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[Story] Operation "Befreiung" (erst ab 18) (Es geht weiter!)
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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



PostPosted: Wed, 22. Jun 11, 22:45    Post subject: Reply with quote Print

Ichhschreib morgen, am "Happy Kadaver" weiter
(Für alle, die das net wissen, das is englisch für Froher Leichnahm XD Ich weiß, des heist anderst aber WAS SOLLS? XD)


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Zarzunaba





Joined: 23 Feb 2008



PostPosted: Thu, 23. Jun 11, 15:22    Post subject: Reply with quote Print

omfg

arbeite mal an de rechtschreibung, bitte
such dir einen, der dir eine korrektur macht^^

ansonsten, freue mich auf die fortsetzung Wink

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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



PostPosted: Fri, 1. Jul 11, 00:02    Post subject: Reply with quote Print

Okay, etwas später als geplant



Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides.

Konrad Adenauer



Kapitel 8


Talon schleifte schon lange den Piloten mit sich. Er bekam den Eindruck, der Planet wolle ihn bei sich behalten, wolle ihn von Seiner Liebsten und seinem Kind fern halten. Aber das, so schwor sich Talon, konnte der Planeten vergessen!
Es tobte ein Unwetter, Regen peitschte an der Ruine vorbei. Früher war das hier mal eine Tankstelle gewesen, doch jetzt war sie nicht mehr als ein umgestürztes Vordach, das provisorisch geschlossen wurde. Mit einer Mülltüte fing Talon das Wasser auf, das durch alle erdenklichen Risse und löcher runter rieselte. Der Pilot bekam ein paar Schluck, auch der Funker, Talon hatte keinen Durst. Er stand danach mit der MP am Eingang wache. Er konnte das Gefecht sehen, das in der ferne tobte, Kyonenstrahlen, die gen Himmel schossen, Explosionen, er hörte die Geschütze, und orientierte sich danach. Mit ein paar Backsteinen markierte er die Richtung, setzte sich dann vor den Eingang. Der Regen tat ihm gut, wusch den Dreck aus seinen wunden, das Leben sickerte geradezu wieder in seinen Körper, da bemerkte er etwas. Nur dank eines blitzes konnte er den Khaak sehen, und eröffnete das Feuer. Das rattern der MP erfüllte die Luft, und der Khaak brach zusammen. Talon sprang auf, lies die MP an einem Riemen um den Hals hängen, sprang mit einer Eisenstange, die wohl mal die Bewährung im Stahlbeton gewesen war, auf den Khaak los und schlug auf dessen Panzer ein, stach zu und brach irgendwann den Panzer auf, schlug aber weiter,nur unsicher zu gehen. Blut überströmt kehrte er zurück, keuchte vor Anstrengung. Auf die fragenden blicke der beiden anderen meinte er: „Wir kommen heim...“
Er legte sich hin, und schlief den Halbschlaf des Wächters...

Eine Woche später kamen sie zurück, die Basis hatte allen anschien nach Treffer abbekommen, doch stand sie noch. Zum Eingan wurden die drei Eskortiert, Ehrenwache wurde gehalten. Talon war müde, lies sich den piloten abnehmen, und sich selbst auf eine Trage sinken, ehe er vollkommen erschöpft einschlief.

Der Urlaub musste warten, den nun waren die Shuttles das bevorzugte ziel der Khaak-Jäger.
Talon verfluchte den Planeten, die Khaak, die Entfernung zwischen den Sternen und das Schicksal selbst. Ihm wurde wieder seine Uniform und eine Waffe gegeben. Doch anderst als sonst musste er nur Wache halten.. fürs erste.
Und so stand er auf einem der Wachtürme, behielt die Sensoren im Auge und meldete die Flugbewegungen oder wenn die Khaak auf sie mittels Artillerie beschoss.
Der Beschuss jedoch ging weit vor der Basis runter, die Reichweite war wohl zu kurz.

Talon hatte sein zeitgefühl verloren. Es war, als stünde er auf, hatte einen Filmriss, legte sich hin und schlief, bis er wieder aufstand, um den Filmriss zu bekommen. Erst eine Naricht, die Durchkam unterbrach seine Depressionen. Gracia hatte sie geschickt, und die ersten worte lauteten:

Hi, Daddy.
Dahinter war ein großer Smilie gemalt worden.
Talon war teilweise Glücklich, verfluchte aber auch diese Nachricht.
9 Monate war er schon hier!
9 ganze Monate! Vielleicht länger.
Erst danach las er weiter.

Ich habe dir einen gesunden Jungen zur Welt gebracht, Talon. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, das ich den Namen ausgesucht habe. Ich nannte ihn Benny...
Dahinter war die Größe und das Gewicht aufgeschrieben, und auch ein Bild lag dabei. Mutter und Sohn... und er, der Vater, fehlte!
Ein Grund mehr, die Khaak zu hassen.
Nun denn, er schrieb einen Brief zurück, sagte, wie sehr er sich freute, und wie gerne r doch bei den beiden wäre, das er sie vermisse und seinen Sohn kennen lernen will.
Und er versprach etwas...
Er versprach unter Garantie, das er überleben würde. Selbst wenn der Planet gesprengt werden würde, er würde notfalls mit einem Treibholz einen Asteroiden als Ruderboot benutzen und zu ihr paddeln. Und er würde es machen!
Das Bild befestigte er an seinem Helm, sicherte es, und machte sich auf den weg. Es gab noch viele Städte, die es zu sichern galt, die nächste war an der Küste zu finden. Zusammen mit einem Zug Panzer und mehreren LKWs brach er auf. Der Funker, den er gerettet hatte, war ihm zugeteilt worden. Gregor war allen anschien nach nicht zum ersten mal versetzt worden. Ob das nun Feigheit oder Glück war, darauf wollte sich Talon nicht einlassen.
Ein sehr interessanter Anblick bot sich Talon, als er zum Himmel schaute. Zu der Jagtbomberstaffel war eine zweite hinzu gestoßen, Freiwillige. Die Staffel war wild gemischt, es gab Nova, Elite, Bussarde und Falken. Dann folgte eine Korvette, ein schwerer Zentaure folgte der Staffel, offensichtlich für den Atmosphärenflug optimiert. Die Geschütze würden sich sicherlich noch als nützlich erweisen. Damit nicht genug folgte eine weitere neue Staffel. M8 Gladiatoren Mit dieser Feuerkraft sollte es doch eigentlich leicht fallen, die Khaak in Schach zu halten. Ja, das Kriegsglück wendete sich zu Gunsten der Verteidiger.


