[Story] Moth*rload Unlimited

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Glumski
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[Story] Moth*rload Unlimited

Post by Glumski » Sat, 11. Oct 08, 12:41

Hallo,
ich arbeite gerade an einer Story über Motherl*ad Unlimit*d. Gemeint ist nicht das Spiel von Xgenst*dios, sondern ein Remake desgleichen, welches sich schon stark verbessert hat. Hier sind der Prolog und die ersten Kapitel:


Motherload Unlimited

Prolog – Eine kleine Katastrophe mit schlimmen Folgen
Ein starker Schlag erschütterte den MDP als er auf dem Boden aufkam. „Schilde kritisch“, meldete eine Computerstimme. „So ein verdammter Mist!“ John war außer sich. Erst fand er eine Goldader, die er nicht ausbeuten konnte und dann das! Er musste sich in einem Hohlraum befinden. „Hüllenintegrität bei neunzig Prozent“, schallte es durch den Martian Digging Pod, kurz MDP. „Was ist denn jetzt schon wieder los?“ Etwas schien seine Hülle zu belasten. Erst jetzt bemerkte er den hellorangenen Schein, den man auch durch das verdunkelte Fenster deutlich sehen konnte. „Verdammt, was ist hier los?“ Nach einem Blick auf die Konsolen war es ihm klar. Er war beim Bohren in einen Magmatunnel geraten.
John runzelte die Stirn. Das war nicht möglich. Nicht in dieser Tiefe. Magma gab es erst bei -10.000 Fuß Tiefe. „Hüllenintegrität bei achtzig Prozent; Temperatur bei 180 Grad Celsius;Tiefe:1280.“ Er fiel also. Sein 2-Turbinen-Ventilator-Kühlsystem hielt nur 200 Grad aus. Er musste schleunigst von hier verschwinden. Ein weiterer Schlag erschütterte den MDP. „Hüllenintegrität bei zwanzig Prozent; Temperatur bei 185 Grad Celsius. Rotor beschädigt.“
Johns letzte Chance war der erst kürzlich erworbene Jet-Booster. Er rief: „Jet-Booster aktivieren. Bring mich nach oben!“ Ein zischendes Geräusch drang durch die stark beschädigte Hülle. „Jet-Booster aktiviert.“, erwiderte der Computer brav. Die nächste Nachricht war allerdings nicht so ermutigend: „Warnung: Hülle bei drei Prozent, Motorleistung bei neunzig Prozent, Temperatur beträgt 198 Grad Celsius.“
John rannte zur Kommunikationskonsole. Warum war er da nicht schon früher darauf gekommen? Er schrieb hastig eine Nachricht: „Hier Martian Digging Pod #223958, erbitte Hilfe. Dringend.“ Nun konnte John nur noch hoffen.
Ihm fielen die zwanzig Kisten TNT ein, die er auf dem Weg aus einem verschütteten Pod geborgen hatte. Eine gewaltige Sprengleistung. „Hüllenintegrität bei einem Prozent, Temperatur beträgt 199 Grad Celsius, Motorleistung bei neunundneunzig Prozent, Motorfehler!“ Ein schrilles Pfeifen wechselte sich mit dem zischen des Jet-Boosters ab. „Hülle beschädigt. Äußerer Frachtraum und Computer beschä…“, weiter kam der Computer nicht, als das Magma in die Frachträume einfloss.
Nur noch wenige Sekunden bis das Magma sein Cockpit erreichen würden. John dachte an seine Familie, die er nie wiedersehen würde.
In dem Moment, in dem das Magma die inneren Sektionen des MDP-Wracks erreichte lief vor Johns Augen sein ganzes Leben ab: Seine Kindheit, in der er immer davon geträumt hatte ein MDP-Fahrer zu werden. Seine Hochzeit mit Rachel. Der Tag an dem er die Stelle bei der Martian Mining Company MMP bekam. Das erste Goldnugget und die daraus resultierende Beförderung und sein Schacht, den er immer weiter ausbauen wollte… „Alles vorbei, alles unwichtig“ dachte John noch als auch er von dem Magma verzehrt wurde.
Das TNT hielt den Temperaturen nicht lange Stand. Es entzündete sich und gab dem Magma den Weg nach oben frei. Es dauerte nicht lange, bis es den am Schacht liegenden Außenposten erreichte. Das Transportfahrzeug, welches die Mineralien abtransportieren sollte, überstand den Ausbruch allerdings schwer beschädigt und machte sich sofort auf den Weg nach MARS CITY. Siebzehn weitere Schächte und damit siebzehn weitere Bohrfahrzeuge hatten dem bisher zweitgrößten Vulkanausbruch der Geschichte des Mars nichts entgegenzusetzen. Glücklicherweise hatten die Marsianer vom ersten etwas gelernt, nämlich die Stadt mit einem Schild zu schützen. Dadurch konnte ein wesentlich größeres Unheil verhindert werden.




Kapitel 1 – 20 Jahre später
Mark war schon auf dem Weg nach Mars City als er ein schwaches Glitzern wahrnahm. Er war gerade erst heruntergeflogen, wollte aber schnell nach Hause. Seit achtzehn irdischen Stunden bohrte er jetzt schon, aber es hatte sich gelohnt: Sein MDP war bis unter die Decke des Frachtraums mit Opalen gefüllt gewesen, bevor er diese verkauft hatte. Er hatte höllisch aufpassen müssen, um nicht dort unten zu enden. Sein 2-Turbinen-Kühlsystem hielt nur 200 Grad Celsius aus, sein Mittlerer Motor war auch hart an seiner 400 HP-Grenze gelaufen. Mark war nur noch einmal zurückgekehrt um eine antike marsianische Steuerkonsole abzuholen, die er beim Bohren entdeckt hatte. Es war nicht ungewöhnlich, Teile von alten Fahrzeugen zu finden, wenn sie aber noch funktionierten, war das etwas sehr besonderes. Ursprünglich war es sogar Marks Job gewesen danach zu suchen, er war immerhin im legendären Sektor 195, wo John Smith auf einen Magmatunnel stieß und so vor zwanzig Jahren die größte Katastrophe der Neuzeit auslöste.
Mark näherte sich dem Glitzern. Es war eine zusammengeschmolzene Ader aus Gold. „Sarah, befinden wir uns noch im Sektor 195?“, fragte Mark den Bordcomputer. Es war wahrscheinlicher, dass sich der MDP in einem der unerforschten Gebiete in der Nähe des Sektors 195 befand. „Wir befinden uns in der Mitte des Sektors 195, nahe dem verschütteten Gang John Smiths!“
Mark überlegte. In letzter Zeit hatten weder der am Schacht liegende Außenposten noch Marks MDP erhöhte Hitze- oder Druckwerte registriert. Also musste diese Goldader aus einem anderen Grund geschmolzen sein. Aber niemand außer Mark war für lange Zeit hier gewesen. Dies musste also vorher geschehen sein.
Mark überlegte und beschloss die genauen Koordinaten von seinem jetzigen und Johns verschüttetem Gang abzugleichen. Er fragte sich, warum eigentlich niemand früher auf die Idee gekommen war, dies zu tun. Der Bordcomputer piepte. Auf dem Display blinkte das Ergebnis: ÜBEREINSTIMMUNG DER KOORDINATEN: 100%. Das war eine Sensation! Mark hatte die Goldader gefunden, wegen der John Smith die Bohrrichtung änderte. Jetzt entdeckte er auch das Vulkangestein um die Ader herum. „Moment, hier müsste doch dann auch irgendwo…“ Mark suchte die Gesteinswand Meter für Meter ab. Da! Eine schwache Reflektion seines Scheinwerferlichts! Mark hatte soeben das Wrack des MDPs von John Smith gefunden! Vorsichtig bohrte er das Wrack frei.
Mark schluckte. Vor sich sah er eine teilweise geschmolzene Sicherheitshülle aus Stahl. Ihm wurde klar, dass auch die fortgeschrittene Technik ihn nicht besser beschützen konnte. Er ließ die Scheinwerfer über das Wrack wandern. Mark wunderte sich, dass das Wrack den Lavafluss und die gewaltige Explosion überstanden hatte. Da, direkt vor ihm lag der wohl berühmteste MDP der Welt. Mark öffnete die Frachtschleusen, um das Wrack und die Goldader einzuladen. Mark stand auf und ging zu der Tür zum Frachtraum. Er rief dem Bordcomputer schnell noch zu „Steure den MDP bitte zurück nach oben, Sarah.“, bevor er in den Frachtraum eintrat.
Langsam näherte sich Mark dem Wrack. Er strich sanft über die Stahlhülle. Niemals hätte er auch nur geträumt, dass der MDP noch existierte. Mark schloss die Augen und öffnete sie nach einigen Augenblicken wieder. Das Wrack war so klein, dass es nur einen kleinen Teil seines Frachtraums ausfüllte. Natürlich waren die MDPs damals noch kleiner, aber so klein konnte es nicht zusammengeschmolzen sein. Natürlich! Warum war Mark nicht früher darauf gekommen! Vor sich hatte er die Rettungskapsel des MDP! Das erklärte auch das Fehlen des Bohrers und Jet-Boosters!
Er öffnete die innere Tür. Sie war leer. John war ja im Magma umgekommen. Er betrat die kleine Kammer. Vor sich sah er mehrere schwarze Kisten. Ein kleines rotes Lämpchen leuchtete. Der Computer-Kern! Er schaute sich die Leuchte näher an. Sie befand sich neben einem Knopf. Er drückte ihn bis zum Anschlag herunter. Ein leises Surren ertönte. Der Computer funktionierte noch. Ein Hologramm erschien. „BATTERY LOW“ Mark hob die kleine Kiste hoch und trug sie ins Cockpit. Wäre doch gelacht, wenn er den Computer nicht zum Laufen bringen könnte.



