Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

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Hanfritter
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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by Hanfritter » Mon, 10. Dec 18, 18:29

4of25[FUP] wrote:
Sun, 9. Dec 18, 18:33
hehehe, ja unsere Fischfreunde. Nun die haben sich warscheinlich einfach nur versteckt, weil sie eben feige sind und Angst vor dem neuen FUP Tauchsieder 5000, der bei den Split weite Verbreitung hat. Einfach einen Boronen im Tank erwischen, Tauschsieder rein und los. Innerhalb von 22 Sekunden kocht das Wasser und dann einfach so lange Kochen wie man es mag.
Borone sous vide gegart :lol:

4of25[FUP]
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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by 4of25[FUP] » Tue, 2. Apr 19, 18:44

Alte Freundschaft rostet nicht

Otto verfällt langsam in eine Art katatonischen Zustand...

Ist das öde...

Jetzt hat er schon zum 20sten Mal Solitär gezockt, ein Spiel das noch langweiliger wie die Sims ist. Es ist noch so endlos weit bis zur Splitstation und in der Ferne sieht er ständig Schiffe vorbei zischen. Ein wenig neidisch schaut er ihnen hinterher, bis die leuchtenden Antriebsspuren im Schwarz des Alls verschwinden.

Könnte er sich doch nur die Mitgliedschaft im ARFC leisten, da würde jetzt ein Schlepper ihn zum Dock ziehen. Aber, tja, so heißt es Geduld bewahren und ein wenig in den Tag hinein träumen.

Otto schläft ein und träumt von vergangenen, wilden Zeiten.

Er ist auf einer Boronenwelt – besser gesagt unter Wasser, in einem entsprechenden Tauchanzug. Er gleitet pfeilschnell durch das grünlich schimmernde Meer. Es geht durch einen dichten, chaotischen Wald von riesigen Unterwasserpflanzen die sich langsam in den sanften Strömungen hin und her wiegen. Dazwischen leuchten immer wieder Sonnenstrahlen wie Blitze aus purem Kristall auf.

Im Hintergrund zeichnen sich die typischen Kuppeln einer Boronenstadt ab.

Otto ist nicht alleine unterwegs, neben sich sieht er noch andere Gestalten, die scheinbar das gleiche Ziel wie er haben. Sie kommen ihm bekannt vor, genau wie dieser Planet und die Stadt. Moment...

Es ist die Wasserwelt Kristallmeer...

Und die Stadt hieß doch …

… Blubberbecken!

Blubberbecken war ein beliebter und berühmter Kurort für die boronische Königsfamilie. Aber das ist Geschichte wie die Stadt und die Meeresfauna in deren Umgebung. Der Planet hat sich in einen Friedhof verwandelt.

Diese Typen sind daran schuld...

Und Otto war einer von ihnen...

Spezialeinheit Z11 – Aktion Treibnetz

Schlagartig kehrt die Erinnerung zurück. Es war kurz vor dem letzten Krieg, die Spannungen zwischen den Völkern, besonders zwischen Argonen und Terranern, sowie zwischen Boronen und Split kochten auf dem Siedepunkt. Vor kurzem fanden Splitarchäologen Artefakte auf der zerstörten Heimatwelt der Split, die darauf hinwiesen, das das boronische Königshaus in die Vernichtung des Planeten verwickelt war.

Man kann sich vorstellen, wie es danach in der Clanversammlung zugegangen ist. Überall machten sich die Krieger kampfbereit und bemannten die Kriegsschiffe. Jeder Borone, der sich noch in den Splitsektoren aufhielt war ein Todeskandidat.

Allerdings mochte das Clanoberkommando im Zuge des heraufziehenden großen Kriegers jetzt keine Einzelaktion gegen die Boronen freigeben. Man wollte den Angriff auf die Boronen als Teil des Krieges durchziehen.

Ein mächtiger Clan gab sich damit nicht zufrieden und er hatte die Verbindungen um den Boronen, ohne eigenes Zutun, massiv zu schaden. Man lies den Draht zu einer im Geheimen operierenden Macht glühen, die dann den Einsatz mit einer Sondertruppe durchzog.

Mit der Spezialeinheit Z11.

Aktion Treibnetz

Aktion Treibnetz sah vor das die Spezialeinheit sah vor, das 5 Antimateriesprengsätze um die Stadt verteilt platziert werden sollten und diese nach Eintreffen einer Urlaubsgruppe des Königshauses gezündet würden. Zum Abschluss sollte noch eine Laboreinheit in das Meer versenkt werden.

Wozu eine Laboreinheit? Diese Frage haben sich damals alle gestellt und das Ding sah auch gar nicht danach aus. Aber da keiner unter ihnen wirklich Ahnung von solchen Gerätschaften hatte, kam niemand zu einem wirklich schlüssigen Endergebnis.