Vor der kleinen Küstenstadt war ein Vorposten errichtet worden. Talon wurde zusammen mit der Speer spitze voraus geschickt.
War ja klar, dachte er sich und überprüfte seine Waffe. Voll einsatzfähig, und die von Gracia geschenkte Pistole halfterte er am Bein, unter seiner Dienstpistole. Er hatte seine Kampfrüstung angepasst, so das er sich deutlich von den anderen abhob. Eigendlich sollte sie ja vor Laser schützen, doch gegen Kyonenstrahlen waren sie nicht gefeit... oder immer noch nicht.
Deshalb machte es ja nichts, das er von seiner die Tarnfarbe runtergekratzt hatte und sie Rot an gesprüht hatte. Mit den Fingern hatte er die Farbe verschmiert, so das es aussah, als habe ein wildes Raubtier eine Blutige Furche darüber gezogen. In der Stadt war es ruhig.
Für Talons Geschmack zu ruhig.
Das „schon mal erlebt“ Gefühl schaltete sich ein, und er rief: „Im Kreis aufstellen, rücken an Rücken!“ mit verdutzten Blicken gehorchten die Soldaten seines kleinen Trupps. Talon hatte gemerkt, da sie zu schnell vorangekommen waren und wohl ganz vorne waren. Er nahm eine Granate in die Hand uns sah sich um, warf die gesicherte Granate in einen Schutthaufen.
Nichts geschah. Er schlich hin und hob sie auf, wiederholte die Prozedur ab und an wieder. Einmal, Talon hatte selbst nicht mehr daran geglaubt, brach ein Khaak aus den Trümmern, und wurde von den Überraschten Soldaten nieder gemäht. Kurz darauf brachen noch mehr khaak aus dem Schutt, sowohl seitlich als auch vor ihnen. Talon hob seine Waffe und zielte einem khaak auf die Gliedmaßen. Mehrere Schuss später lag das Insekt vor ihm, unfähig, die abgetrennten Beine oder arme zu bewegen. Die Beißzangen schnappten nach Talon, bekamen aber nur einen ziegel, den Talon dazwischen warf, zu packen.
was ist? Töte mich! forderte das Insekt, was Talon nur zu gerne getan hätte. „Sie, sie sie und sie“ befahl er, „Einsammeln, das ist ein gefangener.“
Es war nicht der erste Khaak, der gefangen wurde, aber dieser hier sollte sichnicht umbringen können...


Dank der „Wertvollen“ Fracht durfte sich Talons Truppe zurückziehen. Sie brachten den gefangenen in die Hauptbasis. Also denganzen weg wieder zurück...


So das wars für heute, ich schreib wieder ^^
(Dieses mal mit OpenOffice geschrieben)


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Zarzunaba





Joined: 23 Feb 2008



PostPosted: Fri, 1. Jul 11, 11:32    Post subject: Reply with quote Print

ahhh schon besser... sogar weniger fehler Very Happy

gut geschrieben, freu mich schon auf den nächsten teil ^^

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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



modified
PostPosted: Fri, 1. Jul 11, 22:54    Post subject: Reply with quote Print

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

Konfuzius




Kapitel 9


Die ganze zeit waren die Waffen auf den Gefangenen gerichtet, keine Fluchtmöglichkeit wurde gegeben. Hinterrücks lächelte Talon. Dieser gefangene würde leiden, ganz sicher, und sei es einfach nur, weil er hier war. Er setzte sich gleich hin um einen Brief an Gracia zu schreiben.

Meine Liebste, ich wünschte ich wäre bei dir und unserem Sohn. Ich bedaure, das mein Urlaub einfach gestrichen worden ist. Die Kämpfe sind hart, aber die Entfernung zu dir ist viel schlimmer.
Wie gerne würde ich mit dir auf einer Wiese liegen, einfach nur zum Sternenhimmel schauen und mit unserem Sohn und dir kuscheln. Meine Sehnsucht gibt mir kraft, jede Situation zu überstehen, meine Angst um euch schürt meinen Lebenswille.

Ich hoffe, wir sehen uns bald, dein Talon.

PS. Wenn ich wieder komme, heiraten wir, ja?


Er lächelte und schickte den Brief auf die Reise. Und er erinnerte sich an einen alten Spruch:
5 Dinge, die man nicht zurück nehmen kann
das gesprochene Wort
die geschossene Kugel,
eine verpasste Gelegenheit
die Vergangenheit und
das Leben.
Gerade verpasste er die Gelegenheit mit seinem Sohn zu sein, und die Vergangenheit würde ohne ihn nur trist aussehen. Mit jeder Kugel konnte er seinem Sohn näher kommen, die Worte die er schrieb, würde er nicht zurücknehmen, und die erstbeste Gelegenheit nach hause zu gehen würde er war haben.
Und er würde am Leben bleiben.