Kapitel 2 – Verschlüsselt
Ein halbes Dutzend Wissenschaftler tummelte sich an der Rettungskapsel. Ihnen war es bisher nicht gelungen, die Dateien des Computer-Kerns zu entschlüsseln. Die Verschlüsselung beruhte auf einem einzigartigen System, welches nur zwanzig Mal angewandt wurde: Bei den achtzehn MDPs, die bei dem Vulkanausbruch zerstört wurden, bei dem Außenposten, der ebenfalls zerschmolz und bei einer Erkundungssonde, die nach dem Ausbruch den Schacht im Sektor 195 erkundete, von dieser Aufgabe aber nie zurückkehrte. Mit dem Entschlüsselungsprogramm, welches eine Millionen Kombinationen pro Sekunde ausprobierte, könnte es bis zu zehn Jahre dauern, bis die richtige entdeckt wurde. Die Wissenschaftler benötigten die Sonde, um das Programm rekonstruieren zu können.
Mark schaute sich in seinem neuen MDP, der Unlimited, um. Für die immense Menge an Presseerklärungen, an denen er teilnehmen musste, war sein Finderlohn nicht mehr als ausreichend. Hinzu kam noch, dass er schon wieder einen Auftrag übernehmen sollte.
Mark war die ganze Sache nicht ganz geheuer. Eine Sonde, die schon vor zwei Jahrzehnten im Sektor 195 verschollen war, und jetzt von den selbsternannten Computerspezialisten benötigt wurde, um ein Verschlüsselungsprogramm, welches sie selbst geschrieben hatten, zu entschlüsseln. Es hatte zwanzig Jahre gedauert, um John Smiths Rettungskapsel zu finden. Wie lange sollte es dauern, bis sie ein hundertfach kleineres Objekt, von dem sie nicht mal die ungefähren Koordinaten hatten, zu finden?
Ein Nachrichten-Hologramm erschien in der Kabine. Mark stand von dem neuen extraweichen, ergonomischen Pilotensessel auf, der Marks Meinung nach nichts anderes als unbequem war, und schaute sich das Hologramm an: „Sehr geehrter Mr. Mark Gunnar, hiermit bieten wir ihnen eine halbe Milliarde marsianischer Dollar für die kürzlich von ihnen entdeckte Goldader des John Smith an. Wir würden uns freuen, wenn wir außerdem die Fragmente der Schachtwand für eine weitere halbe Milliarde Dollar erhalten dürften. Ihr ergebener Vorstand des Museums für Geschichte und Vulkanität.“
Mark war sich sicher, dass es das Wort Vulkanität nicht gab. Er hatte auch noch nie einen Brief gesehen, in dem jemand so viele Wörter wie „geehrt“ oder „ergeben“ benutzt hatte. So weit er wusste, gab es kein Museum auf dem Mars, welches einen schlechteren Ruf als das MfGuV hatte. Er fragte sich, woher die plötzlich das viele Geld hatten, sich solch teure Artefakte kaufen zu können. Aber das kümmerte Mark nur wenig. Für ihn war das sowieso egal, in welchem Museum seine „Fundstücke“ vor sich hin moderten.
„Wenigstens kann ich damit mein Gehalt ein wenig aufbessern.“, dachte Mark, nachdem er eine Antwort verfasst hatte. Jetzt wollte er die Unlimited aber mal gründlich unter die Lupe nehmen. Selbstverständlich hatte er die alten Speicherbestände seines alten MDPs direkt nach seinem Bordcomputer „Sarah“ hinüber transferiert. „Sarah, Bauinformationen.“ Eine Liste erschien:
Ausrüstung:
Gigantischer Frachtraum-6000 Pfund Kapazität
Turbo-X Motor-1500 HP obere Belastungsgrenze
Super Treibstofftank-2000 Liter Fassungsvermögen
Flüssig Nitrogen Ventilator-600 Grad Celsius Kühlung
Energieschild Hülle-1000 HP äußere Festigkeit
Superschild Bio-X-60.000 Rx Strahlenabsorbität
Nanoröhren Bohrkopf-10.000 DL Bohrkopfhärte
Kryptonitbatterie-10.000 MW Speicher



Frachtraum:
20 Bohrkopfreparatur-Einheiten
20 Hüllenreparatur-Einheiten
20 Teleportations-Einheiten <8000ft.
20 Teleportations-Einheiten >8000ft.
20 Dynamit-Sprengköpfe Radius: 15ft.
20 TNT-Sprengköpfe Radius: 25ft.
20 Anti-Gesteins-Sprengköpfe Radius: 200ft.
20 Anti-Magma-Sprengköpfe Radius: 200ft.
Zusatzausrüstung:
Kohleofen-10MW / Pfund Kohle
Petroleumraffinerie-20MW / Liter Petroleum
Gasbrenner-100MW / Gastasche
Atomreaktor-X-0500MW / Pfund Thorium
1000MW / Pfund Plutonium
1500MW / Pfund Uran
Jet-Booster
Traktorstrahl Radius: 25ft.
Schildgenerator
Fusionskammer 5000MW Dauerleistung




Kapitel 3 Die Suche beginnt
Mark musste sich entscheiden: Entweder folgte er den Anweisungen der Wissenschaftler, oder er tat das, was er für richtig hielt. Die Wissenschaftler meinten, er sollte die oberen Gebiete des Sektors 195 mit einem Magneten absuchen, Mark hielt das für unnötig. Die Sonde war seiner Meinung nach wohl kaum in den oberen Schichten des Erdreichs, da sie ihr letztes Positionssignal aus 7500 ft. Tiefe gesendet hatte.
Mark fand es schon von vornherein unlogisch, die Suche auf einen kleinen Sektor zu beschränken. Unter der Erde war nach dem Ausbruch alles viel zu heiß, als dass eine kleine Sonde ohne Hitzeschild sonderlich lange im festen Aggregatzustand bleiben würde. Die Wissenschaftler waren da anderer Meinung. Die Sonde habe die heißen Gebiete nahe dem Magmatunnel schon überstanden, sodass sie in dieser Tiefe freie Bahn habe.
„Freie Bahn in Form von Granit und Marmor, die eine undurchdringbare Schicht bilden.“, dachte sich Mark, nachdem die Wissenschaftler ihm eine ganze Stunde lang wissenschaftliche Daten vor den Kopf geworfen hatten. Doch dann hatten sie etwas Ungeheuerliches gesagt, nämlich das die Sonde mit einem fortschrittlichen Prototypen ausgestattet war, welcher die Hitze absorbieren und in Energie umwandeln würde. Dieser Prototyp bestand aus einem seltenen Mineral namens Unobtanium, welches diese Eigenschaften besaß. Zusätzlich wurde die Sonde noch mit Mithril und Adamantium verstärkt. Mark sollte diese Minerale, falls er welche fand, unter allen Umständen bergen.
Mittlerweile befand sich Mark unter der Erde. In zweitausend Fuß Tiefe stieß er auf eine Cäsium-Ader, welche er unter anderen Umständen sofort restlos ausgebeutet hätte. „So weit, so gut.“, dachte Mark. Er war jetzt an seinem Verbindungsschacht angelangt, welcher vertikal von seinem Schacht nach oben zu seinem Schacht nach unten verlief. Mark hatte nur noch einmal in Richtung Westen gebohrt, da ihm sein neues Anzeigegerät dort eine Petroleumkammer angezeigt hatte.
Jetzt war sein Frachtraum halbvoll mit Petroleum gefüllt, welches von seiner Petroleumraffinerie in Strom verwandelt wurde. Mark drückte den Steuerknüppel nach vorn und gähnte. Er hatte viel zu lange kein Auge zugetan. Als Mark aus dem Fenster schaute, sah er, wie sich die Unlimited auf seinen zubewegte, der an dem schwarzen Boden wie ein gähnendes Maul aussah.
Nun fiel er. Je tiefer er kam, desto mulmiger wurde Marks Gefühl. Er wusste nicht warum, aber plötzlich wollte er nur noch zurück ans Tageslicht. Mark ahnte, dass ihm die Wissenschaftler etwas vorenthalten hatten. Noch während er darüber nachdachte schlief er ein.

