½wöchige (interaktive) X-Kurzgeschichten (FSK16)

Der kleine Teladi aus dem X-Universum hat Gesellschaft bekommen - hier dreht sich jetzt auch alles um das, was die kreativen Köpfe unserer Community geschaffen haben.

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z13l5ch31b3
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Re: ½wöchige (interaktive) X-Kurzgeschichten (FSK16)

Post by z13l5ch31b3 » Sun, 28. Jun 20, 20:20

Kapitel II, Teil 2- Paranidische Weisheiten

Während Zusilas konzentriert den Raumer Richtung
Sprungtor manövrierte, verfolgten die anderen das
Gravidar auf dem an der Decke hängenden Bildschirm.
"Cmdr, die Paraniden rufen uns.", merkte Karen an,
"den Signaturen und der optischen Erkennung nach
handelt es sich bei den uns vier folgenden Schiffen
um drei Raumer der Klasse Pegasus und einen Ares."
'Verdammt', dachte Husburry der Suzys steigende An-
spannung bemerkte und fragte: "Schaffen wir das ?"
Suzy nickte nur leicht und züngelte vor sich hin.
Alle von ihnen wussten das die Ares abzuhängen kein
Problem darstellte, die drei Pegasus allerdings,
werden sie noch vor erreichen des Sprungtores ein-
geholt haben. Ein Pegasus hätte ihn weniger beun-
ruhigt, drei allerdings würden zu einem richtigen
Problem werden wenn diese die Mommy solange beschäf-
tigten bis die Ares sie erreichte. "20 Mizzurasss
biss zum Sssprung," sagte Suzy während sie den
mittlerweile fünften Ruf der Paraniden wegdrückte. ",
in 8 Mizzurasss werden unsss die Pegassusss Raumer
erreichen." "Cmdr.", Tlok ergriff das Wort,"wir
sollten uns von einer der Enterkapseln trennen und
sie auf Autopilot 'gen nächster Station losschicken."
Der Bordcomputer triangulierte die Geschwindigkeit
der Enterkapsel und die der Paraniden mit der Distanz
zur nächsten Raumstation. "Um die Enterkapsel los-
zuschicken und einen taktischen Vorteil zu erhalten
hätte sie vor 6 Mizuras abgeschickt werden müssen."
stellte Karen analytisch fest, "bei den jetzigen
Distanzen..." "Okay ich hab 'ne Idee", warf Len ein,
"irgendwie habe ich zur Zeit eine Affine zu unseren
EMP Bomben," - "Darüber sprechen wir auch noch...",
unterbrach Husburry kurz, "...was, wenn wir eine
Enterkapsel mit scharfen EMP Bomben zurück schicken
und diese im richtigen Augenblick zünden. Bei
größeren Schiffen würde das nicht viel bringen, bei
den kleinen Pegasus allerdings, könnten wir etwas
Glück haben und der elektromagnetische Radius der
Explosion setzt zwei oder gar drei vorrübergehend
ausser Gefecht." "Bestätigt." -fügte Karen hinzu,
"Erfolgschance des Maneuvers liegt bei 70%."

Tlok,Husburry und Len eilten also durch den Trans-
porter zu den Enterkapseln wo sie die EMP-Bomben
platzierten. "Noch 4 Mizuras bis zum Kontakt", hallte
Karens Stimme durch die Hangarlautsprecher. "Abwurf!"
kam der Befehl vom Commander und die Enterkapsel
machte sich auf den Weg.

Gerade als sich alle wieder um Zusilas versammelt
hatten, zündete diese manuell die EMPs. Die Enter-
kapsel hellte kurz in einem Lichtblitz auf und die
Bordelektronik, wie unter anderem das Gravidar oder
die Kontrolllichter, krisselten und flackerten einen
Moment lang. Das Gravidar zeigte zwar noch immer
vier Blibs, die beiden ersten allerdings wurden
lediglich als willkürliche Objekte angezeigt.
Der Crew der Mommy verriet das diese einen totalen
Systemausfall erlitten haben mussten, welche auch
schnell erst von dem einen, dann von dem andern
verbliebenen Blib überholt wurden.
"Noch 14 Mizzurasss bis zzum Sssprung." Als Tlok
seinen Bildschirm auf den rückwärtigen optischen
Scanner schaltete um die greifbar nahen Verfolger
zu beobachten, bemerkte er das diese sich zurück
haben fallen lassen. "Cmdr, die Verfolgung wurde
eingestellt." Cmdr Husburry schaute zu Suzy hinüber,
ihre Kammschuppe fing an sich zu senken, nachdem sie
ebenfalls ihr Gravidar kontrolliert hatte -dies
beruhigte auch ihn und er seuftze nicht hörbar
kurz auf.

