Uli-Ro - ein Borone startet neu X3

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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Uli-Ro
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Post by Uli-Ro » Mon, 31. Jul 06, 21:55

Die Nachricht von der Zerstörung vieler teladianischer Stationen durch die Split erreichte mich in meinem HQ im System Blauer Rüssel. Viel wichtiger, als die Details, waren die Nachrichten der freundlichen Kaufechse, deren Flucht und Asylersuchen meine Besorgnis wachsen ließ, dass sich hier etwas dickes zusammenbraut...

Bevor ich aber entgültige Schritte einleite, genieße ich einen kleinen Tauchgang im Meer der Fantasie! Geschwind bestieg ich meinen Manta, während sich die Schleußen meiner Station bereits öffnete. Wenige Mizuras später strahlten die Sonnen den roten Planeten an und ich steuerte eines der riesigen Freibäder auf dem Planeten an. Der Teladi konnte bisher nichts über den Vorfall in den Splitsektoren recherchieren - vielleicht ergab alles im Zusammenhang einen Sinn? Riesige Wellenberge rauschten über meinen Rüssel, während meine 6 Beine geübte Schwimmbewegungen ausführten. Herrlich. Warum kann das Leben nicht so einfach sein?

2 Stazuras später war ich wieder in meinem HQ und verfasste eine stark verschlüsselte Nachricht an die freundliche Kaufechse:

"Bei Atreus und dem großen Ceos, ich grüße dich! Bewege dich Richtung Blauer Rüssel und ich werde deinen Wünschen entsprechen. Docke an in meinem HQ - du bist jederzeit in unserem Königinnenreich gerne gesehen. In der Zeit der Reise lasse dir folgendes Tauschgeschäft durch den Kopf gehen: Du übergibst mir deinen Anteil an unserem Planktonproduktionskomplex in Blauer Rüssel. Im Gegenzug biete ich dir einen fertigen Energieproduktionskomplex im unbekannten Sektor an. Die dortigen Luxuseinrichtungen kennst du ja bereits - ich schenke sie dir. Dort chartere ich alle deine Schiffe unter boronischer Flagge, die du natürlich weiterhin befehlen kannst. Der große Ceos wird sich bestimmt nicht an den königlichen Schiffen vergreifen, auch wenn die Lage schwierig ist. Deine Schiffe unter boronischer Flagge sind dann zwar oft das Ziel von Split-Schiffen, jedoch bist du schlau genug, um diesen Haudegen zu entgehen! Beeil dich, ich warte auf dich! Uli Ro"

Ein kaum wahrnehmbarer Blipp zeigte an, dass die Nachrichtendrohne direkt an den gierigen Teladi abgesandt wurde und ihn in Kürze erreichen wird...

Der gierige Teladi
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Post by Der gierige Teladi » Tue, 1. Aug 06, 00:04

Gerade meinen Heimatsektor verlassend stellte sich mir das erste Problem entgegen. Ein teladianischer Adler scannte alle Schiffe die den Sektor durchflogen. Ich konnte nur hoffen das man meine gefälschte Signatur schlucken würde. Normalerweise würde ich das Gerät nicht brauchen, weshalb es nicht auf dem neuesten Stand war. Der Adler flog querab etwa 20 Kilometer entfernt und kam immer näher. Vom Osttor empfing ich Zeichen einer Piratenkolonne. Der Adler drehte ab.....

Ich durchquerte den Sektor ohne weitere Probleme. Ich beschloss nicht die direkten Routen durch den Sektor zu fliegen, sondern aussen rum. Weit ab der Stationen und der Spionagesatelliten. "Eigehende Nachrichten" hallte es aus den Lautsprechern. Eine vom Handelsbüro und eine von Uli Ro. Die Nachricht von Handelsbüro war das schlimmste was ich seit vielen Jazuras lesen musste. Der CEO würde gestürzt und befindet sich im Exil. Der Handelsrat wurde aufgelöst und es wurde das Kriegsrechte ausgerufen. Ich wurde sehr wütend über diese Nachricht. Viele Jahre habe ich dem CEO treu gedient und viel Profit mit ihm erwirtschaftet. Vor etwas über sieben Jazuras wurde ich zum Direktor ernannt was mir an vielen Stationen das Handeln erleichterte. Ich musste herausfinden wo der CEO sich befindet. Ich startete eine Drohne die direkt an den Piraten "Heimat" ging. Ich hoffe von ihm mehr zu erfahren. Auch wenn der Pirat mich vielleicht nicht sonderlich mag, da ich als Teladi ein Profitrisiko seinerseits bin, hoffe ich auf Zusammenarbeit unter Handelskollegen. Ich öffnete die Botschaft von Uli Ro. Sie war derart verschlüsselt, das mein Computer über 10 Mizuras brauchte um die Nachricht lesbar zu machen. Erleichtert laß ich die Nachricht und erlangte neue Hoffnung meinen Profit zu sichern. Ro verlangte viel aber im Angesicht dessen, was mir in der Heimatwelt drohen würde, war es akzeptabel. Ich kann den Boronen wenigstens trauen. Schon viele Geschäfte habe ich mit meinem Kollegen Uli Ro gemacht. Die Königin war ein Dauerkunde und guter Abnehmer des superblauen Wassers, welches ich aus einer Geheimen Quelle schöpfte. Ich hoffe nur, dass die Station weiterhin verhüllt bleibt und das die Energiezellen reichen würden, bis ich wieder zu einer Langstreckenkommunikation fähig bin. Ich machte eine Drohne fertig und schickte Uli Ro meine Zustimmung: Werter Uli Ro. Ich bedanke mich für die Unterbringung. Das Geschäft ist perfekt. Ich werde länger für die Anreise brauchen als gedacht. Habe viele Probleme. Ich hoffe ich schaffe es. Ich melde mich wenn ich argonischen Raum erreiche. ENDE......

