NSF Warhunter

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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Deleted User

NSF Warhunter

Post by Deleted User » Sun, 30. Jul 06, 12:51

Bald hier auf egosoft.com...

2733....

... ein grausamer Krieg erschüttert die Galaxis....

... Menschen bekämpfen sich um Ressourcen...

... Macht...

... Reichtum....

... vier Parteien...

... Die Earth Moon Corporation....

... der Northern Disctrict...

... die Army of Independence...

... und die National Space Fleet...

... sind bereits am Ende Ihrer Kräfte....

...als plötzlich ein neuer Feind das Schlachtfeld betritt...

... grausamer als die Nanoviren der EMC....

... zahlreicher als die Mechs der AI...

.... und Technologisch fortgeschrittener als die NSF und der ND....

Ein Schiff....

... eine Mission...

... von der das Überleben der Menschheit abhängt...

... es gibt keine Helden....

... nur den eisernen Willen....

... zu überleben...


Coming soon


Ein neues, hoffentlich gutes Werk aus dem Hause Kha'non GmbH und Co KG wird so bald wie möglich hier erscheinen.
Es wird ähnlich wie Fernseherien in Staffeln erscheinen, die Pilotfolgen einer Staffel sind in mehrere Teile gespalten.
Die Geschichte folgt hier heran, so dass ihr die Chance habt, einen kleinen Blick in die Story zu werfen und zu erfahren, wie der Stand der Dinge im Universum des Jahres 2733 ist.
Ich werde nach dem "Kinofilm" sozusagen möglichst jede Woche eine Folge posten. Ich möchte mich allerdings nicht unter Zeitdruck stellen, sodass es etwas später werden kann.
Ansonsten, viel Spaß mit der Story :wink:

DIE GESCHICHTE

2029

Forscher der europäischen Weltraumorganisation ESA haben einen starken, neuen Antrieb entwickelt, den ESIA (Elektrostatischer Ionenantrieb).
Daraufhin hat die U.N.W. einen Wettstreit zwischen der NASA und der ESA sowie der Japanischen und russischen Weltraumbehörde ausgerufen.
Die Bedingungen waren; innerhalb von 2 Jahren ein Kolonienschiff zu entwickeln, mit dem neuartigen Antrieb versehen und dann eine Kolonie für mindestens 200 Personen auf dem Mars zu errichten.
Der Sinn dahinter war klar; außer dass sich die Organisationen "mal wieder" messen konnten, gab es der U.N.W. die Chance, die Menschheit zu den Sternen zu führen. Die U.N.W. , United Nations of World, war eine Organisation, der fast alle Industriestaaten der Erde angehörten.

Die ESA war organisatorisch recht gut im Rennen, da sie bereits 100 Wissenschaftler und um die 2000 Ingenieure in einen Orbit um die Erde brachte. In einer Basisstation begannen diese bereits mit ersten Konstruktionen, während erst viereinhalb Monate später die gesamten Konstruktionspläne fertig waren.
Währenddessen wurde auch an der Kolonie gearbeitet, die in Module aufgeteilt waren, die problemlos in den Erdorbit gebracht werden konnten und dann verladen werden konnten.
Diese Kolonie sollte 300 Personen beherbergen.
In den darauffolgenden Monaten wurde zusätzlich viel simuliert und alle möglichen Schreckensszenarien wurden geprobt. Erst 7 Monate vor Ablauf der Zeit wurde mit der Konstruktion eines Shuttles für den Crew- und Stationstransport begonnen. Schiff und Kolonie waren bereits zu einem kleinen Teil fertig.
Das Shuttle wurde den normalen Space-Shuttles nachempfunden, sollte aber mehr Komfort bieten, da viele Crewmitglieder keine Astronauten waren.
Die Baufahrzeuge der ESA waren recht clever; sie nahmen die Chassisform eines Helikopters, ein ESIA im Kleinformat und an jeder Seite ein Multifunktionsarm zum Transportieren und zusammenbauen der Stationsteile.
Die ESA schien es knapp zu lieben - erst 3 Tage vor Ablauf der Zeit wurde sie komplett fertig, auch mit Verladen der Station und der Crew. Das Kolonienschiff war im großen und ganzen ein Flugzeugrumpf mit zwei extrem großen ESI-Antrieben, die um 180° gedreht werden konnten, um nach oben oder unten zu driften.

Die NASA handelte im großen und ganzen wie die ESA, nur etwas, sagen wir anders organisiert. Die ersten 15 Monate haben die Leute von der NASA nämlich ausschlißlich am Schiff gearbeitet, und erst auf den letzten Drücker haben sie in der eigenen OSS (Orbital Space Station) mit der Konstruktion der Kolonie begonnen. Allerdings verlief das ohne Schwierigkeiten und auch der Transport zum auf dem Mond geparkten Shuttle war keine große Schwierigkeit, sodass beide rechtzeitig fertig wurden.

Die japanische und russische Weltraumorganisationen hatten einige "technische" Schwierigkeiten, besser gesagt Sabotage erdulden müssen, die allerdings weder ESA noch NASA nachgewiesen wurden konnten. Erst Jahre später stellte sich heraus, dass Russen und Japaner sich gegenseitig aus dem Rennen geworfen hatten.

Dann aber folgte der wohl spannendste Teil des ganzen Projektes: Die Eroberung des Mars. Beide Parteien hatten bereits kurz nach Beginn des Wettstreites Sonden zum Mars geschickt, die den optimalsten Standort der Kolonien ermitteln sollten. Allerdings schienen beide Parteien ihre Sonden mit zu vielen Informationen gefüttert zu haben, wie der Bauplatz aussehen sollte, denn früher oder später trafen sich alle Sonden in einer großen Ebene auf exakt einem Punkt. Peinlich!!! Doch die ESA hatte so viele Daten eingegeben, dass es wieder gut war. Denn als die Sonden der NASA am geplanten Bauort ankamen, bewerteten die Sonden der ESA diesen Bauplatz als nicht mehr angemessen und suchten weiter, bis sie auf einen weiteren Ort trafen, der für die Station gut war.

Dann, am 26. Juli 2032, nahezu zwei Jahre nach dem Start des Baus der Schiffe gab die U.N.W. den Startschuss, beide Schiffe starteten von exakt derselben Entfernung zum Mars aus, damit niemand benachteiligt wurde.

Die ESA hatte eindeutig das schnellere Schiff, im Gegensatz zum klobigen Stahlwürfel der NASA. Allerdings lief einiges auf dem Mars beim Kolonienbau schief, sodass ein ganzes Modul - ein Gewächshaus - nachgeliefert werden musste. Die NASA baute ihre Kolonie allerdings viel schneller auf, ohne Fehler.

Trotzdem wurden beide Parteien etwa gleichzeitig fertig, die NASA am 30. November 2033, die ESA am 12. Dezember. Schlussendlich sahen beide Organisationen das ganze nicht als Wettbewerb, vielmehr als Meilenstein in der Geschichte der Menscheit an.
Die Kolonisten sollen sogar Armstrongs berühmten Spruch so umgebaut gesagt haben: "Ein kleines Dorf für uns, eine ganze Galaxie für die Menschheit!"

So sollte es auch sein, ohne größere Technische Neuerungen wurden in den darauffolgenden 23 Jahren insgesamt 37 neue Sonnensysteme kartographiert und 12 Kolonien gebaut und ein paar neue Galaxien entdeckt.
Die Erdbevölkerung sank stetig, bis sie am 23. April 2057 ihren absoluten Tiefstand von 1,2 Milliarden Menschen erreichte. Ganze Städte wurden entvölkert, die Umweltverschmutzung sank stark und die Regenwaldabholzung versiegte. Erze und Edelsteine von ungesehener Qualität und Reinheit wurden auf den verschiedenen Planeten abgebaut. Bis sich im Jahre 2062 eine weitere Krise anbahnte: Die Erde war zwar vor der Zerstörung durch den Menschen gerettet worden und erholte sich langsam wieder, aber die Raumschiffe benötigten trotz der Technologie Unmengen an Treibstoff. Dieser Treibstoff bestand hauptsächlich aus Gasen, die nur auf der Erde vorkamen. Also wurden die neu gegründeten Forschungsinstitute, wie zum Beispiel die Heute noch existierende S.A.P.T.R., Space And Planetary Technologie Research. Viele scheiterten, bis im Jahre 2067 die Lösung des Problems vorgestellt wurde. Allerdings ist das nur einer Expedition in die Tiefen des Weltalls zu verdanken, genauer gesagt der Columbus - Research - Expedition, die auf dem Planeten Karytor unbegrenzte, also sich selbst regenerierende Gasvorkommen mit einer unglaublichen Entzündlichkeit entdeckten.
Allerdings benötigten die Schiffsmotoren eine kleine Abänderung, damit sie mit dem neuen Gas betrieben werden konnten.

Allerdings war es nur ein kleiner Planet, auf dem nicht genügend Treibstoff für alle Teile der Galaxis gefördert werden könnte. Da kamen dann aber wieder die Wissenschaftler der S.A.P.T.R. ins Spiel, die eine große Minenkolonie erfand, die überall auf - und auch wieder abgebaut werden konnte. Eine Wanderkolonie also. Außerdem fand das Erkundungsschiff - ein Forschungsschiff mit Namen Sakritus - heraus, dass auf allen anderen 12 Planeten dieses Sonnensystems große, dann aber nur noch auf einem anderen regenerative Gasvorkommen vorkamen. Also wurden in den darauffolgenden 1,5 Jahren über 200 Minenkolonien gebaut, in das Jorrad - System verfrachtet und dort aufgebaut. Jorrad ist übrigens der Name des neuen Gases.

Weitere 12 Jahre mussten ins Land ziehen, bevor plötzlich ein weiteres Mysteriöses Ereignis auf der Erde stattfand:
An einem klaten trüben Wintermorgen schienen plötzlich alle Befürchtungen sämtlicher Alienjäger der Galaxis wahr zu werden; aus dem "Gruseltal" der Erde in Nevada, dem berühmten Area 51 startete tätsächlich ein seltsames, außerirdisches Schiff. Es konnte zwar von der Besatzung schnell wieder vom Himmel gehohlt werden, dennoch konnten Wissenschaftler nicht herausfinden, woher das Funksignal zur Reaktivierung kam, weil es eine seltsame Wellenlänge benutzte; mit unbekannter Reichweite.

Ab da an war der Menschheit bewusst, dass sie doch nicht alleine im Universum war, irgendetwas anderes war da draußen und wartete nur darauf, geweckt zu werden. Und nur drei Monate nahc diesem Ereignis konnten die alten Projektilwaffen durch eine neue, viel effizientere Waffe ersetzt werden: Dem Laserblaster. Er wurde von einer Organisation, bestehend aus den Überresten der längst aufgelösten NASA, erfunden. Es war eine erstaunlich einfach aufgebaute Waffe, die wie folgt funktioniert: Zuerst wird in das Abstrahlrohr eine gewisse Menge von Jorrad eingeführt, dann wird für einen Bruchteil einer Sekunde ein Laser von einer Linse am inneren Ende des Rohrs erzegt und entzündet das Gas, das dann durch die Abstrahlmündung abgegeben wird. Das Gas ist nicht nur höchst entzündlich, sondern in brennender Form auch sehr ätzend, weshalb auch gleichzeitig Schilde entwickelt wurden, damit nicht jedes Schiff sofort zerstört wurde.

Die Schilde funktionierten auch recht einfach, per Generator wurde ein spezielles Energiemuster mithilfe von ganz banalem Strom auf die Außenhaut eines Schiffes gebracht. Dieses Strom-Energiemuster konnt für gewisse Zeit vollständig dem Beschuss aus solchen Waffen standhalten.

Allerdings war die Aufrüstung ein Fehler, da sich bereits 2 Jahre später, 2081 Meinsungsverschiedenheiten zwischen den Regierungen verschiedener Welten abzeichneten. Aber erst 77 Jahre später wurden die Spannungen, Intrigen und Sabotagen so gewaltig, dass dann erst der erste galaktische Bürgerkrieg ausbrach, der noch heute andauert.
Während dieses Krieges bildeten sich auch die vier Parteien des Krieges:

Der Northern District; ein Zusammenschluss der nördlichen Galaxis.
Die Fädenzieher des NDs bekommt man so gut wie nie zu Gesicht, sie herrschten mit eiserner, aber dafür gut durchdachter Faust über ihr Gebiet. Denn die Galaxis war 2155 geprägt von Kriminalität, Intrigen und Sabotagen. Einige Welten verkamen dadruch sogar zu Kloaken und schmierigen Plätzen ohne jegliche Regierung. So auch die wenigen Planeten unter den Fittichen der AI, der Army of Independence.
Das war ursprüngliche die Armee-Abteilung der EMC, die alle Männer zwischen 18 und 40 zu Kampfmashcinen machte. Dadruch wurde die AI nach der Trennung von der EMC auch eine der stärksten Parteien des Krieges.
Diese Trennung war im Jahre 2167. Nach dem Verlust ihrer Armee wurde die EMC, die zuvor noch auf den galaktischen Frieden bedacht war, ebenso korrupt wie die anderen Parteien des Krieges.
Es gab zu dem Zeitpunkt nur wenige Menschen, die noch an den Frieden glaubten, darunter allerdings die gesamte Flotte der EMC, die sich daraufhin ebenfalls von den Machenschaften der EMC lossagte und zur NSF, der National Space Fleet wurde.

Daraufhin war die EMC schutzlos und begann dann, mit ihren gewaltigen Rohstoffvorkommen eine gewaltige Droidenarmee zu bauen. So konnte sie ihre Bewohner vor dem sinnlosen Tod retten und zugleich kostengünstig 100% loyale Soldaten erschaffen. Allerdings gab es einige Nachteile:
1.) wurden diese Droiden allesamt von einem einzigen Großrechner gesteuert, NAPOLEON, der auch den echten Feldherrn nacheifern sollte. NAPOLEON hatte kein eigenes Denken, da man aus vielen Filmen sehen konnte, was dann passieren könnte. Daher musste er auch allerdings immer wieder mit den Daten des Krieges gefüttert werden, um somit die bestmögliche Effizienz zu erreichen.
Die Droiden selber waren weitestgehend spezialisiert, die verschiedenen Jäger und Bomber der EMC waren Droiden, Menschenähnliche Droiden waren für das Besetzen von gegnerischen Einrichtungen, Geshützen etc. verantwortlich und auch Saboteure gab es, die sich selbst in die Luft sprengen konnten.
Außerdem hatte die EMC NAnotechnologie, die sich so gut schlug, dass die EMC auf dem Vormarsch war, bevor die anderen Parteien Gegenmaßnahmen ergriffen.

Die AI befand sich ebenfalls in einer Krise, allerdings nur, weil sie durch ihre extrem offensive Taktik kaum noch Männer, also Soldaten hatten. Deshalb ersannen die Forscher der AI gewaltige Mechs, die den Droiden zwar haushoch überlegen waren, aber nicht so viele waren.

