[Story] No Worries - ein Tukan auf Abwegen. (Teile 1-28)

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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Torpor
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Post by Torpor » Wed, 12. Mar 08, 00:28

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ne x-satire

weiter so

aber was habt ihr im mom alle mit den tukanen?:D
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Shark_HH
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Post by Shark_HH » Wed, 12. Mar 08, 01:05

Viel geflogener Eimer....

Die Storry haut mich jedesmal vom Sessel
"Du nicht zu Waschraum geschafft?"

"Red keinen Müll. Was ist los?"

"Beschissenes Freibad los ist. Wie du machen Wasser fliessen Stufe rauf?"
Bei dem Text muste ich meine G15 in sicherheit schieben ansonsten hätt
es ne Dusche frischen Kaffee abbekommen :D
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jorganos
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Post by jorganos » Wed, 12. Mar 08, 07:06

Torpor wrote: aber was habt ihr im mom alle mit den tukanen?:D
He, ich hab damit angefangen! :rant: :P

Ein Tukan ist eben nix ganzes, nix halbes. Die Möglichkeit, Passagiere an Bord zu nehmen, sorgt für zusätzliche Komplikationen, die Kampfkraft ist minimal, und man kann den Teladi die Schuld geben. Es macht halbwegs Sinn, eine mehrköpfige Crew an Bord zu haben, und das ist für die Dynamik der Story nunmal hilfreich.

Bei Teil 5 stecke ich momentan etwas fest (wie auch der Mechaniker) - woraus haben sich die Teladi eigentlich zu intelligenten (na ja) Kaufechsen entwickelt? Sonnenblumen, Sumpfpflanzen, Schlamm - das klingt nach überwiegend vegetarischer Ernährung und gewisser Ähnlichkeit mit flugunfähigen Enten. (Insbesondere Dagobert Duck...) Was wäre die Reaktion eines primitiven Vorfahren der Teladi auf eine plötzliche Bedrohung durch ein Raubtier?

Gibt es eigentlich schon Details über die Biologie der verschiedenen Rassen? Mehr als Paraniden - Käfer, Teladi - Echsen (mit parthenogenetischer Eiablage), Boronen - gewisse Ähnlichkeit mit Tintenfischen, aber scheinbar mit Innenskelett (also doch eher Amphibien?) und mit einem optionalen zweiten weiblichen Geschlecht, Split - was eigentlich? Khaak sind mir erstmal egal (die geben so schnell kein Besatzungsmitglied her...)

Ich bräuchte dringend Informationen über boronische Reproduktion. Sind die lebendgebärend, wenn ja, welches Geschlecht trägt die aus? Wenn nein, produzieren die sowas wie Froschlaich, Laichschnüre, oder wie?


Wie gesagt, Teil 5 ist in Arbeit...
Last edited by jorganos on Fri, 14. Mar 08, 00:54, edited 1 time in total.

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jorganos
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Post by jorganos » Wed, 12. Mar 08, 17:05

Hier kommt er denn. Etwas ruhiger als gewohnt...


Teil 5


"Skipper an Tia, Skipper an Tia: Bitte für Wartungsarbeiten in der Heckkanzel einloggen!"

Oder: wie sag ich's meiner Crew, ohne dass die Passagiere es mitkriegen...


Tia Silsarna hatte sich gerade nach vorne zu Hwitnoarmanckimpeir durchgedrängelt und mit einem auf den meisten Völkerstationen meldepflichtigen Kampfmesser die lächerliche Stewardessenschürze gekappt, als der Rundruf den Passagierraum erreichte.

"Sorry, Hwit, die Pflicht ruft..."

Die Flüchtlinge waren durch die unerwarteten Manöver und Haken mehr als nur etwas beunruhigt. Nur die Boronen (inklusive Schiffsarzt Teta Nu) in ihrem Kokon machten einen friedlichen Eindruck. Der Flügelkrake hatte sich in einen Leitungsschacht zurückgezogen, der Miniaturghok war von einem der Split an die kurze Leine genommen worden. Hwit hatte mit ihrer unnahbaren Art vieles abblocken können, und trotz ihrer Flugeinlage von der Hand des Boronen konnte Tia sich immer noch auf ihr einschüchterndes Äußeres verlassen. Allerdings war das mit dem Respekt so eine Sache. Zwar hatte der Skipper seine Poker-Stimme aufgelegt, aber zweimalige Namensnennung bedeutete akuten Handlungsbedarf.