Was Otto immer wieder erstaunte waren die schlampigen und sehr durchlässigen Sicherheitsvorkehrungen der Boronen. Manchmal hatte er den Eindruck, dass die Sicherheitsorgane der Fischköpfe irgendwo in einer Art gewaltfreiem Lala Land zu leben glaubten. Die Typen machten sich absolut null Gedanken über Bedrohungen. Nach einer Theorie in der Truppe läge es an deren Biologie. Als Kopffüßer wachsen sie rasant, werden aber nicht alt und sie haben eine hohe Reproduktionsrate. Das Ergebnis ist dann eine unheilvolle Mischung aus Erfahrungsmangel und einer Gleichgültigkeit über den Verlust einiger Individuen - es reifen ja genug nach... leider nicht unbedingt mit gleicher Intelligenz und Begabung...

Kein Wunder, dass die Split sie einst derart verheerend schlagen konnten.

Da trafen eisenharte, von frühesten Kindesbeinen an trainierte Krieger auf die Teletubbies aus dem Winke Winke Staat. Ohne das Eingreifen der Argonen, wäre das boronische Königinnenreich Geschichte gewesen. Viele Gelehrte sind ja der Meinung, das es sich nur um einen temporären Aufschub handelt – der Untergang sei letztendlich unabwendbar. Die Fäulnis der Jahrhunderte in der das undurchsichtige Hofstaatssystem mit seinen täglich abertausenden, kleinen und größeren Intrigen vor sich hin modert und mehr und mehr die Kontrolle über das Reich verliert, paart sich ungesund mit einer allgemeinen, ausufernden Dekadenz der Gesamtgesellschaft der Tentakelträger.

Wer kann, drückt sich vor dem Militär und so besteht die Flotte aus Schiffen die mit den Leuten besetzt sind, die sonst kein anderes Auskommen fanden. Schlechte Bezahlung, erdrückende Bürokratie und durch den enormen Finanzbedarf des immer mehr ausufernden Königinnenhof mangelhafte Flottenbudgets, sorgen zusätzlich dafür, das die Schiffe veraltet und mies gewartet sind. Von der allgegenwärtigen Korruption, selbst kleinster Amtsinhaber, wollen wir hier ja gar nicht erst reden. Die Boronen nähern sich dem Abgrund und geben noch mal richtig Vollgas...

Das Einzige was die Boronen als Volk retten könnte, wäre eine gepflegte Revolution, die die inkompetenten Machteliten davon fegt. Aber Boronen sind auch dazu offensichtlich nicht imstande.

So war es auch für Otto und seine Kollegen eine ganz leichte Nummer ihren Plan durch zu ziehen. Sie warteten ganz ruhig im Orbit ab, bis das königliche Schiff gelandet war und zündeten dann die Sprengköpfe. Das Ergebnis war eine gigantische Unterwasserdetonation, die Teile des Meeres sogar bis in den Orbit schleuderten, die heute einen Ring aus Eispartikeln bilden. Die Stadt war weg und die Auftraggeber zufrieden.

Mit einem hatte Otto übrigens völlig recht, das Ding, was sie noch nach der Explosion abwarfen war keine Laboreinheit war...

… es war eine Biowaffe, die ganz gezielt nur Boronen tötet. Aber das erfuhr Otto erst viel später. Wundern tat es ihn nicht, denn er kannte seinen Chef. Was heißt hier kennen, gesehen hatte er ihn nie, nur diese Stimme...

...eine Stimme die so kalt war, das Otto das Blut in den Adern gefror, jedes mal wenn er sie hörte.

„Hallo alter Freund.“

Nein, was für ein seltsamer Traum, jetzt höre ich schon diese Stimme!

„Hör auf, herum zu pennen, auf Wache schläft man nicht.“

Bitte? Otto reibt sich die Augen und räkelt sich aus dem Pilotensitz.

„Nun, ist unser Dornröschen endlich wach?“

Der Bildschirm ist dunkel. Ach ja, gesehen hat ihn ja noch niemand.. zumindest niemand der noch Lebensfunktionen hat... Aber eigentlich möchte Otto gar nicht Wissen wer da wirklich mit ihm spricht, er hat immer gut bezahlt und Bonusse gab es auch. Otto hat damals mit den Jungs echt eine heftige Zeit erlebt.

„Gut das du noch lebst. Aber so alte Kämpfer sind halt zäh, nicht wahr?“

Otto hat sich wieder gefangen, der Typ meldet sich nie ohne Grund.

