[Story] Auferstehung

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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Boro Pi
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Zweite Seite

Post by Boro Pi » Sat, 23. Jul 11, 14:11

Ich dachte schon, Dich gäbe es nicht mehr. :wink:

So, die wichtigsten Punkte:

Du solltest mehr Absätze machen, auf jeden Fall nach Wörtlicher Rede.

An einigen Stellen scheint Dir ein Leerzeichen zwischen die ersten Anführungszeichen und den Beginn der Wörtlichen Rede gerutscht zu sein.

Weiterhin gibt es Fehler beim Tempus der Verben. Einige Beispiele:
die Wissenschaftler haben sich hinter den Pulten... niedergelassen.
> 'hatten sich niedergelassen'
Der Offizier gab dem Schiffscomputer nun den Befehl das Sprungtor anzufliegen, nachdem die gestern berechneten Daten übertragen wurden.
> 'worden waren'
Die Handelsstation besteht aus zwei Teilen, einem sich drehenden Teil, in dem Wohnungen oder Unterkünfte für reisende eingerichtet sind und einen Teil, der über künstliche Schwerkraft verfügt. In diesem sind Konferenzräume, Handelshallen, Geschäfte und eine große Flughalle, in der Schiffsklassen vom leichten Jäger bis Passagiertransporter Platz haben.
> 'bestanden, waren, verfügte, waren, hatten' Du beschreibst keinen allgemeinen Zustand, schließlich existiert dieses Schiff nicht in unserem Jetzt.
Anstelle des zweiten 'sind' bietet sich vielleicht auch 'lagen' an.
Braks zog sich in seine kleine Kajüte zurück und schrieb einen Bericht über die vergangen Stunden, den er dem Senat vorlegen muss.
> 'vorlegen müsste', alternativ 'vorzulegen hatte', 'vorlegen würde', 'würde vorlegen müssen'.
Etwa zwei Stazuras später piept der Kommunikator von Braks. Er nimmt das Gespräch auf.
> 'piepte', 'nahm'. Davon abgesehen nimmt Braks eher den Hörer 'auf', das Gespräch hingegen 'an' oder 'entgegen'.

Nach bisheriger Erfahrung ist mit einer Handvoll schwerer Jägern zu rechnen
'schwerer Jäger_' oder 'schweren Jägern', Letzteres ist zwar nicht wirklich korrekt, aber verbreitet genug, um in der Wörtlichen Rede durchgehen zu können.

Nachdem alle das Schiff über das Frachttor betreten hatten, setzten sich alle auf der Brücke des Schiffes an einen Sitz.
1. Wiederholung 'alle'. Ich würde das zweite mit 'sie' ersetzen.
2. Man kann sich zwar 'an' einen Platz setzen, aber nur 'auf' einen Sitz.
3. 'Auf den Sitz setzen' ist so unschön wie 'Essen essen' oder 'Lasten auflasten', daher eher 'suchten sie sich … einen Sitzplatz', 'setzten sie sich … an/auf ihre Plätze'.
4. Ist es realistisch, dass die Brücke über genug freie Sitzplätze für so eine Gruppe verfügt, und dass sich alle da vorne hineinquetschen?
5. Paraniden und Boronen 'sitzen' nicht, Letztere aus anatomischen Gründen, Erstere aus … ähm... Eitelkeit.

Sogleich starteten die Ionentriebwerke des Schiffes
Mit Ionentriebwerken wird man innerhalb der Atmosphäre nicht weit kommen. Die Ausgangsbeschleunigung ist zu niedrig, um die planetare Gravitation zu überwinden.

Bis auf den Offizier hatte keiner terransiche Kriegsschiffe von einer Entfernung von wenigen Kilometern gesehen.
1. 'terranische' Dir ist da irgendwie ein s reingerutscht.
2. 'aus einer Entfernung'
3. Ich würde vielleicht für den Lesefluss noch etwas zwischen 'keiner' und 'terranische' setzen: 'keiner von ihnen', 'keiner bisher'?

So konnte man erkennen, dass aus dessen Hangar kleinere Jäger starteten und landeten.
'deren Hangars' Du sprachst zuvor von mehreren Schiffen. In diesem Sinne müsste dann auch der nachfolgende Satz geändert werden.

Beim Blick nach links aus der Panoramascheibe der Brücke sah man wie auf einer Perlenschnur aufgereiht, die Schiffe der Terraner, in...
Ich glaube, die Kommata müssten weg.

Kalvin Urako gab dem Bordcomputer den Befehl das Schiff automatisch zu steuern und die Umgebung nach Xenonaktivität zu scannen und notfalls Alarm auszulösen.
Zweimal 'und'

Mit den Außenkameras konnte man Mittlerweile das abgeschaltete Sprungtor, über die Zoomfunktion sehen. Überhaupt kam Braks alles unwirklich vor.
Komische Abfolge. Hat das Sehen des inaktiven Sprungtores einen unwirklichen Charakter?

Dazu keine aus Ferne blau schimmernden Tore
'aus der Ferne', besser noch 'in der Ferne'.

Doch im wurde schnell klar, was geschehen war.
Oh ja, das passiert mir auch ständig. Natürlich wurde es 'ihm' klar.

Nachdem Sendy Sahkarna und Aron Pareii auch am zweiten Dimensionsanker keinen Erfolg hatten, kehrt sie zum Schiff zurück und wollen sie die Scandaten ansehen.
'kehrten' Imperfekt Plural, 'wollten sich'.

Aber cih würde empfehlen die Strahlenmessungen der letzten Monate zu überprüfen
1. 'ich'
2. 'empfehlen – Komma – die Strahlenmessungen'

Argone Prime (mehrfach)
'Argon Prime' Kein e im ersten Wort.