Die NSF hatte nur eine einzige große Raumflotte, keine Armee, eher Spezialkommandos mit extrem fortschrittlichen Waffen. Der Vorteil an der gewaltigen Raumflotte war, dass sich alle Schiffe gegenseitig schützen konnten, der nachteil, dass sie diese Flotte nie verlieren durften.
Allerdings besitzt die NSF eine entscheidende Technologie: Den Wurmlochteleporter.
Dieser scannte zuerst das gesamte Schiff samt Inhalt und zerlegte ihn in seine Atome, die daraufhin durch verschiedene Wurmlöcher zu jedem beliebigen Ort der Galaxis gebracht werden konnte. Dort materialisierte sich alles wieder. Der WLT war eigentlich schon einige Jahrzehnte alt, entwickelt wurde er von NASA und ESA. Die NASA schaffte es, ein Gerät zu entwickeln, welches Atome perfekt berechnet durch Wurmlöcher zu einem vorher bestimmten Zielpunkt bringen konnte. Gleichzeitig stellte die ESA ein Gerät fertig, das Objekte in seine Atome zerlegen konnte und es dann auch wieder zusammensetzen konnte.

Beide Technologien wurden von der NSF kombiniert und perfektioniert. Die anderen Parteien dieses Krieges haben bis heute keine Ahnung von dieser Technologie, sodass die NSF diesen gewaltigen Vorteil immer und immer wieder ausspielen konnte.

Und seit etwa 500 Jahren bekämpfen sich AI, ND, EMC und NSF nun schon in einem Krieg, den keine Partei gewinnen kann.

Copyright: Kha'non 2006

So, das war die Vorgeschichte bis zu der Zeit von NSF Warhunter. Was "Warhunter" ist, und was die NSF damit zu tun hat, was dieses Raumschiff war und was für Aliens sich da einmischen, das erzähle ich dann später! :wink:

Solange, viel Geduld, die erste Folge kommt schon bald!

Gruß,
Kha'non
Last edited by Deleted User on Sun, 30. Jul 06, 13:24, edited 2 times in total.

little stefanski [LXC]
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Post by little stefanski [LXC] » Sun, 30. Jul 06, 12:56

:thumb_up: super story echt! find ich gut

RCITS [FIS]
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Joined: Sat, 18. Feb 06, 19:40
x3

Post by RCITS [FIS] » Sun, 30. Jul 06, 13:13

und was ist mit deiner anderen story :sceptic: ?

MFG
RCITS [FIS]

ansonsten :thumb_up:

Deleted User

Post by Deleted User » Sun, 30. Jul 06, 13:16

RCITS [FIS] wrote:und was ist mit deiner anderen story :sceptic: ?
1.) Lass bitte diesen Smilie, den kann ich nicht ausstehen!

1.) Die Burton Verschwörung ist wech, hab ich aber mehrmals erwähnt... das war ein Versehen. Okay? wenn diese Serie jetzt gut wird, jhast du mehr als eine Entschädigung für die verlorene Story :-)

PS: Zur NSF-Warhunter. Dazu werde ich noch vor der Pilotstory ein Datenblatt posten, mit allen technischen Daten der verschiedenen Fraktionen :wink:

Gruß,
Kha'non

Deleted User

Post by Deleted User » Sun, 30. Jul 06, 16:42

So, wie versprochen reiche ich eine kleine Auswahl an Schiffen der NSF nach. Die anderen Schiffe kommen bald, sobald ich wieder eines erfunden habe aktualisiere ich die Liste. Und die anderen Fraktionen kommen auch bald :-)

Technische Daten der 4 Fraktionen



National Space Fleet (NSF)


SCHIFFE


Schlachtschiffe der Calvarian - Class

Die Schlachtschiffe der Calvarian - Klasse sind Allrounder. Sie haben einen angemessenen Hangar mit der Kapazität von 24 Jägern und 4 Shuttles. Zudem haben Sie eine Lagerhalle für Bodenfahrzeuge und ein gigantisches Munitionslager, um die 30 Bordbatterien mit Munition zu versorgen. Sie haben eine Länge von 2,125 km und eine Breite von 755 m mit einer Höhe von 575 m, bei der Brücke ist die Höhe 612 m.
Der Hangar zieht sich unterhalb der Brücke, von der aus man den gesamten Hangar im Blick hat, über die gesamte Länge des Schiffes. Die Brücke ist hinten an den 5 Dualtriebwerken wie die eines altmodischen Frachters gehalten. Sie erstreckt sich ebenfalls über die gesamte Breite.
Das Schiff hat modifizierte ND-388-SII-Schilde. Diese halten jedem Beschuss eines einzelnen Gegnerischen Schlachtschiffes stand.
Die Standart-Ausstattung des Schiffes:
24 Jäger des Typs DarkHawk-S2
12 Panzer des Typs DesertHawk-S1
2 Artillerien des Typs THOR
255 Elitesoldaten
1200 Mann Besatzung
30 Schwere Laserblaster-Batterien
2 Schwere Raketenabschussbasen

ID-Nummern der Calvarian-Schiffe: NSF-CVC-DXXX
Statt XXX Seriennummer.

Berühmte Schiffe der Calvarian-Klasse:
NSF-CVC-D022; Tigerclaw; Cpt. Hray à Verteidigungsschiff des Senats
NSF-CVC-D001; Warhunter; Cpt. Dway à Kommandoschiff für Spezialmissionen, stark modifiziert.

Technische Daten:

Maximale Geschwindigkeit: 2 KT/h
Wenderate: 10°/s
Schildenergie: 22.000 MJ
Schildleistung: 112.000 W
Laserenergie: 12. J/Schuss
Feuerrate d. Geschütze: 200 Schuss/min
Mögliche Raketen zum bewaffnen:
IonDread
Firesting
Splashbomb
Cunfusionlaunch

Schiffe der Blacklight - Class

Die Schiffe der Blacklight Class sind die Trägerschiffe der NSF. Sie haben einen enorm großen Hangar, der sich die gesamten 3 km Schiffslänge lang zieht. Die 215 Jäger und Bomber werden aus zur Ausflugsschneise zeigenden “Garagen” auf die Start- und Landeplattform gebracht. Von dort aus können sie schnell eingesetzt werden. Aufmunitioniert wird in einer Art “Boxengasse” etwa in der Mitte des Schiffes. Das Schiff besitzt zwar 120 Geschütze, diese sind jedoch nur unwesentlich stärker als die der Jäger, es dient mit den kleinen Schildgeneratoren ND-312-SI nur zur Selbstverteidigung. Außerdem hat sie nur an der Brücke eine Raketenabschussvorrichtung für die normalen Raketen der NSF, den Firestings.

ID-Nummern der Blacklight-Schiffe: NSF-BLC-DXXX
Statt XXX die Seriennummer des Schiffes

Berühmte Schiffe der Blacklight-Class:
NSF-BLC-D038; Dictus; Cpt. Gray à Bislang aktivster Träger
NSF-BLC-D901; Qua’icata; Cpt. Sio à Hauptträger der Flotte
NSF-BLC-D902; Icarus; Cpt. Adrian àSchwesterschiff der Qua’icata und 2. Hauptträger der Flotte

Technische Daten:

Maximale Geschwindigkeit 2,55 KT/h
Wenderate: 45°/s
Schildenergie 7.500 MJ
Schildleistung: 77.575 W
Laserenergie: 8 J/Schuss
Feuerrate d. Geschütze: 650 Schuss/min
Mögliche Raketen zum bewaffnen:
Firesting


Schiffe der ColdSun - Class

Die Schiffe der ColdSun - Klasse sind die Zerstörer der NSF. Sie haben keinen Hangar, aber die Möglichkeit, alle anderen Schiffe, mit Ausnahme der Großkampfschiffe andocken zu lassen. Zu diesem Zweck befinden sich an der Außenhaut des Schiffes 12 Andockschleusen.
Das Schiff selber hat über die Maße 2 km Länge, 750 m Höhe und 400 m Breite insgesamt 84 Schnellfeuergeschütze mit extremen Schaden. Die verbesserten ND-712-SCXII Schilde halten jeglichen Beschuss von bis zu 4 Zerstörern stand. Das Schiff hat außerdem 6 Raketenabschussbasen, die sämtliche Torpedos, Raketen und Raumbomben abschießen können, die der NSF bekannt sind.

ID-Nummern der ColdSun-Schiffe: NSF-CSC-DXXX
Statt XXX die Seriennummer.

Berühmte Schiffe der ColdSun-Class:
NSF-CSC-D023; Cicerus; Cpt. Driesq àFlaggschiff der Flotte

NSF-CSC-D002; Ravenswarm; Cpt. Flann à Letztes Schiff der Evakuierungsflotte von Tancanaal

NSF-CSC-D912; Greatgunner; Cpt. Drigg à Bislang erfolgreichster Zerstörer der Flotte


Technische Daten:

Geschwindigkeit: 4,75 KT/h
Wenderate: 5°/s
Schildenergie: 212.755 MJ
Schildleistung: 2.000.000 W
Laserenergie: 42 J/Schuss
Feuerrate d. Geschütze: 1.050 Schuss/min
Mögliche Raketen zum bewaffnen:
IonDread
Firesting
SplashBomb
Confusionlaunch
BroadsideCrash
BundleFire
BlackForce
ImplosionLight
RaceFighter
The Big Bang

Jäger

DarkHawk - Serie I

Der DarkHawk-SI ist der erste Jäger der DarkHawk Serie. Er hat zwei Ionenkanonen, ist also für die schnelle Ausschaltung von Schilden und gegnerischen Einrichtungen zuständig. Er ist der schnellste Jäger der NSF. Er hat einen Flügel, der sich über beide Seiten des langen, dünnen Rumpfes zieht. Er ist gebogen und hat eine Spannweite von 12 m. Der Jäger verfügt über ein ESI-Antriebselement und ist sehr wendig, kann gegnerischem Flak durch die kurze Reichweite seiner Waffen allerdings nicht ausweichen.

Technische Daten:

Geschwindigkeit: 22 KT/h
Wenderate: 120°/s
Schildleistung: 9.750 W
Schildenergie: 6.500 MJ
Feuerrate d. Geschütze: 120 Schuss/min
Mögliche Raketen zum bewaffnen: N/A

DarkHawk - Serie II

Das zweite Schiff der DarkHawk-Serie hat größtenteils dieselben Daten wie sein Vorgänger. Einzig die Aerodynamik und die Reichweite der Bordkanonen wurde verbessert.

DeadDread - Serie I

Der DeadDread - SI ist der erste Bomber der NSF. Bisher gibt es keine Weiterentwicklung, da er sich immer wieder als äußerst effizient erweist. Er kann zwar keine Raketen ausrüsten, dafür aber viele Sorten verschiedenster Luft-Boden; Raum-Raum und Raum-Boden-Bomben.
Er ist stark gepanzert, verfügt allerdings über keinerlei Schilde.
Dafür kann er eine gute Geschwindigkeit erreichen.

Technische Daten:

Geschwindigkeit: 12 KT/h
Wenderate: 100°/s
Schildleistung: N/A
Schildenergie: N/A
Feuerrate der Geschütze: 230 Schuss/min
Mögliche ausrüstbare Bomben:
SplashBomb (RR)
Ionshock (LB)
Thunderball (LB)
Blackbox (RB)
Broadsidechrash (RR)


RAKETEN UND BOMBEN

Raketen
IonDread (T) Die IonDread setzt bei Aufschlag gewaltige Mengen Ionisierter Energie frei; Folge: Gegnerische Systeme fallen für mehrere Minuten aus/Schilde werden stark geschwächt

Firesting ( R ) Die FireSting ist die Standart-Rakete der NSF. Sie hat eine Sprengladung mit 2 kg Jorrad an Bord.

Confusionlaunch (T) Explodiert im freien Raum und fungiert als eine Art Blendgranate für den Raum.

BundleFire (T/R) Die BundleFire wird von einem großen Torpedo geführt, der mit einem Strahlensystem 10 weitere kleine Raketen führt und zielgenau treffen lässt.

BlackForce (T) Der größte und stärkste Torpedo der NSF. Er reißt große Löcher in den Rumpf feindlicher Schiffe und hat eine Sprengkraft von mehreren Megatonnen.

ImplosionLight ( R ) Eine schnelle Rakete mit einer Implosivladung, die alles im Umkreis von 5 km an sich heranzieht und im Kern der Implosion angekommene Materie vollkommen zerfetzt.

RaceFighter ( R ) Die schnellste Rakete der NSF kann durch die gewaltige Geschwindigkeit Veränderungen im Energiemuster feindlicher Schilde umgehen und somit direkt die Außenhaut angreifen, indem sie sich ins Schiff bohrt und dort 400 g Jorrad explodieren lässt.

The Big Bang (R ) Die stärkste Rakete der NSF und stärker als alle Bomben. Entsprechend langsam bahnt sich die recht kleine Rakete ihren Weg, meist direkt zur Brücke feindlicher Schiffe, um dort eine Ladung, bestehend aus 200 kg stark komprimierten, festen Jorrads zu entzünden und damit eine Sprengkraft von mehreren Trilliarden Megatonnen zu erzeugen.

Bomben

SplashBomb (RR) Die SplashBomb ist eine langsame Raum-Raumbombe, die am gegnerischen Schild angekommen eine nach vorne gerichtete Explosion erzeugt, die die meisten Schilde zusammenbrechen lassen kann.

IonShock (LB) Die IonShock Bombe ist für die Flächendeckende Ausschaltung feindlicher Systeme durch ein enormes elektromagnetisches Feld gedacht.

Thunderball (LB) Die Thunderball ist eine ganz normale Bombe, die mit einer Sprengkraft von etwa 1 T TNT daherkommt.

Blackbox (RB) Die Blackbox ist ein schwarzer Kasten mit etwa 50kg Jorrad. Sie wird aus dem All auf eine beliebige Stelle eines Planeten geschossen, wo sie einen 750 m breiten Krater hinterlässt.

BroadsideCrash (RR) Die BroadsideCrash ist eine sehr wirkungsvolle Raum-Raum-Bombe, die jedoch wirkungslos in Schilden verpufft. Deshalb wird sie langsam aber sicher durch andere Bomben ersetzt.

UPDATE: 31.07.2006; 9:57 Uhr

Bodenfahrzeuge/Infanterie


DesertHawk-SIV

Der DesertHawk ist ein moderner Panzer der mittlerweile bereits in der 4. Serie produziert wird. Es wurden bisher nur marginal Änderungen vorgenommen, da der Panzer sich seit Jahrhunderten immer wieder gut bewährt hat.
Er verfügt über eine 80mm Laserkanone, die gewaltige Projektile im 10-Sekunden-Takt verschießt. Sie reißt z.T. große Löcher in die Trefferzonen und kann auch Schilden gefährlich werden.
Dazu verfügt der DesertHawk noch über eine 10mm Kanone, die als MG dient. Sie ist kaum durchschlagskräftig, kann aber alleine durch die Verpuffungen bei Aufschlag eine dermaßen große Rauchwand errichten, so dass die Gegner nichts mehr sehen können.
Zudem hilft diesem nicht allzu stark geschütztem Panzer seine große Geschwindigkeit, aus noch so schlechten Situationen herauszukommen.