„Warnung, Schilde kritisch.“ Die Ansage riss Mark aus dem Schlaf. „Was ist denn jetzt schon wieder?“ Mark schaute auf den Tiefenmesser: 8000 Fuß. Merkwürdig. Mark hatte doch seinen Schacht nur bis in 4000 Fuß. Tiefe gegraben, da sein MDP zu der Zeit noch keine höhere Temperatur als in jener Gegend herrschte aushielt.
„Sarah, warum befinden wir uns in 8000 Fuß. Tiefe?“ „Sie sind während des Schlafs mit dem Kopf auf den Steuerknüppel gefallen. Ich durfte ihnen die Kontrolle nicht entziehen, da ich dazu nicht befugt war.“ So war das also. Mark murrte etwas Unverständliches und öffnete die Ansicht seines Frachtraums: Petroleum 250 Pfund, Opale 169 Pfund, Dunkle Materie 1 Pfund Mark wunderte sich, dass er nur drei verschiedene Mineralsorten in seinem Frachtraum hatte.
Er schlug in der Datenbank nach und erfuhr, dass Dunkle Materie alle weiteren einkommenden Minerale verschluckte. Mark schickte eine Sonde mit den Opalen und der Dunklen Materie an die Oberfläche und programmierte sie so, dass sie jene verkaufte und mit dem Frachtraum voller Treibstoff zurückkehrte. Erst dann schaute Mark auf die Hüllen- und Schildanzeige: Hülle 100%, Schild 10% Mark war auf dem Boden angekommen, als er seinen Kopf vom Steuerknüppel nahm. Egal, die Schilde sind eh nicht so wichtig.
Mark wollte eigentlich weiter nach unten bohren, aber sein Blick streifte den Monitor, welches das umliegende Gebiet auf Minerale überprüfte. Die letzte Zeile kam ihm merkwürdig vor: Unbekannte Objekte: 5 Gebiet: 8000-12000 Fuß. Mark bohrte in Richtung des ersten Objekts. Eine MDP-Hülle, aus der verschiedene Drähte ragten. Er sammelte sie ein und bohrte zum nächsten Objekt. Eine Art Ventilator, aus der auch Drähte herausragten.
Nach einer halben irdischen Stunde hatte er alle Objekte zusammen: Ein Motor, ein Treibstofftank, eine Hülle, ein Ventilator, eine große Box, die wahrscheinlich ein Frachtraum war. Er ließ die Objekte von den bordeigenen Systemen untersuchen, erhielt aber keine weiteren Informationen. Er ließ die Objekte auf Kompatibilität prüfen. Die Meldung besagte: Objekte Kompatibel Mark wunderte sich, dass jemand MDP-Teile einfach unter der Erde verrotten ließ. Er ließ die Objekte erneut überprüfen und erhielt prompt eine Nachricht auf einer Sprache, die vermutlich alt-marsianischen war. Wie gut, dass er einen Übersetzer in seinen MDP hatte einbauen lassen. Nach einer halben Minute erschien die Nachricht in verschiedenen Sprachen. „Blödes Übersetzungssystem“, dachte Mark. „Übersetzt mir die Nachricht gleich in tausende Sprachen. Und ich darf wieder nach der deutschen suchen.“




Kapitel 4 Eine unheilvolle Entdeckung
Zwei Stunden später saß Mark immer noch im Cockpit der Unlimited. Mit tränenden Augen suchte er die Zeilen nach einem ihm bekannten Wort ab. „Sarah, kannst du wirklich nicht die deutsche Übersetzung heraussuchen?“ „Tut mir leid, Captain. Die Suchparameter sind falsch eingestellt!“ Der Bordcomputer konnte wirklich stur sein. „Ja ja, Sarah. Das sagtest du schon mal. Wie stelle ich die Suchparameter richtig ein?“ Wieder keine Antwort. Dieses Spielchen trieben sie schon seit mehr als einer Stunde. Mark hatte sich nur noch jeweils die erste Zeile der Übersetzten Nachricht anzeigen lassen. „Habaznadadaff dagda vrglndedowitsch…“ Eindeutig gorgolisch, dachte Mark. Musste denn wirklich jede kleinste Mondkolonie ihre eigene Sprache entwickeln? Auch die nächsten Zeilen waren nicht einleuchtender:
Hughu lundu guhg hu du
Jergnds elsprow

Dear finder
Soltch konstü

Sehr geehrter Finder
Na endlich, dachte sich Mark, als er die letzte Zeile der 243 Seite las. Er ließ die ganze Nachricht anzeigen:
Sehr geehrter Finder,
schön, dass sie alle Teile des SuperBFZ gefunden haben.
Leider mussten wir feststellen, dass wir diese Teile nicht sofort auf ihrem BFZ installieren können. Sie benötigen eine Reihe seltener Minerale, namens Mithril, Unobtanium und Adamantium, die wir nicht in ihrem Bohrfahrzeug (BFZ)finden konnten. Allerdings haben wir die seltene Verarbeitung von Sand, GLAS bei ihnen entdeckt. Wir würden uns freuen, wenn sie uns schreiben würden, wo sie diese Verarbeitung entdeckt haben.

„Wovon reden die überhaupt? Von wegen seltene Verarbeitung von Sand! Schon als wir den Mars kolonialisierten hatten wir Unmengen von Glas…“ Erst jetzt wurde es Mark klar. Diese Nachricht musste aus der Zeit vor der Vereinigung der Sol-Völker stammen. „Sarah, wie alt sind die Teile, die wir gefunden haben?“ „Die Relikte stammen aus der Zeit der ersten Zivilisation des Mars. Sie sind fünftausendvierhunderteinundachtzig Jahre alt, Captain Gunnar“, antwortete der Computer einige Sekunden später. Jetzt wusste Mark auch, warum Sarah die alt-marsianisch - deutsche Übersetzung nicht finden konnte, beziehungsweise warum die Parameter falsch eingestellt waren. Die Nachricht war keinesfalls in alt-marsianisch verfasst worden. Sie wurde auf karlangarisch verfasst, einer Sprache, die die Karlangaren sprachen, bevor sie sich auf den Weg zu ihrem Heimatplaneten Karlangasta machten. Sie waren vor circa sechstausend Jahren auf dem Mars erschienen, um den Marsianern bei ihrer Entwicklung zu helfen. Da sie dabei aber nie direkt in Erscheinung traten, wusste man nur sehr wenig über sie. Außer den Tatsachen, dass sie wohl sehr alt sein mussten und sie ihre hochentwickelten Technologien fast immer versteckten, war so gut wie gar nichts über sie bekannt. Mark sah, dass die Nachricht noch eine angehängte Datei mit wissenschaftlichen Daten enthielt. „Sarah, kannst du mit den Daten was anfangen?“ Der Computer antwortete nicht, aber Mark erkannte an den Blinkenden Lichtern, dass er sich gleich an die Arbeit machte. Nun gut, dachte Mark und stand auf. Dann erledige ich auch schnell etwas. Sogleich machte sich Mark auf den Weg zu dem Badezimmer der Unlimited.