Die Drohne machte sich auf. Zum Glück waren die Drohnen derart schnell das kein Energiestrahl oder Schiff ihr folgen konnten. Eine alte wenn auch sichere Art der Kommunikation. Ich war kurz vor dem nächsten Sprungtor angekommen als mich mein Computer warnte:" Derzeitiger Kurs für in das Piratengebiet" Ich hatte keine Wahl. Normalerweise lassen die Piraten mich in Ruhe, aber ein Konvoi mit drei Frachtschiffen ist ein gefundenes Fressen. Zum Glück sind meine Frachter mit starken Schilden und guten Lasern bewaffnet. Ich müsste viel Glück haben........

"Erreiche System...... Nopileus Memorial.... "
Ich deaktivierte alle Positionslichter und flog sofort mit den Schiffen von der Mainline in den offenen Sektor. Ich brauche so mehr als das doppelte an Zeit, aber der Sektor war voll mit Piraten. Zum Glück hatten die Piraten nur einfache Scanner und konnten mich nicht ausmachen, doch wollte ich mein Glück nicht strapazieren. Ich flog mit 100 m/s. Normalerweise würde ich schneller fliegen, aber die Frachter machen nicht viel mehr mit. Und dieser boronische Rostkübel ganz hinten hatte zudem noch eine leichte Rauchfahne....
Die Asteroiden verdeckten meinen Flug zusätzlich. Kein Frachterpilot würde normalerweise durch ein Asteroidenfeld fliegen aber es waren auch keine normalen Zeiten.

Einen Tazura später erreichte ich das System Aladnas Hügel. Ich war sicher im argonischen Raum angekommen. Die Argonen war mir gegenüber neutral eingestellt. Nicht zu freundlich aber auch nicht zu feindlich. Die wahre Herausforderung würde ich eh erst in einigen Tazuras machen müssen. Um die Split-Sektoren zu meiden flog ich endlang der "Roten Route", welche bekannt ist für den Xenon-Sektor welchen ich durchfliegen muss. Ich beschloss im System Montalaar einen kurzen Stop zu machen. Ich bin vollkommen erledigt. Seit Tazuras habe ich kaum geschlafen. Meine Energie geht so langsam zu Ende und meine Frachtercrews sind sicherlich nicht besser dran. In Montalaar kann ich meine Energie und meine Rationen aufstocken. Auch wenn es Weizen ist. Aber das ist mir egal. Ich würde sogar Cheltfleisch essen, welches für seinen widerlichen Gestank in ganzen Universum bekannt ist. So sind sie, die Fleischfresser. Wenn ich angekommen bin werde ich Uli Ro benachrichtigen. Er wird sich fragen, wo ich bleibe. Ich hoffe nur, das er mir durch die Split-Sektoren helfen kann. An die Xenon mag ich noch nicht denken. Lieber mit gefüllten Mägen und ausgeschlafenem Kopf an solch heikle Sachen rangehen......
"Willkommen im Sektor.....Montalaar"................
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Hatzi [FIS]
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Post by Hatzi [FIS] » Tue, 1. Aug 06, 01:18

Gerade als ich meiner Crew einen verdienten Landurlaub auf der Handelsastation in Argon Prime gönnen wollte erreichte mich ein Notruf von meinen Handelsschiff "Spirit of Profit" aus dem Sektor Handelshafen.

ich warf einen blick auf die Daten meines örtlichen Überwachungssatelliten und sah das der TS bereits von mehreren Khaak-clustern verflogt wurde.

umgehend aktivierte ich den torlosen Sprungantrib den ich von einem Geheimnissvollen wesen namens Yogi erhalten hatte, ich trat knapp einen Kilometer von dem Ts entfernt aus dem Hyperraum aus, die khaak liesen umgehend von dem TS ab weil sie offensichtlich Meinen Träger als die größere Bedrohung ansahen.

Die EPWs meines trägers feuerten Donnend auf die 2 Dutzend Khaak jäger die sich meinem Schiff auf Angriffskurs näherten.

Die M5 schiffe, die den Großteil des khaak geschwaders bildeten wurden von meinen geschützen wie Fliegen abgeschossen, kurze zeit später waren auch die M3s Geschichte.

Ich musste feststellen, dass Der TS schwer beschädigt worden war.
seine schilde waren irreperabel Beschädigt und er verfügte nur noch über 15% hüllen intigrität.

ich wies den Transporter an zur nächsten schiffswerft zu fliegen um dort alle benötigten Reperaturen auszuführen.

diese Erfahrung lehrte mich meinen Transportern eine Eskorte aus zwei M3s zur verfügung zu stellen denn ich konnte nicht immer zur stelle sein um meinen Frachtern den hintern zu retten

to be continnued...

Heimat
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Post by Heimat » Tue, 1. Aug 06, 09:10

[…]

„ACDC!“, rief ich und bereute meine Wahl. Das was ich zu hören bekam, überstieg mein Vorstellungsvermögen. Die Tragweite der Informationen musste ich erstmal verdauen, nur eines war mir jetzt schon klar: Der Auftrag überstieg meine Fähigkeiten und Möglichkeiten, ich würde Hilfe benötigen.

Die Stimme berichtete mir, dass die Split einen Krieg gegen die Teladi planten. Die Split wollten Nuklear-Bomben, die einen M1, M2 oder gar eine Station mit nur einem Schuß zerstören konnten, bei diesem Krieg verwenden. Das Prinzip dieser Waffen war zwar bekannt, doch hatten sich sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft, selbst die Xenon, vor vielen vielen Jazuras, einen Vertrag unterzeichnet, der die Verwendung diese Art von Massenvernichtungswaffen nicht erlaubte.
Der Priesterimperator, der von den Split ersucht worden war, mit in diesen Krieg einzusteigen, war zu einem geheimen Treffen mit den Oberhäuptern der Splitfamilien geflogen. Dort hatten die Paraniden den Split aber unmissverständlich klar gemacht, dass sie sich nicht an diesem feigen Angriff beteiligen würden, und die Benutzung von Nuklearwaffen nicht tolerieren würden. Die Split waren wütend, verteufelten die Paraniden. Die Verhandlungen waren gescheitert und die Delegation der Paraniden flog unverrichteter Dinge davon.
Der Priesterimperator hatte Kontakt zum großen CEO aufgenommen und den CEO zu einem geheimen Treffen in einem Unbekannten Sektor gebeten. Das Treffen kam zustande und dort eröffnete der Priesterimperator den Teladis, was die Split vorhatten.
Die Split erfuhren von diesem Treffen und eine Armada von Kampfschiffen der Split überfiel das Treffen und nahmen den Priesterimperator und den CEO gefangen.