Technische Daten:

Maximale Geschwindigkeit: 235 km/h
Beschleunigung: 0-100 in 2 sec
Schildenergie: 20 MJ
Schildleistung: 1000 W
Laserleistung: 2000 W / 40 W
Laserschaden: 750 MJ / 7 MJ


Ircana-SII

Die Ircana-Artillerie ist der kleinere Bruder der THOR und fährt auf Ketten, statt wie die THOR mithilfe von Gravitationstriebwerken.
Sie verschießt 30 cm Fest-Jorrad-Kugeln die bei Aufprall explodieren. Dadruch richtet sie erheblichen Schaden an. Allerdings verfügt sie über keinerlei Schilde, kann sich jedoch mit zwei kleinen Lasern gegen wenige Feinde verteidigen.

Technische Daten:

Maximale Geschwindigkeit: 95 km/h
Beschleunigung: 0-95 in 12 sec
Schildenergie: N/A
Schildleistung: N/A
Laserleistung: 120 W
Laserschaden: 30 MJ


THOR-SIX

Die Thor Artillerie ist die durchschlagskräftigste Einheit der NSF. Sie verschießt 50 cm große Kugeln aus entzündetem Jorrad mit einer Flüssig-Jorrad-Außenhülle. Bei Aufschlag entzündet sich die Außenhülle schlagartig und erzeugt somit eine gewaltige Explosion, sodass im Umkreis von etwa 100 m alles Zerstört wird. Die Reichweite der THOR liegt dabei bei beträchtlichen 3 km.
Allerdings muss sie wie jede Artillerie Stützen ausfahren, um feuern zu können. Dabei wird gleichzeitig das 12,54 m große Abschussrohr ausgefahren.

Technische Daten:

Maximale Geschwindigkeit: 155 km/h
Beschleunigung: 0-100 in 6 sec
Schildenergie: 110 MJ
Schildleistung: 5350 W
Laserleistung: N/A
Laserschaden: N/A


Marine-Squad

Die Marines der NSF sind die einzige Infanterieeinheit die die NSF hat. Sie sind dafür mit einer extremen Ausbildung auf jede mögliche Situation vorbereitet worden und verfügen über ein Jorrad-Gewehr und eine Pistole. Zudem haben sie 1. Hilfe Pakete dabei und verschiedene Minen. Sie können auch Raketenwerfer auf Kosten anderes Equipments ausrüsten.

Ausrüstung:

1 Jorrad-Gewehr
1 Jorrad-Pistole
2 Erste-Hilfe-Pakete
4 Landminen
2 Panzerminen
1 Raketenwerfer statt den Landminen und dem Gewehr

Deleted User

Post by Deleted User » Mon, 28. Aug 06, 17:25

Lange musstet ihr warten, doch nun ist sie fertig! Die Story

NSF WARHUNTER

Und nun, Vorhang auf; hier ist sie! :D

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NSF WARHUNTER

EMC Techbay; 12.04.2733; 17:12Uhr MEZ

“Hey, warum machen Sie nicht mal endlich hin? In 4 Tagen kommt Senator Arliq, und wenn Sie dann nichts vorweisen, bekommen wir alle Ärger! Verdammt noch mal, verstehen Sie eigentlich nicht? Wenn Sie, nur Sie und Ihr Stab fehlschlägt müssen wir alle dafür gerade stehen! Ich warne Sie, machen Sie hin!!”, fuhr der Soldat den Forscher an.
“Wissen Sie eigentlich, wie schwierig es ist, diese Technologien zu kontrollieren? Wir könnten alle dabei draufgehen, wenn wir jetzt vorschnell handeln und dem Senator nur was zeigen wollen. Wenn wir Erfolge sehen wollen, brauche ich mehr Männer und Zeit! Nur weil sich dieses Schiff eine Forschungsstation schimpf, heiß es noch lange nicht, dass Sie eine Freikarte zum Pfuschen bekommen und uns Jahre alte Geräte andrehen! Und jetzt lassen Sie mich in Ruhe, oder wollen Sie exekutiert werden, weil Sie das Projekt behindert haben?”, schnauzte der Forscher zurück.
Seit mehreren Monaten nun arbeitete er zusammen mit seinem Team auf der Techbay an einer Maschine, die die entscheidende Wendung im Krieg mit dem ND bringen sollte. Und danach sollten auch AI und NSF vernichtet werden, aber Black Sun, so der Codename des Projektes war leider noch nicht fertig. Hinter Black Sun verbarg sich eine Wettermaschine. Sie konnte einen ganzen Planeten komplett im Klima verändern und somit aus einem Grünen Planeten eine Eiswüste oder aber einen Wüstenplaneten machen. Und wenn die Technologie weit genug fortgeschritten war, sollte sie auch nicht nur so grob einen ganzen Planeten, sondern auch nur kleinere Bereiche des Planeten bearbeiten können. Die Technologie wurde eher zufällig entdeckt, als man ein abgestürztes Prototyp-Raumschiff, wahrscheinlich vom ND fand. Das Schiff hatte nämlich den Planeten terraformt, auf dem es aufgeschlagen war, wobei zerstört der bessere Ausdruck war, denn es hatte den Planeten von einer Eiswüste zu einer Sandwüste verwandelt, und seitdem leben dort keine Tiere mehr.
Aber das Projekt war noch in den Kinderschuhen, man konnte zwar bereits das Wetter verändern, allerdings konnte man nur den Ein/Aus-Schalter definitiv kontrollieren.
Die Techbay selber befand sich ein ganzes Stück weiter Richtung Erde. Allerdings schwebte sie in einem Sternenarmen Gebiet des Alls, der bisher von den anderen Parteien nicht genutzt wurde. Aus diesem Grund war der Raum trotz fehlender Deckung ein ideales Versteck.
Doch die Techbay wäre ohne Schutz ohnehin aufgeschmissen, denn weder die Schilde noch die Waffen waren einigermaßen zu gebrauchen. Die Soldaten sahen die Techbay eher als Spielplatz an, als als Schiff.
Auf der Brücke war auch nicht viel los, der Kommandant betrachtete nur den leeren Raum, als würde er auf irgendetwas warten. Ansonsten war das Leben auf der Techbay ziemlich ausgelassen, denn man befürchtete von keiner Seite einen Angriff.
“SIR!!! Ich habe etwas gefunden!”, schrie plötzlich ein Forscher und rannte schnell zu Dr. Litan.
“Was denn?”
“Hier, sehen Sie!”
“Was denn? Dieses Grüne, hier unterm Mikroskop!”
Der Forscher stand auf und ging gemächlich zu dem Mikroskop, und blickte hindurch. Es waren Bakterien!! Ganz gewöhnliche Bakterien konnten das Wetter beeinflussen! Er richtete sich schlagartig auf.
“Das müssen wir sofort dem obersten Se...”
Es sollte seinen Satz nicht zu Ende sprechen, denn im selben Moment ertönte die Sirene.
“Alarm! Alarm! Unbekannte Schiffe auf den Langstreckensensoren, geschätze Dauer bis zum Eintritt in diesen Sektor: 4 Sekunden!”
Die Langstreckensensoren konnten bis auf 2 Lichtjahre alles finden, was sich nähert, diese Schiffe mussten enorm schnell sein, vielleicht waren es dieselben Prototypen wie von dem zerstörten Planeten, man hatte sie nie fliegen sehen.
Kurz darauf sprangen etwa 12 Schiffe in den Sektor, sie sahen fast genauso aus wie das abgestürzte Schiff mit der Wettertechnologie.

NSF Warhunter, 12.4.2733; 19:15 Uhr MEZ

Besprechungsraum 1;


“Rekruten? Ich habe Sie heute her gebeten, weil ich von oberster Stelle, besser gesagt vom höchsten der Flotte, General Brooks, einen Befehl bekommen habe. Wie Sie alle wissen, ist die Warhunter sozusagen das SEK der National Space Fleet. Wir agieren alleine, ohne eine Flotte im Hintergrund und mitten im Feindlichen Territorium. Ohne Rückendeckung und nur mit einem Versuch. Sie wurden ausgebildet um diese Schwierigen Aufgaben zu übernehmen, Sie müssen runter auf die Planeten und die Aufgaben erledigen, wofür sich die Flotte zu fein ist. Sie sind das Rückgrat der Flotte!
Nun denn, zu der Einteilung. Es wird mehrere Squads geben, mehrere Panzerstaffeln und Fliegerstaffeln. Lassen Sie uns zuerst in den Hangar gehen, dort stehen die für diesen Auftrag benötigten Fahrzeuge.”, sagte Kane Dway, Captain der Warhunter, einem Schlachtschiff der Calvarian-Klasse.
Er ging aus dem Besprechungsraum heraus und zu einem großen Aufzug. Die Rekruten folgten ihm. Sie gingen in den Aufzug und fuhren 12 Stockwerke herunter, von dem Gang hinter der Kommandobrücke bis zum Hangareingang E-17.
Dort angekommen gingen die Rekruten heraus und gingen mit Kane zu den vielen Fahrzeugen und der Ausrüstung, die in einem Bereich des Hangar waren.
Kane ging alle Fahrzeuge durch; zuerst stellte er sich vor einen mit grünen Tarnfarben bemalten, mittelgroßen Panzer.
“Das hier, meine Herren ist der DesertHawk-SII Dschungelausführung. Er ist ein extrem schneller und wendiger Panzer mit einem guten Schildgenerator. Er fährt zwar noch auf Ketten, aber der Brennstoffzellenmotor ist sehr leistungsfähig. Er ist mit einer 80 mm Kanone ausgestattet, die alle 10 Sekunden einen großen Ball brennenden Jorrads feuert. Die 25 mm Kanone hier vorne verschießt extrem viele Kugeln, ist aber dadurch nicht so durchschlagskräftig, kann einen Feind durch die Verpuffungen allerdings schwer die Sicht beeinträchtigen.”
Er ging weiter und stellte sich vor einen großen, schwebenden Wagen.
“Das, meine Herren ist der Stolz der Artilleristen; unsere THOR-SIX. Sie fährt per Anti-Gravitationstriebwerk, muss allerdings landen und Stützen ausfahren, um mit dem jetzt noch eingeklappten 12,54 m langen Rohr 50 cm große Kugeln zu verschießen. Die Reichweite liegt bei 3 km. Allerdings gibt es da einen kleinen Nachteil; alle Ziele müssen vorher genau markiert worden sein, entweder per GPS oder per Marker. Bei GPS fungieren die Schiffe der NSF im Orbit als Satteliten.”
Dann ging er zu einem der Jäger.
“Das hier ist dann schließlich noch unser DarkHawk-SII - Jäger. Gutes Design, 22 KT/h, 2 Ionenkanonen, 400 m Reichweite, gute Wendigkeit, alles was einen guten Jäger ausmacht. Er kann zwar keine Gegnerischen Fahrzeuge zerstören, aber deaktivieren und Menschen kann er töten, da er deren neutrales Netzwerk stark überlastet. Das waren alle drei Fahrzeuge dieser Mission. Nun, die Ausrüstung ist dieselbe wie in Ihrem Training, Zielsuchender Raketenwerfer, 5 Schuss, dafür keine Landminen und Gewehr. Falls man keinen Raketenwerfer hat, bekommt man ein Gewehr, eine Pistole, 4 Plasmagranaten, 4 Landminen und 2 Panzerminen sowie 2 Erste Hilfe Pakete. Wir benötigen 3 Panzergruppen, Eta, Zeta, Lambda. Dann noch ein Artilleriesquad Talia. Dann als letztes noch ein Infanteriesquad 27. Die Panzergeschwader werden von: Gordon Aquolyx, Damien Kriss und Hayden Slutty geführt.
Die beiden Artillerien werden von Alexander Wiovo geführt und die Führung des Marinesquads übernimmt Jayke Ploy. Alle Leader, vortreten!”, befahl Kane und die angesprochenen taten wie ihnen geheißen.
“Sie werden bei dieser Mission auf sich gestellt sein, ihre Befehle zählen, wir können uns nicht einmischen, wir müssen weiter weg bleiben, aber das alles erzähle ich Ihnen im Besprechungsraum. Sie suchen sich jetzt erst mal Ihre Gruppen zusammen, Ploy? 8 Leute! Wiovo? Noch einen. Die Panzergeschwader insgesamt 4 Panzer. Verstanden?”
“(Im Chor) Ja, Sir!”
“Danach kommen Sie wieder in den Besprechungsraum 1!”
Und nur 10 Minuten später waren alle Mann wieder im Besprechungsraum. “So Leute, nun zur Mission Adolur-Hunt.
Wie Sie bereits wissen, gibt es Gerüchte, der Northern District arbeite an einer neuen Technologie, die ihm enorme Vorteile gegenüber den anderen Parteien bringen würde. Wir konnten noch nichts genaueres Erfahren, aber wir haben herausgefunden, dass sich auf dem Dschungelplaneten Adolur eine Forschungsbasis des NDs befindet. Dort befnden sich hochrangige Wissenschaftler vom ND. Wir wissen nicht, in wieweit diese involviert sind, aber wir wissen definitiv, dass der ND sie dort stationiert hat, und sollten sie nichts wissen, haben wir dem ND trotzdem geschadet. Aber das ist das kalkulierte Risiko bei unseren Missionen. Es existiert immer die Möglichkeit, dass gar nichts nach Plan läuft, aber soweit wollen wir hier einmal nicht denken. Jedenfalls... Zur Mission:
Die Mission wird nachts laufen und wir setzen Sie etwa 10 Kilometer von der Basis entfernt ab. Den Rest müssen Sie so zurücklegen, denn wir wissen nicht, wie gut deren Scanner sind. In einer Entfernung von 3 Kilometern bleibt die Artillerie mit den drei Panzersquads zurück. Die Infanteristen müssen diese 3 Kilometer zu Fuß zurücklegen.
Die Basis wird von einem Stationären Vibrox TXD 13 Schild geschützt. Es gibt momentan keinen besseren und selbst eine THOR-Artillerie könnte den Generator nicht überlasten. Und selbst wenn der Hauptgenerator ausfallen würde, wären immer noch zwei Notaggregate da, die den Schild über mehrere Wochen lang aufrecht erhalten können. Das heißt, das Infanteriesquad muss die Basis infiltrieren und dann die Generatoren ausschalten. Zudem muss es noch einen Flak-Geschützgenerator und einen normalen Geschützgenerator vernichten. Denn die Basis ist im Modulverfahren gebaut, zu unterst ist eine Basisplatte, 3 Stockwerke hoch. Darüber kommen dann spezialisierte Gebäude bis zu 100 Stockwerke hoch. Jeder der 29 Gebäude hat mindestens 2 Laser-Flaks, die unabhängig von der Ausrichtung des Geschützes zu 95% feindliche Jäger abschießen können. Die anderen normalen Geschütze bilden einen undurchdringlichen Verteidigungsring rund um die Basisplattform. Also, unser Plan sieht so aus:”
Ein Dreidimensionaler Plan des Stützpunktes erschien auf dem Pult, hinter dem Kane stand.
“Also, Ploy und sein Infanteriesquad gehen hier diesen kleinen unbewachten Seiteneingang herein und gehen in diesen kleinen Überwachungsraum. Dort sollten Sie einen Plan des Stützpunktes finden können, unsere Späher konnten den Schild nur knapp durchdringen. Und dann sollten Sie sich zuerst den Hauptgenerator vorknöpfen. Wenn der ausgeschaltet ist, nehmen Sie sich in zwei Teams die beiden Notaggregate vor. Dann nimmt sich jedes Team einen Generator vor und rückt dann in das Hauptgebäude vor und sucht dort nach den Wissenschaftlern. Die drei Panzersquads bleiben bis zur Ausschaltung des Schildes bei der Artillerie, dann fahren zwei Squads, Eta und Lambda los und attackieren die Basis. Hier, knapp 400 Meter von dem Seiteneingang entfernt ist eine Rampe, die auf die Plattform drauf führt. Die Panzer schalten dann die Geschütze aus, damit diese sich niemals mehr regenerieren können. Sind die Flaks ausgeschaltet rücken Jäger vor, um die Basis mithilfe der THOR-Artillerien zu zerstören. Nachdem die Infanteristen mit den Wissenschaftlern bei der Artillerie angekommen sind, werden sie von einem Shuttle abgeholt.
Allerdings muss das ein Blitzkommando werden, es dürfen nicht mehr als 30 Minuten gebraucht werden, um alle Missionsziele zu erfüllen, denn spätestens dann ist irgendeine Verteidigungsflotte um die Ecke spaziert. Sollten Sie bis dann nicht fertig sein, werden wir uns zurückziehen und Sie müssen sich sammeln. Verstecken Sie sich im Dschungel und erst wenn wir wieder da sind, können und werden wir Sie wieder abholen, wir lassen niemanden zurück! Alles klar?”
“(Im Chor) Sir, Ja Sir!!!”
“Okay Jungs, dann treten wir denen mal an eine empfindliche Stelle!”
Kane ging schnell auf die Brücke, und gab Befehle für den Sprung nach Adolur. Mit einem lauten krächzenden Geräusch machte sich der WLT an die Arbeit, das Schiff zu scannen und es dann in seine Atome zerlegt durch Wurmlöcher schicken und im Orbit um Adolur wieder zusammensetzen.
34 Sekunden bis zum Sprung...
24 Sekunden bis zum Sprung...
14 Sekunden bis zum Sprung...
4 Sekunden bis zum Sprung...
Sprung...

