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[Story]Die Intrige der zwei Welten (Konflikt Aurea a.d)[komplett überarbeitet]
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RCITS [FIS]





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PostPosted: Sat, 27. May 06, 18:10    Post subject: [Story]Die Intrige der zwei Welten (Konflikt Aurea a.d)[komplett überarbeitet] Reply with quote Print

Deckblatt

*ankündigung entfernt, Story steht unten Smile


Achtung, in dieser Geschichte werden Fakten und Zeiten genannt, die evtl mit denen in Helges Büchern in Konflikt geraten könnten

*************************************************************
Titel: Die Intrige der zwei Welten
Autor: RCITS [FIS]
Erstellungsdatum: 23.05.2006 - nicht abzusehen
Originalsprache: Deutsch
Übersetzungen: Bislang keine, keine geplant
Genre: Science Fiction Kurzgeschichte, Fan Fiction, Action
Warnung: Keine
Alterskategorie: 12
Fan Fiktion zu(m): X Universum, stark abgeändert
Storyinhalt:
Das Aureanische Volk ist in Aufruhr - es herrscht Krieg - ein Krieg den das fortschrittliche Volk höchstwahrscheinlich nicht gewinnen kann, denn es gibt einen teuflischen Gegner und die Aureanische Gesellschaft ist in einem tiefen Sumpf aus Korruption und Ohnmacht gefangen. Nur einer kann das Schicksal abwenden - General Raider.
Hauptcharaktere:
Raider
Gene Lingano
John Ashwood
Sarn Eluna
Nebencharaktere:
Senator Kolar
Halman
Floyd Santerra
und noch viele mehr.
Rechtliches: -
Notes:
Die Story ist noch lange nicht fertig, aber ich weiß schon vage, wie das Ende aussehen soll.

Danksagungen:
An alle Leute, die mich motiviert haben weiterzuschreiben (sepiroth-omega, Alexander-JJ) und alle die, die Feedback zu der Story "der Xenonkonflikt 347" gepostet haben.
Dank auch an Lt. Ford und Simon Right, die mir beim hosten um unwandeln der Sotry ins .pdf Format sehr geholfen haben.
Zu dieser Story: Danksagungen an die, die auch hier wieder Feedback gepostet haben.
Danke natürlich auch an meinen Testleser AndreN Mr. Green


Nach langer Überlegung hat mich der hier dargebotene Stil und die schlechte Orthographie mich dazu veranlasst "Konflikt Aurea" komplett zu überarbeiten; außerdem hat die Story zu diesem Anlass einen neuen Namen bekommen "Die Intrige der zwei Welten".
Dieser Titel erschien mir angesichts der kommenden Ereignisse in dieser Geschichte als passender.

Features der überarbeiteten Version:

  • Die Geschichte wurde vom X-Universum gelöst
  • umfangreiche orthographische und grammatikalische Überarbeitungen
  • detailliertere Schilderungen von Gefühlen und Landschaften
  • momentan ein neues Kapitel, was zwischen Kapitel 2 und drei liegt - es ist ein Kapitel, welches auf den Untergang Aureas blickt (Zukunft)
  • weitere Überarbeitungen


Greets
RCITS [FIS]


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AndreN





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PostPosted: Sun, 28. May 06, 08:42    Post subject: Reply with quote Print

Smile Noch besser? *Vorfreude*


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Hier könnte IHRE Werbung stehen !
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RCITS [FIS]





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PostPosted: Fri, 9. Jun 06, 09:48    Post subject: Reply with quote Print

Naja, ich hoffe sie gefällt euch. Ich hab irgendwie meine Zweifel. Embarassed Shocked Sad
Aber ich versuche eure Tipps umzusetzten Smile


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RCITS [FIS]





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PostPosted: Thu, 31. Aug 06, 19:02    Post subject: Reply with quote Print

Nach langer Überlegung hat mich der hier dargebotene Stil und die schlechte Orthographie mich dazu veranlasst "Konflikt Aurea" komplett zu überarbeiten; außerdem hat die Story zu diesem Anlass einen neuen Namen bekommen "Die Intrige der zwei Welten".
Dieser Titel erschien mir angesichts der kommenden Ereignisse in dieser Geschichte als passender.

Habt Spaß mit der überarbeiteten Version. Smile


Prolog Überarbeitet; weitere Kapitel folgen.
Die Intrige der zwei Welten

Prolog


Wir versetzen uns in einen Abschnitt der Galaxie, welcher Millionen Lichtjahre Entfernt von unserem Sonnensystem liegt. Vor uns befindet sich ein Planet, welcher komplett mit silbrig-schimmernden Wolken überdeckt ist. Es ist ein Bild der Ruhe und des Friedens.

Die Hauptstadt der Bewohner dieses Planeten, Aurea City war ein Hort des Wissens, der Kultur und des Geldes.
Die ganze Stadt mutete sehr Antik und doch modern an. Das Senatsgebäude und die vielen anderen Regierungsgebäude waren riesige Paläste; getragen von massiven Säulen und meistens – so entsprach es der aureanischen Kultur - kreisrund. Es war ein blendendes Beispiel dafür, wie perfekt dieses Volk, dass sich selbst Aureaner nannte, Antike und Moderne in einer Symbiose verbanden.

Doch etwas mochte nicht ins Gesamtbild dieser scheinbar perfekten Welt passen. Nein, es waren nicht die Elendsviertel mit ihren vielen dunklen Gassen und dem Leid in ihnen. Es waren auch nicht die korrupten Politiker, die schon seit Dekaden lobbyistische Politik für die großen Unternehmen des Planeten machten.
Es war der Krieg. Überall patrouillierten Polizisten oder gar das Militär um potentielle Angreifer abzuschrecken und zu neutralisieren. Am wolkenverhangenen Himmel zogen einige riesige Aureanischen Himmelskreuzern der Alpha Klasse träge ihre Bahnen. Sie waren ungefähr sieben Kilometer lang und hatten am Bug einen trapezförmigen Ausläufer, in dem der Hangar untergebracht war. Von dort aus lief eine Schmale Verbindung in den Hauptteil des Schiffes, der von einer schlanken und hohen Brücke überragt wurde. Der hintere Teil des Schiffes lief in einem spitzen Winkel nach unten aus.
Diese Schiffe waren beeindruckend, sowohl vom technischen Aspekt her, als auch von künstlerischer Seite. Sie glühten leicht golden und ihre starken Strahlenschilde schlossen diese wunderschönen Schiffe in eine schützende pastellblaue Blase ein.