"Bitte schnallen Sie sich an! Wir müssen mit weiteren Maneuvern rechnen!"

Obwohl ihre Beine vor Adrenalin sprinten wollten, beschränkte sich Tia auf einen zackigen Marsch, mit einigen geraunzten "Anschnallen", wenn Passagiere Anstalten machten, sie aufzuhalten. Endlich hatte sie das Trennschott erreicht, dass die ausgefalteten Sitzreihen vom Cargobereich trennte. Schott schliessen und losspurten war eins. Im Sitz der Geschützkanzel angekommen erkannte sie mit Schrecken, um welchen Notfall es sich handelte. Fluchend deaktivierte sie die Kommandos des Heckgeschützes, als die Computerstimme "Ziel in Waffenreichweite" säuselte, untermalt von den leichten Stakkati der Ambientemusik, die die KI in Situationen mit Feindberührung einspielte. Verdammte Klassik...

"Skipper, Tia eingeloggt. Raketenabwehr deaktiviert. Cluster noch intakt. Wo zum Henker sind wir?"


In der Pilotenkanzel wischte sich Selek den Schweiss aus der Stirn. Vorsichtig erhöhte er die Geschwindigkeit, mit den Torsymbolen als einzige Gravidaranzeigen, denen er zumindest ein wenig vertraute. Eine übereifrige Kampfsoftware hätte das Ende der "No Worries" bedeutet. Jede unvorsichtige Bewegung konnte das noch.


Teta Nu hatte ein Problem: Irgendwie war ihm sein Umweltanzug abhandengekommen.

Das Wort Anzug war hier etwas irreführend - eigentlich handelte es sich dabei um eine Membran, die im Inneren eine Luftfeuchtigkeit von 100% sowie einen Ammoniak-Gehalt von 0,4 Prozent aufrechterhielt. Das ganze wurde von einem handtaschengroßen Kontrollgerät gesteuert, das - je nach Modetrend und persönlichen Vorlieben - an einem Gurt, in einem Tornister oder als Accessoir in einer Handtasche getragen. Nu besass natürlich ein Tornistergerät, das über Kupplungen für den Raumanzug verfügte. Seine - sagen wir einmal Begleiterinnen - also die jungen Boroninnen, mit denen er die Rettungssphäre teilte, hatten sich für in der gehobenen Verwaltung übliche Handtraschengeräte mit integriertem Pheromonspender und Beauty-Set sowie Bo-Pod entschieden. Natürlich mit grellen Markenholos, die ausserdem Slogans wie "für die Frau von Welt" abstrahlten, und in Farbtönen, die selbst bei Farbenblinden noch ein Nachflimmern auf der Iris auslösten.

Na, da half ja wohl gar nichts. Nu versuchte, eine der Handtaschen an sich zu bringen, hatte aber nicht mit der instinktiven Schutzhaltung einer Boronin für ihre Accessoirs gerechnet. Als wäre sie eine Profi-Raketenballspielerin rollte sein Opfer zwischen den Arzt und die Tasche. Zu allem Überfluß hatte die auch noch einen Diebstahlalarm eingebaut, der im nächsten Augenblick fünf Steckbrief-Hologramme von Teta Nu entstehen ließ. Glücklicherweise alle innerhalb der Rettungssphäre.

Natürlich wurden die Boroninnen davon auch wach...


Fea r'Rttg steckte in der Klemme. Die Sprühisolierung hatte den Sauger der teladianischen Umwelttechnikerin mittlerweile ausser Gefecht gesetzt, ohne den Overall an den kritischen Stellen der Split-Anatomie im Umfang abnehmen zu lassen. Die Borke seiner Haut haftete ganz ausgezeichnet an dem Isolierschaum.