Adolur; 12.4.2733; 23:54Uhr Ortszeit

Sekunden später befand sich die Warhunter im Orbit von Adolur. Alarmsirenen ertönten und eine Stimme sagte: “Alle Mitarbeiter des Projekts ADOLUR-HUNT sofort zu Hangar eins!!! Ich wiederhole: Alle Mitarbeiter des Projektes ADOLUR-HUNT sofort zu Hangar eins!!!” Sofort rannte die gesamte Crew in ihre Panzer, Jäger und Artillerien und alles, bis auf die Jäger begab sich in das Landeshuttle. Sofort startete das Shuttle und befand sich Sekunden später bereits in der Atmosphäre von Adolur. “Beginnen jetzt mit dem Anflug auf Koordinaten 123° Nord; 56° West.”, sagte der Pilot des Shuttles. Das Shuttle landete ein paar Kilometer außerhalb des Stützpunktes. Es setzte die Mannschaft ab und diese begab sich in Position. “OK Squad 27 unterwegs! Begeben uns zum Stützpunkt.”, flüsterte Jake ins Funkgerät. Sie mussten lange marschieren. Als sie am Außenposten ankamen, stockte ihnen der Atem: Alle zehn Meter ein sehr großes Abwehrgeschütz, und wie sie bereits erfahren hatten, an jedem Gebäude mindestens zwei Flaks. Die waren durch die Nacht allerdings nur schwer zu erkennen. Die Soldaten gingen lautlos durch einen kleinen Seiteneingang. Sie begaben sich zu einem kleinen Kontrollraum, wo sie eine Wache erledigen mussten. Dort aber konnten sie die gesamten Grundrisse des Außenpostens einsehen. Wie vermutet war die Anlage halbwegs Symmetrisch. Der Hauptschildgenerator befand sich unter dem Grundgebäude mittig im HQ. Vorsichtshalber haben sie die Pläne heruntergeladen, um im Notfall eine alternative Route zu wählen. Derweil patrouillierten die beiden Angriffs - Panzer - Squads auf der Lichtung im Wald. “Mist! Wie lange dauert das denn noch?”, fragte eine Pilotin. “Ich kann ja mal nachfragen!”, antwortete Alexander mit seinem russischem Akzent. “Squad 27, hört ihr mich?”, fragte er. “Ja, was gibts?”, antwortete ihm Jake mit hörbar genervter Stimme. “Meine Jungs werden langsam ungeduldig, hier hinten. Wie lange dauert das noch?”, erkundigte sich Alexander. “Meine Güte, wir sind erst seit fünf Minuten drinnen! Macht euch mal keine Sorgen!”, sagte Jake wütend. Plötzlich hörte man Schussgeräusche aus dem Funkgerät. “Verdammt! Uns hat ein Späher entdeckt! Melde mich später zurück!”, schrie Alexander hektisch und schnell. Auf der Lichtung flog ein Spähfahrzeug vorbei und Hayden vom Lambda Squad schoss mit dem MG hinterher. “Den kauf ich mir!”, rief er und fuhr mit Dauerfeuer hinter dem Späher her. Der Pilot des Spähfahrzeuges versuchte nervös, den Schüssen zu entkommen, aber am Ende erwischte Hayden ihn am linken Triebwerk, und der Späher trudelte geradewegs gegen einen großen Baum, wo er auch explodierte. “Geschafft! Der meldet uns ni... Oh Mann! Noch einer, Mist wir sind fast am Lager! Komm schon, stürz ab!”, rief Hayden schnell. Doch er erwischte ihn erst, als er am Lager war. Leider traf Hayden den Schild, weshalb ein Großalarm ausgerufen wurde. Jake sah sich um, überlegte kurz und sagte dann: “So schaffen wir es nie rechtzeitig, wie es geplant war! Wir teilen uns jetzt! Ihr drei geht zum linken Ersatzgenerator, ihr drei zum anderen. Der Rest kommt mit mir!”. Um den Schild noch rechtzeitig deaktivieren zu können, rannten sie wie Tod und Teufel durch die Anlage. Doch an den Generatoren angekommen, war ein Barrikadeschild aktiviert worden. Sie blieben stehen und Jake überlegte weiter: “Moment mal! Ich hab’s! Rufe Warhunter, hier Squad 27!”, rief Jake ins Funkgerät. Auf der Brücke der Warhunter: “Was ist denn da unten los? Was sind das für Sirenen? Sind Sie entdeckt worden?”, fragte Kane. “Ja! Hier unten ist die Hölle los! Die Panzer kämpfen vermutlich schon mit den Ausfalltruppen, und wir sitzen hier vor einem Barrikadeschild fest und kommen nicht zum Schildgenerator! Nur die Warhunter hat Waffen, die stark genug sind, um den Schild zu zerschießen! Sie müssen hier runter mit dem Schiff und die Generatoren zerbomben!”, schrie Jake ins Funkgerät, da seine Sätze sonst im Sirenenlärm untergehen würden. “Wenn wir jetzt noch näher an den Planeten ran kommen, entdecken die uns! Das können wir nicht zulassen!”, antwortete Kane mit sehr nervöser und zittriger Stimme. “Hören Sie! Die haben uns schon entdeckt und die Flotte ist wahrscheinlich schon längst unterwegs! Außerdem haben wir noch eine Geheimwaffe des ND am Hals! Schon vergessen?”, schrie Kane. “Sie haben Recht. Steuermann? bringen Sie das Schiff in Waffenreichweite zum Schild!”, befahl Kane “Ja, Sir!”, antwortete der Steuermann und brachte das Schiff langsam näher an den Planeten ran. Die Panzer auf der Lichtung hatten, wie Kane schon vermutet hatte, mit den Ausfalltruppen zu kämpfen, waren also verhindert, und konnten nicht eingreifen. Aber auch die beiden Splittertruppen hingen an Barrikadeschilden fest. Kane befahl ihnen, einen Positionssender so nah wie möglich am Generator zu befestigen, und dann zum Kontrollraum am Eingang zurückzukehren. Auch er selber befestigte an der Wand einen Sender und rückte dann mit seinen Männern (und Frauen) zum Kontrollraum zurück. Als alle angekommen waren, gab er Feuerfreigabe für die Warhunter. “OK, jetzt Feuer frei auf die Signale!”, befahl Kane und die Warhunter schoss aus allen Rohren. Langsam, aber sicher brach der Schild zusammen, und alle drei Generatoren waren drei Minuten später nur noch Schutt und Asche. “Hier Kriss! Sind mit den Angriffstruppen fertig! Wie können wir dir helfen Ploy?”, fragte Kriss. “Endlich! Ihr könnt mal kommen und den Flakgeschützgenerator vernichten!”, antwortete Jake. “Leute? Ihr habt’s gehört! Machen wir Schrott aus dem Generator!” Die Panzer rasten zur Basis und standen prompt vor einem neuen Problem: Der Generator war im Hauptgebäude untergebracht und wenn er zerstört würde, wäre die ganze Einrichtung nur noch ein Trümmerhaufen. “Ploy! Der Flakgenerator kann noch nicht zerstört werden! Die Panzer kommen nicht ran und die Artillerie würde das ganze Haus zerbomben und die Warhunter würde die ganze Einrichtung gen Himmel befördern! Sie müssen den Flak - Generator deaktivieren und dann ein paar Stockwerke höher die Forscher des ND gefangen nehmen!”, erklärte Kane dem Squad. “Hier Ploy! Sind unterwegs zum Generator!”, antwortete ihm Jake. Zehn Minuten später standen die Truppen vor einer Sicherheitstür, die sich allerdings nach einer Plasmagranatendetonation widerwillig öffnete. “Sind am Generator! Wir jagen ihn gleich ganz in die Luft!”, erklärte Jake. “Aber nur mit einer Plasmagranate, ist das klar!?”, drohte ihm Kane. Gesagt, getan: Jake warf eine Granate in den Generator und rannte in Deckung.
Der Generator wurde zerstört, das Gebäude blieb stehen und Kane schickte die Jäger los. “Ploy? Machen Sie, dass Sie die Leute bekommen und dann raus da, aber dalli!!!”, rief Kane hastig in das Funkgerät. Sofort rannten sie durch das Gebäude bis in den obersten Stock. Sie suchten ihn ab, aber die Forscher waren schon ausgeflogen. “Ääh, Kane? Ich habe Zweifel, das wir auf Adolur irgendwelche wichtigen Persönlichkeiten finden werden!”, erklärte Jake gepeinigt. “Was soll das heißen: Keine wichtigen Persönlichkeiten?”, fragte Kane entrüstet. “Ich glaube, die sind durch einen Fluchttunnel entkommen! Wir werden ihn suchen und ihnen dann folgen!”, erklärte Jake. Das ganze Team suchte die Räume ab, bis einer der Truppe ein Terminal entdeckte. “Jake? Ich glaube, ich hab was gefunden!”, rief er. “Ich komme! ... Was ist das? Ein Terminal zur Steuerung eines Fluchttunnels, wetten wir?”, freute sich Jake. Er rief einen Hacker aus dem Team, der das Terminal nach einer solchen Steuerung absuchte. Aber als erstes entdeckte er die Kamerasteuerung. Eine Kamera zeigte die flüchtenden Personen in einem Fluchttunnel. Die Tunneltürsteuerung konnte also nicht weit sein. Und tatsächlich fand er die Steuerung. Eine Panzertür am anderen Ende des Raumes ging auf. Plötzlich fing das Gebäude an zu beben. “Ploy! Jetzt machen Sie und Ihr Squad endlich, dass sie da raus kommen! Die Jäger beginnen gerade die Bombardierung!”, sagte Kane. “Wir haben den Tunnel gefunden! Sagen Sie den Jägern, sie sollen das Hauptgebäude als letztes zerstören. Und sagen Sie den Panzern, sie sollen unserem Positionssignal folgen!”, erwiderte Jake. “In Ordnung! Aber hauen Sie lieber da ab.”, warnte Kane ihn. Die Soldaten gingen durch einen düsteren, kalten Betontunnel. Der Tunnel war lang und er ging tief durch die Erde. Plötzlich wurde das Team beschossen. Sie lieferten sich einen kurzen Kampf mit Leibwächtern der Ziele. Sie mussten schon nah dran sein. Etwa zwei Stunden später kamen sie an einen Tunnelausgang. Die Panzer waren ihnen nicht gefolgt, da sie das Positionssignal nicht erfassen konnten. Allerdings setzten sie sich in dem Moment in Bewegung, in dem das Squad aus der Erde kam. “Hier Squad! Wo seid ihr?”, fragte Jake verärgert. “Ganz ruhig! Wir haben Euer Signal verloren, als ihr in den Tunnel seid. Muss ganz schön tief sein, der Tunnel!”, sagte Hayden. “Wir sind jetzt auf einer Lichtung mitten im Wald. Ich habe absolut keine Ahnung, wo die Kerle hin sind!”, beobachtete Jake. “Was ist denn da unten los?? Wir warten hier oben! Es kann nicht mehr lange dauern, bis die Verteidigungsflotte hier ist. Beeilen Sie sich gefälligst, Ploy!”, sagte Kane wütend. “Sehr geehrter Mister Kane Dway, wäre es im Bereich des Möglichen, dem Squad 27 vielleicht einige Aufklärungsjäger zu schicken, damit die vielleicht etwas entdecken?”, sagte Jake trotzig und mit den Zähnen Knirschend. “Meinetwegen. Soll recht sein. Aber ich warne Sie: Wenn Sie nicht innerhalb von einer Stunde etwas brauchbares finden, mache ich Sie einen Kopf kürzer, ist das Angekommen!?”, erwiderte Kane. “OK. Wir haben eine Stunde, ein paar Aufklärungsflieger und ein paar Panzertrupps sowie eine mehr oder weniger gute Moral. Alles bereit?”, fragte Jake erkundigend. “Ploy? Wir stoßen jetzt zu Ihnen. Wir nehmen Sie mit durch den Wald, wenn die Späher was entdeckt haben.”, sagte Hayden. “Angriffs - Jägersquad WH4, beginnen mit Erkundung des Zielgebietes!”, meldete der Anführer eines Jägersquads. Einige Augenblicke kamen bereits die Panzer an. Die Infanteristen stiegen ein und die Jagd ging los. Ein paar Minuten dauerte es, dann attackierte der erste Späher. Nach einer kleinen Umweltverschmutzung und ein paar gefällten Bäumen ging es dann weiter durch den Wald. Mittlerweile wurde Kane ungeduldig: Von den Zielpersonen fehlte jede Spur, die Verteidigngsflotte erschien jeden Moment auf dem Radar und diese Aliens konnten auch jederzeit um die Ecke dampfen! Dann kam eine Meldung von den Jägern: “Haben Sichtkontakt mit feindlicher Einrichtung! Beginnen Analysierung, um nähere Informationen zu erhalten. Kane und Ploy atmeten auf und warteten. Wenige Augenblicke später kamen unzählige Daten auf der Kommandobrücke der Warhunter an und Kane wusste nicht recht, was er davon halten sollte und rief die Flieger: „Sagt mal, Jungs, ist die Basis denn gut versteckt?“ „Mehr oder weniger“, antwortete ein Pilot „Kommt drauf an wie sie das meinen!“ „Ich meine vom Standort aus. Vielleicht auch von der Gebäudefarbe.“, antwortete er. „Nun dann ist der Stützpunkt gut versteckt.“, erwiderte der Pilot. Das bestätigte Kanes Befürchtung. Er konnte nur marginale Einrichtungen erkennen. Nicht viel mehr, als ein Bunker mit einigen Gebäuden oben drauf. Doch dann sah er etwas merkwürdiges; auf dem Boden war eine große Platte. Im besten Fall war es nichts weiter schlimmes, ein Bauteil vielleicht, aber im schlimmsten Fall war es ein Hangartor. Doch noch konnte er sich nicht sicher sein und sagte deshalb:“ Leute? Ich glaube, ihr solltet ein ganz klein wenig schneller machen, denn so wie es aussieht, ist das ein Jägerstützpunkt, von dem sich die Kerle retten wollen! Dann müsst ihr sie schnell daran hindern, OK?“ „Alles klar, legen einen Gang zu, sind fast im Ziel!“, antwortete Hayden. „Gehen Sie über Koordinaten 247° Nord 12° Ost in Position!“, befahl Kane dem Steuermann. Wenige Minuten später befand sich das Schiff über der Basis in Position. Kane war über Statistiken und Diagrammen versunken, als er plötzlich merkte, dass das Hangartor sich öffnete. „An alle Jäger sofort angreifen und Hangartore beschießen!“, brüllte er in Funkgerät. Doch als die Jäger reagierten schnellte bereits ein Shuttle in die Luft. Just in diesem Moment tauchte auch die Flotte auf dem Radar auf und das Shuttle flog darauf zu. „Verflogt das Shuttle brüllte er den Jägern durchs Funkgerät und dem Steuermann gleichzeitig zu. Jäger und Schiff begannen sofort, das Shuttle unter Beschuss zu nehmen. Mittlerweile waren die Panzer bereits am Meucheln und ein paar Augenblicke später startete ein zweites Shuttle aus dem Hangar. Kane wusste, dass in einem Shuttle die Zielobjekte waren, das andere jedoch als Ablenkung diente. Er befahl der Jägerstaffel. Das neue Shuttle unter Beschuss zu nehmen. Plötzlich explodierte das erste Shuttle und Kane erschrak, doch im nächsten Moment wurde ihm klar, dass es ja nicht das Shuttle mit den Regierungsleuten gewesen sein musste. „Hier Kane. Alles, was sich noch auf dem Planeten befinden ins Shuttle und dann hier an Bord!“, befahl Kane. Gesagt, getan: Das Shuttle, dass zuvor noch über der Artillerie in Wartestellung hing, landete, nahm die Artillerie auf und flog sofort in einem übertriebenem Tempo zum anderen Stützpunkt und nahm den Rest auf. Minuten später war alles, bis auf die Jäger an Bord, die bereits einen beachtlichen Abstand vor der Warhunter hatten. „Volle Kraft voraus!“, sagte Kane und die Motoren jaulten, als sie von etwa 10% Leistung jetzt auf 100% Leistung gebracht wurden. Schnell holte die Warhunter die Jäger und das bereits deaktivierte Shuttle ein und die Warhunter flog so, dass das deaktivierte Shuttle in den Hangarraum trieb und dort mit einem enormen Knall auf den Boden fiel, als es von der Schwerkraft erfasst wurde. Ein Jäger nach dem anderen landete in den Hangars der Warhunter und einige Sekunden später befand sich die Warhunter bereits wieder im Orbit eines von der NSF kontrolliertem Planeten. Vorsichtig näherte sich Jake mit seinem Trupp, die Waffen immer auf die Tür gerichtet. „Öffnen!“, befahl Jake einem seiner Teammitglieder. Langsam öffnete sich die leicht eingedellte Tür und fiel aus den Angeln. Der Trupp wich kurz zurück, ging dann an Bord und durchsuchte alle Räume. Das Shuttle war nicht so groß, als das man sich groß verstecken könnte. In einem kleinen Frachtraum fand das Team einen Mann, er trug leicht zerlumpte Kleidung und war recht groß. „Was wollen Sie von mir? Ich bin bloß Pilot! Ich habe nichts gemacht! Lassen Sie mich doch gehen. Mein Shuttle haben Sie ja bereits verschrottet.“, sagte der Mann. „Haha! Sehr komisch. Sieht das nach >bloß Pilot< aus?“, lachte Jake und tippte mit seiner Waffe gegen eine Wand aus Orden. „Als Pilot fliegt man nicht nur Shuttles! Ja, ich habe für den ND gekämpft. Aber seit einiger Zeit gefällt mir der Führungsstil der neuen Regierung nicht mehr. Außerdem kann man nicht so einfach aus der Armee des ND austreten! Ich habe das allgemeine Chaos nur zum fliehen genutzt! Glauben Sie mir! Bitte!“, sagte der Mann resigniert.
“Neue Regierung? Hmm... Soll mich nicht weiter interessieren, aber nach dem ganzen Geklimper da an Ihrer Uniform möchte ich sie doch fragen, arbeitet der ND an einer Geheimwaffe?”, fragte Jake bohrend.
“Geheimwaffe? Nicht dass ich wüsste, aber ich wurde eh niemals über alles aufgeklärt, was die hohen Tiere im Senat vorhatten.”
Jake sperrte den Mann in eine Zelle, da er nichts verwertbares mehr zu bieten hatte. Zumindest nicht für Jake, er war kein Verhörexperte.
Irgendwann würden sie ihn an einer Station absetzen und dann würden sich dort die Leute mit ihm rumschlagen dürfen.