Boro

Glumski
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Post by Glumski » Sat, 23. Jul 11, 19:08

Mit den Außenkameras konnte man Mittlerweile das abgeschaltete Sprungtor, über die Zoomfunktion sehen. Überhaupt kam Braks alles unwirklich vor.
Außerdem muss das Komma weg. :D
Du solltest mehr Absätze machen, auf jeden Fall nach Wörtlicher Rede.
Jup, das ist mir auch aufgefallen. Ich hatte lange Zeit dasselbe Problem und habe meist im Nachhinein Zeilenumbrüche ergänzt. Mach die so häufig wie möglich, das hilft enorm. Außerdem füllt man so mehr Seiten. :wink:

Grüße
Glumski

Profitgier
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Post by Profitgier » Sun, 24. Jul 11, 12:10

Ja ich lebe noch! ;) Und ich dachte schon, dass keiner mehr antwortet. :)
Ich hätte doch nochmal genauer drüberlesen sollen, gut mach ich beim nächsten Mal. Absätze werden jetzt häufiger gesetzt. Danke für die Tipps!

Der erste Teil des 4. Kapitels wird in den nächsten Tagen fertig gemacht und online gestellt.
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Profitgier
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Post by Profitgier » Tue, 26. Jul 11, 17:54

Mahlzeit!
Eine kleine Änderung bei der Kapitelaufteilung macht es möglich, dass das vierte Kaptiel komplett fertig ist und auch im Ganzen online gestellt wird. Es wird spannend, das Ganze hat etwas vom kalten Krieg. ;) Zumindest ein erster Höhepunkt in meiner Geschichte. Mehr verrate ich nicht. Dann viel Spass beim Lesen. Und ich habe diesmal hoffentlich weniger Fehler eingebaut und die Hinweise richtig umgesetzt. :roll:

Kapitel 4- Der Aufstand

Ein lautes Schrillen ertönt, Senator Braks schreckt auf. Der Kommunikator. Er nimmt das Gespräch an: „Was gibt es denn Herr Offizier?“
„Die automatische Anmeldung zum Landen auf Argon Prime gibt mir keine Erlaubnis. Vielleicht brauchen wir Ihre Autorisation?“
„Bin schon auf dem Weg“, antwortete Braks und zog sich schnell etwas über.
Die Tür zur Brücke öffnete sich und der Senator trat an den Waffenoffizier heran.
„Was ist denn jetzt genau das Problem Herr Urako?“
„Wenn ich die automatische Landeanmeldung starte, bekomme ich als Antwort, dass auf dem Planeten derzeit keine Schiffe landen können, egal auf welchem Raumschifflandeplatz. Senator, haben Sie eine Idee, woran das liegen könnte? Hier sehen Sie …“
Kalvin Urako startete erneut die Anfrage auf Landeerlaubnis und bekam erneut keine Genehmigung.
„Auf keinen Landeplatz? Sehr merkwürdig. Ich frage mal beim Verteidigungsminister nach, er ist der einzige, der solche Verbote veranlassen könnte.“
„Verbindungsaufbau mit Jako Brano, bitte warten“, schallte es aus den Lautsprechern auf der Brücke. „Verbindung hergestellt.“ Stille.
„Hallo? Jako! Hörst du mich?“
„Ja Nil, du meldest dich gerade zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt, könntest du dich in dreißig Mizuras nochmal melden?“
„Nein, es ist sehr wichtig. Ist etwas passiert?“
„Das argonische Volk hat alle Lande- und Flugplätze auf dem Planten besetzt, um gegen die Landeerlaubnis der Terraner zu protestieren. In Argonia City haben sich auf dem Flugfeld mehrere zehntausend Menschen versammelt. So etwas habe ich in meinem Leben auf Argon Prime noch nicht erlebt!“
„Zehntausende! Allein in Argonia City?“, stotterte Braks, während er mit offenen Mund zu Kalvin Urako hinüberschaute. „Das wäre ein historischer Aufstand, wie es ihn seit Jahrzenten nicht gegeben hat, wir müssen etwas unternehmen!“
„Nil, wir sitzen seit drei Stazuras in einem Krisenstab zusammen, um eine Lösung zu erarbeiten, es sind auch Vertreter der Demonstranten anwesend. Die Terraner haben uns bereits schon mit Waffengewalt gedroht, wenn sie nicht Landen dürfen oder können. Aber was ist denn nun dein Problem?“
„Die Frage von mir hat sich damit geklärt, ich komme gerade von der Torforschungsmission zurück. Wir bekommen aus den eben genannten Gründen keine Landeerlaubnis. Gebe es eine alternative?“
„Nein Nil, die gibt es im Moment leider nicht, ihr könnte aber an einer Station oder auf dem Träger der Colossus-Klasse landen. Wir haben diesen und einige Zerstörer aus Sicherheitsgründen von der Schiffswerft starten lassen, um auf eventuelle kriegerische Aktionen der Terraner vorbereitet zu sein.“
„Vielen Dank Jako, wir bleiben in Kontakt. Wir werden dann solange auf der Colossus landen.“
Nach diesen Worten setzt Kalvin Urako Kurs auf den Träger der argonischen Flotte.