Mal was neues, er sollte an einem Seiten-MG Feuerschutz geben, während ein Trupp eine Feuerbasis aufbauen sollte, von der die Geschütze die feindliche Basis unter Beschuss nehmen konnte Durch das kreisen des Transportschiffes konnte er viel sehen, war aber immer außen, was ihm gar nicht passte, den das bedeutete, das er als erster merken würde, wenn etwas schief ging.
Und da Tat es. Von der Basis aus kam eine Horde Khaak und stürmte auf die noch nicht eingegrabene Feuerbasis. Die Paar Panzerabwehrkanonen und MG-Stellungen, die Einsatzbereit wahren begannen zu feuern, auch eine Mörserstellung mischte mit, doch Talon sah, das sein Einsatz gefragt war. Er setzte eine spezielle Brille auf, die seine Sicht mittels Schiffssensoren verbesserte und ihm eine Statusanzeige über seine Waffe lieferte. Sie brauchte etwas, um warm zu werden, doch dann brach ein Feuersturm auf die Khaak nieder. Wenn er bedachte, ein MG mit dem Kaliber 75...
Das machte ordentliche Löcher!
Dank der Brille sah er, wie die Khaak-Körper regelrecht zerplatzten, als die Flachkopf-Geschosse sie trafen. Obwohl es taktisch unklug war, blieb der Transporter in der Luft stehen, ein leichtes ziel zwar, jedoch eine bessere Feuerplattform für Talon. Die Munitionszähler zählten schnell runter, doch das war Talons kleinstes Problem. Er hatte Drei Magazine mit je 5000 Schuss, die fest mit dem Schiff verbunden waren. Und wenn es sein musste, würde er sie alle lehren. Ein Signalton meldete, das das Magazin nur noch einhundert Schuss hatte, nur noch 50... 10... Leer. Damit die Ladeautomatik in ruhe arbeiten konnte, drehte sich das Schiff und der auf der anderen Seite eröffnete nun das Feuer. Mit der Brille konnte er sehen, was sein Kollege sah, da riss ihn ein Ton aus seinen Gedanken. Die Ladeautomatik klemmte. Talon stand auf, ging zu dem Kasten und trat mit seinen Stahlkappen heftig dagegen. Ein bestätigender Ton meldete: es ging wieder.
Blödes Ding.. Klemmte immer mal wieder. Sein MG war nachgeladen, als das seines Kollegen leer war. Gerade im drehen wurde der Bauch des Schiffes von Kyonenstrahlen getroffen, die Schilde versagten, danach gab es eine Explosion. „Linke Repulsorbank ausgefallen! Wir gehen runter.“ meldete der Pilot. Mit deutlicher Schlagseite ging das Schiff langsam runter, also kein Absturz, ein kontrollierter Landeversuch. Die Schilde bauten sich wieder auf, da konnte Talon weiter feuern. Das Schiff setzte neben der Feuerbasis unsampft auf, worauf die munitionskette sich wieder verklemmte. „VERFLUCHTER MIST!“ brüllte Talon und trat wieder gegen den Kasten.
Nichts.
R trat nochmal und nochmal, immer fester, da kam wieder das beruhigende Bestätigungssignal. Als er wieder an seiner Waffe war, wahren die Khaak sehr nahe. Der aus dem Schiff hervorbrechende Feuersturm 75. Kugel durchsiebte die erste reihe mühelos, auch die zweite wurde niedermäht, sowie die dritte und vierte. Die fünfte reihe nahm Verluste hin, doch sie stürmten weiter.
JETZT machte die Munitionsanzeige Talon angst, den sie war schon wieder beim 50er Signal.
Und wieder leer. Dieses mal würde das Schiff sich nicht drehen können, und die Schilde wurden von Kyonenstrahlen traktiert. Mit den Schiffs eigenen Maschinenpistolen schaute Talon aus einer Einstiegsluke und feuerte auf die Khaak, genau wie sein Kollege. Die Piloten bemühten sich, die Munitionsketten von dem einen Geschütz ins andere zu bringen, da war das Geschütz wieder einsatzbereit. Grade noch rechtzeitig. Talon feuerte weiter, als einer der Khaak schon fast die Mündung erreicht hatte, und zerriss diesen regelrecht. Das MG sorgte wieder für Luft, die gemischte Jagtbomberstaffel war mit ihrer Korvette eben eingetroffen. Von oben regnete es Feuer, von unten hagelte es Kugeln, und so langsam kamen keine khaak mehr. Auch ein paar Khaak-Panzer wurden vernichtet.
Doch anstelle von raus geholt zu werden, kam nur ein LKW um mehr Munition zu bringen Von Talon und seinem Kollegen wurde erwartet, das Wrack zu halten, und Flankendeckung zu geben. Sein Trupp wurde ebenfalls abgeladen, und mit Schneidbrennern wurden Schießsacharten in den Schiffsrumpf geschnitten, mit dem gewonnen Material wurde auf dem Wrack eine Art Krähennest montiert, in der der Gruppenscharfschütze Stellung bezog.
Wenigstens war es in der Nacht ruhig, und so konnte Talon sich daran machen, aus den 5000-Schuss-Ketten eine Endlose Kette zu machen. Klar, es würde nicht ewig halten, doch es war besser, als wenn es ständig nachladen würde Das war anstrengender, als er gedacht hatte, aber jemand anderes würde wache halten, so schlief er in dem Metallsarg, der da am Boden stand und zu einer Festung ausgebaut wurde.

Am nächsten Tag befahl Talon seinen Leuten, um das Wrack herum Sandsäcke zu stapeln, damit das glänzende, weiße Metall das am Himmel ein gute Tarnung sein mochte, hinter braunen Sandsäcken verschwand, und somit auf dem Boden für mehr Deckung sorgen. Schießsacharten und die Kanone blieben frei.

Um die Feuerbasis wurde nun, da diese soweit vorne lag, eine Betonmauer gegossen, was bedeutet, das Talons Trupp größte Wachsamkeit an den Tag legen mussten Mit vorgewärmter Kanone und allezeit bereiten Gewehren warteten sie, dich seltsamerweise geschah Tagelang nichts...
Talon genoss einfach das bischen frieen und wartete,,,



so genug für heute

EDIT:
Strategie ohne Taktik ist ein langsamer weg zum Sieg. Taktik ohne Strategie ist das letzte Geräusch vor der Niederlage...

unbekannt


Kapitel 9.5

Als die Bauarbeiten beendet waren, wurde das Wrack ebenfalls befestigt und zu einem Bunker, dessen Kern das Wrack und seine Kanone war. Talons Leute sollten den „Stahlsarg“, wie die Position von Talons Leuten genannt wurde, halten und die Feuerbasis schützen, solange die Artillerie in die neue Festung verlegt werden sollte. Es gab sogar unerwartete Unterstützung einer Terranischen Einheit aus Freiwilligen, die die Meinung vertraten, da die Argonen ursprünglich Terraner waren, man sie unterstützen müsse, das die Argonischen Sektoren wie Terransiche behandelt werden sollten.
Leider war das ein Minderheit...
Die „Royal Scottisch Engeneers“, wie diese Gruppe sich nannte, war bestens ausgerüstet, für freiwillige Zivilisten. Sie halfen bei der Konstruktion einer Verteidigungslinie, verstärkten die Stellungen. Talon kam mit dem Anführer ins Gespräch.
„Wie kommt es, das ihr in diese Hölle wolltet? Ich versuche seid Monaten von hier weg zu kommen.“ es klang wie ein Scherz, war aber ernst gemeint
Toben, der Anführer der Freiwilligen, meinte: „Es ist doch Ehrensache, unsere Argonischen Brüder zu helfen.“
Talon lächelte, meinte: „Argonische Brüder? Ich wünschte, mehr Terraner würden so denken. Also...klären sie mich auf, was haben sie da vorne vergraben?“
„Das, mein Freund, waren Materie-Antimaterie-Gefechtsköpfe. So wie wir sie vergraben haben, sollten sie wie Minen funktionieren. Andernfalls haben meine Pioniere auch kleine Auslöseladungen angebracht, die es uns ermöglichen, sie fern zu zünden.“
„M/AM-Gefechtsköpfe? Ich habe davon gehört, sie sollen sehr verheerend sein. Ich würde sie gerne in Aktion sehen.“

Das Sollte Talon bald sehen, den die Khaak hatten sich nur gesammelt. Die Maschinenkanone des Schiffes feuerte unablässig, jagte Salve um Salve den Feinden entgegen, Maschinenzugehörig ratterten ihre tödliche Symphonie, die Terranischen Waffen warfen heißes Plasma den Feinden an de Kopf, Einer von ihnen schoss mit Schultergeschützen Raketen auf die feindlichen Panzer, die es regelrecht zerriss und alle Feinde um sich herum mit verbrannten. Was Talon jedoch verwunderte und auch etwas nervte, war einer der Leute, der ein seltsames, sich auf blähendes Instrument spielte. Diese Terraner nannten es Dudelsack, Talon nannte es nervig, doch anscheinend sollte es der Moral dienen. Dank der fast-endlos-Munitionskette musste die Kanone theoretisch nicht aufhören zu feuern, doch in der Praxis überhitzte die Waffe zu schnell, da die Maschinen nicht für Kühlung sorgen konnten. Die Kyonenemitter brannten löcher in die Sandsack wand, die Khaak schlitzten sich an den Stacheldraht verhauen auf, fielen in die Fallgruben, lösten Sprengfallen aus.
Die Terraner machten ihre Sache gut.
Talon sah zu und musste insgeheim zugeben, das er sie bewunderte. Sie opferten ihr Leben für welche, die sie nur als Brüder sahen. Nie wieder würde er schlecht über Terraner denken.