NSF Warhunter; 13.4.2733; 11:12 Uhr MEZ

“Ja, ich weiß dass ihr unzufrieden seit, Leute. Aber ich habe euch gleich gewarnt, dass zum Teil nicht alles so läuft wie geplant... Gut, diesmal ist überhaupt nichts nach Plan gelaufen, aber immerhin haben wir den ND um eine Basis ärmer gemacht! Man kann im echten Leben nicht nur Glück haben!”, ermunterte Kane die Truppe.
Dann öffnete sich die Tür und ein Soldat kam herein.
“Sir? Der Kommunikationsoffizier möchte, dass Sie sich etwas ansehen!”
“Was denn?”
“Ich weiß es nicht, Sir, aber es muss etwas wichtiges sein!”
“In Ordnung. Ich komme sofort!”
Der Soldat salutierte und führte den Captain zur Komm-Zentrale.
Dort angekommen kam ihm der Kommunikationsoffizier entgegen.
“Drake, was gibt’s?”, fragte Kane sofort.
“Das hier, seit einigen Stunden empfange ich immer wieder dasselbe. Immer nur eine kurze Sequenz von einigen Zeichen.”
“Und wie sieht die aus?”
“Hier, sehen Sie!”
Er zeigte auf eine Anzeigetafel, auf der eine Zeichenkombination immer wieder erschien und wieder verlosch.
>>NSF-CSC-D002<<
“Das ist eine ID-Nummer eines Schiffes der NSF!”, stellte Dway fest.
“Ja, ich habe das überprüfen lassen, es ist die Ravenswarm unter Captain Flann.”
“Hmm... Das ist die Notruffrequenz, richtig?”
“Ja.”
“Dann lassen Sie uns da mal hinfliegen... Sie beobachten das Signal weiter, falls da irgendwelche Änderungen auftreten, informieren Sie mich sofort!”
“Ja, Sir!”
Kane rannte förmlich zur Brücke. Dort angekommen befahl er sofort den Sprung zu den Herkunftskoordinaten des Signals.
45 Sekunden noch...
35 Sekunden noch...
25 Sekunden noch...
15 Sekunden noch...
5 Sekunden noch...
Sprung...

NSF Ravenswarm; 13.4.2733; 18:19Uhr MEZ

“Da wären wir, wo ist sie?”
“Etwa 2 Kilometer südöstlich von hier.”
“Bringen Sie uns hin!”
“Aye, aye, Sir!”
Der Navigator gab die Korrekturen in den Computer ein und sofort setzte sich das schwerfällige Schiff in Bewegung.
Bereits wenige Augenblicke später konnte man die Ravenswarm sehen, sie trudelte orientierungslos durch den Raum.
“Oh Mein Gott! Was muss das gewesen sein, das ein Schlachtschiff der NSF so einfach außer Gefecht setzt? Oh Gott...
Scannen Sie das Schiff bitte einmal! Ich will wissen, ob da irgendwer überlebt hat!”, sagte er, als er einen kleinen Krater in der Außenhaut des Schiffes entdeckt hatte.
“Scanvorgang läuft! Bitte einen Moment Geduld!”, sagte der Computer.
“Rumpfzustand: 98%; Schildzustand: 2%; Vitale Lebensdaten: 0; Atmosphärischer Druck: Nicht Vorhanden; Waffenzustand: 100%, Schiffsenergie: Nicht feststellbar.”, ratterte der Computer herunter.
“Zustand der Lebenserhaltungssysteme?”
“Liegt bei 100%.”
“Energie?”
“Keine Energie messbar.”
“Verdammt! Ob die Generatoren überlastet sind? Das Loch da vorne ist nämlich ziemlich nah dran... Machen Sie ein Shuttle fertig, mit einem mobilen Generator!”, befahlt Kane.
Binnen weniger Minuten war das Shuttle fertig und von Jakes Trupp bemannt.
Es flog aus dem Hangar und dockte wenige Minuten später an der grünlich schimmernden Außenhaut des Schiffes an.
Als Jake den Öffner für die Luke betätigte, öffnete sich nur eine Schleuse, das Zeichen dafür, das der Computer der Warhunter Recht hatte.
Ein Soldat steuerte den Roboter in die Schleuse, sie fuhr zu und der Roboter fuhr in das Schiff.
Seine Scheinwerfer sprangen auf Knopfdruck an und alles verfolgte die Kamera bei ihren Streifzügen, während sie leise surrend die Umgebung absuchte. Auch hier fiel sofort ein grünes Schimmern in das Blickfeld. An den Wänden war alles übersäht mit diesem Zeug.
“Was ist das?”, frage Jake.
“Ich weiß es nicht Sir, könnte aber eine Art Bakterie sein.”, antwortete ein Soldat.
Der Roboter fuhr weiter, auf die Generatoren zu. Dort angekommen leuchtete der Generator schwach, war allerdings ebenfalls übersät von diesem Grünen Zeugs.
“Was ist das für ein Zeugs?”, fragte Jake.
Im nächsten Moment sollte er es erfahren. Der Roboter streckte einen Arm in die glibberige Masse und beinahe sofort sprangen einige Funken auf den Roboterarm über und die Batterie des Roboters wurde immer schwächer und schwächer, während er von plötzlich wuchernden Bakterien überwachsen wurde.
“Oh mein Gott! Was ist das? Oh verdammt!”, rief Jake, als die Kamera schließlich ganz ausfiel.
“Oh mann... Das ist wirklich nicht normal!”, bemerkte einer der Soldaten.
“Dagger? Kommen Sie mit mir, wies aussieht müssen wir die Generatoren auf Vordermann bringen!”, befahl Jake. Einige Zeit später gingen die beiden Soldaten in das Schiff. An einer Wegkreuzung befahl Jake, dass sie sich aufteilen sollten.
Wieder einige Zeit später kam Jake beim Generator an. Der Roboter war mittlerweile nur noch von der Silhouette zu erkennen, er war komplett überwuchert mit den Bakterien. Jake kratzte einige Bakterien von dem Roboter und staunte nicht schlecht, es sah durch eine kleine Öffnung in den Roboter und sah, dass die Chips noch heil waren, bis auf eine Komponente; Silizium. Das heißt es waren nur noch Drähte übrig.
“Eerm... Dagger? Bitte melden!”
“Ja Sir?”
“Wo sind Sie?”
“Laut Radar exakt über Ihnen!”
Jake sah nach oben.
“Aha... Sagen Sie, ich glaube das Schiff können wir verg... Moment mal!”
Jake sah, wie einige Bakterien von der Decke bröckelten. Genau an der Stelle, an der Dagger laut Radar stand.
“Gehen Sie bitte ein paar Schritte vorwärts, während Sie irgendwas ins Funkgerät quatschen!”
“Was machen Sie da, Ploy?”; mischte sich Kane Dway ein.
Dann bröckelten einige Bakterien vom Generator.
“Sir? Ich habe eine Idee, lassen Sie mich die erst ausprobieren! Dagger? Legen Sie los!”
“Ja, also, ich weiß nicht was das soll, aber da unter mir die ganzen Bakterien mit jedem Schritt weniger werden.. Darf man vermuten dass die Bakterien allergisch gegen uns sind?”
“Nein.... Nicht gegen uns. Gegen unsere Funksignale! Mit jedem Schritt den Sie gegangen sind, sind mehr Bakterien von der Decke gebröckelt! Wir haben es! Ja! Und ich weiß auch, was die Bakterien machen, wenn Sie ungestört sind! Sie fressen Strom und Silizium! Warum weiß ich nicht, aber sie haben einen richtigen Heißhunger darauf!”
“Haben Sie die Lösung des Problems?”
“Aber sicher! Haben Sie zufällig eine Gleiterstaffel übrig? Diese sollten eifrig Funkkontakt mit Ihnen halten, während sie jeden Quadratmillimeter des Schiffes umfliegen. Damit die Funkwellen die Bakterien töten!”
“Wenn Sie meinen, Ploy. Ich hoffe Sie haben recht, Jorrad ist in diesen Zeiten teuer!”
Gesagt - Getan, während die Ravenswarm immer mehr von Bakterien befreit wurde, suchten die beiden Soldaten nach Überlebenden.
“Hey, Jake, das dürfte Ihnen gefallen! Wir haben einen Raum gefunden, der noch definitiv nicht von den Bakterien überfallen wurde und der auch eigene Lebenserhaltungssysteme hat!”, sagte Dway
“Und der wäre?”
“Die Brücke!”
“Okay, unterwegs! Dagger? Ich treffe Sie dort!”
“Aye, Sir!”
Beide begaben sich auf schnellstem Weg zur Brücke und trafen sich am Hauptschott. Sie öffneten die erste Schleusentüre, gingen rein und öffneten dann die innere. Sie gingen rein und trafen nur noch wenige Überlebende, die sich hier zurückgezogen hatten, aber immerhin waren es die wichtigsten; Captain und die Offiziere.
“Sind Sie alle in Ordnung hier? Oder gibt es Probleme?”
“Es gab Probleme! Aber mächtige!”
“Okay, wir bringen Sie gleich hier heraus, diese Bakteriendinger werden in diesem Moment beseitigt und dann fahren wir alle Systeme wieder hoch, die verfügbar sind.”
“Okay, aber machen Sie schnell!”, sagte der Captain.
Wenige Stunden später waren Schilde, Lebenserhaltungssysteme und auch Waffensysteme wieder vollkommen aufgeladen, aber die Antriebe hatte es am schwersten erwischt. Sie lieferten nur minimale Energie, und so musste die Warhunter die Ravenswarm abschleppen. Zur Schiffswerft der NSF im Taliq-System; Taliq 3.