Zwei Stazuras später verabschiedete Braks zunächst die Wissenschaftler im Hangar des Trägers, da diese die Scannerdaten der Messstation auf Argon Prime überprüfen wollten. Er wollte sich in der Zwischenzeit über die aktuellen Geschehnisse informieren.
Doch dazu kam er nicht, denn über seinen Kommunikator meldete sich die Brücke.
„Hier spricht Dan Runge General der argonischen Streitkräfte. Herr Senator kommen Sie bitte auf die Brücke. Sie werden auf einer Sicherheitsbesprechung erwartet.“
Braks bestätigte und ging sofort zum Lift. Er grübelte auf dem Weg dorthin, was es so wichtiges zu besprechen gäbe und bereitete sich gedanklich auf die Besprechung vor. Am Lift traf er dann auf die Wissenschaftlerin Sendy Sahkarna aus seinem Team.
„Herr Braks, wollten sie nicht in ihr Quartier?“
„Ja dies hatte ich eigentlich vor, aber es wurde eine Sicherheitsbesprechung auf der Brücke angeordnet.“
„Ach so?“, erwiderte Sendy, „ Ich wurde auch auf die Brücke gerufen, es gibt neue Informationen zum unfokussierten Sprungantrieb, die ich dem Verteidigungsminister vorstellen darf.“
Nun öffnete sich die Tür des Lifts und beide standen auf der riesigen Brücke des Trägers. Auf der gigantischen Frontscheibe waren die Livebilder von Jako Brano, des Premierministers und offensichtlich jemand vom argonischen Geheimdienst.
„Kommen sie näher, Herr Senator. Schön, dass ich Sie auf der Brücke begrüßen darf. Ich darf mich vorstellen.“
Der General begrüßte daraufhin händeschüttelnd Sendy Sahkarna auf der Brücke.
„Lassen sie uns beginnen. Zuvor verlassen aber bitte alle bis auf den Waffenoffizier die Brücke!“
Daraufhin verließ ein gutes Dutzend Menschen die Brücke. Als dies geschehen war, erhob der Geheimdienstler das Wort.
„Wie sie alle wissen, haben wir aktuell eine äußerst gefährliche Situation. Das argonische Volk ist mit der Situation, dass die Terraner ohne Beschränkungen den Planeten betreten dürfen, nicht einverstanden. Um dies nun zu verhindern, haben sich schätzungsweise hundertzwanzigtausend Argonen auf verschieden Flugplätzen und vor einigen Regierungsgebäuden versammelt. Wir haben es also mit der größten Demonstration in der argonischen Geschichte zu tun. Die Argonen verlangen, ein sofortiges Verbot von terransichen Schiffen im Luftraum und es soll das Betreten des Planeten untersagt werden. Die Terraner verlangen aber uneingeschränke Bewegungsfreiheit im Luftraum und auf dem Planeten als Grundlage für die Zusammenarbeit mit uns. Da diese Zusammenarbeit mittlerweile vertraglich bestätigt wurde, sehen die Terraner die aktuelle Situation als Bruch des Friedensvertrages und drohen uns mit Waffengewalt. So viel zur aktuellen Situation.“
„Herr Brano, könnten wir einen solchen Angriff der Terraner abwehren und welche Schäden würde eine Auseinandersetzung hervorrufen? Und wären wir dann noch ausreichend gegen die Xenon geschützt?“, fragte der Premierminister.
„Sehr geehrter Premierminister, eine kriegerische Auseinandersetzung würde unsere Streitkraft sehr stark schwächen, wenn nicht gar zerstören. Auf Schiffen, Stationen und auf dem Planeten wäre mit Tausenden Toten zu rechnen. Demzufolge wäre auch keine Xenonabwehr gewährleistet. Außerdem empfehle ich die neue Planetenverteidigung, welche aufgebaut werden soll, erst in Auftrag zu geben, wenn sich die Lage entspannt hat. Sonst würden die Terraner dies als Provokation empfinden. Ob diese Abwehr allerdings die Xenonbedrohung erfolgreich und vollständig abwenden kann, wissen wir erst bei Feindkontakt.“, antwortete Jako Brano.
Daraufhin fragte der Minister den Senator, ob durch seine Mission wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten.
„Herr Premierminister, ich muss Sie leider enttäuschen. Wir konnten leider nicht das Innere des Tores betreten, es ist komplett abgeschaltet. Allerdings konnten wir einen intensiven Strahlungsausstoß messen, der vom Tor ausgestoßen wurde. Die Strahlung besteht aus verschiedenen Arten von Elementarteilchen. Die Strahlung könnte Informationen enthalten, die zwischen den Toren ausgetauscht werden. Mein Team untersucht aktuell, warum und ob die Strahlung nicht schon eher aufgetaucht ist. Sie kann außerdem mit den Standardscannern nicht erfasst werden. Somit haben wir immer noch keine Erkenntnisse über den Ausfall des Sprungtornetzwerkes.“
„Ich habe gehört, dass es aber im Fall des unfokussierten Sprungantriebes Fortschritte geben soll. Ist dies richtig, Frau Sahkarna?“, fragte der Minister.
„Ich fühle mich geehrt Herr Minister. Ja es ist richtig. So ist es gelungen ein Schiff zu finden, welches diesen Sprungantrieb von den Gonern enthält. Er kann aus diesem Schiff ausgebaut werden und wird dann in das Schiff eingebaut, mit welchem wir das Tor untersucht haben. Wir werden in wenigen Wochen die ersten unbemannten Testsprünge durchführen können. Das Schiff bekommt den Forschungsnamen „Experimentelles Sprungschiff - The Hope“. Der Umbau wird morgen an der Schiffswerft beginnen.“
„Sehr gute Arbeit und viel Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit, Frau Sahkarna“, lobte der Premierminister die Wissenschaftlerin.
Nun ergriff Braks das Wort: „Wie verfahren wir in der jetzigen Situation weiter? Ich würde eine Umfrage unter der Bevölkerung vorschlagen, ob Terraner Zugang zum Planten haben dürfen oder nicht. Es ist aber schon jetzt davon auszugehen, dass es bei einer Ablehnung bleiben wird. In diesem Fall müssen wir mit dem Volk und den Terranern verhandeln. Haben die Terraner eine Frist gesetzt bis sie den Planeten angreifen?“
„Ich stimme Ihren Worten zu, ich setzte diese Umfrage noch für heute Abend und die darauffolgenden vierzehn Statzuras an, dann haben wir anschließend noch achtunddreißig Stazuras Zeit, um zu einer Einigung zu gelangen. Diese Zeit muss reichen!“, antwortete der Minister.
Nach einem Moment des Schweigens setzt der Minister fort.
„Gibt es noch Fragen oder Unklarheiten? Wenn nein, dann gehen sie zurück an ihre Arbeit.“
Als alle verneint hatten, verabschiedete sich der Minister und die Konferenz war beendet und alle gingen ihrer Arbeit nach. Braks begab sich in sein Quartier und schaltete die Nachrichtensendung ArgoNews ein. Derweil grübelte er besorgt, wie man am besten mit den beiden Parteien umgeht. Er versank in Gedanken und sah nur noch am Rande den Nachrichten zu.

