweiteren wurde unter den Wissenschaftlern diskutiert, wer an den ersten bemannten Testsprüngen teilnehmen darf. Dabei sind wir zu folgenden Namen gelangt: Der Waffenoffizier Kalvin Urako zur Steuerung und Verteidigung des Schiffes im Falle eines Angriffs, Kulo Hi als argonischer und boronischer Botschafter. Er soll auch weitere Untersuchungen in anderen Sektoren mit Toren durchführen. Desweiteren wird der Paranide Kelmanckagtek zu der Forschungsgruppe gehören und auch ich werde mitreisen, um in Notfall Reparaturen am Sprungantrieb vornehmen zu können.“

Sie begab sich nun wieder unter die versammelten Senatoren und der Premierminister ergriff das Wort: „Die eben genannten Fakten stehen jetzt zur Abstimmung. In etwa fünfzehn Mizuras wird das Ergebnis bekannt gegeben.“
Mit diesen Worten zog er sich in sein Büro zurück, welches hinter einer Tür auf der gegenüberliegenden Seite des Einganges zum Senatsaal lag. Auf den Tischen der Senatoren leuchteten nun auf den Bildschirmen die Abstimmungsfenster auf.

Wenig später betrat der Premierminister wieder den Senatssaal. Die Abstimmungen waren gerade beendet und der Minister erhob wieder das Wort: „Unser militärischer Beauftragter klärte mich gerade über die neusten Geschehnisse auf. So wurden Pico Cruise und sein Stellvertreter mit zwei Elektroschockern heimtückisch ermordet. Die Täter kommen auf jeden Fall aus den eigenen Reihen, da die beiden Überwachungskameras auf den Gängen vor ihren Quartieren abgeschaltet worden waren. Somit sind die Täter nicht zu finden, vor allem da sich auch keine Augenzeugen oder andere Hinweise finden ließen. Wir können somit davon ausgehen, dass der Nachfolger den Vertrag nicht einhalten wird. Deswegen schlage ich vor Spione an Bord der terranischen Schiffe zu bringen. Wir nutzen dafür aus, dass die Terraner die Zivilisten auf ihren Schiffen nicht kontrollieren und überwachen. So erfahren wir eventuell mehr über die politischen und militärischen Gründe, sowie über Forschungen und Waffen der Terraner. Ich würde dann bei Zustimmung den Geheimdienst in Kenntnis setzen.“

Die Senatoren sollten bei Zustimmung die Hand heben. Dies taten bis auf einige wenige alle der hundert anwesenden Senatoren. Nun ließ der Premierminister noch die Ergebnisse der vorherigen Abstimmung bekanntgeben, in dem er das Ergebnis auf den PCs jedes einzelnen Senators anzeigen ließ. Braks schaute nun erleichtert auf. Allen Angelegenheiten wurde mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Senatssitzung wurde nun geschlossen, Jako und Nil verabschiedeten sich. Braks wollte noch zu seinem Wissenschaftlerteam und auch Jako hatte Wichtiges zu tun.

So ging Braks einen Tag eher als geplant zu seinem Wissenschaftlerteam, um sich über den aktuellen Stand zu erkundigen.
Währenddessen begannen die ersten Vorbereitungen des Geheimdienstes. Es werden alle Gespräche der terranischen Wissenschaftler in ihren Unterkünften aufgezeichnet und ihre Bewegungen mittels ihres Kommunikator verfolgt. Man konnte nicht zulassen, dass geheime und wichtige Informationen an die Terraner gelangen, solange diese keine Führungsperson haben, der vertraut werden kann. Gleichzeitig erhielt man auch keine neuen Informationen und musste somit auf Spione zurückgreifen. Das Einschleusen von Spionen war relativ leicht, da man in Argonia City zwei Terraner festnahm, welche eine Schlägerei anzetteln wollten. Dadurch kann man jetzt an ihrer Stelle Spione zurückschicken und Informationen erhalten. Gleichzeitig hielt man auch die Augen nach terranischen Untergrundagenten offen, man darf keine Informationen preisgeben. Denn diese könnten das Leben tausender Menschen gefährden.
Auf dem Weg zu den Wissenschaftlern machte sich Braks Gedanken, warum der General der Terraner umgebracht wurde. Er vermutete, dass den Militärs der zunehmende zivile und freundliche Umgang mit den Argonen, nach dem Anschlag auf das Terranerschiff nicht gefiel. So kam die Übergabe der terranischen Flotte Braks sehr merkwürdig vor. Vermutlich wollte Pico Cruise aus der Verantwortung für die terranische Flotte stehlen. Eventuell wäre er sogar zu den Argonen übergelaufen, weil er dem Krieg nicht zustimmen konnte? In einer Tatsache, war Braks sich sicher, die nächsten Tage werden über die wirkliche Gesinnung der Terraner Aufschluss geben.

„Herr Senator? Was wollen Sie denn hier? Das Treffen war doch erst für Morgen angesetzt. Ist etwas passiert?“, fragte Kulo Hi ganz aufgeregt.
Braks erzählte von den Geschehnissen und fragte, ob es neue Erkenntnisse gibt.
Darauf antwortete Aron Pareii: „Es sieht leider schlecht aus. Wir kommen auch mit Hilfe des Sprachwissenschaftlerteams nicht weiter. Wir können die Nachricht, die von den Toren gesendet wurde, nicht entschlüsseln. Dies macht es auch schwer eine solche Nachricht zu erzeugen. Wir geraten dabei an technische Grenzen. Wir arbeiten noch bis zur Abreise von Kulo Hi weiter an der Entzifferung. Sollten wir bis dahin keine neuen Erkenntnisse haben, müssen wir uns wohl mit den ausgeschalteten Sprungtoren abfinden.“
„Aber Sie sagten, dass es sich um eine Nachricht handelt, die von den Toren gesendet wurde. Wie sind Sie zu dieser Erkenntnis gekommen?“, fragte der Senator interessiert.
„Dies ist die einzige Erklärung, die wir haben, Herr Senator. Die Tore scheinen schon immer miteinander kommuniziert zu haben, nur konnte es bisher nie festgestellt werden, da man nicht nach einer solchen Nachricht gesucht hat, vor allem eine Nachricht die aus einer Abfolge von Elementarteilchen besteht. So ließe sich nur vermuten, dass der Grund der Torabschaltungen vermutlich an einem Punkt den Anfang nahm und sich dann auf alle Tore ausbreitete. Die Ursache, die für eine Abschaltung des gesamten Netzes sorgte, bleibt aber weiterhin völlig unklar.“
Braks bedankte sich für die Auskunft und gab den Wissenschaftlern noch aufmunternde Worte mit. Dann machte er sich auf den Weg zum Flugplatz von Argonia City, wo der Waffentest durchgeführt werden soll.
Dort angekommen hatte sich bereits eine Traube von Menschen, um die Schifferkennungslaserkanone versammelt. So auch der Premierminister, Jako Brano und alle Beteiligten der Arbeitsgruppe „Xenonabwehr“, sowie Leute vom Militär und Geheimdienst. Das Zielschiff war bereits mittels Autopilot in die Umlaufbahn geschickt worden. Es wurde extra umgebaut und bekam eine Außenhülle, welche denen der Xenon sehr ähnlich ist. Man will so die korrekte Funktionsweise testen. Nach wenigen Mizuras hatte das Schiff die Umlaufbahn erreicht und alle Menschen am Flugplatz haben sich mit ausreichendem Sicherheitsabstand um die Waffe versammelt.

Nun wurde die Kanone aktiviert. Alle schauten gespannt hinüber, als sich die Kanone plötzlich begann zu drehen. Scheinbar hat sie das feindliche Schiff mittels Infrarotlaser markiert und richtet sich aus. Etwa zwanzig Sezuras später gab es ein kurzes lautes elektrisches Pfeifen. Ein greller grüner Laserimpuls verließ die Kanone in Richtung Himmel. Alle warten gespannt auf die Antwort der Beobachtungsstation, welche melden sollte, ob das Schiff zerstört ist. Und kurze Zeit später kam die Bestätigung. Das Schiff wurde erfolgreich zerstört, die Waffe funktioniert. Applaus unterbrach die herrschende Stille und der Premierminister lud zum Feiern in den Speisesaal des Senates ein.

Am Abend feierten Senatoren, Militärs, Wissenschaftler und Geheimdienstler im Senat. Es wurde Musik gespielt, getanzt und sich unterhalten. Auch Braks saß mit einigen Senatoren an einem Tisch und unterhielt sich. Alle hatten Spaß und freuten sich, dass es wieder etwas zu feiern gibt. So haben die Argonen jetzt eine Waffe welche Stationen und Planten effektiv vor Xenon schützen kann.

Doch die fröhliche Atmosphäre wurde durch einen Alarm unterbrochen. Angriffsalarm!
____________________________
Spannend geht es auch im nächsten Kapitel weiter, welches in 2-3 Wochen online gestellt wird. Ich hoffe das Kapitel hat euch gefallen. Ich würde mich über ein paar Antworten freuen. Wink Man kommt sich sonst vor, als würde man Selbstgespräche führen. Laughing
Und ich denke dieses Kapitel und auch die nächsten werden weitere Fragen klären, aber mit Sicherheit auch neue aufwerfen. Es soll schließlich nicht langweilig werden. Wink

Grüße


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Wie geht es nach X3TC weiter? Eine Fortsetzung: http://forum.egosoft.com/viewtopic.php?t=298871
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Zarzunaba





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PostPosted: Sat, 29. Oct 11, 18:46    Post subject: Reply with quote Print

dann schreiben mal fleißig weiter...^^

gibt da so ein paar einverständnisprobleme bei mir... xD

wieso küssen sich brako und die wissenschaftlerin(?) einfach mal so auf ner bank? liest sich für mich nicht so, als ob da was zwischen den beiden läuft. nur der satz "ich darf doch du sagen" und dann knutschen die? da fehlt mir doch glatt die hälfte Wink

warum sprichst du von einer schießerei, wenn die beiden durch e-shocks (was für mich sowieso kaum sinn macht Smile) statt durch schusswaffen sterben?

warum gibst du die geheimdienstler so leichtfertig zu erkennen? stell dir mal vor, die terraner hätten ihre eigenen spionen da unten und bekomm raus wer vom geheimdienst ist... ich wüsste wer morgen nicht mehr aufwacht Wink

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Profitgier





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PostPosted: Wed, 9. Nov 11, 22:23    Post subject: Reply with quote Print

Hiho!

Ich melde mich zurück mit einem neuen Kapitel, aber zuvor muss ich erstmal Zarzunaba beruhigen. Wink

Zarzunaba wrote:

gibt da so ein paar einverständnisprobleme bei mir... xD
wieso küssen sich brako und die wissenschaftlerin(?) einfach mal so auf ner bank? liest sich für mich nicht so, als ob da was zwischen den beiden läuft. nur der satz "ich darf doch du sagen" und dann knutschen die? da fehlt mir doch glatt die hälfte Wink


Einverständnisprobleme - ja die habe ich bei meinen Kapiteln auch gerne. Ändere oft nachträglich einiges um, hoffe zum Besseren.
Da fehlt sogar mehr als die Hälfte. Surprised Aber das wird sich in späteren Kapiteln noch klären. Eines wird sogar nur den beiden Gewidmed sein. Und natürlich darf dann auch Herzschmerz keinesfalls fehlen. Rolling Eyes


Zarzunaba wrote:
warum sprichst du von einer schießerei, wenn die beiden durch e-shocks (was für mich sowieso kaum sinn macht Smile) statt durch schusswaffen sterben?

Ich weiß nicht, ob du richtige Elektroschocker schon gesehen hast? Es handelt sich dabei nicht um Schockwellen, sondern um Elektroden, welche mit dünnen Drähten auf Personen geschossen werden. (wie Projektile mit Faden dran Wink ) Über diese Drähte werden dann große Ströme geleitet, welche zu Muskelkrämpfen und zur Unterbrechung der Kommunikation der Nervenzellen im Menschen führen können. ISt der Schock sehr stark, kann das Herz stehen bleiben oder das Nervensystem geschädigt werden. Es wäre also tödlich. Und so ist es den beien Herrschaften ergangen.

Zarzunaba wrote:

warum gibst du die geheimdienstler so leichtfertig zu erkennen? stell dir mal vor, die terraner hätten ihre eigenen spionen da unten und bekomm raus wer vom geheimdienst ist... ich wüsste wer morgen nicht mehr aufwacht Wink


Nun ich weiß nicht recht, wo ich im 7. Kapitel einen Geheimdienstler zu erkennen geben, zumindest gegenüber den Terranern? Der Geheimdienst spricht doch ausschließlich im Senat und da sind doch (noch) keine terransichen Abgeordneten.

So aber nun zu Kapitel Nummer 8: Es wird wieder einiges aufgeklärt und neue Fragen tauchen auf. Und es wird auch wieder eine ungewisse Wendung geben. Schließlich soll es spannend bleiben. Wink Die Terraner erhalten auch einen neuen eher konservativen Anführer, aber dazu jetzt mehr. Viel Spass beim Lesen!