So war derzeit die Situation. Die Paraniden wussten, wo sich der Priesterimperator und der CEO sich befanden. Aber die Paraniden konnten nicht handeln. Würde ein Kampfverband der Paraniden den Priesterimperator und den CEO befreien, dann bedeutete dies Krieg. Wahrscheinlich der letzte Krieg im Universum. Und eines war gewiss, dieser Krieg hätte keine Sieger.

Und hier kam ich ins Spiel. Ich sollte den Priesterimperator und den CEO befreien. Warum ich? Es durfte niemals eine Verbindung zwischen mir und den Paraniden als Auftraggeber hergestellt werden können, denn sonst Völkerkrieg. Jeder in der Gemeinschaft wusste, wer Heimat war - Ein Pirat und unabhängig. Ich sollte nach der Befreiung offiziell ein Lösegeld von den Paraniden fordern. Dies würde die Sache wasserdicht machen.

Mir wurde schlecht, nun wusste ich, warum die Paraniden an mich herangetreten waren. Aber wie sollte ich den Auftrag erledigen? Ich musste Kontakte aktivieren. Ein Kampfschiff kaufen, dass Beste vom Besten. Ich brauchte Helfer.

Ich kontaktierte Ronja und erzählte ihr soviel ich konnte. Nicht alles, denn so ganz traute ich ihr nicht, ich blieb sogar bei der Geschichte, dass ich ein Lösegeld von den Paraniden fordern würde. Eventuell sogar von den Teladi, ein CEO ist auch viel wert! Diese Informationen waren Gold wert. Deswegen hatten die Paraniden auch klargestellt, dass sie meine Existenz vernichten würden, wenn ich den Auftrag nicht durchführen würde.

Ich organisierte so gut ich konnte, kaufte mir eine Nova-Aufklärer und einen Zerstörer mit einem Kredit von Ronja zu hervorragenden Zinsen. Die Frau machte mich noch arm.

Währenddessen begannen die Split mit dem Angriff auf die Teladi. Es war schrecklich - so viele sinnlose Tote. Im Teldigebiet wurde das Kriegsrecht ausgerufen. Händler wurden enteignet. In dieser Zeit erreichte mich eine Nachrichtendrohne von dem „gierigen Teladi“: Er sucht den CEO, ob ich wüsste, wo er sei!

Ich zögerte, ich brauchte weitere Hilfe. Ich brauchte mehr Kampfschiffe. Er hatte Geld. Ich konnte ihm nicht alles erzählen. Wieviel?

Ich nahm zu ihm Kontakt auf. Sagte, dass ich wüsste, wo der CEO sei, sagte, dass ich den CEO befreien wollte, er sei von den Split gefangen worden. Von dem Priesterimperator erzählte ich ihm nichts. Ich sagte, er könne mir helfen. Ich würde aber ein Entgelt für meine Befreiungsaktion zur Deckung meiner Kosten von den Teladi verlangen.

Mir kamen noch zwei andere reiche Händler in den Sinn. Einer hieß Uli-Ro und war ein wohlhabender Borone, der uns weiteres Geld geben könnte. Dann gab es noch einen Namens Hatzi, ich wusste nur nicht viel von ihm, nur dass er Kampfschiffe hatte. Unter Umständen würde ich den Split nur in die Hände spielen, wenn ich ihn kontaktieren würde. Ich machte es trotzdem, ohne zu viele Informationen preis zu geben.

Gespannt wartete ich auf eine Antwort.

[…]

Der gierige Teladi
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Post by Der gierige Teladi » Tue, 1. Aug 06, 11:51

Nach einem kurzen Aufenthalt in Montalaar nahm ich Kurs auf die boronischen Sektoren. Hier würde ich etwas Ausrüstung und andere Nützliche Dinge kaufen können. Wenigstens hier konnte ich etwas Hilfe erwarten. Angekommen im Sektor Rolks Vermächtnis dröhnte der Standarttext einer Tordrohne durch die Lautsprecher."Willkommen im Boron-Sektor.....Rolks Vermächtnis....Friede mit ihnen.... Bitte durchfliegen sie diesen Sektor nicht mit aktivierten Waffensystem....."
"Typisch Boronen", sagte ich mir. Ich deaktivierte die Waffen auf den allen Schiffen. Ich nahm Kurs auf die Handelsstation um mich auf den neuesten Stand zu bringen. Unterwegs kam mir ein großer Asteroid gerade recht. Er war ziemlich groß und war innen Hohl. Ich verstecke meine Frachter in einer Aushöhlung und musste mir keine weiteren Sorgen machen. Ich passte die Steuerdüsen der Schiffe an die Rotation des Asteroiden an und nahm Kurs auf die Handelsstation.