„Wir schalten jetzt live in die Wartehalle des Flugplatzes in Argonia City, wo sie meine Kollegin über den neusten Stand informiert.“
Braks schaute auf und hörte konzentriert dem Bericht zu.
„Ich befinde mich gerade in Wartehalle C des Flughafens, es sollen sich ungefähr sechzigtausend Menschen hier befinden, die mit Plakaten und Transparenten ein Landeverbot für Terraner auf diesen Planeten fordern. Auf dem Flugfeld wurden mehrere große Feuer entfacht, in denen terransiche Wahrzeichen verbrannt werden sollen. Bisher sind die Demonstrationen weltweit friedlich, nur vereinzelt sei es zu Verletzten oder zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften gekommen. Allerdings gab es hier in Argonia Prime schon größere Sachschäden auf dem Gelände des Regierungsviertels. Laut den Gerüchten einiger Demonstranten zur Folge, soll es sich eine Gruppe fanatischer Gegner der Terraner zur Aufgabe gemacht haben, einige Schiffe der Terraner zu zerstören. Sie hätten wohl Sprengsätze an Bord der terranischen Schiffe geschmuggelt. Der argonische Geheimdienst geht diesen Aussagen mittlerweile nach und versucht die verantwortlichen zu finden. Derweil hat der Minister eine Umfrage für heute Abend angekündigt…“
Braks sitzt fassungslos vor dem Fernseher, hunderte Gedanken wirbeln in seinen Kopf umher: „Wenn der Geheimdienst die Leute schon verfolgt, muss etwas dran sein. Und wenn ein Sprengsatz auf einem der Terranerschiffe explodiert…“
Braks versuchte sofort Jako Brano zu erreichen, doch dieser antwortete nicht. Dies bestätigte seine Vermutung über den Ernst der Lage noch mehr. Er machte sich Sorgen und ging in seinem kleinen Zimmer auf und ab. Er überlegte, was er unternehmen könnte, kam aber zu der Erkenntnis, dass nur der Geheimdienst die Katastrophe verhindern könnte. So setzte er sich auf sein Bett und trank ein Glas Raumsprit, welcher ihm aber auch nicht schmecken wollte.
„Soeben meldet der argonische Geheimdienst, dass sich die Gruppe der fanatischen Gegner bei der Regierung gemeldet hat und ein dauerhaftes Lande- und Flugverbot für Terraner ab spätestens in zehn Stazuras fordert, ansonsten werde man jeden Tag ohne eines solchen Verbotes, eine Bombe auf einem terranischen Schiff detonieren lassen. Der Kommandeur der terransichen Streitkräfte vermutet, dass die Verursacher mit der Regierung Argons zusammenarbeiten. Die terransiche Flotte würde bei Umsetzten der Tat sofort den Planeten angreifen.“, wurde es in den aktuellen ArgoNews.
Nun hielt es den Senator nicht mehr in seiner Unterkunft, er lief zügig zum Lift, um die Brücke zu erreichen.

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Das war das vierte Kapitel. Ich hoffe es hat allen gefallen und es nimmt mir keiner übel, dass ich an dieser Stelle auf das nächste Kapitel verweisen muss. :o Das fünfte Kaptiel sollte in den nächsten zwei bis drei Wochen fertig sein.
Anregungen und Hinweise sind immer Willkommen. Und ein Dank geht an alle, die mir helfen. Vorallem an Boro Pi für das Auseinadernehmen meiner Texte. :D
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Zarzunaba
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Post by Zarzunaba » Sat, 30. Jul 11, 04:49

schreib schneller. lass es krachen! ma gucken wer die schlacht gewinnt hehe

Boro Pi
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Nehmt Euch auseinander!

Post by Boro Pi » Thu, 4. Aug 11, 10:26

Anregungen und Hinweise sind immer Willkommen. Und ein Dank geht an alle, die mir helfen. Vorallem an Boro Pi für das Auseinadernehmen meiner Texte. :D
Na dann, tranchiere ich doch einfach mal weiter. :wink:

Herrje, Herrje, die Zeiten. Du fängst diesmal schon gleich am Anfang damit an:
ertönt, schreckt, nimmt

„Was gibt es denn Herr Offizier?“
‚Herr Offizier’ ist eine sonderbare Anrede, wenn schon würde man ihn mit seinen eigentlich Rang anreden. Alternativ, schließlich ist der Senator Zivilist, könnte er auch ‚Herr Urako’ sagen. Wie dem auch sei: „denn – Komma – Herr“

„Nein Nil, die gibt es im Moment leider nicht.“
Achja, die Dramaturgie, der azurfarbene Teufel. Streng genommen müsste es natürlich Militärflugplätze geben, die von der Bevölkerung nicht so schnell gestürmt werden dürften. Nun gut, dann funktioniert die Handlung nicht mehr. Keine Ahnung.
-> „Nein – Komma – Nil“

Nach diesen Worten setzt Kalvin Urako Kurs auf den Träger der argonischen Flotte.
„den argonischen Träger“? Die argonische Flotte dürfte ja mehr als einen davon besitzen. Oh, und natürlich ‚setzte’.

„Hier spricht Dan Runge General der argonischen Streitkräfte.“
Ah gut, Du gehst über den Namensgenerator hinaus. Aber auch hier ‚Runge – Komma – General’. Zudem ist der Mann vermutlich ‚Admiral’.

„Ich fühle mich geehrt Herr Minister. Ja es ist richtig."
Äh, für was fühlt sie sich geehrt? Und ‚Ja – Komma – es’. Sowie im Satz danach ‚gelungen – Komma – ein’.