Außerhalb der Stadt gab es riesige Slums, die Heimat der Agh’nok, einer seelenlosen Spezies, die schon seit langem als diabolisches Werkzeug der Aureaner fungierten. Sie stellten einen Großteil des Militärs, waren anspruchslos, belastbar und furchteinflößend. Die Agh’nok waren den Humanoiden-ähnliche Wesen mit einer Körpergröße von etwa zwei Metern, besaßen jedoch einen reptilienartigen Kopf mit messerscharfen Zähnen und ihre zähe, ledrige Haut war tiefschwarz. Sie waren das Werkzeug, das die Machtgelüste der aureanischen Senatoren stillen konnte.
Sie kamen ursprünglich vom kargen Planeten Agh’nok und wurden deshalb so benannt. Der Abenteurer Aize Jiaum brachte in der Dekade von 670 diese Wesen nach Aurea um sie zu seinem Schutz abzurichten. Sie waren nicht wirklich intelligent, hatten aber beschränkte Sprachmöglichkeiten und wurden so schnell zu den Kriegern der Aureaner.
Heute lebten sie in diesen riesigen Slums, die ihre eigenen Regeln haben. Dort gab es keine Polizei keine medizinische Versorgung. Nein, diese Slums boten den Agh’nok alles was sie brauchten – Brutalität und ihr hierarchisches System – über Todesfälle in den Slums wurde schon seit Ewigkeiten nicht mehr berichtet. Aber hier fanden nicht nur Agh’nok Unterschlupf, sondern auch kriminelle, aufsässige und Aussteiger aus der Gesellschaft. Viele von ihnen haben sich später gewünscht, sie wären nie in die Slums gegangen. Einige von ihnen fand man ohne Hand, andere ohne Arm und wiederum andere ohne Kopf. Wenn die Agh’nok wütend waren, konnte ihnen nichts Einhalt gebieten, außer großkalibrige lasergestützte Selbstschussanlagen, die über Sensorenautomatiken in den Straßen über ein riesiges Netz kommunizierten und so eine angreifende Menge schon kommen „sah“. Diese Laserkanonen waren rund um die Slums verteilt. Die Agh’nok wurden nicht nur im Krieg buchstäblich verheizt, sondern waren auch in ihrer zweiten Heimat noch Gefangene.
Im Krieg waren diese Wesen Aureanischen Offizieren unterstellt, die sie als Kanonenfutter missbrauchten, doch die Agh’nok waren nicht fähig genug diesen Missbrauch zu erkennen.
In den großen Schlachten starben sie, wegen ihrer schlechten Ausrüstung.
Doch Gerüchten zufolge sollen einige Genmanipulierte und hochgezüchtete Agh’nok bald ihren Dienst antreten.

Eine Firma kontrollierte das politische und im Prinzip auch das private Leben, die IWM. Sie schmierte fast jeden Senator und hatte im Parlament eine beachtliche Mehrheit inne. Was die IWM wollte, war Gesetz. Die IWM war es auch, die das interplanetare Kommunikationsnetzwerk einführte (ComNet) – unter dem Vorwand der galaktischen Kommunikation baute sie sich dadurch ein gewaltiges Spionagenetzwerk auf. Jeder Schritt, jedes Atmen, alles wurde durch NanoChips in täglichen Geräten aufgezeichnet und zu einer verborgenen Einrichtung der IWM gesendet. Die Aureaner waren davon fasziniert. Wurde es auf der Straße kalt, so erkannten das Sensoranlagen in den Kleidungsstücken und beheizten diese dann automatisch und sendeten diese Informationen schließlich auch an alle anderen Chips in der Umgebung.

Das Volk war zufrieden, die IWM auch und natürlich auch die Senatoren, die zu ihren ohnehin schon großzügigen Diäten noch einige tausend oder zehntausen aureanische Credits im Monat verdienten.

Der Kriegsgegner war ein wohlbekannter Feind. Ein Feind gegen den man schon lange ankämpfte.
Sie waren machthungrig, intelligent und aggressiv.
79 Alpha Himmelskreuzer waren ihnen schon zum Opfer gefallen. Man verlor immer mehr Schlachten, immer mehr Agh’nok, immer mehr Mut.

Greets
RCITS [FIS]


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VFL Fan





Joined: 26 Jul 2006

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PostPosted: Fri, 1. Sep 06, 22:31    Post subject: Reply with quote Print

Hört sich schonmal gut an, erinnert mich ein bisschen an das richtige Leben.


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Die Langeweile wartet auf den Tod.
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AndreN





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PostPosted: Sat, 2. Sep 06, 13:09    Post subject: Reply with quote Print

Hey RCITS, wann gibt's denn mal wieder was zum Probelesen? Smile

mfg Testleser-AndreN Mr. Green

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atopo



MEDALMEDAL

Joined: 06 Aug 2006



PostPosted: Sat, 2. Sep 06, 13:12    Post subject: Reply with quote Print

ich find deinen Schreibstil klasse.
nur etwas traurig, dass die armen Sohnen ausgelöscht wurden Crying or Very sad

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RCITS [FIS]





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PostPosted: Sat, 2. Sep 06, 14:02    Post subject: Reply with quote Print

Danke erstmal für das Feedback Smile
Kapitel 2-6 sind schon fertig, 1 wird nochmal neu geschrieben und die restlichen Kapitel überarbeitet.

Ich freue mich über jegliches Feedback! Smile

Greets
RCITS [FIS]


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PostPosted: Wed, 6. Sep 06, 18:49    Post subject: Reply with quote Print

OT:

Hab nebenbei noch ein paar Videos zu X3 und der FIS gemacht...
Wer will kann sie sich ja mal downloaden.
>>hier<< (Video#3)
oder
>>hier<< (Video#2)

Have fun Smile
Es sind meine (fast) ersten Versuche^^

Kapitel 1 sollte bald fertig sein Smile

Greets
RCITS [FIS]


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PostPosted: Sat, 9. Sep 06, 18:48    Post subject: Reply with quote Print

So, ich habe hier mal was ganz besonderes gemacht Smile
Die Biografien zweier Personen aus Konflikt Aure, weitere folgen Smile

Charaktere aus „Konflikt Aurea“ Teil 1

Gene Lingano


Gene Lingano ist ein auf den ersten Blick charmanter und freundlicher Mann.
Er beherrscht die Aureanische Waffenindustrie und revolutioniert den Markt mit jedem seiner neuen Produkte. Er erarbeitete sich seine Gesellschaftliche Stellung und stellte schnell fest, dass unter der Fassade der Aureanischen High - Society eine Gefühlskalte, tote und korrupte Gesellschaft steckt. Schnell und mit großer Freude nahm er diese Eigenschaften auf und wurde mit den Jahren immer Rücksichtsloser. Es existieren Gerüchte, dass er drei viertel des Aureanischen Senats kontrolliert, selbstverständlich mit Geld.

Lingano stammt aus einer Familie, die in einer kleinen, beschaulichen Stadt in der Nähe von Aurea City lag. Er wuchs unter bürgerlichen Verhältnissen auf. Seine Mutter arbeitete als Angestellte in einem Büro und sein Vater war leidenschaftlicher Polizist.
Lingano war schon als Kind äußerst Intelligent und übersprang eine Klasse.
Mit 17 Standartjahren machte er seinen Abschluss an der Staatlichen Schule für Ökonomie-und Politwissenschaften.
Danach studierte er an der Fenceton University of economy und schaffte seinen Abschluss mit 99 von 100 möglichen Punkten.

Lingano ist heute 46 Standartjahre (48 Terranische Jahre) alt.


Senator Kolar

Mit vollem Namen Eorian Teslan Kolar ist einer der wenigen Politiker im Aureanischen Senat, die den Begriff ehrenvoll noch tragen dürfen.
Er ist Vorsitzender der konservativen Fraktion im Aureanischen Senat und fühlt sich machtlos gegenüber der zunehmenden Korruption und Hoffnungslosigkeit.