Am ende des Tages war die Bilanz eindeutig. Während auf Terranischer Seite nur einer starb, hatte Talons Truppe sechs Leute verloren, darunter auch den Scharfschütze, der sich noch aus dem Krähennest retten wollte, und sauber in zwei Hälften gebrannt worden war. Talon schnaubte, als er die Nachricht bekommen hatte, sie müssen weiter aushalten, die Kanonen seien im Schlamm stecken geblieben. Wütend pfefferte Talon den Hörer des Funkgeräts dem Funker entgegen, trat gegen eine Wand und fuhr sich gestresst durch die Haare, wo er merkte, das er mal wieder zum Frisör musste. Solche Trivialitäten mussten jedoch warten. Er nahm wieder das Kunkgerät und sagte zum Kommandoposten: „HQ, hier spricht Vorposten Stahlsarg. Bekommen wir wenigstens wieder Munition? Ich hasse es, den Khaak ohne ein Präsent entgegen zu treten.“
„Hier HQ, welcher Vorposten ist den Stahlsarg?“
„Der, in den ihr uns gesteckt habt“
„Ah... Talons Leute... Der Nachschub wird in die Wege geleitet, morgen früh kommt Munition.“
„Ach so, und eh ich es vergesse. Treten sie dem Logistikern in den Hintern, Morgen früh werden wir wohl nicht mehr hier sein.“


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Last edited by Leo_Cheram on Sat, 2. Jul 11, 22:36; edited 1 time in total
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Zarzunaba





Joined: 23 Feb 2008



PostPosted: Sat, 2. Jul 11, 18:34    Post subject: Reply with quote Print

mhm cool dank dir für den neuen teil

hoffe wir können bald mehr erwarten? sind aber bisschen kurz die abschnitte, oder?^^

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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



PostPosted: Sat, 2. Jul 11, 21:10    Post subject: Reply with quote Print

Also im Open Office sind das zwei seiten XD da sieht es einfach länger aus, war auch entäuscht beid enbeiden letzten teilen


naja, hab was hinzugefügt ^^


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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



PostPosted: Tue, 5. Jul 11, 00:20    Post subject: Reply with quote Print


Er schliff immer an sich und wurde am Ende stumpf, ehe er scharf war.


Georg Christoph Lichtenberg


Kapitel 10

Kaum waren die RSE fertig mit ihrer Arbeit, kam der Regen. In diesen Breiten, die zu den Gemäßigten Breitengraden zählten, kam es oft zu Unwetter.
Doch eine Nachricht aus dem Funk machte Talon doch ein wenig sorgen:
Schweres Unwetter behindert die Luftunterstützung. Ab sofort keine Luftunterstützung mehr verfügbar, bis der Sturm nachlässt. Sich sinkt gegen Null. Erhöhte Feindaktivitäten erwartet. Wiederhole: Schweres...
Talon konnte fast schon die Khaak-Panzer knacken hören.
Natürlich nur, wenn man den Regen, der gegen Die noch freien Stahlteilen prasselte und schlug, ausblendete.
Toben hielt seine Waffe bereit, beriet sich mit Talon:
„Bei dieser Sicht, und bei dem starken regen, hören wir die Biester erst, wenn sie bei uns an der Tür klopfen. Und sehen werden wir sie erst, wenn sie hindurch schreiten.“
„Für die gilt das gleiche,“ meinte Talon ruhig, „Ich bin zuversichtlich, das die Schaben in ihren was-auch-immer sitzen und den Regen abwarten, bei dem Matsch, der ich draußen bildet, kommen sie nur schlecht voran. Die Hover-Panzer, die wären ein Problem für uns, aber dafür haben wir ja unsere Betty, hier.“ Er trat mit seinem Stiefel leicht gegen die Konsole der schweren Kanone, „und mit den Optischen Wärmesensoren können wir auch durch den regen sehen.

Irgend wann in der Nacht schreckte Talon auf.Er überprüfte die Wärmesensoren, bemerkte dann aber: Das Wrack sank Heckwerts leicht im schlammigen Boden ein, und es regnete immer noch. Er beobachtete noch ein wenig das absinken. Irgendwann stoppte es, aber nun gab es einen Bereich, in dem die Kanone nicht mehr hin kam.
Gut, in der ferne machte das nur einen kleinen Bereich, der von anderen Geschützen gesichert war, und in dem es mehrere Schießseharten gab. Talon überlegte, ob einer der Techniker der RSE es schaffen würde, die Kanone der anderen Seite noch auf diese Seite schaffen konnte. Mit diesen Gedanken starrte er auf den Bildschirm, hielt wache, während seine Männer und die Terraner friedlich schliefen. Selten in einem so brutalem Krieg.