Einige Minuten später wäre Mark beinahe von der Toilette gefallen. Der Bordcomputer hatte ihm erstaunliche und unheilvolle Informationen geliefert. Demnach sollte ungefähr 5500 Jahre nach der Aufzeichnung der Nachricht eine Art Supervulkan mit einem Durchmesser von mehreren tausend Kilometern in den unkartographierten Gebieten des Mars ausbrechen. Nur mit Hilfe eines Super-MDPs könne man den Mars retten. „Sarah, was passiert, wenn der Vulkan ausbricht und wie kann man das verhindern?“, fragte Mark, während er abspülte und zurück zum Cockpit rannte. Diesmal blieb der Computer still. Mark schaute auf eines der Displays. Der Computer musste an irgendeiner Stelle hängen:

Frage wird bearbeitet
Berechne Lokale Folgen
Folgen berechnet
Zerstörung des marsianischen Ökosystems nach 12h_56m
Abkühlung einer Hälfte des Marskerns nach 28h_42m
Temperaturunterschied innerhalb des Kerns 209.583°C
___
Berechne Planetare Folgen
Folgen berechnet
Absprengung einer Hälfte des Planeten nach 28h_43m
Berechne Flugbahn der kleinen Hälfte
Flugbahn berechnet
Flugbahn in Richtung Jupiter
Überschneidung der Bahnen wird berechnet
Überschneidung berechnet
Keine Überschneidung
___
Berechne Flugbahn der großen Hälfte
Flugbahn berechnet
Flugbahn in Richtung Erde
Überschneidung der Bahnen wird berechnet
Überschneidung berechnet
Überschneidung mit 99.99%
___
Berechne Folgen der Überschneidung
Folgen Berechnet
Zerstörung der Erde nach 1J_2M_0W_1T_36h_49m
Berechne Anzahl der Überlebenden intelligenten Lebensformen des Systems
Wird Berechnet

Mark schaute auf den nächsten Bildschirm. Was er dort sah erschreckte ihn noch viel mehr

Berechnung:
Abspaltung der Erdhälfte wird berechnet
Berechnet
Flugbahn wird berechnet
Flugbahn berechnet
Flugbahn in Richtung Venus
Überschneidung der Bahnen wird berechnet
Überschneidung berechnet
Keine Überschneidung
Flugbahn in Richtung Merkur
Überschneidung der Bahnen wird berechnet
Überschneidung berechnet
Keine Überschneidung
Flugbahn in Richtung Sonne
Überschneidung der Bahnen wird berechnet
Überschneidung berechnet
Überschneidung mit 98.86%

Es piepte. Mark schreckte auf. Der erste Rechenlauf wurde fertiggestellt.

Berechne Anzahl der Überlebenden intelligenten Lebensformen des Systems
Anzahl Berechnet
Anzahl: 0
Auslöschung jedes intelligenten Lebens durch Supernova der Sonne.
___
Berechne Rettung des Systems
Berechnung fehlgeschlagen
Berechne Rettung des Systems
Berechnung fertiggestellt
Sprachausgabe erfolgt

Und schon fing Sarah an: „Durch den Ausbruch eines Supervulkans wird das gesamte System ausgelöscht. Dies kann verhindert werden, indem man am Erdkern 2000 Anti-Magma-Sprengköpfe zündet. Dadurch wird die äußere Hülle des Erdkerns abgekühlt, sodass der Supervulkan an Intensität verliert und so zu einem wesentlich schwären Ausbruch führt. Dieser Ausbruch wird die dreifache Intensität des durch John Smith ausgelösten Vulkanausbruchs haben.“ Mark lief zur Kommunikationskonsole und tippte schnell eine Nachricht ein, in der er von seinen bisherigen Ereignissen berichtete und schrieb dazu, dass er sich nun auf den Weg zum Erdkern machen würde, um die Folgen zu verhindern. Er hängte die Ergebnisse an und schickte die Nachricht los.

Nur wenige Minuten später erhielt Mark auch schon eine Antwort. Er solle sich sofort auf den Weg zur Oberfläche machen, da man dort sein MDP beschlagnahmen und ein spezielles Einsatzteam zusammenstellen werde. Mark ließ einen Scan in Richtung Oberfläche durchführen. Nach wenigen Minuten erhielt er die Ergebnisse, in denen Mark deutlich sehen konnte, dass sich drei Militär-MDP auf den Weg machten, ihn zur Oberfläche zu eskortieren. Das durfte Mark nicht zulassen! Die Karlangaren würden nur mit ihm wieder in Erscheinung treten und ohne sie konnte das System nicht gerettet werden. Mark deaktivierte den Peilsender der Unlimited und machte sich bereit, nach den Seltenen Mineralen zu suchen.



Kapitel 5 Verfolgungsjagd
„Warnung! Objekt nähert sich!“ Und wieder riss der Bordcomputer Mark aus dem Schlaf. „Kann man nicht ein einziges Mal seine Ruhe vor dir haben, Sarah?“ Glücklicherweise war diese damit beschäftigt das Objekt genauer zu lokalisieren und zu klassifizieren, sodass sie keine Antwort gab, welche Mark noch mehr verärgert hätte.
„Sonde nähert sich! Andocksysteme werden aktiviert.“ Mark quälte sich aus dem bordeigenen Bett und zog sich an. „Sarah, hat die Sonde Treibstoff mitgebracht?“ „Ja, Captain. Ich lade gerade das Versorgungsprotokoll #1588!“ „Ähm, ja. Nummer 1588. Natürlich. Und damit bezweckst du, dass?“ Mark hatte keine Ahnung, dass es so viele Andockprotokolle gab.
„Das Versorgungsprotokoll #1588 dient zum Ressourcentransfer zwischen MDP und Sonde.“
„Ja und, kann Sarah nicht irgendwelchen anderen Leuten auf die Nerven gehen?“, sagte Mark mehr zu sich selbst als zu Sarah. Mark lief zum Cockpit. Treibstofftank zu 100% gefüllt. Reservetanks werden gefüllt, stand auf einem der Bildschirme.
„Warnung! Militär-MDPs haben die eintausend-Fuß-Grenze unterschritten.“ Mehrere rote Lichter blinkten auf. „Warnung! Objekte nähern sich. Objekte wurden klassifiziert. Sprengköpfe nähern sich!“ Nun schrillte auch noch eine Sirene. Das ruhige Cockpit hatte sich in eine Hölle verwandelt. Mark versuchte den Sprengköpfen zu entkommen, in dem er einen senkrechten Gang bohrte. „Warnung! Sprengköpfe 500 Fuß über dem Schachtboden. 400! 300! 200! 100! Aufpr…“
Das letzte Wort ging in einem ohrenbetäubendem Getöse unter, als die Sprengköpfe den Boden an exakt der Stelle trafen, wo die Unlimited vor wenigen Momenten noch gestanden hatte, und ihre tödliche Kraft entfalteten. „Schilde auf 50%! Warnung! Militär-MDPs auf 900 Fuß Entfernung!
Mark versuchte mit dem MDP zu entkommen. „Eingehende Comm-Nachricht!“, versuchte Sarah das tosende Inferno zu übertönen. „Da sie sich nicht innerhalb der zwölf-Stunden-Frist gezeigt haben und ihren Peilsender deaktiviert haben vermuten wir, dass sie nicht an einer Kooperation interressiert sind und so eine Gefahr für die Vereinigung der Sol-Völker VdSL darstellen. Aus diesem Grund werden wir jetzt versuchen sie auszulöschen.“ Mark bohrte weiter. Da! Eine Linie auf Marks Radar. Ein natürlicher Schacht! Vermutlich floss hier das Magma vor dem Ausbruch hoch! Mark bohrte sich hinein. In dem Moment, in dem er in den Schacht durchbrach, schickte er die Sonde los, um sich bessere Schilde, ein zusätzliches MDP und einige weitere Gerätschaften zu kaufen.
Das dürften die Militär-MDPs nicht registriert haben, da sich bei dem Durchbruch zahllose kleine und größere Steinbrocken gelöst hatten.
Mark drehte den MDP auf den Kopf und aktivierte die Jet-Booster. So dürfte er den Militär-MDPs entkommen können. Mark ließ einen Tiefenscann durchführen. Der Schacht war mehrere tausend Fuß lang. Bis zu zwölftausend Fuß tief würde Mark mit seinem derzeitigen Kühlsystem kommen. In der Tiefe war es nämlich knapp 500°C heiß und dass würde sein Kühlsystem nicht mehr verkraften.