Kolar stammt aus einer wohlhabenden Advokatenfamilie aus Dekan Sun, einem Moloch auf der anderen Seite des Planeten. Er hat 2 Geschwister, einen Bruder und eine Schwester.
Seine Ältern waren sehr angesehene Anwälte, die jedoch vor 21 Standardjahren ihren letzten Fall gewannen – danach wurden sie von einem unbekannten Täter unverzüglich nach der Gerichtsverhandlung erschossen.
Kolar ist zutiefst bestürzt über diesen Vorfall und hat bisher mit noch niemandem darüber gesprochen.

Kolar war ein guter Schüler und machte mit 18 seinen Abschluss an einer Privatschule.
Danach studierte er Politikwissenschaften und Jura an einer staatlichen Universität.

Kolar ist haute 57 Standartjahre (59 Terranische Jahre) alt.


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und hier gleich Kapitel 1 meiner neuen Story, Konflikt Aurea, viel Spaß beim Lesen Smile
Ich freue mich wie immer schon jetzt auf euer Feedback Smile

Kapitel I
Der Anfang
-Rückblende-
[12/01/771]


Die schnittige Korvette Aureanischen Fabrikats durchschnitt zügig den trügerisch ruhigen Raum. An ihrer Flanke prangte der Schriftzug IWM. Sie war auf den Weg in das Haro II System um sich mit Geschäftspartnern zu treffen. Die bedrückende Stille wurde nur durch die Triebwerke zerrissen.
Auch auf der Brücke war es nicht viel lebhafter. Ein großer Mann mit makellos frisiertem, schwarzem Haar stand vor der großen Frontscheibe und betrachtete den silbern schimmernden Planeten, der weitab von den Aureanischen Kolonien seine Bahnen durch das All zog.
Das Treffen war im Haro II System geplant, allerdings sollte es nicht so weit kommen. Der Mann konnte sich ein lächeln nicht verkneifen, als er das Geschwader von fremdartigen Schiffen auf dem Radar entdeckte.
„Kanar, geben Sie nur noch halben Schub, wir wollen doch unseren Freunden nicht davonfliegen.“, wies er seinen Piloten an. Die Bomber kamen nun langsam in Sichweite.
„Lassen Sie unsere beiden Babys los!“, befohl der Mann.
Nach einigen Hangriffen und zischten 2 Hochmoderne Kampfbomber auf das Geschwader zu.
„Sir, die Gamma Bomber werden in 2 Mittelzeiteinheiten in Feuerreichweite des Terranischen Geschwaders gelangen.“
„Ausgezeichnet, dann geht es ja gleich los.“, erwiderte der Mann der immer noch einen Ausdruck der Überlegenheit auf seinem Gesicht hatte.
„Sir, die Gammas haben die Terraner nun in Feuerreichweite.“
„Gut, sie sollen sofort angreifen. einsetzten.“
Der Kommunikator gab einen Funkspruch durch und nur Augenblicke später war ein terranischer Bomber vom Radar Verschwunden. Die Feindlichen Schiffe wurden mehr und mehr dezimiert, bis nach 5 Mittelzeiteinheiten alle Feindlichen Bomber zerstört waren.
Die Dronen hatten gute Arbeit geleistet, das sollte genügen.
„Fliegen Sie ganz normal weiter, als wäre nichts passiert.“, wies er den Piloten an.
Der Flug wurde Fortgesetzt, doch schon nach wenigen Augenblicken erschienen 10 grelle Blitze, etwa 100 km entfernt.
Die Korvette wurde angefunkt:
„Hier Floyd Johnson vom Zerstörer U::E::A Sean Thomson, das Treffen wird wie geplant in 10 Standartzeiteinheiten beginnen.“, drang es durch die Lautsprecher.
„Roger Position x44 y3 z21.“, antwortete der Kommunikationsoffizier.
Nach 2 Zeiteinheiten nahmen beide Schiffe parallel Fahrt auf und trafen sich nach genau 8 Zeitheinehiten. Die Korvette dockte an das riesige Schiff an. Selbst der Mann, der scheinbar viel gesehen zu haben schien war beeindruckt.
Kurz darauf trafen sich der Mann von der Korvette und ein weiterer auf der Brücke des Zerstörers.
„Schön, dass Sie kommen konnten, Mr. Lingano!“, begrüßte ihn der andere Mann freundlich.
„Die Freude ist ganz meinerseits, Mr. Pierce!“, antwortete er.
„Wie geht es ihnen?“
„Gut, aber reden wir nicht um den heißen Brei herum, kommen wir zum Geschäftlichen.“
„Wie Sie wünschen.“
Man merkte sofort, wer sich in diesem Gespräch wem unterordnete – Lingano war eindeutig der Wortführer und Pierce nur ein lästiger Bittsteller für ihn.
„Ich biete Ihnen die neuste Aureanische Technologie. Sie bekommen was Sie wollen, wenn Sie mir im Vorraus 250.000.000 Terranische Credits und dann jeden Monat 150.000 überweisen. Das Konto läuft auf einen gewissen Conan Pirko, bei der Aurea National Bank.“
„Bei allem nötigen Respekt Mr Lingano, aber soviel war nicht ausgemacht.“
„Wer will hier was von wem?“
Linganos Bodyguards machten eine Unmissverständliche Geste.
„Einverstanden, Mr. Lingano. Aber ich sage Ihnen, der Präsident wird nicht begeistert sein.“
„Der Präsident…pah, ich brauche nicht den Segen Ihres Präsidenten. Obwohl…“
„Was?“
„Nun ja, es gäbe einen Weg, die Kosten der Anzahlung um 25 Millionen zu senken.“
„Die da wäre?“
„Ich krige bei Ihnen auf der Erde Asyl, einen Sicheren Platz versteht sich. Ich möchte Mindestens 200 Terranische Hektar Land.“
„Wenn Sie wollen, aber die Erde ist nicht mehr sicher, wir können für nichts garantieren.“
„Das müssen Sie aber, verdammt noch mal!“, Lingano Schlug mit der Faust auf den Tisch.
„Selbstverständlich Mr. Lingano, ich werde dafür sorgen.“
„Ich mag Ihre kooperative Art, wir sollten öfters Geschäfte machen.“, verkündete Lingano mit einem charmanten Lächeln, während er sich erhob.
„Ach, Mr. Lingano!“
„Was?“, Lingano wirkte Geladen.
„Wie machen wir das mit dem Krieg. Er muss doch schließlich noch begonnen werden, bevor wir Aurea angreifen.“
„Dafür ist Gesorgt, oder ist Ihr Bombergeschwader wieder aufgetaucht?“, mit diesen Worten verließ Lingano die Brücke und machte sich mit seinem Gefolge auf den Weg zu seinem Schiff.