8. Kapitel – Neue Machtverhältnisse



Auf einmal wurde es hektisch. Alle liefen durcheinander, jeder versuchte entweder den Saal zu verlassen oder an einen Computer zu gelangen. Während Braks nach draußen ging, um die Kampfhandlungen eventuell sehen zu können, rannte der Premierminister in sein Büro, um an Informationen zu gelangen. Dort angekommen versuchte er als erstes die Informationen über die große Anzeigetafel im Speisesaal anzeigen zulassen. Der PC schaltete kurz darauf die Anzeige um und der Premierminister lief wieder in die Kantine. Mittlerweile hatte die Hälfte der anwesenden Personen das Gebäude verlassen. Da Braks draußen nichts entdecken konnte, war er wieder hinein gegangen und schaute nun mit den Anderen auf den großen Bildschirm.
Dort wurde vom Verteidigungsministerium nun die empfangen Nachricht übertragen: „Mayday! Mayday! Ich werde angegriffen. Eine Gruppe terranischer Jäger greift meinen Nahrungsmitteltransporter an. Die Schilde werden gleich versagen, ich werde mich den Terranern ergeben.“
Nun ergriff ein Arbeiter des Ministeriums das Wort über eine Liveübertragung: „Die Omicron, Schiff der Merkur-Klasse wurde offenbar von vier schweren terransichen Jägern angegriffen. Der Transporter brachte Nahrungsmittel von der Lebensmittelproduktion Alpha im Orbit zur Handelsstation. Die Terraner haben das Schiff übernommen und den Piloten Scott Miller gefangen genommen. Gleichzeitig wurde die Nahrungsmittelproduktion angegriffen, von der der Frachter kam. Hier ist es zu keinen Kämpfen gekommen, da sich Station im Angesicht einer Fregatte ergab. Zivilisten wurden freigelassen, die Mitarbeiter gefangen genommen. Wir konnten bisher keinen Kontakt zu einem Befehlshabenden Offizier oder General aufnehmen.“
Allen schauten schockiert auf die Anzeige. Damit hatte keiner gerechnet. Sollte man sich jetzt wehren? Oder abwarten, was die nächsten Stazuras bringen? Man hatte nicht genug Schiffe in der Umlaufbahn und nicht genügend Kanonen auf dem Planeten, um die terranischen Schiffe ohne größere Verluste zu schlagen. Der Premierminister fragte nun nach, ob ein Grund für den Angriff seitens der Terraner bekannt ist.
Darauf antwortete der Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums: „Wir können nur vermuten, dass es mit der Rationierung der Nahrungsmittel zu tun hat. Auch die Terraner sollten sich auf eine Rationierung der Grundnahrungsmittel auf achtzig Prozent einstellen. Nun haben sie einen Transporter mit Grundnahrungsmitteln für die Handelsstation überfallen. Der Transport sollte ihre Versorgung für zwei Wozuras zu hundert Prozent decken. Für später haben sie die Nahrungsmittelstation übernommen. Für uns hat das nur geringe bis gar keine Auswirkungen.“
Mit einem Dank für die Informationen verabschiedete sich der Premierminister von dem Mitarbeiter und wendete sich den anwesenden Senatoren, Wissenschaftlern, Militärs und anderen Mitarbeiten zu: „Sehr geehrte Anwesende, ich möchte mein Bedauern ausdrücken, dass die Feier so enden musste. Aber offenbar sind die Terraner nicht gewillt mit uns Frieden zu schließen. Jetzt haben sie als Druckmittel Geiseln genommen. Dies werden wir uns nicht bieten lassen und werden so schnell wie möglich handeln. Offenbar wurde diese Aktion der Terraner von einem Militär befohlen, der die Lücke in der Befehlsstruktur, nach dem Mord, füllen will. Wir werden weiter versuchen eine Verbindung herzustellen und die Geiseln zu befreien. Als Gegenaktion werden wir alle Terraner auf Argon Prime ebenfalls festsetzen, darunter befinden sich auch zwei angesehene Wissenschaftler. Sie werden Morgen über weitere Einzelheiten informiert werden.“
Jako Brano machte sich jetzt sofort auf den Weg zum Verteidigungsministerium, während Braks mit einigen anderen Senatoren noch im Speisesaal blieben und die aktuelle Lage besprachen. Noch lange saßen die elf Senatoren in dem Speisesaal, welcher eigentlich nur eine überdimensionierte Kantine war. Mit hoher Decke, großen Glasfenstern und vielen Tischen und noch mehr Stühlen. Die Stimmen der Senatoren hallten in dem leeren Saal, denn normalweise haben hier rund fünfhundert Personen Platz. Ein Gesprächsthema war unteranderem auch die Wahl eines neuen Premierministers durch die Bevölkerung Argon Primes, welche in den nächsten Mazuras stattfinden muss. Ursprünglich wollte sich Braks eigentlich zur Wahl stellen, aber auf Grund der aktuellen Lage ist er von der Idee abgekommen, obwohl er von vielen Senatoren unterstützt wird.
Am nächsten Tazura erhielt Braks eine Nachricht, dass die beiden terranischen Wissenschaftler in ihnen zugeteilte Wohnungen gebracht worden, welche bewacht werden. Da die beiden Wissenschaftler Dinge über den fokussierten Sprungantrieb wissen, die streng geheim sind, will man sie nun nicht mehr zu den Terranern zurücklassen. Auch die anderen Terraner auf dem Planeten wurden nun festgenommen und jedem ein Raum in einem bewachten Gebäude angeboten. Außerdem wurde veranlasst, dass der Flugraum über Argon Prime geschlossen wird. Nur Raumer mit einer Sondergenehmigung dürfen bis auf weiteres starten. Gleichzeitig wird der Luftraum überwacht. Auch haben die Terraner den militärischen Beauftragen der Argonen, Emeil Shank, des Schiffes verwiesen. Er befindet sich in einem kleinen Jäger auf dem Weg nach Argonia City, um der argonischen Regierung Bericht zu erstatten, da dies in den letzten Stazuras vor der Abreise von den Terranern unterbunden worden war.

Der Premierminister versucht unterdessen in seinem Büro mit Hilfe des Verteidigungsministeriums eine Verbindung zu den Terranern herzustellen. Dies wollte lange nicht gelingen, doch dann wurde eine eingehende Videobotschaft gemeldet. Sie stammt von einem bisher unbekannten Militär namens Rone Carr.
Er nimmt die Übertragung an: „Ich bin erfreut mit dem Premierminister der Argonen sprechen zu dürfen. Mein Name ist Rone Carr, neuer Admiral der Terraner. Nun werden Sie sich fragen, warum General Cruise ermordet wurde? Die Antwort ist ganz einfach. Er vertrat nicht mehr die Interessen der Terraner. Sein Handeln war schon länger fragwürdig, doch konnten wir ihm nie etwas vorwerfen. Dies änderte sich vor wenigen Tazuras als seine Überwachung etwas zu Tazura förderte, was uns sehr besorgte. Er plante zu den Ihnen, den Argonen überzulaufen. Er hatte sich nur zwei Personen angenommen und sie eingeweiht. In seinem Tazurabuch haben wir dann konkrete Pläne gefunden. So wollte er das terranische Militär unter die Kontrolle der Argonen bringen und so auch letzte Konflikte ersticken. Wir konnten also vorher davon ausgehen, dass er von den Argonen beeinflusst wurde, den Konflikt für die Argonen zu entscheiden. Dies mussten wir verhindern. Da seine Entscheidungen nicht mehr dem Wohle der Terraner dienten. Dies ist auch der Grund, warum ich mich an keine seiner Abmachungen halten werde und zwischen unseren Völkern wieder Kriegszustand herrscht, bis wir zu einer akzeptablen Übereinkunft gelangen können.
Betrachten Sie die Gefangenen als Ansporn, denn für jeden Versuch sich unsere Angelegenheiten einzumischen, wird einer von ihnen sterben.
Sie werden sich sicher auch gefragt haben, warum unser Flaggschiff bisher keinen Namen hatte und es keinen Admiral an Bord gab?
Die Antworten sind ganz einfach. Der Admiral, welcher bis zu Beginn der Torabschaltungen das Kommando hatte, wurde wegen der Abschaltungen in einem kleinen Schiff mit Sprungantrieb zur Erde bestellt und Pico Cruise übernahm in der zwischen Zeit seinen Posten. Als klar wurde, dass wir vom Rest des Universums abgeschnitten sind und wir keinen Admiral hatten, übernahm er das Kommando. Das Schiff war außerdem zuvor erst modernisiert worden und sollte eine neue Bezeichnung erhalten, dies war aber bis zum Verlassen der Heimat nicht von offizieller Seite geschehen. So wurde das Schiff nur unter der terranischen Flotte als Finix bezeichnet. Dies ist ab sofort der offizielle Name.
Falls Sie vorhaben die gefangen genommenen Wissenschaftler einzutauschen, können Sie sich die Mühe sparen. Sie konnten bereits die Informationen überspielen und andere Wissenschftler arbeiten bereits mit jenen Daten. Ich hoffe ich konnte Ihnen einige Fragen beantworten und denken Sie daran mischen Sie sich nicht in unsere Angelegenheiten ein. Carr Ende!“
„Aber… Halt…“ rief der Premierminister noch, doch die Verbindung war bereits Unterbrochen.
Er rutschte in seinen bequemen Sessel und rieb sich die Augen.
„Was ist hier gerade passiert?“, dachte er sich und trank einen Schluck Wasser.
Da meldete sich auch schon Jako Brano, um über die Folgen des Gesprächs zu diskutieren.
„Also wenn ich das richtig verstanden habe, wurde Pico Cruise durch seinen Befehl umgebracht, weil er zu uns überlaufen wollte?“
„Ja Herr Brano, so scheint es gewesen zu sein. Was mich aber mehr besorgt und Sie auch nachdenklich machen sollte, wie ist es den Wissenschaftlern gelungen eine Nachricht mit allen Daten abzusetzen? Wir haben die Kommunikation überwacht, die waren immer unter Beobachtung und trotzdem scheinen die beiden es geschafft zu haben. Bitte gehen Sie der Sache dringend auf den Grund, wir könnten einen Spion im Verteidigungsministerium haben.“
„Ich fange sofort an, Herr Minister. Wie verfahren wir mit den Gefangenen und der terranischen Flotte?“
„Herr Brano, sorgen Sie dafür, dass die Gefangen besser bewacht werden, ich hoffe sie können uns noch weiterhelfen in der Zukunft und versetzen Sie alle Laserkanonen auf dem Planeten und die argonische Flotte in Bereitschaft. Dann werden die Terraner nicht angreifen, weil dies auch für Sie sehr hohe Verluste bedeuten würde.“ „Wird erledigt, ich melde mich. Brano Ende.“

Zwei Stazuras später, es ist bereits Abend und die Sonra geht unter, sind vier Beamte des argonischen Sicherheitsdienstes auf dem Weg zu dem Gebäude am Stadtrand, wo die beiden Wissenschaftler untergebracht sind. Sie unterhalten sich und lachen. Kurz bevor sie die Kollegen errichten, um die Bewachung zu verstärken, spüren sie schlagartig ein starkes brennen auf dem Rücken. Drei verlieren sofort die Kontrolle über ihren Körper und werden bewusstlos, einer sieht noch einen maskierten Mann und versucht noch um Hilfe zu rufen, doch auch er verliert das Bewusstsein. Die maskierten Männer ziehen die Sicherheitsbeamten in eine schmale Gasse und laufen davon.
_________________________________

Spannende Zeiten sind angebrochen und es geht auf jeden Fall nicht langweilig weiter. Ich hoffe das Kapitel hat allen gefallen. Ein neues gibt es, wie gewohnt, in zwei bis drei Wochen.
Themenwechsel:
Wo ist eigentlich mein liebster Kritiker geblieben? Very Happy Ich hoffe dir gehts gut, Boro Pi? Ich würde mich freuen, wenn du mir und meiner Geschichte die Ehre erweisen würdest, einen Kommentar zu schreiben. Smile


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Zarzunaba





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PostPosted: Sat, 12. Nov 11, 10:56    Post subject: Reply with quote Print

[quote="Profitgier"]Hiho!

Ich melde mich zurück mit einem neuen Kapitel, aber zuvor muss ich erstmal Zarzunaba beruhigen. Wink


Zarzunaba wrote:
warum sprichst du von einer schießerei, wenn die beiden durch e-shocks (was für mich sowieso kaum sinn macht Smile) statt durch schusswaffen sterben?

Ich weiß nicht, ob du richtige Elektroschocker schon gesehen hast? Es handelt sich dabei nicht um Schockwellen, sondern um Elektroden, welche mit dünnen Drähten auf Personen geschossen werden. (wie Projektile mit Faden dran Wink ) Über diese Drähte werden dann große Ströme geleitet, welche zu Muskelkrämpfen und zur Unterbrechung der Kommunikation der Nervenzellen im Menschen führen können. ISt der Schock sehr stark, kann das Herz stehen bleiben oder das Nervensystem geschädigt werden. Es wäre also tödlich. Und so ist es den beien Herrschaften ergangen.

klar kenn ich die... hab nur an die normalen gedacht... die du halt net abfeuern kannst... hab den namen vergessen xd

Zarzunaba wrote:

warum gibst du die geheimdienstler so leichtfertig zu erkennen? stell dir mal vor, die terraner hätten ihre eigenen spionen da unten und bekomm raus wer vom geheimdienst ist... ich wüsste wer morgen nicht mehr aufwacht Wink


Nun ich weiß nicht recht, wo ich im 7. Kapitel einen Geheimdienstler zu erkennen geben, zumindest gegenüber den Terranern? Der Geheimdienst spricht doch ausschließlich im Senat und da sind doch (noch) keine terransichen Abgeordneten.

nuja... klar. im rat ist das eine sache (obwohl da auch spione sein können... sicherheit, putzfrauen etc) ich guck nochmal nach... vll hab ichs auch nur falsch im kopf xd wäre schließlich nix neues^^

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Profitgier





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PostPosted: Mon, 5. Dec 11, 23:16    Post subject: Reply with quote Print

Nun hat es doch wieder 4 Wochen gedauert, aber ein weiteres Kapitel ist fertig und warten darauf gelesen zu werden. Wink
Das Kapitel geht etwas in die Tiefe und macht deutlich, dass die Argonen offenbar ein größeres Problem haben, als sie denken. *Spannung*
Smile Viel Spass beim Lesen.

9. Kapitel – Geheimbund der Gemeinschaft

300 Kilometer außerhalb von Argonia City


Langsam kommen die beiden terranischen Wissenschaftler zu sich. Es ist dunkel, man sieht die Hand vor Augen nicht. Beiden brummt der Schädel. Sie lehnen aneinander, während sie leise miteinander sprechen.

„Wo sind wir, was ist passiert?“
„Ich habe keine Ahnung, ich kann mich nur daran erinnern, dass zwei maskierte Männer in unsere Unterkunft gestürmt sind und mit Waffen auf uns geschossen haben. Es scheinen aber nicht die Argonen zu gewesen zu sein.“
„Wer steckt dann dahinter?“
„Ich habe keine Ahnung, entweder der Geheimdienst der Terraner, oder eine andere unbekannte Gruppierung.“

Langsam tasten sich beide vor und versuchen etwas zu ertasten. Der Boden ist glatt und kalt. Einer ertastet eine Kante. Die Wand. Auch glatt, kalt und feucht.
Der andere Wissenschaftler bewegt sich vorsichtig in eine andere Richtung: „Ich höre ein leises Surren. Bewege mich weiter in die Richtung, von der es kommt.“
Auf einmal gibt es einen hellen Blitz und man kann für einen Moment die Umgebung sehen.
„Ist etwas passiert? Geht es dir gut?“
Keine Reaktion.
Er tastet sich langsam vor und kann das Bein seines Freundes ertasten. Vorsichtig zieht er ihn zu sich heran, denn er bewegt sich nicht. Langsam tastet er sich weiter vor und versucht schließlich am Hals den Puls zu fühlen. Er lebt, ist aber offenbar bewusstlos. Der Wissenschaftler vermutet, dass das feine Gitternetz, welches er beim Aufblitzen sah, unter Strom steht. Ringsum waren Wände. Es blieb dunkel.
Nach einer gefühlten Ewigkeit erlangt sein Freund wieder das Bewusstsein und fragte, was passiert ist. Als sein Kollege gerade fertig war ihm die Situation zu schildern, ging auf einmal Licht an. Es war gleißend hell, es brannte auf der Netzhaut. Beide kniffen die Augen zu und versuchen mittels Blinzeln zu beobachten, was passierte. Sie sahen eine Zelle, welche komplett in Weiß gehalten war und vor ihnen das feine Gitter, welches unter Strom stand. Auch Außerhalb waren alle Wände weiß.
Es waren Stimmen zu hören, die näher kamen und lauter wurden. Als die beiden wieder einigermaßen sehen konnten, standen drei Personen vor ihrer Zelle und unterhielten sich in einer Sprache, die sie zwar kannten, aber nicht verstanden. Gleichzeitig machte eine Person ständig merkwürdige Handbewegungen. Der größte und schlankeste öffnete die Zelle und reichte einen Teller mit hellbraunen Brei. Wie die beiden nun feststellten, ist diese Person ein Paranide und die Person, welche unentwegt die Handbewegungen machte, ist ein Split. Die dritte Person konnten sie keinem Volk zuordnen, da sie sich immer im Hintergrund hielt und die anderen beiden davor standen.