„Ich würde eine Umfrage unter der Bevölkerung vorschlagen, ob Terraner Zugang zum Planten haben dürfen oder nicht. Es ist aber schon jetzt davon auszugehen, dass es bei einer Ablehnung bleiben wird.“
Wenn er weiß, dass es sinnlos (bis konterproduktiv ist), wieso schlägt er es dann vor?

„…wo sie meine Kollegin über den neusten Stand informiert.“
Korrespondenten werden an sich schon namentlich angesprochen, bzw. genannt.

terransiche Wahrzeichen
Hmmm… Nein. Wahrzeichen sind einzelne konkrete Dinge, das Brandenburger Tor, der Eifelturm, Big Ban usw. Modelle oder Abbildung davon sind sicherlich ‚nationale Symbole’, aber keine ‚Wahrzeichen’. Dir schwebt eh so etwas wie eine Flagge vor, das wären dann ‚Hoheitszeichen’, was aber ziemlich künstlich klingt. Schreib doch einfach ‚Fahne’, schließlich gibt es keinen Grund anzunehmen, dass er derartiges im X-Universum nicht mehr gäbe.

„Laut den Gerüchten einiger Demonstranten zur Folge.“
Entweder „Laut den Gerüchten“ oder „Den Gerüchten zu(!) Folge“, beides geht nicht.

“…und ein dauerhaftes Lande- und Flugverbot für Terraner ab spätestens in zehn Stazuras fordert.“
‚in spätestens zehn Stazuras’,

wurde es in den aktuellen ArgoNews.
Wurde es was? :P

Ziemlich viel Wörtliche Rede diesmal. Ja, ich weiß, dass lässt sich oft auch nicht vermeiden. Auch mir fällt das schwer. Versuche es dennoch etwas mehr aufzulockern.

Profitgier
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Post by Profitgier » Wed, 17. Aug 11, 17:39

Ein Hallo an das kreative Forum!
Heute nun das 5. Kapitel von meiner Seite. Zu sagen gibt es eigentlich nicht viel, deshalb gleich hinein ins Geschehen. :D
Viel Spass beim Lesen! 8)

Kapitel 5 – Rettung nach der letzten Sezura

Auf der Brücke der Colossus angekommen, sah er das Bild Jako Brano, welches auf der Panoramascheibe leuchtete.
„… wir sind deshalb gezwungen all unsere Kriegsschiffe zu starten, um die Terraner davon abzuhalten den Planeten im Fall der Fälle anzugreifen. Sie, General Runge, bekommen eine Flotte von dreißig Jägern und fünfzehn Korvetten zur Verfügung gestellt, da Ihr Träger derzeit der einzige Träger ist, den wir im Sektor haben. Warten Sie nach Eintreffen der Schiffe auf Befehle, nachdem diese in den nächsten sechzig Mizuras gelandet sind. Brano Ende!“
Dan Runge drehte sich um und erschreckte sich, als er den Senator vor sich stehen sah.
„Herr Senator, was führt Sie denn auf die Brücke? Wollten Sie sich nicht ausruhen?“
„Ja, wollte ich, Herr General. Aber als ich in den Nachrichten hörte, dass ein Attentat auf terranische Schiffe geplant ist, musste ich zu Ihnen kommen. Was gibt es für Befehle? Ich habe versucht, Herrn Brano zu erreichen, aber er antwortete nicht.“
„Die aktuelle Befehlslage sieht folgendermaßen aus: Wir sollen zwischen dem Planeten und der terranischen Flotte Position beziehen. Wenn eines der Schiffe explodiert oder sie angreifen, wissen wir spätestens, wann wir auf die gegnerische Flotte schießen müssen. Wir werden solange kämpfen bis alle argonischen Schiffe vernichtet wurden, um das Leben von Millionen Lebewesen auf Argon Prime zu retten. Wir haben zwar mehr Schiffe als die Terraner, aber nicht die stärkeren. Dies könnte uns zum Verhängnis werden, deshalb wird gerade im Verteidigungsministerium über einen Angriffsplan beraten, welcher uns in circa einer Stazura übermittelt werden wird.“
Während der General alle Schiffsfunktionen eigenhändig überprüfte und alles für die Landung der fünfundvierzig Schiffe vorbereitete, saß Braks auf der Brücke auf einem Sitz vor dem Sensorenpult. Er dachte nach und grübelte, wie wohl die Zukunft nach dieser Schlacht aussehen würde und könnte. Vor allem trauerte er der schönen alten Zeit nach. Braks rollten schließlich Tränen aus seinen braunen Augen.
„Herr Senator, Sie sind seelisch am Ende Ihrer Kräfte, sie sollten nicht so viel nachdenken. Lassen Sie uns in die Kantine essen gehen, dass lenkt Sie etwas ab.“, sagte der General.
Während dessen sah man durch die Panoramascheibe, wie nach und nach kleine helle Punkte auftauchten, die immer und immer großer wurden. Es waren sehr viele Schiffe, sie flogen rechts und links am Schiff vorbei, um im Hangar zu landen. Es war beeindruckend anzusehen, wie sie in Dreierreihen von der Schiffswerft zum Träger flogen.
Der Bordcomputer meldete sich: „Alle Systemüberprüfungen wurden erfolgreich abgeschlossen. Es liegen keine Fehler vor. Alle Systeme arbeiten optimal. Waffen- und Schildenergie sind maximal geladen, Raketen sind startbereit.“
„Herr Senator, dies war das Zeichen, um in die Kantine zu gehen.“
Braks nickte und stand auf.