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PostPosted: Sun, 10. Sep 06, 10:52    Post subject: Reply with quote Print

So hier ist Kapitel 2 und nochmal 2 Charaktere meiner Story Smile

John Ashwood

John Ashwood ist mit Leib und Seele Journalist. Er liebt seinen Beruf und ist einer der wenigen Menschen, die den Präsidenten noch kritisieren. Er wird Tag und Nacht vom Geheimdienst beobachtet, das weiß er auch und er ist sich auch der Gefah bewusst, die über ihm schwebt.
Er weiß, dass er eines Tages vom Geheimdiesnt liquidiert wird, aber sein großes Ziel ist es den Menschen ihre Identität und Kritikfähigkeit wiederzugeben. Deswegen arbeitet er beim Washington Newspaper, der einzigen Zeitung, die es sich erlaubt, den Präsidenten zu kritisieren.
Er ist schlagkräftig, freundlich und hat einen ausgesprochen scharfen Verstand.

Ashwood ist auf dem Amerikanischen Kontinent in der Nähe von Los Angeles, in Santa Monica geboren.
Seine Eltern waren einfache Leute, sein Vater war Ingenieur und seine Mutter schrieb für ein Frauenmagazin eine Kolumne.
John war ein durchschnittlicher Schüler, hatte aber schon immer ein ausgesprochen gutes Politik- und Weltverständnis und bildete früh seine politische Einstellung.
Seit dem Alter von 11 Jahren träumte es John Journalist zu werden und diesen Traum erfüllte er sich auch, nachdem er mit 18 Jahren seinen Abschluss an der Highschool Los Angeles machte, studierte er an der UCLA, einer Universität, die es schon im 20. Jahrhundert gab Journalismus.
John schnitt mit einem Durchschnitt von 1,6 „gut“ ab und begann bald seine Journalistentätigkeit bei einer Zeitung in Santa Monica.
Bald darauf hatte man seinen scharfen Verstand und seine Fähigkeiten auch in anderen Bundesstaaten entdeckt und er bekam bald ein Angebot vom Washington Newspaper, wo er heute noch arbeitet.

John ist heute 35 Jahre alt.


Sarn Eluna

Mit vollem Namen Sarn Hank Eluna – ist der 13. Flottencommander von Aurea.
Er ist ehrgeizig, befehlstreu und absolut patriotisch und mit ganzem Herzen Offizier.
Seine Laufbahn begann er mit 19 Jahren, als er am Aurean College for National Security (ACNS) seine Ausbildung zum Offizier begann.
Er ist immer noch (auch wenn er selbst nicht mehr fliegt) ein begnadeter Pilot und Taktiker und diese Fähigkeiten wusste man beim Militär schnell zu schätzen und so stieg er schnell in den Reihen des Aureanischen Militärs auf.

Geboren wurde er in Joulia, einer 500.000 Einwohner Stadt in der südlichen Hemisphäre des Planeten.
Seine Eltern waren recht wohlhabend und vor allem sein Vater trug zu Sarns militärischer Laufbahn bei, da dieser selbst Colonel bei den Bodentruppen war.
Seine Mutter arbeitete mit gutem Erfolg als freischaffende Künstlerin.
Sarn war schon als Kind eine starke Persönlichkeit, hatte allerdings in der Schule nur mäßigen Erfolg (Zeugnisdurchschnitt Klasse 12: 2,6)
Allerdings wollte er auch nie Wissenschaftler werden und nahm die Schule daher auch nicht so ernst.

Sarn ist heute 30 Standartjahre (31 Terranische Jahre) alt


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So und hier ist Kapitel 2

Kapitel II
Das letzte Arsenal
[01/03/771]
10.00


„Schön sie zu sehen, General, obwohl ich hörte, dass Ihre letzte Mission eher, nun sagen wir suboptimal verlaufen ist.“ Senator Kolar begrüßte Raider, der soeben aus dem Alpha Himmelskreuzer Feuersbrunst aus dem System 347 stieg. Sie gingen die lange Rampe zum Terminal weiter.
„Ja Senator, die Xenon waren zu mächtig, die Flotte der RCITS war hoffnungslos unterlegen. Ich bin für ihre schnelle Unterstützung sehr dankbar.“, erwiderte Raider.
Im Hintergrund startete laut ein Beta Zerstörer mit 4 Omega Fregatten Unterstützung.
„Wissen Sie General. Seit Sie weg waren, hat sich viel verändert. Wir sind im Krieg. Der Feind hat viele Schlachten gewonnen. Alles scheint auf die große Schlacht von Aurea hinzulaufen.
Wir haben 25 Alpha Kreuzer nach Aurea geordert. Hier wird sich alles entscheiden.“
„Welcher Gegner bringt das fertig? Wir sind die Aureaner, wir sind der Mittelpunkt des Universums.“
„Der Gegner ist der Erschaffer dessen, gegen das Sie gekämpft haben.“
„Die Terraner? Ich kann es nicht glauben! Ich habe jahrelang mit den Argonen zusammengearbeitet. Sie würden etwas wie das nicht fertig bringen.“
„Die Menschen sind mit ihrem Machthunger, der Besessenheit nach mehr unterlegen. Sie rächen sich nun für das jahrelange Exil und sie haben uns gefunden.“
Das Empfangskomitee am Terminal 6 stand bereit. Raider und Kolar stiegen in das Shuttle, das sie ins Stadtzentrum zum Senat bringen sollte.
Zügig stieg das Shuttle auf.
Der riesige Flughafen mit den 20 Landebuchten für Großschiffe verschwand und die Wolkenkratzer des Stadtzentrums kamen in Sichtweite.

Gene Lingano, seines Zeichens Vorstandvorsitzender der IWM (Intelligent Weapon Manufacture) stand zufrieden vor dem riesigen Fenster seines luxuriösen Büros. Der Krieg war ein gewinnbringendes Geschäft, keine Frage und das nicht nur weil man auch mit dem Feind Geschäfte machte.
Das Kriegsgeschäft war dreckig und man verdiente gut damit.
Alles lief nach Plan. Der Senat war unter seiner Kontrolle. Im Angriffsfall würde er ins Sol System gehen und dort aufgrund seiner neuen Geschäftsbeziehungen schon im Vorraus ein hohes Ansehen genießen. Männer wie er waren die wahren Herrscher über ein Universum.
Er schaute gut gelaunt in seinen digitalen Terminplaner.
Ein Treffen mit Senator Dilana. „Gieriger Verbrecher!“, dachte Lingano, dessen Gesicht nun nicht mehr zufrieden wirkte.
„Alle 2 Mazuras kommt dieser schleimige Senator und holt sich sein Geld ab. Das werden wir nicht tolerieren.“
„Halman, kümmern Sie sich um unseren Senator!“, rief er in die Sprechanlage
„Mit dem allergrößten Vergnügen, Sir!“


[Logbuch Part I, Sarn Eluna, 13. Flottencomander, Aurea/12/01/771]
Heute war ein schwerer Tag für die Aureanische Bevölkerung. Auf einem Flug in das Haro II System wurde der Vorstandsvorsitzende der IWM von einem Todesgeschwader terranischer Bober angegriffen. Seine Privatyacht konnte die Feinde vernichten, allerdings hat uns nun Floyd Santerra, der Vorsitzende der Vereinigten Erdrepubliken den Krieg erklärt.
Das Geschwader sei auf einem Testflug durch den Da Gama Nebel gewesen, als Lingano sie angegriffen habe, so der Präsident der Terraner.
[/Logbuch Part I Ende]

Sarn Eluna ging hektisch zur Brücke. Diese Teufel planten laut Geheimdienstinformationen einen Angriff auf Aurea. Alle restlichen Flottenbestände wurden zurückbeordert um das allerheiligste zu beschützen.
Die riesigen Kreuzer und viel kleineren Zerstörer glitten im Orbit über dem Planeten.
„So wie ich die Terraner kenne, kommen die Feiglinge mit 200 Zerstörern.“
Sarn erreichte die geräumige Brücke, von der aus man einen guten Überblick über das Schiff und die Flotte hatte.
15 Aureanische Zerstörer und 23 Himmelskreuzer. Dies war das letzte Arsenal des Alten Volkes. Hier wird sich die Zukunft des Universums entscheiden.