Nun begann der Split in ihrer Sprache zu sprechen: „Ihr seid terranische Wissenschaftler und wir halten euch gefangen. Ihr werdet uns Informationen geben, die wir brauchen um einen torlosen Sprungantrieb zu bauen. Solltet ihr euch weigern, werden wir euch zeigen, wer hier das Sagen hat. Wir werden die Informationen aus euch herausquetschen! Legt euch nicht mit dem Geheimbund der Gemeinschaft an, ihr werdet es bereuen. Nun esst, damit wir in zwanzig Mizuras mit der Arbeit beginnen können.“
Auf der Kleidung des Split war das Abzeichen GDG zu erkennen, was wohl für den Geheimbund stand.
Die drei verließen den Gang. Das Licht blieb an und die Gefangen schauten sich nach Fluchtmöglichkeiten um, konnten aber keine entdecken.

Der Brei schmeckte widerlich, deshalb verweigerten die beiden Wissenschaftler das Essen und wurden kurz darauf von dem Paraniden widerwillig aus der Zelle herausgeschleift. Sie wurden durch den Gang geführt, in dem sich noch weitere leere Zellen befanden. Nachdem dem sie eine Tür durchquert hatten, gingen sie durch einen grauen Gang ohne Fenster der zu einer Treppe führte, an deren Ende sich eine Tür befand. Auch diese ließen sie hinter sich und nun standen sie im Urwald von Argon Prime. Ringsum riesige Bäume und dichtes Unterholz, merkwürde Laute und Geräusche von Tieren, die Blätter der Bäume rauschten. Sie gingen auf einen schlammigen Pfad, welcher sie zu einem neuen Gebäude führt, welches offenbar gut bewacht wurde. Von außen sah es sehr heruntergekommen aus. Im Inneren sahen sie dann aber einen großen Raum, in dessen Mitte eine große technische Apparatur stand - ein Sprungantrieb! Die beiden Wissenschaftler waren leicht beeindruckt, zeigt dies aber nicht. Ringsum waren etliche Techniker oder Wissenschaftler am arbeiten.

Nun kam der Split wieder auf sie zu: „Ihr werdet sofort helfen diesen Sprungantrieb so zu modifizieren, dass man ihn nutzen kann, wenn kein Tor erreichbar ist!“, schrie der Split sie an. „Ihr habt alle Leute und Gerätschaften zur Verfügung, um das Ziel in den nächsten drei Wozuras zu erreichen. Solltet ihr Versagen oder versuchen zu fliehen, werdet ihr sterben.“
Daraufhin verließ sie der Split und die Person, welche die beiden bisher nicht erkannt hatten, trat aus dem Durcheinander der Techniker hervor. Es war ein Argone.
„Ihr solltet lieber auf den Split hören. Er hat meine Frau von zu Hause entführt und droht damit sie zu töten, wenn ich hier nicht für ihn arbeite.“, sagte er verzweifelt und eingeschüchtert.
Beide schauten sich nun um und sahen, wie sich Wachen vor der Tür platzierten. Auch konnten sie Überwachungskameras erblicken. In diesem großen etwa fünf Meter hohen Raum waren circa zwei Dutzend Leute am Arbeiten. Auf Tischen standen PCs, Mikroskope und viele andere elektrische Geräte. Der Sprungantrieb in der Mitte war eindeutig argonischer Bauart, er musste also von den Gonern stammen, welche diese Sprungantriebe in äußerst geringer Stückzahl herstellten. Beide schauten sich weiter um, während ihnen die anderen Leute misstrauische Blicke zuwarfen.
Etwa zehn Mizuras später sprach sie ein weiterer Argone an, welcher auf einen PC verwies, auf dem der Bauplan und weitere Informationen zum Bau des fokussierten Sprungantriebes gespeichert waren. Ein kleines Zeichen in der rechten unteren Ecke verwies auf die Geheimhaltung der Dokumente durch den argonischen Geheimdienst.
Daraufhin fragte einer der terranischen Wissenschaftler: „Ist das hier ein Labor des argonsichen Geheimdienstes? Kann uns jemand aufklären?“
Geflüster erfüllte den Raum, als einer aus der Menge rief: „Der GDG ist eine kriminelle Vereinigung zwischen den verschiedenen Völkern, welche in den letzten Jazuras immer mehr Einfluss gewonnen hat. Der Ausfall der Sprungtore hat sie offenbar zum Handeln gezwungen und seitdem haben sie diese Gruppe zusammen gestellt. Sollte dieses Unterfangen Erfolg haben würde es dieser Vereinigung zu großer Macht verhelfen. Der Versuch einen Krieg zwischen Argonen und Terranern anzuzetteln, ist, wie Sie wissen, nicht gelungen. Deshalb versucht der Geheimbund nun selbst einen Torlosen Sprungantrieb zu bauen. Und Sie sind jetzt die Hauptakteure.“
Ein lautes Kreischen ertönt und unterbricht das Gespräch. Der Ton ist so laut, dass sich alle vor Schmerzen krümmen. Dann kommt der Split hereingestürmt und schlägt und tritt auf die Person ein, welche gerade noch auf Aufklärung bedacht war. Nach drei, vier gezielten Schlägen und Tritten liegt die Person am Boden, es ist ein Argone. Der Ton verstummt. Der Split schleifte ihn nun über den Boden hinaus durch die Tür, während die Wachen mit ihren Waffen auf die Personen im Raum zielten, aber nicht schossen. Als sich alle erholt haben, gingen sie schweigend an die Arbeit.
Wenige Stazuras später betreten die Wachen den Raum und holen die terranischen Wissenschaftler ab, um sie in ihre Zelle zu bringen. Da den beiden aber klar wurde, dass man sie nicht erschießen würde, da sie für dieses Projekt unverzichtbar wären. Warten sie einen Moment ab, in dem ein Entkommen möglich war.
So gingen sie in der Abenddämmerung wieder den schmalen Waldweg entlang. Ein Wachmann ging voraus und einer bildete die Nachhut. Die beiden Wissenschaftler gaben sich ein kurzes Zeichen und rannten von jetzt auf gleich in den Wald hinein in die Dunkelheit. Die Wachmänner waren überrascht, nahmen aber sofort die Verfolgung auf.
_____________________
Das Ergebnis der Verfolgungsjagd gibts dann in einem der nächsten Kapitel. Im nächsten geht es dann richtig zu Sache. Da kommt keiner mit einem blauen Auge davon. Wink Spannend ist es und damit das auch über Weihnachten und Neujahr so bleibt, gibt es kurz vor Weihnachten eine XXL-Ausgabe von mir. Very Happy Auf jeden Fall bahnt sich ein erster großer Höhepunkt an, aber mehr verrate ich nicht. Rolling Eyes
Kommentare sind, wie immer, erwünscht.


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Profitgier





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PostPosted: Tue, 20. Dec 11, 23:58    Post subject: Reply with quote Print

Am 20.12. nun die versprochene XXL-Ausgabe von meiner Geschichte. Es werden zwei sehr spannende und richtungsweisende Kapitel werden, die euch hoffentlich dazu bringen, im nächsten Jahr auch weiter fleißig mitzulesen. Wink
Dann viel Spass beim Lesen. Los gehts! Cool


10. Kapitel – Letzte Vorbereitungen

Argonia City, am nächsten Tazura nach der Entführung der Wissenschaftler

Es ist früh am Morgen. Die Sonra ist gerade aufgegangen, als Braks von seinem Kommunikator geweckt wird.
Jako Brano meldete sich sofort, nachdem Braks das Gespräch angenommen hatte: „Guten Morgen Nil. Ich muss dich umgehend über die neusten Geschehnisse informieren. Gestern Abend wurden die beiden terranischen Wissenschaftler gewaltsam entführt. Es wurden sechs Sicherheitsmänner betäubt und die Wissenschaftler mit einem kleinen Gefährt fortgeschafft. Das merkwürdige an der Entführung ist, dass die Wachmänner mit terranischen Waffen angegriffen wurden. Aber das Fortbewegungsmittel wurde offenbar von den Split gebaut, sagte ein Augenzeuge. Die Entführer waren Argonen, Terraner und Paraniden, wie die Wachmänner berichteten. Wir haben es offenbar mit einer uns feindlichen Organisation zu tun, vermutlich waren es die gleichen, die auch schon die Bombe auf das Schiff der Terraner befördert haben.“
„Jako, wir können also davon ausgehen, dass die Leute die wir gefangen haben die Wahrheit erzählt haben und weitere Anschläge bevorstehen.“
„Ja, das vermute ich auch, es wurden schon die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Aber eines ist noch unklar, woher wussten die Entführer, dass die Wissenschaftler jetzt dort gefangen gehalten wurden und die Bewachung noch schwach war, aber Verstärkung unterwegs war? Sie sind dabei äußerst clever vorgegangen, indem sie erst die Sicherheitsmänneraus dem Hinterhalt ausgeschaltet haben und dies wenige hundert Meter vor ihrem Ziel und sich dann die Wissenschaftler geholt haben.“
„Hat die Sicherheitsabteilung schon etwas zu den Gründen der Entführung herausgefunden?“
„Nein Nil. Wir vermuten, aber, dass die Wissenschaftler etwas wissen, was dieser Organisation helfen wird. Und sie müssen Spione unter unseren Leuten haben.“
Beide verabschiedeten sich und Braks versprach auch ein paar Nachforschungen anzustellen.

Jako Brano war äußerst angespannt, denn sein Bereich der Sicherheit war offenbar unterlaufen worden. Er untersuche viele Akten seiner Mitarbeiter, um eventuelle Merkwürdigkeiten zu finden, aber es kam nichts dabei heraus. Dann schaute er sich die Listen aller gelandeten und gestarteten Schiffe der letzten Mazuras an und suchte verdächtiges, aber ihm fiel auch hier nichts auf. Also suchte er weiter nach verdächtigen Materialbestellungen und wurde fündig. Eine Person, welche schon mehrere Jazuras unter ihm arbeitet hat mehrere Tonnen Materialen für den Bau von kleinen Raumschiffen und technischen Gerät über eine Dauer von fünf Jazuras gekauft. Es war auch eine Wohnung im Norden der Stadt angegeben. Jako organisierte sofort einen Trupp von Sicherheitskräften, um die Wohnung zu durchsuchen. Außerdem versuche er jenen Mitarbeiter zu erreichen, dieser hatte sich die letzten zwei Tazuras aus familiären Gründen frei genommen, aber er konnte ihn nicht erreichen. Dies stärkte sein Misstrauen über diese Einkäufe immer mehr. In einer Stazura soll die Wohnungsdurchsuchung beginnen.

Derweil hat sich Braks auf den Weg zu seinem Wissenschaftlerteam gemacht, um dort zu fragen, was an diesen beiden Terranern so wichtig gewesen sein kann und welche Inforationen sie besaßen. Dabei stellte sich heraus, dass sie soweit in das Thema fokussierter Sprungantrieb eingeweiht worden waren, dass sie mit dem Wissen, was sie bereits besaßen einen solchen Sprungantrieb selbst bauen könnten. Die Terraner konnten schon vor sehr langer Zeit erste Sprungantriebe bauen, mit deren Hilfe sie die Gemeinschaft der Planeten erreichten. Allerdings funktionierte der Sprungantrieb nicht richtig und so wurde die weitere Entwicklung auf Eis gelegt. Aber dennoch sind viele Wissenschaftler mit der damaligen Technik vertraut und können mit den neuen Erkenntnissen der Gemeinschaft funktionierende Sprungantriebe bauen, die kein Sprungtor als Ziel benötigen. Dies wurde nach längerer Diskussion zwischen Braks, Kulo Hi, Aron Pareii und Kelmanckagtek offensichtlich. Die Wissenschaftler von Braks Team brachen nun auf, um an ihrem Schiff mit fokussiertem Sprungantrieb die letzten Einstellungen vorzunehmen und es einsatzbereit zu machen. Das Schiff befand sich mittlerweile in der Schiffswerft im Orbit von Argon Prime. Es soll in wenigen Tazuras die ersten Testsprünge unternehmen.
Während Braks Jako Brano Bericht erstattete, packten die argonischen Wissenschaftler ihr Gerät zusammen. Braks wird sie begleiten, da er sich einen Überblick über den Zustand des Schiffes verschaffen will. Auch Kalvin Urako wird erwartet, er soll in die Angriffs- und Verteidigungssysteme eingeführt werden. So machten sie sich auf den Weg zum Flugplatz, um zur Schiffswerft zu gelangen.

In der Zwischenzeit begann im Norden von Argonia City die Wohnungsdurchsuchung. Jako Brano hielt sich anfangs zurück und lies die Sicherheitsmänner die verschlossene Wohnung aufbrechen, da mit Gegenmaßnahmen rechnete. Doch völlig überraschend blieben diese aus. Nachdem die Tür aufgebrochen war, fanden alle eine ganz normale Wohnung eines Argonen vor. Der bewaffnete Trupp verließ, nachdem er alle Zimmer nach Personen durchsucht hatte, die Wohnung und stand Wache, während die Ermittler und Jako Brano die Wohnung nach Hinweisen und verdächtigen Dingen suchten. Auf den ersten Blick konnten sie nichts Verdächtiges finden. Es lagen Papiere auf dem Tisch, welche zu seiner Arbeit im Verteidigungsministerium gehören. Doch ein Ermittler fand in einem Wandschrank eine Betäubungswaffe, welche nicht argonischer Bauart war. Auch Jako Brano fand in einer Schublade Papiere über die Bestellung der Materialen und Baupläne über eine modifizierte Art eines leichten Splitjägers. Darauf konnte er erkennen, dass dieser Jäger sowohl innerhalb der Atmosphäre fliegen kann, als auch im Weltraum kurze Strecken zurücklegen kann. Jako vermutete, dass es das Schiff sein würde, welches die Entführer nutzen.
Er begann nun Nil Braks über den ersten Stand zu informieren, wie sie es vorher abgesprochen hatten.

Braks und die Wissenschaftler waren gerade auf der Schiffswerft eingetroffen, nachdem sie etwa zwei Stazuras unterwegs gewesen waren. Da schrillte Braks Kommunikator, Jako meldete sich. Derweil gingen sie weiter in einen Spezialhangar, der für besondere Arbeiten an Schiffen ausgelegt wurde. In Mitten des Hangars befand sich das umgebaute Forschungsschiff, welches die Wissenschaftler schon zur Untersuchung der Tore verwendet hatten. Es hatte sich äußerlich kaum geändert, nur die Außenhülle ist verstärkt wurden und die Antriebe sind nun größer.