Anscheinend war den beiden verbliebenen Verfolgern
klar das sie nicht in der Lage waren die Sperber
aufzuhalten. Zu stark waren die vier Strahlen-
geschütze, ob modifiziert oder nicht, zu den beiden
Maulergeschützen. Natürlich sind alle Waffensysteme
von Mommy modifiziert, wie eigentlich alles an der
ehemaligen Sperber. Generell ist dieser mittelgroße
Raumer eher ein anderer Schiffstyp da er mit den
Ursprungswerten der Sperber nurnoch wenig gemein
hatte. Sowohl die Panzerung hatet Husburry durch eine
Nividiumkristallitlegierung aufwerten lassen, als
auch die Position der Geschütztürme umbauen lassen.
Die beiden hinteren der vier Türme liegen nun hinter-
einander auf der Unterseite der Sperber. In den
Anfängen als 'Freiberufler', wie er es gerne nannte,
haben Piraten immer wieder versucht von unten an ihn
heran zu kommen. Doch findige teladianische Mechani-
ker haben dieses Problem nach seinen Anweisungen für
ihn gelöst. So kam Zusilas zu seiner Crew. Sie war
eine der Mechanikerinnen, die eigentlich nur dort
war, weil sie zeitweise aufgrund ihrer zahlreichen
Talente wie navigieren, programmieren wie auch re-
parieren im Schiffshangar eingesetzt wurde. Husburry
erkannte sofort das dieses im Verhältnis noch junge
Teladiweibchen genau die richtige für seine Crew war.
Damals war neben Tlok, der als erster zu ihm stieß,
noch eine weitere Argonin mit an Bord -vor Len ihrer
Zeit. Weder Tlok noch Suzy erwähnten Ruth gegenüber
Len. Die enge Bindung die Husburry zu ihr hatte, wie
auch das Schweigen seinerseits bezüglich des leider
verschiedenen Crewmitglieds, ließ auch keinen Grund
zu Len von ihr zu erzählen. Im inneren der Mommy
glich nichts mehr dem vorherigen Aufbau. Alle Räume
oder besser, die Innenseite der Außenhülle wurde mit
einer Magnetsteinpulverbeschichtung überzogen, um
Scans abzuwehren und diese gar nicht erst ins Innere
durchdringen zu lassen. Von den extra Bildschirmen,
Armaturen und Terminals die quer über das Schiff ver-
teilt waren mal abgesehen. Das aktuellste Upgrade war
der verbesserte Antrieb den er hat verbauen lassen.
Die Sperber ließ sogar einige Splitschiffe in den
dunklen des Alls hinter sich, und darauf war die
gesamte Crew stolz.

Eine knappe viertel Stazura später tauchten sie in
das blau des Sprungtores. Auf dem Weg dorthin schwieg
jeder einzelne von ihnen, nicht einmal Karen meldete
sich. Die Anspannung der letzten Stazuras haben an
allen gezehrt. Was sie nicht wussten war, das Karen
sich gar nicht melden konnte...

...
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z13l5ch31b3
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Re: ½wöchige (interaktive) X-Kurzgeschichten (FSK16)

Post by z13l5ch31b3 » Thu, 2. Jul 20, 22:01

Kapitel II, Teil 3- Paranidische Weisheiten


Als sie in 'Zyarths Machtbereich X' eintrafen, viel
Zusilas als erste auf das irgend etwas nicht stimmte.
"Cmdr, Navigation und Bordcomputer ausgefallen",
Commander Husburry tippte sich auf dem Terminal durch
bis zur Service-Wartung die alle Schiffsmodule und
deren Status anzeigte. "Trotz Abschirmung,"sagte er,
",hat die EMP Detonation unsere Systeme sehr in
Mitleidenschaft gezogen. So wie ich das sehe ver-
sucht Karen diverse Errorlogs zu umgehen, hängt
jedoch in einem Loop." Basekt schob ihn vom Terminal
weg, da niemand Tlok von seinem Terminal vertreiben
würde. Niemals.

Ein Stationsmechaniker versuchte dies nachdem die
Mommy reperaturbedürfitg den Hangar in Hatikvah
aufsuchen musste. Anschließend hatte man ihm auf der
medizinischen Station zwei ausgekugelte Arme wieder
einrenken müssen als man ihn um Hilfe rufend auf
der Laderampe hat liegen sehen.

"Navigation, offline. Kommunikation, offline. Waffen-
systeme, Türme off- Primärwaffen online. Karen...",
Len tippte auf dem Terminal umher",offline. Restart."
"Zusilas, wir sind also im Blindflug ohne jegliche
Kommunikation ?", fragte Husburry seine Navigatorin
während Len das Protokoll weiter durchging, "Aiie.",
züngelte Suzy. "Schilde, online. Tarnmodul, offline."
"Zusilas, du als Navigatorin überlegst dir mit Tlok
zusammen wie wir am sichersten nach Ketzers Untergang
kommen, ohne von den Paraniden oder den Argonen ab-
gefangen zu werden.", Tlok sah Suzy an. Immer wenn es
ernst wurde nannte er Suzy bei ihrem vollständigen
Vornamen. Er dachte es muss wohl mit ihrem bereits
erwähntem Alter zusammenhängen. Zwar nicht mehr un-
erfahren ist sie runtergebrochen doch das jüngste
Mitglied. Zusilas hat sich bereits damit abgefunden
beziehungsweise nahm es ihm nichtmal übel. Zu ge-
gebenen Situationen verlangte Profit Professio-
nalität, sagte sie sich.