John Ashwood ging hektisch die Independence Avenue herab. Der Präsident der Vereinigten Erdrepubliken verkündete heute die Angriffspläne auf Aurea. Da musste er unbedingt dabei sein, sonst würde ihn sein Chef rausschmeißen.
John arbeitete für das Washington Newspaper, einer Zeitung, die in der heutigen Zeit der Korruption und des Verrates versuchte, so viele Geheimnisse der Politiker wei möglich zu enthüllen.
Nur hatte John schon seit 6 Monaten keine gute Story mehr geliefert. Die letzte war das Beseitigen eines Kritikers des Präsidenten durch Terroristen.
Aber die Propaganda auf der Erde nahm kein Ende, niemand las mehr die Washington Newspaper, der Präsident hatte dem Volk den Kopf verdreht und es gefügig gemacht.
Die genauen Absichten des Krieges gegen die Aureaner waren auch nicht bekannt.
John wusste viel über den korrupten Mann, der das Terranische Volk anführte, aber es gab da noch viel mehr Geheimnisse.


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Tja, ist wohl wie immer, am anfang gibts am wenigsten Feedback Neutral
Diesmal habe ich auch keine Biographie dazugeschrieben.

Kapitel III, leicht überarbeitet, ich hoffe ihr mögt es und postet mal wieder, wie ihr es findet...

Kapitel III
Der Auftrag
[01/03771]
10.44

Sanft setzte der Transporter im Landebereich des Senates auf.
„Es ist schön euch wohlbehalten wieder zusehen, Omega.“, begrüßte ein alter Mann den General.“
„Ja Meister, ich habe gehört, dass sich seit meiner Abwesenheit viel verändert hat.“
„Die Zeiten sind hart, doch die Zukunft des Universums wird hier entschieden. Wir werden unsere letzte Bastion mit unserem Mut, unserer Intelligenz, unserer Technik und unserem Willen Verteidigen. Wenn wir versagen, dann ist die Zukunft des Universums in Gefahr. Milliarden von Leben stehen auf dem Spiel und wir sind ihre Hüter. Wir sind die Hüter der Zukunft.“, mit dieser bewegenden Ansprache setzte sich die kleine Gruppe von Senatoren und Mitgliedern des hohen Rates in Bewegung.

Senator Dillana ging die Djoh’kan - Street hinunter und bog nach rechts ab. Hier im Agh’nok Slum galten andere Regeln. Misstrauisch wurde er in seinem Designeranzug beäugt. Ein toter Agh’nok lag leblos am Straßenrand. Der Himmel war wolkenverhangen.
Mit diesen Problemen hatte er noch nie gerne zu tun, doch er lebte ja gut in seiner Villa am Stadtrand mit seinen 3 Kindern und seiner Frau. Ja, er lebte freilich gut, dafür das er die Gesetzte für die IWM mit durchbrachte. Er hatte diese kleine Sonderbezahlung also redlich verdient.
Aber warum wollte sich Halman hier mit ihm treffen? Er öffnete sein Jackett. Ihm war heiß.
Er bog in die beschriebene Seitengasse ein. Sie war dunkel, schmutzig und es roch nach Verwesung.
Halman war schon da.
„So Senatorchen, heute gibt’s ’ne Extrabehandlung! Har har har.“
Halman hatte eine riesige Kette in der Hand.
„Der Boss schätzt deine Gier nicht. Deswegen werdet ihr jetzt von mir „neutralisiert“.
„Aber, das, das können sie nicht tun! Ich bin Senator. Der Senat wird es nicht schätzten wenn Ihre Firma mich töten lässt.“ Dillana zitterte. Sein Hemd war klitschnass.
„Wer wird uns nachweisen können, dass wir es waren. Wir sind hier im Ghetto.
Die Nachrichten und Ermittler werden denken es war ein betrunkener Agh’nok.
„So Senator, jetzt hat ihre letzte Stunde geschlagen.“
Halman ging zum Angriff über. Bedrohlich schwang er die schwere Kette über seinem Kopf. Der Kerl meinte es ernst. Dillana stand wie gelähmt da. Die derbe Kette traf den opulenten Senator am Kopf. Er ging zum Boden. Halman schnürte die Kette um den Kopf des Senators. Er zog mit ganzer Kraft und die Augen des gierigen Senators schienen aus den Augenhöhlen zu quellen. 2 Sezuras später und er war einmal. 5-mal drosch der Schläger Halman noch mit der Kette auf den Senator ein, Sein Schädel barst und eine riesige Blutlache ergoss sich auf den schmutzigen Boden.
Halman griff seinen Kommunikator:
„Sir, Auftrag Ausgeführt.“
„Ausgezeichnet.“
Halman betätigte die Auflegen Taste, doch steckte er das Gerät noch nicht weg. Er wählte noch eine Nummer.
„Sir hier Flow Lockuson. Gerade eben habe ich ein schreckliches Massaker im Agh’nok Slum Djoh’kan Street erleben müssen. Ich habe gesehen wie 3 Agh’nok Schläger brutal Senator Dillana zusammengeschlagen haben. Er ist tot.
… Sie sind in 3 mizuras da? Gut, ich warte hier.“

„Sir, wir haben hier einen 345-65-76, ein Sohnenschiff.“ Informierte der Navigator, Sarn
„Holen Sie es an Bord. Es muss ja eins der letzten sein, weil diese Biester von Terranern in ihrem Blutrausch auch die Sohnen ausgerottet haben.“
„Tracktorstrahlen aktiviert.“
Ein grünlicher Strahl erfasst das runde Objekt und trug es langsam in den deutlich sichtbaren Ausläufer vor dem eigentlichen Schiff. In den Hangars eines Kreuzers der Alpha-Klasse hatten 250 Schiffe Platz, genug um ein terranisches Schlachtschiff zu zerstören.
„Sir, was machen wir jetzt?“
„Die komplette Festplatte auf den Schiffszentralcomputer übertragen.“ Weiß der Captain den Kommunikator an.
„Verstanden, Sir.“
Ungeduldig schritt der Kapitän über die Brücke. Er war unruhig. Er hatte Angst. Es lastete zu viel Druck auf seinen Schultern. Er blickte aus dem Fenster und sah die blau schimmernde Atmosphäre. Es wirkte so friedlich. Sein Blick schweifte nach oben und er sah auf einmal wieder die Flotte der Aureaner. Warum warteten sie bloß? Im war auf eine sehr subtile Art langweilig.
Es konnte noch dauern, 2 Stazuras, 2 Tazuras, 2Jazuras. Die Terraner hatten alle Zeit der Welt. Sie wussten, dass wir uns hier verschanzt haben.
Doch er wusste, dass sie in ihrer Gier nach Macht bald wieder zuschlagen würden – er ahnte es.