Angedockt und endlich wieder festen Boden und den Krallen machte ich mich in die nächste Bar auf. Der Betreiber war ein Teladi und so konnte ich durch ein kleines Gespräch eine Flasche Raumsprit ergattern. Ich zog mich in eine Privatloge der Bar zurück und genoss ein Glas. Der Sprit war gut und ich bemerkte mein altes Firmenlogo auf der Flasche. Nun musste ich schon für meinen eigenen Sprit zahlen, sagte ich leise zu mir selbst. Der Wirt kam zu mir und übergab mir ein Navpad. Ich erhielt mehrere Botschaften. Ein alter Handelskollege hat in weit entfernten Sektoren größere Nividiumvorkommen gefunden und machte großen Profit. Er wünschte mir alles Gute und überwies sein längst überflüssigen Schulden. Vor mehreren Mazuras hatte ich ihm 4 Mio Credits für ein Minenschiff samt kompletter Ausrüstung geliehen. Ich hatte diese Schuld in den Wirren der letzten Tazuras vollkommen vergessen und war erleichtert zu sehen das auf dem Creditspeicher 5.7 Mio Credits waren. Offenbar hatte Yalamandis keine Ahnung was zuhause abging also schrieb ich einige Zeilen um ihm die Lage zu erklären.

Eine weitere Nachricht kam vom galaktischem Minenausschuss welcher mir mitteilte das ich die Genehmigung für den Bau einer Erzanlage in Teladi Profit erhalten habe. "Trottel" zischte ich. Wie immer kam so eine Nachricht zum falschen Zeitpunkt. Ich füllte mein Glas erneut und nahm einen großen Schluck...... Die Nächste Nachricht kam von "Heimat". Ich stellte das Glas zur Seite und nahm die Flasche in die Hand. Was ich lesen musste, konnte man im nüchternen Zustand nur als Wahnsinnig interpretieren..... Eine halbe Flasche später verfasste ich folgende Nachricht:"Hilfe kommt, Vorerst 100000 Credits. Beim Erbringen eines Lebenszeichens des CEO übermittel ich weitere 750000 CR. Ich hoffe die Summe deckt deine Unkosten". Ich konnte dem Piraten nicht so recht Vertrauen, deshalb forderte ich ein Beweis für seine Aussagen. 100000 Credits sind viel Geld, aber wenn er wirklich den CEO befreien kann ist das eine kleine Anzahlung. Ausserdem war ich ihm wegen des Sprungantriebes noch was Schuldig. Ich beschloss im nächsten Sektor die boronische Forschungsstation aufzusuchen um ein neues Schiff zu kaufen. Mein Mako ist exzellent gegen Piraten oder Kaperschiffe aber ich müsste bald durch den Xenon-Sektor fliegen und da kann man nicht genug Feuerkraft haben, wenn man Frachter im Schlepptau hat. Ich informierte Uli Ro das ich auf den Weg in Richtung "Breiter Graben" bin und die Forschungsstation ansteuern werde. Die Station verlassend merkte ich das ich wohl einen Schluck zuviel getrunken habe. Ich beschloss meinen Autopiloten fliegen zu lassen. Auf dem Weg zum Sprungtor programmierte ich die Schiff mir zu folgen. Ich flog recht langsam da es Bedrohung gab ich nicht all zu schnell in den Xenon-Sektor wollte. Schon garnicht angetrunken........Einige Mizuras später hatten die Frachter zu mir aufgeschlossen und ich erhöhte die Marschgeschwindigkeit etwas. Bis zur Forschungseinrichtung waren es noch 8 Stazuras und ich würde etwas Schlaf gebrauchen. Ich lehnte mich entspannt in den Sessel und schloss die Augen..............
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Heimat
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Post by Heimat » Wed, 2. Aug 06, 08:33

Hier nun die Auflösung des Lukenrätsels:

Spoiler
Show
Wie gesagt, sind es 2 Computer und 2 Ausgänge. Ein Computer lügt, der andere sagt die Wahrheit.
Die Aufgabe war, mit einer Frage zu erfahren, welche Luke zum Frachter führt.
Des Rätsels Lösung ist, eine Frage zu finden, bei dessen Beantwortung man definitiv weiß, dass die Antwort eine Lüge ist. Dazu muss man beide Computer mit in die gestellte Frage einbeziehen.

Du stellst einem Computer also folgende Frage:
Was würde mir der andere Computer antworten, wenn ich den anderen Computer fragen würde, ob dessen Tür zum Frachter führt.
Ist die Antwort JA, ist es eine Lüge, das heißt, die Tür führt nicht zum Frachter.
Ist die Antwort NEIN, ist es ebenso eine Lüge, das heißt, die Tür führt zum Frachter.

Alles klar? Nein? Hier ein Beispiel:

Die Computer sind C1 und C2, die Luken sind L1 und L2. C1 lügt, C2 Wahrheit, L1 Weltraum, L2 Frachter.
Ich frage C1, was mir C2 antworten würde, wenn ich C2 fragen würde, ob seine Luke L2 zum Frachter führt. C2 würde antworten, JA, denn er sagt die Wahrheit. C1 lügt und antwortet demgemäß mit NEIN. Dies geht auch, wenn C1 die Wahrheit sagt und C2 lügt. C2 würde sagen NEIN, denn er lügt ja. C1 sagt die Wahrheit, würde mir also wahrheitsgemäß antworten, was C2 antworten würde, nämlich NEIN!
Und seid ihr drauf gekommen?

Heimat
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Post by Heimat » Wed, 2. Aug 06, 16:19

[…]

Ich erhielt eine kleine Geldsumme vom gierigen Teladi, gerade mal 100.000 Cr. Das reichte vorne und hinten nicht. Ich wusste einfach nicht, wie ich diesen Auftrag erfüllen könnte. Würde ich es nicht schaffen, wäre alles verloren, denn mit den Paraniden war nicht zu spaßen; sie würden es wahr machen, was sie angedroht hatten: Meine Existenz und jegliche Erinnerung daran aus dem Universum zu tilgen.

Verzweifelt traf ich mich mit Ronja auf einer Piratenstation. Ich brauchte einen freien Kopf, und ich dachte, etwas Abwechslung könnte mir gut tun.