Aber eine Besichtigung der Innenräume durch einen Ingenieur offenbarte große Veränderungen. Das Schiff wird, wie bisher auch über die Frachtluke am Unterrand des Schiffes betreten. Dieser ist in seiner Größe unverändert, hier sollen Ersatzteile und Lebensmittel, sowie Trinkwasser gelagert werden. Dann geht es durch eine automatische Tür in den Gang zu den Quartieren der Besatzung. Dieser Gang ist jetzt anders ausgerichtet und ein Blick in die Räumlichkeiten offenbart, dass diese nicht für lange Aufenthalte ausgelegt sind. Sie sind klein und eng, auch gibt es nur hier einen Umweltbereich für Boronen. Grund für die drastische Verkleinerung ist, dass der Sprungantrieb und die neuen Triebwerke deutlich mehr Platz benötigen, auch andere neue technische Kleinigkeiten nehmen einiges an Platz weg. Am Ende des Ganges gibt es eine Sicherheitstür welche rechts in der Wand ist, dies ist der Zugang zum Maschinenraum, in dem sich jetzt der fokussierte Sprungantrieb befindet, sowie die Schildgeneratoren und der Ionenantrieb. Am geraden Ende des Ganges findet sich ein kleiner Lift, welcher zur Brücke führt, welche über ihnen liegt.
„Der Lift funktioniert nur über ein Passwort und diese muss zum betreten der Brücke eingegeben werden“, erklärte der Ingenieur.
In zweiergruppen passierten sie den Lift auf dem Weg zur Brücke. Dies ging sehr zügig, denn kaum hatte sich die Tür verschlossen, ging sie auch wieder auf und offenbarte ihnen die Brücke. Diese ist auf den ersten Blick auch etwas kleiner geworden, aber ist im Großen und Ganzen erhalten geblieben. Es sind zwei neue Pulte hinzugekommen, welche einmal für die Bedienung des Sprungantriebes vorhanden ist und ein anderes welches eine bessere Überwachung der Scannerdaten ermöglichen soll. Auch das Bedienfeld für die Waffen wurde umgebaut und neustrukturiert. Nun begann die Einführung von Kalvin Urako in die Benutzung der Waffen, während sich die anderen Wissenschaftler den Sprungantrieb ansahen. Braks schaute sich Ruhe auf die Brücke um.

Bei der Wohnungsdurchsuchung, wurden mittlerweile noch weitere Fachkräfte herbeigeholt, sie sollen Spuren sichern, die eventuell auf weitere verdächtige schließen lassen. Derweil schauen sich die Ermittler weiter vorsichtig in der Wohnung um. Da entdeckt einer unter dem Bett eine kleine Kiste und zieht sie vorsichtig hervor. Jako schaute sich derweil in der Küche um, er hoffte hier noch etwas entdecken zu können.
Da rief eine Mitarbeiter aus dem Arbeitszimmer: „Herr Brano kommen Sie bitte mal hierüber, wir haben da etwas interessantes gefunden, das sollten Sie sich ansehen!“
„Kleinen Moment noch, komme sofort.“, antwortet Jako.
Derweil öffneten die Ermittler vorsichtig die Kiste. Zum Vorschein kam eine Apparatur, welche offenbar einen Countdown zählte, er stand bei vier Sezuras.
„Sofort raus hier! Das ist eine Bombe!“


!!!Für alle Leserinnen und Leser unter 16 Jahren ist das folgende Kapitel nicht geeignet!!!


11. Kapitel – Einsicht

300 Kilometer außerhalb von Argonia City in der Zentrale der GDG kurz nach Sonrauntergang

Die beiden Wissenschaftler stürmten in das Unterholz des tropischen Waldes. Sie hörten hinter sich die schreienden und fluchenden Stimmen der Wächter, welche sie begleitet hatten, aber sie kämpften sich durch das Dickicht des Waldes. Dabei stolperten sie immer wieder über Wurzeln, es peitschten ihnen Äste ins Gesicht, da sie im Dunkeln des Waldes kaum noch etwas sehen konnten. Die Stimmen, die sie verfolgten, wurden immer leiser, weshalb sie nun langsamer sich durch das Gestrüpp kämpften. Mittlerweile sah man die Hand vor den Augen nicht mehr, dennoch lief sie schnell weiter. Ihnen schmerzten die Arme und Beine und auch im Gesicht hatten sie sich verletzt, teils konnten sie tiefe Schnittwunden ertasten.
„Wir sollten hier warten und uns ausruhen und nachher weiter gehen.“
Darauf antwortete der vor ihm laufende Wissenschaftler: „Wir müssen möglichst weit weg von hier und das möglichst schnell. Sie werden nach uns suchen und sie kennen die Gegend besser als wir, wenn wir jetzt warten, verlieren wir unseren Vorteil.“
Sie liefen zügig weiter, doch plötzlich ein heller Blitz und der Wissenschaftler sah nur noch, wie sein Kollege zusammen rutschte. Sofort war er sich auf den Boden und landete hart auf einer Wurzel. Stille. Kein Ton war zu hören nur leises Blätterrauschen. Aber sein Freund rührt sich nicht und reagierte nicht auf Fragen. Was war eben passiert? Er versucht vorsichtig ein Bein seines Kollegen und Freundes zu ergreifen und ihn an sich heran zuziehen. Er ertastet einen Schuh, aber er muss an das Bein greifen, um ihn heranziehen zu können. Dann greift der Wissenschaftler mit beiden Händen an das Bein und zihet einem ruckartig daran. Dabei merkt er einen heftigen Schlag, seine Arme und Beine werden taub. Da wird ihm kalr, was passiert war. Ein Elektrozaun. Sein Freund war direkt gegen einen Elektrozaun gelaufen. Einen weiteren Gedanken konnte er nicht fassen, bevor er das Bewusstsein verlor.

Während beide Wissenschaftler regungslos am Rande des Geländes im Tropenwald lagen, suchten die Wachleute mit einer Drohne mit Wärmebildkamera nach verdächtigen Spuren und wurden schnell fündig. Die Drohne konnte das drei Quadratkilometer große Gebiet schnell absuchen und lenkt nun die Wachen zu den beiden Wissenschaftlern.

Ein lauter Schrei hallt durch die Nacht und schreckt den Wissenschaftler auf: „Was war das? Es klang wie ein menschliches schreien. Hast du das gehört?“, flüsterte er.
Da fiel ihm wieder ein, was passiert war. Sofort tastete er nach seinem Freund und versucht ihn aufzuwecken – erfolglos. Sollte er wegrennen und ihn im Stich lassen? Hatte er überhaupt die Möglichkeit zu entkommen, wenn das Gelände mit einem Elektrozaun gesichert ist? Er entschloss sich ruhig zu verhalten und zu warten, bis sein Kollege wieder das Bewusstsein erlangte. Es herrschte eine ruhige Stimmung, die Blätter rauschten im Wind und ansonsten war nichts zu hören. Doch auf einmal, ein Knacken und lautes Rascheln. Auf einmal steht der hochgewachsene Paranide vor ihm und leuchtet mit einer Lampe auf seinen Freund. Daraufhin zückt ein weiterer Wachmann eine Waffe und schießt. Erst auf den neben ihm liegenden Wissenschaftler und dann auf ihn. Ihm wird schwarz vor Augen.

Ein lautes Knarren, gleißend weißes Licht, Stimmen. Man kann nichts erkennen alles strahlt weiß, es brennt auf der Netzhaut. Langsam kommt er wieder zu sich und begreift, dass er wieder in der weißen Zelle sitzt. Ihm tun die Beine weh, auch sonst fühlt er sich völlig kaputt. Er versucht aufzustehen, kann sich aber nicht halten und bricht zusammen. Die Augen hat er geschlossen, zu sehr brannte das Licht in den Augen.
Die Stimmen werden leiser, wieder ist ein Knarren zu hören. Das muss die Tür sein. Vorsichtig öffnet er die Augen: Dunkelheit.
Aber er hört etwas wimmern, das muss sein Freund sein: „Wo bist du? Wie geht es dir?“
In dem Moment berührt ihn etwas am linken Bein.
„Hast du mich gerade berührt?“
„Ja.“, antwortet eine weinerliche Stimme.
„Ich weiß nicht, was sie mit mir angestellt haben. Mein ganzer Körper schmerzt, ich kann mein rechtes Bein und meinen linken Arm nicht bewegen, ich fühle sie nicht mehr. Ich komme mir so angeschwollen vor.“
„Du bist gegen einen Elektrozaun gelaufen und hingst in ihm. Ich habe dich versucht herauszuziehen, weiß aber nicht, ob mir dies geglückt ist. Du warst vielleicht mehrere Stunden bewusstlos.“
„Oh je, dann sind die schmerzen, die ich fühle schwere Verbrennungen am ganzen Körper und der Stromschlag hat die Nervenbahnen überlastet, weshalb ich die Gliedmaßen nicht mehr spüre. Dann scheine ich bevor ich hierhin gebracht wurde, verarztet worden zu sein. Ich bekam etwas zum Schlucken und trage vermutlich Verbände. Aber ich kann meine Augen nicht öffnen.“
Beide beschlossen sich auszuruhen und zu warten.

Nach einer gefühlten Ewigkeit ging wieder das Licht an und wieder blendete es dermaßen, dass beide nichts erkennen konnten. Die Wachen nahmen nun den weniger verletzten Wissenschaftler mit und brachten ihn in einen anderen Raum mit schwacher Beleuchtung, sodass er die Augen öffnen konnte ohne geblendet zu werden. Es war ein kleiner Raum mit grauen Wänden. Er saß festgeschnallt auf einem Stuhl, welcher auf dem Boden befestigt war. Da kam der Split herein und stellte sich demonstrativ vor ihm auf.
„Habt ihr versucht zu fliehen? Ja, das habt ihr. Und dies war keine gute Idee! Du wirst mir jetzt Informationen zum Bau des Sprungantriebes geben oder ich werde sie aus dir heraus prügeln müssen!“, schrie der Split.
„Ich werde dir nicht helfen den Sprungantrieb fertigzustellen. Ich weiß was du vor hat und ich werde es nicht zulassen, dass du noch mehr Macht gewinnst!“
„Du hast es so gewollt Kreatur.“
Der Split öffnete seinen Mantel und nahm einen Stab heraus.
„Weißt du was das ist? Dies ist ein Hochleistungselektroschocker und ich werde ihn an dir elendem Terraner ausprobieren. Es sei denn die Kreatur gibt mir Informationen.“
Als der Terraner wieder verneinte hielt der Split den Stab kurz an den rechten Arm des Wissenschaftlers. Daraufhin erzitterte er am ganzen Körper und der Arm schmerzte als würde er verbrennen. Als der Wissenschaftler immer noch keine Angaben machen wollte, schlug der Split mehrfach mit voller Wucht gegen das Gesicht des Terraners. Er schlug ihm mehrere Zähne aus und das Blut floss über das Gesicht. Dabei grinste der Split, er erfreute sich an dem Anblick.
Als der Terraner nach zwei weiteren Elektroschocks begann das Bewusstsein zu verlieren, sagte der Split noch: „Auch dein Freund wird bestraft werden. Er wird keine Schmerzmittel für seine Verbrennungen erhalten und gigantische Schmerzen erleiden. Du hast es so gewollt!“
Der Split löste die Fesseln und schliff den Wissenschaftler über den Boden eine Treppe hinunter zurück in die Zelle.
Sein Freund versucht mit ihm zu reden, aber er hatte das Bewusstsein verloren, als ihn der Split in die Zelle geworfen hatte.

Ein Knall, beide schrecken hoch, sie hatten geschlafen. Das Licht war an und blendete beide.
Der Split betrat die Zelle: „Ich gebe der Kreatur noch eine Möglichkeit sich zu sinnen, bevor ich zu drastischen Mitteln greife.“
Er packte den Wissenschaftler am Arm und riss ihn vom Boden der Zelle auf und zerrte ihn hinter sich her.
Der schwer verletzte Wissenschaftler blieb in der Zelle zurück und trank Wasser aus einer Flasche, welche der Split ihm noch zuwarf. Er verspürte bei jeder Bewegung starke Schmerzen. Kein Wunder, es war doch mehr als die Hälfte seines Körpers verbrannt worden, als er gegen den Elektrozaun lief. Er war komplett mit Bandagen eingewickelt, welche sich schon größtenteils rot verfärbt hatten. Dann ging das Licht aus.
Währenddessen erreicht der Split mit dem Häftling die Folterzelle. Es handelte sich um eine etwa drei Quadratmeter große Zelle, in deren Mitte ein großer Stuhl mit Schnallen aus Metall stand. Der Wissenschaftler versuchte zu wehren, als der Split ihn auf dem Stuhl festband. Aber er war zu geschwächt um gegen den starken Split etwas ausrichten zu können.
„Ich frage die Kreatur ein letztes Mal: Du wirst mir sofort die Informationen zum Sprungantrieb geben, die ich brauche, um ihn fertigzustellen!“
„Nein, das werde ich nicht! Ich würde lieber sterben, als Ihnen die Möglichkeit zu geben unfokussierte Sprünge zu absolvieren.“, sagte der Wissenschaftler mit deutlichen Worten.
Daraufhin plusterte sich der Split auf, er kochte vor Wut und trat die Tür des Zimmers heraus, um sich abzureagieren. Daraufhin sagte er: „Wenn die Kreatur sterben will, soll sie dies tun.“
Er drückt einen Knopf an der Wand. Daraufhin beginnt der Terraner auf dem Stuhl am ganzen Körper zu zittern, laut zu schreien, die Augen zu verdrehen und sackt schließlich zusammen. Derweil hallte der Schrei des Wissenschaftlers durch die Gänge des Gefängnisses. Der Split nimmt nun eine Spritze aus seinem Umhang und gibt sie dem Wissenschaftler. Dieser reißt kurz darauf die Augen auf und sitzt wieder aufrecht da.
„Was ist passiert?“
„Ich habe die Kreatur getötet und wieder belebt. Dies werde ich solange tun bis ich eine Antwort erhalte oder dein Körper durch die Strapazen stirbt.“
Der Wissenschaftler fühlt sich schrecklich, sein Herz rast, der Kopf schmerzt als würde er platzen, der ganze Körper zittert noch leicht und aus der Nase und den Ohren läuft das Blut.
Die Prozedur wiederholt der Split noch vier Mal bis der Terraner leblos zusammensackt und auch nach der Spritze keine Regung eintritt. Er zerrt den Wissenschaftler wieder in seine zu Zelle zu dessen Kollegen, welcher vor Schmerzen schreiend am Boden liegt. Die Wirkung seiner Schmerzmittel hatte nachgelassen und er erhielt keine neuen.
Der gefolterte Terraner wird nach einer Ewigkeit wieder wach. Es ist dunkel und sein Freund liegt weinend und schreiend neben ihm. Er muss unvorstellbare Schmerzen haben, denn er bettelt um Hilfe. Auch der Verband wurde nicht gewechselt, er könnte an einer Infektion sterben. Selbst extrem geschwächt kann er sich kaum bewegen, geschweige denn aufstehen.
Noch lange schrie sein Freund vor Schmerzen bis er in Ohnmacht fiel, da beschloss er, am nächsten Morgen, dem Split ein Angebot zu machen. Bis dahin versuchte er sich zu erholen und zu Kräften zu kommen. Dies war aber nur schwer Möglich, da beide seit zwei Tazuras keine Nahrung mehr bekommen hatten.