John passierte die Polizeikontrollen am Kapitol, das nun schon seit über 1000 Jahren stand und nach der Terraformerkrise wieder aufgebaut wurde.
Zügig bestieg er die Stufen und kurz darauf befand er sich im Presseraum, wo nun schon einige Reporter und Journalisten waren.
Einige Augenblicke später schon trat ein hagerer, grauhaariger Mann an das gläserne Rednerpult:
„Meine sehr verehrten Damen und Herren, der Präsident der vereinigten Erdrepublicken Floyd Santerra.“
Der hagere Mann, John kannte ihn – er war der Regierungsprecher Gene Trashburn, verließ das Pult zügig und ein weiterer Mann betrat die Bühne. Er war noch etwas größer und hatte schwarz gefärbte Haare und makellos weiße Zähne. Das war das, was sich das Volk wünschte, eine makellose Person, in jeder Hinsicht. In jeder? Nein, hinter seiner Fassade begann es zu Bröckeln, würde John noch ein paar Enthüllungsstories schreiben wäre dieser Mann da vorne ruiniert.
Er begann zu reden:
„Werte Mitbürger! Heute ist ein großer Tag für die gesamte Menschheit. Der Krieg wird bald gewonnen sein und dann steht der Kolonisation eines weiteren Planeten nichts im Wege – der Kolonisation eines sicheren Planeten, ohne Terroristen und ohne Naturkatastrophen.
Wir haben 150 Zerstörer der Tiger Klasse und 25 Kreuzer der Alligator Klasse in einem System in der Nähe von Aurea postiert. In genau 72 Stunden werden wir zuschlagen und die Invasion auf den Planeten starten.
Die Aureaner mögen uns technisch überlegen sein, aber wir haben gute Geschäftsbeziehungen zu einem abtrünnigen, der uns Technologie aus erster Hand liefert.
Ich bin mir sicher, dass dieser Feldzug der Menschheit zu Ruhm und Ehre gereicht!“, begann der Präsident.
„Können Sie diese Technik, die Sie erhalten konkretisieren?“, fragte ein Journalist.
„Nein, das unterliegt höchster Geheimhaltungsstufe.“
„Was erhoffen Sie sich konkret von der Eroberung des Aureanischen Planeten? Geld? Ist es das?“, fragte John.
Die Miene des Präsidenten veränderte sich schlagartig als er John sah. Sofort flüsterte er etwas zu den Geheimdienstleuten, die den Raum sicherten.
„Nun, natürlich hat dieser Krieg auch einen finanziellen Aspekt, aber vielmehr erhoffen wir uns durch die Eroberung des Planeten die Schaffung eines sicheren Lebensraum für die Menschheit. Wie ich bereits erwähnte.“
„Wussten Sie nicht, dass Aurea für uns Menschen auf Dauer nicht zu bevölkern ist. Der CO² Anteil in der Luft ist 4mal höher als auf der Erde, dass müssten Ihre Leute doch längst rausgefunden haben.“ Konterte John.
„Nein, tut mir Leid Mr. Ashwood, nur um eine neue gefälschte Enthüllungsgeschichte zu schreiben müssen Sie hier keine falschen Fakten verbreiten.“
Frustriert verließ John den Raum und merkte nicht, dass ihm unauffällig 4 Geheimdienstler folgten.


Halman, der sich nun als Flow Lockuson ausgab, stand am Straßenrand. Es begann zu Regnen und er sah die Polizei schon kommen. Der blaue Gleiter setzte auf dem dreckigen Straßenabschnitt auf und die Sirenen verstummten. Ein großer, stämmiger Polizist in typischer blau-grüner Uniform stieg aus dem schnittigen Gleiter. Ihm folgte noch ein in schwarzem Metall mit blauen Streifen gepanzerter, stämmiger Agh’nok. Dieser schien Halman schon durch den Helm wütend anzufunkeln.
„Mein Name ist Inspector Rujan und das ist Detective Foj’dsa. Sie behaupten also, Sie haben diesen Mord miterlebt, ja?“
Der Inspector schien misstrauisch. Halman fürchtete schon, dass er zu unkonventionellen Methoden greifen müsste.
„Ja, das ist korrekt *schnüff*..es..es war so grausam.“
„Nun, dann sagen Sie mir doch mal, wie der Tathergang war und wie viele Agh’nok beteiligt waren.“
Foj’dsa ging Richtung Mordschauplatz.
„Es..es waren 3, 3 stämmige schwarze Agh’nok. Sie haben ihn mit einer Kette übel zugerichtet…Es war grauenvoll!“
„Das nicht Brüder gewesen.“, rief Foj’dsa. Wutentbrannt stürmte er auf Halman zu. Er war gerade im Begriff sein Partikelgewehr zu ziehen, als Inspector Rujan ihn davon abhielt:
„Aber bitte! Kollege, beruhigen Sie sich. Ich denke, Mr. Lockuson und ich finden eine gute Lösung.“
Schnaubend stampfte das mächtige Ungetüm zurück zum Gleiter.
„Nun, Mister Lockuson..Ich weiß, wir müssen das noch einmal prüfen, aber mein Kollege ist mit der Lebens- und Tötungsweise der Agh’nok bestens vertraut und er meint, dass es kein oder keine Agh’nok waren.“
„Dann werde ich ihnen jetzt mal 5000 Argumente zeigen, warum Sie mir glauben sollten.“
Halman zog seine Kreditkarte, oder besser, die seines Chefs und schwenkte sie verlockend hin und her.
„Reichen ihnen 5000 Credits, oder soll ich noch 1000 drauflegen?“, fragte er verlockend.
Der Inspector schaute verdutzt.
„Sir, dies ist ein schwerer Fall von Bestechung…“,er wurde unterbrochen
„Na gut, dann 15000, reicht ihnen das?“
„O..okay…das ist gut. Geben Sie schon her das Ding.“
„Mr. Dsa, es haben sich neue Beweise ergeben, der Fall ist gelöst.“ Rief der korrupte Polizist zu seinem Detective herüber.
„Die nehm’ ich mit.“
Zügig verschwanden die beiden Ermittler wieder und Halman war wieder allein. Allein im Agh’nok Slum. Hoch erfreut über die ausgeführte Mission lief er zur Landeplattform, wo sein Gleiter stand.
In dieser Stadt ließ sich einfach alles mit dem nötigen Kleingeld lösen.