Taliq 3; 14.4.2733; 3:47 Uhr MEZ

Kane führte Captain Flann von der Ravenswarm in einen kleinen, gemütlich eingerichteten Raum in der Werft. Es hingen überall Bilder an der Wand und es standen auch einige Pflanzen im Raum.
Kane setzte sich an einen Tisch in der Mitte und forderte Flann durch ein Handzeichen auf, sich ebenfalls zu setzen.
Er setzte sich und Kane fing mit der Befragung an.
“Mike, es ist schwierig, einen Zerstörer der NSF zu beschädigen, und gar komplett außer Gefecht zu setzen. Was ist denn genau passiert, an dem Zeitpunkt, ... Wo halt... Was passiert ist.”
“Nun ja... Wir waren auf Eskorte in dem System, als unsere Langstreckenscanner ein Schiff mit einer enormen Geschwindigkeit erfassten. Es flog sogar schneller als das Licht! Wir haben es erst kurz vor Eintritt in das System erfassen können, so waren wir nicht bereit, als das silbrig glänzende Schiff mit mehreren Strahlenkanonen unterschiedlichster Farben angriff. Unsere Schilde gingen weg wie Butter! Es schien ihnen überhaupt keine Mühe zu machen!
Sie schossen unsere Schilde kaputt und stoppten dann das Feuer. Die Waffen haben unseren Rumpf nicht einmal berührt.
Dann manövrierte es recht schwerfällig in eine bestimmte Position, während mehrmals wieder Schüsse aus dem Schiff kamen, als unsere Schilde wieder ein wenig hochfahren konnten.
Dann stoppte es und feuerte eine Rakete ab. Wir vermuteten schon, es wäre unser Ende, bei derart hoch entwickelten Waffen. Aber dem war nicht so. Es gab einen kleinen Ruck, dann verschwand das Schiff wieder aus dem System.
Dann bemerkten einige Soldaten dieses Zeugs, diese Bakterien, wie Sie sagen. Sie breiteten sich wie eine Pest über das gesamte Schiff aus und fraßen sämtliche Energiereserven auf. Sie verschlangen das Schiff buchstäblich.
Und dann waren wir auf der Brücke gefangen, bis wir nach ein, zwei Tagen eine kleine Batterie gefunden haben, um das Notsignal zu senden. Mehr als unsere ID war nicht möglich, wegen der kleinen Batterie. Und dann sind Sie gekommen.”
“Sie sagten, ein “silbrig glänzendes Schiff” hätte Sie angegriffen, wie sah es aus, was für eine Form hatte es? Ich muss alles darüber wissen, um nach solchen Schiffen Ausschau zu halten. Weil wie es aussieht sind das ein paar nette Zeitgenossen, die wir uns da geangelt haben...”
“Es war länglich und hatte ein breites Cockpit, wie es aussah. Triebwerke waren 3 zu erkennen, direkt hinten, also von vorne nicht zu sehen. Mehr konnte man von der Brücke aus auch nicht sehen.”
“Wenigstens etwas. Lassen Sie uns mal zum Labor gehen, und fragen, was mit den Bakterien ist.”
Kane stand wieder auf und ging, gefolgt von Flann, durch die Tür zu einem Labor.
“Und? Wie steht’s? Können Sie mir bereits etwas über diese Dinger sagen?”, fragte Kane einen der Wissenschaftler.
“Nicht wirklich, alles was wir bisher wissen ist, dass es Einzellige Bakterien mit zwei Zellkernen sind. Der zweite Kern sieht etwas seltsam aus, aber wie es scheint kann man die Dinger gezielt wachsen lassen, indem man Strom oder Silizium zugibt. Wahrscheinlich dient der zweite Zellkern zur Zerlegung dieser zwei Komponenten in Nährstoffe. Aber mehr kann ich Ihnen wie gesagt noch nicht nennen.”
“Nun gut, das soll reichen, wir fragen später Nocheinmahl nach!”
Sie gingen wieder raus aus dem Labor und zur Kommandozentrale der Werft.
Kane ging in das Büro des Werftvorsitzenden und setzte sich in den Stuhl vor dessen Schreibtisch.
“Sagen Sie, welche der vier Kriegsparteien baut längliche Schiffe mit im Heck eingelassenen Triebwerken?”
“Soweit ich weiß der ND!”
“Na bitte, jetzt kennen wir die Geheimwaffe, an der der NDA gearbeitet haben soll!”
Kane stand auf und meldete es sofort dem Parlament auf Aricata, dass der ND ab sofort eine größere Bedrohung darstellte, als alle anderen drei Parteien. So wurden auch Einsatzkräfte abgezogen, die eigentlich die EMC überfallen sollten.

EMC Techbay, Trümmer; 14.4.2733; 7:23 Uhr MEZ

Die Techbay war nur noch ein Trümmerhaufen, einige Teile glühten noch von der Reibungshitze der Kollisionen. Dann sprang plötzlich ein Zerstörer der EMC; die Galvain ins System. Sie benutzte sich für den Sprung einer Technologie, die aus einem unbekannten Raumschiff geborgen wurde; allmählich wurden die Parteien des Krieges technologisch besser und dass mussten sie auch, gegen einen Feind, den sie nicht kannten.
Der Zerstörer vollzog langsam eine Wendung, sodass ein Hangar zum Trümmerfeld zeigte.
Auf der Brücke besprachen derweil der Kapitän und seine Offiziere die Situation:
“Scannen Sie das Gebiet und schicken Sie dann die Bergungsschiffe los! Der oberste Rat will, dass so schnell wie möglich an dem Projekt weitergearbeitet wird! Außerdem müssen wir schnell hier weg, wir können nicht riskieren, dass uns diese Aliens kriegen! Die Galvain darf ihnen nicht in die Hände fallen! Haben Sie das verstanden?”
“Ja, Sir! Wir werden sofort mit allem nötigen beginnen und die Weiterforschung an Bord der Galvain fortsetzen!”
“Na was stehen Sie dann noch hier herum? Fangen Sie an!”
Der Offizier salutierte und drahte sich auf dem Absatz um, um die nötigen befehle zu erteilen.
Wenige Minuten später starteten die Miniraumschiffe aus dem Hangar und fingen an, systematisch Teile aus dem Trümmerfeld zu bergen.
“Geben Sie mir mal einen Nahansicht eines Teils!”, befahlt der Kapitän.
“Aye, Sir!”
Sofort erschien auf der Scheibe der Brücke ein dreidimensionales Bild eines großen Teiles. Die Kanten waren glatt geschnitten, wie mit einem Schneidbrenner und das Schiff machte den Eindruck, als sei es systematisch und fachgerecht zerlegt worden.
Mit einer Handbewegung ließ er das Bild verschwinden und drehte sich um, um sich auf seinen Sitz zu setzen.
Es dauerte noch einige Minuten, bis alle Bergungsschiffe wieder im Hangar waren und alles geborgen war.
Kapitän Grey befahlt den sofortigen Sprung. Das Schiff beschleunigte sofort auf Überlichtgeschwindigkeit.
“Wozu soll das nur führen? Wir vernichten dann unschuldige Menschen und Planeten, nur um einen Krieg zu gewinnen, der nur eine Seite übrig lassen wird... Das ist nicht richtig...”
“Sir? Ist alles in Ordnung?”
“Ja, ist in Ordnung... Lassen Sie uns endlich zur Erde fliegen!”

Taliq 3; 14.4.2733; 18:00Uhr MEZ

“Sir? Wir haben eine Nachricht aufgefangen, von einem unserer Agenten. Es heißt, die EMC hätte ein Gerät fertiggestellt und wäre auf dem Weg! Wir wissen weder, wohin die EMC unterwegs sein sollte, noch was für ein Gerät sie gebaut haben. Die Nachricht ist nur kurz und unvollständig!”, sagte der Kommunikationsoffizier zu Dway.
“Ein Gerät?”, fragte Dway skeptisch. “Mehr nicht? Nur ein kleines Gerät? Argh... Was auch immer das sein soll, ich kann jedenfalls keine Untersuchung anstellen, dafür ist die OUT* zuständig! Was belasten Sie mich damit?”
“Sir! Die Nachricht kam von der Erde selber! Und ich glaube kaum, dass die Erde Produktionsstätte irgendwelcher neuen, kleineren Technologien ist, da wird nur die Creme de la Creme produziert!”
“Und woher haben Sie diese Weisheit wieder?”
Dway war sichtlich angespannt, er hatte zuviel Stress in der letzten Zeit und würde sich über ein bisschen Schlaf freuen, aber den ließ man ihm offensichtlich nicht. Er musste das Mädchen für alles spielen, wenn die Obrigkeit mal wieder zuviel zu tun hatte und sich nicht so belasten wollten, aber der beste Flottenkapitän war ja gerade gut genug dafür! Manchmal kam er auf die Idee, vielleicht doch zu meutern, er wusste nicht, wie lange all das noch gehen sollte, solange nicht geklärt war, was genau da gebaut wurde, weder das Gerät vom ND noch das der EMC waren in Einzelheiten bekannt, und so wurde das Parlament immer wieder überschüttet von Anfragen, ob denn endlich mal Fortschritte gemacht werden würden.
“Ach... Versuchen Sie herauszufinden, wohin die EMC will, ich werde die Ravenswarm dahinschicken!”
“Aye, Sir!”, antwortete der Offizier und verschwand hinter einer Abzweigung aus Dways Sichtfeld.
Kane wusste, dass da irgendwas im Busch sein musste, aber er hatte weder Lust, zu erfahren was genau, noch sich selber in den Hexenkessel zu begeben, die Ravenswarm war schließlich so gut wie unbeschädigt und voll Einsatzbereit.

Nach einigen Stunden des Wartens kam der Offizier erneut angerannt, diesmal mit einem Blatt Papier in der Hand.
“SIR!!!”, rief er völlig außer Atem und musste erst einmal kurz verschnaufen, bevor er erneut zum Reden ansetzte.
“Die Dechiffrierungsabteilung konnte den Rest der Nachricht wiederherstellen!” Er hielt Kane das Blatt vor das Gesicht, wartete darauf, dass Kane das Blatt griff und verschwand sofort wieder.

An alle Schiffe in der Nähe des Sol-Systems!
Hier spricht Agent Maybach! Ich befinde mich zurzeit in einer orbitalen Werft und belausche ein Gespräch zwischen zwei hochrangigen Generälen der EMC und dem obersten Rat der EMC; Präsident Foograg und die beiden Senatoren Grandray und Hogrund.
Ich weiß nicht genau, um was es dabei geht, aber ich bin mir sicher, dass es etwas mit dem Gerät zu tun hat, was gerade hier in der Werft fertiggestellt worden ist.
Sie reden etwas von schlechtem Wetter oder so, ich kann es nicht genau hören, da ich mich in einem nahezu komplett schallgedämpften Kanal über dem Sitzungstisch befinde. Ich werde versuchen, mehr herauszufinden, dann melde ich mich wieder!
Ach bevor ich’s vergesse; sie haben gerade auch Tanacaal erwähnt!
Maybach - Ende

Dway legte das Blatt auf den Tisch, an dem er saß und ging in sich. Was sollte die EMC fertiggestellt haben? Und sollte es nachher noch die Superwaffe sein, die vom ND befürchtet wurde? Sollte mit schlechtem Wetter ein Hagel von Laser gemeint sein; eine Schnellfeuerwaffe?
Ihm geisterten zu viele Fragen im Kopf umher, als dass er klar denken konnt. Er fasste sich wieder und bestellte noch einen Drink. Den hatte er mittlerweile auch sicher nötig.
Er beschloss, nach dem Drink erst mal ein paar Stunden schlafen zu gehen, er konnte die Augen vor Müdigkeit kaum noch offen halten und war nunmehr seit mehr als 30 Stunden wach, das konnte nicht gesund sein.
* OUT = Organisation of United Technical Engineers

2:15Uhr MEZ

Kane wachte unsanft auf; er fiel von seinem Bett. Er sah auf die Uhr auf dem Nachttisch - 2:15Uhr. 6 Stunden Schlaf - besser als nichts. Er konnte nach einigen Minuten auch wieder die Augen offen halten und fühlte sich wieder frisch und hellwach. Er rieb sich den Hinterkopf und machte das Bett wieder zurecht, bevor er sich aus der Kaffeemaschine einen Kaffee machte.
Die schwarze Flüssigkeit rann langsam in eine bereitstehende Tasse, bis der Strom schließlich versiegte und die Tasse aus der Maschine fuhr.
Kane nahm sie sich und sofort wurde eine neue Tasse eingehakt.
Kane hatte sich kaum gesetzt, als jemand um Einlass bat.
“Herein!”, rief Kane.
Ein Soldat kam herein, nahm Haltung an und Salutierte vor Kane, bevor er ihm einen Zettel übergab und sang und klanglos wieder verschwand.
Nachdem die Tür wieder zugeglitten war, nahm Kane das Dokument auf und las es sich durch.

Notruf - Stop
An alle Schiffe in der Nähe des Tanacaal-Systems! - Stop
Tanacaal wird angegriffen, von einer Flotte der EMC! - Stop
Sie greifen den Planeten mit einer Art Wettermaschine an! - Stop
Wiederhole: Wettermaschine! - Stop
Bitte um schnelle Hilfe! - Stop
Alle Kommunikationssysteme ausgefallen! - Stop
Nur noch Morsekommunikation möglich! - Stop
Können nicht mehr lange Widerstand leisten! - Stop
ENDE

Anmerkung: Diese Nachricht traf um 1:45Uhr in der Schiffswerft bei Taliq ein. Aufgrund der Geschwindigkeit des Signals muss davon ausgegangen werden, dass der Angriff heute um 0100 begonnen haben muss. Wir brauchen sofort ein Schiff, die Ravenswarm wurde bereits fertig zum ablegen vorbereitet und wir warten nur noch auf Ihren Befehl, Sir!