Der nächste Tag brach an, Talon stand oben auf dem Krähennest und beobachtete, wie sich ein Konvoi langsam die Straße entlang mühte, im Schlepp Munition und die schweren Kanonen.
Das Fort, das entstanden war, wirckte irgendwie beeindruckent, doch Khaak sahen darin wohl eher... ein Ziel.
Und hätte er es geschrien, regnete es Khaak-Artillerie auf den Konvoi und das Fort.
Talon sah gen Himmel und rief: „ABRÜCKEN! SOFORT AUSRÜCKEN!“ Er sprang von dem Wrack und rollte sich ab, rannte Richtung Khaak-Basis. Er Musste nur den Hügel hinauf und mit seinem Digitalen Fernglas einmal drüber schwenken, dann konnte er sicherlich die genauen Koordinaten ausmachen, woher die Artillerie feuerte.
Er erreichte, zusammen mit den RSE-Angehörigen und seinem Trupp die störende Anhöhe und warfen sich auf den Boden. Mit dem Digitalen Fernglas suchte Talon die Gegend ab, lokalisierte die Artillerie der Khaak.
„Na wenn das nicht mal fünf der hässlichsten Kakerlaken sind, die ich je sah...“ meinte Talon, betätigte sein Funk.gerät: „Achtung, Feuerbefehl an Artillerie. Artillerie Gegenfeuer. Koordinaten Folgen Elektronisch.“
Beeilen sie sich! Hier brennt die Luft!“ war die antwort. Nachdem Talon Am Digitalen Fernglas einen Knopf betätigt hatte, müsste der Kommandant die Koordinaten erhalten. Etwas später wurden die fetten Kakerlaken vom Sperrfeuer getroffen und platzten regelrecht. „Talon an Artillerie, Ziel... weiß nicht,soll ich jetzt sagen getötet oder zerstört? Naja, einer von fünf ausgeschaltet, nächste Koordinate folgt.“
Verstanden bereit für neue Koordinaten...“ kam die Antwort.
So ging das weiter, einer der Kakerlaken wollte noch fliehen, doch eine Explosion zerriss ihm auf einer Seite die Beine und das Vieh kippte einfach um.
„YEAH, Alle ziele neutralisiert.“ jubelte Toben, und klatschte mit Talon ab, der weiter Ausschau hielt, dann die Hand flach erhob.
Ein Zeichen, das die anderen still sein sollten.
„Ich denke, die sind sauer...“ meinte Talon und drückte den Knopf erneut, zog dieses mal das Fernglas von links nach rechts: „Artillerie, wir brauchen hier eine Feuerwalze, der Feind rückt näher.“
Okay, dann geniest die Show.“ war die knappe Antwort, doch nichts geschah: Ääähm... Die Kanonen sind überhitzt, das dauert ein Weilchen, bis die wieder einwandfrei feuern...
„Ich hätte es wissen müssen.“ meinte Talon, sprang auf und schoss in die Masse der Khaak, brüllte: „RÜCKZUG!“
Sein Team gehorchte sofort, auch die RSE sprang auf um zu rennen, nur Toben blieb an seiner Seite.
„Wir müssen doch unseren Gruppen genügend Zeit verschaffen.“ Er lächelte geradezu wölfisch. Dieses lächeln erwiderte Talon, und aus zwei Waffen erwiderten das Feuer von einer wahren Lightshow von Kyonenstrahlen. Die beiden ließen die Khaak sehr nahe ran kommen, da nahmen sie die Beine in die Hand, sprinteten Richtung Wrack. Von dort aus wurde schon das Feuer eröffnet und Talon lies sich zu Boden fallen, rutschte in dem Matsch etwas, hörte die 75. Munition an ihm vorbei zischen. Talon fand Deckung hinter einem Baumstumpf, Toben hinter einem in der nähe, da brannte sein Kyonenstrahl eine Schneise zwischen den beiden durch, ehe, die Kanone weiter feuerte. Talon gab zeichne, das Feuer zu intensivieren, hob seine Waffe über den Stumpf, und feuerte Blindlinks in die Richtung der Khaak. So viele wie kamen, würde er nicht vorbei schießen. Toben warf eine Granate. Zuerst passierte nichts, doch dann gab es einen Sog. „Implosionsgranaten?“ fragte Talon über den Lärm. Toben nickte nur, und warf die nächste.
Talon war nur froh, das die Terraner auf ihrer Seite wahren.
Gerade als Talon einen normalen Detonator warf, traf eine 75. MG-Garbe seine Hand und riss sie förmlich ab. Er schrie auf, hielt sich die zerfleischte Hand.
Nein...
den Stummel!
Seine Hand war weiter geflogen, lag in mitten der Feinde. Die würde er nie wieder bekommen. Wenn er aufstehen würde, würde eine weitere MG-Garbe ihn vollends töten. Unter schmerzen und dem Schock nahe packte er seine Waffe mit der unversehrten Hand und feuerte weiter um den Baumstumpf, an den er sich anlehnte. Er musste bei Bewusstsein bleiben, sonst würde man ihn zurück lassen. Er tastete nach seinem Funkgerät, sagte schwach: „Bin verletzt, verbündeter und Ich von Feinden eingeschlossen. Fordere BrockenLight an... wiederhole, BrockenLight.“
Es war gefährlich, das anzufordern, den es bedeutete, das die Artillerie und sämtlichen verfügbaren Luft und Raumeinheiten die Erlaubnis bekamen, den Nahbereich unter Feuer zu nehmen. In der nähe war das Donnern aus dem Fort zu hören. Na klar, die Kanonen wahren ja jetzt wieder kalt. Es regnete nur unweit von Talon und Toben Granaten vom Himmel. Bisher schützten die Baumstümpfe hervorragend.
Erde rieselte auf Talon herab, Jäger kamen angeschossen, und Talon sah, wie sie was fallen liesen.
Würde er so sterben?
Blutend, an einen Baum gelehnt?
Ohne seine zukünftige zu sehen?
Ohne seinen Sohn zu sehen?
Sein Sohn!
Der Gedanke weckte in Talon neue Lebensgeister und er stand auf.
Wie in Trance lief er Richtung Wrack, eine Blutspur nachziehend, die Kugeln ignorierend, die Strahlen ignorierend, die Bomber Ignorierend.
Alles lief in Zeitlupe, Gedämpft hörte er über funkt: „Feuer einstellen! Feuer einstellen, d ist einer von uns!
Er wandelte weiter, Richtung Wrack, bei einer Explosion, die ihm die Ohren Klingeln lies, ging er in die Knie, rutschte auf denen weiter, bis er wieder stand, da wurde er mitgerissen. Toben hatte ihn, zog ihn mit sich, brüllte ihn an, irgendwas von: „...beide umbringen?“
Talon lies sich mit zerren, jetzt versagten seine Beine, seine Sicht verschwamm. Er sah noch, wie hinter dem Wrack ein MEDIVAC runter ging. Sein Team würde ausgeflogen werden.
ER würde ausgeflogen werden!
Da wurde es schwarz, und er verlor das Bewusstsein.