Drei Stunden später:
Die Militär-MDPs hatten scheinbar eingesehen, dass sie Mark nicht mehr erreichen würden und waren umgekehrt. Er befand sich jetzt in elftausend Fuß Tiefe. Der Schacht war tatsächlich ungeheuer lang. Mark schaute angespannt auf die Bildschirme. In ungefähr einer Stunde würde er eine kritische Tiefe erreichen. Sein Kühlsystem litt noch nicht unter den hohen Temperaturen dieser Tiefe. Mark dachte nach. Plötzlich fiel ihm ein, dass er gar nicht mehr entkommen konnte! Falls der Schacht noch länger als eintausend Fuß war, könnte Mark nicht mehr seitwärts Bohren, da er sich dazu auf festem Untergrund befinden musste. Unter ihm wäre es zu heiß und über ihm warteten die Militär-MDPs. Plötzlich flammte auf zwei Bildschirmen eine Meldung auf. Der erste zeigte den Annäherungsalarm. Seine Sonde und ein anderes MDP kehrten zurück. Der andere zeigte das Mineralien-Radar. Einige Pfund Unobtanium steckten in der Schachtwand direkt unter einem Vorsprung. Mark schaltete den Jet-Booster ab und hielt darauf zu. Zwei Minuten später landete er seinen MDP sanft am Rand des Vorsprungs. Er begann gleich damit das Unobtanium auszugraben und den Vorsprung zu einer Höhle zu erweitern. Die Sonde und der andere MDP landeten. Er ließ sich die Schilde einbauen und den kleinen MDP in seinem zu einem Hangar umfunktionierten Hangar andocken. Nun würde er sich hier unten eine kleine Basis aufbauen. Zuerst stellte er einen Projektor auf, der den Eingang der Höhle hinter einer projizierten Felswand versteckte. Dann schoss er mit einem schwachen Asteroidenlaser des kleinen MDPs eine zweite Höhle oberhalb der ersten in den Fels. In dieser positionierte er ein Hochleistungsradar, welches Mark sofort zeigte, wenn ein Objekt in den Schacht eintrat und einen zweiten Projektor. Außerdem aktivierte er ein Lebenserhaltungssystem, damit er sich in der Höhle bewegen konnte. Doch noch bevor Mark aus seinem MDP aussteigen konnte, meldete sich sein Hochleistungsradar: Zwei Militär-MDP hatten den Schacht betreten.




Kapitel 6 Gefangen
„Entfernung zwischen Militär-MDPs und Höhleneingang: 200 Fuß!“
Mark tüftelte einen Plan aus, wie er dem Militär in letzter Sekunde doch noch entkommen konnte.
„150 Fuß“, sagte Sarah ängstlich. Konnten Computer Angst verspüren? Hatte Sarah Angst? Oder war das wieder nur irgendein Schnickschnack, damit sich die Piloten heimischer fühlten?
„100 Fuß“ Marks Atmung ging schneller.
„90, 80, 70, 60, 50 Fuß“ Kalter Schweiß rann Mark den Rücken herunter.
„40, 30, 20, 10, 0 Fuß“ Sie waren da! „Sarah, aktiviere die Schilde in 10 Sekunden“
„10, 20, 30, 40, 50 Fuß“ Die Militärs entfernten sich! Wenn er jetzt die Schilde einschalten würde, könnten sie seine Energiesignatur erkennen! „Sarah, Schilde nicht aktivieren!“
„Aktivierung fehlgeschlagen: Abbruch durch Benutzer!“ Das war knapp. Doch die MDPs kehrten trotzdem zurück. „Sarah, was tun die da?“ „Militär-MDPs sind 40 Fuß, 30 Fuß…“ „Ja, das sehe ich selbst. Warum kehren sie zurück? Und lass jetzt diese dämlichen Entfernungs-Ansagen sein!“
„Die Militär-MDPs scheinen keine höheren Temperaturen auszuhalten. Sie kehren an die Oberfläche zurück, um Schäden an Fahrzeug und Personal einzuschränken“, antwortete Sarah ruhig. Mark atmete auf. Jetzt musste er aber weiter versuchen, mit den Karlangaren in Kontakt zu treten. Das konnte er nur erreichen, indem er es irgendwie schaffte, die gefundenen MDP-Teile zu aktivieren. Er machte sich an die Arbeit.

Eine Stunde später:
„Warnung, Militär-MDPs treten in den Schacht ein!“ Diesmal riss Sarah Mark nicht aus dem Schlaf, sondern aus der Arbeit. Mark murmelte etwas was wie ein „Nicht schon wieder“ klang. „Warnung, die Militär-MDPs beschießen die Schachtwände!“
„So ein Mist! Sie wissen, dass wir uns hier irgendwo verstecken!“ Jetzt saßen sie tief in der Zwickmühle. Mark überlegte, doch ihm fiel nichts ein. Das Militär würde ihn auf jeden Fall erwischen. Tod oder lebendig. Das klang schon wie in einem alten Film. Nur vor wenigen Tagen noch war er ein unbedeutender Arbeitnehmer bei MMP und jetzt wurde er vom Militär gejagt, weil er entdeckt hatte, dass das Sonnensystem jeden Moment vernichtet werden konnte. Das war wirklich wie in einem Film. Plötzlich schoss Mark ein Gedanke durch den Kopf. Er bereitete alles vor. „Sarah, kopiere deinen Speicher bitte in das andere MDP“ Marks Plan durfte nicht fehlschlagen! Er bohrte mit der Unlimited ein Loch in den Fels, welches gerade mal so groß war, dass diese dort hinein passte und parkte das Fahrzeug darin. Vor das Loch stellte er einen weiteren Projektor und lief zu dem anderen MDP, der Underground. Er wusste, das sein Plan gefährlich war und ihn das Leben kosten konnte, aber alle anderen Möglichkeiten würden das auf jeden Fall.
Er fuhr zum Ende seiner Höhle und ließ sich ein paar Fuß fallen, um sogleich den Jet-Booster zu aktivieren und in Richtung der Militär-MDPs zu fliegen. Im selben Moment schickte er erneut eine Sonde los, die zwei weitere MDPs kaufen sollte. Geld hatte Mark ja genug, jetzt war das einzige Problem, dass er zur Zeit des Kaufes vielleicht schon gar nicht mehr leben würde...

Als Mark in Reichweite der Militärs gekommen war, funkte er sie an: „Ich stelle mich. Bitte holen sie mich an Bord. Einige Leuchten blinkten auf, als die Underground vom Leitstrahl des Militär-MDPs erfasst wurde. Nur zwei Stunden später befand sich Mark in einer Zelle des VdSL-Militärs.

Teil II:
„Was wollen sie eigentlich von mir?“, fragte Mark den Agenten, der ihn gerade verhörte.
Dieser hatte ihm in den letzten zwei Tagen immer die gleiche Frage gestellt: Warum versetzte er die Bevölkerung in so große Panik? Beim ersten Mal hatte er noch gestaunt und sich gefragt, warum das Militär diese Informationen an die Bevölkerung weiter gegeben hatte. Als er darauf auch beim zehnten Mal keine Antwort erhielt, versuchte er sich irgendwie herauszureden. Seitdem hatte er weder geschlafen, noch gegessen. Zu trinken bekam er genug. Wasser, auf Zimmertemperatur erwärmt, stellte seit zwei Tagen sein Hauptnahrungsmittel dar. „Ich habe die Informationen doch nur an das Militär gesendet“, begann Mark verzweifelt. „Unfug! Ihr Kanal war nicht verschlüsselt! Der halbe Planet konnte mithören!“ So war das also. „Da kann ich doch nichts zu! Sie erlauben uns doch gar nicht, Verschlüsselungssoftware zu benutzen. Sie verschlüsseln unsere Bordcomputer und Nachrichten! Ich konnte doch gar nichts tun!“ Und darauf wieder die Frage: „Warum versetzen sie das Bevölkerung in so große Panik?“ Der Agent lehnte sich zurück. „Abführen!“

Zwei Stunden später:
Mark wachte auf. Ein Knirschen drang durch die Stahlwand bis in seine Zelle. Was war das? Wer verursachte das? Warum bei seiner Zelle, die sich immerhin zweihundert Fuß unter der Erde befand? Und warum wurde er immer wieder so unsanft geweckt? Das Knirschen wurde lauter, schwoll an, bis es ein Krachen war. Seine Zelle erzitterte. Plötzlich schrillte ein Alarm los und Marks Zelle wurde in rotes Licht getaucht. „Alle Mann auf die Gefechtsstationen! Drei MDPs nähern sich von unten!“ Das beantwortete einige Fragen. Drei MDPs, davon zwei ohne Namen und eines mit Nahmen Underground versuchten, in Marks Zelle zu bohren, um ihn zu befreien. „Achtung! Piloten an die MDPs! Feindkontakt!“ Jetzt waren unbekannte MDPs also schon Feinde. Diese Bezeichnung wurde wohl schon zu lange nicht mehr von dem Militär genutzt. Es war ja schon zu einer Art härteren Polizei geworden. Der Stahlwand bog sich. Aus einem kleinen Riss wurde ein großer, dann ein Loch und dann Stand der Bug des MDPs auch schon in Marks Zelle. Er stieg ein. Jetzt konnte er nur hoffen, dass er ein schnelles MDP gekauft hatte. Er rannte zum Cockpit und schaute auf den ersten Bildschirm. Gut, er saß in der Underground. Die drei MDPs bohrten sich sofort in Richtung des Sektors 195. Jetzt aber schnell, er musste die Unlimited fertig machen, bevor das Militär wieder an ihm dran war.
„Warnung! Eines ihrer MDPs wird angegriffen!“ Ein starker Schlag erschütterte die Underground, als eines ihrer Begleit-MDPs explodierte. „Warnung! Zehn Militär-MDPs haben die 500-Fuß-Grenze unterschritten! Warnung! Rakete nähert sich! Einschlag!“ Bei der Explosion ging Mark zu Boden und schlug mit dem Kopf hart auf den Boden auf. Er wurde sofort ohnmächtig.