Kaum waren beide wieder auf der Brücke, meldete sich der Verteidigungsminister Brano über Funk: „Mit zwei Stazuras Verspätung können wir Ihnen den Schlachtplan verschlüsselt zukommen lassen. Alle Einzelheiten finden Sie dort, Herr General. Vom Geheimdienst gibt es immer noch keine neuen Informationen, wir sind aber den Attentätern auf der Spur. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Schlacht. Mögen wir siegen!“
Der General und sein Waffenoffizier inspizierten den Plan, während Braks eine Verbindung zum terranischen General Pico Cruise herzustellen versuchte. Nach einigen Sezuras meldete der Bordcomputer eine erfolgreiche Verbindungsherstellung zum terranischen Flaggschiff.
„Hier spricht Senator Nil Braks vom argonischen Trägerschiff Colossus. Mit wem habe ich die Ehre zu sprechen?“
Bisher sah man nur einen leeren Pilotensessel auf der Videoübertragung. Doch dann schob sich von der Seite Pico Cruise in das Bild und setzte sich auf den Sessel.
„Hier spricht der terranische General Pico Cruise vom terranischen Flaggschiff der Osaka-Klasse. Es freut mich Sie wieder zusehen, Herr Braks. Wer hätte gedacht, dass die anfänglich so harmonische Zusammenarbeit zwischen Argonen und Terranern so enden würde? Wir hätten so viel erreichen können. Aber die argonische Regierung ist anscheinend nur gewillt alle Terraner auszulöschen! Und seien Sie mal ehrlich, die Tore fallen auch nicht einfach so aus. Sie haben die terranische Flotte in die Gemeinschaft gelockt und dann das Netzwerk abgeschaltet, um so die Macht der terranischen Armee zu spalten! Das war schon immer das Ziel der Regierung Argons gewesen, alles andere waren nur billige Ablenkungsmanöver! Dies scheint ihnen aber nicht gelungen zu sein. Denn wir haben immer noch die meisten und stärksten Schiffe in diesem Sektor! Wir werden alles tun, um diese Schmach zu tilgen! Aber nun zu Ihnen, Herr Senator. Was wollten Sie denn wichtiges sagen?“
Braks antwortete leicht eingeschüchtert, fing sich aber schnell wieder: „Ihre Anmaßungen sind haltlos und unsinnig. Sie werden schon bald der Wahrheit in das Gesicht blicken und Ihre Gräueltaten bereuen. Die Regierung Argons hat sich nichts vorzuwerfen und Sie wissen das! Die argonische Streitmacht ist fest entschlossen, diesen Kampf zu gewinnen! Wir werden bis zum letzten Mann kämpfen, um das Leben von Millionen unschuldigen Leben zu retten! Möge die Wahrheit gewinnen!“
„Möge die Wahrheit gewinnen!“, antwortete der terranische General völlig uneingeschüchtert.
Er brach daraufhin die Verbindung nach einer seltsamen Handbewegung ab, die wohl jemandem auf seiner Brücke gegolten hatte. Alle auf der Brücke der Colossus anwesenden begannen laut zu klatschen. Braks genoss diesen Moment und ließ sich dann vom Waffenoffizier in die Pläne des Kampfes einweihen.
Noch dreißig Mizuras bis zum Ablauf der von den Terroristen gesetzten Frist. Weder der Geheimdienst, der Premierminister und der Verteidigungsminister haben sich nochmals gemeldet. Bei allen Beteiligten macht sich Anspannung breit. Auch Braks hat Probleme mit der Lage umzugehen. Wer weiß, ob er in einer Stazura noch lebt? Und wenn ja, ob ihn die Terraner gefangen genommen haben? Und wie geht es den Menschen auf dem Planeten, wie viele sind gestorben? Er versinkt wieder zunehmend in Gedanken. Dan Runge überprüft nochmals alle Schiffssysteme. Ein ausgefallenes System kann die Schlacht entscheiden! Mittlerweile stehen sich siebenunddreißig Kriegsschiffe der Terraner und einundvierzig der Argonen gegenüber. Auf beiden Seiten gibt es jeweils zusätzlich etwa siebzig Jäger und Korvetten. Ein bedrohliches Bild bietet sich beim Blick aus der Frontscheibe. Aufgereiht stehen die terranischen Schiffe hell leuchtend vor dem dunklen Weltraum im Hintergrund. Zwischen den riesigen Schiffen haben die Jäger Position bezogen. Auch sie leuchten weiß vor dem schwarzen Hintergrund wie Sterne. Aber bei keinem Schiff ist eine Bewegung zu sehen, alle warten auf die Detonation der Bombe. Den Beginn der Schlacht wird von einer Person festgelegt, die wohl niemand auf den Schiffen kennt. Alle auf der Brücke starren hinaus auf die gegnerische Flotte. Große Aufregung und Anspannung liegt in der Luft, es herrscht Schweigen.