Er erwachte in einem Weißen Raum wieder, über ihm war ein schwarzer Schatten, Haare kitzelten seine Stirn und sein Hals, und er spürte einen Warmen Atem, nahe seinen Lippen, dann spürte er leichten Druck auf den Lippen.
Aha, die Gestalt küsste ihn.
Er erkannte das Haar, das über seine Augen regelrecht floss, erkannte den Geschmack und küsste die Frau wieder.
„Gracia...“ seufzte er schwach und erkannte die Frau nun endgültig wieder, „ich... ich habe dich vermisst... aber... was machst du hier, in der Hölle?“
Sie lächelte, „Aber Talon, du bist nicht in der Hölle...“
Er lächelte und antwortete: „So nenne ich Trantor.“
„nein, da bist du auch nicht... Du bist auf einem Lazarettschiff... Über Argon Prime. Talon, das da draußen ist Sonra.“ Talon sah raus und sah sich den Stern an, san dann entspannt zurück. „Ich... ich bin weg von der Front?“
„Fürs erste...“ antwortete sie, „Achso, das soll ich dir von einem gewissen Toben geben.“ Sie gab ihm ein kleines abzeichne, „bei den Terranern ist das eine Auszeichnung für verwundete Kriegshelden.“
Talon lächelte, nahm das klein Herzförmige Ding mit dem lila Band in die Hand, da schoss es ihn Brennend heiß in den Kopf. Er sah sich seine andere Hand an... ein abgebundener Stumpf. Wie sollt er so zurück an die Front? Traurig, das das sein erster Gedanke war, fragte er: „bekomme ich eine Prothese?“
„ja, eine der neuen, die uns von den Terranern gegeben wurde.“ meinte Gracia, „Sie bereiten erstmal alles für die OP vor.“
„und unser Sohn?“ fragte Talon mit strahlenden Augen. Gracia strahlte, schaute neben sich und hob das kleine bündel vorsichtig aus einem Tragekorb. Talon war ganz aufgeregt Als er rein sah, machte sein Herz einen freudigen Sprung. „Oh..“ meinte er nur, wusste nicht, was er sagen sollte. Und wieder, oh grausames Schicksal, spielte es gegen ihn. Er konnte den Kleinen nicht halten und gleichzeitig das Wängchen kraulen.
Talon entschied sich, den kleinen Nur zu halten. „ich wünschte, ich wäre noch ganz.“ meinte Talon, „Das wäre viel schöner.“
„Aber wie redest du von dir? Du bist nicht ganz. Du bist entweder gesund oder krank!“ meinte Gracia tadelnd.
Talon war wohl zu lange in einer anderen Welt gefangen. Sie in einer Friedlichen Welt, er in einer de s Kampfes, des Todes und des Leidens, wo alles Leben Maschinell wurde.
„Ach... und Talon...“ riss Gracia ihn mit einer erotischen stimme aus seinen gedanken, die sich Talon nicht entziehen mochte, „Ja... ja ich will deine Frau werden!“


So das wars erst mal, bis zum nächsten mal
und diesesmal sogar etwas mehr ^^


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Zarzunaba





Joined: 23 Feb 2008



PostPosted: Mon, 11. Jul 11, 20:05    Post subject: Reply with quote Print

mhm klasse teil^^

schade wegen der hand Very Happy
da hats *spratz* gemacht^^

dank dir, warte gespannt auf das weitere geschehen

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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



PostPosted: Mon, 11. Jul 11, 23:31    Post subject: Reply with quote Print

"Spratz" ist gut, wenn ich mir ne Kaliber 50 Munition ansehe und da nochmal 25 draufpacke... junge junge, ich denke, wäre es realistisch, hätte die MG-Garbe ihm noch den arm samt Brust mt abgerissen XD

Naja,ich schreib, sobald der stress ein wenig nach lässt ^^


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Leo_Cheram





Joined: 04 Apr 2008



PostPosted: Tue, 6. Dec 11, 22:33    Post subject: Reply with quote Print

Gram und Stolz und Zuversicht:
Wie bitter doch die Liebe ist
Sie gibt dem, der den Tag vermisst
Nur was der Seele Nacht verspricht

Aus dem Lied „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ von Samsas Traum



Kapitel 11

Um Talon brannte es, er hörte seine Kameraden fallen und die Khaak, wie sie anrückten und nach ihm schnappten, ihn erwischten und mit sich zerrten. Talon wollte sich festhalten, doch ihm fehlte eine Hand, also schliffen die Khaak einfach mit sich. Sie warfen ihn in eine Kammer und besprühten ihn aus einer Art Drüse mit Klebrigen Fäden. So sehr Talon auch schreien wollte, er konnte nicht und hatte somit den Mund nur zu einem Stummen Schrei geöffnet. Ein Khaak, kleiner als die Soldaten, wohl ein Arbeiter oder so was trat heran mit einem Ei in den Klauen. Das Ei schlüpfte und die Larve sprang Talon an, durch den Mund schlüpfte sie in den Körper...

Talon erwachte von diesem Alptraum und war Schweiß gebadet, er kippte leicht, den die Prothese, an die er sich noch gewöhnen müsste, war noch nicht so schnell wie eine richtige Hand. Er betrachtete das kalte Metall, den Blanken Stahl. Gracia meinte, das das Ding eigentlich recht Hübsch sei, jedoch viel zu kalt.
Klar, ohne Blut...
Er stand auf und sah zu dem Stern, der bei ihm ins Zimmer Strahlte.
Es war wirklich sehr still.
Für Talons Geschmack zu still. Er hörte das Knarren der Tür, die vorrichten schritte.
Ihm war sogar so, als könne er die Haare flüstern und dem Mund lächeln hören.
Schon am Atem erkannte er Gracia,
Als sie dachte, ihn überraschen zu können, drehte er sich und zog sie feste an sich, meinte: „Hab dich.“ er lächelte ihr ins Gesicht.
Sie strahlte ihn an und umarmte ihn.
„Hi Süßer, wie geht es dir?“ fragte sie, nachdem sie ihn lange angesehen hatte.
Sie konnte es wohl spüren, diese Rastlosigkeit.
„Ich...“ Talon zögerte, wusste nicht, wie er es sagen sollte, also sagte er es direkt, „ich vermisse meine Truppe. Ich bin für sie verantwortlich. Und ich Vermisse Toben. Ich mag den Terraner wirklich sehr, er ist ein guter freund. Ich vermisse sogar das im Schützengraben liegen und durch das Visier starren. Gleichzeitig will ich aber nur bei dir sein... und bei unserem Sohn!“
Er schmuste mit seiner Wange an ihre und genoss den Duft ihrer Haare,
während sie leise antwortete: „Ich glaube dir... Es muss schrecklich sein, aber du hast erstmal Urlaub, und du musst Kräfte sammeln, damit du bereit bist, wenn du wieder zurück geschickt wirst.“
Er seufzte zufrieden: „Ja, du hast recht,“ meinte er und schloss die Augen. „Ich darf heute Das Krankenhaus verlassen. Wollen wir in meine Wohnung, und dann morgen, wenn das Wetter schön ist, gehen wir eine runde schwimmen.“ Gracia lächelte,meinte: „ja, das ist eine sehr gute Idee. Das wird dich auf andere Gedanken bringen. Nur gut das deine Hand Rostfrei und Wasserbeständig ist. Das war beiden Älteren Modellen nicht der Fall.“ sie kicherte, und beide gingen zu den Andockschleusen.

Dank Talons Gehaltsschecks, die er an Gracia umleiten lies, hatte sie nun ein sehr schönes Schiff, das man wahrlich als Familien tauglich ansehen konnte. So ein TP war doch was ganz sinnvolles, ähnlich einem Wohnmobil. „Ich habe sogar eine Außenlandegenehmigung für 99,5% auf Argon Prime. Die anderen 0,5% sind Militärische Sperrgebiete.“ Sie lächelte.