„Von Ihnen hatte ich nur gehört, das es die Firma nicht mehr gibt.“

„Gewäsch. Ich habe mich nur eine Zeit zurückgezogen, um einige Dinge vorzubereiten. Der Firma geht es gut.“

„Denke ich mir. Wenn es ein Verein schafft stärker aus dem Chaos hervorzugehen, dann ist es FUP.“

„Richtig, wir haben eine Menge Waffen und Munition verkauft, leider hat das Nahrungsmittelgeschäft etwas gelitten, aber du hast ja vor, dass wieder etwas in Schwung zu bringen.“

„Ja, damit ich ein paar schöne neue Triebwerke kriege. Leider findet man ja heutzutage für die Fleischeinlage keinen Rohstoff mehr.“

„Ach was, die Zuchtanlagen sind heile und voll in Betrieb, ich habe sie nur in andere Sektoren verlegen lassen. Die Boronen selber haben sich einfach nur versteckt, die feigen Lumpen, trauen sich nicht aus ihren Sektoren, ich werde sie bald auffliegen lassen. Aber zuerst solltest du dich wieder mit alten Freunden erneut bekannt machen.“

„Da bin ich ja auf dem Weg hin. Aber das kann noch dauern.“

„Nanu, was sehe ich denn da, du hast ja eine ARFC Mitgliedschaftsrate!“

„Ich? Ich habe noch nicht mal die Credits für die einfache Mitgliedschaft.“

„Doch, doch. Es ist sogar schon ein Schlepper für dich unterwegs.“

„Mann, vielen Dank. Ich dachte ich verschimmele hier noch.“

„Und den Splitingenieuren habe ich eine für dich sehr interessante Triebwerksausführung gesendet. Natürlich nach guter alter Splitsitte mit Raumfliegen und schönem roten Triebwerkschweif. Da wird dein Kasten zum Rennpferd.“

„Danke! Was kann ich im Gegenzug tun?“

„Da spricht der Ehrenmann, selten in diesen Zeiten. Trifft sich gut, dass du nachfragst. Ich möchte, dass du weiter den Krämer spielst und hier und da Dinge besorgst oder Informationen unauffällig einholst. Mit der Tarnung denkt sich keiner was dabei, es gibt ja nach dem Untergang vieler großer Firmen mehr Unabhängige wie dich.“

„Kein Problem, vor allem wo ich bald wieder Schub habe.“

„Genau. Ich melde mich, viel Spaß bei den Split. Die Saufen und prügeln sich wie eh und je. Bis bald.“

Weg ist er, denkt sich Otto. Aber er ist froh diesen wichtigen Kontakt wieder zu haben. Die Zukunft sieht schon viel besser aus!

Und da kommt auch schon der Schlepper!

Fortsetzung folgt
Kreuzzug der Ratten, Götterdämmerung Teil 1-4, Die unglaublichen Abenteuer des Antihelden Ray Bangs, Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen http://x2p.guennies-helpsites.de/

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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by 4of25[FUP] » Wed, 28. Aug 19, 00:24

Hallo Leute,
da ja jetzt endlich ein wenig über die Split in X4 bekannt ist, kann ich endlich ein neues Kapitel für euch schreiben. :)
Vor allem wo ich endlich einen Splitsektor für Ottos nächsten Halt habe(War das Haupthindernis). :split:

PS: Es wäre toll, wenn hier ab und zu einer auch einen Kommentar reinschreibt. Das motiviert zum weitermachen... :wink:
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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by arragon0815 » Wed, 28. Aug 19, 04:33

Kommentar...


Ich hoffe Du bist jetzt motiviert :D

Die Sektornamen des DLC sind aber noch nicht bekannt, oder ??
V A G A B U N D(Klick mich)
Die Filme zum Spiel

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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by 4of25[FUP] » Wed, 28. Aug 19, 12:53

arragon0815 wrote:
Wed, 28. Aug 19, 04:33
Kommentar...


Ich hoffe Du bist jetzt motiviert :D

Die Sektornamen des DLC sind aber noch nicht bekannt, oder ??
Auf dem einem gamescom interview mit Bernd lief im Hintergrund ne Demo und da konnte man "Zyarth´s End" kurz lesen - ergo heißt eine der Familienfraktion Familie Zyarth. Aber vor allem haben wir ja diesen tollen weißer Zwerg Sektor - perfekt für das nächste Kapitel.
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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by arragon0815 » Wed, 28. Aug 19, 14:18

..na dann hau rein :D
Die Sektoren sehen ja schon geil aus, bin gespannt ob Du das auch in Worte fassen kannst...
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Re: Die mirakulösen Handelsfahrten des intergalaktischen Kleinkrämers Otto Schmitz-Barmen

Post by Hanfritter » Tue, 17. Sep 19, 17:18

Da hat der FUP-Konzern einfach mal im geheimen weiterhin seine Fischbrötchen gebacken? Wie hätte es auch anders sein sollen :mrgreen:
Ich bin gespannt, was sich in den neuen Splitsektoren so entwickelt!

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