Kapitel 7 Trauma

Ein Schlag erschütterte den MDP. Schlagartig schlug Mark die Augen auf. Sein Kopf schmerzte höllisch. Ein weiterer Schlag erschütterte den MDP. „Schilde kritisch!“, sagte eine Computerstimme. „Das ist nicht Sarah! Das ist nicht die Unlimited!“, dachte Mark. Natürlich. Er war ja mit der Underground ausgebrochen.
„Hüllenintegrität bei neunzig Prozent“, schallte es durch den MDP.
„Was…was ist…“, stotterte Mark. Er befand sich auch nicht in der Underground. Ein orangener Schein war durch das Fenster zu sehen.
„Hüllenintegrität bei achtzig Prozent; Temperatur bei 180 Grad Celsius;Tiefe:1280“, meldete die fremde Computerstimme. Erst jetzt bemerkte Mark eine Person, die sich im Cockpit befand. „Wer sind sie?“, fragte Mark. Er schien nicht zu hören. „Hallo, können sie mir sagen wo wir sind?“, rief Mark regelrecht in den Raum hinein. Keine Antwort. Mark stand auf und ging zu dem Piloten. Er wollte ihn rütteln, aber seine Hände gingen mühelos durch seinen Körper hindurch. Der Mann sah aus wie… „Nein, dass kann nicht sein!“ Mark runzelte die Stirn. Die Person sah aus wie John Smith! Plötzlich entfernte sich die Szenerie immer weiter, bis Mark plötzlich in der Lava vor dem MDP schwebte. „Es löst sich auf!“, rief Mark, doch seine Stimme war nicht hörbar. Der MDP schmolz dahin. Eine kleine Kapsel löste sich von dem Hauptteil des MDPs. „Nicht das Cockpit“, dachte Mark. Jetzt konnte er durch das Cockpitfenster sehen. Eine Gestalt rannte zu der Kommunikationskonsole. Jetzt blieb sie stehen. Sie rührte sich nicht mehr. Eine orangene Welle trat in das Cockpit ein und noch bevor der Pilot komplett von dem Magma verzehrt war, gab es eine ohrenbetäubende Explosion. Plötzlich war Mark an einem anderen Ort. Die Oberfläche! Der Außenposten, der gerade von dem Vulkan zerstört wurde. Ein Fahrzeug, welches davon fuhr. Mark entfernte sich von dem Chaos, bis er den Planeten nur noch als rote Kugel sah. Und weiter weg, immer weiter ging der Flug. Die Erde als blaue Kugel, Venus und Merkur, dann nichts. Es ging wieder nach vorne in Richtung Mars. Etwas explodierte. Ein Asteroid, nein ein halber Planet bewegte sich im Zeitraffer auf die Erde zu. Eine weitere Explosion. Unter anderen Umständen hätte Mark sich über so viele Explosionen gewundert aber so war er nur fassungslos. Jetzt kam der Asteroid, der die Erde darstellte auf die Venus zu. Knapp vorbei. Merkur, auch knapp vorbei. Marks Blickfeld zoomte nach hinten. Die Sonne, in ihrer ganzen Pracht. Einige unendlich kleine Brocken, die die Trümmer der Erde, des Mars und des Mondes darstellten, rasten auf die Sonne zu. Eine weitere Explosion. Weißes Licht, dann nichts mehr. Mark befand sich allein in den Trümmern eines Sonnensystems.

Er wachte auf. Mark überprüfte die Informationen. Die Underground: Stimmt. Keine toten Menschen, die sich vor mir her bewegen: Stimmt. Mark stand auf. Die Underground und der andere MDP fuhren noch immer über den staubigen Boden des Mars. Der Sektor 195 befand sich auf der anderen Seite des Planeten. Um dort hin zu gelangen musste man den halben Planeten umrunden. Mark schaute auf einige Daten, darunter auch die Positionsbestimmung. „Na toll!“ Er war irgendwo im unkartographierten Bereich. Der Autopilot bohrte sich ein Stück weit nach unten. Das war sicherer. Auf der Oberfläche gab es viele Gefahren. Der Autopilot ging noch weiter runter. Bei dreitausend Fuß Tiefe stoppte er kurz, dann bohrte er sich weiter. Mark kontaktierte die Unlimited. Er weiß sie an, die Treibstoff- und ReperaturKit-Produktion von fünfzig auf hundert Prozent zu steigern. Plötzlich brach der Kontakt ab. Direkt vor der Underground tat sich ein gigantischer Riss auf. Lava schoss nach oben. Ein Rumpeln erschütterte den ganzen Planeten, als eine Hälfte des Planeten abgesprengt wurde. Noch bevor irgendjemand auf dem Planeten bemerkte, brach die Atmosphäre zusammen.
Mark wachte erneut auf. Diesmal wusste er aber, dass er wirklich wach war. Er stand auf. Zum dritten Mal an diesem Tage, zum ersten Mal in der Realität. „So ein Unsinn!“ Die Hälfte wird erst nach 30 Stunden abgesprengt!“, ärgerte sich Mark. „Das stimmt nicht! Die Marshälfte wird nach exakt 28 Stunden und 43 Minuten abgesprengt!“, erwiderte der Bordcomputer der Underground. Mark murmelte etwas unverständliches, ging aber nicht weiter darauf ein.
Mark ging zu dem Cockpitfenster. Er durchfuhr gerade das Tarnfeld. Direkt vor ihm stand ein gigantisches Raumschiff, welches beinahe die ganze Basis ausfüllte.


Kapitel 8 Besuch
„Was zum…“Mark wusste nicht, was er davon halten sollte. „Bordcomputer, wurden in den letzten Tagen Landungen von Raumschiffen gemeldet?“, fragte Mark. „Ja, Kapitän Gunnar. Es wurden dreiundzwanzig Landungen des terranischen Militärs, siebzehn des marsianischen Militärs, zwölf des Kolonialisierungsprograms, siebenundzw…“ „Danke, wurden außerplanmäßige Landungen gemeldet?“, fragte Mark genervt. „Nein“, lautete die knappe Antwort des sonst so gesprächigen Bordcomputers. Mark bewegte den MDP langsam in Richtung der Unlimited. „Eingehende Nachricht“, meldete der Bordcomputer. Ein Hologramm erschien. Auf dem Bild konnte man eine Art Maschinenkäfer sehen. Es hatte sechs Beine aus Metall, darüber einen Halbrunden Körper aus dem zwei Greifarme ragten und einen ellipsoiden Kopf mit zwei roten Lichtern, die Augen zu seien schienen. Das Gebilde war anscheinend schwer beschäftigt. Auf einem zweiten Hologramm erschienen Buchstaben:

Sei gegrüßt biologische Maschine.
Diese Einheit trägt den Namen Xe-55-Klg
Da minus Omega dieses Sonnensystems sehr nahe steht, wurde diese Einheit ausgesandt, um die Möglichkeit zu bieten minus Omega weit hinauszuzögern.
Da wir, die von uns Karlangaren genannt wurden, nicht direkt in das Geschehen eingreifen können, suchten wir eine Einheit dieses Planeten mit der wir in Kontakt treten können.
Sie erfüllen alle Kriterien und haben bereits wichtige Elemente des interplanetaren Reparaturfahrzeugs gefunden.
Diese Einheit Xe-55-Klg wird an Bord kommen, um ihnen bei der Suche nach fehlenden Elementen zu helfen und das interplanetare Reparaturfahrzeug fertigzustellen.
Bitte erteilen sie dieser Einheit Landeerlaubnis.