Kane überlegt noch kurz, bevor er in einer Halsbrecherischen Aktion aufstand und ohne zu gehen die Komm erreichen wollte. Er strauchelte kurz und drückte dann den Knopf und sagte: “SOFORT STARTEN! ICH WIEDERHOLE: DIE RAVENSWARM SOLL SOFORT STARTEN!”
Er hatte das über die Stationskomm gesprochen, sodass jeder das hören musste. Also konnte es nicht mehr lange dauern, bis die Ravenswarm vor seinem Fenster, was günstig an der Ausflugsschneise gelegen war, erschien.
Eigentlich war er froh, dass die Ravenswarm, und nicht die Warhunter bereit gemacht wurde, er hatte genug anderes um die Ohren, als dass er sich noch um eine Evakuierung kümmern konnte.
Wie erwartet begann ein schwarzer Schatten nach einigen Minuten das Kabinenfenster zu verdunkeln, bis man draußen nur noch vereinzelt brennende Lichter in der Ravenswarm erkennen konnte.
Kane konnte schwach das Loch im Rumpf der Ravenswarm erkennen, was nur notdürftig geflickt wurde. Nach weiteren 2 Minuten war die Ravenswarm komplett aus der Werft geflogen und musste, was Kane nur vermuten konnte, da er bis dorthin nicht sehen konnte, dann den WLT eingesetzt haben, obwohl Tanacaal nur wenig entfernt lag.
Aber wenn das eine Wettermaschine sein sollte, die die EMC fertig gestellt haben sollte, wusste Kane, was mit “schlechtem Wetter” und dem Gerät gemeint war, und warum Tanacaal erwähnt wurde.
Die EMC begann einen grausamen Feldzug, indem sie Planet für Planet der NSF vernichtete, terraformte oder wie man es auch nenne wollte, und somit die NSF machtlos gegen diese Waffe machte.
Kane blieb noch einige Minuten am Fenster stehen und beobachtete einen pulsierenden Stern in weiter Ferne, bevor er sich wieder fing und wieder in die Cafeteria der Werft ging.

Tanacaal, 15.05.2733, 2:20Uhr MEZ

Als die Ravenswarm in das System sprang, war bereits die Hölle über dem Planeten ausgebrochen, der nun, wie Flann erkennen konnte, in zwei Hälften geteilt war; auf der nördlichen Hälfte war alles Sandig und auf der Südhalbkugel war noch alles normal, aber diese Wettermaschine war grausam; die Wüste breitete sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit aus.
“LANDEN! SOFORT! Und zwar bei der südlichsten Stadt!”, schrie Flann sofort. Denn bei der südlichsten Stadt mussten sich die letzten Überlebenden versammelt haben. Flann bemerkte erst jetzt, wem die vielen Schüsse der EMC galten; einige der silbernen Schiffe waren im System und lieferten sich einen heftigen Kampf mit der EMC. Ein großen Raumschiff drehte langsam und schoss dann einen Torpedo auf ein Schiff der EMC ab. Das getroffene Schiff fing sofort zu trudeln an und alles, selbst die Schutzschilde versagten.
Einige weitere, gezielte Schüsse der anderen Schiffe sorgten für ein schnelles Ende und ein brennendes Wrack begann, von der Schwerkraft gezogen, auf den Planeten zu stürzen.
Niemand schien auf die Ravenswarm zu achten, alles versuchte nur irgendwie den Waffen der jeweils feindlichen Schiffe zu entkommen und daher waren beide Parteien zu sehr mit sich selbst beschäftigt, als dass jemand die Ravenswarm attackieren würde.
Die Ravenswarm tauchte bereits in die Atmosphäre des Planeten ein, als die letzten Teile des zerstörten EMC-Schiffes in der Ozonschicht verglühten. Nur einige wenige Teile stürzten in das Meer aus Sand.
Als nächstes durchflog die Ravenswarm eine gewaltige Wolkendecke, die aus dem Wasser bestand, was zwangsläufig verdunstet sein musste.
Nur wenige Minuten später brachen die Wolken auf und die Ravenswarm befand sich im Anflug auf die südliche Hauptstadt, wo ein emsiges Treiben herrschte. Viele Schiffe begannen just in dem Moment zu starten, als die Ravenswarm in Sichtweite kam.
Sie formierten sich an den Seiten der Ravenswarm, als diese landete, und die letzten Flüchtlinge aufnahm.

2:54Uhr

Nur wenige Minuten später waren alle Flüchtlinge über die riesigen Laderampen der Ravenswarm hineingekommen und die Frachtluken der Ravenswarm schlossen sich mit einem lauten Getöse.
Als sie mit einem lauten Knall zugefahren waren, startete die Ravenswarm augenblicklich und begann wieder durch die Wolken zu fliegen.
In den Wolken wurde das Schiff mehrmals durchgeschüttelt, und als die Ravenswarm aus den Wolken auftauchte, sahen sie auch, warum; die bereits vorgeflogenen Schiffe wurden alle abgefangen, Flann konnte nicht genau erkennen, wer sie abgeschossen hatte, aber eine der beiden Parteien musste es getan haben.
Als sich das Sichtfeld der Ravenswarm wieder gen Schwarz zog, sah man langsam, dass nur noch die fremden Schiffe übrig waren, die sofort begannen, auf die begleitenden Schiffe zu schießen.
Flann rannte aus der Brücke an ein rechtes Panoramafenster und musste zusehen, wie ein Schiff nach dem anderen von den farbigen Strahlen erfasst und vernichtet wurde.
Immer mehr Wracks stürzten wieder auf den Planeten herab, aber einige Kleinteile würden als kleiner Asteroidengürtel und als Mahnmal für alle folgenden um den Planeten kreisen.
Flann befahl den Sprung, es hatte keinen Sinn, sich auf einen Kampf einzulassen, den man nicht gewinnen konnte, und die Evakuierungsschiffe wären so oder so verloren gewesen.
Wenige Augenblicke später erschien die Ravenswarm wieder in der Umlaufbahn um Taliq und nahm Kurs auf Taliq 3.

Taliq 3, 15.05.2733, 3:04Uhr MEZ

Der Gasriese zog langsam und wie gewohnt seine Bahnen um die Zwillingssterne im Zentrum des Systems, während das gewaltige Schlachtschiff langsam und majestätisch in eine Einflugsschneise einschwenkte.
Ganz langsam und vorsichtig manövrierte das schwerfällige Schiff genau in die Andockposition neben der Warhunter.
Kane stand bereits an Schleuse 7 bereit, um beim Ausladen der Flüchtlinge von Tanacaal zu helfen.
Mit einem lauten Geräusch dockte die Ravenswarm an und das Schleusentor öffnete sich, um kurz darauf Hunderte von Flüchtlingen in die riesige Verladehalle der Werft auszuspeien.
Kane wusste nicht, was er tun sollte, er sah sich nur von einem riesigen Schwarm Flüchtlingen umzingelt und wohin er auch Blickte, er sah nur Verzweiflung in den Gesichtern der Leute, keiner lachte, aber trotzdem schienen sie froh darüber zu sein, überlebt zu haben.
Kane verdrängte sofort die Überlegung, wie viele es nicht geschafft haben mögen.
Einige Augenblicke später erblickte er Flann in der Menschenmasse und er begann sofort, sich auf ihn hinzuarbeiten, was durch den Strom der Menschen in die eine Richtung aber deutlich erschwert wurde.
“MIKE!”, schrie er durch die lauten Rufe durch.
Flann blickte sofort auf und begann ebenfalls, sich zu Kane hinzuarbeiten.
Kurze Zeit später trafen sie sich:
“Was ist da passiert? Auf Tanacaal?”
“Sie sind alle tot...”, murmelte Flann nur vor sich her.
“Tot? Wer?”
“Die Leute!”
“Welche Leute?”
“Die in den anderen Schiffen”
“Andere Schiffe? Wie viele, welche?”
“Tausende Frachter und Transporter... Alle... Vernichtet von den unbekannten...”
“Oh mein Gott... Wie viele konntet ihr retten?”
“Einige hundert vielleicht”
“Und auf Tanacaal lebten über 12 Millionen Menschen...”
Die beiden gingen langsam in Richtung der Cafeteria. Auch wenn Flann gerade ein Ereignis mit ansehen musste, was ihn sein Leben lang verfolgen würde, brauchte er jetzt irgendwas, um wieder zu sich zu kommen. Die Soldaten dieses Krieges wurden auf viel vorbereitet; sie konnten tausende ohne Reue töten, aber ein solches Massaker; darauf konnte noch das schlimmste Training niemanden vorbereiten.

4:56Uhr MEZ

“Sir? Wir haben herausgefunden, was genau Sache ist. Diese Nachricht ist gerade eben von Aricata eingetroffen!”, sagte der Soldat, der gerade hereinplatze, als Kane über seinem 34. Drink saß und in das Getränk hineinstierte.
“Was is?”
“Hier, lesen Sie selbst!”
Kann nahm den Zettel und versuchte sich darauf zu konzentrieren, was nach 34 Drinks nicht unbedingt leicht war, auch für jemand trinkfestes.

Rundschreiben an alle Angehörigen der NSF
Heute Morgen, um 3:00Uhr MEZ erreichte das Parlament auf Aricata eine grausame und einprägsame Nachricht: Den Verlust von Tanacaal und über 11 Millionen Menschen.
Dies ist ein Denkwürdiger Tag, und wir werden ihn zu einem Gedenktag machen.
Aber heute ist auch ein Tag zum Feiern, denn wir sind endlich aufgewacht! Aufgewacht aus einem Jahrhunderte langem Schlaf der Eintönigkeit. Krieg .. Ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden, aber das darf so nicht bleiben! Also rufe ich alle auf, sich an diesem krieg zu beteiligen, mit allem Mut den sie mitbringen können! Wir müssen jetzt handeln, sonst gibt es keine Chance mehr auf Frieden! Wir müssen hier, jetzt und heute beweisen, dass wir einen gemeinsamen Feind haben, einen Feind, der bereit ist, alles dafür zu geben, sich wie eine Seuche in unserer Galaxie auszubreiten! Halten wir zusammen und vertreiben wir die Aggressoren!

Gezeichnet: Tanja Graybratt, Voristzende des Parlaments auf Aricata

Damit war es offiziell: Es waren Aliens, die in das Territorium der Menschheit eingedrungen waren! Kane war auf einmal wieder hellwach und überhaupt nicht mehr betrunken.

Einige Minuten später ertönte ein Generalalarm; feindliche Schiffe drangen in das System ein; es waren die Aliens.
“Wie ist das möglich??”, fragte ein Soldat.
“Wir oft hatte diese Station in letzter Zeit Funkkontakt?”, fragte Kane
“Ich weiß nicht... Vielleicht Hundert oder auch Zweihundert Mal.”
“Mindestens Hundert?”
“Ich denke schon.”
Daraufhin salutierte der Soldat noch kurz und rannte weg.
Kane rannte schnell zur Warhunter, die bereits zum Ablegen bereit war. Er ging auf die Brücke und befahl das Ablegen.
Er war sich sicher, dass diese Aliens Taliq 3 nur aufgespürt haben konnten, indem sie den Funkverkehr rekonstruierten, anders war das nicht möglich, Taliq konnte jegliche Energiesignatur verschleiern, selbst auf noch so guten Radars war die Werft und die beiden Raumdocks nicht zu entdecken.
Und wenn die Aliens den Funkverkehr NACH Taliq 3 rekonstruieren konnten, mussten sie zwangsläufig auch wissen, wo Aricata liegt. Diese Aliens erstellten sich also eine eigene Galaxiskarte mit gestohlenen Informationen - Nicht die feine Art.
Nachdem die Warhunter und die Ravenswarm abgelegt hatten und Kurs auf die feindlichen Schiffe nahmen, begannen diese, sich zurückzuziehen.
“Schnell! Sie dürfen mit den Informationen nicht entkommen!”, sagte Kane.
“Ich schicke Jäger los, die sie beschäftigen!”, sagte der diensthabende Offizier auf der Brücke.
“Nein! Sie werden abgeschossen wie Tonsterne in der Schießbude! Ich habe selbst gesehen, zu was ihre Laser fähig sind! Das wäre unnütz Verschwendung von Leben!”, funkte Flann dazwischen.
“Wie Sie meinen!”
Die beiden Fraktionen schoben sich immern mehr zusammen, bald zischten erste Energieblitze durch die Nacht des Alls.
Die Ravenswarm wollte gerade Breitseite geben, als die Schiffe extrem beschleunigten; sie waren auf Lichtgeschwindigkeit gegangen.
“Ich denke, sie werden jetzt einen Planeten nach dem anderen Vernichten! Lasst uns alle Planeten hier in der Nähe abklappern, wo sie sind!”, schlug Kane vor.
“Gute Idee, folgen Sie der Warhunter!”, sagte Flann.
“Aye!”, sagten beide Navigatoren im Chor.
Die Ravenswarm drehte wieder langsam, bis sie wieder parallel zur Warhunter flog.
10...
9...
8...
7...
6...
5...
...
Sprung!

Aricata, 15.05.2733, 11:49Uhr MEZ

“Sir? Wir haben mehrere Schiffe auf den Langstreckensensoren!”, sagte ein Soldat zu General Pacs.
“Mehrere? Wie viele?”
“Zwei”, antwortete der Soldat trocken.
“Nur zwei?”
“Ja Sir”
“Wir erwarten aber keine Zwei-Schiff-Verbände mehr!”
“Sir? Das sind definitiv nicht unsere” Er legte eine kleine Pause ein “Sie fliegen mit dem Anderthalbfachen der Lichtgeschwindigkeit - Mit Kurs auf Aricata!”
Der General verstummte augenblicklich. Er starrte den Soldaten noch ein klein wenig an, bevor er wir von der Tarantel gestochen davon rannte; direkt zur Kommunikationszentrale des Militärstützpunktes Diamond Harbor.
“Lassen Sie mich sofort einen Rundruf an alle Schiffe im System machen!”, befahl er.
“Ja, Sir!”, sagte der Offizier, salutierte und öffnete einen Kanal.
“Achtung, Achtung! Dies ist eine Notstandssituation! Wir erwarten bald eine gewaltige Flotte feindlicher Schiffe, die vorhaben, Aricata zu vernichten. Wir wissen nicht, wie viele Schiffe es sind, aber ihre Vorhut ist bereits unterwegs! Das Überraschungsmoment ist NICHT, ich wiederhole NICHT auf unserer Seite! Ich bitte Sie daher alle, Ruhe zu bewahren! Gehen Sie in eine gute Verteidigungsposition und starten Sie alle Jäger, die Ihnen zur Verfügung stehen! Ende der Durchsage.”
Pacs übergab das Funkgerät wieder an den Offizier, zupfte seine Uniform etwas zu recht und ging dann langsam und in Gedanken versunken wieder aus der Zentrale.
Mittlerweile waren auch die beiden Späher eingetroffen und führten einen Scan des gesamten Sektors.
Somit war zumindest klar, dass sie auch altbekannte, effektive Strategien benutzten.
Diese Strategie verriet zumindest, dass sie deutlich überlegen sein mussten, um so eine vorhersehbare Taktik zu verwenden.