Der Split zitterte am ganzen Körper. Er mußte jetzt dringend etwas zerschlagen, zerfetzen oder zerstampfen, zur Not auch in die Luft jagen. Stattdessen war er weitgehend zur Regungslosigkeit verdammt. Ein Urschrei verliess seinen geschundenen Körper und erschütterte wenn schon nicht das Schiff, dann doch sämtliche Insassen. Der Flügelkrake im Lüftungssystem fiel in eine Schockstarre, der Miniaturghok verkroch sich unter den Sitzen, und die übrigen Rettungssphären des Tukans wurden bei allen besetzten Sitzreihen ausgelöst.

Trasulias befand sich von allen am nächsten bei dem Mechaniker. Sie tat, was alle guten Teladi in einer solchen Situation getan hätten, und erstarrte zu einem weiteren Hindernis zwischen dem Split und seiner Freiheit, wodurch Fea r'Rttgs Wut sich keinesfalls verminderte.


Der Skipper hatte seiner Kollektion von Beulen eine weitere hinzugefügt, als er bei dem Urschrei wie gewohnt nach rechts aus dem Sessel gesprungen war. Beim Kopilotensessel befand sich da allerdings die seitliche Sichtscheibe... Mit gezogenem Revolver blickte er sich etwas wirr nach dem wütenden Mob um, den er jetzt eigentlich erwartet hätte. Als er seinen Mechaniker als Quelle des Schreis ausmachen konnte, zielte er auf den Torso des Splits und drückte dreimal ab. Der Revolver war mit Gummigeschossen zur „Beruhigung“ von Passagieren geladen, und bei der Dicke der Sprühisolierung erwartete Aldun Selek nicht, dass der erste Schuss schon Wirkung zeigen würde.


Hwitnoarmanckimpeir hatte sich nach Tias Eingreifen aus dem Behälter befreien können und starrte jetzt etwas ungläubig auf die Reihen von Rettungssphären im Passagierabteil. Im Gegensatz zum Skipper bevorzugte sie im Schiffsinneren Elektroschocker, von denen sie zwei im Anschlag hielt. Aus der Frachtluke blickte ihr wenig später Tia Silsarna über den Lauf ihrer Schrotflinte entgegen. Ihre Munition bestand aus einem Kristallpulver, das verschiedene KO-Drogen für die verschiedenen Rassen des bekannten Raums durch die Haut in den Metabolismus einschleuste.


„Ich bitte Sie, meine Damen, ich bin der Schiffsarzt! Es handelt sich um einen Notfall!“

Teta Nu duckte sich unter dem Hagel von Tentakelhieben. Er war sich durchaus bewusst, dass die Pheromone in der Rettungssphäre zumindest in Sachen sexueller Belästigung eine andere Sprache sprachen, aber in Punkto Handtaschendiebstahl sah er sich im Recht. Leider nützte ihm das wenig... Genausogut hätte er versuchen können, einem heranwachsenden Split einen Schockwellenkarabiner zu entreissen.

„Mit Freundlichkeit kommt man bei Ihnen ja wohl nicht weiter!“

Die boronische Anatomie waren erstaunlich gut in der Lage, Kala-Shun-Maneuver der Paraniden formgerecht durchzuführen. Die Flexibilität eines paranidischen Arms wurde nur noch von der eines entsteiften boronischen Armtentakels übertroffen, und im Gegensatz zu seinen drei Gegnerinnen hatte der Teta Nu die Feinmanipulation seiner Gliedmassen perfektioniert. Wenig später erinnerten die drei Boroninnen an eine Makramee-Arbeit, unter Einbeziehung zweier der drei Handtaschen. Mit einem entschuldigenden Wortschwall übernahm der Schiffsarzt die dritte Handtasche und verliess den ehemaligen Sündenpfuhl durch die Auslassluke.

Und sah sich im Kreuzfeuer seiner Crewkameradinnen.

„Nicht schiessen! Bitte!“

Zu Teta Nus Glück hatte Tia sich von einem der Steckbrief-Hologramme irritieren lassen, so dass die Kristallladung nur in eine der Rettungssphären eindrang. Die Sicherheitsoffizierin hatte die Einstellung, erst zu schiessen und dann zu fragen von ihrer früheren Laufbahn in den unabhängigen Systemen noch immer nicht abgelegt, und mit einer nicht-lethalen Waffe ja schon gar nicht. Noch dazu war sie von der Zurechnungsfähigkeit des Boronen noch lange nicht überzeugt.