Mark aktivierte den Autopilot, der die Underground und das andere MDP an der Unlimited andocken würde und gab dem Karlangaren namens Xe-55-Klg die Anweisung, dasselbe mit seinem eigenen Schiff durchzuführen. Gut das die Unlimited einen großen Hangar und große Laderäume besaß.
Als die Underground angedockt hatte ließ Mark die Treibstoff- und ReperaturKit-Produktion in einen Frachtraum der Unlimited verlegen. Die anderen Geräte sammelte er auch ein und lagerte sie in einem anderen Frachtraum. Die Reise würde weitergehen.

Xe-55-Klg
Als Xe-55 produziert wurde sprachen die großen karlangarischen CPUs von einer großartigen Weiterentwicklung. Diese Einheit würde die Intelligenz und Verarbeitungsrate einer CPU haben und doch weitaus mehr in das Geschehen eingreifen können. Direkt nach der Fertigstellung sollten weitere Einheiten der Xe-Klasse produziert werden. Xe-55 wurde schnell Chef der Schiffsproduktion, um dafür zu sorgen, dass die neuen Xe-Einheiten auch würdige Schiffe bekamen. Als das erste Schiff fertig war, ließ Xe-55 sie testen – mit Erfolg. Schon bald waren neun weitere Einheiten der Xe-Klasse fertig und auch die nächsten neun Schiffe der XeS-Klasse ließen nicht mehr lange auf sich warten. Doch als sich das ganze karlangarische Volk versammeln sollte, gab es ein Problem. Eine wichtige CPU-Einheit meldete sich nicht mehr. Die Xe-Einheiten machten sich auf, um zu überprüfen, warum die CPU der Ressourcenüberwachung nicht zu dem Fest kam. Als sie sich der Station, die die CPU beherbergte, näherten, bemerkten sie, dass ihre hochtechnisierte Zivilisation auch nicht alles vorhersehen konnte. Die Station, welche einen großen Stern umkreiste, war von dem selben verschluckt worden, als dieser in einer Supernova endete. Zurück blieb ein schwarzes Loch. Fünf Schiffe der XeS-Klasse konnten dem Sog nichts entgegenwirken und wurden samt ihren Piloten verschluckt. Die restlichen Xes, darunter auch Nummer 55, machten sich zurück auf den Weg, um den verbleibenden CPUs Bericht zu erstatten. Sofort sollten die Einheiten ersetzt werden, doch bei Produktionsbeginn stellte sich heraus, dass es nur noch wenige Ressourcen gab. Die fünf Xe-Einheiten mussten sich auf machen, mit anderen Völkern zu handeln, um die eigene Stabilität nicht zu gefährden. Schließlich gab es tausende Einheiten, die unter dem Befehl der ressourcenüberwachenden CPU standen, darunter auch die Abbau-Einheiten. Sie besaßen nicht genug Intelligenz, um eigeständig zu handeln. Eine weitere Gefahr näherte sich. Ein vorhergesehenes Problem würde das gesamte karlangarische Volk auslöschen, falls es nicht gelang, neue Ressourcen zu erhalten: Durch eine Eruption würde ein Planet namens Mars auseinanderbrechen. Die eine Hälfte würde das örtliche Sonnensystem vernichten, die andere könnte der Supernova knapp entkommen. Sie würde auf die Karlangasta, den Heimatplaneten den Karlangaren, zu rasen und bei dem Einschlag alle CPU-Einheiten enormen Temperaturschwankungen aussetzen. Dadurch würde das karlangarische Volk nahezu komplett vernichtet werden. Es blieben nur noch wenige tausend Jahre, um dies zu verhindern. Vier Xe-Einheiten flogen sofort in ihren Schiffen davon, um die nötigen Ressourcen zu besorgen, eine Einheit, Xe-55, machte sich auf, dass Unglück an sich zu verhindern. Bereits zehn Jahre später kam er an, schaltete die Tarnung ein und suchte eine geeignete Person aus, die ihm helfen musste. Nur eine Person des Sonnensystems erfüllte alle Kriterien: Mark Gunnar.

Mark
Mark beobachtete das karlangarische Schiff. Er fragte sich, wie es an der Unlimited andocken sollte. Diese hatte zwar einen großen Hangar, aber ob sie ein Schiff mehrfacher Größe aufnehmen konnte stand außer Frage. Plötzlich löste sich das Schiff auf. Zurück blieb nur eine äußere Ecke des Schiffes, die wie eine zylindrische Rettungskapsel aussah. Diese bewegte sich nun langsam auf die Unlimited zu und dockte schließlich an. Mark ging langsam in Richtung des Hangars. Er hoffte, dass die alten Legenden stimmten, dass der Karlangare ihn nicht zerfleischte, dass er ihn aus dieser schrecklichen Lage befreien würde. Mark betrat den Hangar. Vor sich sah er zwei kleine MDPs und einen noch kleineren Zylinder. Eine Klappe an der Vorderseite öffnete sich zischend. Ein Nebel trat aus und bedeckte den ganzen Hangarboden. „Wie im Film“, murmelte Mark. Die Klappe war nun ganz geöffnet. Eine Maschine kam heraus. Sie sah exakt so aus, wie auf dem Hologramm. Vermutlich war es die gleiche, aber Mark war sich nicht so sicher, ob es da überhaupt Unterschiede gab. „Ich bin Xe-55“, sagte die Maschine. „Will…, äh, ja, willkommen auf dem… auf dem Mars“, stammelte Mark. „Die biologische Maschine hat Angst vor mir? Was hat sie für ein Bewusstsein? Sie brauch keine Angst zu haben. In welcher Person möchte sie angesprochen werden? Hat sie einen Namen?“ Für Xe-55 war diese Begegnung genau so sonderbar wie für Mark. „Äh, ich habe ein Eigenbewusstsein, würde gerne in der zweiten Person angesprochen werden und heiße Mark Gunnar. Willkommen an Bord meines MDPs, der Unlimited.“ Xe-55 kam näher und musterte Mark und den MDP schweigend. Mark tat dasselbe mit Xe-55 und seiner Rettungskapsel. „Wo ist dein Schiff?“, brach Mark das Schweigen.
„Ich habe es getarnt“, antwortete Xe-55. „Gut, dann…“ Mark wurde von Sarah unterbrochen. „Warnung, Militär-MDPs nähern sich ihrer Position. Warnung, Raketen und seismische Bomben nähern sich.“





©by Glumski , Glumski@gmx.de,

Versionshistorie:
Samstag 11.10.08: Prolog, Kapitel 1-3
Mittwoch 15.10.08: Kapitel 4
Sonntag 26.10.08: Kapitel 5
Sonntag 02.11.08: Kapitel 6
Dienstag 04.11.08: Kapitel 7 und Präsidentschaftswahlen (USA)
Mittwoch 05.11.08: Kapitel 8 Obama hat gewonnen :-)

Ich denke mal, euch wurde schon klar, dass ich einige Stellen aus X3 habe (Schilde kritisch u.ä.). Ich kann leider nicht versprechen in regelmäßigen Abständen zu schreiben, aber eines ist klar: Die Story muss weiter gehen!
(Für Fragen oder das oben genannte Spiel schickt mir doch bitte eine PM oder geht unter mlu.aceboard.com . Da bin ich auch Glumski.

Ach ja, fst hätt ichs vergessen: ERBITTE KRITIK UND (vor allem) LOB!

Edit: Kapitel 4 eingefügt (15.10.08)
Edit: Kapitel 5 eingefügt (26.10.08)
Edit: Kapitel 6 eingefügt (02.11.08)
Edit: Kapitel 7 eingefügt (04.11.08)
Edit: Kapitel 8 eingefügt (05.11.08)
Last edited by Glumski on Wed, 5. Nov 08, 17:32, edited 7 times in total.

Boro Pi
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Kommemtar

Post by Boro Pi » Sat, 11. Oct 08, 14:10

Friede,

Viel kann ich dazu nicht sagen, weil ich diese Spielwelt nicht kenne. Geschrieben ist es recht gut, nur an einigen Stellen fehlen Satzzeichen und erschweren das Verständnis minimal. Man wird auch als Aussensteher halbswegs bruchbar in diese Welt eingeführt. Auch wenn Fragen bleiben, z.B. was Altmarisianisch ist. Aber das wird sich sicher noch lichten. Die Kapitel sind indes sehr kurz, was vorerst der einzige echte Kritikpunkt ist.

Seltsam finde ich, dass die Wissenschaftler fast schon als laienhafte Idioten dargestellt werden und das man (oder einige) auf dem Mars Deutsch sprechen.