12:34Uhr MEZ - Endschlacht

Alle Schiffe befanden sich nunmehr in einer nahezu bollwerkartigen Verteidigungsstellung, auch viele mobile Geschütztürme wurden im Raum verteilt, alles bereitete sich auf die grausamste Schlacht dieses Krieges vor.

Es sollte nur wenige Minuten dauern, bis die NSF wusste, WIE stark überlegen diese Aliens waren.
Auf den Langstreckensensoren der Basis erschienen grob 240 Punkte.
“Gott steh uns bei!”, sagte Pacs und betete.
Der Kommunikationsoffizier reagierte sofort und sendete eine Kopie des Rundrufes über alle bekannten Frequenzen in den Äther.
Nun würde jedes Schiff, egal welcher Fraktion es angehörte, unweigerlich mitbekommen, dass Aricata dem Untergang geweiht war.

12:40Uhr MEZ

Da waren sie; eine unglaubliche Flotte, größer als alle Flotten der vier Fraktionen zusammen, 240 riesige Schlachtschiffe gingen auf Unterlichtgeschwindigkeit und sofort begann die Schlacht.
Die Schiffe der NSF waren bereits in einer unglaublichen Anzahl vorhanden, aber es waren Peanuts im Vergleich dieser Armada.
Die Flotte der NSF schaffte es zwar, im Moment des Abbremsens der Flotte einige Feindschiffe zu vernichten, aber sofort wurden alle Lücken geschlossen.
Einige besonders große Schiffe feuerten erneut die gefürchteten Torpedos ab; die meisten wurden von den Autogeschützen abgefangen, doch einige kamen durch und rissen klaffende Lücken in den Verteidigungsring der NSF.
Während die Großkampfschiffe sich einen Kampf auf über 10 Kilometer lieferten, prallten nun die Jäger aufeinander.
Tausende von Schiffen wuselten vor den riesigen Schiffskanonen der NSF-Schiffe umher, die Salve für Salve auf die Feindlichen Zerstörer abfeuerten.
Dann feuerten einige Schiffe der NSF ebenfalls Torpedos ab, die sich durch die Masse der Jäger schlängelten und auch Lücken in die Formation der Angreifer rissen, mehrere Implosivladungen vernichteten gleich mehrere Feindschiffe.
Doch es half alles nichts, die Lücken in den Verteidigungsringen der NSF konnten auch durch immer wieder neu auftauchende Zerstörer und Schlachtschiffe der umliegenden Systeme nicht wieder aufgeüllt werden.
Die Lücken der Angreifer hingegen wurden schnell mit neuen Schiffen besetzt.
Die Flotte der NSF stand auf verlorenem Posten, aber sie kämpften bis zum bitteren Ende.
Doch dann kam ein kleines bisschen neuer Mut in die Schiffsmannschaften; die Warhunter sprang mit der Ravenswarm zusammen in den Sektor, allerdings erschienen sie hinter der Walze an Feindschiffen.
“Hier Kane! Können wir helfen? Sieht so aus, als hättet ihr Probleme!”

13:01Uhr MEZ - Das Finale

“Oh mann, du kommst auch immer wieder zur Rechten Zeit! Verdammt jetzt kämpf gefälligst, anstatt hier flotte Sprüche zu klopfen!”, schrie Pacs ihn an.
“Wie sie wünschen! Dann reißen wir denen mal ihren Allerwertesten auf! Jäger sofort starten!”
Nur wenige Augenblicke später ergoss sich ein Schwarm neuer Jäger über die feindlichen.
“Sir? Sieht übel aus hier vorne!”, bemerkte eine Pilotin, die nah an die Kreuzer der NSF herangeflogen war.
Sofort explodierte ein Feinkreuzer, der bislang nicht unter Feuer stand.
“Was war das?”, rief Flann.
“Ich weiß nicht, Pacs?”
“Auch nichts”
Wieder explodierte eines der Feindschiffe.
“Moment mal... Jägergeschwader Beta, senden sie einmal 3 Sekunden Funkfeuer!”, befahl Kane.
Sie taten wie ihnen geheißen, und das unglaubliche Passierte: Alle feindlichen Jäger im Umkreis gingen Augenblicklich in Flammen auf.
“DAS IST ES! JAA! ICH HABS! An alle Schiffe: Funkfeuer mit maximaler Reichweite senden! Sofort!”, befahl Kane.
“Was soll das nun schon wieder?”, fragte Pacs.
“Wir haben die Ravenswarm mit Funkwellen von den Bakterien befreit, und diese Bakterien wurden von den Aliens produziert, und anscheinend sind auch die Aliens anfällig dagegen!”, antwortete Kane.
“Ich verstehe. AN ALLE S

Deleted User

Post by Deleted User » Mon, 28. Aug 06, 17:27

Wie gewohnt ist sie zu lang -.-

Die Endschlacht noch einmal :-)

Aricata, 15.05.2733, 11:49Uhr MEZ

“Sir? Wir haben mehrere Schiffe auf den Langstreckensensoren!”, sagte ein Soldat zu General Pacs.
“Mehrere? Wie viele?”
“Zwei”, antwortete der Soldat trocken.
“Nur zwei?”
“Ja Sir”
“Wir erwarten aber keine Zwei-Schiff-Verbände mehr!”
“Sir? Das sind definitiv nicht unsere” Er legte eine kleine Pause ein “Sie fliegen mit dem Anderthalbfachen der Lichtgeschwindigkeit - Mit Kurs auf Aricata!”
Der General verstummte augenblicklich. Er starrte den Soldaten noch ein klein wenig an, bevor er wir von der Tarantel gestochen davon rannte; direkt zur Kommunikationszentrale des Militärstützpunktes Diamond Harbor.
“Lassen Sie mich sofort einen Rundruf an alle Schiffe im System machen!”, befahl er.
“Ja, Sir!”, sagte der Offizier, salutierte und öffnete einen Kanal.
“Achtung, Achtung! Dies ist eine Notstandssituation! Wir erwarten bald eine gewaltige Flotte feindlicher Schiffe, die vorhaben, Aricata zu vernichten. Wir wissen nicht, wie viele Schiffe es sind, aber ihre Vorhut ist bereits unterwegs! Das Überraschungsmoment ist NICHT, ich wiederhole NICHT auf unserer Seite! Ich bitte Sie daher alle, Ruhe zu bewahren! Gehen Sie in eine gute Verteidigungsposition und starten Sie alle Jäger, die Ihnen zur Verfügung stehen! Ende der Durchsage.”
Pacs übergab das Funkgerät wieder an den Offizier, zupfte seine Uniform etwas zu recht und ging dann langsam und in Gedanken versunken wieder aus der Zentrale.
Mittlerweile waren auch die beiden Späher eingetroffen und führten einen Scan des gesamten Sektors.
Somit war zumindest klar, dass sie auch altbekannte, effektive Strategien benutzten.
Diese Strategie verriet zumindest, dass sie deutlich überlegen sein mussten, um so eine vorhersehbare Taktik zu verwenden.

12:34Uhr MEZ - Endschlacht

Alle Schiffe befanden sich nunmehr in einer nahezu bollwerkartigen Verteidigungsstellung, auch viele mobile Geschütztürme wurden im Raum verteilt, alles bereitete sich auf die grausamste Schlacht dieses Krieges vor.

Es sollte nur wenige Minuten dauern, bis die NSF wusste, WIE stark überlegen diese Aliens waren.
Auf den Langstreckensensoren der Basis erschienen grob 240 Punkte.
“Gott steh uns bei!”, sagte Pacs und betete.
Der Kommunikationsoffizier reagierte sofort und sendete eine Kopie des Rundrufes über alle bekannten Frequenzen in den Äther.
Nun würde jedes Schiff, egal welcher Fraktion es angehörte, unweigerlich mitbekommen, dass Aricata dem Untergang geweiht war.

12:40Uhr MEZ

Da waren sie; eine unglaubliche Flotte, größer als alle Flotten der vier Fraktionen zusammen, 240 riesige Schlachtschiffe gingen auf Unterlichtgeschwindigkeit und sofort begann die Schlacht.
Die Schiffe der NSF waren bereits in einer unglaublichen Anzahl vorhanden, aber es waren Peanuts im Vergleich dieser Armada.
Die Flotte der NSF schaffte es zwar, im Moment des Abbremsens der Flotte einige Feindschiffe zu vernichten, aber sofort wurden alle Lücken geschlossen.
Einige besonders große Schiffe feuerten erneut die gefürchteten Torpedos ab; die meisten wurden von den Autogeschützen abgefangen, doch einige kamen durch und rissen klaffende Lücken in den Verteidigungsring der NSF.
Während die Großkampfschiffe sich einen Kampf auf über 10 Kilometer lieferten, prallten nun die Jäger aufeinander.
Tausende von Schiffen wuselten vor den riesigen Schiffskanonen der NSF-Schiffe umher, die Salve für Salve auf die Feindlichen Zerstörer abfeuerten.
Dann feuerten einige Schiffe der NSF ebenfalls Torpedos ab, die sich durch die Masse der Jäger schlängelten und auch Lücken in die Formation der Angreifer rissen, mehrere Implosivladungen vernichteten gleich mehrere Feindschiffe.
Doch es half alles nichts, die Lücken in den Verteidigungsringen der NSF konnten auch durch immer wieder neu auftauchende Zerstörer und Schlachtschiffe der umliegenden Systeme nicht wieder aufgeüllt werden.
Die Lücken der Angreifer hingegen wurden schnell mit neuen Schiffen besetzt.
Die Flotte der NSF stand auf verlorenem Posten, aber sie kämpften bis zum bitteren Ende.
Doch dann kam ein kleines bisschen neuer Mut in die Schiffsmannschaften; die Warhunter sprang mit der Ravenswarm zusammen in den Sektor, allerdings erschienen sie hinter der Walze an Feindschiffen.
“Hier Kane! Können wir helfen? Sieht so aus, als hättet ihr Probleme!”

13:01Uhr MEZ - Das Finale

“Oh mann, du kommst auch immer wieder zur Rechten Zeit! Verdammt jetzt kämpf gefälligst, anstatt hier flotte Sprüche zu klopfen!”, schrie Pacs ihn an.
“Wie sie wünschen! Dann reißen wir denen mal ihren Allerwertesten auf! Jäger sofort starten!”
Nur wenige Augenblicke später ergoss sich ein Schwarm neuer Jäger über die feindlichen.
“Sir? Sieht übel aus hier vorne!”, bemerkte eine Pilotin, die nah an die Kreuzer der NSF herangeflogen war.
Sofort explodierte ein Feinkreuzer, der bislang nicht unter Feuer stand.
“Was war das?”, rief Flann.
“Ich weiß nicht, Pacs?”
“Auch nichts”
Wieder explodierte eines der Feindschiffe.
“Moment mal... Jägergeschwader Beta, senden sie einmal 3 Sekunden Funkfeuer!”, befahl Kane.
Sie taten wie ihnen geheißen, und das unglaubliche Passierte: Alle feindlichen Jäger im Umkreis gingen Augenblicklich in Flammen auf.
“DAS IST ES! JAA! ICH HABS! An alle Schiffe: Funkfeuer mit maximaler Reichweite senden! Sofort!”, befahl Kane.
“Was soll das nun schon wieder?”, fragte Pacs.
“Wir haben die Ravenswarm mit Funkwellen von den Bakterien befreit, und diese Bakterien wurden von den Aliens produziert, und anscheinend sind auch die Aliens anfällig dagegen!”, antwortete Kane.
“Ich verstehe. AN ALLE SCHIFFE! BEFEHL AUSFÜHREN!”, schrie er ins Mikro und sofort begannen die gelichteten Reihen der NSF mit der Offensive gegen die Aliens.
Es zeigte Wirkung; nahezu alle Alienschiffe wurden vernichtet, und die verbliebenen flüchteten in den Hyperraum.
“Wir haben gewonnen!”
“Yeee-haaa!”
“So macht man das! Gute Arbeit Leute!”
“Ich glaubs nicht... Alle weg!”
Die Euphorie kannte keine Grenzen und bald schon waren die Flotten im Orbit um Aricata versammelt, um den überraschenden Sieg zu feiern.

Aricata, 15.05.2733, 14:34Uhr MEZ

“>Das Weltall ist nicht für den Menschen bestimmt!< sagte einmal ein weiser Mann, und kurz sah es auch so aus, als ob dich diese Prophezeiung bewahrheiten würde. Aber ich sage Ihnen, das Weltall IST für den Menschen bestimmt.
Dieser Tag heute soll für immer in Erinnerung bleiben, es ist ein denkwürdiger Tag. Wir wurden des Kämpfens müde. Wir hatten keine Kraft mehr und wir konnten nicht mehr kämpfen. Unser Mut war verflogen und 500 Jahre des Krieges haben seine Spuren hinterlassen. Aber der heutige Tag hat uns wieder neuen Mut eingeflößt! Wir haben gesehen, dass wir noch gemeinsame Feinde haben, die Menschheit muss sich verbünden, um gegen einen Feind zu gewinnen, der grausamer ist als alles, mit dem wir es in der Vergangenheit zu tun bekommen haben, größer und stärker, als jede Wettermaschine der EMC, technologisch fortgeschrittener als der ND!
Dies ist eine neue Aufgabe, um zu beweisen, dass das Weltall für uns geschaffen ist! Dies ist die Feuertaufe, die die Menschheit bestehen muss, um ihren Anspruch auf das Weltall zu festigen; um ihren Überlebenswillen zu zeigen; wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen! Von niemandem! Auch nicht vor einem noch so schrecklichen Feind! Dieser Tag hat uns gezeigt, dass wir noch lange nicht am Ende unserer Reise sind, es gibt noch viele Geheimnisse zu lüften und wir haben gerade erst begonnen, die Möglichkeiten des Universums zu erforschen.
Lasst uns diese Gelegenheit wahrnehmen, lasst und kämpfen und siegen!”

- Anne Carnigan, Journalistin über die Geschehnisse am Dway Gedenktag, 15.05.2733.

THE END

Chrisi13
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x3tc

Post by Chrisi13 » Wed, 30. Aug 06, 22:17

Hi

Ich fand die Storry im großen und ganzen ganz gut.
Gegen Ende gefiel mir persönlich die Storry allerdings immer weniger.

Was ich gut fand waren auch die Technischen-Daten.

Mit freundlichen Grüßen

Chrisi

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