In der Pilotenkanzel war es ruhiger geworden. Fea r'Rttg hatte auf die Schockbehandlung gut angesprochen und beschränkte sich jetzt darauf, grausame Drohungen gegen den Rest der Welt auszusprechen. Aldun Selek hatte in der Ferne die Silhouette der Handelsstation ausfindig machen können und schwenkte das Schiff vorsichtig darauf ein.

„Kein Ziel.“


Der Khaak-Cluster hatte sich aufgelöst und suchte nach Opfern.

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Torpor
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Post by Torpor » Wed, 12. Mar 08, 17:54

genial, weitermachen, soldat :D
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Ban
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Post by Ban » Wed, 12. Mar 08, 18:44

Diese Crew ist absolut irre, die Story eine gutgemachte Parodie aufs X-Uni und die Softwarefehler runden das Ganze ab.
Also bleibt nur noch eins zu sagen: Bitte ganz schnell weiterschreiben. :D#

Greetz Ban

Shark_HH
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Post by Shark_HH » Wed, 12. Mar 08, 23:32

Wohaa...
einzigst ein paar Fluchzenen des festsitzenden Mechanikers
hab ich vermisst.... :D

Teladi`s sind wohl wirkliche Kaltblüter oder!? *erstarr&imwegsteh*
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jorganos
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Post by jorganos » Thu, 13. Mar 08, 20:53

So, hier jetzt Teil 6. Ein Zitat für diesen Abschnitt hätte ich auch:

"Und dann? Dann bin ich gestorben."

(Teil 7 ist bereits in Arbeit...)



Teil 6

Schwere Einschläge erschütterten das Schiff, während sich Aldun Selek verzweifelt bemühte, dem herannahenden Argon Colossus aus der Schussbahn zu kommen. Drei Gamma-Photonenimpulstreffer hatten die Schilde weggeblasen, und die Lackierung ebenfalls.

"Argonen kämpfen wie kleines Kind! Besser spielen mit Asteroiden!" Wie jedem Schiffsmechaniker bereiteten die Rumpftreffer Fea r'Rttg fast körperliche Schmerzen. Dank tatkräftiger Unterstützung von Hwitnoarmanckimpeir war er aus seiner Klemme befreit worden. Zwar steckte er immer noch in einem Overall voller Sprühisolierung, aber zumindest war er jetzt wieder in der Lage, sich zu bewegen. Der Sachschaden am Mobiliar hielt sich in Grenzen, und neue Bezüge waren nach den Komplikationen mit der Lebendfracht sowieso wieder fällig...

Teta Nu hatte sich erst einmal in seine Kabine zurückgezogen, um einen diensttauglichen Umweltanzug anzulegen. Den ürsprünglichen Anzug würde er mit etwas Glück bergen können, wenn die Rettungssphären wieder hochgefahren wurden.


Die Trägerdoktrin schien immer noch darin zu bestehen, dass die schnellen Jäger an der Flanke des langsamen Trägers verweilten, bis dieser von gegnerischen Schiffen angegriffen wurde. Hier jedenfalls warteten die sechs abgedockten Buster artig, bis die Khaak Scouts ihren ersten Vorbeiflug an der Colossus beendet hatten.

Dass die No Worries überhaupt noch in einem Stück war, verdankten die Flüchtlinge den vereinten Anstrengungen von Tia in der Geschützkanzel und Aldun an den Raketen. Wie üblich hatten die frisch abgedockten Khaak Scouts je eine Stachelrakete abgesetzt. Diese kleinen, gemeinen Teile rasten wie SQUASH-Minen auf Speed auf ihr Opfer - die No Worries, derzeitige Fracht 120 Flüchtlinge von dem ehemaligen Solarkraftwerk M in Aladnas Hügel - zu, um in der Nähe hochzugehen. Vier oder fünf Treffer könnten die Schilde zur Not noch abwehren, zwei weitere, und der Rumpf wäre so löchrig wie die Firewall der Stationscomputer.