Wie erwartet betrat am nächsten Morgen der Split die Zelle und der Terraner bat ihm an dem Sprungantrieb weiter zu arbeiten. Er stellte aber eine Bedingung: Sein Kollege soll ärztlich behandelt werden und ihm das Leben gerettet werden. Der Split nahm das Angebot an, versprach aber bei einer falschen Handlung den verletzten Terraner sterben zu lassen. Kurze Zeit später holten Sanitäter den Terraner ab, welcher immer noch nicht ansprechbar war.
In der zwischen Zeit ging der Split mit dem anderen Wissenschaftler zur Kantine und gab ihm eine Schüssel mit Essen. Dieses verschlang der Terraner auf dem Weg zur Werkstatt. Als sie das Gebäude verließen, um über den Waldweg die Werkstatt zu erreichen, bot sich dem Terraner ein schrecklicher Anblick.
Der Argone, welcher vor wenigen Tazuras von dem Split aus der Werkstatt geholt wurde, nachdem er den Terranern Informationen gegeben hatte, hing an den Beinen gefesselt kopfüber an einem Gestänge. Auf dem zweiten Blick sah er, dass dem Argonen der Kopf abgehackt wurden war und dieser unten in einer Schale im Blut des Menschen stand. Insekten und viel Getier hatte sich auf dem ausgebluteten Körper nieder gelassen. Durch die feuchtwarme Luft war der Körper aufgequollen und die Haut löste sich ab.
"Ich habe ein Exempel für Ungehorsamkeit mir gegenüber statuiert, als ihr versucht habt zu flüchten.", sagte der Split.
Dem Wissenschaftler wurde übel und musste sich wegen des Anblicks und dem Gestank übergeben.
"Das war also der Schrei, den ich durch den Wald hallen gehört hatte", dachte der Terraner, als ihn der Split in seinem Gedanken unterbrach.
„Die empfindliche Kreatur habe sich zu beeilen!“, rief der Split und zerrte den Wissenschaftler am Arm nach oben. Anschließend schubste ihn auf dem Waldweg vor sich her.
Beide hatten gerade die Werkstatt erreicht, da ging offenbar eine Art Sirene los. Der Terraner erschreckte sich kurz, der Split hingegen wurde schlagartig nervös. Etwas Merkwürdiges war im Gange…
_______________________
Ich hoffe die beiden Kapitel haben euch gefallen und hegen das Verlangen mehr haben zu wollen. Very Happy Ich werde versuchen bis Ende Januar ein neues Kapitel fertigzustellen. In diesem wird es dann um die Folgen der Explosion der Bombe gehen.

Bis dahin wünsche ich ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Smile


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PostPosted: Fri, 2. Mar 12, 20:35    Post subject: Reply with quote Print

Nach längerer Ruhepause melde ich mich zurück.

Die Prüfungszeit hat mich ordentlich aufgehalten, wodurch ich erst vor 3 Wochen zum Weiterarbeiten gekommen bin. Shocked

Vor eben diesen 3 Wochen habe ich begonnen die Geschichte von Beginn an auf Fehler (inhaltlich, orthographisch) zu untersuchen und die Fehler zu beheben. Teilweise habe ich Absätze hinzugefügt oder gestrichen bzw Dinge eingefügt uvm.

Die ersten 11 Kapitel kann man sich jetzt auch runterladen: Wink
KLICK MICH!

Das nächste Kapitel gibt es dann kommende Woche. Smile


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Rice





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PostPosted: Mon, 5. Mar 12, 00:52    Post subject: Reply with quote Print

verdammt, ich war gerade so schön in Lesestimmung gekommen von Kapitel 1 bis 11, das ich gerade voller Vorfreude mich auf Kapitell 12 eingestellt hatte, da es ja seit kurz vor Januar nichts gab Shocked .

Ich hoffe aber das die Prüfungen sehr Profitable ausgefallen sind Very Happy.
Super Stoff den du einem hier gibts.
Da gegen ist Raumkraut von gestern Smile

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Profitgier





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PostPosted: Mon, 5. Mar 12, 16:07    Post subject: Reply with quote Print

Wie versprochen: Neue Woche, neues Kapitel. Very Happy Viel Spass!


Kapitel 12 – Die Suche

Argonia City

Als Braks von der schrecklichen Nachricht hörte, machte er sich sofort auf den Weg von der Schiffswerft im Orbit zurück zur Planetenoberfläche nach Argonia City. So erreichte er vier Stazuras später mit einigen Mitarbeitern der Polizei und des Geheimdienstes den Unglücksort. Dort war man schon bemüht die Toten und Verletzten zu bergen und das Haus vor dem Einstürzen zu hindern. Braks staunte nicht schlecht als er in der Hausfront, welche der Straße zugewandt war, ein mehrere Meter hohes und breites Loch klaffen sah. Nach seinen Informationen werden Sprengstoffe, die so eine Explosion ermöglichen, nur vom Militär verwendet und hergestellt. In diesem Moment kam ihm der zündende Gedanke: Die Bombe musste entweder von der Terrorzelle oder von Terranern dort untergebracht worden sein. Also war man bei der Durchsuchung auf eine heiße Spur gestoßen. Allerdings waren nun alle Beweise vernichtet wurden. Man konnte nun nur hoffen, dass von den drei überlebenden jemand eine verbindliche Aussage machen konnte.
Nun kam der Leiter der Rettungsaktion auf Braks zu und sprach ihn an.
„Herr Senator, nach ersten Feststellungen wurden von den zehn Personen, die sich in dem Gebäude aufhielten sieben getötet. Dabei handelt es sich um staatliche Mitarbeiter und zwei Anwohner der darüber liegenden Wohnung.“
Braks wusste, dass sich Jako Brano in der Wohnung aufgehalten hatte und hakte nach.
„Wissen Sie, ob Jako Brano unter den Toten ist?“
„Er ist nicht tot, aber schwer verletzt, er wurde umgehend in das örtliche Krankenhaus gebracht. Auch die beiden anderen Überlebenden sind schwer verletzt und sind nun in ärztlicher Betreuung.“
Bevor Braks sich auf den Weg in das Krankenhaus machte erkundigte er sich bei den Mitarbeitern über erste Einschätzungen zum Hergang der Explosion. So erfuhr er vom Sprengmittelbeauftragten des argonischen Militärs, dass die Bombe einen Zeitzünder gehabt haben muss und der Sprengstoff nicht aus argonischer Produktion stammen konnte.
„Herr Senator, da haben sie offenbar eine terranische Untergrundorganisation an der Angel.“, antwortete der Beauftragte schnippisch.
Die Bombe war ein Materie-Antimaterie-Sprengsatz, der professionell hergestellt worden war. Diese Bauweise wird nur vom terranischen Militär und dem Geheimdienst verwendet. Sie sorgt dafür, dass alle Materie im direkten Umkreis der Explosion ausgelöscht wird, was das Suchen nach Hinweisen sehr erschwert. Nachdem der Sprengmittelbeauftragte Braks diese und weiter Ausführungen erläuterte, sah sich Braks die Unglückstelle gründlich an und forderte die Beamten auf, alles genau zu dokumentieren.


Argonia City – Nordkrankenhaus


Sofort erkundigte sich Braks über den Zustand der Verletzten. Man sagte ihm, dass Jako noch operiert wird und erst in zwei Stazuras ansprechbar sein wird. Die anderen beiden waren schon behandelt worden und befanden sich in einen Zimmer, welches der Senator sofort aufsuchte.
„Herr Senator! Das ist aber eine Überraschung!“, sagten beide im Chor.
Barks schaute sie lächelnd an und fragte nach ihrem Befinden und ließ sich den Ablauf der Durchsuchung erklären.
Die Mitarbeiter waren mit leichten Verbrennungen, Knochenbrüchen und Verstauchungen davon gekommen.
„Herr Braks.“, begann einer von beiden mit bedrückter Stimme zu sagen, „Um den Verteidigungsminister steht es leider nicht sehr gut. Hoffentlich schafft er es.“
Braks senkte den Blick, schaute auf den Boden und schwieg. Um die Stimmung etwas zu heben, ergriff einer der der Verletzten das Wort und fragte den Senator, ob er nun zur nächsten Premierministerwahl antreten wolle.
„Sie sind ein kompetenter Mann, Sie wissen was Sie tun, Sie handeln immer Objektiv und wollen den Menschen helfen. Das sind Qualitäten, die derzeit gefragt sind!“
Die Stimmung hellte sich ein wenig auf und sie diskutierten angeregt und so verstrich die Zeit.
Nach etwas mehr als zwei Stazuras kam eine Schwester herein, um Braks zum Zimmer von Jako Brano zu begleiten.
Als er Jako in seinem Einzelzimmer liegen sah, war er schockiert, dieser Eindruck wurde dann vom behandelnden Arzt bestätigt.
„Wir haben Ihn mit großer Anstrengung durchbekommen. Aber noch immer besteht die Möglichkeit, dass er sein linkes Bein verliert. Ich lasse sie nun allein.“
Jako Brano lag im Krankenbett, kreidebleich und starrte Braks an. Er versuchte zu reden, aber bekam anfangs kein Wort heraus. Er räusperte sich.
Mit leiser und heißer Stimme begann er langsam zu reden.
„Ich habe mir mehrere Rippen gebrochen und die linke Körperseite ist zweiten Grades verbrannt. Da geht die Gehirnerschütterung fast unter.“
Bei seinem letzten Satz ließ sich ein kleines Lächeln in seinem Gesicht erkennen.
Sag mal Jako, was genau ist dort abgelaufen? Ich habe vor Ort mit einigen Leuten gesprochen, kannst du das bestätigen?
Um dem Verteidigungsminister nicht unnötig zu belasten, erzählte Nil seinen Stand der Dinge. Jako blinzelte zustimmend.
„Man rief mich gerade zu den anderen als die Bombe hochging. Offenbar wollten sie mir etwas zeigen, aber sicherlich nicht die Bombe. Leider können wir keinen mehr fragen, denn die, die es gesehen haben sind tot.“
Jako räusperte sich erneut und verzerrte dabei das Gesicht vor Schmerzen. Dann setzte er fort.
„Nil ich möchte, dass du meine Vertretung bei der Sicherheit übernimmst. Durchsuche nochmal alle Daten der Mitarbeiter auf Auffälligkeiten und tue, was du tun musst, um dem Chaos ein Ende zu setzen.“
Nil war gerührt, er hatte sich mittlerweile auf die rechte Bettkante gesetzt. Er stimmt zu, was sollte er auch anderes machen?
„Und Nil“, setzte Jako fort, „lass bitte Staatstrauer ausrufen. Damit zeigen wir der Bevölkerung unseren Zusammenhalt.“
Dann schwiegen beide. Braks schaute sich im Zimmer um. Neben dem Bett stand ein kleiner runder Tisch mit einem Stuhl, auf der gegenüberliegenden Seite Stand ein kleiner Schrank für die Kleidung und an der Wand hing ein 3D-Projektor. So war auch das Zimmer der anderen beiden, die er zuvor besuchte, ausgestattet gewesen, nur stand ein Bett mehr im Raum. Aus dem Fenster konnte man die großen grünen Bäume des kleinen Parks des Krankenhauses sehen.
Auf einmal ging die Tür auf und ein kleiner Roboter kam herein und grüßte.
„Herr Brano, ich bringe Ihnen ein Glas Tee und Ihre Schmerzmittel für die Nacht. Bitte nehmen Sie beides zu sich. Ich werde solange warten und Ihnen bei Bedarf behilflich sein.“
Nil verabschiedete sich und wünschte gute Besserung. Er würde bestimmt Morgen wieder vorbeischauen.
Auf dem Gang außerhalb kam Ihm Sendy Sahkarna entgegen. Völlig aufgelöst sagte sie:
„Ich habe eben erst erfahren, was passiert ist. Ein äußerst tragisches Ereignis. Wie geht es Jako?“
Braks klärt sie auf und sagte, dass er jetzt seine Ruhe braucht und allein gelassen werden möchte. Sie stimmte nickend zu. In diesem Moment kam der kleine Bot wieder vorbeigefahren und grüßte beide.

Braks ging anschließend sofort zum Verteidigungsministerium, um die Suche, welche Jako begonnen hatte fortzusetzten. Am Eingang des Gebäudes stand ein Agent. Er begrüßte den Senator aufrichtig und gab ihm einen kleinen Brief. Anschließend führte er Braks zu Branos Büro und verabschiedete sich. Im Umschlag befand sich ein Passwort, welches er brauchte, um das Zimmer betreten zu können. Jako hatte schon ordentlich vorgesorgt, wie man es von ihm kannte.
Als er das Zimmer oder besser den großen Raum betrat, war er erstaunt. Das Zimmer war etwa fünfzehn Meter lang und sieben breit. Rechts und links an den Wänden standen Schränke, recht waren diese mir Akten gefüllt. Auf der linken Seite prangte am Schrank der Aufdruck einer großen Computerfirma, es war ein Hochleistungsrechner auf dem viele, wenn nicht alle, Daten gespeichert waren. Am gegenüberliegenden Ende der Tür war eine Fensterfront. Vor Braks stand ein großer Tisch mit mehreren Bildschirmen und Eingabefeldern. Er setzte sich hin. In diesem Moment erwachten die Bildschirme zum Leben. Hinter ihm waren etwa drei Meter Platz für eine 3D-Projektion und ihm gegenüber standen bis zu den Fenstern Tischreihen mit Stühlen.
Er setzte sich an den Schreibtisch und begutachtete die von Jako vorgenommenen Untersuchungen. Es dauerte nicht lange und er hatte die Spur gefunden, welche das Ministerium verfolgte. Nun gab er dem Computer einige Befehle. Zu seiner Verwunderung waren hier baugleiche PCs verwendet worden, wie sich auch auf Schiffen zum Einsatz kamen.
„Computer: Suche nach allen getätigten Kommunikationen und Verbindungen der Person 7XT0! Stelle die Verbindungen zu anderen Personen grafisch dar und finde verdächtige Daten, die sie in Verbindung mit den Terranern bringen.“
Personen wurden in Ministerien nie mit Namen genannt, sondern nur als Codes geführt zur Sicherheit der Mitarbeiter und der zu untersuchenden Personen.
Während der Computer die Daten bearbeitete, setzte Braks noch eine Information an den Premierminister ab, der die morgige Staatstrauer verkünden wird.
„Bearbeitung bei sechzig Prozent.“, verkündete der Computer.
Nil ging schnell zu einem Essensautomaten in der Etage, die Kantine war spät abends nicht mehr geöffnet und holte sich ein Fertiggericht.
Als er zurück war und gerade den ersten Bissen im Mund hatte, schaute er sich die Ergebnisse an.
Fast hätte er sich bei deren Anblick böse verschluckt.
„Das kann doch nicht sein! Unmöglich!“, sagte er zu sich selber.
Er stand auf ging auf und ab, setzte sich wieder hin und ging einen Moment in sich und stelle dem Computer eine neue Aufgabe.
„Stelle alle Kommunikationen, deren Bewegungsradius und die Warenlieferungen zwischen den aufgelisteten Personen mit allen Informationen in einer 3D Projektion des Stadtgebietes Argonia City dar.“
Über der freien Fläche zwischen dem Tisch und der Wand flammte eine Projektion von der Stadt auf. Der Blick fiel aus einem fünfundvierzig Grad Winkel auf die Stadt. Am obersten Rand wurde ein Raumschiff angezeigt, das terranische Kommandoschiff. Dann wurden verschiedenfarbige Linien und Kreise eingezeichnet über denen kleine Information Tafeln auftauchten. Nach wenigen Sezuras war die drei Meter hohe und sechs Meter breite Projektion vollständig. Braks stand mit offenem Mund davor und begann alle Daten durchzuschauen.