„Was ist mit Dir?“, fragte sie bereits nach kurzer Zeit, nachdem wir es uns in einer Raumkraut und Raumsprit-Kneipe gemütlich gemacht hatte. Die Kneipe war gut besucht und Raumkrautschwaden zogen dick durch den Raum.
„Ach der Auftrag macht mich fertig.“, erklärte ich.
„Du meinst deine geplante Entführung des Paranidenimperators?“, fragte sie nach.
„Ja, nein, ach ich habe dir nicht alles erzählt.“, lavierte ich um das Thema.
„Hm, du wolltest dich doch aussprechen, oder? Außerdem hast du über 10.000.000 Cr. von mir als Darlehen erhalten, ohne dass ich genaue Infos bekommen habe. Meinst du nicht, ich hätte ein Anrecht darauf, langsam zu erfahren, was läuft? Und im Übrigen siehst du zur Zeit echt bescheiden aus.“, grimmte sie.
„Na gut, es hat ja eh keinen Sinn mehr. Mein Leben ist bald verwirkt.“, resignierte ich theatralisch und begann zu erzählen. Ich steigerte mich richtig in die Erzählung hinein und ließ kein Detail aus.
„Tja und jetzt, plane ich den Angriff auf den kleinen Mond im Splitsektor, wo sich der CEO und der Priesterimperator befinden. Habe aber weder genug Kampfschiffe, noch genügend Piloten, diesen Angriff durchzuführen. Ich werde den Angriff verlieren. Sollte ich mein Leben nicht bei dem Angriff verlieren, töten mich die Paraniden. Schach matt, eine Zwickmühle!“, schloss ich meine Ausführungen.

Ronja hatte mich nur selten unterbrochen und mit immer mehr Entsetzen im Blick zugehört. Sie hatte während meiner Erzählung ihre Hand auf die meine gelegt. Nun spürte ich ihre Hand. Trotz der Umstände war es ein angenehmes Gefühl. Nun schaute sie mich stumm an.

„Ist ja ein dickes Ding, aber ich glaube, ich wüsste eine Möglichkeit.“, sagte sie dann plötzlich nach einer, wie es mir vorkam, endlosen Zeit. „Manchmal ist der direkte Weg nicht der Beste. Wir nehmen die Hintertür.“
„Die Hintertür? Wie meinst Du das?“, fragte ich verwundert.
„Du wolltest einen Frontalangriff starten! Aussichtslos! Wie viele Splitkampfschiffe sind da? Hunderte? Du hättest es niemals geschafft. Wir müssen unbemerkt auf dem Splitmond landen und den CEO und den Imperator befreien. Dann haben wir es mit höchstens 10-15 Splitwachen zu tun. Mit ein bisschen Glück überwältigen wir sie und sind schon wieder weg, bevor die Flotte der Split überhaupt etwas merkt.“, erläuterte sie ihren Plan.
„Ach ja!“, meinte ich skeptisch, „und wie sollen wir unbemerkt an den Split vorbeikommen und auf dem Mond landen?“
„Wir machen uns unsichtbar.“, stellte sie grinsend fest.
„Na super, dann fang mal an!“
„Mit einer Tarnvorrichtung.“, ergänzte sie triumphierend.
„Ne, geht nicht.“, verneinte ich, „die funktioniert noch nicht und die Entwicklung dauert noch Jahre.“
„Meine geht tadellos!“, kommentierte sie mit einem kaum verhohlenen Lachen.
„Wie das? Ich verstehe nicht.“
„Ich habe dir alle Daten über die Tarntechnologie gegeben, die auf dem Datenkristall waren.“, beantwortete sie meine unausgesprochene Frage. „Aber das Exemplar der Tarnvorrichtung im Asteroiden habe ich behalten.“
„Wie das? Dein Raumschiff wurde doch von den Xenon vernichtet. Außerdem war beim Scannen deines Schiffes keine Tarnvorrichtung an Bord!“
„Du sagst es. Sie war noch im Asteroiden. Hättest du den Asteroiden durchsucht, hättest Du sie gefunden.“, grinste sie und ich faste mir an den Kopf. So viel Dummheit musste einfach bestraft werden, ärgerte ich mich über mich selber.
„Wir werden die Tarnvorrichtung in einen Split M5 einbauen. Ein Freund von mir hat ein erbeutetes Splitschiff dieser Bauart, er wird mir das Schiff zur Verfügung stellen; er ist mir noch was schuldig. Dann werden wir unbemerkt auf dem Mond landen und die beiden prominenten Persönlichkeiten befreien. Es wird zwar eng werden, aber lieber ein schnelles Schiff.“, erläuterte sie ihren Plan.
„Wir?“, fragte ich dazwischen.
„Ja, wir machen das zusammen!“ bestätigte sie, und ich wollte sagen, dass wäre zu gefährlich, dass sie sterben könnte, dass ich das nicht verantworten könnte, dass ich sie liebte, dass …, na ja, ich sagte gar nichts, denn was diese Frau sich einmal in den Kopf gesetzt hatte, das machte sie auch.
„Ach, und falls du etwas dagegen einwenden willst.“, meinte sie schnippisch, „ dann schlag dir das aus dem Kopf. Ohne mich keine Tarnvorrichtung und außerdem bin ich Hackerin: Ich werde die zweifellos vorhandenen Kontrolleinrichtungen schon irgendwie lahm legen. Genau wie damals deine Gurke von Bordcomputer.“
Ich hörte zu, es leuchtete mir ein, es war ein guter Plan, zumindest besser als meiner. Aber eine Frage drängte sich mir auf, die ich unbedingt stellen musste:
„Was ist das denn für ein Freund mit dem Split M5?“
Sie gab mir eine interessante Antwort: „Schatz, du bist zu neugierig!“

Gerade mal 1 ½ Tazura später erreichten wir das System der Split in dem M5 und steuerten im freien Fall den Mond an, auf dem sich der CEO und der Priesterimperator befanden. Die Tarnvorrichtung war aktiviert. …

[…]

Sereneti
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Post by Sereneti » Wed, 2. Aug 06, 16:31

hm...
ja.....

aber erst, nachdem ich um die ecke gedacht hatte...(so heute um mittag rum)

man darf sich nicht in eine lösung verenen.......