Zum Glück waren die Raketen auch dämlich. Löste man eine durch Gegenraketen aus, konnte die Detonation weitere Raketen der gleichen Welle hochjagen. Dicht genug an den Scouts dran konnten diese sogar mit in den Tod gerissen werden.

Leider waren weder Tia noch der Skipper an ihren jeweiligen Kontrollen, als der Tanz losging. Die erste Raketenwelle wurde gerade so am Rand des Schadensbereichs abgefangen. Was an Explosionswelle noch durchkam verpuffte im Schild. Dann machte sich der Fächer aus Photonenimpulsen der Frontgeschüte des Trägers bemerkbar und zerlegte mit einem Glückstreffer einen der schnelleren Scouts. Die Khaak stürzten sich auf diesen bewaffneten Gegner und gönnten dem Tukan nur vereinzelte Kyonenduschen.

Leider nicht alle. Der langsamere Bomber nahn die "No Worries" als Ziel auf.

Aldun fluchte."Haben wir noch eine Bergungsversicherung?"

Trasulias, die gerade erst aus ihrer Starre aufgewacht war, zischte "Sssogar noch zssswei!"

"Na denn. Aktiviere Bergungsversicherung für ITP815, Tukan. COmputer, füre Bordzeit und Autorisierung "I'm worried" hinzu. - Argon Colossus, hier Tukan ITP815. Bitte stellen Sie den Beschuss ein und bergen Sie unsere Mannschaft und Passagiere gemäß Bergungsabkommen!"

"ITP815, bestätigt. Klarmachen zum Transport!"


Das Flimmern des Transporters harmonierte wunderbar mit der weiß-violetten Streustrahlung des Kyonenemitters. Die anschliessende Explosion fiel eher enttäuschend aus.
Last edited by jorganos on Thu, 13. Mar 08, 21:15, edited 1 time in total.

AP Nova
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Post by AP Nova » Thu, 13. Mar 08, 21:08

Wie immer: Einfach geil :D

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Post by jorganos » Thu, 13. Mar 08, 21:15

Zwischendrin erstmal danke für die ermutigenden Reaktionen.


@Torpor: Da schreibt man schonmal über Zivilisten, und wird doch als Soldat tituliert... :o

Aber Teil 7 wird das dann mal richten, da kommt jetzt unter anderem auch das Militär zu Wort.

Nette Story, übrigens.

@Ban: Ich schreibe, so schnell ich die Ideen finden und umsetzen kann. Glücklicherweise habe ich das Format "Soap Opera" gewählt, das lässt dann auch mal ein paar Experimente zu.

Und zwischendrin muss ich auch immer mal wieder das Spiel anfassen, um mich inspirieren zu lassen.

(Kleiner on-topic off-topic Ausflug: gibt es hier noch mehr Vista-geschlagene, bei denen seit 2, 3 Patches die USB-Maus ständig ausfällt? Zur Zeit fliege ich mit dem Touchpad und Cursortasten...)

@Shark_HH: "Split doch nicht Ammo verpulvern. Flüche gerade jetzt dringend brauchen werden. Schlimmste Feinde erst noch kommen!"

@silenced: Für Beschädigungen an der Hardware wird keine Verantwortung übernommen.


Teta Nu ist übrigens nicht der einzige Name mit "Osterei". :gruebel:

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jorganos
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Post by jorganos » Fri, 14. Mar 08, 00:51

So, hier Teil 7. Keine Angst, der Rest der Crew wird später auch noch behandelt.

Edit: Ich musste die Split-Flucherei ein wenig umschreiben, damit die Sternchen nur das "böse Wort" und nicht auch den eigentlichen Begriff überschreiben.




"Leider sind die Daten aus ihrem Bordcomputer nicht einwandfrei übertragen worden, Herr Selek. Wir müssen also auf den letzten Datenabgleich an einer Station zurückgreifen."

"Das wäre dann Solarkraftwerk M Beta in Aladnas Hügel."

Aldun Selek unterdrückte eine ganze Reihe von Flüchen. Vielleichtg hätte er doch Fea r'Rttg zu diesem Termin mitnehmen sollen.