Am nächsten Tag bat Nil den Premierminister ihm im Verteidigungsministerium zu besuchen. Braks hatte die ganze Nacht gearbeitet, um den Bereich der Verdächtigen weiter einzugrenzen. Aktuell sind es dennoch zweihundert Personen durch alle Völker der Gemeinschaft verteilt. Braks saß an dem Arbeitstisch, den Kopf in den Händen und völlig übermüdet. Er nickte ein.

Kurze Zeit später weckte ihn der Computer auf: „Herr Braks, sie werden in der Eingangshalle erwartet.“
Braks wusste trotz seiner Müdigkeit sofort, dass es sich nur um den Minister handeln konnte. Er machte sich auf den Weg in die Eingangshalle, zwei Etagen weiter unten. Auf halben Weg kam ihm der Premierminister auf der Treppe entgegen.
„Herr Senator, was gibt es denn so wichtiges, dass Sie offensichtlich die ganze Nacht durchgearbeitet haben?“
„Ich werde Ihnen gleich etwas Unvorstellbares zeigen, aber gehen wir erst mal in den Arbeits- und Besprechungsraum.“
Der Minister staunte nicht schlecht, als er die gigantische 3D-Projektion im Raum schweben sah.
„Computer: Raum abdunkeln und abhörsicher machen, Gespräch aufzeichnen! Kennung …“, sagte Braks nachdem die Tür geschlossen war.
„Herr Braks ich bin beeindruckt!“
„Gleich nicht mehr, da können Sie sich sicher sein.“

Offenbar wurde die Polizei, das Verteidigungsministerium, der Senat und andere Einrichtungen von den Terranern und anderen Völkern der Gemeinschaft unterwandert, beteiligt sind Argonen, Terraner, Split und Paraniden. Begonnen hat diese Entwicklung etwa ein Jazura nach der Herstellung der Verbindung zur Erde. Das Militär und der Geheimdienst sind wohl noch nicht betroffen.
Nachdem Braks dem Premierminister eine erste Einführung gegeben hatte, erklärte er ihm seine Projektion.
„Sie sehen hier die Wohnorte der verdächtigen Personen, sie alle hatten Kontakt zu der Person, in deren Wohnung die Bombe positioniert war. Ich habe alle Verbindungen dargestellt. Es gab stetig Kontakt zum terranischen Flaggschiff und es gab Signale aus dem Urwald nördlich von Argonia City.“
„Aus dem Dschungel? Sie scherzen!?“, fragte der Minister unsicher.
Braks erklärte ihm über Stunden alle Details und schlug vor die Gegend im Wald scannen zu lassen und auch die Wohnungen der Verdächtigen bevor man eine großflächige Razzia beginnen kann.
„Dabei ist besondere Vorsicht geboten, nicht dass wir eine neue böse Überraschung erleben! Ich schlage vor, nur das Militär und den Geheimdienst zu beauftragen. Nur wir beide sollten außerdem noch etwas wissen. Alles andere ist zu unsicher!“
Beide begannen das Unternehmen zu planen und den Ablauf zu organisieren. Am Abend war die Planung beendet, die Razzia würde in einer Wozura starten. Zuvor, so beschlossen sie, wird der Colossus-Träger die Gegend im Urwald scannen, da dieser derzeit auf der anderen Seite des Planeten ist, werden die Ergebnisse erst übermorgen vorliegen. Ein Polizeifahrzeug wird ebenfalls mit Scannern ausgestattet, um die Wohnungen der Verdächtigen Sprengstoff oder Zünder zu untersuchen.

Am morgigen Tazura würde er ausschlafen und seinen Freund Jako Brano im Krankenhaus besuchen. Einen freien Tag konnte er wahrlich gebrauchen. Er hatte ein blasses Gesicht, große dunkle Augenränder, er sah völlig aufgebraucht aus.

___________
Im nächsten Kapitel geht es dann der Geheimorganisation an den kragen. Spannung ist somit vorprogrammiert! Wink Kapitel 13 dann in 2 oder 3 Wochen etwa.

@Rice: Schön, dass es dir gefällt. Smile Und die Prüfungen sind wirklich profitabel ausgefallen. Mühe hat sich gelohnt. Very Happy


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Rice





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PostPosted: Mon, 5. Mar 12, 18:30    Post subject: Reply with quote Print

Hoffenlich hat Jako den Robotor gut überstanden, in einem solchen Zustand der labilen Sicherheit ( hab mal was anderes gesucht als UNsicherheit Very Happy ) würde ich so ner Blechkiste ebensowenig vertrauen wie einer Schwester.
Zumindnest würd es Dramaturgisch Passen das sein Freund ins Gras beisst, aber was hat die Sahkarna denn im Krankenhaus zu suchen, irgendwie wuseln gewisse Personen bei dir über all mit rum. Wink
*munkel Munkel* sie ist ein Spitzel bloß hat Nil das Überlesen durch die aktuellen Ereignisse, weil sie dadurch ja auch getaggt ist, in der Suchanfrage.
Darüber wohl nicht alle 200 Meldungen 1 zu 1 Durch gegangen ist, mit wohl zum teil über Tausend Einträgen u.a. Twisted Evil

Schade das die bruderschaft schon so schnell ausgehoben wird,... zumindest das Lager, dafür das sie seit mindestens 3 Jahren* am Werkeln sind, anderen Terrorgruppen hielten sich länger in unsere realen Welt Razz – die sollten sich eine Scheibe abschneiden aus der Argonsichen Datenerfassung und sich gleich ergeben Shocked

* Erde gefunden check und dann in weniger als 3 Jahren solch einen Hass zu einander Aufbauen wäre mir zu Schnell darum "mindestens", sind ja nimmer in Columbus/etc. zeiten wo Bisons und Indianer Freiwild sind oder? Smile
PS: der Präsident müsste ja auch Paranide/AGI sein bei den Datenmengen die er Verarbeiten muss zur aktuellen lage Laughing

Wenn solche Semi Diskussionen unerwünscht sind Entschuldige in anderen Geschichten darf ich mich selbst durch 3 Seiten geblabber durch wühlen, so will ich mal auch einen Beitrag dazu setzten *g*

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Profitgier





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PostPosted: Wed, 21. Mar 12, 16:36    Post subject: Reply with quote Print

Neues Kapitel, neues (Un-)Glück heißt es heute. Very Happy

@Rice: Deine Diskussionen sind durchaus erwünscht, ich würde mich freuen, wenn es neue Ideen, Anregungen und Kritik für die Story gibt. Postet ruhig. Wink
Zu Sahkarna und Jako würde ich dir Kapitel 6 ans Herz legen, das könnte die Besorgnis ihrer seits erklären. Wink
Bei der Kontrolle der 200 Personen haben sich der Premier und Nil auch ein paar Stunden Zeit genommen und man kann sich sicher sein, dass sie sich zuerst die wichtigsten und gefährlichsten Personen vornehmen werden.
Die Bruderschaft: Ist sie nun zu Ende oder nicht? Darauf wird es in Kürze keine Antwort geben. Aber ihre Geschichte bietet einen schönen Startpunkt für eine eventuell Fortsetzung. Rolling Eyes

Aber nun genug geredet, kommen wir zur Sache: Kapitel 13!Very Happy
Viel Spass!


Kapitel 13 – Zugriff

300 Kilometer außerhalb von Argonia City in der Zentrale der GDG

Der Sirenenton war ein lautes pfeifen, welches durch Mark und Bein ging. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis der Ton verstummte und ein Split einen Großteil der Wachmänner zu sich riefen ließ. Währenddessen waren die unter Druck gesetzten Arbeiter und Wissenschaftler damit beschäftigt den Sprungantrieb fertigzustellen und zu kalibrieren. In wenigen Tagen würden sie fertig sein und der terranische Wissenschaftler war zuversichtlich seinen schwerverletzten Freund nach Hause zu bringen.
Einige Stazuras später sprach einer der Arbeiter den Terraner auf dem Weg zu ihren Zellen an.
„Ich habe etwas über die Versammlung herausgefunden. Die Argonen scheinen den Verantwortlichen auf die Schliche gekommen zu sein. Einer hat in Argon Prime eine Bombe gezündet, um Beweise zu vernichten. Der Split schätzt, dass in etwa einer Wozura die Sicherheitskräfte der Argonen hier sein werden, um uns zu retten.“
„Wir werden den Anführer und die Wachleute kaum weiter überzeugen können, dass wir länger brauchen werden. Wir müssen Morgen lediglich letzte Justierungen vornehmen und den Antrieb einbauen und wir werden jetzt schon bei der Arbeit genau von zwei Paraniden bewacht, die verstehen, was wir tun.“

Am nächsten Tazura wurden einige Arbeiter abkommandiert Warenkisten von der Baracke zu einem Ort im Wald zu bringen. Was man mit den Kisten dort anstellte wusste der terranische Wissenschaftler nicht.
Es würde bestimmt besser für ihn sein, es nicht zu wissen, dachte er sich.
Bis zum Abend waren die letzten Vorbereitungen abgeschlossen, damit der fokussierte Sprungantrieb eingebaut werden konnte.
Als der terranische Wissenschaftler wieder seine Zelle erreichte, welche jetzt mit zwei Matten einem Tisch und Stuhl ausgestattet worden war, lag sein Freund regungslos am Boden. Er sprach ihn an, aber es gab keine Reaktion. Daraufhin beugte er sich hinab zu seinem Freund und stellte fest, dass er nur noch ganz flach atmete, er hatte starkes Fieber. Seine Wunden mussten infiziert worden sein.
„Wache! Schnell! Es gibt einen Notfall“
Kurz drauf kamen zwei Wachen und nahmen den anderen terranischen Wissenschaftler mit.
Die folgende Nacht musste er immer an seinen Freund denken. Was machen sie mit ihm, können sie ihm helfen? Oder ist er schon tot? Der Terraner konnte kein Auge zumachen.

Am nächsten Morgen wurde der Wissenschaftler von den beiden Paraniden, welche ihn und die anderen beim Bau des Sprungantriebes beobachtet hatten, abgeholt und in die Arbeitshalle gebracht. Dort waren schon fünf weitere Arbeiter um den Sprungantrieb versammelt und vor ihnen stand der Split, der der Anführer des Geheimbundes war.
„Ich bin mit der Arbeit der Kreaturen zufrieden. Ihr werdet nun beginnen den Sprungantrieb in eine Split-Fregatte einzubauen, welche sich um Dschungel befindet. Sollte das Antrieb heute Abend nicht eingebaut sein, werdet ihr sterben!“
Der Split blieb bisher erstaunlich ruhig. Dies änderte sich aber, als der terranische Wissenschaftler eine Bemerkung machte.
„Wir haben keine Ahnung über die Technik der Split und es wurde noch nie ein Sprungantrieb in ein großes Schiff eingebaut, da eine große Singularität nicht stabil genug ist. Wie sollen wir den Sprungantrieb einbauen? Kann uns jemand helfen?“
Der Split richtete sich auf, er machte sich deutlich größer als zuvor, es brodelte in ihm, während er die Kreatur reden hörte.
„Wenn das so ist, muss ich die abscheuliche Kreatur sofort töten, da diese offenbar zu dumm ist, um am Leben zu bleiben! Die Kreatur die ihr Terranern nennt, hat Grundkenntnisse über Splittechnologie, er wird diese Aufgabe erfüllen. Jetzt noch ein Kommentar und ich bringe die Kreatur mit Freude eigenhändig um!“, sagte der Split mit bedrohlicher und aggressiver Stimme.
Alle verließen nun die Halle und liefen über einen schlammigen Weg in den Wald hinein. Nach etwa einem Kilometer in westliche Richtung erreichten sie einen großen rotbraunen, matten Felsen, der von vielen Grünpflanzen überwuchert war. Der Felsen hatte gerade kannten und die Flächen waren eben, aber ohne Struktur.
„Dies ist das Schiff! Die Kreaturen werden auf der Stelle mit der Arbeit beginnen!“, machte ihnen der Split klar.
Es öffnete sich ein Schleusentor und drei Stufen fuhren aus. Daraufhin betraten die Wissenschaftler und Techniker, sowie die beiden Paraniden und mehrere Wachen das Schiff. Es tat sich ein schmaler dunkler Gang auf, der die gleiche Farbe hatte, wie die Außenhaut des Schiffs. Im Schiff gab es keiner oder schlechte Beleuchtung, man konnte kaum sehen, wo man hintrat. Es öffnete sich ein Schott, hinter dem sich ein neuer beleuchteter Raum auftat. Alle gingen hinein, das Schott schloss sich und ging gleich wieder auf. Sie hatten ein Lift betreten. Man sah nun den Maschinenraum des Schiffes. Er war riesig! An den Wänden warn überall Anzeigen zu erkennen, teilweise waren sogar analoge Bedienelemente vorhanden. In der Mitte standen sechs Generatoren, welche vom Boden bis zu Decke in acht Meter Höhe reichten. Am gegenüberliegenden Ende sah man Anzeigen an den Enden von Tanks. Sollte das der Ionenantrieb sein?
Man führte sie nun zur rechten Seite, wo eine drei Mal drei Meter große Einbuchtung in der Wand war.
„Die unheiligen Kreaturen werden nun den Sprungantrieb dort einbauen, wir werden euch beobachten!“, sagte einer der Paraniden mit raschelnder Stimme.
Alle fünf Arbeiter und Wissenschaftler hoben den Antrieb von der schwebenden Plattform in die Aushöhlung und begannen zu arbeiten.
Immer wieder gab es Probleme die Technik des Antriebes, an die der Split anzupassen. Daher dauerte der Einbau elf Stazuras und war erst nach Sonnenuntergang abgeschlossen.
Man brachte sie wieder in die Zellen, am nächsten Tag sollten die Schiffsysteme mit dem Sprungantrieb feinjustiert werden.
Als man den terranischen Wissenschaftler in seine Zelle brachte, war sein Freund, der ebenfalls terranischer Wissenschaftler ist, immer noch nicht zurück. Er rechnete nun damit, dass er gestorben war. Ein Grund am nächsten Tag die Arbeiten heraus zu zögern. Der Eingriff der Argonen würde frühestens übermorgen beginnen.
Die Wache im Gang verschwand nach einer gewissen Zeit und kam nicht mehr zurück, dies irritierte den Terraner, denn das war noch nie vorgekommen, seit er hier war. Er versank in Gedanken und schlief völlig übermüdet ein.

Doch schon bald wurde er aus dem Schlaf gerissen. Die Sirene schrillte erneut und noch immer wusste er nicht, was das zu bedeuten hatte. Die Wache stand ebenfalls nach wie vor nicht auf dem Gang.
Auf einmal begann ein Brummen und Rauschen das Gebäude zu erfüllen. Erst leise dann immer lauter, schließlich war es ein ohrenbetäubender Lärm und das ganze Gebäude vibrierte. Dann verlosch das Licht im Raum es war finster.