(so wie ich es gemacht habe)
Last edited by Sereneti on Wed, 2. Aug 06, 16:47, edited 1 time in total.
CPU:AMD Phenom II X4 955 3,2Ghz
Hauptspeicher: 16GB DDR 3 1333
Graka: 1GB DDR 5 , 875mhz

Der gierige Teladi
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Post by Der gierige Teladi » Wed, 2. Aug 06, 16:36

nachdehm...verrenen..... omfg.....
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00Siggy00
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Post by 00Siggy00 » Thu, 3. Aug 06, 22:44

Boa seid ihr schon weit musste mich erstmal durchlesen. Ist ja allerhand passiert. :o :o

Ich war in meiner Küchenzeile, als 69 mir meldet das sich ein Raumschiff des Tybs Nova sich nahert. Mist ein Pirat? ich ging zurück zur steuerkonsole, um mir das sich nähernde Schiff zu beobachten. Doch dann, durch den Raumtoren kamen noch mehrere Schiffe! "Das darf doch ncht war sein. was Wollen denn alle hier ? Ob meine Information, die ich von einen Infobroker bekommen hatte doch nicht so vertraulich war?
Aber auf das "Artefakt" hatten die es nicht abgesehen. Ich Konnte sie nun erkennen. Es waren der Teladi, Hatzi und die anderen die signaturen waren deutlich. Sie schossen auf die Nova griffen sie ohne vorwarnung an. Nahmen einen Raumanzug auf. Schließlich lüfteten sie das Geheimniss Ihrer Aktion. Ich stehe in Eurer Schuld, denn die Modifizierte Nova hätte meien Frachter Zerszören können. Nach einen kleinen Plausch, und das vernichten meiner Raumspritbar zogen sie schließlich wider von danen.
Ich für meinen Teil machte mich weiter auf die suche, nach dem "Artefakt"
Fliege dazu dicht an einen Asteroiden, der keinerlei Metallische Signaturen von sich gab. Dazu noch ungewöhnlich groß war. Die Form einer Kartoffel mit leichten Kratern hat So das muß ich mir nun von draußen anschauen.
Die Merkur stoppte ich vor einen kreisrunden Loch. fuhr meine Systeme herrunter, und steige aus.
Ich strahle mit einen starken Scheinwerfer den Umriss dieser Öfnung an. Glatt aber ohne Kanten. mit einen Durchmesser von ca 10-12 m Wie mit hoher Energie hineingebohrt.
Strahle hinein. Das licht scheint verschluckt zu werden.
"Das kann ja heiter werden" kommt mir inden Sinn.
Ich orienteire mich an der Hölenwand, und steuere hinein.

Heimat
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Post by Heimat » Fri, 4. Aug 06, 08:49

Grüße an Siggy, schön, dass du wieder da bist!

Ich, Heimat, werde sicher mal vorbeischauen, um zu sehen, was du so für’n Artefakt suchst!


:twisted: :twisted: :twisted:

00Siggy00
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Post by 00Siggy00 » Fri, 4. Aug 06, 09:37

Dank für die Begrüßung und Hallo an alle anderen.
Ich fliege nun in diese Höle. richte meinen Handscheinwerfer in verschiedene Richtungen, wo ich meinte etwas erkennen zu können. aber nichts. Nur glatte Wand. Nach einigen Mizuras wurde mein Scheinwerferlicht vormir komplett verschluckt.
Ich benutze mein handscanner aber es gibt keine Energien ab, die ich hätte Scannen können.
Ich gleite näher herran und versuche hineinzuschauen. Negativ.
Licht ist Energie. Es strahlt nichts ab. Es verschluckt vielmehr. Ein Tor? aber Tore geben auch Energie ab, man kann sie Scannen. Soll ich einen Einstieg ins Ungewisse wagen ? Es trennen mich nurnoch einpaar cm von der selzsamen Erscheinung und mir.


Und nun unterhalten Wir sie mit WERBUNG :twisted:

Hast du HERTA Wurst im Keller, sterben dir die Ratten schneller

Heimat
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Post by Heimat » Mon, 7. Aug 06, 07:34

Die Befreiung

Langsam aber stetig kam der Mond näher, nahm immer mehr Raum im Cockpitfenster ein und beherrschte es schließlich ganz. Aber nicht nur der Mond kam näher sondern auch die Anzahl der Splitkampfschiffe nahm beständig zu. Hunderte von Signaturen füllten bald das Gravidar.
Ronja hatte Recht gehabt: Da wäre kein Durchkommen gewesen, selbst mit einer eigenen Flotte in der Hinterhand ein hoffnungsloses Unterfangen. Ich betrachtete die Anzahl der Signaturen, ich war sicher, sollte es zu einem Kampf kommen, würde es zu einer Ruckelorgie ausarten, die einen Kampf unmöglich gemacht hätte [Lach mich schlapp].

Die Tarnvorrichtung schien zu funktionieren; wir wurden nicht angefunkt und nach unserer Autorisierung gefragt, nichts. Mir rutschte das Herz in die Hose, als ein Splitträgerschiff auf Kollisionskurs war. Der Abstand verringerte sich rasend schnell. Wir mussten ausweichen, aber das würde unsere Tarnung unter Umständen zu Nichte machen. Egal, wir mussten die Triebwerke zünden, denn sonst würden wir wie eine Raumfliege an dem Träger zerplatzen.

„Schub auf die Steuerborddüsen für 0.5 Sezura.“, befahl ich dem Bordcomputer und hoffte es würde ausreichen, dem Träger auszuweichen. Die Steuerdüsen loderten kurz auf und unser Kurs deutete nun am Heck des Trägers vorbei. Gerade mal im Abstand von 100 Metern glitten wir am Träger vorbei. Bedrohlich schauten uns die Mündungen der Flakgeschütze an. Nichts geschah, sie hatten uns nicht bemerkt.