Der (zur Zeit ehemalige) Skipper der "No Worries", registriert als Tukan ITP816, saß in einem Büro der Zahlmeisterei der AM1PD78, "HL Hard Place", und verzweifelte allmählich an der Bürokratie. Dabei waren die Bedingungen der Goner-Bergungsversicherung eindeutig, und die Crew hatte alles bis zum letzten Buchstaben befolgt.

"Ah ja - da gibt es ein Problem. Ein 404er - die Stationsdaten können nicht abgerufen werden."

"Natürlich nicht. Die Station ist kurz nach unserem Abdocken explodiert, wie Sie auch unseren Logbuchaufzeichnungen entnehmen können."

Logbuch, Fracht- und Passagierliste und das Vertragsportfolio hatten alle Crewmitglieder auf ihre persönlichen Kommunikatoren abgeglichen. Leider waren die ausführlicheren Qualitätssicherungsaufzeichnungen wie auch die Überwachungsaufzeichnungen nur in dem allgemeinen Datenpaket gewesen, das zusammen mit den Recovery-Files des Bordcomputers übertragen worden war.

"Dann wäre da die vorherige Station. Eine Auslieferung an das Aufrüstungsdock in Ceos Buckzoid?"

Unterzahlmeisterin Sill Ybaga war ganz eindeutig von der Sachlage überfordert.

"Das ist korrekt. Allerdings hatte die dortige Station wegen extrem erhöhtem Verkehrsaufkommen stark reduzierte Andockprotokolle eingesetzt, so dass es nicht zu einem vollständigen Datenabgleich gekommen ist. Zumal wir die Kurzparkprämie in Anspruch genommen haben..."

Bei der Erinnerung protestierte Seleks Magen. Dabei war zu dem Zeitpunkt die gesamte Crew sehr erleichtert gewesen, die Lebendfracht abgeliefert zu haben, auch auf Kosten eines Großteils der Schiffsatmosphäre. Die Expressabfertigung war ihnen damals sehr entgegengekommen.

"Und davor? Laut Ihrem Logbuch sind sie aus Ianamus Zura gestartet..."

"Das ist richtig. Wie Sie aber dem angefügten Vertrag entnehmen können, unterliegen diese Daten einem Non-Disclosure-Agreement gemäß Paragraph 357 Absatz 7 der Regulatorien zum Schutz intellektuellen Eigentums der Profitgilde, mit einer 750.000 Credit-Sperre."

Das musste man den Teladi lassen, ihre Vertragswerke waren wirklich gut abgesichert und enthielten sogar Klauseln über Bestechungssummen. Da die Sperrsumme in diesem Fall ungefähr dem Zeitwert der "No Worries" entsprach, war es unwahrscheinlich, dass die Versicherungsgesellschaft einer Einsichtnahme zustimmen würde. Ein Stationshack durch die Piratenbasis in Neuer Verdienst käme vielleicht billiger, wäre aber vor einem Gericht nicht verwendbar.

"Und ein früherer Abgleich... ?" Die Unterzahlmeisterin liess den Satz hoffnungsvoll unbeendet.

"... ist mit dem Andocken an das Solarkraftwerk M Beta in Aladnas Hügel automatisch unwirksam geworden, und darf laut Vertrag nicht herangezogen werden."

Die Fortbildungen zum Handelspiloten, an denen Selek während seiner Anstellung bei "Teladi Universalreisen Incorporated" hatte teilnehmen müssen, waren also doch nicht ganz verschwendete Zeit gewesen.

"Und deshalb schlagen Sie vor, die Qualitätssicherungsaufzeichnungen als Grundlage für die Zeitwertanalyse zu verwenden, obwohl die Aufzeichnungen nicht ganz komplett sind?"

"Was bleibt mir anderes übrig? Sie sind ja nicht in der Lage, den Geier zu lokalisieren, der vor uns ablegte. Der sollte ja noch den Stationsabgleich im Speicher haben!"


Zwei Büros weiter saß Fea r'Rttg zwei Offizieren des argonischen Geheimdiensts gegenüber, die ihn als Zeugen zur Zerstörung des Solarkraftwerks in Aladnas Hügel vernahmen.