Nachdem Benny bei seiner Nanny abgeholt war, flogen die Drei ein wenig abseits der Touristengebiete.
Talon genoss den Frieden ein wenig, aber viel mehr genoss er es, Benny und Gracia bei sich zu haben.
Doch in der Nacht plagten ihn die Alpträume, und Gracia hatte jedes mal mühe, ihn zu bändigen, wenn er um sich schlug.
Talon sah ein, er war Psychologisch unten durch.
Auch Gracia hatte es gemerkt, worauf sie ihn eines Morgens fest umklammerte und leise Hauchte: „Schatz... würdest du mir zuliebe den Beruf wechseln?“
Talon seufzte, hauchte zurück. „ich kann meine Kameraden nicht im Stich lassen. Du und ich, wir beide wussten damals, worauf wir uns einließen, als wir uns einschreiben ließen.
Ich muss wieder hin...“ Er drehte sich zu ihr, sah, das sie traurig war, „Aber keine angst. Ich bin zwar nicht unverwundbar, dafür unsterblich.“ er lächelte sie an und küsste eine Träne weg, die ihr die Wange runter ran.


Die Freie zeit verging wie im Fluge, worauf Talon wieder zurück geschickt wurde.
Die Lage hatte sich kaum verbessert, glücklicherweise auch nicht verschlechtert.
Talons Trupp war noch relativ komplett, was ihn doch sehr wunderte nach zirka einem Monat Urlaub. Auch Tobens Trupp war noch so, wie er sie zurück gelassen hatte. Er gab seinen Terranischen Freund die Hand, der sie sich begutachtete. „Terranisches Modell, wie?“ Er lächelte.
Talon lächelte zurück: „Aye, Und um ehrlich zu sein, sie steht mir doch super, oder?“
Talon packte seine Ausrüstung zusammen und bemerkte recht schnell, das sie schwerer geworden war. Jeder Soldat trug nun einen kleinen Granatwerfer mit sich.
Talons Rücken ächzte unter der last der zusätzlichen Waffe und der Munition, aber wenn es hilft, soll es doch. Er zog aus dem Koffer, den er mit gebracht hatte, seine Pistole, die er von Gracia bekommen hatte, den Insektenkiller, lies ihn um den Finger Wirbeln und im Halfter verschwinden, die Dienstpistole behandelte er nicht so besonders sondern packte sie einfach in den Gürtelhalfter.
Auch neue Körperpanzerung gab es, angeblich sogar Kyonenstrahlensicher. Talon wollte es nicht ausprobieren.



Wie schon so oft musste Talon auf Patrouille raus, die Strecke zwischen Artillerie-Vorposten und Hauptbasis sichern, während neben ihm Lastwagen voll mit Spreng- und Brandmunition ihren Weg über die zunehmend Matschigere Straße bahnten. Zwar schwebten die Laster, doch folgten sie auf ihren Repulsorkissen jeder Rille.
Sie krochen so langsam, das Talon nicht mal eile haben musste.
Wie das nervte!
Nicht nur, das neben ihm genug Munition rum fuhr, um einen beachtlichen Teil des Planeten ins All zu pusten, nein es bewegte sich auch so langsam, das er es wohl nicht mehr mitbekommen würde, wenn es hoch ging.
Er war froh, das es reibungslos verlief.


Am Abend dann überlegte er vor seinem PC, sagte: „Brief aufgeben. Adresse Kommandantur.“
Ein Piepsen bestätigte die Aufnahme Bereitschaft.
„Sehr geehrten Damen und Herren der Oberkommandantur.“ begann er, „nach reichlichem überlegen möchte ich um die Versetzung zur Jagdbomberstaffel bitten.“
Dienstrang und Name Drunter und absenden.
Noch am Selben Abend kam die Absage, aufgrund seiner viel zu guten Leistungen im Bodenkampf.
Aus Wut zerschlug Talon den kleinen Tisch seiner Kabine und hämmerte mit den Gepanzerten Fäusten gegen die Wand. Das war wohl ein Witz?
Nein, das war Spot!
Als er sich etwas abreagiert hatte Pochte seine Hand, die Metallklau hatte eine tiefere Delle in der Stahlwand hinterlassen. Talon war beeindruckt, als die Klau immer noch einwandfrei funktionierte, und zwar alle fünf Finger. Sollte sich doch im Nahkampf nützlich machen, oder?