„General, heute wird ein Beschluss über die weiteren Kriegsausgaben gefällt. Ich denke, wir sollten dabei sein.“, informierte Kolar den General auf dem Weg in den riesigen Plenarsaal.
Zwei Aureanische Gardisten öffneten der Gruppe die Türen in den Plenarsaal.
Er war kreisrund, mindestens 120 Meter hoch und hatte bestimmt einen Durchmesser von 500 Metern. Getragen wurde die Decke durch 50 antike Säulen. Wäre Raider nicht schon so oft hier gewesen, hätte er sicherlich noch mehr gestaunt, als er es ohnehin schon tat.
Die vielen tausend Sitze ordneten sich kreisrund um das Rednerpult an, an dem gerade Senator Ryiuo eine Rede hielt:
„…werden wir weiterkämpfen, bis zum bitteren Ende und wenn wir als Rebellen unseren Planeten zurückerobern!
Doch soweit wird es nicht kommen. Sobald der Beschluss gefällt ist, wird die IWM unsere Soldaten neu ausrüsten und für den Kampf gegen die Terraner kampfstark machen.
Dieser Beschluss könnte unsere Zukunft beeinflussen. Die IWM muss mit diesem Auftrag betraut werden!“
Stürmender Applaus flankierte Ryuo, als er auf seinen Platz zurückging.
Premierminister Ginopa trat ans Rednerpult und Kolar teilte Raider mit, dass er einen Moment warten solle, da jetzt die Abstimmung stattfindet.
Kolar und andere Senatoren begaben sich auf ihre Plätzte.
„Meister, wenn ich bedenke, dass die IWM zu Zwielichten Geschäften neigt, muss ich hoffen, dass das Ergebnis gegen die IWM ausfällt.“ Teilte Raider dem Alten Mann mit.
„Ich denke so wie Sie, dennoch ist es von höchster Wichtigkeit, dass wir diesen Krieg gewinnen. Wir befinden uns in einer Zwickmühle!
Wir haben im Prinzip nur einen richtigen Militärausrüster, die IWM. Wozu brauchten wir früher auch Militär? Dann gibt es da noch die Aurean Technologies.
Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Die IWM produziert auf hohem technischem Niveau, ist aber, wenn auch nicht nachweisbar, kriminell. Aurean Technologies ist staatlich und seriös, jedoch kommen die Subventionen anscheinend nie an – die Produkte sind hoffnungslos veraltet und taugen nichts. Viele Senatoren werden da wohl die sicherere Variante bevorzugen. Was würden Sie meinen Raider?“
„Nun, dass ist eine schwierige Entscheidung, doch ich denke, dass sich hinter der IWM mehr verbirgt. Ich habe bei dieser Firma ein schlechtes Gefühl, dennoch würde ich zur IWM tendieren, da der Ausgang des Krieges unsere Zukunft bestimmt, da ist die Kriminalität nur zweitrangig.“
„Sehr richtig. Eine Weise Entscheidung, doch seht selbst.“
Der Mann, der anscheinend Raiders Mentor war, verwies auf den gewaltigen Schirm an der gekrümmten Wand. Das Ergebnis war eindeutig. 97,323% der Senatoren stimmten für die IWM, der Rest, ein minimalistischer Balken im Diagramm hatte für Aurean Technologies gestimmt und anscheinend hatte ein Senator gar keine Stimme abgegeben.
Wo war dieser Senator? Es mussten eigentlich alle anwesend sein…

Hochzufrieden und immer noch vor dem Fenster seines Büros stehend plante Lingano seine Zukunft.
Ein Anruf riss in jäh aus seinen Gedanken.
„Ja? Gene Lingano, IWM, mit wem habe ich die Ehre?“, fragte er.
„Sadie Jezman, Aureanischer Senat. Ich bin die Sekretärin des Premierministers und möchte ihnen nur mitteilen, dass Sie, wie zu erwarten war den Auftrag sicher haben.“
„Ausgezeichnet Miss Jezman. Vielen Dank und auf Wiederhören.“
„Gern geschehen.“ Quietschte die blutjunge und wunderschöne Sekretärin, die Lingano die ganze Zeit über die Digitalübertragung bewunderte. Der Premier hatte bestimmt seine Freude mit ihr…

Das Bild auf der Videoleinwand verblasste.
Hochzufrieden setzte sich Lingano an seinen Arbeitsplatz und begann mit einigen Leuten zu telefonieren…



[Logbuch Part II, Sarn Eluna, 13. Flottencommander Aurea/ 12/05/ 771]

Der heutige Tag war ein Desaster. Wir kamen mit 36 Kreuzern, sie mit 100 Zerstörern.
Der Kampf war hart, allein unser Alpha Kreuzer, die Olympia hat 6 Zerstörer der Terraner zerstört, bis wir aufgrund starker Schildschäden nach Aurea zurückkehren mussten. Der Rest der Flotte wurde, bis auf die Sparta aufgerieben.
Auf dem Planeten ging es ähnlich schlimm zu. Ein Invasionkommando der Agh’nok war den terranische Soldaten, welche mit den neuesten Waffen ausgerüstet waren hoffnungslos unterlegen.
Dennoch, ihr eiserner Wille und ihre unbändige Kraft haben sie in der Kampfstärke annähernd gleichwertig stark gemacht. Doch auch in diesem Falle war unsere Garnison wieder deutlich kleiner als die ihre. Die anfangs gute Kampfmoral ist nur noch wenig vorhanden.
Verloren ist der Krieg allerdings noch lange nicht.

[/Logbuch Part II Ende]

Greets
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Feedback: Gut, sehr gut, das liest sich spannend, da seh ich noch viel Potential drinnen, mach nur weiter so!

Jochen


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Boro Pi
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PostPosted: Tue, 19. Sep 06, 01:02    Post subject: Kritik Reply with quote Print

Friede,

Man möge mir verzeihen, doch würde ich mich wohl als Meckerkopf betätigen.

Zum einem merkt man der Geschichte an, dass Du Yoshiko offenbar nicht gelesen hast. Diverse Elemente der Aureanischen Gesellschaft, wie z.B. Geld, Firmen, Städte, Senatoren, ja überhaupt Lebewesen von materieller Gestalt passen nicht zum Alten Volk, wie es von Helge beschrieben wurde. Das "Alte Volk" ist an sich ein Sammelbegriff für mehrere Völker, die (größtenteils/gänzlich?) keine körperliche Erscheinung besitzen. Die Geschichte des Alten Volkes, und auch ihre technologische Entwicklung, reicht Milliarden Jahre zurück und erhebt sie weit über den Stand, dass die Menschheit sie bekämpfen könnte. Selbst die überlegenden irdischen M/AM-Antriebe, die der gute Helge beschreibt, wäre nicht in der Lage die Heimat des Alten Volkes, ein Kugelsternhaufen, zu erreichen. Ich würde Dir empfehlen, Deine Geschichte einfach vom X-Universum zu lösen, dass dürfte recht leicht machbar sein, da bislang noch keine X-Spezies aufgetreten sind.