Ehm, "Mithril"? :wink:

Sir Boro Pi

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Post by Glumski » Sat, 11. Oct 08, 15:51

@ Boro Pi
Satz 1) Spielwelt: Ist immer sehr schwer... Guck doch auf dem Link nach, den ich geschrieben hab. Da müsste alles stehen (hoff ich jedenfalls). Ich beantworte gerne alle Fragen zur Spielwelt u.ä. !
Satz 2) Danke, werd ich überprüfen
Satz 3) siehe 1
Satz 4) frage mich die Fragen (Altmarsianisch ist die alte marsianische Sprache)
Satz 5) Hoff ich doch
Satz 6) Ich wollt die eigentlich länger machen... Mir viel nur nach einer Word-Seite nicht mehr viel ein :oops: kommt aber noch.

Satz 7) Die Wissenschaftler werden aus der Sicht Marks dargestellt, der von diesen nicht viel hält. Die Wissenschaftler sind aber meistens wirklich komisch.
Satz 7.2) Der Mars ist ein Kolonisationsprojekt gewesen. Daher sind die meisten Personen Menschen. Und selbstverständlich sprechen die alle Neumarsianisch oder sowas. Das ist nur übersetzt. :D

Satz 8) Hab ich mir nicht ausgedacht. Ist aus dem Spiel und die habens aus Herr der Ringe. Soll wohl irgendein besonders hartes Mineral sein.


Danke für die Kritik und das Lob, ich hoffe dir (und allen Anderen) gefällt die Geschichte. Sie ist an einigen Stellen noch etwas "unausgereift", aber ich bin auch erst 13 Jahre alt.
Last edited by Glumski on Sat, 11. Oct 08, 15:58, edited 1 time in total.

Glumski
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Post by Glumski » Sat, 11. Oct 08, 15:57

Wer die Daten oder das Spiel haben möchte, kann mir eine PM oder Mail (Glumski@gmx.de) schicken oder in dem Forum (mlu.aceboard.com) nachgucken.
Ansonsten beantworte ich wirklich gerne alle Fragen.

PS: Das soll jetzt keine Schleichwerbung für das Spiel sein. Es ist eh kostenlos, d.h. der Hobbyprogrammierer freut sich höchstens, wenn sich jemand bei ihm anmeldet... :roll: :D :roll: :D


Erbitte weitere Kritik und LOB
Last edited by Glumski on Mon, 5. Jan 09, 14:42, edited 1 time in total.

Boro Pi
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Nachtrag

Post by Boro Pi » Sat, 11. Oct 08, 16:07

Friede,
Glumski wrote:Guck doch auf dem Link nach, den ich geschrieben hab.
Die einzige Verlinkung, die ich sehe, ist jene zu Deiner Emailadresse. :roll:
Altmarsianisch ist die alte marsianische Sprache.
Soweit klar. Aber wer hat sie gesprochen? Erste Kolonisten, frühere Bewohner?
Hab ich mir nicht ausgedacht. Ist aus dem Spiel und die habens aus Herr der Ringe.
Eben darum fiel es mir auf.

Für Dreizehn wirklich hervorragend! Hut ab. (Hmm, ein Borone mit Hut?)

Sir Boro Pi

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Post by Glumski » Sun, 12. Oct 08, 12:53

1) Der Pc hat es nicht als Link dargestellt. Daher nochmal:
mlu.aceboard.com In dem Forum bin ich auch Glumski und die einzige deutsche aktive Person. Für Übersetzungen bin ich in dem Forum zuständig.
Falls der Link wieder nicht dargestellt wird (und ich nicht weiß, wie man das manuell macht) kopier dir den Link einfach oben in die Browser-Leiste.
2) Altmarsianisch wurde von den Ureinwohnern gesprochen, bevor die Menschen auftauchten und ihnen beim Bergabbau halfen (Die Marsianer haben höllisch Angst vor den Tunneln und Schächten, was nach dem ersten großen Vulkanausbruch nicht sehr verwunderlich ist.
3) Jaja... Der Programmierer (Alex) hat viele Minerale aus anderen Spielen/Filmen/Büchern... gewählt, z.B. Kryptonit oder Ice9
4) Danke. (Einen Boronen mit Hut hab ich aber auch noch nicht gesehen, aber das Universum steckt voller Geheimnisse...)

Glumski
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Post by Glumski » Sun, 12. Oct 08, 19:48

109 Aufrufe und nur ein Kommentar (Nochmals Danke an Boro Pi)? Ohne Kritik werde ich mich wohl kaum verbessern können...

Edit: Jetzt schon 139... Seid ihr nicht interresiert?

Glumski
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Post by Glumski » Wed, 15. Oct 08, 18:44

So, ich habe Kapitel 4 hochgeladen (siehe Anfangspost). Wer mir dazu keine Kritik schreibt, wird schon sehen, was er davon hat (außer Boro Pi, der hat immerhin schon etwas geschrieben)! :P :P :twisted:

Ich hoffe, euch gefällt mein Kapitel. Falls ihr Fragen habt, meldet euch einfach. Jetzt will ich aber nicht die zweite Folge der Simps*ns verpassen...

Edit: Hab sie doch verpasst... :evil: :evil:
Ach ja, diese Geschichte hat jetzt über 200 Views (und trotzdem nur eine Kritik).

Shadowpriest
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endlich noch n´ comment

Post by Shadowpriest » Sat, 25. Oct 08, 17:49

Jo nette geschichte, wie fällt dir so was ein :o ich bin ratlos :wink:
sckick mal an nen verlag vll. drucken sies ja :D
du könntest aber das ganze als worddokument zum download bereitstellen :!:

Zero-0
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Post by Zero-0 » Sat, 25. Oct 08, 20:10

Ich finde deine Geschichte ziemlich gut :P

Vor allem interessiert mich das mit der SuperNova (oder Supervulkan?)

Und vor allem:

SCHREIB WEITER :!: :!: :!: :D

Glumski
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Post by Glumski » Sun, 26. Oct 08, 15:17

Endlich mal Kritik :) :) :o
Jo nette geschichte, wie fällt dir so was ein ich bin ratlos
Tja, da fragst du mich zu viel...
du könntest aber das ganze als worddokument zum download bereitstellen
Da gibt es nur ein Problem: Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie/wo ich Dateien hochladen kann... :oops: :oops:
Danke für (gute) Kritik und Anregungen.
Ich finde deine Geschichte ziemlich gut
Danke
Vor allem interessiert mich das mit der SuperNova (oder Supervulkan?)
Es ist ein Supervulkan, der durch die Absprengung einer Marshälfte und weitere Ereignisse eine Supernova auslöst... Was schon alles passiert...
Und vor allem:

SCHREIB WEITER :!: :!: :!: :D
Wird gemacht! Ich weiß nur noch nicht, wann das neue Kapitel herauskommt. Ich leide nämlich momentan an Fiberus Terranus Conflictus. :D
Es wird aber eine Fortsetzung geben!

Glumski
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Post by Glumski » Sun, 26. Oct 08, 17:08

So, das neue Kapitel kommt früher als erwartet. (Anfangspost)
Nach mehrmaliger Nachfrage werde ich hier mal einige Links positionieren:
Das MLU-Forum: mlu.aceboard.com
Die MLU-Downloadseite: mlu.4shared.com
Die Version MLUs auf die sich meine Geschichte bezieht: http://www.4shared.com/account/file/335 ... QQXWQtVeO0
Und die Anleitung (von mir Übersetzt): http://www.4shared.com/account/file/667 ... QQXWQtVeO0
Wer Hilfe braucht schickt mir eine PN, in dem MLU-Forum eine PM oder schreibt sich in dem MLU-Forum (Deutsches Thema) ein:
http://mlu.aceboard.com/298656-3675-213 ... ma.htm[url]

So, des weiteren hoffe ich, dass die Mods mich erhören und das hier nicht für Werbung halten und wünsche euch noch viel Spaß.[/url]

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Post by Glumski » Sun, 2. Nov 08, 19:31

Und das nächste Kapitel ist fertig (siehe Anfangspost).
Ich erbitte -wie immer- Kritik und Lob.

Glumski
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Post by Glumski » Tue, 4. Nov 08, 18:04

Hmm, besteht noch Interesse an meiner Geschichte? Es wurde jetzt schon lange nichts mehr gesagt...

Falls es daran liegt, dass ihr dieses weiß-auf-schwarz nicht mögt gibts meine Story auch hier:
http://mlu.aceboard.com/298656-3675-220 ... imited.htm

In schwarz-auf-hellblau (is nicht besser).

Glumski
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Post by Glumski » Tue, 4. Nov 08, 18:57

So, und noch mal den Thread hochpushen:
Kapitel 7 ist online. (siehe Anfangspost)

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