„Wir erreichen in 5 Mizuras die Mondoberfläche.“, flüsterte Ronja als ob zu lautes Sprechen unsere Tarnung aufheben würde. Ronja führte behutsam Kurskorrekturen durch, so dass wir in der Nähe des Gefängniskomplexes aufsetzten. Staub wurde aufgewirbelt und verschleierte die Sicht. Der Mond hatte keine Atmosphäre, seine Schwerkraft lag bei 0,315.
Ronja und ich stiegen in leichte Raumkampfanzüge und bewaffneten uns mit Handfeuerwaffen und Splittergranaten. Wir legten die letzten 100 Meter zum Gefängnisgebäude ohne Einsatz der Flugaggregate der Raumanzüge zurück, um eine zufällige Entdeckung zu erschweren. Kurz bevor wir es erreichten, verbargen wir uns hinter einem großen Gesteinsbrocken.

„So, jetzt bin ich an der Reihe.“, funkte mir Ronja zu und holte einen fingerdicken handlangen Stab aus einer Tasche und spannte einen Schirm auf, den sie auf die Außenkameras des Gebäudes richtete.
„Schnell jetzt, die Kameras sind nur kurzfristig gestört.“, gab sie das Signal und wir rannten über die Freifläche vor dem Gebäude auf das Eingangsschott zu. Dort manipulierte sie den Computer in einer Art, die sich mir entzog. Das Eingangschott glitt auf.
„Die Überwachungsanlage im Gebäude ist jetzt ausgefallen. Auf dem Computer in der Überwachungszentrale läuft jetzt ein von mir initiiertes Selbstdiagnoseprogramm, welches den Split vorgaukelt, dass es eine Routineprozedur ist. Trotzdem, dumm sind die Split leider nicht. Sie werden den Cheltbraten irgendwann riechen. Wir müssen uns beeilen!“, beschrieb Ronja die Lage.

Wir stürmten einen langen Korridor entlang und erreichten unbehelligt einen Antischwerkraftlift, welcher in die Tiefe hinabführte. Langsam schwebten wir nach unten. Ein Split betrat unter uns den Lift. sch****, er nahm den aufwärtsführenden Teil und kam uns entgegen.
Ich zielte und schoss, der Laserstrahl fuhr in seinen Schädel und brutzelte sein Hirn. Leblos schwebte er an uns vorbei.

Wir erreichten die unterste Ebene mit den Gefängniszellen. Drei Split hielten Wache, die aber, das Überraschungsmoment ausnutzend, in unserem Strahlenfeuer ihr Leben liessen.
Ronja öffnete die Gefängnistüren und tatsächlich fanden wir die Gesuchten, zwei der höchsten Repräsentanten der Gemeinschaft der Planeten.
„Schnell!“, rief ich dem CEO und dem Priesterimperator zu und warf ihnen zwei leichte Raumanzüge hin, „wir sind hier, um euch zu befreien. Ziehen sie die Raumanzüge an.“

Es ging zurück, bisher war alles gut verlaufen. Fast wie ein Kinderspiel. Da zuckte ein Schuß aus einem Seitengang und fuhr nur wenige Zentimeter an meinem Arm vorbei in die Wand. Ronja reagierte blitzschnell und bedeckte die Öffnung zum Seitengang mit Strahlensalven, während ich eine Splittergranate in den Seitengang warf. Der Explosionsdonner jagte durch die Station.
Jetzt gab es kein Versteckspiel mehr. Wir eilten an dem Seitengang vorbei. Vier Split lagen regungslos in ihrem Blut.
Alarm hallte durch die Gänge. Die Jagd hatte begonnen.
Wir erreichten die Mondoberfläche und flogen mit höchster Geschwindigkeit zu unserem Schiff.

Ich startete die Triebwerke des M5 und beschleunigte in den freien Raum. Obwohl freier Raum nicht ganz zutraf. Vor uns eine Wand aus Splitschiffen, die sich schnell näherte. Ein Plasmageschoss verfehlte uns um Haaresbreite und schlug in die Mondoberfläche ein. Gesteinsbrocken wurden empor geschleudert und prallten auf unsere Schiffshülle.

„Sofort Sprungantrieb aktivieren.“, schrie ich dem Bordcomputer zu.
„Wir befinden uns im Gravitationsfeld eines Mondes. Ich kann den Sprung noch nicht einleiten, da die Gefahr der Zerstörung des Schiffes besteht.“, verweigerte der Bordcomputer den Befehl.
Ronja hantierte an den Schiffskontrollen, um die Sicherheitsschaltung zu überbrücken. Die Gefahr, vor der der Bordcomputer gewarnt hatte, bestand tatsächlich. Aber die Gefahr vor uns war akuter und mit Sicherheit tödlich.
Der Sprungantrieb zählte, langsam, quälend langsam. Ich sah es überall vor mir aufblitzen. Eine Wand aus Feuer raste auf uns zu. SPRUNG, und eine Flut aus vernichtender Energie erreichte die Stelle, wo vor einer Millisezura noch ein kleines Raumschiff gewesen war.

Wir hatten es geschafft, das Unmögliche möglich gemacht. Den CEO und den Priesterimperator befreit.

[…]

Heimat
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Post by Heimat » Mon, 7. Aug 06, 08:40

[…]

Das Lösegeld

Ich nahm Kontakt zum gierigen Teladi auf und übergab ihm den CEO. Der Teladi zahlte mir eine Millionen Credits. Ich lächelte, denn ich und der Teladi wussten, dass ein CEO mehr wert war. Ich forderte trotzdem nicht mehr. Und dem gierigen Teladi war klar, dass er nun in meiner Schuld stand. Dies war manchmal wertvoller als reiner Profit.