Mit monotoner Stimme erläuterte Tlok seine Ein-
schätzung: "Ich gehe davon aus, das die paranidischen
Raumer uns versuchen werden den Weg abzuschneiden,
in mindestens drei Sektoren." Suzy rief die Sternen-
karte der Gemeinschaft der Planeten auf und zeigte
mit ihrer Klaue auf verschiedene Sektoren. "Hier
werden sssie uns versssuchen abzzufangen, in 'Freier
Markt', dem Sssektor 'Familie Nhuut' und 'Ssstiller
Zeuge'." Husburrys Blick schwelgte durch die Cockpit-
scheibe, "Len kriegst du die Navigation wieder ans
laufen ?" "Kein Autopilot, keine Sektorübergreifende
Gravidar- und Sektornavigation. Ansonsten sollte sie
wieder funktional sein", antwortete Len. Commander
Husburrys Aufmerksamkeit galt wieder Suzy, die
bereits mit der Navigation begonnen hatte. "Unsss
bleibt nichtsss anderes über als den Weg über die
Matrix und Rhysss zu nehmen." Tlok musterte den
Screen mit der ebenfalls geöffneten Sektorenkarte der
Gemeinschaft der Planeten, "Matrix #598 sssowie
Rhysss Herausforderung," "Genau, sind Xenongebiet.
Wenn die Paraniden uns irgendwohin NICHT folgen
werden, dann dorthin." Zusilas überlegte, die Kamm-
schuppe senkte sich und stieß empor, was Zeichen von
Konzentration und Aufmerksamkeit beidermaßen symboli-
sierte. In manuellem Flugbetrieb durch Xenon-Hoheits-
gebiet, und dann quer durch nicht freundlich gesinnte
Splitgebiete. Sie wusste garnicht einzuordnen wo mehr
Gefahr drohen würde. "Nav-Punkt zum Sssprungtor nach
'Zzyarthsss Machtbereich I'gesssetzzt, Raumer ausss-
gerichtet und errechnete Ankunftssszzeit in fünf
Ssstazzurasss bestätigt.", gab sie analytisch von
sich. "Wir haben also rund 12 Stazuras bis wir
'Matrix#598' erreichen. Nutzen wir die Zeit. Basket,
Funktionalität sovieler Module wie möglich wieder
herstellen, Tlok, Turm- steuerung überbrücken. Zur
zeit lassen sich die Waffensysteme vom Terminal aus
nicht von automatisch auf manuell umschalten.
Ich werde mich mit Len ihrem Bildmaterial aus-
einandersetzen." Basket und Tlok nickten und machten
sich an die Arbeit. "Cmdr", meldete sich Suzy, "wenn
die Paraniden die Gründergilden um Hilfe gebten haben,
werden wir esss nichtmal biss Familie Zzhin, ge-
schweige denn durch dasss Territorium der Valka und
Phi schaffen. Patriarch Zzyarth wird Familie Kritt
angewiesen haben dasss man unsss fesssthalten sssoll,
und jede weitere Familie ebenssso." - "Habe ich mir
auch schon Gedanken drum gemacht und hoffe einfach
darauf, das das, was Basket in dem Transporter von
so entscheidender Wichtigkeit ist, das das
Patriarchat der Paraniden den Split keine Möglichkeit
geben will, durch uns einen Vorteil zu gewinnen. Aber
um was es sich wenn für einen Vorteil handeln könnte,
oder um was es hier überhaupt geht, versuche ich
durch die Videoaufzeichnungen heraus zu finden.",
antwortete er ihr beruhigend.

Die folgenden Stunden durch 'Zyarths Machtbereich X'
sollten ohne weitere Vorkommnisse von statten gehen.
Da jeder von ihnen wusste was er, oder sie, zu tun
hatten, verliefen diese auch relativ schnell. Nach
und nach versammelten sie sich wieder auf der Brücke,
kurz bevor sie nach 'Zyarths Machbereich I' sprangen.
Damit lag fast die Hälfte der Wegstrecke hin zu den
Xenon bereits hinter ihnen, ab jetzt würde es darauf
ankommen, wie wertvoll die Informationen waren die
sie bei sich trugen.

Hinter ihnen strahlte der Neutronenstern der die
Sonne zu verschlingen schien, doch um sie herum lag
der Raum ruhig vor ihnen, kalt und dunkel. Der riesige
Bescheuniger der sie von Zyarths Machtbereich X zu
Zyarths Machtbereich I bringen sollte, waberte in
aller Stille vor ihnen vor sich hin.

...

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Re: ½wöchige (interaktive) X-Kurzgeschichten (FSK16)

Post by z13l5ch31b3 » Sun, 5. Jul 20, 20:34

[work in progress - Platzhalter (heute war Renovierungstag,evtl kommt gleich noch was)]

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Re: ½wöchige (interaktive) X-Kurzgeschichten (FSK16)

Post by arragon0815 » Mon, 6. Jul 20, 17:04

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