Braks wollte gerade versuchen, etwas über den Fortschritt der Gespräche zwischen argonischen Volk, der Regierung und den Terranern herauszufinden, als ein gleißend heller Schein die gegnerische Flotte überstrahlt.
„Das ist unser Signal! Feuer frei, Raketen und Jäger starten! Laser und Waffen der Großkampfschiffe werden erst abfeuern, wenn Großkampfschiffe in Feuerreichweite sind und Flak zur Jäger- und Raketenabwehr einsetzen!“, schrie Dan Runge.
Braks konnte nur zusehen und abwarten, was passierte. Die Explosion verging und man konnte sehen, dass eine Korvette völlig auseinander gesprengt worden war. Braks bot sich beim Blick aus der Panoramascheibe ein imposanter Anblick, als würde im Weltraum ein Feuerwerk stattfinden. Die verschiedenen Waffentypen verursachten ein vielfarbiges Geflecht aus Strahlen und Schüssen.
Unterdessen ging auf der Brücke der Alarm des Bordcomputer los: „Achtung, Rakete im Anflug!“ Dan Runge befiehl dem Schiff die automatische Raketenabwehr zu starten.
Anschließend fragte er seinen Waffenoffizier: „Wie viele Raketen sind laut Gravidar auf Kollisionskurs?“
„Einunddreißig!“, erwiderte der Offizier.
„Das wird die automatische Abwehr nicht schaffen, so schnell starten nicht genügend Abwehrraketen. Wir müssen manuell eingreifen!“.
Daraufhin begaben sich fünf Argonen, die Braks nicht kannte, an die hinterste Reihe der Befehlspulte und feuerten mit den Schiffskanzeln auf die nahenden Raketen. Kurz drauf fuhren zwei heftige Schläge durch das Schiff. Es hörte sich an wie Donner bei einem Gewitter und durch die Erschütterungen hatte der Senator Mühe sich auf den Beinen zu halten.
Es ertönte eine weitere Warnung: „Schildenergie auf neunundsiebzig Prozent gesunken.“ Diese Warnung wurde völlig ignoriert.
Zwischen den Großkampfschiffen tobte unterdessen der Kampf von Bombern, Jägern und Korvetten der terranischen und argonischen Streitkräfte. Als der General den aktuellen Stand des Flottenverbandes abrufen wollte, erschienen ohne Befehl zwei Fenster auf der Frontscheibe. Eines mit dem Premierminister und eines mit dem General der terranischen Streitkräfte. Der terranische General Pico Cruise schaute ebenfalls sehr verwundert auf dem Livebild.
Der Premierminister begann zu sprechen: „Stellen Sie beide sofort das Feuer ein, wir haben die Verdächtigen gefunden! Es handelt sich um einen terranischen Offizier und um einen Spion, sowie um einen zu den Terranern übergelaufenen argonischen Pilot. Alle haben zugegeben für den terranischen Geheimdienst zu arbeiten und von dort den Auftrag bekommen zu haben, den Planeten Argon zu zerstören. Ich schicke Ihnen die Aufnahmen des Verhöres zu. Und stellen Sie auf der Stelle das Feuer ein!“
Pico Cruise schaute sich auf seiner Brücke schockiert um und gab stotternd den Befehl das Feuer einzustellen. Auch Dan Runge gab allen Schiffen den Befehl das Feuer einzustellen.
Pico Cruise bat beim Premierminister aufrichtig um Verzeihung und bot an, dass ab sofort die terranische Flotte unter dem Kommando eines Argonen gestellt werden solle. Es bestünde dann nur ein Mitspracherecht der terranischen Kommandeure.
In der Zwischenzeit war das Geschossfeuerwerk verschwunden und die Raketen haben sich selbst zerstört. Es trieben größere Brocken Schutt durch den Raum. Nun sprach der General Braks an: „Diese Bekanntmachung kam wirklich im letzten Moment. Denn in zwei Mizuras wären die Großkampfschiffe in Feuerreichweite gekommen und dann wären bestimmt hunderte Menschen gestorben und viele verletzt wurden.“
„Eigentlich war es eine Rettung nach der letzten Sekunde. Denn die Schlacht hatte bereits begonnen und wir wissen noch nicht, wie viele Menschen bereits ihr Leben gelassen haben.“, antwortete der Senator.
_________________________________

Das war das 5. Kapitel. Ich hoffe es hat gefallen und Boro Pi darf jetzt an dem Text "rumdoktern". :D Wie es nach der Schlacht weiter geht und ob es zu einem Friedensvertrag kommen wird, kann man dann im nächsten Kapitel lesen. Es bleibt also spannend! Die Fortsetzung gibt es in etwa zwei bis drei Wochen. Bis dahin.

Grüße Profitgier
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Zarzunaba
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Post by Zarzunaba » Wed, 24. Aug 11, 22:07

nu bin ich aber gespannt wies weiter geht...^^

ich hab mittlerweile schon ne menge storys gelesen... ich geb dir den tipp, das kapitel DANN abzubrechen, wenns am spannendsten wird. also den kampf beschreiben, dann aber mitteldrin abbrechen und dann einen neuen abschnitt anfangen, in dem der kampf fortgeführt wird...^^

grüße
zarzu

Profitgier
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Post by Profitgier » Thu, 25. Aug 11, 21:20

Wenn du unbedingt an der spannensten Stelle 2 bis 3 Wochen warten willst... :roll: :P Andere würden wegen des Hinweises vielleicht gern auf dich losgehen? :D Wenn noch andere hier mitlesen!? Sind mittler Weile fast 2000 Klicks, vielleicht posten noch ein paar andere Mitleser? Ich würde mich freuen.
Keine Angst es gibt noch viele spannende Sachen, wo dies der Fall sein wird. :wink:
Ich bin auch gespannt, wie es nach dem nächsten Kapitel weitergeht. :o Habe da mehrere Möglichkeiten und kann mich nicht entscheiden...

Grüße
Profitgier
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DerKater1
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Post by DerKater1 » Fri, 26. Aug 11, 05:13

wenn Zeit ist lese ich schon was ihr von euch gebt, aber ich muss nicht überall mein Senft dazugeben. :D
Ich und deine Rechtschreibung und gramatik prüfen? Das währe so als würde mir ein Blinder sagen ob mir der Anzug steht.

Bis jetzt gibt es an der Geschichte nix auszusetzen.

Glumski
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Post by Glumski » Fri, 26. Aug 11, 10:04

Ich lese hier auch immer fleißig, aber die Korrektur überlasse ich lieber unserem Forenkritiker, Boro Pi. :D

Was ich mich nur frage, ist, ob die Kampfhandlungen wirklich so einfach gestoppt werden können. Meist eskalieren die ja...

Grüße
Glumski

Profitgier
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Post by Profitgier » Fri, 26. Aug 11, 21:02

Psst, Glumski! Nicht zu viel verraten, wie es weitergeht. :o :D
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Spät kommt Ihr, aber Ihr kommt.

Post by Boro Pi » Tue, 30. Aug 11, 16:12

Na, wurde ich schon vermisst?

Diesmal ist mir nicht viel aufgefallen, lediglich ein paar inhaltliche Dinge.