"Was wollen Kreaturen von Split? Worries springen in Mist Herzenslicht, M rammen, Worries fliegen aus Sch***system, Ls und so jagen alles was da fliegen, Worries landen in blödes Kraftwerk. Worries laden Energie und Flüchtlinge, legen ab, verdammtes Kraftwerk kaputt, Worries kriegen Kratzer, springen zurück. Drecksenergie verbraucht, dann Schiff rummsen."

"Mr. r'Rttg, wir..."

"Wen nennen da Mist, mickrige Kreatur?"

Die ältere der beiden Geheimdienstbeamten verlor die Bodenhaftung, als der Split sie am Kragen packte und kräftig schüttelte. Kopfüber...

Ihr jüngerer Kollege versuchte, die Situation zu entschärfen. Leider hatte er bei der Vernehmung die Rolle des ganz bösen Bullen zugewiesen bekommen, und in einem dieser Rolle angemessenen Kasernentonfall.

"Split, gib die Frau frei!"

Das machte weniger Eindruck auf Fea r'Rttg als die andere Beamtin auf die Bürowand.

"Ihr verdammten Argonen! Alles ihr tun ist schnattern. Ihr schnattern und schnattern, sagen 'nur anmerken wollen' und 'wenn bemerken dürfen'. Split euch was sagen, und genau zuhören: allein mit Split sein, also Schnauze halten!"

Der Mechaniker fuchtelte mit der Geheimdienstlerin rum.

"Zu blöd zum Zielen sein! Tukan aussehen wie Khaak? Argonen aus Kraftwerk retten, und dann Argonen zerschiessen Schiff? Nicht gesehen haben inkompetenteren Haufen bei Teladiflotte oder Boronmiliz! Daten wollen? Dann nicht abknallen!"

Angewidert ließ er die Beamtin in ihren Sessel zurückfallen - immer noch kopfüber. Ihr Kollege stand mit vor Schreck geweiteten Pupillen in einer Ecke des Büros. Das Protokollpad hielt er wie einen Schild zwischen sich und dem nicht mehr ganz so aufgebrachten Split.

Fea r'Rttg wischte den Schreibtisch irritiert beiseite (und demolierte damit eine zweite Wand der Kabine) und ging auf den Argonen zu. Dieser fing an, wirres Zeug zu stammeln, von wegen "höfliche Anrede".

"Split dir sagen drei Dinge. Name Fea r'Rttg. Rang Bordmechaniker 1a Klasse. Dienstnummer ITP815-3(S). Das genügen." Bei jeder seiner Aussagen rammte er dem Beamten einen Finger unter das Schlüsselbein. Dann drehte er sich um, betätigte die Tür des Büros und betrat den Gang, wo Trasulias und Hwitnoarmanckimpeir auf ihre Vernehmung warteten.

"Nicht glauben ihr noch müssen rein. Alles erklärt haben."
Last edited by jorganos on Fri, 14. Mar 08, 20:05, edited 1 time in total.

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Torpor
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Post by Torpor » Fri, 14. Mar 08, 01:28

geiler stoff mann!!!
du steigerst dich immer mehr =)=)
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Post by silenced » Fri, 14. Mar 08, 01:48

=)
... what is a drop of rain, compared to the storm? ... what is a thought, compared to the mind? ... our unity is full of wonder which your tiny individualism cannot even conceive ... I've heard it all before ... you're saying nothing new ... I thought I saw a rainbow ... but I guess it wasn't true ... you cannot make me listen ... I cannot make you hear ... you find your way to heaven ... I'll meet you when you're there ...

Shark_HH
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Post by Shark_HH » Fri, 14. Mar 08, 15:25

ahhh ich kann nicht mehr :D
Bergunngsversicherungen sind ne tolle erfindung....
schließen die auch ne neue Tastatur für mich mit ein
*kaffeeaustastaturläuft*
Angewidert ließ er die Beamtin in ihren Sessel zurückfallen - immer noch kopfüber.
Dein Split hat mir den Rest gegeben :roll:
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Post by jorganos » Fri, 14. Mar 08, 20:07

Shark_HH wrote:
Dein Split hat mir den Rest gegeben :roll:
Wieso? Warst du einer der beiden argonischen Sicherheitsleute? :wink:

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