Argonia-City – zwei Tazuras zuvor

Nachdem Braks tazura zuvor seinen Freund Jako Brano im Krankenhaus besucht hatte und er sich seiner Besserung versicherte, stand heute wieder eine Besprechung mit dem Premierminister im Konferenzraum von Jako im Verteidigungsministerium an.
Als er den Raum erreichte, war der Minister bereits anwesend und studierte eine 3D-Projektion, welche gleich rechts neben der Eingangstür schwebte. Diesmal zeigt sie nicht Argonia-City, sondern den Planeten Argon Prime und es waren diverse Dinge eingezeichnet.
„Guten Morgen, Herr Senator! Wie Sie sehen, war ich schon fleißig und habe die Untersuchungen fortgesetzt. Dabei habe ich weitere verdächtige Personen in anderen Städten finden können, aber gleichzeitig auch noch einige bisher verdächtigte ausschließen können.“
„Schönen Morgen, Minister! Wie viele Personen sind jetzt betroffen und welche Bereiche?“
„Zweihundertfünfzig Personen sind es aktuell und es sind immer noch alle Bereiche bis auf Militär, Geheimdienst und die Wissenschaft unterwandert. Keiner Ihrer Wissenschaftler gehört zu den Verdächtigen.“
„Ich weiß nicht, ob mich das in der aktuellen Situation beruhigen sollte.“

Auch die Scannerdaten, welche vom argonischen Träger in der Umlaufbahn erstellt wurden und die des umgerüsteten Polizeifahrzeugs lagen nun vor. Man konnte in dem Waldstück klare Werte im elektromagnetischen Bereich empfangen, welche auf Funkverkehr und Sicherheitsfelder hinweisen. Das Polizeiauto hingegen konnte keine verdächtigen Auffälligkeiten finden.

„Dann können wir jetzt den Zugriff mit den Militärs vorbereiten. Sitzung findet hier in zwei Stazuras statt. Termin des Zugriffs in siebenunddreißig Stazuras.“, gab der Premierminister an.
Braks nickte und informierte über eine extra gesicherte Leitung die Offiziere und Geheimdienstmitarbeiter. Man wollte auf keinen Fall so kurz vor dem Ziel einen Fehler machen.
Die Besprechungen und Planungen dauerten bis in die späten Abendstunden. In weniger als dreißig Stazuras wird die Aktion beginnen, welche zur Befriedung des Sektors beitragen soll. Man will mit den Informationen, die man erhalten wird und den Personen, Druck auf die Terraner ausüben, damit diese einen Friedensvertag eingehen, der auch dauerhaft halten kann.

In den Abendstunden des späten Abends des nächsten Tazuras wurden Braks und der Premierminister auf dem Flugplatz von Argonia-City von einem schweren Jäger abgeholt. Eigentlich sind diese Raumschiffe nicht für den inneratmosphärischen Betrieb ausgelegt, doch man wusste nicht, mit welchen Abwehrmaßnahmen man es genau zu tun bekommen würde.
„Sicher ist sicher!“, hatte der Minister immer betont.
Gleichzeitig wurden einige Kilometer von der geheimen Basis entfernt Bodentruppen ausgesetzt, welche zur gleichen Zeit zugreifen sollten wie der Jäger und andere kleine bewaffnete Luftfahrzeuge des Geheimdienstes.
Während sich die Bodentruppen langsam durch das dichte Unterholz des Waldes kämpften, schwebten nach und nach die Luftfahrzeuge im sicheren Abstand ein. Eigentlich wollte man vor der Morgendämmerung zuschlagen, da aber die Bodentruppen wegen des schlammigen Bodens langsamer vorankamen, begann die Aktion im Tazuraanbruch.

Schon während die Einheiten näher kamen, löste man offenbar Alarm aus. Ein lautes Schrillen war entfernt zu hören. Der schwere Jäger und die anderen Flugzeuge visierten zuerst den Energiegenerator vor den Baracken an und zerstörten die Stromleitungen, sodass die Einrichtung nicht mehr mit Elektrizität versorgt wurde und die Bodeneinheiten sicher das Gelände betreten konnten. Bisher gab es keine Gegenwehr, doch als der Bordcomputer vermeldete, dass einen halben Kilometer voraus im Wald ein massiver Energieanstieg regiestiert wurde, rechnete man mit dem schlimmsten. Am Boden sah man einen Paraniden aus dem Gebäude in den Wald rennen.
„Waffen bereit machen und zusätzliche Energie auf die Schilde!“, verlangte der Premierminister an Bord des Jägers, der sich nun der Quelle des Ausstoßes näherte.
Kurz bevor sie die Stelle erreichten, sahen sie, wie offenbar ein rotbrauner Fels, welcher mit Pflanzen überwuchert war, aus dem Wald empor stieg.
„Oh nein, wie kommt die denn hier her!?“
Der Minister drehte sich zu Braks um, schaute ihn mit großen Augen an und wartete, dass er fortsetzte.
„Eine Splitfregatte! Gegen die haben wir keine Chance! Computer Status des Feindschiffes.“
„Schilde auf Maximum, Waffen deaktiviert und weiterer Energieanstieg im inneren des Schiffes.“, antwortet der Bordcomputer.
Das Splitschiff hatte sich nun über die Baumwipfel erhoben und stieg nun immer schneller in die Luft. Die argonischen Kleinschiffe und der Jäger feuerten nun ununterbrochen auf die Fregatte ohne jedoch ausreichend Schaden an den Schilden zu verursachen.
„Wir müssen davon ausgehen, dass sich gefangene an Bord der Fregatte befinden. Das Schiff darf nicht zerstört werden!“
Das Feindobjekt befand sich nun mehrere hundert Meter über dem Wald und begann Richtung Meer zu beschleunigen. In der Atmosphäre kostet dies sehr viel Energie, die augenscheinlich von den Schilden abgezogen wurde, denn nun machten die Waffen des Jägers merklichen Schaden. Allerdings konnten die Kleinschiffe der Polizei der Fregatte nicht mehr folgen, sie war zu hoch und zu schnell und diese argonischen Flugeinheiten waren dafür nicht ausgelegt.
„Ankommende Audionachricht!“, verkündete der Computer.
„Abspielen.“, verlangte der Minister.
„Split nie aufgeben! Split kämpfen bis zum Tod! Split werden den Kreaturen zeigen, was wir leisten können.“
Braks, der Minister und der Argone an der Waffenkonsole schauten sich an ohne ein Wort zu sagen. Aber alle dachten das gleiche: Warum feuert der Split nicht zurück? Waffen hat das Schiff an Bord, nur sind sie deaktiviert. Sind die Waffen beschädigt? Was hat der Split vor?
„In zwei Mizuras erreichen wir den Ozean. Feindschiff hat Waffen weiter deaktiviert, Schilde des Feindes bei dreiundsiebzig Prozent und weiterer Energieanstieg im Schiffsinneren.“, vermeldete der Bord-PC ohne gefragt worden zu sein.
„Was hat der Energieanstieg zu bedeuten?“, fragte der Argone am Waffenpult, aber keiner kannte die Antwort.
„Audiobotschaft der Bodenkräfte.“, erklang es vom Computer und er spielte die Nachricht ab.
„Haben etwa fünfzig Argonen und die beiden terranischen Wissenschaftler in einem Gefängnis unterhalb des Gebäudekomplexes gefunden. Einer der Terraner liegt im Sterben. Nach Aussage der Gefangenen sind nur Geiselnehmer an Bord der Fregatte.“
„Sofort Raketen auf gegnerisches Schiff abschießen!“, verlangte der Premierminister.
Sogleich kamen etliche Feuerschweife der Raketen in das Sichtfeld zwischen Jäger und Fregatte. Weiterhin feuerte der schwere Jäger mit seinen Energiewaffen auf die Splitschilde, ohne gravierende Schäden zu verursachen. Alle Raketen schlugen in die Schilde ein und explodierten. Aber immer noch hielten die Schilde des Splitschiffes. Währenddessen tat sich vor dem argonischen Raumer der Ozean auf.
„Gegnerische Schilde bei vier Prozent. Waffen deaktiviert. Energieanstieg erreicht kritisches Niveau!“, erklärte der Bordcomputer.
„Spezifiziere kritisches Niveau!“, verlange Braks.
Aber er erhielt eine ungenügende Antwort: „Details nicht verfügbar.“
Doch was passierte auf einmal mit dem gegnerischen Schiff? Blaue und weiße Blitze zuckten um das Schiff und wurden immer stärker. Es baute sich eine Singularität um das Schiff auf!
„Nein! Oh, verdammt!“, schrie Braks, „Wenn man einen Sprungantrieb in einer Planetenatmosphäre startet, kann die Singularität den Planeten zerreißen! Sofort weg…“
Ein greller Blitz blendete alle Insassen des Jägers, kurz drauf gab es einen lauten Knall und der Jäger wurde wild durch die Luft katapultiert. In einem Bereich von vielen Hektar wurden alle Bäume umgeworfen und verbrannt. Auf dem Meer entstand eine zwölf Meter hohe Flutwelle.
Der argonische schwere Jäger wurde vier Kilometer landeinwärts geschleudert und schlug mit voller Wucht brennend im Wald auf. Das Splitschiff war verschwunden.
______
Ich weiß, immer an der spannensten Stelle abbrechen. Twisted Evil Aber so wird die Spannung und die Vorfreude auf den nächsten Teil aufrecht erhalten. Mehr dann in 3 Wochen. Smile


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Boro Pi
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PostPosted: Wed, 21. Mar 12, 17:00    Post subject: Zu 12 Reply with quote Print

Toll, da habe ich endlich meine Antwort zu Kapitel 12 fertig, und dann gibt's schon ein Kapitel 13. Tssh, tssh... Wink

Naja, ich bin allgemein ein paar Kapitel im Rückstand. Schande über mich. Da fordere ich von den hiesigen Autoren immer, schön lange Kapitel zu schreiben und dann lese ich die aus Zeitgründen nicht. Ich habe ergo eine selbstverschuldete Inhaltslücke und somit eine gute Entschuldigung, kaum etwas zum Inhalt zu sagen. Wink Ein paar kleinere Fehlerchen:

Tempus
Argonia City
- Allerdings waren nun alle Beweise vernichtet wurden. → 'vernichtet worden'
Nordkrankenhaus
- Man sagte ihm, dass Jako noch operiert wird und erst in zwei Stazuras ansprechbar sein wird. → 'operiert würde', 'sein würde' (Indirekte Rede steht im Konjunktiv)
- Er stimmt zu, was sollte er auch anderes machen? → 'stimmte'
- Braks klärt sie auf und sagte, dass er jetzt seine Ruhe braucht … → 'klärte', 'bräuchte'
- Aktuell sind es dennoch zweihundert Personen … → 'waren'
- … beteiligt sind Argonen, Terraner, Split und Paraniden. Begonnen hat diese Entwicklung etwa ein Jazura nach der Herstellung der Verbindung zur Erde. Das Militär und der Geheimdienst sind wohl noch nicht betroffen. → 'beteiligt waren', 'Begonnen hatte', 'waren'
- Zuvor, so beschlossen sie, wird der Colossus-Träger die Gegend im Urwald scannen, da dieser derzeit auf der anderen Seite des Planeten ist, werden die Ergebnisse erst übermorgen vorliegen. Ein Polizeifahrzeug wird ebenfalls mit Scannern ausgestattet … → 'würde/sollte der Träger', 'war, würden', 'würde ausgestattet/sollte ausgestattet werden'

Fehlende Kommata:
Argonia City
- Dort war man schon bemüht – Komma - die Toten …
- ...wurden von den zehn Personen, die sich in dem Gebäude aufhielten – Komma - sieben getötet.
- Bevor Braks sich auf den Weg in das Krankenhaus machte – Komma - erkundigte er sich …
Nordkrankenhaus
- Er begrüßte den Senator aufrichtig und gab ihm einen kleinen Brief. → 'mit aufrichtiger Freude/aufrichtig erfreut'
- Nil ging schnell zu einem Essensautomaten in der Etage, die Kantine war spät abends nicht mehr geöffnet – Komma - und holte sich ein Fertiggericht.
- Er stand auf – Komma - ging auf und ab, setzte sich …
- „Herr Braks – Komma - ich bin beeindruckt!“

Formulierungen
Argonia City
- … und das Haus vor dem Einstürzen zu hindern. → 'vor dem Einstürzen zu schützen/zu bewahren' oder 'am Einstürzen zu hindern'
Nordkrankenhaus
- Als er Jako in seinem Einzelzimmer liegen sah, war er schockiert, dieser Eindruck wurde dann vom behandelnden Arzt bestätigt.
*Der Arzt bestätigt, dass Jako schockiert ist? Rolling Eyes Vorschlag: Als er Jako in seinem Einzelzimmer liegen sah, war er schockiert. Sein Zustand schien noch immer kritisch zu sein. Dieser Eindruck wurde Braks vom behandelnden Arzt bestätigt.*
- Aktuell sind es dennoch zweihundert Personen durch alle Völker der Gemeinschaft verteilt. → '(quer) über alle Völker verteilt'

Inhalt
Nordkrankenhaus
- Personen wurden in Ministerien nie mit Namen genannt, sondern nur als Codes geführt zur Sicherheit der Mitarbeiter und der zu untersuchenden Personen.
*Das macht pauschal wenig Sinn. Es gibt diverse Verwaltungsvorgängen, die extrem erschwert werden, wenn man die betroffenen Person prinzipiell anonymisiert, was daher auch in deren eigenen Interesse nicht ratsam ist. Ein Vorschlag wäre 'im Ministerium' statt 'in Ministerien'. Für den konkreten Fall - das Verteidigungsministerium - nämlich wäre so ein anonymisiertes Vorgehen durchaus denkbar.*

Wortwiederholung
Nordkrankenhaus
- Er stand auf ging auf und ab, setzte sich wieder hin und ging einen Moment in sich …
*Zweimal 'auf' und zweimal 'ging' in einen Satz. Vieles ist denkbar, das zu vermeiden. Das würde ich aus der Szene machen (ist aber nur eine Möglichkeit unter vielen): 'Braks stand auf. Rastlos und beunruhigt tigerte er im Zimmer herum. Schließlich rief er sich zur Ordnung, so kam er nich weiter. Er ging in sich und setzte sich wieder an den Computer, um diesen einen neuen Befehl zu geben.'*

Sonstiges
Argonia City
- Man konnte nun nur hoffen, dass von den drei überlebenden jemand eine verbindliche Aussage machen konnte.
*Die Überlebende haben alle immer brav ihren Teller leer gegessen und sind schon groß.* Razz
Nordkrankenhaus
- Sie handeln immer Objektiv und wollen den Menschen helfen.
*Da dieses objektiv nicht an einer Kamera hängt, ist es klein.*
- … auf der gegenüberliegenden Seite Stand ein kleiner Schrank für die Kleidung …
*Auch hier ein kleiner stand*
- Rechts und links an den Wänden standen Schränke, recht waren diese mir Akten gefüllt. → rechts waren diese mit Akten gefüllt.

All dessen ungeachtet: Weiter machen!