Allgemein finde ich die Abfolge der Geschehnisse verwirrend. Es sind zu viele Sprünge, und meist bietet der Name des ersten Sprechers die einzige Orientierungshilfe für den Leser. Und dann muss man zunächst diesen Name wieder richtig einordnen und dem jeweiligem Handlungsfaden zuweisen. Du musst natürlich nicht an den Anfang jeder Passage schreiben, wo man sich gerade befindet, doch vielleicht könntest Du die Übergänge mehr ausgestalten. Daneben ist der Anteil der wörtlichen Rede eindeutig zu hoch, Deine Geschichte bekommt so zu sehr das Gepräge eines Drehbuches. Und ein Drehbuch ist ja nur ein Werkzeug, um eine Geschichte mittels eines Filmes oder Hörspieles zu erzählen, doch möchtest Du eine Geschichte in geschriebender Form erzählen. Es ist wichtig sich die unterschiedlichen Möglichkeiten und Notwendigkeiten von Buch und Film bewusst zumachen. Fülle mehr mit Beschreibungen der Umgebung, Gedanken und Empfindungen der Personen aus, brauchbare Ansätze sind ja vorhanden und ausdrücken kannst Du die auch gut genug dafür. Und: Mut zur indirekten Rede. Dazu musste ich mich früher auch erst überwinden, aber man kann sehr schöne Dinge damit bauen.

Eine allgemeine Sache, die Erdrepubliken sind offensichtlich sehr amerikanisch gezeichnet. Stellenweise fragt man sich, ob auf Deiner Erde außerhalb des nordamerikanischen Kontinentes etwas existiert. Unabhängig davon, ob dies einem gewissen amerikanischem Flair oder einer US-Kritik dienen soll, ist es trotzdem auffällig und sollte durch gelegentliche Blickwechsel an andere Orte der Erde abgemildert werden.

Laut Wikipedia beträgt der Anteil des Kohlendioxides in der Erdatmosphäre 0,03%. Die vierfache Menge betrüge 0,12%. Bei konstanter Menge an Stickstoff und Edelgasen würde noch genug Sauerstoff verbleiben, damit es für einen Menschen atembar ist. Vielleicht müsste er ein synthetisches oder pflanzliches Medikament (wie Kokablätter) zuhilfe nehmen, damit sein Kreislauf die Sauerstoffaufnahme erhöht, aber das ist machbar. Es wird nur ziemlich warm sein, doch dass auch nur, sofern Aurea von seinem Zentralstern ähnlich weit wie die Erde von der Sonne entfernt liegt und sich beide Sonnen vom Typ her gleichen. Das ist möglicherweise pingelig, doch lege ich persönlich Wert auf die erste Silbe der Sci-Fi.

Sir Boro Pi


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PostPosted: Tue, 19. Sep 06, 15:39    Post subject: Re: Kritik Reply with quote Print

Boro Pi wrote:
Friede,

Man möge mir verzeihen, doch würde ich mich wohl als Meckerkopf betätigen.

Zum einem merkt man der Geschichte an, dass Du Yoshiko offenbar nicht gelesen hast. Diverse Elemente der Aureanischen Gesellschaft, wie z.B. Geld, Firmen, Städte, Senatoren, ja überhaupt Lebewesen von materieller Gestalt passen nicht zum Alten Volk, wie es von Helge beschrieben wurde. Das "Alte Volk" ist an sich ein Sammelbegriff für mehrere Völker, die (größtenteils/gänzlich?) keine körperliche Erscheinung besitzen. Die Geschichte des Alten Volkes, und auch ihre technologische Entwicklung, reicht Milliarden Jahre zurück und erhebt sie weit über den Stand, dass die Menschheit sie bekämpfen könnte. Selbst die überlegenden irdischen M/AM-Antriebe, die der gute Helge beschreibt, wäre nicht in der Lage die Heimat des Alten Volkes, ein Kugelsternhaufen, zu erreichen. Ich würde Dir empfehlen, Deine Geschichte einfach vom X-Universum zu lösen, dass dürfte recht leicht machbar sein, da bislang noch keine X-Spezies aufgetreten sind.

Allgemein finde ich die Abfolge der Geschehnisse verwirrend. Es sind zu viele Sprünge, und meist bietet der Name des ersten Sprechers die einzige Orientierungshilfe für den Leser. Und dann muss man zunächst diesen Name wieder richtig einordnen und dem jeweiligem Handlungsfaden zuweisen. Du musst natürlich nicht an den Anfang jeder Passage schreiben, wo man sich gerade befindet, doch vielleicht könntest Du die Übergänge mehr ausgestalten. Daneben ist der Anteil der wörtlichen Rede eindeutig zu hoch, Deine Geschichte bekommt so zu sehr das Gepräge eines Drehbuches. Und ein Drehbuch ist ja nur ein Werkzeug, um eine Geschichte mittels eines Filmes oder Hörspieles zu erzählen, doch möchtest Du eine Geschichte in geschriebender Form erzählen. Es ist wichtig sich die unterschiedlichen Möglichkeiten und Notwendigkeiten von Buch und Film bewusst zumachen. Fülle mehr mit Beschreibungen der Umgebung, Gedanken und Empfindungen der Personen aus, brauchbare Ansätze sind ja vorhanden und ausdrücken kannst Du die auch gut genug dafür. Und: Mut zur indirekten Rede. Dazu musste ich mich früher auch erst überwinden, aber man kann sehr schöne Dinge damit bauen.

Eine allgemeine Sache, die Erdrepubliken sind offensichtlich sehr amerikanisch gezeichnet. Stellenweise fragt man sich, ob auf Deiner Erde außerhalb des nordamerikanischen Kontinentes etwas existiert. Unabhängig davon, ob dies einem gewissen amerikanischem Flair oder einer US-Kritik dienen soll, ist es trotzdem auffällig und sollte durch gelegentliche Blickwechsel an andere Orte der Erde abgemildert werden.

Laut Wikipedia beträgt der Anteil des Kohlendioxides in der Erdatmosphäre 0,03%. Die vierfache Menge betrüge 0,12%. Bei konstanter Menge an Stickstoff und Edelgasen würde noch genug Sauerstoff verbleiben, damit es für einen Menschen atembar ist. Vielleicht müsste er ein synthetisches oder pflanzliches Medikament (wie Kokablätter) zuhilfe nehmen, damit sein Kreislauf die Sauerstoffaufnahme erhöht, aber das ist machbar. Es wird nur ziemlich warm sein, doch dass auch nur, sofern Aurea von seinem Zentralstern ähnlich weit wie die Erde von der Sonne entfernt liegt und sich beide Sonnen vom Typ her gleichen. Das ist möglicherweise pingelig, doch lege ich persönlich Wert auf die erste Silbe der Sci-Fi.

Sir Boro Pi


Meckerkopf Razz

Ich muss ehrlich sagen ich bin sprachlos, aber du hast Recht, ich habe Yoshiko nicht glesen..
Naja..ich dachte ich hätte das erwähnt (irgendwo khatte ich doch mal geschrieben das das von mir geschriebene mit dem von Helge in Konklikt geraten könnte :greubel: )

Naja, auf jeden Fall hast du mir eine Menge Anregungen geben, wie ich meine Story verbessern kann, aber hast du auch irgend etwas gut gefunden, oder war das alles nur Schund? Very Happy

Eigentlich gucke ich wenn ich schreibe recht häufig bei Wikipedia...naja, wohl einmal zu wenig, sorry dafür.


Aber immerhin, Feedback Smile


Edit: 400

Greets
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