Talons Truppe rückte zu einer Aufklärungsmission aus. Die Aufgabe brachte sie sehr nahe an die Khaak-Basis, es ging darum, zu schauen,wie schwer die Kanonen den Khaak zusetzten. Wieder auf dem Kam, auf dem Talon schon so lange zuvor lag, war von Pioniren ein kleiner unterstand ausgehoben worden. Im grunde nur ein Schützengraben, der überdacht wurde und zu klein für Khaak war... für Menschen fast auch.
Ein kleiner horizontaler Schlitz erlaubte es mit einem Fernglas die Khaak zu Beobachten. Aus Sicherheitsgründen hatte Talon nur zwei seiner Gruppe mitgenommen, die anderen im „Stahlsarg“ zurückgelassen, der mittlerweile sowohl den Namen Trug, als auch von anderen Bemannt war. „Khaak verhalten sich ruhig bis jetzt, wie viel Munition habt ihr noch?“ wollte Talon von der Artilleriebasis wissen.
„Genug, um die Khaak-Basis auszulöschen.“ war die Antwort, „Koordinaten?“
„Kommen.“ Mit einem Knopfdruck hatte er die Koordinaten eingeloggt und kaum war das getan, hagelte es Geschosse auf die Khaak. Kurze zeit später wurden die Schilde der Khaak hochgefahren. „Feuer einstellen, sie haben die Schilde oben.“ meldete Talon, „Sie scheinen sich für den Gegenangriff zu Formieren. Ich sehe etwa ein Zug Soldaten, einen Abteilung Panzer und... hmm... könnt ein Feldgeschütz sein. Bisher hab ich das Ding noch nicht gesehen.Hat was von ihrer Artillerie, allerdings ist es etwas anders aufgebaut.“
„Verstanden.“
Als die Schilde abgeschaltet wurden eröffnete das seltsame Gebilde das Feuer auf den Kam, auf dem sich Talons Spähertrupp befand. Das geschoss traf den Kamm nur einen Kilometer neben der Stellung, doch das reichte aus, um den unterstand heftig beben zu lassen.
„okay, zeit zu verschwinden.“ Er sprang so schnell er konnte aus dem Loch und eröffnete das Feuer, während die anderen ebenfalls aufsprangen. Die Kyonenstrahlen pfiffen an Talon vorbei, trafen die Erde vor seinen Füßen, neben ihm, der Unterstand fing Feuer, auf einer der beiden anderen Soldaten fing Feuer und schrie, rollte sich über den Boden. „Verdammt, löscht ihn!“ hörte er von hinter sich, da bemerkte er, das die Ablösung da war, eigentlich wahr Wachwechsel. Diese kümmerten sich um den verwundeten, während Talon sich zu Boden Fallen lies und Feuerschutz gab. Ein paar Khaaks stürmten den Hügel hinauf, worauf Talon mit einem Knopfdruck das Bajonett hervor schnappen lies. Es blitzte kurz auf, als es sich von unterhalb des Laufs löste und seitlich entlang schwang. Das einrastende geräusch nahm Talon kaum wahr, er sprang vor und traf den ersten Khaak. Noch mit dem Bajonett im Leib des khaaks drückte Talon ab und erteilte so den Gnadenschuss, riss das bajonett raus und sah nach, wie weit die anderen wahren. Sie wahren weit genug, also trat er nun auch den Rückzug an,bevor die anderen merkten, das hier oben reiche beute zu hohlen war.
„Artillerie, Hab ne Feuermission für euch.“ Er drückte an seinem Fernglas den Knopf. Da das Fernglas auf den Boden gerichtet war, waren nun seine Koordinaten eingeloggt, und er rannte los, äußerlich zwar ruhig, doch innerlich von der angst beflügelt. Mit einem eher unüberlegten Sprung über einem Stein und einer dahinter eher harten Rolle entkam er dem Tödlichen Feuer, das sich nun vor den Khaak aufbaute. Er rannte weiter, sah einen Transporter zu sich schweben. „Was zum...“ waren noch seine Worte, da wurde ihm per Handzeichen klar gemacht, er solle aufsteigen. Sein Team vom Stahlsarg war schon innerhalb des Transporters. Okay, dachte sich Talon, und ergriff die Hand des Seitenschützen, und er wurde von seinen Kameraden rein gezogen.
„Sie haben neue Befehle bekommen.“ erfuhr er innerhalb des Transporters, und sie flogen die Frontlinie entlang, an der Sporadisch gekämpft wurde. Anscheinend ging es den Khaak genauso mies wie ihnen, den sie rückten nicht mehr mit voller macht an, und Stellenweise war es sogar möglich, ohne einen einzigen Mann zu verlieren, vorzurücken. „Wie lauten die befehle?“ fragte Talon, da wurde die Luke geschlossen.
„Einer unser bester Piloten wurde abgeschossen, und de Propaganda sähe es lieber, diesen wieder vor der Kamera zu sehen, als die Nachricht zu verkünden, er sei getötet worden.“
„Eine Rettungsmission?“ fragte Talon, „Wo ist der Pilot runter gekommen.“
An einem Bildschirm wurde es ihm gezeigt.
„Ja sind sie... das liegt ja mehr als hundert Kilometer hinter den Feindlichen Linien!“
„Bis gestern waren es noch zwei Kilometer, doch die Khaak machen an diesem Frontabschnitt mehr Druck. Wenn ihr Soldaten dort seht, sagt nicht, wo ihr herkommt. Euren Frontabschnitt nennt man bei ihnen 'Paradies' und ihren Frontabschnitt nennen sie selbst Höllenebene.“ Das Topographische Bild zeigte auch wieso, es gab kaum Deckung und der einzigste Berg in der nähe war in Feindesshand. Dort lief es wohl genau anders herum.
„Okay, Dann landen wir zuerst in der Basis und Munitionieren auf.“ meinte Talon, „zeigen wir denen, wie man voran kommt.“

Der Flug dauerte eine Stunde, das aufmunitionieren und neu gruppieren dauerte nochmal 20 Minuten. Bei Ankunft wurden sie als Luschen bezeichnet, was Talon still über sich ergehen lies, und es wurde nicht besser, als Talon sich eine Art Tragbare Minigun geben lies. Wie schwer das gerät doch war, die ganze Munition, die Waffe selbst und die Verantwortung, merkte er erst beim ausrückten. Doch er war sich sicher, das sie diese Feuerkraft brauchen würden. Erst als sie die Front erreichten und noch am helllichten tage weiter liefen wurden sie als Lebensmüde beschimpft und man rief ihnen nach, das sie eh bald tot seien. Talon sagte dazu nichts, und auch seine Truppe blieb professionell und lies sich auf keinen Streit ein. Etwa 10 meter hinter den eigenen Linien, drehte sich Talon um, machte kurz ein Vicktory-V zu den eigenen Truppen, riss dann die Faust zwei mal runter und wies mit der aufrechten, Flachen Hand zum Horizont. Das war das Signal für den schnellen Marsch und der ganze Trupp ging in einer mehr oder weniger geraden Linie los, dem Horizont entgegen. Er wusste, seine Truppe hatte angst, das sah man schon daran, wie sie mit den Waffen den horizont absuchten, er tat es ja auch. Und er hoffte, die Waffe wäre so effektiv wie schwer. Zwei Erstazmunitionstornister mussten von Kammeraden geschleppt werden, auch seine sonstige Ausrüstung war auf die ganze Gruppe verteilt worden.
Und von den Gräben und Unterständen aus, von den Bunkern und von Wachtürmen sahen ungläubig die Kameraden der Gruppe hinterher, nicht sicher, ob Mut, leichtsinn oder einfachnur der Wahn seine Hände im Spiel hat


Endlich hab ich mich mal zusammen gerafft und geschrieben ^^


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Zarzunaba





Joined: 23 Feb 2008



PostPosted: Mon, 24. Sep 12, 22:38    Post subject: Reply with quote Print

Öhm sei mir nicht Böse, ich hab den neuen teil (vom dezember) erst heute entdeckt... Very Happy
und ich muss sagen, gut wie eh und je. bitte weitertippen Smile

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jogel2015





Joined: 27 Dec 2015
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PostPosted: Sun, 4. Dec 16, 03:09    Post subject: Reply with quote Print

Hallo Leo,

inhaltlich eine sehr spannende Geschichte. Über die vielen Rechtschreibfehler sehr ich deshalb glatt hinweg, da ich nachvollziehen kann, dass man im "Schreibrausch" auch nicht darauf achten kann.

Da der letzte Teil schon über 4 Jahre her ist, muss ich einfach die FRage stellen, ob du noch an der Geschichte schreiben wirst?

Schöne Advendsgrüße aus der Heimat der Legende(n)

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bogatzky
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MEDALMEDALMEDAL

Joined: 03 Feb 2004
Posts: 6082 on topic
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PostPosted: Sun, 4. Dec 16, 12:01    Post subject: Reply with quote Print

jogel2015 wrote:

...
Da der letzte Teil schon über 4 Jahre her ist, muss ich einfach die FRage stellen, ob du noch an der Geschichte schreiben wirst?
...

Wie bereits an andere Stelle geschrieben: Nein, das musst Du nicht!
Wir wollen doch vermeiden, dass Du diese Frage in jedem älteren Thema stellen "musst".

Deshalb gibt es dazu auch eine Forenregel:

Forenregeln wrote:


[*]Es gibt bei uns eine hervorragende FAQ. Außerdem kannst du hier nach Links zu Themen suchen oder auch eine erweiterte Suche durchführen. "Bumpen" (auf sehr alte oder nicht mehr aktuelle Themen antworten) von alten Threads bzw. Themen wird nicht gerne gesehen.



*geschlossen*


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