Auf der Brücke der Colossus angekommen, sah er das Bild Jako Brano.
‚Branos’ mit s. Es handelt sich grammatikalisch um eine Verkürzung von ‚das Bild des Branos’.

„Hier spricht der terranische General Pico Cruise vom terranischen Flaggschiff der Osaka-Klasse.“
Generell fällt auf, dass Deine Schiffe nur Klassen, aber scheinbar keine Namen haben. Denk’ Dir doch ein paar schöne Schiffsnamen aus.

Aber die argonische Regierung ist anscheinend nur gewillt alle Terraner auszulöschen!
:gruebel: Ziemlich paranoid der Mann, selbst für einen Militär.

Und seien Sie mal ehrlich, die Tore fallen auch nicht einfach so aus. Sie haben die terranische Flotte in die Gemeinschaft gelockt und dann das Netzwerk abgeschaltet.
Das an sich bekannt ist, dass die Torabschaltungen vom Alten Volk ausgehen, erwähnte ich ja bereits. Na gut, Du hast halt eine andere Handlungsprämisse.

Wir werden alles tun, um diese Schmach zu tilgen!
Welche Schmach?

„Ihre Anmaßungen sind haltlos und unsinnig.“
Das gehört sich auch so für Anmaßungen. Möglicherweise meintest Du ‚Annahmen’?

Alle auf der Brücke der Colossus anwesenden begannen laut zu klatschen.
Äh, warum?
Und ‚Anwesende’ groß.

Der terranische General Pico Cruise schaute ebenfalls sehr verwundert auf dem Livebild.
Wurde der jetzt ohne sein Wissen zugeschaltet?
Und ggf. schaut er ‚aus’ dem Bild?

Pico Cruise schaute sich auf seiner Brücke schockiert um und gab stotternd den Befehl das Feuer einzustellen.
Wieso sollte er stottern? Angst wird er kaum haben. Überrascht ist er mit Sicherheit, ja, aber doch wohl nicht so sehr, dass es ihm, einem Oberbefehlshaber, dermaßen aus der Fassung bringt.

Pico Cruise bat beim Premierminister aufrichtig um Verzeihung und bot an, dass ab sofort die terranische Flotte unter dem Kommando eines Argonen gestellt werden solle.
??? Erst spuckt der solche Töne und dann kapituliert der sofort? Wieso sollte er seinen Gegnern so unbedingt glauben? Dass er das Feuer vorerst einstellt, macht durchaus Sinn. Jedoch vor der Übergabe der Flotte würde er sich doch wohl mindestens vorbehalten, die Sache mit den Attentätern erst einmal zu prüfen. Ein Verhörprotokoll ist schnell gefälscht. Zudem hatte er bislang kaum Zeit, um die ihm zugesandten Daten zu überfliegen. Desweiteren, sagen wir mal, ich bin ein hoher Offizier. Ich befehlige eine Kampftruppe in einer Kriegssituation und erfahre, dass meine Regierung Agenten zum Feind entsandt hat. Da sage ich mir doch: „Richtig so!“ und nicht: „Was? So etwas tut meine Regierung? Nee, damit will ich nichts zu schaffen habe. Dafür kämpfe ich nicht.“

Profitgier
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Re: Spät kommt Ihr, aber Ihr kommt.

Post by Profitgier » Sat, 3. Sep 11, 21:59

Nabend!

Dann kläre ich mal ein wenig auf: 8)

Warum das terransiche Schiff keinen Namen hat, wird in einem späteren Kapitel behandelt.
Da die Argonen nur (noch) einen Träger in Argon Prime haben, hielt ich es nicht für notwenig dem Colossusträger noch eien zusätzlichen Namen zu geben. Dies kann ich natürlich noch ergänzen. ;)

Zu Pico Cruise und seiner Paranoia wird eine Aufklärung auch noch kommen. Ich sag so viel, er wollte seinen Weg gehen und nicht den der Terraner.

Zu den Torabschaltungen: Ich schrieb bereits, dass die Boronen wissen, dass es das Alte Volk war. Nur konnte Argon Prime vor dem Ausfall der Tore nicht über die Beweise udn Tatsachen unterrichtet werden. Der Borone Kulo Hi wurde vorher von der boronischen Regierung unterrichtet und teilte sein Wissen den Argonen mit, welche ihm aber ohne die Beweise nicht glauben wollen. Entspricht nicht ganz den Tatsachen aus der wahren X-Geschichte, bringt mir aber ein wenig mehr Stoff zum Erzählen. :roll:
Alle auf der Brücke der Colossus anwesenden begannen laut zu klatschen.
Äh, warum?
War als ein Zeichen der Anerkennung für den Senator und als Ansporn für den Kampf gemeint. Gebe zu, ist etwas schlecht in den Zusammenhang eingebettet. :oops:
Der terranische General Pico Cruise schaute ebenfalls sehr verwundert auf dem Livebild.
Wurde der jetzt ohne sein Wissen zugeschaltet?
Genau so ist es. Der Geheimdienst hat die Verbindung gehackt und konnte ihn einfach zuschalten. :)
Pico Cruise bat beim Premierminister aufrichtig um Verzeihung und bot an, dass ab sofort die terranische Flotte unter dem Kommando eines Argonen gestellt werden solle.
Tja die Paranoia. :D Aufklärung folgt im übernächsten Kapitel. Nur so viel: Es liegt in diesem Moment sogar in seinem Interesse! Warum und wieso? Weiter lesen in den nächsten Kapiteln. :o

Ich hoffe ich konnte einige Unklarheiten beseitigen und kann demnächst weitere Aufklären.

Grüße Profitgier!
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Post by Profitgier » Fri, 16. Sep 11, 11:16

Hallo!

Ich weiß, drei Wochen sind schon rum und ihr wollt das nächste Kapitel lesen. :wink: Da das aktuelle Kapitel deutlich länger wird als geplant, wird es noch einige wenige Tage brauchen, bis es entgültig fertig ist.

Grüße Profitgier!
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