Von den Paraniden forderte ich jedoch weit mehr als die versprochenen 20.000.000 Credits. Meine Forderung lautete auf 100.000.000 Credits und wurde auch bezahlt. Wir setzten den Priesterimperator im Raum aus und funkten den Paraniden die Koordinaten zu, danach machten wir uns so schnell es ging aus dem Staub. Mein Ruf bei den Paraniden war zwar jetzt ruiniert, doch mit dem Geld lebte es sich ungeniert.

Ronja und ich flogen mit meiner neuen Nova antriebslos durch den Sektor Akeelas Leuchtfeuer. Ich wies meinen Bordcomputer an, eine Überweisung vorzunehmen. 20 % Gewinnbeteiligung sah der Vertrag zwischen mir und Ronja vor, plus Rückzahlung des Darlehens mit Zinsen und die Mietgebühr für Ronjas Frachter. Insgesamt eine stolze Summe von 47.194.178 Credits.

Ronjas Augen leuchteten als sie die Bestätigung der Gutschrift des Geldes auf ihr Konto erhielt. Sie trat einen Schritt auf mich zu und schaute – eigenartig.
„Wußtest Du, dass mich Reichtum ziemlich geil macht?“, flüsterte sie heiser.
Das ließ ich mir nicht zweimal sagen und schloss sie in meine Arme, unsere Lippen berührten sich und meine Zunge suchte die ihre. Suchend, Forschend wanderte ihre Hand zu meinem Schritt und fand wohl etwas Interessantes. Hecktisch knöpfte sie meine Hose auf, wahrend ich ihre Brüste liebkoste, die mittlerweile in all ihrer Pracht aus dem geöffneten Overall schauten. Engumschlungen sanken wir auf den harten Kabinenboden, aber das war uns egal ….

[Da auch Minderjährige hier im Forum sind, kommt der interessante Teil im Spoiler. Bitte nur Erwachsene lesen]
Spoiler
Show


- FSK


- ZENSIERT





- ZENSIERT




:lol: :lol: :lol: :D :rofl:
Ermattet kam Ronja neben mir zu liegen, langsam beruhigte sich unser Atem. Die erhitzten nackten Körper bebten im Nachhall der Lust. Unsere Hände waren umklammert, als wollten sie sich nicht voneinander lösen. Die Mizuras verstrichen schweigend.

„Du Schatz!“, sagte sie leise in den Raum hinein.
„Ja?“, antwortete ich und war gespannt. Was wollte sie sagen, dass ich gut war? Der beste Liebhaber in ihrem Leben…?
„Du hattest doch meinen Frachter ausgeliehen?“
„Ähm, ja und? Ich hatte ihn dir doch gebracht, als wir uns auf der Piratenstation getroffen hatten und den Plan ausgearbeitet hatte, wie wir den CEO und Paraniden befreien. Ich habe dir den Mietzins überwiesen.“
„Ist richtig,“, entgegnete sie, „du hast den Frachter zur Piratenstation geflogen, wo wir uns getroffen hatten. Aber hast du mir auch die Code-Karte für die Schiffssteuerung zurückgegeben?“
„Ähm, nein.“, musste ich zugeben, als die besagte Code-Karte aus meiner Kombitasche hervorblitzte.
„Du weißt auch, dass mittlerweile über eine Wozura seit dem Beginn der Vermietung vergangen ist?“, sprach sie leise.

So langsam dämmerte mir, worauf sie hinaus wollte.
„Der rechtsverbindliche Vertrag, dass mein Drogenkomplex dir gehört, wenn der Frachter nicht innerhalb einer Wozura zurückgegeben wird.“
„Genau!“, triumphierte sie.
„sch****!“, war das einzige, was ich sagen konnte, denn sie hatte Recht: Die Vertragsbedingungen waren erfüllt. Die Übergabe der Code-Karte galt nach dem Recht der Gemeinschaft der Planeten als Übergabe des Schiffes, egal wo der Frachter war.
Wie konnte die Frau nur so eiskalt sein, mein alter Hass kam wieder hoch: Freundschaft oder gar Liebe gab es nicht. Nur Profit und Gier. Sie hatte es doch die ganze Zeit schon gewusst, ärgerte ich mich.

Ronja lächelte mich an.
„Ich wäre damit einverstanden, wenn ich mit der Hälfte an deinem Unternehmen beteiligt werde. Volles Mitsprache- und Stimmrecht natürlich! Ich leiste auch eine kleine Einlage, damit wir expandieren können. Irgendjemand muss dir ja auf die Sprunge helfen.“, bot sie lächelnd an.
„OK!“, sagte ich.
„Moment. Ich war noch nicht fertig!“, ermahnte sie mich, „Bedingung ist, dass wir das von eben noch mal wiederholen – und zwar jetzt! Es war nämlich der beste Sex in meinem Leben. Das wolltest du doch eigentlich hören, oder?!“

Ich schaute sie an, sie war wunderschön, was für eine Frau, meine Hand glitt über ihre leicht geöffneten Innenseiten ihrer Schenkel ….

[ ... :P …]

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Uli-Ro
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Post by Uli-Ro » Mon, 7. Aug 06, 11:49

Eine verzerrte Nachricht war unterwegs im X-Universum, unverschlüsselt, für den gierigen Teladi:

Lieber Freund!

Freu mich auf eure Anwesenheit im Reich meiner Königin. Bitte gebt mir einen Tipp, welches Schiff du als GKS zum persönlichen Fliegen von den unten genannten nehmen würdest - bitte keine anderen nennen!


Boronen: es fehlt nur noch ein halber Völkerrang
- Boron Hai (Funktionieren die Kanzeln?)
- Boron Rochen

Argonen: es fehlt noch 1,5 Völkerrang
- Argon Colossus

Paraniden: es fehlen noch 2 Völkerränge
-Paranid Odysseus

Teladi: es fehlt noch 1 Völkerrang
- Kondor

Geld ist selbst für den Odysseus vorhanden...

LG Uli Ro

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