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Profitgier





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PostPosted: Wed, 21. Mar 12, 17:54    Post subject: Reply with quote Print

Erstmal vielen Dank für die Arbeit! Surprised

Ich muss dennoch feststellen, dass es zu viele Fehler sind. Embarassed In Zukunft heißt es für mich: Besser aufpassen. Wink

PS: Wie ich sehe, arbeitest du an einer neuen Geschichte. Auf dieses Meisterwerk freue ich mich schon. Smile Viel Spass beim Schreiben.


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Profitgier





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PostPosted: Tue, 10. Apr 12, 21:29    Post subject: Reply with quote Print

Am heutigen Abend nun ein neuer Teil meiner Geschichte. Es könnte auch für einige Wochen der letzte sein. Sad Das neue Semester hat begonnen und wird mir viel Zeit rauben. Aber sobald ich etwas neues habe, stelle ich es zur Verfügung. Wink
Zur Materie: Es geht natürlich da weiter, wo das letzte aufhörte. Es wird zu klären sein, was im Detail passierte und der erste Sprung des argonischen Schiffes wird erfolgen. Viel Spass beim Lesen.

Kapitel 14 – Neustart


Braks wird von einem Kribbeln im Gesicht geweckt. Als er die Augen öffnet, zuckt er zusammen. Eine kleine grüne Echse aus dem Dschungel Argon Primes lief über sein Gesicht. Aber wo ist er, was war geschehen? Er schaute sich um, da wurde es ihm wieder klar. Eine gigantische Druckwelle hatte den Jäger durch die Luft gewirbelt und nun lag er offensichtlich im Wald. Braks versuchte sich zu bewegen, er spürte sofort einen stechenden Schmerz im rechten Bein. Er drehte sich vorsichtig um. Da sah er, dass ein Stützträger von der Decke auf seine Beine gefallen war und Braks lag eine Stufe höher hinter dem Waffenpult, über welches er geflogen sein musste. Er schaute am Fuß des Pultes vorbei und sah rechts an der Wand den argonischen Waffenoffizier blutüberströmt liegen. Der Premierminister lag auf dem Boden vor der Zerstörten Panoramascheibe, er kam gerade zu sich. Nachdem er auch vor Schmerzen stöhnte, stand er auf, der Minister war von Knochenbrüchen verschon geblieben und half von Braks unter dem Träger hervor.
„Geht’s? Können Sie laufen, Herr Senator?“
„Ich habe mir das rechte Bein gebrochen. Aber ja es geht schon.“
Alle Anzeigen im Schiff blinkten entweder rot oder waren ausgefallen. Der Bordcomputer reagierte nicht auf Kommandos.
Nil stellte fest, dass der Waffenoffizier an seinen Verletzungen bereits gestorben ist. Beide knieten sich vor ihm hin und gedachtem ihm. Dann kletterte Braks unter Schmerzen aus der zerstörten Frontscheibe hinaus und war geschockt. Über neunzig Prozent der Bäume in größerem Umkreis waren umgeworfen oder abgeknickt worden. Er drehte sich um und sah, dass der hintere Teil des Schiffes brannte und völlig zerstört war, einzig die Brücke war noch einigermaßen Intakt geblieben. Nun kam der Minister ebenfalls herausgestiegen und schaute sich auch erschrocken um. In diesem Moment erhielt er, über ein hinter das Ohr implantiere Gerät, eine Nachricht.
„Herr Braks wir werden abgeholt. In Kürze kommen zwei Polizeiraumer und holen uns ab.“, sagte er darauf.

Auf dem Weg nach Argonia City konnte man die ganze Zerstörung erkennen. Ein riesiges Waldgebiet war umgeworfen wurden und eine Flutwelle hatte große Teile der küstennahen Gebiete überflutet. Auch die Hauptstadt Argonia City hatte es getroffen. Zum Glück war die Stadt zum Schutz vor Tsunamis zwanzig Meter über dem Meeresspiegel gebaut worden, dies zahlte sich jetzt aus, da nur die Uferpromenaden überflutet worden waren und der Rest der Stadt unversehrt geblieben ist. Andere Städte und Dörfer entlang der Küste hatte es dagegen schlimmer getroffen.
Der Premierminister erhielt nun ebenfalls die Nachricht, dass bis auf vier Personen alle Verdächtigen festgenommen werden konnten. Auch sind alle gefangen des Geheimbundes in Sicherheit, sie vermuten, dass die restlichen Gesuchten in der Fregatte saßen. Er würde nun mit der Aufarbeitung der Daten beginnen und wieder Ordnung in das argonische System bringen, um dann in neue Verhandlungen mit den Terranern zu treten. Braks wird ihm bald dabei helfen.
Er ließ sich aber zuerst im Krankenhaus verarzten, um dann sein Wissenschaftlerteam aufzusuchen. Es muss geklärt werden, was bei dem Sprung des Splitschiffes passiert war und welche Folgen das haben kann. Auch sollen morgen die Testsprünge des argonischen Schiffes starten, das mit dem fokussierten Sprungantrieb ausgerüstet ist.

Etwa drei Stazuras später war Braks auf der Schiffswerft im Orbit von Argon Prime eingetroffen. Dort war das Sprungschiff untergebracht und hier soll der erste Sprung in dreißig Stazuras starten. Nil hatte die Wissenschaftler in einen Konferenzraum berufen, wo schon alle Platz genommen hatten, als Braks den Raum erreichte.
Die Wissenschaftler Sendy Sahkarna, Kulo Hi, Kelmanckagtek und Aron Pareii, der aber an den bemannten Missionen nicht teilnehmen wird, waren anwesend. Sie standen auf und begrüßten den Senator, welcher an einer Krücke langsam den Raum betrat. Sein Knochen im rechten Bein war gerichtet und sein Bein in einen festen Verband aus Kunststoff eingewickelt worden.
„Herr Senator, Sie lassen aber auch nichts aus!“, scherzte der Borone. „Geht es Ihnen gut?“
Auch Frau Sahkarna war, wegen des Kommentares des Boronen, ein Grinsen über das Gesicht gehuscht.
„Mir geht es gut! Danke der Nachfrage. Setzen wir uns.“
Braks interessierte sich als erstes über den Stand des argonischen Sprungschiffes. Die Wissenschaftler hatten in den Tagen, die sie mehr Zeit hatten, alle Einstellungen verfeinert und das Schiff startbereit gemacht.
„Wir können jederzeit mit dem Start beginnen.“, versicherte die argonische Wissenschaftlerin.
„Die Spannung und Vorfreude ist nicht mehr auszuhalten.“, antwortete Kulo Hi, der aktuell so enthusiastisch war, wie man einen Boronen noch nie zuvor erlebt hatte.
Auch Braks war erfreut, dass auch ohne ihn alles reibungslos vollendet worden war und wechselte das Thema.
Mit einem Fingerzeig erschien über der Mitte des Konferenztisches eine 3D-Projektion aus der Kamera der Brücke des schweren Jägers mit dem er abgestürzt war. Sie zeigte den Ablauf von fünf Mizuras vor dem Sprung bis zum Einschlag des Jägers im Dschungel.
„Verstehe ich das richtig, dass der Split in seine Fregatte einen angeblich fokussierten Sprungantrieb eingebaut hat und diesen ohne Feineinstellung benutzt hat?“, fragte der Paranide Kelmanckagtek.
„Dazu liegt ein Verhör des terranischen Wissenschaftlers vor, der den Antrieb installiert hat.“ Antwortete Braks.
Nachdem sich alle das Video des Verhöres angesehen hatten, begann die Diskussion über die Geschehnisse.
Der Paranide setzte seinen Gedankengang fort: „Aufgrund unserer Erfahrungen und mathematischen Berechnungen in den drei heiligen Dimensionen ist es nicht möglich einen fokussierten Sprungantrieb in einem Schiff dieser Größe zu betreiben. Die für das Schiff nötige Singularität ist bei dem Sprung auf jeden Fall instabil gewesen. Dieser Fakt wurde aufgrund der Nähe zur Planetenoberfläche noch verstärkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Insassen überlebt haben, liegt bei dreißig Prozent, dass sie ihr Ziel erreicht haben, welches uns unbekannt ist, liegt bei nur zwei Prozent. Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Schiff zerstört wurde liegt bei sechzig Prozent.“
„Dem kann ich soweit Zustimmen, aber wir sollten noch aus die Scannerdaten des Schiffes warten, wenn diese überhaupt rekonstruiert werden können. Diese könnten uns Aufschluss über die Art der Explosion geben. Auch eine Suche nach Trümmern ist erstrebenswert.“, ergänzte der Borone.
Der Argone Aron Pareii hatte aber einen Einwand: „Von welchen Welten der Split haben wir die genausten astronomischen Daten, die einen fokussierten Sprung ermöglichen könnten? Ein Sprung zur Erde ist nach unseren Kenntnissen auszuschließen. Ich empfehle eine bemannte Mission in den wahrscheinlichsten Splitsektor zu unternehmen, um festzustellen, dass der Sprung nicht geglückt ist.“
„Das ist derzeit völlig ausgeschlossen Herr Pareii. Wir können das Ziel höchstens aus Befragungen der Verhafteten erlangen, auf Ergebnisse müssen wir aber noch Tazuras warten.“, fuhr Braks dazwischen und bedankte sich für die Informationen.

Für Braks war der Tag noch nicht zu Ende, denn er und der Premierminister waren verabredet, um über die Ernennung und Neubesetzung der vielen Stellen im Staatsapparat zu entscheiden. Die Aufgabe würde mit Sicherheit mehrere Tage in Anspruch nehmen.
Als Braks den Beratungssaal des Senats erreichte, tummelten sich schon viele Senatoren im und vor dem Raum. Es gab reichlich Gesprächsstoff, was auch an der Geräuschkulisse abzulesen war. Der Premierminister bat die Senatoren Platz zu nehmen, er wollte beginnen. Der Saal war für hundert
Personen ausgelegt, aber nicht komplett gefüllt, ab und zu war ein Sitz leer geblieben.
In den nächsten Stazuras und bis in den späten Abend wurden Argonen für die Posten vorgeschlagen und über die Vorschläge diskutiert. Es war auch Dauer sehr anstrengend bis Pro und Kontra abgewogen waren und feststand, dass die Person nicht in Verbindung mit Untergrundkräften stand. Man hatte gelernt Ämter nicht nach oberflächlicher Überprüfung zu vergeben, denn dies hatte über Jahre hinweg zu dem aktuellen Problem geführt.
Dies hatte auch die Abschlussrede des Premierministers zum Thema: „Dieser Fehler darf und wird den Argonen nicht noch einmal passieren! Dafür müssen wir stehen, um das Vertrauen der Bevölkerung zurück zugewinnen!“
Tosender Applaus nach Rede erfüllte den Saal und beendete den anstrengenden und aktionsreichen Tazura.
Nach nur wenigen Stazuras Schlaf war Braks bereits zum Sonraaufgang wieder in einem Transporter zur Schiffswerft unterwegs.
Diese Raumfähren verkehren im drei Stazura Takt von der Planetenoberfläche zur Schiffswerft weiter zur Handelsstation und zurück. Sie Verbindung wurde aber nach Ausfall der Tore kaum nachgefragt, weshalb Nil das Schiff fast völlig für sich allein hatte.
Im Hangar der Schiffswerft wurde Braks dann von den Wissenschaftlern und einigen Techniken beziehungsweise Mechanikern empfangen. Sofort war natürlich der fokussierte Sprung das Gesprächsthema, während alle in den Beobachtungsraum der Halle gingen, in der das Schiff lag. Der Beobachtungsraum war zur Schalt- und Überwachungszentrale umgebaut worden, in dessen Mitte ein großer Tisch mit vierzig Stühlen stand. Das Schiff stand raumausfüllend in der recht kleinen Halle, welche aber dennoch etwa dreißig Meter lang und zwanzig Meter hoch war. Die Lackierung des Schiffes glänzte silberblau im Licht der Scheinwerfer.
Der Borone Kulo Hi forderte alle anwesenden auf sich zu setzen, dann begann er ein paar Worte zu sagen: „Heute ist ein besonderer Tag für die Argonen und die anderen Völker der Gemeinschaft. Erstmalig sind wir in der Lage ein Raumschiff fokussiert springen zu lassen. Wir können so zu unseren verloren gegangen Sektoren gelangen und die Gemeinschaft wieder auferstehen lassen. Damit könnten wir in Zukunft unabhängig von der Sprungtortechnologie werden und so auch Systeme erreichen, die uns derzeit nicht zugänglich sind.“
Sendy Sahkarna fuhr fort: „Um wirklich sicher zu gehen, sind in den nächsten Wozuras mehrere unbemannte Testsprünge geplant und heute dürfen sie beim ersten Sprung dabei sein. In einen Mazura ist ein Sprung zum argonischen Sektor Omicron Lyrae geplant. An diesem ersten bemannten Sprung werden Kelmanckagtek, Kulo Hi, der Waffenoffizier Kalvin Urako und ich teilnehmen. Aber nun lasst uns den ersten so wichtigen Sprung wagen!“
Der Paranide trat an eine Anzeige heran und tätigte ein paar Kommandos. Daraufhin öffnete sich das Schott der Halle, in der das Schiff lag. Sonralicht flutet den Hangar und entließ das Schiff in den Weltraum. Eine Anzeige leuchtet in der Mitte des Tisches auf. Sie zeigte Livebilder einer Außenkamera an der Schiffswerft und man erkannte, wie sich das Schiff in einen sicheren Abstand zur Schiffswerft begab. Das Bild zoomte heran und das Schiff blieb stehen.
„Ich werde nun den Sprung zum Nordtor des Systems Argon Prime initiieren.“, sagte Kelmanckagtek mit ruhiger aber betonter Stimme.
Ein Countdown zählt nun von null auf hundert Prozent, bis der Sprungantrieb geladen war.
„Sprung!“, ertönte es aus den Lautsprechern der Zentrale.
Ein greller weißer Blitz hüllte das Schiff ein und es verschwand. In fünf Mizuras erwartete man das ankommende Funksignal des Schiffes vom Nordtor. Alle warteten gespannt, aber auch nach sieben Mizuars kam kein Signal des Schiffes zurück. Die Anwesenden und die Wissenschaftler wurden zunehmend unruhig. Sie überprüften alle Daten, die ihnen vom Sprung zur Verfügung standen, aber es gab keine auffälligen Abweichungen, die die aktuelle Situation erklären konnten. Weitere fünfzehn Mizuras später atmeten alle erleichtert auf, als aus den Lautsprechern folgendes tönte: „Eingehende Nachricht des Sprungschiffes.“
Einige Terabytes Daten wurden übertragen und ließen die argonischen Wissenschaftler ungläubig staunen.
„Ich darf Ihnen mitteilen, dass das Schiff mehrere Millionen Kilometer von seiner eingegebenen Position aufgetaucht ist. Der Sprung ist geglückt, das Schiff unbeschädigt.“, teilte Kulo Hi mit.
Alle Beteiligten begannen zu Klatschen und sprachen ihre Glückwünsche aus, aber für die Wissenschaftler begann nun die schwere Arbeit die Ursache für die Abweichung zu finden.
__________
Im nächsten Teil geht es dann nach langer (vielleicht auch zu langer Zeit) wieder um alltägiche Probleme auf Argon Prime. Auch neue Friedensverhandlungen mit den Terranern versprechen Spannung.


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